Dienstag, 12. Oktober 2021

Maximilian Götz ist neuer DTM-Champion nach Herzschlagfinale auf dem Norisring

Mercedes-AMG als bester Hersteller geehrt

Foto: Mercedes-Benz AG


Mercedes-AMG feiert den DTM-Fahrertitel durch Maximilian Götz (GER), der beim Saisonfinale der DTM 2021 auf dem Norisring beide Rennen für sich entscheiden konnte. Am Samstag fuhr Götz mit dem Mercedes-AMG GT3 #4 vom Mercedes-AMG Team HRT souverän zum Sieg. Arjun Maini (IND) vom Mercedes-AMG Team GetSpeed machte mit dem zweiten Platz den Doppelsieg für die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach perfekt. Nach einem spannenden Final-Rennen am Sonntag krönte sich Götz mit seinem zweiten Sieg an diesem Wochenende erstmalig zum DTM-Fahrerchampion. Den Dreifachsieg für Mercedes-AMG in Rennen zwei machten Lucas Auer (AUT) und Maximilian Buhk (GER) perfekt. Bereits am Wochenende zuvor sicherte sich Mercedes-AMG den Titel des besten Herstellers in der diesjährigen DTM.

  •     Maximilian Götz vom Mercedes-AMG Team HRT ist neuer DTM-Champion
  •     Mercedes-AMG als bester Hersteller der DTM 2021 geehrt
  •     Rennen 1 & 2: Siege für Maximilian Götz vom Mercedes-AMG Team HRT
  •     Rennen 1: Platz zwei für Arjun Maini vom Mercedes-AMG Team GetSpeed
  •     Rennen 2: Platz zwei und drei durch Lucas Auer und Maximilian Buhk


Für das mit großer Spannung erwartete Saisonfinale machte die DTM in diesem Jahr Halt auf der einzigen Stadtstrecke der Serie. Der Norisring in Nürnberg ist mit seinen 2,3 Kilometern zwar der kürzeste Rundkurs, mit seinen Leitplanken und Mauern dennoch eine Herausforderung für das hochklassig besetzte Fahrerfeld. Für das erste Rennen am Samstag erarbeitete sich Lucas Auer mit Platz drei im Qualifying die beste Startposition mit dem Mercedes-AMG GT3. Allerdings dicht gefolgt von Arjun Maini, Meisterschaftsanwärter Maximilian Götz, Philip Ellis (SUI) und Daniel Juncadella (ESP) auf den Plätzen vier bis sieben in der Startaufstellung – allesamt aussichtsreiche Positionen für den ersten Lauf am Nachmittag.

Doch schon nach der ersten Kehre zu Rennbeginn sortierte sich die Spitze gänzlich neu: Ellis fand mit dem Mercedes-AMG GT3 #57 vom Mercedes-AMG Team WINWARD einen Weg durch das dichte Getümmel und schob sich auf den ersten Platz. Auch Götz machte eine Position gut und übernahm in Runde sieben den zweiten Platz, nachdem er den Meisterschaftsführenden überholen konnte. Drei Runden später passierte der gebürtige Franke auch seinen Markenkollegen Ellis und kontrollierte das Rennen auf seiner Heimstrecke fortan von der Spitze. Ellis, der an diesem Tag seinen 29. Geburtstag feierte, hatte nach einem Drittel der Renndistanz allerdings Pech: Auf Platz zwei liegend wurde sein Fahrzeug mit der Startnummer 57 von einem Kontrahenten getroffen, drehte sich und fiel um einige Positionen zurück.

Mehr Glück hatte Arjun Maini vom Mercedes-AMG Team GetSpeed, der nach dem obligatorischen Reifenwechsel nun boxenstoppbereinigt hinter Götz auf dem zweiten Platz lag, diesen bis Rennende erfolgreich gegen die Attacken der Konkurrenz verteidigte und damit den ersten Podiumserfolg überhaupt in der DTM für sich und das Team GetSpeed einfuhr. Ungefährdet und souverän indes überquerte Maximilian Götz nach 67 Runden auf der Rennstrecke am Dutzendteich die Ziellinie und feierte seinen zweiten Sieg in dieser Saison. Damit lag der Routinier auf Platz drei in der Fahrerwertung und verkürzte den Vorsprung auf den Meisterschaftsführenden vor dem Finaltag auf 19 Punkte. Mit einem Sieg am Sonntag blieb somit die Möglichkeit, sich unter Umständen noch zum DTM-Champion zu krönen. Lucas Auer (P6), Daniel Juncadella (P7), Maximilian Buhk (P9) und Philip Ellis (P10) rundeten mit ihren Top-10-Plätzen ein starkes Abschneiden der Mercedes-AMG Teams am Samstag ab.

