Dienstag, 15. Februar 2022

2022 sieben Mercedes-AMG in der DTM

 Titelverteidiger Götz mit Startnummer 1

  •  Maximilian Götz wechselt das Team und fährt mit Lucas Auer für WINWARD Racing
  •  Maro Engel feiert sein zweites DTM-Comeback
  •  Noch internationaler: Kanadier Mikaël Grenier steigt als DTM-Rookie ein
  •  Vier Teams mit Mercedes-AMG, auch GruppeM Racing, Mücke Motorsport und HRT wieder dabei  

DTM 2022 mit sieben Mercedes-AMG GT3  © DTM

Mercedes-AMG sorgt in der DTM für reichlich Abwechslung: Titelverteidiger Maximilian Götz wechselt das Team, Maro Engel feiert sein zweites Comeback und durch den kanadischen DTM-Neuling Mikaël Grenier wächst die Internationalität der Traditionsserie. Nur zwei Fahrer der Marke aus Affalterbach gehen in der neuen Saison für den gleichen Rennstall wie im Vorjahr an den Start: Lucas Auer und Maximilian Buhk. Die Mercedes-AMG-Teams GruppeM Racing, HRT, Mücke Motorsport und WINWARD Racing setzen insgesamt sieben der rund 550 PS starken Mercedes-AMG GT3 in der DTM 2022 ein, die vom 29. April bis 1. Mai im portugiesischen Portimão in die neue Saison startet und acht Rennwochenenden umfasst.

Das Projekt Titelverteidigung nimmt Maximilian Götz mit neuem Team und neuer Startnummer in Angriff. Der DTM-Champion, der in der vergangenen Saison drei Siege erzielte und insgesamt acht Mal auf dem Podium stand, kehrt zu WINWARD Racing unter Leitung von Christian Hohenadel zurück. Im deutsch-texanischen Team mit Sitz in Altendiez im Westerwald trifft Götz auf den Österreicher Lucas Auer als Teamkollegen, der 2021 mit WINWARD Racing speziell in der zweiten Saisonhälfte enorm stark war und die Saison auf dem fünften Platz der Fahrerwertung beendete. „Mit der aus HTP Motorsport hervorgegangenen Mannschaft verbinde ich großartige Erfolge. Jetzt mit der Startnummer 1 zu WINWARD Racing zurückzukehren, ist für mich eine emotionale Sache und ein echtes Privileg“, sagt der 36-jährige Uffenheimer. „Den DTM-Titel zu erringen, war unglaublich schwer, ihn erfolgreich zu verteidigen, wird zweifellos noch schwieriger. Mit Lucas Auer habe ich einen extrem starken Teamkollegen, wir werden uns gegenseitig pushen.“

Bereits sein zweites Comeback gibt Maro Engel. Von 2008 bis 2011 sowie 2017 fuhr der 35-Jährige mit Mercedes in der DTM. Engel, einer der erfahrensten deutschen GT-Piloten, wird mit dem deutsch-asiatischen Team GruppeM Racing (Hongkong/Althengstett) um Teamchef Kenny Cheng antreten. Sein Teamkollege wird ein DTM-Neuling, der Kanadier Mikaël Grenier. Der 29-Jährige hat sich mit dem Anfang Februar gewonnenen Pro-Am-Titel in der Intercontinental GT Challenge für die hochkarätige DTM empfohlen.

Das am Nürburgring ansässige Haupt Racing Team (HRT) von Teambesitzer Hubert Haupt, mit dem Götz 2021 Meister geworden war, setzt für die neue Saison auf Luca Stolz und Arjun Maini. Der Inder Maini bestritt vergangenes Jahr seine erste DTM-Saison und stand beim Finale auf dem Norisring als zweiter auf dem Podium, der 25-jährige Stolz aus Kirchen debütierte im Vorjahr bei einem Gaststart auf dem Nürburgring in der Traditionsserie.

