Donnerstag, 20. Mai 2021

EGS-alpha-Van Zon-BMW Team startet in Oschersleben in die IDM Saison 2021

Ein Titelkandidat für 2021  Ilya Mikhalchik
Foto: Jens Hawrda

Kommendes Wochenende geht es endlich wieder los. Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) startet in der Motorsport Arena Oschersleben in Deutschland in die neue Saison. Nach der ersatzlosen Absage der ersten beiden Events im IDM-Kalender freuen sich die Teams und Fahrer endlich darauf, ihre ersten Kilometer in der Meisterschaft auf der legendären Strecke zu fahren, die üblicherweise als Austragungsort der sogenannten deutschen Speedweek bekannt ist . In diesem Jahr wird das IDM das Event auf der 3,6 km langen Rennstrecke bestreiten, jedoch ohne die Langstrecken-Weltmeisterschaft.

Für das EGS-alpha-Van Zon-BMW Team ist es das erste offizielle Event mit allen vier Fahrern in dieser Saison. Ilya Mikhalchik (UKR), Tim Eby (GER), Pepijn Bijsterbosch (NED) und Jan Mohr (AUT) konnten sich im Winter in zwei Tests in Spanien vorbereiten. Abgesehen von einem kleinen Test mit Bijsterbosch auf dem Circuit Zolder haben seitdem keine Test's stattgefunden. Die Vorfreude ist groß, dass das erweiterte Team um Teammanager Werner Daemen endlich zum ersten Event zusammenkommt.

Die Erwartungen an die Saison sind hoch und die Hoffnung ruht auf dem zweifachen deutschen Meister Ilya Mikhalchik, der sich in den vergangenen Wochen intensiv auf den Start mit dem neuen BMW M 1000 RR aus dem bayerischen Motorenwerk vorbereitet hat. Aber auch Pepijn Bijsterbosch und der Newcomer Jan Mohr sind klare Kandidaten für Podestplätze. Tim Eby wird sich an Bord der BMW S 1000 RR verbessern, zum Glück ohne Verletzungen in diesem Jahr und so fit wie nie zuvor. Das Team von EGS-alpha-Van Zon-BMW blickt daher mit hohen Erwartungen und Zuversicht in die neue Saison.


Mittwoch, 19. Mai 2021

DTM: Mercedes-AMG Team HRT testet am Nürburgring

 Zusätzliche Testfahrten für ehrgeizige Ziele

  • Haupt Racing Team: Erst im Juni 2020 gegründet, zählt HRT bereits zum Favoritenkreis
  • Drei DTM-Kapitel in 30 Jahren: Rennfahrer bei Audi und Opel, jetzt Teambesitzer
  • Zwei Mercedes-AMG GT3 für DTM-Rückkehrer Maximilian Götz und Vincent Abril

Maximilian Götz (GER), Mercedes-AMG Team HRT © DTM / Hoch Zwei

Ehrgeizige Ziele, emsige Vorbereitungen: Auf dem Nürburgring hat sich das Haupt Racing Team am Mittwoch weiter auf seine Premiere in der DTM beim Auftakt vom 18. bis 20. Juni in Monza eingeschossen. Mit zusätzlichen Testfahrten in der Eifel sollen die umfassenden Pläne von Teambesitzer Hubert Haupt ein Stück mehr Wirklichkeit werden. „Unser Ziel ist es, dass wir uns möglichst rasch unter den Top-Teams etablieren“, sagt der Münchner Unternehmer im ausführlichen Interview mit dem Webportal DTM.com.

Dabei hatte das Mercedes-AMG Team HRT mit DTM-Rückkehrer Maximilian Götz (GER) und dem Monegassen Vincent Abril bereits mit eindrucksvollen Bestzeiten bei den offiziellen DTM-Testfahrten in Hockenheim und auf dem Lausitzring auf sich aufmerksam gemacht. „Als Unternehmer und Teambesitzer schaue ich aber nicht nur auf die erste Saison, sondern denke langfristig“, erklärt Hubert Haupt, der sein eigenes Team erst im Juni 2020 gründete und an dessen Standort direkt am Nürburgring demnächst eine hochmoderne Race Base entsteht. „HRT soll sich in den kommenden Jahren zum Referenzteam im internationalen GT-Sport entwickeln und sich dabei als Motorsport-Unternehmen noch breiter aufstellen.“ Dabei spielt die DTM eine zentrale Rolle: „Für mich steht die DTM vor allem für Professionalität. Die hohe Leistungsdichte der Teams und Fahrer, das kompakte Format der Rennen, das große Engagement der Hersteller, die erfolgreiche Historie, die internationale Popularität – das alles vereint die DTM wie kaum eine andere Motorsport-Serie.“

