Sonntag, 13. März 2022

Laurens Vanthoor und Dennis Olsen fahren für Porsche-Team SSR Performance

  • Erste volle DTM-Saison für Fahrer und Team
  • Vanthoor mit der Startnummer #92, Olsen mit der Startnummer #94
  • Laurens Vanthoor: „Es ist eine Weile her, allein im Fahrzeug zu sitzen – die Motivation ist dementsprechend hoch“

SSR Performance: mit zwei Porsche in der DTM © SSR

Nachdem SSR Performance bereits im Dezember sein Engagement in der DTM 2022 mit zwei Porsche 911 GT3 R bekanntgegeben hat, legen sie jetzt mit dem Fahreraufgebot nach. Porsche-Werksfahrer Laurens Vanthoor (BEL) mit der Startnummer #92 sowie Porsche-Vertragsfahrer Dennis Olsen (NOR) mit der Startnummer #94 treten für das Team aus München an. Sowohl für die Fahrer als auch für das Team ist die kommende Saison die erste volle in der DTM, nachdem SSR Performance bereits 2021 einen Gaststart am Nürburgring absolvierte. Die neue Saison startet vom 29. April bis 1. Mai in Portimão (POR) und umfasst insgesamt 16 Rennen. Im deutschsprachigen Raum werden die Rennen, die jeweils um 13:30 Uhr starten, erstmalig auf ProSieben übertragen.

Stefan Schlund, Geschäftsführer SSR Performance: „Ich bin überaus zufrieden mit der Auswahl und der Bereitstellung der Fahrer von Porsche für dieses Projekt. Ich bin überzeugt, dass wir eine schlagkräftige Truppe haben und sowohl mit der #92 als auch mit der #94 erfolgreich an den Start gehen können.“

Der Belgier Laurens Vanthoor, dessen Bruder Dries Vanthoor ebenfalls im GT-Sport tätig ist, gibt sein Debüt in der DTM. Der 30-jährige kann auf zahlreiche Erfolge als GT-Pilot zurückblicken, darunter Titel in den IMSA-GTLM- und GTD-Wertungen, den Gewinn des FIA-GT-Weltcups sowie Triumphe bei den 24h-Rennen von Le Mans, Spa-Francorchamps, dem Nürburgring und Dubai. Den zweiten Rennwagen pilotiert Dennis Olsen. Die größten Erfolge feierte der 25-jährige Norweger beim 12-Stunden-Rennen von Bathurst sowie den 9 Stunden von Kyalami. Bei beiden Rennen konnte Olsen im Jahr 2019 mit einem Porsche jeweils einen Sieg einfahren.

„Ich freue mich riesig auf die Saison. Das Team hat sich in so kurzer Zeit einen Namen im Sport gemacht und ich freue mich darauf, nun mit ihnen zu arbeiten. Es wird mit Sicherheit keine einfache Saison, weil die Konkurrenz sehr stark ist. Dennoch haben wir den Anspruch, erfolgreich zu sein. Es ist eine Weile her, allein im Fahrzeug zu sitzen – die Motivation ist dementsprechend hoch. Von mir aus kann es los gehen“, sagt Laurens Vanthoor und hebt damit das Alleinstellungsmerkmal der DTM heraus, das Ein-Auto-ein-Fahrer-Prinzip. Auch Teamkollege Dennis Olsen ist voller Vorfreude: „Ich freue mich sehr auf die DTM! Für mich ist es eine tolle Herausforderung in einem so starken Fahrerfeld an den Start zu gehen.“

Nach einer ersten erfolgreichen Zusammenarbeit im vergangenen Jahr zeigt sich auch Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR, glücklich über das saisonale Engagement und das Fahreraufgebot: „Die Erfolge des Teams sprechen für sich und die Vergangenheit hat gezeigt, dass mit dem Team zu rechnen ist. SSR Perfomance geht mit einem in der GT-Szene bekannten Fahreraufgebot in die Saison. Zudem freuen wir uns, mit Dennis Olsen den ersten Norweger überhaupt in der DTM begrüßen zu dürfen und damit über eine weitere Nation, nämlich die 32., in diesem internationalen Wettbewerb.“


