Mittwoch, 17. März 2021

Mit bewährtem Erfolgsrezept auf dem Weg zum vierten DTM-Titel

  •  Team Rosberg mit zwei Audi R8 LMS für Vizemeister Nico Müller und Rookie Dev Gore
  •  Eindrucksvolle Erfolgsserie: Zuletzt drei DTM-Titelgewinne in nur vier Jahren
  •  Erfolgsrezept: Konsequente Detailarbeit, Teamgeist und eine Niemals-Aufgeben-  Mentalität

DTM-Vizemeister Nico Müller (links) im Gespräch mit Teamchef Kimmo Liimatainen,
Team Rosberg (2015) © Audi

Mit konsequenter Detailarbeit, starkem Teamgeist und der Mentalität, niemals aufzugeben, hat das Team Rosberg zuletzt die DTM dominiert: Dreimal in vier Jahren wurde Rosberg-Pilot René Rast Champion. „Wenn man zuletzt drei Titel gewonnen hat, muss es unser Anspruch sein, wieder um die Meisterschaft zu kämpfen“, sagt Teamchef Kimmo Liimatainen im ausführlichen Interview mit dem Webportal DTM.com. Mit dem gleichen Erfolgsrezept will der 1994 vom ehemaligen Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg gegründete Rennstall mit Sitz in Neustadt an der Weinstraße in der DTM 2021 angreifen.

Die Konstellationen sind jedoch verändert. Vizemeister Nico Müller kehrt zum Team Rosberg zurück, wo 2014 seine DTM-Karriere begann. An der Seite des Schweizers wird der DTM-Rookie Dev Gore (USA) den zweiten Audi R8 LMS pilotieren. „Ich erwarte eine sehr starke Konkurrenz. Die beginnt Audi-intern mit ABT Sportsline und geht weiter über Ferrari, Mercedes, BMW bis zu McLaren – das wird ein starkes DTM-Starterfeld. Wir stellen uns auf sehr intensive, hart umkämpfte Rennen ein“, sieht sich der 42 Jahre alte Teamchef trotzdem gut aufgestellt.

Im Interview mit DTM.com spricht Kimmo Liimatainen auch über den ersten Kontakt zu Dev Gore, die laufenden Vorbereitungen, die Qualitäten des neuen Audi R8 LMS und den Stellenwert der DTM. „Die DTM hat eine unheimliche Historie und einen enormen Bekanntheitsgrad“, so Liimatainen, der auch die Bedeutung des TV-Partners SAT.1 hervorhebt.

Sonntag, 14. März 2021

Simona De Silvestro startet für Precote Herberth Motorsport im ADAC GT Masters

  • Rennstall setzt wieder zwei Porsche 911 GT3 R in der Deutschen GT-Meisterschaft ein
  • Robert Renauer und Sven Müller teilen sich erneut ein Fahrzeug
  • Neu im Team: Klaus Bachler und Simona De Silvestro


Ein bekanntes Fahrerduo und zwei Neuzugänge: Precote Herberth Motorsport zieht 2021 im ADAC GT Masters mit einem veränderten Aufgebot in den Titelkampf. Während Ex-Meister Robert Renauer (35/Vierkirchen) erneut mit Sven Müller (29/Bingen am Rhein) antritt, pilotieren Klaus Bachler (29/A) und Porsche-Werksfahrerin Simona De Silvestro (32/CH) erstmals den zweiten 911 GT3 R des Rennstalls. Enthüllt wurde der Fahrerkader für die Deutsche GT-Meisterschaft am Sonntag in der aktuellen Folge von PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk. Der Saisonstart des ADAC GT Masters ist vom 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben. Der frei empfangbare TV-Sender NITRO überträgt alle 14 Saisonrennen live und in voller Länge.

„Unser Jahr hat gut begonnen und wir wollen natürlich auch gern so weitermachen“, sagt Teamchef Alfred Renauer, dessen Rennstall sich Anfang März dank des Titelgewinns in der Asian Le Mans Series erstmals einen Startplatz bei den 24 Stunden von Le Mans sicherte. „Mit diesem Aufgebot haben wir zwei vielversprechende Duos, die im ADAC GT Masters um Siege und Podestplätze kämpfen können. Damit haben wir auch eine gute Ausgangslage für den Kampf um die Teamwertung.“

Für Robert Renauer und Sven Müller ist es nach 2017 und 2020 bereits die dritte gemeinsame Saison im ADAC GT Masters. Im vergangenen Jahr siegten sie zusammen auf dem Nürburgring, Renauer kämpfte bis zum Finale um seinen zweiten ADAC GT Masters-Titel. „Ich fühle mich in diesem Team einfach sehr wohl. Für mich ist das eigentlich schon Familie“, sagt Müller.