Rennen 2: Dreifachsieg für Mercedes-AMG und DTM-Fahrertitel für Maximilian Götz

Für das letzte Rennen des Jahres am Sonntagnachmittag sicherte sich Lucas Auer mit Platz vier im Zeittraining zuvor erneut die beste Startposition aller Mercedes-AMG GT3. Es folgten Ellis, Juncadella und Maini auf Rang fünf bis sieben. Titelkandidat Götz musste sich mit dem achten Platz in der Startaufstellung zufriedengeben. Doch wie schon im ersten Rennen wurden bereits nach der ersten Kurve die Karten neu gemischt: Nachdem es an der Spitze des Feldes zu einer Kollision zwischen dem Meisterschaftszweiten und dem -führenden kam, fiel Letzterer weit zurück, der Kontrahent wurde mit einer 5-Sekunden-Strafe belegt. Mit einem Rennsieg bot sich nun die Chance auf den DTM-Fahrertitel für Götz, der sich nach dem Start auf Platz vier wiederfand und in Runde 17 zum Reifenwechsel an die Box kam.

An der Spitze des Feldes übernahm Mercedes-AMG nach der anfänglichen Hektik durch Auer und Ellis die Führung und kontrollierte das Geschehen. Nach 52 Runden dann begann die meisterschaftsentscheidende Phase: Der nun führende Titelanwärter kehrte nach seinem Boxenstopp und absolvierter 5-Sekunden-Strafe exakt vor Götz zurück auf die Strecke. Beide Piloten hätten einen Rennsieg benötigt, um sich den Titel zu sichern. Ein spannender Kampf um zunächst Platz drei war die Folge. In der 53. Runde setzte Götz zur Überholung an, dabei kam es zu einer vom Gegner verursachten Berührung, ein Reifenschaden des Kontrahenten war die Folge: Götz übernahm Platz drei. Vor ihm fiel Markenkollege Ellis durch eine Strafe zurück, von Auer übernahm Götz kurz vor Schluss die Führung und krönte sich nach 67 Runden zum DTM-Champion 2021. In der Abschlusstabelle der Fahrerwertung liegt Götz drei Punkte vor dem Zweitplatzierten. Den Dreifachsieg für Mercedes-AMG beim letzten Rennen des Jahres machten Auer auf Platz zwei und Buhk (Mercedes-AMG Team Mücke Motorsport) auf Rang drei perfekt.

Den Titel für den besten Hersteller der DTM 2021 hatte Mercedes-AMG bereits am Wochenende zuvor auf dem Hockenheimring für sich entschieden. Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing, nahm nun nach dem Saisonabschluss auf dem Norisring den Pokal für den besten Hersteller in Empfang. In diese Wertung fließen nach jedem Lauf die Ergebnisse der drei besten Fahrzeuge pro Hersteller ein. 18 Mal fuhr ein Mercedes-AMG GT3 in dieser Saison auf das Podium, darunter insgesamt sechs Mal zum Sieg.

Stimmen zum Rennwochenende:

Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT #4: 

„Unfassbar, ich bin DTM-Champion 2021 und Mercedes-AMG bester Hersteller der Saison. Ich kann es noch gar nicht glauben. Das ist der größte Moment in meiner Karriere bis dato, das werde ich in aller Ausführlichkeit genießen. Danke an Mercedes-AMG und das gesamte Mercedes-AMG Team HRT – ohne euch wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen!“

Arjun Maini, Mercedes-AMG Team GetSpeed #36: 

„An den vergangenen Wochenenden wurde unser Speed immer besser, und hier auf dem Norisring hat sich das auch in ein zählbares Ergebnis umgemünzt. Der Boxenstopp war am Samstag der entscheidende Faktor. Ich freue mich unglaublich über diesen zweiten Platz! Es ist unfassbar, dass ich dort oben auf dem Podium stehen durfte.“