Neben Auer ist Maximilian Buhk der einzige Pilot, der im siebenköpfigen Fahreraufgebot von Mercedes-AMG für das gleiche Team wie im Vorjahr in der DTM antreten wird. Buhk fährt unverändert für das Berliner Team Mücke Motorsport um Teamchef Peter Mücke. Der 29-Jährige aus Dassendorf steuert weiterhin einen Mercedes-AMG, der mit dem Space-Drive-System ausgestattet ist, einer elektrischen Lenkung, die ohne mechanische Lenksäule auskommt. Mit dieser innovativen Entwicklung von Schaeffler-Paravan fuhr Buhk am Norisring seine erste DTM-Podiumsplatzierung heraus.

Mercedes-AMG ist mit zwölf Fahrer-, 14 Team- und acht Hersteller-Meisterschaften die erfolgreichste Marke in der 1984 eingeführten DTM. „Mit dem Hersteller- und Fahrer-Titel haben wir in der vergangenen Saison einen starken Wiedereinstieg in die DTM gefeiert. Für den Mercedes-AMG GT3 bietet die DTM auch dieses Jahr wieder eine große und bekannte Bühne, um unsere Markenpräsenz auszuweiten“, erklärt Christoph Sagemüller, Leiter Mercedes-AMG Motorsport.

Benedikt Böhme, Geschäftsführer der DTM-Organisation ITR: „Mercedes-AMG ist seit Anbeginn nahezu durchgängig fester Bestandteil der DTM und wir freuen uns, dass sie an dieser Geschichte auch 2022 weiterschreiben wollen. Ihre Erfolge sprechen für sich, aber fest steht: In der neuen Saison werden sie sowohl in der Fahrer- als auch in der Herstellerwertung die Gejagten sein.“

„Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam mit unseren Teams und dem hochkarätigen Fahrer Line-up auch in der neuen Saison für Erfolge sorgen werden“, ergänzt Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing. Als Sporting Director DTM agiert der ehemalige DTM-Pilot Thomas Jäger für Mercedes-AMG. „Die DTM hat in ihrer Debüt-Saison gezeigt, wie hoch der sportliche Anspruch dieser Serie ist. Die beteiligten Teams und Fahrer sind absolutes Top-Niveau im GT-Sport. Dementsprechend ist es für uns als Mercedes-AMG auch eine Verpflichtung, unsere Teams bestmöglich zu unterstützen“, so Jäger.

„Mercedes-AMG ist mit seinem umfangreichen Engagement seit jeher eine der tragenden Säulen der DTM. Wie im Vorjahr ist die Marke erneut mit sieben Fahrzeugen im starken Starterfeld vertreten“, äußert Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR. „Mercedes-AMG hat gleich fünf Cockpits anders besetzt und damit die Karten neu gemischt. Diese Rotation sorgt für intensive Abwechslung und enorme Spannung, das kann uns und vor allem den DTM-Fans nur recht sein.“  

Montag, 14. Februar 2022

Neues Audi-Team in der DTM: Attempto Racing mit Jungtalent Marius Zug

  •  Vertragsunterschrift am 19. Geburtstag
  •  Attempto-Teamchef Arkin Aka: „Mit Marius Zug haben wir ein Juwel“
  •  Team aus Hannover bringt viel GT3-Erfahrung mit  

Mit Audi und Attempto Racing neu in der DTM: der 19-jährige Marius Zug © Nowak

DTM-Vertrag zum Geburtstag: Jungtalent Marius Zug hat an seinem 19. Geburtstag am 6. Februar seinen Vertrag für den Einstieg in die DTM unterschrieben. Mit einem Audi R8 LMS evo II des Teams Attempto Racing aus Hannover wird der Pfaffenhofener die acht Rennwochenenden umfassende Saison der Traditionsserie bestreiten. Saisonauftakt ist vom 29. April bis 1. Mai im portugiesischen Portimão.