Hubert Haupt schreibt bereits sein drittes Kapitel in der Traditionsrennserie: Vor 30 Jahren, 1991 und 1992, kam er als junger Audi-Werksfahrer in die DTM. Vor 20 Jahren bestritt er die DTM-Saison 2001 mit Opel. Jetzt, 2021, kehrt er mit dem eigenen Haupt Racing Team in die DTM zurück, dieses Mal – in erster Linie – als Teambesitzer. In erster Linie deshalb, weil Hubert Haupt, der als Rennfahrer vor allem bei Langstreckenrennen unverändert erfolgreich ist, auch einen Einsatz als Fahrer in der DTM im Visier hat. „Ein persönlicher Gaststart ist in der Planung“, bestätigt er im Interview mit DTM.com.

IDM: Hochkarätige Starterfelder beim Auftakt in Oschersleben

Foto: Jens Hawrda

Bis zum Saisonstart der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in Oschersleben sind es nur noch wenige Tage: Vom 21.bis 23. Mai 2021 gastiert die höchste deutsche Serie im Zweiradsport in der Magdeburger Börde. Mit Fahrerfeldern der Extraklasse in der IDM Superbike 1000 wie auch in den Klassen bis 600 cm3 und bis 300 cm³. Das sportliche Level wird international als sehr hoch bewertet. Die Rennen der Prädikatsklassen werden von der Motor-Presse Stuttgart, dem Promoter und Veranstalter der IDM, per Livestream übertragen, da aufgrund der Sicherheitsbestimmungen während der Corona-Pandemie aktuell noch keine Zuschauer vor Ort zugelassen sein werden.

Die IDM Superbike 1000 ist die Königsklasse der Meisterschaft.  Hier kämpfen insgesamt 24 Fahrer aus 14 Ländern um den Titel. Zehn Fahrern werden Siegchancen in den einzelnen Rennen eingeräumt. Schon die erste Kurve wird eine tragende Rolle spielen, für die Toppiloten auf BMW, Honda, Kawasaki und Yamaha. Im vergangenen Jahr holte Jonas Folger den Titel in der Königsklasse auf der über 200 PS starken Yamaha. Der Bayer kämpft nun in der Superbike-Weltmeisterschaft um Punkte. BMW will versuchen, den IDM-Titel ins eigene Lager zurückzuholen und setzt auf den bereits zweifachen Meister Ilya Mikhalchik aus der Ukraine. Der deutsche Motorradhersteller hat sein Superbike mit noch mehr technischen Details als zuvor gespickt. Die M 1000 RR ist das stärkste Sportmotorrad in der Firmengeschichte von BMW und wurde für die IDM Superbike 1000 nochmals aufgerüstet. In Oschersleben wird sich erstmals in dieser Saison zeigen, wo die vier Marken wirklich stehen.

Foto: Jens Hawrda

„Alle Fahrer, Teams, Partner und natürlich auch wir als Organisatoren sind heiß auf den Saisonauftakt“, sagt Serienmanager Normann Broy. „In der IDM haben wir so stark besetzte Teilnehmerfelder wie schon lange nicht mehr. Das verspricht packende Entscheidungen in allen Rennen wie auch in den Meisterschaften insgesamt. Dass die Saison jetzt endlich losgeht, beflügelt uns alle.“

Hochkarätiger Motorradsport wird auch in der IDM Supersport 600 geboten. In der mittleren Hubraumklasse dürfen ab jetzt Slicks statt der bisher profilierten Reifen eingesetzt werden. Die Yamaha YZF-R6 ist zwar das am meisten eingesetzte Motorrad, dennoch holte mit Luca Grünwald 2020 ein Kawasaki-Fahrer den Titel. Beide Marken fahren auch 2021 schwere Kaliber auf und dazu reisen wie Dino Iozzo sogar Fahrer aus Südafrika an. Im Feld der Supersportler tauchen wie zuletzt auch wieder die Superstock-Piloten auf, welche getrennt gewertet werden.                                 