Den zweiten „Elfer“ des Rennstalls aus dem oberbayrischen Jedenhofen teilen sich Klaus Bachler und Porsche-Werksfahrerin Simona De Silvestro. Das Duo startete bereits 2020 zusammen in einem Porsche, jedoch für das Küs Team75 Bernhard. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe bei Precote Herberth Motorsport“, so Bachler. „Ich kenne das Team bereits von einem ADAC GT Masters-Einsatz 2020 auf dem Lausitzring und von Starts in anderen Rennserien. Simona und ich waren vergangenes Jahr oft schnell, hatten aber oft nicht das nötige Glück. Unser Ziel ist es, konstant gute Ergebnisse einzufahren. Denn darauf kommt es an, wenn man in der Meisterschaft vorn dabei sein will.“

Precote Herberth Motorsport ist eines der dienstältesten Teams im ADAC GT Masters. Seit 2009 hat der Rennstall sieben Siege sowie acht Pole-Positions erobert und 2018 mit Robert Renauer und Mathieu Jaminet die Fahrermeisterschaft gewonnen.

Freitag, 5. März 2021

Schubert Motorsport setzt im ADAC GT Masters weiter auf BMW

  •  Rennstall startet erneut im ADAC GT Masters mit BMW M6 GT3
  •  Blick auf den neuen M4 GT3 für die Saison 2022
  •  Team plant Expansion in die ADAC GT4 Germany

Schubert Motorsport startet auch 2021 mit dem BMW M6 GT3

Schubert Motorsport setzt im ADAC GT Masters weiter auf BMW: Das Team aus Oschersleben vertraut auch in der Deutschen GT-Meisterschaft 2021 auf den M6 GT3. Zudem plant das Team eine Expansion in die ADAC GT4 Germany. Saisonstart des ADAC GT Masters ist vom 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben. Der frei empfangbare TV-Sender NITRO überträgt alle Rennen live und in voller Länge.

Bereits seit mehr als zehn Jahren ist Schubert Motorsport im ADAC GT Masters aktiv. Mit dem BMW Z4 GT3 gewann der von André Schubert geleitete Rennstall im Jahr 2015 die Teamwertung des ADAC GT Masters. Im vergangenen Jahr holte das BMW-Team, das zu den drei nach Siegen erfolgreichsten Teams in der Geschichte der Serie zählt, mit Henric Skoog und Nick Yelloly auf dem Red Bull Ring den elften Laufsieg im ADAC GT Masters.

Schubert Motorsport hat mit dem diesjährigen Programm im ADAC GT Masters schon die Saison 2022 fest im Blick. Konstante Top-Platzierungen sollen den Grundstein legen, um 2022 mit dem neuen BMW M4 GT3 als BMW M Motorsport-Team die Zusammenarbeit in der Deutschen GT-Meisterschaft zu verstärken. Welche Fahrer für Schubert Motorsport im ADAC GT Masters 2021 starten, gibt das Team zu einem späteren Zeitpunkt bekannt.

Neues Kapitel: ADAC GT4 Germany mit dem BMW M4 GT4

Erstmals plant Schubert Motorsport auch ein Engagement in der ADAC GT4 Germany. Das Team möchte die Plattform mit dem BMW M4 GT4 nutzen, um Nachwuchstalenten in einem professionellen Umfeld die Möglichkeit zu geben, das Fundament für eine erfolgreiche Laufbahn im GT3-Sport zu legen.

