Freitag, 18. Dezember 2020

T3 Motorsport setzt 2021 auf Lamborghini

  • Rennstall plant den Einsatz von drei Huracán GT3 Evo im ADAC GT Masters
  • Erste Fahrer stehen bereits fest
  • Team erweitert auch Engagement in der ADAC GT4 Germany

Drei Lamborghini und zwei Audi: T3 Motorsport expandier für die Saison 2021
Bild: ADAC-Motorsport

Alle guten Dinge sind drei: Mit einem Lamborghini-Trio will T3 Motorsport ab 2021 im ADAC GT Masters für Furore sorgen. Der sächsische Rennstall plant in seinem dritten Jahr in der Rennserie, die in der kommenden Saison erstmals den Status der Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft erhält, den Einsatz von drei Huracán GT3 Evo.

"Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Lamborghini", sagt Teamchef Jens Feucht. "Der Huracán GT3 Evo ist ein spektakuläres Auto und hat nicht nur im ADAC GT Masters schon viele Erfolge gefeiert. Nachdem wir in diesem Jahr erstmals zwei Fahrzeuge eingesetzt haben, wollen wir in der nächsten Saison zum ersten Mal drei Autos an den Start bringen. Davon versprechen wir uns mehr Daten, die uns helfen sollen, unseren Aufwärtstrend fortzusetzen. Wir werden auch 2021 ein Hauptaugenmerk auf die Förderung junger Piloten legen."

Mit Maximilian Paul (20/Dresden) und Hugo Sasse (16/Aschersleben) stehen die ersten beiden Fahrer für die Lamborghini bereits fest. Paul bestreitet damit seine dritte Saison für T3 Motorsport im ADAC GT Masters. ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Sasse steigt dagegen aus der ADAC GT4 Germany auf und debütiert als einer der jüngsten Fahrer überhaupt in der "Liga der Supersportwagen". "Ich freue mich, dass ich von T3 Motorsport die Chance bekomme, in einer so großen Rennserie starten zu dürfen", so der 16-Jährige. "Es kommt am Anfang vor allem darauf an, viel zu lernen. Daher ist es schwierig, jetzt schon Ziele zu definieren. Die GT3-Autos sind deutlich schneller und haben eine ausgefeiltere Aerodynamik. Dank der ADAC GT4 Germany kenne ich jedoch bereits die Strecken und die Abläufe der Rennwochenenden." Die ersten Testfahrten mit den Lamborghini plant T3 Motorsport für Februar in Portimão.

Neben dem ADAC GT Masters startet T3 Motorsport auch weiterhin in der ADAC GT4 Germany. Dort setzt der Rennstall 2021 zwei Audi R8 LMS GT4 ein. "Wir hatten in diesem Jahr ein starkes Debütjahr in der ADAC GT4 Germany mit einer Pole-Position und mehreren Podestplätzen", so Feucht. "Darauf wollen wir 2021 aufbauen. Deswegen erweitern wir unsere Zusammenarbeit mit Audi und setzen einen zweiten R8 LMS GT4 ein."

Die weiteren Piloten will das Team aus Dresden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.

Neuer BMW M2 Cup im Rahmenprogramm der DTM

  • BMW M Motorsport startet Markenpokal für Nachwuchsfahrer
  • Direkter Aufstieg möglich: Vom BMW M2 Cup in die DTM Trophy und weiter in die DTM
  • Tolimit übernimmt Generaleinsatz für alle BMW M2 CS Racing
  • BMW M2 Cup: mindestens 2021 und 2022 exklusiv auf der DTM-Plattform

BMW M2 Cup - neuer Markenpokal im Rahmen der DTM
Foto: BMW-Motorsport

Zuwachs für die DTM-Plattform: Der BMW M2 Cup wird mindestens in den beiden kommenden Jahren 2021/2022 exklusiv im Rahmenprogramm der populären DTM ausgetragen. In diesem neuen Markenpokal sollen vor allem Nachwuchsfahrer die Chance erhalten, auf der großen Bühne der DTM ihr Talent unter Beweis zu stellen. Zum Einsatz kommt der BMW M2 CS Racing, das neue Einstiegsmodell von BMW M Motorsport für den Kundensport. Den Einsatz aller Rennfahrzeuge des BMW M2 Cups übernimmt die Motorsport-erfahrene Mannschaft von tolimit als Generalunternehmen. Der BMW M2 Cup bietet die einzigartige Gelegenheit des zweimaligen Aufstiegs auf der gleichen Plattform: vom BMW M2 Cup in die DTM Trophy als erfolgreiche Nachwuchsrennserie mit seriennahen GT-Sportwagen, und von dort direkt in die DTM, den Profisport mit leistungsstarken GT-Sportwagen.