Samstag, 12. März 2022

Doppelter Einsatz: Walkenhorst unverändert in DTM und DTM Trophy

  • BMW-Team aus Melle nutzt wertvolle Synergie-Effekte auf der DTM-Plattform
  • Nach Sieg im Debütjahr: Zweite Saison für 17-jährigen Theo Oeverhaus
  • Henry Walkenhorst: „Die DTM Trophy ist eine große Chance für seine Karriere“
Theo Oeverhaus startet im BMW von Walkenhorst Motorsport
in seine zweite Saison in der DTM Trophy © DTM

Walkenhorst Motorsport engagiert sich weiterhin zweigleisig auf der DTM-Plattform. Das BMW-Team aus Melle bei Osnabrück wird neben dem Einsatz von zwei BMW für Marco Wittmann (GER) und Esteban Muth (BEL) in der DTM wieder mit einem BMW für Theo Oeverhaus (GER) in der Talentschmiede DTM Trophy an den Start gehen. Der 17-Jährige aus Osnabrück zeigte bereits in seiner Debütsaison sein großes Talent. Als jüngster Pilot beendete er die DTM Trophy 2021 nach einem Sieg und zwei weiteren Podiumsplatzierungen auf dem sechsten Gesamtrang unter 28 Fahrern.

„Wir sind sehr stolz auf Theo Oeverhaus und seine Entwicklung im vergangenen Jahr. Deshalb war für uns klar, dass wir weiter mit ihm zusammenarbeiten wollen“, erklärt Teamchef Henry Walkenhorst. „Theo ist sehr jung und es gibt noch viel zu lernen, aber er ist sehr motiviert und talentiert, was ihm helfen wird, großartige Ergebnisse zu erzielen.“ Henry Walkenhorst ist vom hohen Stellenwert der DTM Trophy überzeugt: „Die DTM Trophy ist eine große Chance für seine Karriere und wir können es kaum erwarten, ihn 2022 wieder auf dem Podium zu sehen.“

Theo Oeverhaus feierte in der vergangenen Saison nicht nur einen großartigen Sieg in der DTM Trophy auf dem Hockenheimring, sondern gewann als Gaststarter im BMW M2 Cup beim Finale auf dem Norisring sogar beide Rennen. „Meine Prioritäten sind ganz klar, das umzusetzen, was ich aus der vergangenen Saison gelernt habe und an der Spitze der Meisterschaft stehen zu können“, so Oeverhaus, der seine Karriere im Kartsport begann. „Ich habe es im vergangenen Jahr wirklich genossen, mit dem Team von Walkenhorst Motorsport zu arbeiten. Es fühlt sich wie eine Familie an, weshalb ich umso aufgeregter bin, wieder mit ihnen in der DTM Trophy um Podestplätze und Siege zu kämpfen.“

Walkenhorst Motorsport nutzt bereits im zweiten Jahr die wertvollen Synergie-Effekte mit dem doppelten Einsatz in der Top-Liga DTM sowie in der DTM Trophy, der Talentschmiede auf der hochkarätigen DTM-Plattform. Neben Walkenhorst engagieren sich auch T3 Motorsport, KÜS Team Bernhard und Mücke Motorsport in beiden Serien, das Team von Peter Mücke zudem auch in der DTM Classic. „Dass in dieser Saison gleich vier Teams die Synergien durch die Teilnahme an zwei oder drei Serien auf der DTM-Plattform nutzen, freut uns natürlich sehr“, unterstreicht Martin Tomczyk, Serienmanager DTM Trophy der DTM-Organisation ITR. „Mit Theo Oeverhaus bringt Walkenhorst Motorsport ein Riesentalent an den Start. Seine fahrerischen Fähigkeiten hat er bereits als 16-Jähriger in vielen Rennen und schließlich mit seinem Premierensieg bewiesen.“

Die DTM Trophy wird in 14 Sprintrennen ausgetragen und startet vom 20. bis 22. Mai auf dem DEKRA Lausitzring Turn 1 in ihre dritte Saison.