„Das vergangene Jahr war in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung für Schubert Motorsport“, sagt Teamchef André Schubert. „Der Zusammenhalt in unserem Team sowie unsere starken Partner und Sponsoren haben die Rückkehr in das ADAC GT Masters trotz der schwierigen Umstände in der Welt möglich gemacht. Es war ein wichtiger Schritt und wir freuen uns darauf, mit dem BMW M6 GT3 wieder in der stärksten GT3-Serie der Welt anzugreifen. Dabei erwarten uns aufregende neue sowie vertraute Wege. Die ADAC GT4 Germany ist eine junge Rennserie mit viel Potenzial.“

Montag, 1. März 2021

Küs Team Bernhard verpflichtet Titelverteidiger Christian Engelhart

  •  Vorjahreschampion bildet Fahrerduo mit Porsche-Werksfahrer Thomas Preining
  •  Rennstall setzt im ADAC GT Masters erneut zwei Porsche 911 GT3 R ein
  •  Bewährtes Aufgebot in der ADAC GT4 Germany

Teamchef Timo Bernhard ist für die neue Saison zuversichtlich
Foto: ADAC-Motorsport

Prominenter Neuzugang beim Küs Team Bernhard: Der Rennstall des zweimaligen Le-Mans-Siegers und FIA-Langstrecken-Weltmeisters Timo Bernhard verpflichtet für das ADAC GT Masters Titelverteidiger Christian Engelhart (34/Starnberg). Der Deutsche wird sich einen Porsche 911 GT3 R mit Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (22/A) teilen. Dieses Geheimnis lüftete das Team am Sonntag exklusiv in der aktuellen Folge von PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk. Die Deutsche GT Meisterschaft trägt vom 14.–16. Mai in Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge vom neuen TV-Partner NITRO übertragen.

Siege und Titel als Ziel

Engelhart ist einer der erfolgreichsten Piloten im ADAC GT Masters. Im vergangenen Jahr gewann er zusammen mit Michael Ammermüller im Porsche von SSR Performance erstmals die Fahrerwertung. Insgesamt hat der Bayer schon 15 Rennsiege in der Meisterschaft eingefahren. Partner Preining holte 2019 in seiner Debütsaison auf Anhieb einen Sieg. „Das ADAC GT Masters ist auch in diesem Jahr die Speerspitze unserer zahlreichen Motorsport-Programme, in dieser Top-Liga möchten wir unsere Leistungsfähigkeit als Team zeigen“, sagt Teamchef Timo Bernhard. „Mit Christian haben wir den aktuellen Meister verpflichten können, der mit Thomas, der gerade frisch zum Porsche-Werksfahrer befördert worden ist, ein sehr schlagkräftiges Duo bilden wird. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir hier um Top-Positionen kämpfen werden. Auch die Aufwertung des Championats mit Prädikat und dem Titel des Deutschen GT-Meisters sehe ich ausgesprochen positiv.“

Titelverteidiger Christian Engelhart ist in seinem neuen Rennstall bereits angekommen: „Als Timo und ich uns im Winter unterhalten haben, haben wir schnell gemerkt, dass das eine gute Geschichte wäre. Zusammen wollen wir in diesem Jahr um Siege und Titel kämpfen – dafür werden wir gemeinsam hart arbeiten. Die Team-Bernhard-Familie hat mich auch schon herzlich aufgenommen und mit Thomas habe ich einen superschnellen Teamkollegen, den ich aus den vergangenen Jahren bereits kenne. Jetzt kann ich es kaum erwarten loszulegen.“

Thomas Preining freut sich über seine Rückkehr in das ADAC GT Masters: „Ich bin ja 2019 schon eine Saison im ADAC GT Masters gefahren, da habe ich noch eine Rechnung offen. Im Moment arbeite ich zu Hause, um mich bestmöglich auf die Saison vorzubereiten. Ich bin viel im Simulator, um schon im Vorfeld alles aus mir rauszuholen, damit ich von Anfang an dabei bin und hoffentlich um Siege kämpfen kann. Das Wichtigste wird sein, dass wir als Team so schnell wie möglich zusammenfinden und gut gemeinsam arbeiten können. Darüber mache ich mir aber keine Sorgen. Ich denke, dass wir die Vorsaison-Tests neben den Set-up-Arbeiten hauptsächlich dazu nutzen werden, um uns gegenseitig gut kennenzulernen und das Teambuilding voranzutreiben. Ich bin sicher, dass wir ein starkes Team sind. Wir haben einen wirklich guten Ingenieur, Christian und ich kennen uns relativ gut, ich freue mich darauf, das Auto mit ihm zu teilen. Ich glaube, wir sind ein starkes Line-up, da ist vieles möglich. Wir müssen nur darauf achten, keine Fehler zu machen, keine Nuller zu schreiben und immer konstant schnell zu sein. Dann stehen uns alle Türen offen.“

