Freitag, 30. April 2021

ADAC GT Masters in Oschersleben ohne Zuschauer

  • Tickets können umgetauscht oder zurückgegeben werden
  • Umfangreiche Berichterstattung vom neuen TV-Partner NITRO

Foto: Jens Hawrda


Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage findet der Saisonauftakt des ADAC GT Masters in Oschersleben (14.–16. Mai) ohne Zuschauer statt. Fans, die bereits Tickets erworben haben, können diese in Karten für eine spätere Veranstaltung umtauschen oder die Tickets zurückgeben. Dank der umfangreichen Live-Berichterstattung des neuen TV-Partners NITRO sind die Fans der Deutschen GT-Meisterschaft auch Zuhause mitten im Geschehen. Am Samstag und Sonntag ab 16.00 Uhr stimmt eine „Countdown“-Vorberichterstattung auf die jeweils 60-minütigen Rennen ein. In einer ausführliche Rennanalyse im Anschluss der Siegerehrung ab 17.45 Uhr werden nochmals die Highlights zusammengefasst. Weitere Analysen und Hintergründe auf den digitalen Kanälen des ADAC GT Masters und der Mediengruppe RTL runden die umfangreiche Berichterstattung ab.

Fans, die bereits Tickets für die Veranstaltung in Oschersleben im Online-Vorverkauf gekauft haben, erhalten in den kommenden Tagen eine E-Mail mit Informationen zum Umtausch in Karten für eine andere ADAC GT Masters-Veranstaltung oder zur Rückgabe der Tickets. In ADAC-Geschäftsstellen oder Eventim-Vorverkaufsstellen gekaufte Tickets können dort zurückgegeben werden. Sollten die entsprechenden Vorverkaufsstellen geschlossen sein, können Ticketkäufer unter der E-Mail-Adresse motorsport@adac.de ihre Tickets umtauschen oder zurückgeben.

ABT-Sportsline stellt Fahrzeugdesign für die DTM vor

Foto: ABT-Sportsline

Bei der Gestaltung der Fahrzeuge haben sich die Designer an den ABT Farben orientiert. Schwarz, Rot und verschiedene Grautöne prägen die Gestaltung der Autos von Mike Rockenfeller und Kelvin van der Linde. Dabei erhält der Südafrikaner zur besseren Unterscheidung eine weiße Front und weiße Außenspiegel, bei Rockenfeller sind diese Teile rot. „Ich habe mein Rennauto vor ein paar Tagen zum ersten Mal live und in seinem finalen Look gesehen – einfach mega, besonders die matte Beklebung“, sagt van der Linde.

Ihre erste Ausfahrt erleben die drei Audi R8 LMS aus dem Hause ABT bei den offiziellen Testfahrten der DTM vom 4. bis 6. Mai auf dem Lausitzring.

Mittwoch, 28. April 2021

Norisring hat alternativen Termin für das DTM-Rennen im Visier

  • Geplanter Termin im Juli aufgrund der Pandemie-Situation nicht umsetzbar
  • Motorsport Club Nürnberg und ITR arbeiten gemeinsam an der Verlegung in den Herbst 

Foto: dtm.com

Das traditionelle DTM-Rennen auf dem Norisring soll in den Herbst verlegt werden. Gemeinsam arbeiten der ausrichtende Motorsport Club Nürnberg (MCN) und die DTM-Dachorganisation ITR an einem alternativen Termin. Der Saisonhöhepunkt kann aufgrund der Pandemie-Situation und der dadurch aktuell fehlenden Genehmigung durch die Stadt Nürnberg nicht wie geplant am ersten Juli-Wochenende durchgeführt werden. Nach dem Auftakt in Monza (18.-20. Juni) war der Norisring ursprünglich als zweiter Lauf (02.-04. Juli) im DTM-Kalender vorgesehen, gefolgt vom DEKRA Lausitzring (23.-25. Juli).

„Wir wollen nicht ein zweites Jahr auf unsere Traditionsveranstaltung am Norisring verzichten. Deshalb lassen wir nichts unversucht und loten gemeinsam mit der ITR bis Ende Mai die Möglichkeiten zur Verlegung in den Herbst aus. Die Stadt Nürnberg hat uns zugesichert, uns dabei wohlwollend zu unterstützen“, erklärt Wolfgang Schlosser, Vorstandsvorsitzender des Motorsport Club Nürnberg. „In den vergangenen Wochen haben wir den Beginn des aufwändigen Streckenaufbaus mehrfach hinausgeschoben. Jetzt aber mussten wir – die Stadt Nürnberg, die ITR und der MCN – feststellen, dass eine Veranstaltung Anfang Juli aufgrund der vorherrschenden Corona-Lage nicht durchführbar ist.“

Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR, unterstreicht den Schulterschluss mit dem MCN: „Der Norisring markiert ein herausragendes Kapitel der DTM-Historie. Deshalb gehört diese außergewöhnliche Rennveranstaltung in unseren Kalender. Wir versuchen mit allen Beteiligten, diese bedeutende Veranstaltung doch noch in dieser Saison möglich zu machen. Nicht zuletzt werden wir auch an den acht Rennwochenenden für die DTM-Saison 2021 festhalten.“