„In der höchsten Liga der Tourenwagen und Sportwagen zu fahren, war schon immer mein Ziel. Ich bin super glücklich, dass ich ausgerechnet an meinem Geburtstag den Vertrag mit Attempto Racing unterschreiben durfte. Für mich geht ein Traum in Erfüllung“, beschreibt Marius Zug diesen außergewöhnlichen Moment. Nach einem Besuch auf der Rennstrecke in Oschersleben mit seinem Vater Thomas im Jahr 2012 erfolgte der Einstieg in den Kartsport, gemeinsam mit der auf den Tag genau drei Jahre jüngeren Schwester Lilly, die in dieser Saison ebenfalls im GT-Rennsport starten wird. Mit 16 Jahren stieg Marius Zug in den GT-Rennsport auf und gewann gleich sein erstes GT4-Rennen. 2019 wurde er auf Anhieb Vizemeister sowohl in der European GT4 Series als auch in der ADAC GT4 Germany. Noch im gleichen Jahr bestritt er in Monza sein erstes GT3-Rennen. 2020 und 2021 fuhr Marius Zug in der italienischen GT-Meisterschaft für das BMW-Team des ehemaligen DTM-Champions Roberto Ravaglia. Der 19-Jährige, der im Vorjahr sein Abitur erfolgreich bestanden hat, bereitet sich bereits mit zwei täglichen Fitness-Sessions sowie intensivem Sim-Racing auf sein DTM-Debüt vor.

„Mit Marius Zug haben wir ein Juwel in unserem Team“, ist Attempto-Teamchef Arkin Aka überzeugt. „Ich verfolge ihn bereits seit einigen Jahren und habe positiv zur Kenntnis genommen, wie er immer stärker geworden ist und sich in der GT4 weiterentwickelt hat. Ich war überglücklich, dass er jetzt frei war und ich ihm ein Cockpit anbieten konnte. Ich bin sicher, dass er auch in der GT3 überraschen wird.“ Attempto Racing hat seinen Sitz in Hannover-Langenhagen unweit des Flughafens und ist bereits seit etlichen Jahren mit unterschiedlichen Marken im GT3-Rennsport am Start, seit 2018 mit Audi. „Auch für uns geht ein Traum in Erfüllung“, so der 51-Jährige. „Wir haben schon länger mit dem Einstieg in die Premiummarke DTM geliebäugelt. Jetzt werden wir alles dafür tun, um auf dieser hochkarätigen Bühne einen guten Eindruck zu machen. Wir trauen uns mit Marius Platzierungen im Mittelfeld und Vorderfeld zu, mit etwas Glück auch mehr.“

„Ein extrem junger, zielstrebiger Fahrer, ein weiteres neues Team und ein zusätzlicher Audi – Marius Zug und Attempto Racing sind sehr starke Neueinsteiger, die das Starterfeld der DTM noch jünger und den Wettbewerb noch spannender machen“, sagt Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR.


Freitag, 11. Februar 2022

ROJA Motorsport startet mit drei Hyundai und großen Ambitionen in der ADAC TCR Germany

  • Das Team aus Potsdam wird 2022 mit drei Hyundai-Rennwagen an den Start gehen
  • Zusammenarbeit mit Engstler Motorsport als Erfolgsrezept
  • Große Ziele für die zweite Saison

Die Potsdamer landeten auf dem fünften Rang der Teamwertung
Foto: Gruppe C GmbH
  

2021 fiel der Startschuss, 2022 folgt die Fortsetzung. In der vergangenen Saison startete das Team ROJA Motorsport um Teamchef und Fahrer Robin Jahr (30) in das Abenteuer ADAC TCR Germany und schon die Ergebnisse der Debütsaison in der deutschen Tourenwagenserie konnten sich sehen lassen. Der 30-jährige Jahr beendete seine Premierensaison als Achter der Fahrerwertung und konnte sein Team auf Platz fünf in der Teamwertung steuern. Für das Team aus Potsdam endete die Debütsaison mit einem vollen Erfolg. 2022 will Jahr nun noch einen draufsetzen und verstärkt dem Einsatz von drei Hyundai sein Engagement in der Serie deutlich.