Auftakt am Norisring: BMW M2 Cup bei sechs Rennwochenenden der DTM am Start

„Wir wollen mit dem BMW M2 Cup talentierten Fahrern eine attraktive und finanzierbare Plattform bieten, auf der sie ihre fahrerische Qualität im DTM-Umfeld beweisen und im Erfolgsfall sogar aufsteigen können“, sagt Thomas Felbermair, Vice President Sales and Marketing BMW M GmbH.

Der BMW M2 Cup trägt 2021 im Rahmen von sechs DTM-Wochenenden insgesamt zwölf Rennen auf folgenden Rennstrecken aus: dem Norisring (GER), dem Lausitzring (GER), dem Nürburgring (GER), dem Red Bull Ring (AUT), in Assen (NED) und Hockenheim (GER). Die erfolgreichsten Fahrer erhalten die Chance, in den Folgejahren geförderte Renneinsätze in weiteren BMW-Rennfahrzeugen zu absolvieren. Das kann auf der einen Seite für den Kundensportbereich gelten, auf der anderen Seite können sie sich ins Blickfeld des 2020 neu aufgelegten BMW-Junior-Teams bringen. Denn der BMW M2 Cup erweitert als zusätzliche Rennserie die Bandbreite an Kandidaten, aus der neue Mitglieder für zukünftige BMW-Junior-Teams ausgewählt werden können.

BMW M2 Cup ermöglicht frühen Einstieg auf die DTM-Bühne

„Mit dem neuen BMW M2 Cup können sich junge Talente schon sehr früh auf der hochkarätigen DTM-Plattform präsentieren. Einzigartig ist, dass die erfolgreichen Fahrerinnen und Fahrer zweimal aufsteigen können: zuerst in die erfolgreiche Nachwuchsserie, die DTM Trophy mit seriennahen GT-Sportwagen, und von dort direkt in den Profisport, die DTM mit leistungsstarken GT-Sportwagen. Der neue BMW-Markenpokal ist eine großartige Bereicherung der DTM-Plattform“, sagt Frederic Elsner, Direktor Event der DTM-Dachorganisation ITR. „Die Premiere verspricht schon jetzt ein Spektakel, denn das erste Rennen trägt der BMW M2 CS Racing Cup auf bayerischem, also heimischem Terrain aus, auf dem aufregenden Norisring in Nürnberg.“

Das Konzept des BMW M2 Cups legt absoluten Wert auf Chancengleichheit und Transparenz. Die zentrale Vorbereitung unter Einbeziehung der technischen Kompetenzen der BMW M Motorsport zertifizierten Händler sowie das Zulosen der Fahrzeuge vor jedem Event stellen deutlich in den Vordergrund, worum es bei diesem Markenpokal geht: die fahrerische Ausbildung und Förderung individueller Kompetenzen. Als Generalunternehmer fungiert mit ihrem Expertenteam die tolimit GmbH, die sich im Laufe der vergangenen 25 Jahre in unterschiedlichen Bereichen des Kundenmotorsports und der Talentförderung einen Namen gemacht hat.


Mediengruppe RTL Deutschland langfristig neue TV-Heimat des ADAC GT Masters

  • NITRO überträgt zukünftig alle Rennen des ADAC GT Masters live
  • Nachrichtensender ntv informiert weiterhin über die Serie
  • Mediengruppe RTL Deutschland berichtet auf ihren Online-Plattformen

Foto: Jens Hawrda

Die Mediengruppe RTL Deutschland hat sich langfristig die Fernsehrechte der Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft, des ADAC GT Masters, gesichert. Ab dem Saisonstart im kommenden Jahr vom 14. bis 16. Mai 2021 in der Motorsport Arena Oschersleben überträgt NITRO die Rennen des ADAC GT Masters im Free-TV. Wie bisher werden alle Rennen live und in voller Länge zu sehen sein. Darüber hinaus informieren zukünftig der Nachrichtensender ntv und die Online-Plattformen der Mediengruppe RTL Deutschland über die "Liga der Supersportwagen".

Der TV-Vertrag zwischen der Mediengruppe RTL Deutschland und dem ADAC umfasst die exklusiven Live-Übertragungen des ADAC GT Masters und sieht eine umfangreiche begleitende Berichterstattung vor. "Die Mediengruppe RTL hat wohl die höchste Motorsportkompetenz im deutschen Fernsehen. Daher freuen wir uns, dass der Sender NITRO zukünftig die neue TV-Heimat des ADAC GT Masters ist. Gemeinsam werden wir das ADAC GT Masters weiter entwickeln und auf ein neues mediales Level heben. Die Serie war in diesem Jahr so hart umkämpft wie nie zuvor und hat uns mit abwechslungsreichen Rennen begeistert. Die Liveübertragungen bei NITRO und die Berichterstattung bei ntv werden dazu beitragen, noch mehr Zuschauer vom ADAC GT Masters zu begeistern", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk.