Montag, 11. Oktober 2021

Kelvin v.d. Linde im Audi R8 LMS bis zum Finale im DTM-Titelkampf

  •  Kelvin van der Linde aus dem Team ABT Sportsline wird Dritter
  •  Dreifacher Champion René Rast kehrt 2022 in die DTM zurück

Kelvin van der Linde Dritter der Meisterschaft 2021
Copyright: Ferdi Kräling Motorsport-Bild GmbH


Mit einem spannenden Finalwochenende und der Titelentscheidung erst im letzten von 16 Rennen ist die DTM-Saison 2021 auf dem Norisring zu Ende gegangen. Kelvin van der Linde feiert im Audi R8 LMS des Teams ABT Sportsline den dritten Gesamtrang, während der erste prominente Neuzugang für 2022 bereits feststeht: Der Audi-Fahrer und dreifache DTM-Champion René Rast kehrt zurück.

Nach zwei Jahrzehnten mit Klasse-1-Tourenwagen setzte die Serie erstmals auf GT3-Sportwagen wie den Audi R8 LMS. In einer komprimierten Saison von Mitte Juni bis Anfang Oktober mit 16 Rennen bei acht Events in Deutschland und dem europäischen Ausland begeisterte die DTM Fans an der Strecke und vor dem Fernseher. Der TV-Partner SAT.1 erzielte im deutschsprachigen Raum bei den Live-Übertragungen der Rennen Bestwerte mit Marktanteilen von bis zu fast zehn Prozent.

„Wir haben eine bis zum letzten Rennen spannende DTM-Saison gesehen, in der unser Audi R8 LMS eine der Hauptrollen gespielt hat“, sagt Julius Seebach, Geschäftsführer der Audi Sport GmbH und verantwortlich für den Motorsport. „Glückwunsch an Kelvin van der Linde und sein Team für viele emotionale Momente sowie einen tapferen Fight bis zur letzten Runde um den Titel. Das Interesse der Fans, die zum Saisonende endlich wieder an die Strecke durften, und die starken TV-Zahlen zeigen die weiterhin große Beliebtheit der DTM.“

Einer der Protagonisten der Saison 2021 war Kelvin van der Linde. Der Südafrikaner aus dem Team ABT Sportsline erzielte vier Siege – so viele wie kein anderer Fahrer – und musste sich im Titelkampf erst im letzten Rennen geschlagen geben. Schon jetzt steht fest, dass der Youngster auch 2022 für die Allgäuer Mannschaft an den Start gehen wird. Auch van der Lindes Teamkollege Mike Rockenfeller stand in seiner letzten DTM-Saison für Audi auf dem Podium. Der DTM-Champion von 2013 verlässt Audi nach 15 Jahren und stellt sich neuen Herausforderungen. „Mike hat in Le Mans und in der DTM viele Erfolge mit unserer Marke gefeiert, an die wir gern zurückdenken. Wir bedanken uns herzlich für die gemeinsame Zeit und wünschen ihm von Herzen alles Gute“, sagt Julius Seebach.

Sophia Flörsch, dritte Stammpilotin im Team ABT Sportsline, punktete in ihrem Debütjahr ebenfalls, während der 2017er-Formel-E-Meister Lucas di Grassi in Hockenheim und am Norisring als Gaststarter erste DTM-Erfahrungen sammelte.

Das Team Rosberg aus Neustadt an der Weinstraße startete in der Saison mit zwei Audi R8 LMS für Nico Müller, den DTM-Vizemeister der Jahre 2019 und 2020, sowie den Amerikaner Dev Gore. Müller stand am Auftaktwochenende in Monza auf dem Podium und wird auch 2022 mit Audi in der DTM an den Start gehen.

Und noch eine Personalie für die 2022er-Saison steht fest: Der dreimalige DTM-Champion René Rast wird nach einem Jahr in der Formel E mit Audi in die Serie zurückkehren. „René Rast und Nico Müller gehören derzeit zu den besten Fahrern auf dem Markt – und ich freue mich sehr, dass wir mit beiden in die Zukunft gehen“, sagt Julius Seebach. „Neben ihrer Performance auf der Strecke haben sie auch alles, was es braucht, um ein Team nach vorne zu bringen. Es ist schön, René wieder in der DTM zu sehen.“

Mit der 2020 gegründeten DTM Trophy hat sich 2021 eine zweite Liga etabliert, die jungen Talenten als Sprungbrett dient. Seriennahe Sportwagen wie der Audi R8 LMS GT4 bieten kosteneffizienten Motorsport und eröffnen dem Nachwuchs die Chance, sich vor den Teamchefs der DTM für die nächsten Aufgaben zu empfehlen.