Ihre Motorräder sind seriennäher und die kleinere Truppe kämpft nicht um das IDM-Prädikat, sondern um einen Cup. Wie man sie erkennt? Die Superstock 600-Cup-Fahrer haben Startnummerntafeln mit weißen Zahlen auf blauem Grund. Bei den IDM Supersport 600-Piloten verhält es sich genau umgekehrt.

Nicht weniger spannend geht es in der IDM Supersport 300 zu. Mit Titelverteidiger Lennox Lehmann, Angelo Licciardi und Toni Erhard treffen die Meister der vergangenen drei Jahre aufeinander. Gefahren wird mit über 50 PS starken Motorrädern von Kawasaki, KTM und Yamaha. Die Nachwuchsklasse hat sich als Vorbereitung für den Sprung nach oben etabliert, erfreut sich höchster Beliebtheit und ist laut FIM-Reglement für Teenager ab 13 Jahren offen. Wie in der WM werden Slicks von IDM-Reifenausstatter PIRELLI gefahren. Ab dieser Saison werden die Motorräder erstmals auch mit der gleichen Einheitselektronik wie in der Weltmeisterschaft ausgestattet sein.

Für das Rahmenprogramm haben sich der Northern Talent Cup, der Pro Superstock Cup und der Twin Cup aufgestellt. „Für alle Fans, die wegen der Corona-Pandemie nicht vor Ort sein dürfen, werden die Rennen nach Hause geliefert, und zwar im Livestream auf dem MOTORRAD YouTube Channel und auf der IDM-Facebookseite“, so Bert Brandenburg, Leiter Veranstaltungen bei der Motor Presse Stuttgart.    


Montag, 17. Mai 2021

Perfektes Wochenende für BMW-Duo Schrey/Piana in Oschersleben

  • BMW-Duo Schrey/Piana baut Tabellenführung aus
  • Starker Auftritt von Gabriela Jílková im Zakspeed-Mercedes-AMG

Schrey/Piana siegen auch am Sonntag
Foto: Jens Hawrda

Michael Schrey (38/Wallenhorst) und Gabriele Piana (34/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) haben in der Motorsport Arena Oschersleben einen perfekten Saisonstart hingelegt. Im BMW M4 GT4 gewannen die Vize-Meister der Saison 2020 nach dem Rennen am Samstag auch den Lauf am Sonntag. Im einstündigen Rennen überquerten zunächst Jan Marschalkowski (18/Inning) und Théo Nouet (18/FRA, beide Team Zakspeed) im Mercedes-AMG GT4 die Ziellinie als Erste. Deren Mercedes-AMG GT4 wurde nach dem Rennen jedoch von den Sportkommissaren des DMSB disqualifiziert, da die Feuerlöschanlage im Fahrzeug nicht aktiviert war. Das Team Zakspeed hat gegen diese Entscheidung eine Berufung angekündigt, das Ergebnis ist daher vorläufig. Platz zwei geht an Marc de Fulgencio (21/ESP) und Robin Falkenbach (19/Niederkassel, beide Leipert Motorsport) vor Robert Haub (31/USA) und Gabriela Jílková (26/CZE, beide Team Zakspeed, alle Mercedes-AMG GT4).

Marschalkowski und Nouet drückten dem Sonntagsrennen in Oschersleben klar den Stempel auf. Nouet war von der Pole-Position gestartet und setzte sich in den ersten Runden gleich vom Rest des Feldes ab. Dahinter fuhr zunächst Nicolaj Møller Madsen (28/DNK, Team Allied-Racing) auf Platz zwei. Doch die drittplatzierte Gabriela Jílková (26/CZE) machte im zweiten Zakspeed-Mercedes-AMG Druck auf den amtierenden Champion. Nach rund 13 Rennminuten überholte die schnelle Tschechin den Dänen schließlich mit einem sehenswerten Manöver und machte sich auf die Verfolgung von Teamkollege Nouet. Auch Michael Schrey fuhr wenig später später noch an Møller Madsen vorbei. Im weiteren Rennverlauf schloss Jílková immer dichter zu Nouet auf, konnte jedoch kein Manöver mehr setzen.

