Samstag, 15. Mai 2021

Gabriele Piana BMW M4 GT4 holt Pole für das erste Rennen im ADAC GT4 Germany

Gabriele Piana (BMW M4 GT4) holt die Pole zum ersten Rennen
Foto: Jens Hawrda

BMW-Pilot Piana fährt die Bestzeit in der Qualifikation der ADAC GT4 Germany in der Motorsport Arena Oschersleben. Enges Feld mit vier Marken in den Top Fünf.

Gabriele Piana (34/ITA, Hofor Racing by Bonk Motorsport) war in der Qualifikation für das Samstagsrennen der ADAC GT4 Germany in Oschersleben nicht zu schlagen. Im BMW M4 GT4 umrundete der Italiener den 3,667 Kilometer langen Kurs in 1:30,937 Minuten. „Die perfekte Runde gibt es nie, aber diese war ganz nah dran“, strahlte Piana, der sich das Fahrzeug mit Michael Schrey (38/Wallenhorst) teilt. „Wir haben gestern nach den freien Trainings noch etwas am Auto geändert. Das hat funktioniert. Die Crew hat bis spät am Abend dafür gearbeitet. Somit war die Pole Position insgesamt eine Teamleistung.“

Piana hat seit 2019 alle Rennen der ADAC GT4 Germany bestritten und drei Laufsiege erzielt. Den ersten Startplatz konnte der zweifache Vize-Meister jedoch bislang noch nie herausfahren. „Endlich hat es geklappt“, freute sich Piana. „Tatsächlich ist es schon ein bisschen merkwürdig, dass es so lange bis zu meiner ersten Pole Position in der ADAC GT4 Germany gedauert hat.“ Als schnellstem Fahrer der Qualifikation wurde Piana zudem auch der Pirelli Pole Position Award verliehen und ihm in diesem Zusammenhang ein Gutschein für einen Satz Pirelli-Reifen überreicht.

Ebenfalls aus der ersten Startreihe losfahren wird der Audi R8 LMS GT4 von John Paul Southern (19/USA) und Jan Philipp Springob (20/Köln, beide T3 Motorsport). Springob lag in der Qualifikation lediglich 0,162 Sekunden zurück. Startplatz drei ging an den Mercedes-AMG GT4 von Marc de Fulgencio (21/ESP) und Robin Falkenbach (19/Niederkassel, beide Leipert Motorsport). Dem Spanier de Fulgencio, der in Oschersleben sein Debüt in der ADAC GT4 Germany feiert, fehlten 0,188 Sekunden.

Die Mercedes-AMG Markenkollegen Jan Marschalkowski (18/Inning) und Théo Nouet (18/FRA, beide Team Zakspeed) fahren von Position vier aus los. Junior-Champion Marschalkowski hatte einen Rückstand von 0,265 auf die Piana-Zeit. Die Top Fünf komplettierte der KTM X-Bow GT4 von Leo Pichler (19/AUT) und Leon Wassertheurer (19/Stuttgart, beide Razoon - more than Racing), die 0,641 Sekunden zurücklagen.

Start zu Lauf eins der ADAC GT4 Germany in Oschersleben ist am Samstag ab 13.40 Uhr. „Da werden wir volle Attacke geben. Wir möchten ganz klar mit um den Rennsieg fahren“, stellte Pole-Setter Piana klar. Das Rennen wird bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport im Internet gestreamt.

Quelle: ADAC-Motorsport

Bestzeit für Mercedes-AMG-Pilot Raffaele Marciello im ersten Qualifying des ADAC GT Masters in Oschersleben

Raffaele Marciello holt die Pole für das erste Rennen in Oscherleben
Foto: Jens Hawrda

Anders als viele seiner Konkurrenten fuhr der Italiener bereits früh in der 20-minütigen Sitzung auf die Strecke und markierte mit 1.22,922 Minuten eine Bestzeit, die bis zum Schluss des Zeittrainings nicht mehr geschlagen wurde. Marciello verbesserte auch seinen im Vorjahr beim Saisonfinale aufgestellten Qualifyingrekord um knapp 0,2 Sekunden und sorgte damit für eine Pole-Premiere des Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR, das 2021 im ADAC GT Masters debütiert. Als Belohnung erhielt der 26-Jährige von Pirelli einen Gutschein über einen Satz Reifen.