Samstag, 24. April 2021

Porsche mit Bestzeit beim Vorsaisontest des ADAC GT Masters

  •  Porsche, Mercedes-AMG und Audi auf den ersten drei Positionen
  •  Thomas Preining/Christian Engelhart Gesamtschnellste
  •  Fahrzeuge von sechs Marken am Start

Bestzeit für Engelart/Preining im Porsche beim Vorsaisontest in Oschersleben
Foto: Jens Hawrda

Generalprobe geglückt: Das ADAC GT Masters ist in Oschersleben mit dem offiziellen Vorsaisontest in seine 15. Saison gestartet. Schnellster beim einzigen Kräftemessen vor dem Auftaktrennwochenende der Deutschen GT-Meisterschaft an selber Stelle wurde Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (22/A), der zusammen mit Vorjahresmeister Christian Engelhart (34/Starnberg, beide Küs Team75 Bernhard) startet. Knapp dahinter folgte Jules Gounon (26/F, Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing) im besten Mercedes-AMG und Audi-Sport-Pilot Dries Vanthoor (22/B, Team WRT). Das ADAC GT Masters startet vom 14.–16. Mai in die neue Saison. Alle Rennen werden vom neuen TV-Partner NITRO live und in voller Länge übertragen.

Insgesamt fünf Sessions mit mehr als sechs Stunden Fahrzeit standen bei dem zweitägigen Test auf dem Programm. Dabei legten die 24 Supersportwagen von 18 Teams 3.140 Runden zurück, was einer Distanz von mehr als 11.500 Kilometern entspricht. Thomas Preining, der sich den Porsche mit Vorjahresmeister Christian Engelhart teilt, setzte seine Bestmarke von 1.23,779 Minuten in der letzten Sitzung des Tests. „Es lief sehr gut“, so der Österreicher. „Ich habe mich im neuen Team gut eingelebt und mich auch mit Christian immer besser aufeinander abgestimmt. Wir haben den Test perfekt genutzt, um ein Set-up zu finden, das uns beiden passt. Das Auto läuft super, jetzt freue ich mich auf das Rennwochenende.“

Lediglich elf Tausendstelsekunden langsamer war Ex-Meister Jules Gounon, der im Mercedes-AMG GT3 Evo vom Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing sein Comeback im ADAC GT Masters feiert. „Ich freue mich, wieder zurück in der härtesten nationalen GT-Meisterschaft zu sein“, so der Franzose, der sich beim Test das Fahrzeug mit Constantin Schöll (22/A) teilte. „Wenn man die geringen Abstände sieht, wird deutlich, dass auch in diesem Jahr die Konkurrenz sehr stark ist. Unglaublich, wie eng es an den beiden Tagen zuging.“

Dries Vanthoor kam im schnellsten Audi, in dem er sich mit Charles Weerts (20/B) abwechselt, auf Platz drei. Der Belgier fuhr am Mittwochmorgen mit 1.23,983 Minuten seine Bestzeit. „Wir sind nur am zweiten Tag gefahren, daher waren wir etwas überrascht, gleich so schnell zu sein. Aber die Strecke ist nicht neu für uns und das Team weiß, was es macht. Das war ein guter Start in die Saison für uns, aber ernst wird es erst beim Saisonauftakt.“

Luca Stolz (25/Brachbach) und Maro Engel (35/Monte Carlo, beide Toksport WRT) wurden in einem weiteren Mercedes-AMG GT3 Evo Viertschnellste des Tests. Engel hatte die Saisongeneralprobe mit der Bestzeit in der ersten Sitzung eingeläutet. Platz fünf ging an den Porsche von Klaus Bachler (29/A) und Simona De Silvestro (32/CH, beide Precote Herberth Motorsport). Ihre Teamkollegen Robert Renauer (36/Vierkirchen) und Sven Müller (29/Bingen am Rhein) sowie Vorjahresmeister Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster) und Mathieu Jaminet (26/F, beide SSR Performance) sorgten in den einzelnen Trainings für zwei weitere Porsche-Bestzeiten.

Kombiniertes Ergebnis aller Testsessions:

1. Christian Engelhart/Thomas Preining, Küs Team Bernhard, Porsche, 

2. Jules Gounon/Constantin Schöll, Team Zakspeed Mobil KK Racing, Mercedes-AMG, 

3. Charles Weerts/Dries Vanthoor, Team WRT, Audi, 

4. Luca Stolz/Maro Engel, Toksport WRT, Mercedes-AMG, 

5. Jannes Fittje/Dylan Pereira, Küs Team Bernhard, Porsche, 

ADAC GT4 Germany mit Testfahrten in die Saison 2021 gestartet

  •  19 Fahrzeuge von sieben Marken nahmen am offiziellen Test teil
  •  Mercedes-AMG GT4 vom Team Zakspeed am schnellsten
  •  Internationales Feld mit zwei Damen