Der „lachende Dritte“ beim Drama am Norisring

 Maximilian Götz krönt sich zum DTM-Champion

  •     Enttäuschung: Liam Lawson und Kelvin van der Linde bleiben ohne Punkte
  •     Markenkollegen machen den Weg frei zum Titelgewinn von Götz
  •     DTM Norisring powered by BWT: spektakuläres Finale vor großer Kulisse
  •     DTM-Boss Gerhard Berger: „Hochzufrieden mit der Entwicklung der DTM“

Die Top 3 der DTM 2021: Liam Lawson, Maximilian Götz, Kelvin van der Linde (2.v.l-r)  © DTM

Dramen, Tränen, spektakuläres Rennen und grenzenloser Jubel – die DTM Norisring powered by BWT bot vor großer Kulisse ein furioses Finale. Am Ende jubelte vor allem einer: Maximilian Götz! Der 35-Jährige aus Uffenheim ließ sich im Ziel – und vor den Augen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder – überschwänglich als neuer DTM-Champion feiern. Im Mercedes-AMG des HRT-Teams hatte Götz den Norisring im Griff, gewann das Samstagrennen und überquerte auch am Sonntag die Ziellinie als Erster. „Für mich geht ein Traum in Erfüllung! Ich bin sprachlos und einfach überglücklich“, sprudelte es nach der Zieldurchfahrt schon am Funk aus Götz heraus, der seine Tränen nicht verbergen konnte.

Maximilian Götz trat mit seinem Titelgewinn die Nachfolge von Audi-Werksfahrer René Rast an, der in diesem Jahr nicht an der DTM teilnahm, aber 2022 zurückkehrt. Götz war am Ende der „lachende Dritte“. Denn die beiden als Favoriten ins letzte Saisonrennen gestarteten Liam Lawson und Kelvin van der Linde gingen in einem dramatischen Rennen leer aus.

„Ich habe alles gegeben und immer gepusht. Ich wollte unbedingt meine Chance nutzen, und am Ende ist uns das gelungen. Das Qualifying war erneut unser Schwachpunkt, unser Boxenstopp erneut unsere Stärke. Ich kann mich nur bei Mercedes-AMG und bei unseren Teameigner Hubert Haupt bedanken, dass sie mir dieses Vertrauen und diese Möglichkeit gegeben haben.“ Götz ergänzte: „Am Ende war es ein Teamerfolg. Aber dieser Teamerfolg war nur möglich, weil wir am Ende in dieser Situation waren und sie genutzt haben. Jetzt freue ich mich auf eine große Party, und ich bade lieber in Champagner als im Dutzendteich, auch wenn das hier am Norisring eine Tradition ist.“

Im Kontrast zu Götz waren Enttäuschung und Wut bei Liam Lawson groß: „Natürlich bin ich enttäuscht und gemeinsam mit meinem Team extrem frustriert. Mein Team hätte diesen Titel so sehr verdient gehabt. Wieder vom gleichen Kerl getroffen zu werden, das sagt alles. Die erste Runde, die erste Kurve – was soll ich sagen“, ließ der 19-jährige Neuseeländer seiner tiefen Enttäuschung freien Lauf. Dagegen wirkte Kelvin van der Linde deutlich gefasster: „Die vielen Fans auf den Tribünen haben heute einiges erlebt. Der große Pokal für Rang drei in der Meisterschaft gebührt meinem Team, das mir immer ein perfekt vorbereitetes Auto hingestellt hat. Und 2022 greifen wir gemeinsam wieder an.“

Große Zufriedenheit herrschte bei DTM-Boss Gerhard Berger: „Unser wichtigstes Ziel für dieses Jahr war, Stabilität zu schaffen. Das haben wir erreicht. Wir hatten großartiges Racing mit erstklassigen Fahrern und Teams erlebt. Trotz aller Unsicherheiten konnten wir acht tolle Veranstaltungen durchführen. DTM Norisring powered by BWT war ein sehr gelungenes Finale mit unglaublich spektakulären Rennen. Der Norisring ist das Rückgrat der DTM. Wir hatten an diesem Wochenende eine fantastische Kulisse; schön, dass das wieder möglich ist. Die Entwicklung geht eindeutig in die richtige Richtung, es gibt viele positive Signale und wir blicken zuversichtlich auf 2022.“

