Sonntag, 20. Februar 2022

Neuzugang in der ADAC TCR Germany

Maurer Motorsport startet mit zwei Astra TCR in der ADAC TCR Germany

  • Comeback nach zehn Jahren Pause: Maurer Motorsport ist zurück
  • Schweizer Team mit langer Erfolgsgeschichte im deutschen Tourenwagensport

Das Team feiert nach zehn Jahren ihr Comeback auf der Rennstrecke
Foto: ADAC-Motorsport

Neuzugang in der ADAC TCR Germany: Maurer Motorsport feiert 2022 Premiere in der deutschen Tourenwagenserie und feiert zugleich nach über zehn Jahren ein Comeback auf der Rennstrecke. Das Schweizer Team wird an allen sieben Rennwochenenden in Deutschland und Österreich teilnehmen und bei insgesamt 14 Rennen um die Krone der ADAC TCR Germany kämpfen. Zum Einsatz kommen dabei zwei Astra TCR, die von Tourenwagen-Ass Vincent Radermecker (B) und Neueinsteiger Michael Maurer (CH) gesteuert werden.

Maurer Motorsport hat eine erfogreiche Geschichte im Tourenwagensport in Deutschland: Im Jahr 2005 gewannen die Schweizer mit einem MG und Mathias Schläppi die Deutsche Produktionswagen-Meisterschaft. Im darauffolgenden Jahr verteidigte Maurer in der Nachfolgeserie ADAC Prcocar den Titel erfolgreich mit Radermecker und einem Chevrolet. Mit dem Belgier kehrt Maurer nun in den Tourenwagensport zurück. Der Routinier blickt auf zahlreiche Podiumsplatzierungen zurück und bringt unzählige Erfahrungswerte unter anderen von Einsätzen aus der Tourenwagen-WM mit. Auch in der ADAC TCR Germany ist der Belgier kein Unbekannter. In der Saison 2016 bestritt er als Gaststarter für das Team Milo Racing zwei Rennen am Nürburgring und holte damals im VW Golf GTI TCR einen siebten Platz im zweiten Rennen. Der erfahrene Pilot wird den Neuzugang und zweiten Astra TCR Piloten, Michael Maurer aus der Schweiz, in seiner ersten Rennsaison unterstützen.

„Wir haben uns nach dem Rückzug von Chevrolet aus dem europäischen Markt lange und sehr intensiv überlegt, wie, wo und womit wir weitermachen wollen. Ende der Saison 2012 entschlossen wir uns dann, unsere aktiven Motorsportprojekte zu pausieren“, so Beat Maurer, der Geschäftsführer der Maurer motorsport GmbH: „Nun ist es definitiv an der Zeit, nochmal an den Start zu gehen. Ich freue mich, dass wir viele bekannte Gesichter und Partner im Team und bei unserer neuen Herausforderung dabeihaben. Auch die neugewonnene Partnerschaft mit der Firma Lubner aus Georgenthal, dem Supportpartner des Astra TCR, freut uns sehr“, betont Maurer. „Wir wollen an unsere vergangenen Erfolge anknüpfen, und ich bin davon überzeugt, dass wir mit unserem Programm die richtigen Tools dazu bereithalten.“

Als Hauptpartner konnte das Team die „Starliner motorhomes & trailers“ für sich gewinnen. Der Schweizer Hersteller von Luxus-Reisemobilen, Spezialfahrzeugen und Racetrailern wird Maurer motorsport unter anderem in logistischer Hinsicht unterstützen.



Samstag, 19. Februar 2022

Leistung und mehr Sicherheit prägen das IDM Superbike-Reglement 2022

Foto: Jens Hawrda

Der Kalender für die Rennen in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) steht fest. Das technische Reglement für die Soloklassen wird folgen. Die genauen Formulierungen für die einzelnen Bereiche sind noch in Arbeit. In der IDM Superbike sind die zu erwartenden Änderungen richtungsweisend und betreffen die Gabel, die Federbeinumlenkung, bestimmte Motorteile und die Elektronik.

In der IDM-Königsklasse wird es ab der Saison 2022 möglich sein, statt der Original-Gabel alternativ auch Gabeln von IDM-Serienpartnern einzusetzen. Der Kaufpreis ist allerdings gedeckelt. Eine einsatzbereite Gabel darf inklusive aller notwendigen Adapter maximal 5.000 Euro netto kosten und muss für alle in der IDM Superbike (permanent) eingesetzten Motorradmodelle verfügbar sein.

