Mittwoch, 9. Februar 2022

Madpanda Motorsport steigt ins ADAC GT Masters ein

  • Internationaler Neuzugang: Erstes Team aus Spanien im ADAC GT Masters
  • Team setzt auf einen Mercedes-AMG GT3 Evo mit Spitznamen „Marga“
  • Comeback für Ezequiel Companc als Teamchef

Madpanda Motorsport setzt auf einen Mercedes-AMG GT3 Evo mit Spitznamen „Marga“ (Foto: Madpanda Motorsport)

 
 
Neuzugang in der Deutschen GT-Meisterschaft: Das Team Madpanda Motorsport feiert in der Saison 2022 mit einem Mercedes-AMG GT3 Evo sein Seriendebüt im ADAC GT Masters. Für die Premierensaison streben die Spanier bereits Podiumsplatzierungen mit ‚Marga‘ an, wie das Team den Boliden taufte. Madpanda Motorsport ist das erste Team aus Spanien in der Deutschen GT-Meisterschaft und einer von mehreren Neuzugängen für die Saison 2022. Welches Fahrer-Duo die Mannschaft unterstützen wird, gibt Madpanda Motorsport zeitnah bekannt. Das ADAC GT Masters geht in knapp drei Monaten vom 22. bis 24. April 2022 in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison.


Madpanda Motorsport ist im internationalen GT-Sport keine Unbekannte. Seit 2020 startet das Team unter anderem im GT World Challenge Europe Endurance Cup und baute sich in kurzer Zeit, nicht zuletzt dank des Maskottchens des „verrückten Pandas“, eine große Fangemeinde auf. Bei den legendären 24 Stunden von Spa gewann die Mannschaft im vergangenen Jahr den Silver Cup.

Das ADAC GT Masters ist für Teamchef Ezequiel Companc gewohntes Terrain: In 2017 und 2018 griff der Argentinier ins Lenkrad eines Lamborghini Huracán GT3 und feierte zwei Laufsiege. In der darauffolgenden Saison absolvierte er zudem für PROpeak Performance einen Gaststart im Aston Martin Vantage GT3.

Ezequiel Companc: „Ich denke, es ist an der Zeit, dass wir uns neuen Herausforderungen stellen und uns auch anderen Meisterschaften zuwenden, wie dem ADAC GT Masters. Meiner Meinung nach ist dies eine der besten GT-Sprintmeisterschaften in Europa und der Welt. Das Niveau ist sehr hoch und es gibt immer ein großes und starkes Starterfeld. Auch die deutschen Fans sind unglaublich!“


Sonntag, 6. Februar 2022

W&S Motorsport setzt auf Porsche und einen Ex-Champion in der ADAC GT4 Germany

  • Rennteam aus Ofterdingen bestreitet die volle Saison mit mindestens zwei Porsche
  • Mit dem 2020er Champion Nicolaj Møller Madsen steht der erste Pilot bereits fest

So sieht der Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport von AVIA W&S Motorsport aus
(Bild: AVIA W&S Motorsport)

W&S Motorsport hat große Ziele in der ADAC GT4 Germany 2022. Das Team aus Baden-Württemberg steigt nach Gasteinsätzen im vergangenen Jahr nun mit mindestens zwei Porsche in die Serie ein. Das erste Auto ist dabei mit Nicolaj Møller Madsen (28/DNK), dem Champion der ADAC GT4 Germany 2020, bereits hochkarätig besetzt. Der Däne steuert die im November von Porsche vorgestellte, neueste GT4-Version des Cayman. „Wir stellen wir uns der Herausforderung im engen Feld der GT4-Boliden, um Siege und möglicherweise sogar um den Titel mitzukämpfen. Mit Nicolaj haben wir einen starken und erfahrenen Piloten im Cockpit des Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport“, blickt Teamchef Daniel Schellhaas voller Optimismus auf die anstehende Saison in der ADAC GT4 Germany.