„Es war ein sehr harte, aber zugleich auch schöne Saison“, blickt Robin Jahr zurück. „Wir konnten das Jahr 2021 gut nutzen, um einen soliden Grundkern des Teams aufzubauen und unsere Abläufe von der Langstrecke auf das Format der Sprintrennen umstellen.“ Nach einer erfolgreichen Debütsaison richtet das Team den Blick nun aber in die Zukunft. Anders als noch in der letzten Saison wird das Team in der ADAC TCR Germany 2022 mit drei, statt nur mit einem Hyundai an den Start gehen. Diese Veränderung sorgt bei ROJA Motorsport für hohe Ansprüche. „Wir befinden uns in den finalen Gesprächen mit den Fahrern für das kommende Jahr“, sagt Robin Jahr, der selbst einen der drei Hyundai steuern wird, und fügt hinzu: „Ich bin mir sicher, dass wir bei den Kämpfen um die Fahrer- und Teamwertung ein Wort mitzureden haben.“

Bei der Umstellung auf drei Hyundai geht es ROJA jedoch nicht nur um Siege. Auch die Zukunft und die Entwicklung junger Piloten ist dem Team wichtig. „Um das Unternehmen ROJA Motorsport GmbH langfristig stabil und erfolgreich aufzustellen, benötigen wir eine entsprechende Größe sowie die richtigen Partner. Mit dem Einsatz von drei Rennfahrzeugen in der ADAC TCR Germany können wir jungen Fahrern eine tolle Perspektive und großartige Entwicklungsmöglichkeiten direkt nach dem Kart bieten“, freut sich Jahr auf die Zukunft.

Weitere Unterstützung bei der künftigen Entwicklung von ROJA Motorsport erhält Jahr in der Zusammenarbeit mit dem Allgäuer Erfolgsrennstall Engstler Motorsport. Über diese Kooperation ist Robin Jahr selbstredend sehr glücklich: „Ich bin sicher, dass die Zusammenarbeit mit Engstler- und Hyundai Motorsport hilft, unsere Performance dauerhaft auf einem hohen Niveau zu halten. Natürlich möchten wir an die vergangenen Erfolge anknüpfen.“

All diese Ziele sind für einen Rennstall und Rennfahrer jedoch nicht ohne die nötige private Unterstützung möglich. Robin Jahr ist sehr glücklich, eine sehr unterstützende Familie und weitere helfende Hände in seinem Team zu haben. „Den größten Support erhalte ich von meiner Familie. Sie haben mir in den letzten drei Jahren mir immer wieder den Rücken freigehalten und mich bei schweren Entscheidungen unterstützt“, sagt der 30-Jährige. „Des Weiteren bin ich besonders an den Rennwochenenden froh, Andreas Klinge als Team-Manager an meiner Seite zu haben. Die Erfahrungen und Emotionen für guten Motorsport, die er in das Team mit einbringt sind großartig. Auch konnte ich in den letzten zwei Jahren viel von Luca Engstler und seinem Vater Franz Engstler lernen. Beide standen mir von Anfang an mit Rat und Tat zur Seite, wofür ich mehr als dankbar bin“, schwärmt Jahr von seinen engsten Unterstützern. Ein großes Lob gilt nicht zuletzt seinem Team: „Mich mit Menschen zu umgeben, die mit so viel Leidenschaft an sich selbst und ihrem Umfeld arbeiten, macht mich extrem stolz und vor allem leistungsfähig.“

Eine solche Unterstützung aus seinem Team und seinem engsten Kreis, die Aufstockung auf drei Autos und eine vielversprechende Zusammenarbeit mit einem absoluten Erfolgsrennstall: Einer erfolgreichen Zukunft von ROJA Motorsport, steht nichts mehr im Weg.