Ebenso werden Gabelbrücken von IDM-Serienpartnern zulässig sein, vorausgesetzt, dass sie im Handel den Preis von 1.500 Euro netto nicht übersteigen und mit dem jeweiligen Serienoffset des Motorrads verbaut werden können. Das erspart einen Teil der Testarbeit. Da die Preisdeckel auf Serienpreisniveau liegen, werden lediglich Alternativen zur Originalgabel zugelassen.

In punkto Fahrwerk wurde die lange geführte Diskussion über die Schwinge an der Yamaha Typ RN65 beendet. An dem unter dem Namen YZF-R1 bekannten Modell darf ein genau fixierter, für den Rennsporteinsatz bereits vom Hersteller markierter Bereich des Radachsschlitzes geöffnet werden. Durch die Verlängerung des Radstands wird mehr Stabilität erreicht.

Für alle Modelle in der IDM Superbike ist die Federbeinumlenkung mit ihren Zugstreben und Lagern frei wählbar. Hier sind entweder Kit-Teile des jeweiligen Herstellers zu verwenden oder der IDM Technik-Kommission ist alternativ ein Herstellernachweis samt technischer Zeichnung vorzulegen.

Im Motor der IDM Superbikes dürfen zukünftig die Ansaugtrichter nach eigenem Ermessen ausgesucht werden. Erlaubt sind auch Kit-Nockenwellen des jeweiligen Motorradherstellers, einschließlich der dazugehörigen Ventilfedern, Teller und Keile. Unzulässig sein soll nach jetzigem Stand das Umprogrammieren („Flashen“) der Serien-ECU (Engine Control Unit). Dieses Motorsteuergerät regelt, steuert und kontrolliert wichtige Funktionen von der Drosselklappensteuerung über die Motorbremse bis hin zu den Einspritz- und Zündungskennfeldern. Mit einem Flash, also der Direktprogrammierung des Steuergerätes, ließen sich Serieneinstellungen verändern.

Ab jetzt ist aber nur noch die Kit Elektronik des jeweiligen Herstellers erlaubt.

In der IDM Supersport (vorher IDM Supersport 600) bleibt alles wie 2021, bis auf die Zulassung von „Supersport Next Generation“-Motorrädern wie in der WM 2022- aber vorerst nur für Gaststarts, sofern nicht die entsprechenden Marken den IDM-Pool erweitern.

Eine wichtige Neuerung für die Sicherheit der Fahrerinnen und Fahrer gilt ab sofort für alle IDM-Soloklassen. In IDM Superbike, IDM Supersport und IDM Supersport 300 sind ausschließlich Lederkombis mit Airbag sowie handelsübliche, elektronische Airbagwesten zugelassen.

IDM-Kalender 2022

06.05. – 08.05. Lausitzring

20.05. – 22.05. Oschersleben

24.06. – 26.06. Most (CZ)

22.07. – 24.07. Schleizer Dreieck

12.08. – 14.08. Assen (NL)

02.09. – 04.09. Red Bull Ring (A)

23.09. – 25.09. Hockenheim

Freitag, 18. Februar 2022

BMW M Motorsport verstärkt DTM-Engagement

Schubert und Walkenhorst mit neuem BMW M4 GT3

  • Vier BMW M4 GT3 im DTM-Starterfeld
  • Fahreraufgebot: BMW M Werksfahrer Eng, van der Linde und Wittmann sowie der Belgier Muth

Vier neue BMW M4 GT3 in der DTM, je zwei für Walkenhorst Motorsport und
Neueinsteiger Schubert Motorsport © Schubert

Ein neues Auto, ein neues Team und ein starkes Fahreraufgebot  – in der DTM-Saison 2022 gehen zwei BMW M Motorsport Teams mit dem neuen BMW M4 GT3 an den Start und verstärken damit die Präsenz des Herstellers in der Rennserie. Im Fokus steht das neu entwickelte Fahrzeug. Je zwei BMW M4 GT3 werden von Schubert Motorsport aus Oschersleben nahe Magdeburg und Walkenhorst Motorsport aus Melle bei Osnabrück bei der insgesamt 16 Sprintrennen umfassenden Saison eingesetzt. Für DTM-Einsteiger Schubert werden die beiden BMW M Werksfahrer Sheldon van der Linde (RSA) und Rückkehrer Philipp Eng (AUT) an den Start gehen, für Walkenhorst weiterhin der zweimalige DTM-Champion und Werksfahrer Marco Wittmann (GER) sowie Walkenhorst-Neuling Esteban Muth, der erstmals überhaupt mit einem GT3-BMW antritt (BEL). 