„Wir wollten die Saison mit einem Highlight beginnen und das ist uns gelungen“, so der ehemalige Formel-1-Testfahrer, der sich den Mercedes-AMG GT3 Evo mit dem Hamburger Maximilian Buhk teilt. „Das Team wurde über den Winter neu aufgestellt und wir wollten es für die harte Arbeit belohnen. Es ist ein langes Rennen heute, wir müssen hart arbeiten und dann schauen, was rausspringt. Das Überholen ist hier nicht einfach, daher ist die Pole ein guter Bonus. Aber wir dürfen im Rennen keine unnötigen Fehler machen, um dann vorn ins Ziel zu fahren.“

Platz zwei ging an Porsche-Pilot David Jahn, der sich das Cockpit im 911 GT3 R vom Team Joos Sportwagentechnik mit Marco Holzer teilt. Jahn war 0,165 Sekunden langsamer als der Pole-Setter. „Ein toller Einstand für das Team in die Saison 2021“, freute sich Jahn. „Das Auto war megagut. Ich habe die Runde perfekt zusammenbekommen und hatte nur ein kleines Fehlerchen. Ich bin superhappy und freu mich sehr aufs Rennen. Ich hoffe, dass wir vorn mitmischen können.“

Als beste Audi-Piloten kamen Ricardo Feller und Christopher Mies im R8 LMS von Montaplast by Land-Motorsport auf Platz drei. Ihre Bestzeit: 1.23,117 Minuten. Damit starten drei verschiedene Marken von den ersten drei Positionen.

Platz vier ging an den Mercedes-AMG GT3 Evo von Igor Waliłko und Ex-Meister Jules Gounon, der vom Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing eingesetzt wird. Als Fünfte folgten die Markenkollegen Luca Stolz und Maro Engel vom Mercedes-AMG Team Toksport WRT.

Quelle: ADAC-Motorsport

Freitag, 14. Mai 2021

Mercedes-AMG mit Bestzeit im Auftakttraining der Deutschen GT-Meisterschaft in Oschersleben

  • Werksfahrer Raffaele Marciello Schnellster im ersten Freien Training
  • Drei Marken in den Top Fünf

Raffaele Marciello fuhr Bestzeit im Mercedes-AMG
Foto: Jens Hawrda

Glänzende Sterne: Mercedes-AMG dominierte das erste Freie Training des ADAC GT Masters-Saisonauftakts in Oschersleben. Gleich drei Fahrzeug der Schwaben fuhren auf die ersten Positionen, die Bestzeit sicherte sich Werksfahrer Raffaele Marciello (26/I), der damit für einen vielversprechenden Serieneinstand des Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR sorgte. Die beiden Rennen der Deutschen GT-Meisterschaft werden am Samstag und Sonntag live ab 16 Uhr vom neuen TV-Partner NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos bei TVNOW und auf adac.de/motorsport zu sehen.

Der ehemalige FIA GT World Cup-Sieger Marciello unterstrich mit seiner Bestzeit von 1.23,767 Minuten in der 70-minütigen Session am Freitagvormittag, wie gut ihm der 3,667 Kilometer lange Kurs liegt. Bereits beim Saisonfinale 2020 hatte er in Oschersleben einen Qualifyingrekord aufgestellt und das Sonntagsrennen gewonnen. „Das war ein guter Start in die neue Saison“, sagt der Italiener, der sich das Fahrzeug mit dem Hamburger Maximilian Buhk (28) teilt. „Unser Auto funktioniert schon sehr gut, aber ein bisschen Arbeit haben wir noch vor uns. Es ist natürlich toll, auf Rang eins zu fahren, aber die Platzierung bedeutet noch gar nichts.“

Nur neun Tausendstelsekunden dahinter platzierten sich als Zweite die Markenkollegen Igor Waliłko (23/PL) und Jules Gounon (26/F, beide Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing). Platz drei ging an Luca Stolz (25/Brachbach) und Maro Engel (35/Monte Carlo, beide Mercedes-AMG Team Toksport WRT). Ihre beste Rundenzeit betrug 1.23,934 Minuten.

Auf Platz vier fuhren die Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti (31/I) und Albert Costa Balboa (31/E, GRT Grasser Racing Team) mit einer Zeit von 1.23,973 Minuten. Das Quintett an der Spitze komplettierten die Audi-Sport-Piloten Charles Weerts (20/B) und Dries Vanthoor (22/B, beide Team WRT) im besten R8 LMS.

Insgesamt platzierten sich 21 Fahrzeuge innerhalb von einer Sekunde.