NITRO-Senderchef Oliver Schablitzki: "In den vergangenen fünf Jahren konnten wir sehr erfolgreich das ADAC 24h-Rennen am Nürburgring als TV-Event etablieren und dabei ein hohes Maß an Motorsportkompetenz aufbauen. Daher ist es für uns als Männersender nur eine logische Konsequenz, dass wir neben dem Fußball mit Bundesliga und Europapokal nun auch unser Motorsportangebot weiter ausbauen. Wir freuen uns sehr, den vielen Fans ab 2021 mit der Übertragung des ADAC GT Masters die Nummer Eins der Supersportwagenserie und damit noch mehr spektakuläres Racing anbieten zu können."

"Das ADAC GT Masters startet ab dem kommenden Jahr erstmals als Internationale Deutsche GT-Meisterschaft, mit unserem neuen, mehrjährigen TV-Partner NITRO und der Mediengruppe RTL Deutschland machen wir nun den nächsten Schritt in unserer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Serie. Die Mediengruppe RTL hat in den vergangenen Jahren mit ihren Motorsport-Übertragungen viele Millionen Fans begeistert. Wir sind überzeugt davon, dass auch das ADAC GT Masters bei der Mediengruppe RTL gut angenommen wird. Wir möchten uns bei unserem bisherigen Partner Sport1 für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren bedanken", so ADAC Vorstand Lars Soutschka.

Die Rahmenrennserien des ADAC GT Masters, die ADAC GT4 Germany, ADAC TCR Germany und ADAC Formel 4, sind ebenfalls Bestandteil der Vereinbarung mit der Mediengruppe RTL und werden auch im kommenden Jahr live abgebildet.

Neue Sieger in der Fahrer-Wertung 2020 der ADAC GT4 Germany

  • Nach Berufungsgerichtsverfahren neuer Punktestand in der Fahrerwertung
  • Jan Kasperlik und Nicolaj Møller Madsen gewinnen nachträglich den Fahrer-Titel

Jan Kasperlik und Nicolaj Möller Madsen sind die Sieger der Fahrerwertung 2020
Foto: ADAC-Motorsport

Die ADAC GT4 Germany hat nach einer Entscheidung des Berufungsgerichts des DMSB zwei neue Sieger in der Fahrerwertung. Gegenstand der vom Team Zakspeed eingelegten Berufung war eine Entscheidung der DMSB-Sportkommissare im Anschluss an den neunten Saisonlauf auf dem DEKRA Lausitzring. Der Berufung wurde stattgegeben und die in der Entscheidung Nr. 65 ausgesprochene Durchfahrtsstrafen-Ersatzstrafe von 30 Sekunden gegen die Startnummer #13 von Jan Marschalkowski (18/Inning)/Hendrik Still (33/Kempenich) zurückgenommen. Das Zakspeed-Duo wird damit wieder auf Rang zwei gewertet. Michael Schrey (37/Wallenhorst) und Gabriele Piana (34/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) werden auf Rang vier gewertet und verlieren drei Meisterschaftspunkte. Damit liegen Jan Kasperlik (41/Huglfing) und Nicolaj Møller Madsen (27/DAN, beide Team Allied-Racing) an der Spitze der Fahrerwertung und sind nachträglich die Champions der ADAC GT4 Germany. Schrey/Piana sind mit einem Punkt Rückstand Tabellenzweite. Das Team Allied Racing gewinnt so nach der Teamwertung auch die Fahrerwertung. Die Ergebnisse in der Junior-Wertung und Trophy-Wertung bleiben unverändert.

Freitag, 20. November 2020

Champion Buri am Ziel: "Das werden wir in vollen Zügen genießen"

  •  Der Finne sichert sich im fünften Anlauf endlich den Titel in der ADAC TCR Germany
  •  Buri überglücklich: "Super, super happy, dass es endlich geklappt hat"
  •  Mit dem Wechsel vom eigenen Team zum Hyundai Team Engstler kam der Erfolg

Jubel und Erleichterung: Antti Buri hat den ersehnten Titel endlich sicher
Foto: ADAC-Motorsport


Als Antti Buri die ersehnte Trophäe nach oben stemmte, machte sich ein breites Grinsen auf dem Gesicht des Finnen breit und all die Anspannung fiel ab. Ja! Es ist wirklich wahr! Endlich, im fünften Anlauf, nach vielen Höhen und Tiefen, hat es geklappt: Buri, der seit der Premierensaison in der ADAC TCR Germany am Start ist, hat sich den Meistertitel in der Tourenwagenserie des ADAC gesichert. "Ich bin überglücklich und super, super happy, dass ich diesen Titel nun endlich gewonnen habe", sagte der 31-Jährige und lächelte zufrieden: "Das werden wir nun in vollen Zügen genießen."
 