W&S Motorsport hatte bereits 2021 mehrere Gaststarts in der ADAC GT4 Germany absolviert – teilweise sogar mit zwei Fahrzeugen. Highlight war dabei das Saisonfinale auf dem Nürburgring, als in beiden Wertungsläufen Podestplatzierungen eingefahren werden konnten. Schon damals saß Møller Madsen am Steuer des W&S-Porsche. „Nach diesem Wochenende wusste ich, dass eines meiner Programme für 2022 mit W&S Motorsport sein muss. Sie sind ein sehr professionelles und ehrgeiziges Team, das aber noch mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben ist“, so der Däne.

Beim Porsche rund um Møller Madsen kooperiert der Rennstall aus Ofterdingen mit AVIA – einem Tankstellenbetreiber und Energiehändler aus München. Der Einsatz läuft unter der Nennung AVIA W&S Motorsport. Wer Teamkollege des Ex-Champions sein wird, will das Team zu einem späteren Zeitpunkt verkünden. „Ich freue mich, wieder in der ADAC GT4 Germany zu starten. Dieses Mal mit dem stärksten Gespann, in dem ich je gefahren bin: dem neuen Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport von AVIA W&S Motorsport. Allein der Gedanke daran zaubert mir ein breites Lächeln ins Gesicht“, strahlt der Däne mit Hinblick auf den Saisonstart vom 22. bis 24. April in der Motorsport Arena Oschersleben.


Dienstag, 1. Februar 2022

TCR Europe Series startet 2022 bei drei Veranstaltungen auf der DTM-Plattform

  • Tourenwagenserie an den DTM-Wochenenden in Portimão, auf dem Norisring und auf dem Nürburgring mit von der Partie
  • Der legendäre Norisring als erster Stadtkurs im Kalender der TCR Europe Series
  • Spektakulärer Rennsport mit seriennahen Tourenwagen weiteres Highlight für Fans  

Audi, Cupra, Honda, Hyundai und Peugeot haben im vergangenen Jahr
an der TCR Europe teilgenommen © TCR

Die TCR Europe Series, eine Rennserie mit seriennahen Tourenwagen von fünf verschiedenen Marken, gastiert in der Saison 2022 an drei Rennwochenenden bei der DTM: beim Saisonauftakt auf dem Autodromo Internacional do Algarve in Portimão in Portugal (29. April bis 1. Mai), auf dem Norisring, dem Stadtkurs in Nürnberg (1. bis 3. Juli) sowie auf dem geschichtsträchtigen Nürburgring (26. bis 28. August).

DTM als die Topklasse, die Talentschmiede DTM Trophy und die DTM Classic sind die drei Hauptbestandteile der DTM-Veranstaltungen der Saison 2022. Dabei ist die ITR als Serienorganisation immer bestrebt, die Wochenenden durch die Einbindung weiterer Rennserien für die Fans noch attraktiver zu machen. In diesem Zusammenhang ist die Kooperation, die die DTM-Organisation ITR und die TCR Europe Series jetzt eingegangen sind, ein wichtiger Schritt.

„Wir freuen uns sehr, die TCR Europe Series in diesem Jahr bei drei unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen und hoffen wirklich, dass dies der Start einer Zusammenarbeit ist, die in den kommenden Jahren noch ausgebaut werden kann“, sagt Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR. „Enges Racing auf hohem Niveau und mit einer großen Markenvielfalt: Das lieben die DTM-Fans und genau das bietet die TCR Europe Series. Daher passt die Kooperation zwischen der DTM und der TCR Europe Series sehr gut.“

Die TCR Europe Series startet 2022 in ihre siebte Saison. In der Serie gilt das bekannte, weltweite TCR-Reglement, das auf seriennahen Tourenwagen mit Frontantrieb und Zweiliter-Turbomotoren basiert. Im vergangenen Jahr umfasste das Starterfeld über zwei Dutzend Fahrzeuge von nicht weniger als fünf verschiedenen Marken (Audi, Cupra, Honda, Hyundai und Peugeot). Für die Saison 2022 wird ein Starterfeld in ähnlichem Umfang erwartet.