BCC-alpha-Van Zon-BMW: Fahrer-Quartett und Titelambitionen

Foto: Jens Hawrda

Neue Saison, aus zwei Teams wird eins, plus ein Fahrer-Line-up mit alten Bekannten und neuen Gesichtern. So präsentierte sich Ende Januar das Team, welches im Vorjahr den Titel in der Superbike-Klasse der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft geholt hatte. Als Team BCC-alpha-Van Zon-BMW will man in der Saison 2022 weiter in der Erfolgsspur bleiben. Vier Kandidaten schickt die deutsch-belgische Mannschaft mit Markus Reiterberger (D), Pepijn Bijsterbosch (NL), Jan Mohr (A) und Kamil Krzemien (PL) ins Rennen um die Punkte und Pokale der IDM Superbike. Noch dabei, Marc Buchner (D) im Pro Superstock-Cup.
 
Schon im Vorjahr hatte sich eine Zusammenarbeit zwischen den Teams alpha-Van Zon-BMW unter der Führung des Belgiers Werner Daemen und dessen Firma MRP Racings Parts und dem Team BCC Racing von Andreas Gerlich und dessen Firma BCC Heilbronn angekündigt. War es da noch eine lockere Kooperation, hat man sich nun entschlossen, in der IDM Superbike als Team BCC-alpha-Van Zon-BMW gemeinsame Sache zu machen. Nichts anderes als die Titelverteidigung steht bei dem Duo Daemen-Gerlich auf dem Zettel. Daemen wird sich, neben seinem Job als Manager für das Langstrecken-WM-Team von BMW, bei der IDM-Abteilung nach wie vor um das Management kümmern. Sponsoren und Gäste, Fahrerverträge und die Administration liegen in den Händen des Belgiers. Andreas Gerlich wird als Crew-Chief gemeinsam mit Hersteller BMW und zahlreichen Mechanikern für die technischen Belange verantwortlich sein.
 
Mit Markus Reiterberger kehrt ein alter Bekannter ins Fahrerlager der IDM zurück. Drei Mal, in den Jahren 2013, 2015 und 2017, holte der 27-jährige Bayer gemeinsam mit dem Team von Werner Daemen den IDM Superbike-Titel. Im Vorjahr packte man gemeinsam noch den Vize-Titel in der Endurance-WM obendrauf. Mit dem Team BCC Racing von Andreas Gerlich war Reiterberger im Vorjahr bei drei IDM-Events auf die nationale Bühne zurückgekehrt, mit entsprechendem Erfolg. Im Jahr 2022 wird ‚Reiti‘ damit zum doppelten Titeljäger. Denn sowohl in der IDM Superbike als auch in der Langstrecken-WM darf man den ehemaligen Schützling des viel zu früh verstorbenen Ralf Waldmanns, zu dessen Ehren Reiterberger stets mit der Startnummer 28 antritt, zu den Titelkandidaten zählen.
 
Eine Vertragsverlängerung im Team BCC-alpha-Van Zon-BMW, das neben der schon bewährten Unterstützung von BMW Motorrad Deutschland und alpha Racing auch wieder auf die Zusammenarbeit mit Van Zon Horeca bauen kann, erhielten der niederländische Pilot Pepijn Bijsterbosch (32) und der Österreicher Jan Mohr (23). Beide wollen ihre Erfahrungen, und auch das Lehrgeld, aus dem Vorjahr in zählbare Ergebnisse ummünzen. Top-Ten-Ergebnisse sind das erklärte Ziel der beiden ehemalige und zukünftigen Teamkollegen.
 