„Die DTM ist eine bedeutende Plattform, die nicht nur sportlich, sondern mit ihrem gesamten Auftritt Maßstäbe setzt“, sagt Franciscus van Meel, Geschäftsführer der BMW M GmbH und hebt die gesamte Breite der DTM-Plattform hervor. „Wir freuen uns auf erstklassigen, mitreißenden Rennsport auf großartigen internationalen Rennstrecken. Gleichzeitig spielt die DTM-Plattform auch eine wesentliche Rolle in unseren weiteren Aktivitäten. In der DTM Trophy sind die BMW M Motorsport Teams mit dem BMW M4 GT4 stark vertreten, im BMW M2 Cup bringen wir im Rahmen der DTM unseren eigenen Markenpokal an den Start und in der DTM Classic erleben wir faszinierende Fahrzeuge aus der Historie von BMW M.“

Andreas Roos, seit 1. Februar 2022 Leiter BMW M Motorsport, freut sich auf die neue DTM-Saison und die Zusammenarbeit mit den beiden Teams. „Wir haben in der DTM bereits im vergangenen Jahr packende GT3-Sprintrennen auf höchstem Niveau erlebt, und nun freuen wir uns sehr, in dieser Serie vier neue BMW M4 GT3 in Händen von zwei sehr erfahrenen BMW M Motorsport Teams in Aktion zu sehen.“

Benedikt Böhme, Geschäftsführer der DTM-Organisation ITR: „In welchem Umfang sich unser langjähriger Partner BMW auch in diesem Jahr in der DTM einbringt, freut uns außerordentlich. Durch den engen Austausch mit dem Hersteller und dem Engagement auf der gesamten DTM-Plattform wollen wir unseren Teil dazu beitragen, BMW in der Markenbildung bei einem breiten Publikum zu unterstützen.

Schubert Motorsport und Walkenhorst Motorsport mit vielversprechendem Fahreraufgebot

Teambesitzer Henry Walkenhorst zeigt sich zufrieden und siegessicher mit dem neuen Auto. „Nach den positiven Ausrufezeichen, die wir in der DTM 2021 mit zwei Siegen und mehreren Podestplätzen setzen konnten, sind wir uns sicher, mit unserer neuen Speerspitze BMW M4 GT3 an die bisherigen Erfolge anknüpfen zu können. Wir sind stolz, in diesem Jahr mit zwei Fahrzeugen an den Start zu gehen.“

Mit Walkenhorst Motorsport kämpfte Marco Wittmann, DTM-Champion der Jahre 2014 und 2016, in der vergangenen Saison bis zuletzt um den Titel und belegte in der Fahrerwertung letztlich den vierten Rang. Neu im Team von Walkenhorst ist der erst 20 Jahre alte Belgier Esteban Muth, der 2021 in der DTM debütierte und mit beherzten Überholmanövern nicht nur die Fans beeindruckte. Für den erfahrenen GT-Rennstall um Teamchef Torsten Schubert werden gleich zwei BMW-M-Werksfahrer ins Lenkrad greifen. Sheldon van der Linde bestreitet bereits seine vierte DTM-Saison mit BMW. Philipp Eng fuhr von 2018 bis 2020 in der Traditionsserie und kehrt nach einjähriger Abstinenz zurück. „Der Einstieg in die DTM ist ein weiterer Meilenstein für Schubert Motorsport, der mich und das gesamte Team mit großem Stolz erfüllt. Sie ist eine der attraktivsten Rennserie der Welt und ihr Name steht seit jeher für professionellen Rennsport auf höchstem Niveau,“ sagt Torsten Schubert.

Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR: „Es freut mich riesig, dass nun insgesamt vier Autos der Marke BMW am Start sind. Das steigert den Wettbewerb noch einmal mehr, besonders auch beim Kampf um den Herstellertitel. Jeder dieser vier Fahrer hat seine Qualitäten und eines haben sie alle gemeinsam: einen enormen Ehrgeiz. Die größte Konkurrenz werden hier zunächst definitiv die Teamkollegen sein.“

Donnerstag, 17. Februar 2022

Neu im ADAC GT Masters: ID Racing startet 2022 mit einem Porsche 911 GT3 R

  • Neugegründetes Team von Iris Dorr mit Porsche am Start
  • Erfahrene Crew feierte bereits Siege im ADAC GT Masters

ID Racing ist einer von zahlreichen Neuzugängen in der Deutschen GT-Meisterschaft (Foto: ID Racing)

Start frei für ein neues Team: ID Racing wird in der kommenden Saison mit einem Porsche 911 GT3 R im ADAC GT Masters antreten. Neben ZVO Racing, Allied Racing und Madpanda Motorsport ist ID Racing einer von zahlreichen Neuzugängen in der Deutschen GT-Meisterschaft. Das neugegründete Team aus dem süddeutschen Lonsee von Iris Dorr bestreitet die Saison mit einer eingespielten Mannschaft, die in der Vergangenheit bereits viel Erfahrung in der Deutschen GT-Meisterschaft sammelte. Mit MRS GT-Racing startete die Crew erstmals 2011 und feierte seitdem drei Laufsiege. Geschichtsträchtig bleibt der Triumph beim 200. Rennen des ADAC GT Masters 2020 auf dem Red Bull Ring in Österreich.

Die Teamchefin ist seit 30 Jahren im Motorsport tätig. Erst als Fahrerin, später als Managerin, nun als Inhaberin. Mit ID Racing verwirklicht Iris Dorr nun ihre Vorstellungen von einem Rennsport-Team. Iris Dorr: „Das komplette Team blickt sehr zuversichtlich und voller Vorfreude auf die anstehende Saison im ADAC GT Masters. Die Leistungsdichte in dieser Serie ist sehr hoch, aber unsere Mannschaft hat bereits viel Erfahrung gesammelt und ist sehr gut aufeinander eingespielt. Aktuell sind wir noch in den Abstimmungen, was unser Fahrer-Line-up betrifft. Wir werden schon bald bekannt geben, welche Piloten für uns ins Lenkrad greifen. ID Racing freut sich sehr darauf, dass es in knapp drei Monaten endlich los geht.“

ID Racing startet 2022 auch im Porsche Carrera Cup Deutschland, der einen Großteil seiner Rennen im Rahmen der Deutschen GT-Meisterschaft austrägt.

Mittwoch, 16. Februar 2022

Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti führt Grasser-Quartett für die DTM an

  • Neben dem Italiener zwei GT-Routiniers und ein Formel-2-Umsteiger
  • Grasser Racing Team setzt vier Lamborghini Huracán GT3 Evo ein
  • Lamborghini-Motorsportchef Sanna: „DTM eine sehr beliebte und prestigeträchtige Meisterschaft“

Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti startet in der DTM 2022 für Grasser Racing © DTM

Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti bildet die Speerspitze im Fahrer-Quartett des Grasser Racing Teams für die DTM 2022. Neben dem Italiener werden der Schweizer Rolf Ineichen, der Österreicher Clemens Schmid und der Italiener Alessio Deledda die vier Lamborghini Huracán GT3 Evo pilotieren. Das in Knittelfeld in Österreich ansässige Team GRT bestreitet seine erste Saison in der DTM, die vom 29. April bis 1. Mai im portugiesischen Portimão beginnt und insgesamt 16 Sprintrennen umfasst.

„Die DTM ist eine sehr beliebte und prestigeträchtige Meisterschaft. Die besten Automarken, hochkarätige Teams und sehr starke Fahrer treten dort gegeneinander an“, erklärt Giorgio Sanna, Leiter Lamborghini Motorsport, zum Engagement der italienischen Sportwagen-Marke. „Es wird ein aufregendes Jahr für unser Team und ich bin sehr stolz darauf, Mirko und Rolf an Bord zu haben. Sie sind seit vielen Jahren ein fester Bestandteil unserer Mannschaft und waren maßgeblich an einigen unserer größten Erfolge beteiligt“, blickt Teamchef Gottfried Grasser auf die neue Herausforderung.