Premiere am Dutzendteich: Norisring erster Stadtkurs für die TCR Europe Series

„Es freut uns, dass wir in dieser Saison für drei Veranstaltungen mit der DTM zusammenarbeiten“, sagt Paulo Ferreira, Promoter der TCR Europe Series. „Der weltweite Ruf der DTM und die Beliebtheit der Veranstaltungen sprechen für sich. An drei DTM-Wochenenden mit dabei zu sein, macht unsere Serie für Teams, Fahrer und Partner noch attraktiver. Ich freue mich besonders über den Saisonauftakt in Portimão. Nicht nur, weil ich selbst aus Portugal bin, sondern weil der portugiesische Motorsportverband (FPAK) unsere verantwortliche nationale Sporthoheit ist. Auch der Nürburgring ist eine wunderbare Rennstrecke, während der Norisring eine eindrucksvolle Historie hat, die im Motorsport insgesamt bereits über 75 Jahre und in der DTM auch schon fast 40 Jahre zurückgeht. Es ist der erste Stadtkurs, auf dem die TCR Europe Series Rennen austrägt. Wir freuen uns sehr auf diese Veranstaltung, die immer große Zuschauermassen anzieht.“


Montag, 31. Januar 2022

T3 Motorsport bringt zwei Audi in der DTM Trophy an den Start

  •  Der 20-jährige US-Amerikaner John Paul Southern Jr. steht als erster Fahrer fest
  •  T3 Motorsport sammelte 2021 Erfahrungen mit Gaststart von Formel-2-Pilot  Zendeli
  •  Teamchef Jens Feucht: „Ideale Serie für die Entwicklung Richtung GT3-Sport“

Mit zwei Audi in der DTM Trophy: T3 Motorsport © T3 Motorsport


T3 Motorsport wird in der Saison 2022 mit zwei Audi R8 LMS in der DTM Trophy an den Start gehen. Damit baut das Team aus Dresden sein Engagement auf der DTM-Plattform weiter aus. Als erster Fahrer steht der 20 Jahre US-Amerikaner John Paul Southern Jr. bereits fest. Die Talentschmiede DTM Trophy, die mit seriennahen GT-Sportwagen ausgetragen wird, startet vom 20. bis 22. Mai auf dem DEKRA Lausitzring Turn 1 in die neue Saison, die insgesamt sieben Rennwochenenden umfasst.

Mit dem Belgier Esteban Muth und der Britin Esmee Hawkey stieg T3 Motorsport 2021 in die DTM ein. Bei einem Gaststart von Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti (ITA) in Assen (NLD) erzielte das Team eine Podiumsplatzierung. Erste Erfahrungen in der DTM Trophy sammelte T3 beim Gaststart des deutschen Formel-2-Piloten Lirim Zendeli auf dem Nürburgring im August.

„Die DTM Trophy ist die ideale Serie für die Entwicklung in Richtung GT3-Sport, denn Fahrer und Teampersonal bewegen sich im Umfeld ihres eigenen Zieles, der DTM. Dabei lernen sie mit den Anforderungen an einen Profi umzugehen und verstehen viele Abläufe besser“, ist T3-Teamchef Jens Feucht überzeugt. Zudem verweist er auf die Synergie-Effekte auf der DTM-Plattform: „Wenn wir sowieso von Dienstag oder Mittwoch bis Sonntag auf einer Rennstrecke sind, ist es mit wenig Personalaufwand und Logistik möglich, auch in der DTM Trophy zu starten. Somit nutzen wir die Ressourcen unseres Teams effizienter, was sich auch bei den Kosten widerspiegelt.“

John Paul Southern Jr. aus Bradenton im US-Bundestaat Florida startete bereits 2021 im Audi von T3 Motorsport und erzielte in der ADAC GT4 Germany den zehnten Gesamtrang sowie eine Pole-Position. Zudem ist der 20-Jährige, der 2014 im Kartsport begann, auch in das Programm von T3 Motorsport North America eingebunden. „Ich freue mich sehr, für eine Saison in der DTM Trophy zu T3 Motorsport zurückzukehren. Als Team machen wir großartige Dinge zusammen und es war bisher eine Reise, die viel Spaß gemacht hat. Ich kann die neue Saison kaum erwarten“, äußert Southern Junior. „Wir setzen in dieser Saison viele Ressourcen ein, um die beste Leistung des Audi R8 LMS sicherzustellen. Unser Ziel ist es, die Meisterschaft zu gewinnen, und ich glaube, dass wir das schaffen können." Dazu ergänzt Jens Feucht: „In den vergangenen beiden Jahren haben wir mit Pole-Positions und Podestplätzen bewiesen, dass wir mit dem seriennahen Audi R8 LMS sehr erfolgreich sind. Wir sind zuversichtlich, dass wir das auch in der DTM Trophy zeigen können.“