Als neues Talent im Superbike-Quartett tritt Kamil Krzemien für das Team BCC-alpha-Van Zon-BMW an. Der 22-jährige Pole war 2021 erstmals bei einem Großteil der IDM-Läufe dabei und zeigte sein Potenzial auf. Auch Erfahrungen in der Langstrecken-Weltmeisterschaft kann der Nachwuchspilot bereits aufweisen. Mit Unterstützung der eingespielten Mannschaft um Daemen und Gerlich will er seine Fähigkeiten weiter verfeinern und eine ordentliche Ladung Punkte auf seinem Konto sammeln.
«Unser Team und das von Andreas Gerlich haben schon letztes Jahr ab Schleiz zusammengearbeitet», beschreibt Daemen die Entwicklung. «Das lief sehr gut. Andreas tickt ähnlich wie ich. Wir wollen unbedingt gewinnen. Und im Hinblick auf die Herausforderungen, die sich einem immer wieder stellen, werden wir gemeinsam stärker sein. Da verfolgen wir dieselbe Philosophie.»
«Ich bin sehr glücklich über die Zusammenarbeit und den Zusammenschluss beider Teams», versichert Andreas Gerlich. «Ich freue mich auf die Herausforderung und die gemeinsame Aufgabe mit dem Team BCC-alpha-Van Zon-BMW, um das bestmöglichste Ergebnis für unsere Fahrer herauszuholen.»
 
Los geht’s für Mensch und Material vom 14. bis 16. Februar im spanischen Cartagena bei dem von MRP Racing Parts organisierten Test. Erste IDM-Punkte können Markus Reiterberger, Pepijn Bijsterbosch, Jan Mohr und Kamil Krzemien im Mai auf dem Lausitzring einfahren, wo das erste von sieben IDM-Events mit je zwei Wertungsläufen stattfinden wird.

Mittwoch, 9. Februar 2022

Madpanda Motorsport steigt ins ADAC GT Masters ein

  • Internationaler Neuzugang: Erstes Team aus Spanien im ADAC GT Masters
  • Team setzt auf einen Mercedes-AMG GT3 Evo mit Spitznamen „Marga“
  • Comeback für Ezequiel Companc als Teamchef

Madpanda Motorsport setzt auf einen Mercedes-AMG GT3 Evo mit Spitznamen „Marga“ (Foto: Madpanda Motorsport)

 
 
Neuzugang in der Deutschen GT-Meisterschaft: Das Team Madpanda Motorsport feiert in der Saison 2022 mit einem Mercedes-AMG GT3 Evo sein Seriendebüt im ADAC GT Masters. Für die Premierensaison streben die Spanier bereits Podiumsplatzierungen mit ‚Marga‘ an, wie das Team den Boliden taufte. Madpanda Motorsport ist das erste Team aus Spanien in der Deutschen GT-Meisterschaft und einer von mehreren Neuzugängen für die Saison 2022. Welches Fahrer-Duo die Mannschaft unterstützen wird, gibt Madpanda Motorsport zeitnah bekannt. Das ADAC GT Masters geht in knapp drei Monaten vom 22. bis 24. April 2022 in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison.


Madpanda Motorsport ist im internationalen GT-Sport keine Unbekannte. Seit 2020 startet das Team unter anderem im GT World Challenge Europe Endurance Cup und baute sich in kurzer Zeit, nicht zuletzt dank des Maskottchens des „verrückten Pandas“, eine große Fangemeinde auf. Bei den legendären 24 Stunden von Spa gewann die Mannschaft im vergangenen Jahr den Silver Cup.

Das ADAC GT Masters ist für Teamchef Ezequiel Companc gewohntes Terrain: In 2017 und 2018 griff der Argentinier ins Lenkrad eines Lamborghini Huracán GT3 und feierte zwei Laufsiege. In der darauffolgenden Saison absolvierte er zudem für PROpeak Performance einen Gaststart im Aston Martin Vantage GT3.

Ezequiel Companc: „Ich denke, es ist an der Zeit, dass wir uns neuen Herausforderungen stellen und uns auch anderen Meisterschaften zuwenden, wie dem ADAC GT Masters. Meiner Meinung nach ist dies eine der besten GT-Sprintmeisterschaften in Europa und der Welt. Das Niveau ist sehr hoch und es gibt immer ein großes und starkes Starterfeld. Auch die deutschen Fans sind unglaublich!“