Benedikt Böhme, Geschäftsführer der DTM-Organisation ITR: „Wir wissen das enorme Engagement seitens Lamborghini sehr zu schätzen. Mit Mirko Bortolotti stellt der Hersteller einen herausragenden Fahrer zur Verfügung, der in der DTM auf ähnlich starke Gegner trifft.“

Mirko Bortolotti, ehemaliger Formel-2-Champion und einst Formel-1-Testfahrer, fährt seit 2015 für GRT und erzielte seitdem 17 Siege, 21 Pole-Positions und 35 Podiumsplätze. Mit GRT gewann der 32-Jährige auch die Langstrecken-Klassiker in Daytona und Sebring sowie den Titel in der Blancpain GT Serie. Bortolotti verfügt bereits über erste DTM-Erfahrungen durch einen Gaststart in der vergangenen Saison in Assen, als er mit Platz zwei und der schnellsten Rennrunde auf Anhieb überzeugte. „Ich kann es kaum erwarten, dieses Jahr mit GRT in der DTM zu fahren. Es wird ein Privileg sein, den Lamborghini in dieser legendären Meisterschaft zu bewegen“, so Bortolotti, der vor sieben Jahren von der Lamborghini Squadra Corse verpflichtet wurde.

Wie Bortolotti war auch Rolf Ineichen an allen drei GRT-Siegen in Daytona und Sebring beteiligt. Dazu kommen fünf Siege im ADAC GT Masters und in der GT World Challenge. Der 43-Jährige mit Silber-Status im FIA-Fahrer-Ranking hat sich bereits seit 2016 als Stammfahrer von GRT mit viel Erfahrung im Lamborghini etabliert. „Die DTM fasziniert mich seit vielen Jahren“, sagt Ineichen. „Bei GRT habe ich in den vergangenen Jahren viel gelernt und fühle mich bereit, in der DTM ein neues, spannendes Abenteuer in Angriff zu nehmen.“

Alessio Deledda begann seine Karriere 2017 auf zwei Rädern, bevor er über Formel 4 und Formel 3 bis in die Formel 2 aufstieg. Jetzt wechselt der 27-Jährige in den GT-Rennsport und wird als offizieller Lamborghini Squadra Corse-Juniorfahrer für GRT in der DTM antreten. „Nach meinen Erfahrungen in der Formel 2 sehe ich die DTM als perfektes Umfeld, um mich als Rennfahrer weiterzuentwickeln“, sagt Deledda. „Ich fühle mich geehrt, Teil des GRT-Teams und dieses Herstellers zu sein und mit Mirko Bortolotti zusammenzuarbeiten, den ich als Fahrer sehr bewundere.“

Als ersten Fahrer für sein DTM-Quartett hatte GRT-Teamchef Gottfried Grasser seinen Landsmann Clemens Schmid bereits im Dezember vorgestellt und traut dem 31-jährigen Tiroler, der bereits über zehn Jahre GT3-Erfahrung verfügt und seit 2020 für GRT startet, einen „wahnsinnigen Schritt“ zu. Grasser ergänzt: „Ich glaube, dass ihm als Fahrer das Konzept der DTM sehr entgegenkommen wird.“ Schmid jedenfalls freut sich: „Dass ich gemeinsam mit einem österreichischen Team in der DTM antreten kann, macht die ganze Sache noch spezieller.“

Der ehemalige DTM/ITC-Champion und zweimalige DTM-Vizemeister Manuel Reuter, der im Januar die Funktion des Teammanagers und sportlichen Leiters im Grasser Racing Team übernommen hat, ist überzeugt: „Unser Line-up bietet eine perfekte Konstellation für unsere Debütsaison in der DTM. Mit Mirko haben wir einen absoluten Siegfahrer und erstklassigen Teamleader. Er ist eine fantastische Benchmark, von der die anderen Piloten profitieren werden.“

„Unsere Vorfreude auf die neue DTM-Saison wächst mit jedem Tag. Die Qualität der Fahrer und Teams verspricht für jedes Rennen spannende, enge Duelle“, sagt Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR. „Teamchef Gottfried Grasser hat sich ein Top-Team zusammengestellt: Mit Manuel Reuter als Teammanager und sportlicher Leiter und dem Fahrer-Quartett rund um Mirko Bortolotti. Er ist einer der weltbesten GT-Rennfahrer."