Martin Tomczyk, Serienmanager der DTM Trophy: „Es ist sehr erfreulich, dass auch T3 Motorsport den Mehrwert und die Synergien der DTM-Plattform erkennt und nutzt und bei der Nachwuchsförderung auf unsere Talentschmiede setzt. Mit einem jungen amerikanischen Fahrer und mit Audi bringt T3 noch mehr Vielfalt in die DTM Trophy und macht sie noch internationaler.“

Mittwoch, 26. Januar 2022

Boxenstopp, Rennleiter, Teamorder – das sind die wesentlichen Änderungen der DTM 2022

  •  Gut drei Monate vor dem Auftakt: Starterfeld der DTM mit mindestens 25 Fahrzeugen
  •  Neu: Ein Meisterschaftspunkt für die schnellste Rennrunde
  •  Wachsende Attraktivität: Auch DTM Trophy und DTM Classic entwickeln sich positiv  

Martin Tomczyk, Frederic Elsner, Peter Oberndorfer (v.l.) © DTM


Gut drei Monate vor dem Saisonauftakt befindet sich die DTM spürbar im Aufwind. Für das zweite Jahr unter angepasstem technischem Reglement freut sich die Dachorganisation ITR über ein großes Starterfeld mit mindestens 25 GT3-Rennwagen. 2021 waren 19 Fahrzeuge fest eingeschrieben. „Die DTM ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich stärker aufgestellt. Darüber sind wir natürlich sehr glücklich“, sagte Frederic Elsner in einem Pressegespräch. Der Director Event & Operations der ITR verwies auf einige Änderungen im Reglement, die vor allem den Fans mehr Spannung und Überraschungsmomente bringen werden. Die DTM 2022 wird an acht Wochenenden mit je zwei Rennen am Samstag und Sonntag ausgetragen, Auftakt ist vom 30. April bis 1. Mai im portugiesischen Portimão. Die Live-Übertragung im deutschsprachigen Raum wechselt innerhalb der Senderfamilie von SAT.1 zu ProSieben. Start der Rennen ist jeweils um 13:30 Uhr deutscher Zeit.

Die wichtigsten Änderungen und Neuerungen im Reglement betreffen den Pflichtboxenstopp, der jetzt auch während des Einsatzes des Safety-Cars erfolgen darf, und die Teamorder. So müssen Teams und Fahrer, die mit einer Stallorder das Renngeschehen beeinflussen, künftig mit dem Ausschluss aus der Meisterschaft rechnen. Bei den sogenannten Performance-Pitstops, dem Boxenstopp mit Pflichtreifenwechsel auf Zeit, einem Alleinstellungsmerkmal der DTM, ist der Ablauf neu geregelt. Maximal zwei Mechaniker je Fahrzeugseite müssen zunächst die Räder an der Hinterachse wechseln, bevor die Vorderräder gewechselt werden dürfen. „Durch diese Maßnahmen ist der Boxenstopp für alle gerechter und sicherer sowie für die Fans spannender“, so Frederic Elsner. Künftig wird auch ein sogenanntes Full-Course-Yellow (FCY) möglich sein, welches Safety-Car-Einsätze teilweise ersetzen kann. „Der Re-Start erfolgt aber auch in diesem Fall durch den bereits bekannten DTM Formations-Start“, führt Elsner aus. Der Einfluss des neuen Renndirektors Scot Elkins, der beim mehrtägigen Reglement-Workshop von Beginn an integriert war, ist auch bei einer weiteren Neuerung sichtbar. „Neu beim Start ist zudem, dass nicht mehr der Pole-Sitter das Rennen eröffnet, sondern der Renndirektor das Rennen mit der Ampel freigibt. Und dann ist künftig auch sofort das Ausscheren aus der Startformation erlaubt“, erläutert Elsner.