„Mein Start war super und ich konnte in den ersten Runden gleich einen Vorsprung herausfahren. Danach habe ich die Reifen für Jan geschont“, meinte Nouet, der in Oschersleben das Debüt in der ADAC GT4 Germany gab.

Um die Position hinter Marschalkowski gab es einen spannenden Fight zwischen Gabriele Piana, der den Hofor Racing by Bonk Motorsport-BMW von Schrey übernahm und Jílkovás Teamkollege Robert Haub (31/USA). Letztendlich setzte sich Piana durch und erbte nach der Disqualifikation des Fahrzeuges von Marschalkowski/Nouet den Sieg. Weil Haub beim Herausfahren aus der Boxengasse die weiße Linie überquerte, bekam er eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe und verlor so noch Platz zwei an die Markenkollegen de Fulgencio/Falkenbach. Für Falkenbach bedeutete dies gleichzeitig auch den Sieg in der Junior-Wertung.

Vierte wurden Christer Jöns (33/Ingelheim) und Fred Martin-Dye (32/GBR, beide Dörr Motorsport) im McLaren 570S vor Nicolaj Møller Madsen und dessen Teamkollege Dennis Fetzer (19/Buseck). Rang sechs ging an die Porsche-Fahrer Alexander Tauscher (18/Mitterfels) und Levi O'Dey (16/Jülich, beide Küs Team Bernhard) vor John Paul Southern (19/USA) und Jan Philipp Springob (20/Köln, beide T3 Motorsport) im Audi R8 LMS GT4, Moritz Wiskirchen (18/Euskirchen) und Phil Hill (19/Mülheim an der Ruhr, beide Team Allied-Racing) sowie Stephan Grotstollen (52/Langenhagen) und Georg Braun (50/Pfullingen, beide Team Buchbinder Rent-a-Car, alle Porsche), die damit auch die Trophy-Wertung gewannen. Die Top Zehn komplettierten Pavel Lefterov (23/BUL) und Stefan Bostandjiev (16/BUL, beide Overdrive Racing) in einem weiteren Porsche.

Sonntag, 16. Mai 2021

Porsche-Piloten Jaminet/Ammermüller siegen im Reifenpoker von Oschersleben

  • Porsche und BMW holen Podestplätze in Deutscher GT-Meisterschaft
  • Mick Wishofer gewinnt im Porsche Pirelli-Junior-Wertung
  • Audi-Fahrer Elia Erhart siegt in Pirelli-Trophy-Wertung

Schwierige Bedingungen nach dem Start, Jaminet verteidigt seine Führung
Foto: ADAC-Motorsport

Die richtige Reifenwahl war entscheidend: Dank eines rechtzeitigen Wechsels auf Slicks holten sich Titelverteidiger Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster) und Mathieu Jaminet (26/F, beide SSR Performance) mit ihrem Porsche 911 GT3 R auf abtrockender Strecke den Sieg im Sonntagsrennen der Deutschen GT-Meisterschaft in Oschersleben. Platz zwei ging die BMW-Fahrer Nick Yelloly (29/GB) und Jesse Krohn (30/FIN) im M6 GT3 der Oscherslebener Mannschaft Schubert Motorsport, den dritten Rang holten sich Maximilian Hackländer (31/Rüthen) und Mick Wishofer (21/A, beide MRS GT-Racing) in einem weiteren Elfer. „Es ist heute perfekt gelaufen“, sagte Sieger Ammermüller. „Erst die Pole-Position, dann der Sieg und die Tabellenführung. Nach dem nicht so idealen Samstag haben wir das Wochenende noch optimal abgeschlossen.“

Keyfacts, Motorsport Arena Oschersleben, Oschersleben, Saisonrennen 2 von 14

Streckenlänge: 3.667 Meter

Wetter: 17 Grad, anfangs Regen, später trocken

Pole-Position: Mathieu Jaminet (SSR Performance, Porsche 911 GT3 R), 1.23,112 Min.

Sieger: Mathieu Jaminet/Michael Ammermüller (SSR Performance, Porsche 911 GT3 R)

Schnellste Rennrunde: Ricardo Feller (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS), 1.26,945 Min.