Es war ein spektakuläres Rennen auf dem einzigartigen Stadtkurs. Schon in der ersten Kurve nach dem Start erwischte es den erst Meisterschafts-Führenden. Lawson, aus der Pole-Position direkt neben van der Linde gestartet, lag souverän in Front, als ein gewagtes Manöver des 25-jährigen Südafrikaners scheiterte und es zum Kontakt mit dem Red Bull-Ferrari kam. Lawson war damit raus aus dem Titelrennen, auch wenn er mit dem stark beschädigten Ferrari an letzter Stelle liegend über die gesamte Distanz langsam um den nur 2,3 Kilometer langen Norisring rollte und auf ein Wunder wartete.

Das zweite Drama traf Kelvin van der Linde. Als er sich nach seinem späten Pflichtboxenstopp mit kalten Reifen direkt vor Götz wieder ins Feld einsortierte, entwickelte sich ein mitentscheidender Zweikampf. Van der Linde gab alles, um vor Götz zu bleiben. Schließlich kam es zum Kontakt, bei dem Götz nur mit Glück und Können sein Auto abfangen konnte, während van der Linde einen Reifenschaden hinten links erlitt und nach einem Dreher sowie einem Reifenwechsel aus den Punkterängen herausfiel. Damit war der Weg frei für Maximilian Götz, dessen Markenkollegen, in erster Linie die beiden WINWARD-Piloten Philip Ellis (SUI) und der zu diesem Zweitpunkt führende Lucas Auer (AUT). Schließlich siegte Götz vor Auer und Maximilian Buhk (GER) im Mercedes-AMG von Mücke Motorsport mit der innovativen Space-Drive-Lenkung von Schaeffler Paravan. Auch Sophia Flörsch erlebte einen versöhnlichen Saisonausklang und fuhr im ABT-Audi als Neunte zum zweiten Mal in diesem Jahr in die Punkteränge.

Bereits am Samstag hatte das Ferrari-Team Red Bull AlphaTauri AF Corse den Titel in der Team-Wertung gewonnen, vor einer Woche in Hockenheim hatte sich Mercedes-AMG zum Hersteller-Champion gekürt, und bereits vor einigen Wochen war Liam Lawson vorzeitig Junior-Champion geworden.

Die DTM startet vom 29. April bis 01. Mai 2022 im portugiesischen Portimao in die neue Saison.

Sonntag, 10. Oktober 2021

Maximilian Götz - DTM-Champion 2021

 Herzlichen Glückwunsch !

DTM Champion 2021: Maximilian Götz
Foto: dtm.com / HOCH ZWEI / Gruppe C Photography


Maximilian Götz krönt sich mit Sieg um DTM-Champion

Drama um Titelfavoriten Lawson und Kelvin van der Linde

Maximilian Götz holt den DTM-Titel 2021
Foto: dtm.com / HOCH ZWEI / Gruppe C Photography

Der DTM-Champion 2021 heißt Maximilian Götz! Der 35-jährige Uffenheimer aus dem Mercedes-AMG Team HRT eroberte mit seinem zweiten Sieg beim DTM Norisring powered by BWT den heiß begehrten Titel in der seit 1984 ausgetragenen Traditionsserie. Götz profitierte vom Drama um die beiden Titelfavoriten Liam Lawson und Kelvin van der Linde. In der ersten Kurve der Startrunde gab es einen Kontakt zwischen dem ABT-Audi von van der Linde und dem Red Bull-Ferrari von Lawson. Dadurch schied Lawson aus dem Titelrennen aus, fuhr nur noch langsam mit dem beschäftigten Ferrari das Rennen zu Ende. 

In der 54. von 67 Runden erwischte es van der Linde, der im engen Titelkampf einen Reifenschaden hinten links erlitt und nach einem Dreher und Boxenstopp weit zurückfiel. Mit Unterstützung seiner Markenkollegen war somit der Weg frei für Götz zum Sieg und damit zum Titelgewinn. Götz holte in einer spektakulären ersten DTM-Saison mit GT-Rennwagen beim Finale vor großer Kulisse am Norisring insgesamt 230 Punkte. Der erst 19-jährige Liam Lawson aus Neuseeland wurde mit 227 Zählern Vize-Meister vor Kelvin van der Linde mit 208 Punkten.