Gruhn Stahlbau Racing feiert Premiere in der ADAC TCR Germany

  •  Neueinsteiger setzen auf das neue TCR-Modell von Audi
  •  Start im Motorradsport – 2009 Wechsel in den Autorennsport
  •  Fokus in der Premierensaison auf der Juniorwertung

Die Neueinsteiger setzen auf das neue TCR-Modell von Audi
Foto: ADAC-Motorsport

Neue Gesichter in der ADAC TCR Germany: Mit Gruhn Stahlbau Racing bringt Teamchef Berthold Gruhn 2022 einen neuen Rennstall an den Start. Der Stahlbau-Unternehmer aus Niedersachsen war lange erfolgreich in der Spezial-Tourenwagen-Trophy (STT) unterwegs, bestritt 2020 das GTC Race und hat sich nun neue Ziele gesetzt: „Wir möchten in diesem Jahr einfach mal etwas Neues ausprobieren, und das Konzept der ADAC TCR Germany hat uns einfach überzeugt“, so Berthold Gruhn. Als Pilot in einem Audi RS3 LMS TCR der neusten Generation kommt der Enkelsohn des Teamchefs zum Einsatz. Max Frederik Gruhn (22) peilt in der Tourenwagenserie des ADAC in seiner Premierensaison eine gute Platzierung in der Juniorwertung an.


„Max ist zwei Saisons mit einem Audi gefahren, der nur knapp zwei Sekunden langsamer als die Rennwagen in der TCR ist. Aus diesem Grund hatten wir schon lange ein Auge auf die ADAC TCR Germany geworfen. Die TCR Germany ist der logische nächste Schritt für Max und stellt uns vor eine spannende Herausforderung“, begründet Berthold Gruhn den Einstieg seines Teams in die Tourenwagenserie des ADAC.

Motorsport war für Gruhn von jeher ein fester Bestandteil seines Lebens. „Mein Engagement im Motorsport begann vor vielen Jahren im Motorradsport – damals zunächst mit meinem Sohn“, erinnert sich der Routinier. Von 1998 bis 2008 standen für das Vater-Sohn-Duo in Deutschland die 600er Supersport Serie (Ducati 748) auf dem Programm. 2007 und 2008 nahm man an den 24-h-WM-Läufen in Oschersleben (Ducati 1098) teil.

Im Jahr 2009 folgte der Wechsel in den Autorennsport, als Gruhn Senior, zunächst auch selbst Motorradfahrer, mit dem Abarth 500 „Limited Edition“ seinen ersten Rennwagen kaufte. Es folgten Renneinsätze als Gaststarter in der Super-Tourenwagen-Trophy STT – zunächst in einem BMW M3 GT4. Seit 2013 war Gruhn dann mit verschiedenen Audi-Fahrzeugen regelmäßig in der Breitensportserie am Start.

Inzwischen ist Enkelsohn Max Frederik Gruhn in die Fußstapfen von Großvater Berthold Senior und Vater Berthold Junior getreten. In der Ende April in Oschersleben beginnenden siebten Saison der ADAC TCR Germany wird der 22-Jährige, der 2019 seine Fahrer-Lizenz löste und seine ersten Rennerfahrungen im 318ti Cup, in der STT sowie im R8 Cup Seyffarth feierte, das Steuer des Audi RS3 LMS TCR übernehmen.

„Unser Ziel ist es, in der Juniorwertung der ADAC TCR Germany vorne mit dabei zu sein“, sagt Max Gruhn zu den Plänen für 2022. Aktuell wird das Fahrzeug von LMS Race Engineering auf die Saison vorbereitet. LMS übernimmt auch die Betreuung während der Saison. Nach ersten Tests im Februar im italienischen Misano, steht am 10. März noch ein Test in Hockenheim auf dem Programm, bevor es mit einem eingespielten Team, zu dem auch die langjährigen Kfz-Mechatroniker Maximillian Schickerling und Tobias Staschok gehören, in die heiße Phase der Saisonvorbereitung geht.