Engel bestimmt erste, Ammermüller zweite Rennhälfte

Rund 20 Minuten vor dem Sonntagsrennen sorgte ein starker Regenschauer für schwierige Bedingungen, alle Teams starteten auf Regenreifen. Pole-Setter Mathieu Jaminet blieb beim Start vorn, wurde jedoch schon in der zweiten Runde vom Safety-Car eingebremst: Lamborghini-Pilot Franck Perera (37/F, GRT Grasser Racing Team), Marvin Kirchhöfer (27/Luzern, Callaway Competition) in der Corvette C7 GT3-R und Audi-Fahrer Markus Winkelhock (40/Zdimerice, Car Collection Motorsport) waren von der Strecke gerutscht. Bereits kurz nach dem Restart in der vierten Runde verdrängte Maro Engel (35/Monte Carlo, Mercedes-AMG Team Toksport WRT) Jaminet von der Spitze und setzte sich dank schneller Rundenzeiten vom Franzosen ab. Engels Teamkollege Luca Stolz blieb auch nach dem Fahrerwechsel zur Rennmitte vorn und lag zwischenzeitlich mehr als zehn Sekunden in Führung. Jaminets Partner Ammermüller wechselte dagegen als einziger Fahrer aus der Spitzengruppe auf Slicks und fiel auf der noch nassen Strecke bis auf Platz fünf zurück. Doch nur wenige Runden später begann der Kurs abzutrocknen – und die große Aufholjagd Ammermüllers begann. Der Titelverteidiger fuhr pro Umlauf mehrere Sekunden schneller als die Spitze und machte Platz um Platz gut. In Runde 25 verdrängte er Stolz wieder von Platz eins und gewann schließlich mit 22,640 Sekunden Vorsprung.

Dass der Wechsel auf Slicks die richtige Wahl war, zeigte sich auch auf den weiteren Positionen. Die BMW-Werksfahrer Nick Yelloly und Jesse Krohn kämpften sich in der zweiten Rennhälfte vom 13. Startplatz bis auf Rang zwei nach vorn – zur Freude ihres in Oschersleben ansässigen Rennstalls. Maximilian Hackländer und Mick Wishofer machten mit ihrem Porsche sogar insgesamt 15 Plätze gut und holten als Dritte einen überraschenden Podestplatz. Wishofer sicherte sich zudem den Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung.

Igor Waliłko (23/PL) und Jules Gounon (26/F, beide Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing) wurden im bestplatzierten Mercedes-AMG GT3 Evo Vierte vor Ricardo Feller (20/CH) und Christopher Mies (31/Heiligenhaus, beide Montaplast by Land-Motorsport) im Audi R8 LMS. Platz sechs ging an das Porsche-Duo Klaus Bachler (29/A) und Simona De Silvestro (32/CH, beide Precote Herberth Motorsport), dahinter folgten Luca Stolz und Maro Engel, die mit nachlassenden Regenreifen aus den Spitzenpositionen zurückgefallen waren. Drei weitere Porsche 911 GT3 R komplettierten die Top 10: Titelverteidiger Christian Engelhart (34/Starnberg) und Thomas Preining (22/A, beide Küs Team Bernhard) wurden Achte vor Robert Renauer (36/Vierkirchen) und Sven Müller (29/Bingen am Rhein, beide Precote Herberth Motorsport) und David Jahn (30/Leipzig) und Marco Holzer (32/Bobingen, beide Team Joos Sportwagentechnik).

Sieger in der Pirelli-Trophy-Wertung wurde Audi-Fahrer Elia Erhart (33/Röttenbach), der sich den R8 LMS von Rutronik Racing by Tece mit Pierre Kaffer teilte.

Stimmen der Sieger

Mathieu Jaminet: 

„Nach den mäßigen Ergebnissen gestern konnten wir heute ein Top-Qualifying und ein sehr gutes Rennen abliefern. Es war ein Risiko, so früh auf Slicks zu wechseln, am Ende war es aber doch die richtige Entscheidung. Wir freuen uns, wieder zurück zu sein.“

Michael Ammermüller: 

„Mathieu hat mit der Pole-Position den idealen Grundstein für das Rennen gelegt. Durch den Wechsel auf Trockenreifen konnten wir uns dann eine solide Führung herausfahren. Das Team hat heute eine sehr gute Leistung abgeliefert und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auch am Red Bull Ring wieder vorne mitfahren werden.“