David Jahn beim Team Joos Sportwagentechnik

Mit einem angepassten Fahreraufgebot tritt das Team Joos Sportwagentechnik in Oschersleben an. Der fünfmalige ADAC GT Masters-Rennsieger David Jahn (30/Leipzig) sprang kurzfristig beim Team aus Balingen ein und teilt sich den Porsche 911 GT3 R mit Marco Holzer (32/Bobingen). „Der Anruf kam erst vor wenigen Tagen“, so Jahn. „Ich freue mich, dass ich hier starten darf. Ich fahre erst mal nur in Oschersleben, danach werden wir besprechen, wie es weitergeht.“

IDM Superbike: Alt und Mikhalchik nicht in Most am Start

Ilya Mikhalchik startet nicht in Most
Foto: Jens Hawrda

Für die geplanten Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben stehen die Ampeln auf Grün. Für Florian Alt vom Wilbers-BMW-Racing-Team beginnt vom 21. bis 23. Mai damit auch der Titelkampf in der IDM Superbike 1000. Theoretisch ist dabei jeder einzelne Meisterschaftspunkt für Alt wichtig. Trotzdem wird der 24-jährige schon bei der darauf folgenden Veranstaltung im tschechischen Most fehlen und nimmt stattdessen am 24h-Rennen von Le Mans teil. Der zur Langstrecken-Weltmeisterschaft zählende Klassiker wird ebenfalls am dritten Juni-Wochenende ausgetragen.

Durch die Terminkollision des kürzlich verschobenen Le Mans-Events mit der IDM in Most ist das Wilbers-BMW-Racing-Team in die Zwickmühle geraten. Florian Alt ist für beide Serien gesetzt. Wo aber soll er nun fahren? Teamchef Benny Wilbers hat dafür eine pragmatische Lösung gefunden. Er sagt: „Hinter der Veranstaltung in Most steht ein großes Fragezeichen. Tschechien ist momentan als Risikogebiet eingestuft und es besteht eine Reisewarnung. Le Mans ist als Zielort für uns die sicherere Variante und Florian Alt wird in Frankreich starten.“

Wilbers hat sich vor der Entscheidung mit Werner Daemen, dem Teamchef des EGS-alpha-Van Zon-BMW-Teams, verständigt. Auch der Belgier wird mit Ilya Mikhalchik seinen IDM Superbike-Titelkandidaten in den 24h-Kampf schicken. Wilbers und Daemen planen für die Zukunft eine engere Zusammenarbeit in der Endurance-WM. An den Details wird bereits gefeilt.

„Natürlich riskieren wir mit dem Deal unsere Titelchancen im IDM-Titelkampf“, weiß Wilbers, „und es tut uns auch für die Konkurrenz leid, in Most zwei Spitzenfahrer aus der Königsklasse zu nehmen, aber als Teams fehlen wir nicht völlig. Für Wilbers-BMW-Racing wird auf jeden Fall Nachwuchsmann Marco Fetz am Start sein. Sollte die Veranstaltung in Tschechien wegen der COVID-19-Situation abgesagt werden, löst sich alles in Luft auf. Ansonsten kämpfen Alt und Mikhalchik später unter gleichen Bedingungen weiter um die IDM Superbike 1000-Krone.“

Quelle: www.wilbes.de

Start frei für Deutsche GT-Meisterschaft

  • Saisonauftakt am Wochenende in Oschersleben
  • Starterfeld präsentiert sich bei Fotoshooting

Spektakulär: das Starterfeld des ADAC GT Masters
Foto: ADAC-Motorsport

Es kann losgehen: Das ADAC GT Masters ist startklar für seine 15. Saison, die an diesem Wochenende (14.–16. Mai) in Oschersleben beginnt. Eingeläutet wurde das Rennwochenende mit einem spektakulären Fotoshooting, bei dem sich der Großteil des Starterfeldes für ein Gruppenbild präsentierte. Beim Pre-Event-Test am Donnerstag gelang Titelverteidiger Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster) und seinem neuen Partner Mathieu Jaminet (26/F) im Porsche 911 GT3 R von SSR Performance mit 1.23,756 Minuten die Bestzeit, dahinter folgten die beiden Mercedes-AMG GT3 Evo von Maximilian Buhk (28/Hamburg) und Raffaele Marciello (26/I, beide Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR) und Luca Stolz (25/Brachbach) und Maro Engel (35/Monte Carlo, beide Mercedes-AMG Team Toksport WRT). Die waren lediglich 17 beziehungsweise 19 Tausendstelsekunden langsamer. Am Freitag startet um 10.15 Uhr die Action auf der Rennstrecke mit dem ersten Freien Training. Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag live ab 16 Uhr vom neuen TV-Partner NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos bei TVNOW und auf adac.de/motorsport zu sehen.