Auf eine Strecke freut sich das Team dabei in der neuen Saison ganz besonders. „Wir leben nur 150 km von Oschersleben entfernt, und Max hat dort seine ersten Rennstreckenerfahrungen gemacht. Auf dieses Rennen freuen wir uns besonders“, sagt Teamchef Gruhn und fügt hinzu: „Auch auf den legendären Hockenheimring freuen wir uns sehr.“


Freitag, 11. März 2022

ZVO Racing bringt zweiten Mercedes-AMG für Daniel Juncadella in das ADAC GT Masters

  •  Doppelter Einsatz: ZVO erweitert Programm auf zwei Mercedes-AMG GT3
  •  ZVO Racing mit BWT offizielles Mercedes-AMG Performance Team
  •  Daniel Juncadella und Nachwuchspilot Jan Marschalkowski teilen sich das Cockpit

ZVO Racing mit BWT offizielles Mercedes-AMG Performance Team
Foto: ADAC-Motorsport

Starke Auszeichnung für ZVO Racing: Der Serien-Neueinsteiger geht beim ADAC GT Masters im markanten Pink von BWT als offizielles Mercedes-AMG Performance Team in die Saison 2022. Bei ihrem Debüt setzt die Mannschaft aus Mendig einen weiteren Mercedes-AMG GT3 Evo ein. Der Bolide wird unter dem Teamnamen Mercedes-AMG Team ZVO starten. Das Cockpit des rund 550 PS starken GT3-Autos teilen sich Mercedes-AMG Performance Fahrer Daniel Juncadella (E/30) und Jan Marschalkowski (Inning/19). Der Rennstall ist damit neben Ex-Champion Jules Gounon (F/27) und Mercedes-AMG-Juniorfahrer Fabian Schiller (Bonn/24) mit einem weiteren schlagkräftigen Fahrer-Duo vertreten. Das ADAC GT Masters startet vom 22. bis 24. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison, alle Rennen werden beim TV-Sender NITRO samstags und sonntags jeweils ab 12.30 Uhr live übertragen.

Der Katalane Daniel Juncadella gehört zu den bekanntesten Gesichtern im deutschen Motorsport. Nach dem Gewinn der europäischen Formel 3 im Jahr 2012 gelang dem Spanier der Sprung in den Mercedes-AMG-Fahrerkader. Zudem war Juncadella zwei Jahre lang Test- und Ersatzfahrer in der Formel 1 und der Formel E. Mit seiner großen Erfahrung ist der 30-Jährige der ideale Partner von Jan Marschalkowski. Der Förderpilot des Motorsport Team Germany wurde 2021 Vizemeister bei der ADAC GT4 Germany und feiert in diesem Jahr zusammen mit dem Team aus Mendig seine Premiere beim ADAC GT Masters.

Teamchef Philipp Zakowski: „Wir sind sehr stolz darauf, schon im ersten Jahr als offizielles Mercedes-AMG Performance Team mit vier hochkarätigen Fahrern und starken Partnern wie BWT beim ADAC GT Masters an den Start zu gehen. Besonders freue ich mich, dass wir mit Jan Marschalkowski Nachwuchsförderung auf höchstem Niveau betreiben werden. Wir wollen schon in unserem ersten Jahr beim ADAC GT Masters um Siege mitfahren und können den Saisonstart kaum erwarten.“

Das Wassertechnologieunternehmen BWT hat als Partner des ADAC GT Masters das Fahrerlager in der vergangenen Saison zu einer „Bottle Free Zone“ gemacht. So wurden im ersten Jahr der Partnerschaft rund 100.000 Einwegflaschen eingespart und der unnötige Transport von Trinkwasser reduziert. Die erfolgreiche Partnerschaft wird auch in der kommenden Saison weitergeführt und intensiviert.