Teaminterne Neuerungen

Neben den Fahrern gibt es weitere Änderungen im Küs Team Bernhard. Timo Bernhard steht erstmals seine Schwester Jennifer Leising zur Seite und übernimmt die Organisation und das Teammanagement. Neu sind auch die Startnummern für die beiden Bernhard-Porsche: Engelhart und Preining werden in dieser Saison den „Elfer“ mit der Startnummer 75 pilotieren, das Schwesterauto, dessen Piloten später bekannt gegeben werden, startet mit der 74. Mit der Nummer 75 erinnert das Team an seine Wurzeln: 1975 startete Rüdiger Bernhard, der Vater von Timo Bernhard, seine Motorsportaktivitäten. Modifiziert worden ist auch das Design der Rennwagen. Es wurde aufgefrischt, großer Wert wurde aber darauf gelegt, dass die Identität und Geschichte des Teams nicht verloren geht.

Bekanntes Fahrerduo in der ADAC GT4 Germany

Wie im Vorjahr bringt das Küs Team Bernhard in der ADAC GT4 Germany einen Porsche 718 Cayman GT4 MR an den Start. Auch beim Pilotenduo setzt der Rennstall auf Bewährtes: Alexander Tauscher (18/Mitterfels) und Levi O’Dey (16/Jülich) bestreiten nach Platz zwei in der Pirelli-Junior-Wertung 2020 ihre zweite Saison mit dem Team aus Bruchmühlbach-Miesau.

„Ich bin sehr happy, dass wir mit unseren jungen Talenten in der ADAC GT4 Germany weitermachen“, freut sich Timo Bernhard. „Beide haben in der vergangenen Saison sehr viel Potenzial gezeigt. Alex hatte sein Highlight mit dem gewonnenen Start beim Finale und Levi fiel besonders durch seine konstant schnellen Runden auf Podiumsniveau auf. Dieses Potenzial möchten wir als Team weiter ausbauen.“

Land-Motorsport startet erneut mit zwei Audi R8 LMS

  •  Sechste Saison für Rennstall aus dem Westerwald im ADAC GT Masters
  •  Team setzt auf Kontinuität

Land Motorsport 2021 wieder mit zwei Audi R8 LMS
Foto: Jens Hawrda


Auch 2021 dürfen sich die Fans des ADAC GT Masters auf die Audi R8 LMS von Montaplast by Land-Motorsport freuen. Das Team aus Niederdreisbach setzt auf Bewährtes und bringt in der Deutschen GT-Meisterschaft erneut zwei Fahrzeuge an den Start. Das ADAC GT Masters startet vom 14.–16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben in seine 15. Saison. Alle 14 Rennen werden live und in voller Länge vom neuen TV-Partner NITRO übertragen.

„Wir stecken in einer verrückten Zeit für den Motorsport. So erlebten wir 2020 eine ADAC GT Masters-Saison im Rekordtempo, was für alle Beteiligten mit großen Herausforderungen verbunden war. Umso wichtiger ist da die Kontinuität“, sagt Christian Land.

Aktuell spricht der Rennstall mit mehreren Piloten über eine Zusammenarbeit in der bevorstehenden Saison. „Wer im ADAC GT Masters kontinuierlich vorn sein will, muss sich gegen viele starke Gegner auf Augenhöhe durchsetzen“, erklärt Land. „Die richtigen Fahrerpaarungen sind dabei wichtiger Bestandteil des Erfolgskonzepts. Für die neue Saison arbeiten wir an einem vielversprechenden Aufgebot.“

Erfolgsgeschichte
Montaplast by Land-Motorsport feierte 2016 im ADAC GT Masters ein sensationelles Debüt. Das Team von Wolfgang und Christian Land eroberte auf Anhieb nicht nur mit Christopher Mies und Connor De Phillippi den Fahrertitel, sondern sicherte sich auch die Teammeisterschaft. 2018 verpassten die Land-Piloten Kelvin van der Linde und Sheldon van der Linde den Fahrertitel um lediglich einen Zähler. Mit De Phillippi (2016), Sheldon van der Linde (2018) und Max Hofer (2019) gewann Land zudem bereits drei Mal die Pirelli-Junior-Wertung. Insgesamt gehen bisher sieben Rennsiege, 33 Podestplätze und sechs Pole-Positions auf das Konto der Westerwälder.