Trainingsbestzeit in Oscherleben fuhr Jan Marschalkowski im Mercedes-AMG GT4
Foto: Jens Hawrda

Die Saison 2021 der ADAC GT4 Germany ist eröffnet. In der Motorsport Arena Oschersleben fanden über zwei Tage die offiziellen Testfahrten der Serie statt. Ausgezeichnete äußere Bedingungen und über sechs Stunden Streckenzeit sorgten für aufschlussreiche Sessions und boten einen Vorgeschmack auf das erste Rennwochenende, das vom 14. bis 16. Mai im Rahmen des ADAC GT Masters-Pakets ebenfalls in Oschersleben stattfindet. Mit dem BMW von Hofor Racing by Bonk Motorsport, dem Audi von T3 Motorsport, dem Porsche von Overdrive Racing und zweimal dem Mercedes-AMG vom Team Zakspeed konnten vier Marken in den fünf Sessions jeweils eine Bestzeit setzen. Zakspeed lag im ausgeglichenen Feld von 19 Fahrzeugen am Ende ganz vorne. Die Rennen der ADAC GT4 Germany sind live und kostenlos bei TVNOW (zukünftig RTL +), Deutschlands führender Streamingplattform, zu sehen.

Die absolute Bestzeit der Testtage ging an Jan Marschalkowski (18/Inning) im Mercedes-AMG GT4 vom Team Zakspeed. Der aktuelle Champion der Junior-Wertung fuhr in der vierten von fünf Sessions eine Zeit von 1:31,493 Minuten. „Es ist natürlich absolut mega, gleich wieder vorne mitfahren zu können“, erklärt Marschalkowski, der sich das Fahrzeug mit dem Théo Nouet (18/FRA) teilt. „Ich bin aber nicht wirklich zufrieden mit meiner Runde. Es geht auf jeden Fall deutlich schneller. Wir arbeiten noch am Set-up und wollen uns bis zum Rennwochenende weiter steigern. Wir werden top vorbereitet ankommen.“ Auch Teamkollege Nouet war schnell unterwegs. Er schaffte mit 1:31,623 Minuten die zweitbeste Zeit des Tests.

Zweitschnellstes Auto war mit 1:31,725 Minuten der Porsche 718 Cayman GT4 von Overdrive Racing mit Pavel Lefterov (23/BUL) am Steuer. „Ich bin seit 2018 kein Rennen mehr im GT4 gefahren und freue mich auf die Saison in der ADAC GT4 Germany“, so Lefterov, der sich den Porsche mit Stefan Bostandjiev (16/BUL) teilt. „Wir sind ein bulgarisches Team und hoch motiviert. Unser Ziel für die Saison 2021 ist der Junior-Titel für meinen Teamkollegen Stefan. Über die Testtage haben wir uns kontinuierlich gesteigert und eine gute Abstimmung gefunden.“

Platz drei in Oschersleben ging an den Porsche von Phil Hill (19/Mühlheim) und Moritz Wiskirchen (18/Euskirchen, beide Team Allied-Racing). „Ich hatte neue Reifen aufgeschnallt, war aber mit vollem Tank unterwegs. Insofern haben wir mit der dritten Position gar nicht gerechnet“, meint Hill, der auf 1:31,847 Minuten kam. „Das Auto hat sich sehr gut angefühlt. Mein persönliches Ziel in dieser Saison ist eine Pole-Position.“

Ebenfalls schnell unterwegs waren die Allied-Racing-Teamkollegen Dennis Fetzer (19/Busek) und Nicolaj Møller Madsen (29/DNK), die in einem weiteren Porsche eine Zeit von 1:31,853 Minuten erreichten und somit als viertschnellstes Duo aus Oschersleben abreisen. Die Top Fünf komplettierten Michael Schrey (38/Wallenhorst) und Gabriele Piana (34/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) im BMW M4 GT4 mit 1:31,886 Minuten.

Mit Gabriela Jílková (26/CZE, Team Zakspeed) und Victoria Froß (30/Leipzig, Besagroup Racing Team) nahmen auch zwei Damen an den Testfahrten der ADAC GT4 Germany teil. „Für mich waren die zwei Tage sehr aufschlussreich“, analysiert Froß. „Ich finde die Serie richtig klasse. Ich habe die ADAC GT4 Germany vorher regelmäßig am Fernseher verfolgt und bin nun richtig stolz und aufgeregt, dieses Jahr mit dabei sein zu können.“

Die Top Fünf der Testtage von Oschersleben

1. Jan Marschalkowski/Théo Nouet, Team Zakspeed, Mercedes-AMG GT4, 

2. Pavel Lefterov/Stefan Bostandjiev, Overdrive Racing, Porsche 718 Cayman GT4, 

3. Moritz Wiskirchen/Phil Hill, Team Allied-Racing, Porsche 718 Cayman GT4, 

4. Dennis Fetzer/Nicolaj Møller Madsen, Team Allied-Racing, Porsche 718 Cayman GT4, 

5. Michael Schrey/Gabriele Piana, Hofor Racing by Bonk Motorsport, BMW M4 GT4,