Montag, 7. März 2022

Jonas Karklys startet in zweite ADAC TCR Germany-Saison mit Hyundai

  • NordPass Racing auch 2022 in der ADAC TCR Germany am Start
  • Vorfreude auf das Debüt der ADAC TCR Germany auf dem Salzburgring im Juni

Foto: Jens Hawrda

Besser als Jonas Karklys konnte man sich im vergangenen Jahr nicht in die Winterpause verabschieden. Der Hyundai-Fahrer feierte beim Saisonfinale auf dem Nürburgring seinen Debütsieg in der ADAC TCR Germany. Grund genug für Karklys, sich auch in diesem Jahr der harten Konkurrenz in der Tourenwagenserie zu stellen und mit dem i30 N TCR beim Saisonstart vom 22. Bis 24. April in der Motorsport Arena Oschersleben wieder in der Startaufstellung zu stehen.

Insgesamt drei Mal schafft Karklys im vergangenen Jahr den Sprung auf das Podium in der ADAC TCR Germany und beendet die Saison auf Rang sechs in der Fahrerwertung. Für das Jahr 2022 formuliert Karklys dennoch bescheidene Ziele. „Es ist schwer, genaue Ziele für die neue Saison vorherzusagen oder zu haben, weil man noch nicht weiß, wie viele Fahrer und Teams teilnehmen werden und wo wir stehen können. Wir sind ein kleines Team mit einem Auto, aber wir wollen unser Team und Litauen so gut wie möglich repräsentieren“, sagt Karklys und fügt hinzu: „Wir wissen, dass wir in jedem Rennen konzentriert und hart arbeiten werden. Und am Ende der Saison werden wir sehen, ob unsere Arbeit gut genug war oder nicht.“

Ein persönliches Highlight für die Saison hat der Litauer aber schon ausgemacht: Die Premiere der Serie auf dem Salzburgring beim ADAC Racing Weekend. „Ich liebe es, auf jeder Strecke mit einem TCR-Auto zu fahren. Es ist aber wirklich schön, dass wir dieses Jahr mit dem Salzburgring eine neue Strecke haben werden. Dort sind wir noch nie gefahren.“ Auch die legendären Strecken neben der Nürburg und in Hockenheim sind ganz besondere Highlights im Rennkalender für den Litauer: „Diese Strecken sind einfach fantastisch.“

In der zweiten Saison gilt es für Karklys auf den Erfahrungen aus dem Debütjahr aufzubauen. „Vor der Saison wussten wir nicht, was uns erwartet, denn es war meine erste Saison am Steuer eines TCR-Autos. Wir wussten, dass die ADAC TCR Germany eine der besten Rennserien ist, mit wirklich schnellen Fahrern und guten Teams. Die erste Saison war aufregend“, blickt Karklys glücklich auf seine Debütsaison zurück. „Als Team mussten wir viele Dinge lernen, unter anderem die Arbeit mit den Reifen, Autoeinstellungen und natürlich einige Strecken kennenlernen. Alles in allem sind wir mit der Leistung, die wir in der letzten Saison gezeigt haben, mehr als zufrieden.“

Als emotionales Highlight seiner ersten Saison in der ADAC TCR Germany hebt der Litauer dabei besonders seinen ersten Rennsieg am Nürburgring hervor: „Jedes Rennwochenende ist ein großer Moment für uns, zu den besten Rennstrecken zu kommen und gegen andere anzutreten. Aber jedes Rennwochenende ist auch anders, und das macht es wirklich aufregend. Natürlich waren die zwei Podiumsplätze auf dem Hockenheim- und Lausitzring und der Sieg beim letzten Rennen auf dem Nürburgring der wohl emotionalste Teil der Saison.“

Tatkräftige Unterstützung erfährt Pilot Karklys durch sein Team, dem „die beiden Mechaniker Julius und Marius, Renningenieur Gediminas und seine Frau Urte“ angehören. „Wir haben eine wirklich gute Teamchemie. Es ist sehr wichtig, dass wir untereinander eine gute Beziehung haben.“ Am meisten motiviert Karklys allerdings der Support aus seiner Heimat: „Abseits der Strecke erfahre ich große Unterstützung durch meine Eltern, Brüder und Verwandten. Und wir freuen uns auch, dass immer mehr Fans aus Litauen kommen, um die Rennen live vor Ort zu verfolgen.“