Für einen noch intensiveren Kampf um die Bestzeit im Rennen soll künftig ein Meisterschaftspunkt sorgen, der für die schnellste Rennrunde vergeben wird. Um sich in den freien Trainings am Freitag noch besser auf die Rennen vorbereiten zu können, steht den Teams jeweils ein weiterer Reifensatz ab dem zweiten Rennwochenende zu. Die Fahrzeug-Einstufung, die Balance of Performance, kurz BoP, kann künftig jederzeit und bis zum letzten Rennen geändert werden, um bei Bedarf regulierend eingreifen zu können. „Wir haben in unserem mehrtägigen Workshop alle Themenbereiche diskutiert und auch die Anregungen der Teams einfließen lassen, um die DTM noch besser und spannender zu machen“, fasst Elsner zusammen. „Die ersten Rückmeldungen der Teams zu den Reglementsänderungen sind durchweg positiv.“ Die ITR pflegt mit den Herstellern und Teams sowie den Partnern einen regelmäßigen, engen Austausch um die Zusammenarbeit maximal effizient zu gestalten.

Für eine wachsende Attraktivität auf der gesamten Plattform sorgen auch Veränderungen der Säulen DTM Trophy und DTM Classic. Als neuer Serienmanager für die DTM Trophy kann der ehemalige DTM-Champion Martin Tomczyk bereits auf positive Vorzeichen verweisen. „Meine ersten drei Wochen in der neuen Aufgabe waren interessant und turbulent. Die DTM Trophy erfährt zu ihrer dritten Saison ein weiteres Wachstum. Ich gehe von über 20 Autos aus. Erfreulich ist vor allem, das immer mehr DTM-Teams den Mehrwert und die Synergien erkennen, den ein Engagement in unserer Talentschmiede bietet“, berichtet Martin Tomczyk. „Dass auch in der DTM Trophy nur ein Fahrer ein Auto fährt und sich nicht zwei Fahrer ein Cockpit teilen, ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal, das von den Teams hoch bewertet wird.“ Dabei hat Tomczyk für den Einstieg junger Talente auch die DTM Esports im Blick. Schließlich hat DTM-Esports-Champion Moritz Löhner vor einem Jahr den Aufstieg in die DTM Trophy geschafft, und auch dem Titelträger der DTM Esports Championship powered by MediaMarkt winkt eine Saison in einem reellen Rennwagen in der DTM Trophy 2023. Die BoP der DTM Trophy kommt ab der neuen Saison - wie auch für die DTM - von AVL RACING aus Graz. Auch der Markenpokal BMW M2 Cup startet 2022 erneut im Rahmenprogramm auf der DTM-Plattform, weitere Rennserien folgen.

Ganz neu aufgestellt präsentiert sich die DTM Classic für die bevorstehende Saison. Wie Serienmanager Peter Oberndorfer erläutert, gibt es für die überwiegend aus der DTM stammenden Rennwagen aus der Zeit von 1984 bis 2007 fortan den DTM Classic Cup mit vier Events mit je zwei Rennen. Dazu werden im Rahmen der Übernahme der Tourenwagen Classics zwei weitere Rennen im Rahmen des AvD-Oldtimer Grand Prix kommen. „Aufgrund der positiven Resonanz unseres DRM-Revials im Herbst am Red Bull Ring bieten wir darüber hinaus den DRM-Cup mit drei Veranstaltungen in Imola, am Nürburgring und am Red Bull Ring für die Rennfahrzeuge aus der ehemaligen Deutschen Rennsport-Meisterschaft an“, so der ehemalige DTM-Pilot Oberndorfer. „Diese Fahrzeuge hatten bisher überhaupt keine Plattform. Erfreulicherweise ist das Interesse an unseren beiden Classic-Serien groß, bei den Fahrern genauso wie bei den Fans.“