Unzählige Nachrichten erreichten den finnischen Hyundai i30 N TCR-Fahrer. Nachrichten aus der Heimat, Nachrichten von der Familie, den Freunden - aber auch von der Konkurrenz. Denn Buri ist nicht nur ein schneller Racer, er ist bei allem Wettkampf auf der Strecke extrem beliebt. "Antti hat die Meisterschaft verdient gewonnen", sagte der neue Vizemeister Harald Proczyk, der als Tabellenführer nach Oschersleben gekommen war, aber letztlich Buri doch noch den Vortritt lassen musste. "Es war immer faires und spannendes Racing mit einem verdienten Meister". Der Österreicher sprach damit stellvertretend für seine Mitstreiter, die in dieser fünften Saison tollen Tourenwagensport gezeigt hatten.
 
Für Buri waren die Tage vor dem Finale wie ein Deja-vu: 2019 war der Finne ebenfalls mit großen Titelchancen zum letzten Saisonrennen gereist, damals musste er sich in zwei packenden Rennen letztlich Proczyk und dem damaligen Meister Max Hesse geschlagen geben. Buri ging leer aus. Doch anstatt zu hadern, nahm er diese Niederlage mit Fassung. Er wusste aber auch, dass er mit der ADAC TCR Germany noch eine Rechnung offen hatte.
 
Damals war Buri noch im Audi RS3 LMS aktiv - und überhaupt waren die Vorzeichen trotz aller Parallelen andere. Der damals 30-Jährige startete für sein eigenes Team LMS Racing, das größtenteils aus Freunden bestand. Buri schraubte selbst am Auto mit, er fuhr den Teamtruck zu den Events, war als Teamchef auch an der Suche nach Sponsoren eingespannt. Ein Tag in dieser Zeit hätte aus Buris Sicht gut und gerne 30 statt 24 Stunden haben dürfen.
 
Irgendwann reifte der Entschluss, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Seinen Audi verkaufte er, und als sich die Möglichkeit bot, mit dem Hyundai Team Engstler zusammenzuarbeiten, ergriff Buri die Chance. Endlich, so zumindest die Idealvorstellung, könnte er sich einzig und allein ums Racing kümmern. Natürlich gehört auch das Setup des Autos mit dazu, aber das Drumherum, das würde Buri mit ruhigem Gewissen in andere Hände geben. "Die Jungs wissen, wie dieses Auto funktioniert. Und der Hyundai hat bereits bewiesen, dass es ein Gewinnerauto ist", sagte Buri noch im Mai bei PS on Air: Der ADAC GT Masters-Talk: "Ich habe große Erwartungen, und ich denke, dass wir gemeinsam den nächsten Schritt gehen können."
 
Doch der Anfang war schwer, nicht nur, weil Buri aufgrund der Corona-Pandemie sehr wenig Testzeit in seinem neuen Hyundai i30 N TCR hatte, ehe die Saison begann. Weil sich sein neues Auto komplett anders verhielt als der gewohnte Audi, leistete sich Buri einige kleinere Fehler und auch die Ergebnisse stimmten nicht immer. Seinen ersten Sieg holte er erst beim Sonntagsrennen auf dem Hockenheimring - und damit bei der dritten Veranstaltung. Anschließend folgten ein dritter und ein vierter Rang auf dem Sachsenring.
 
Dann aber setzte Buri zu einem Lauf an, der ihm im Schlussspurt dieser Saison den Titel bescherte: Sieg auf dem Red Bull Ring, Sieg auf dem DEKRA Lausitzring und zum Abschluss noch die Pole, ein Sieg und ein entscheidender dritter Platz in Oschersleben. Fertig war das Meisterwerk des 31-Jährigen, den am Tourenwagensport vor allem die intensiven Duelle schätzt: "Ich liebe Zweikämpfe, ich liebe es, wenn es hart und Rad an Rad zugeht."
 
Buri weiß, wovon er spricht. Schließlich hat er im Motorsport auch schon in vielen anderen Klassen Erfahrungen gesammelt. Seine ersten Schritte tätigte er im Formelsport, 2007 nahm er an der finnischen Formel Ford Zetec und der Formel Ford NEZ teil. Zwei Jahre später ging es schließlich in die britische Formula Ford Meisterschaft, 2012 war er für ein Event beim ADAC Formel Masters am Start.
 
Es folgte der Umstieg in den GT-Sport, dort gewann er 2013 den Titel im finnischen Porsche GT3 Cup. Schließt wechselte er in den Tourenwagen. Als die ADAC TCR Germany 2016 in ihre erste Saison startete, fand sich schnell auch ein gewisser Antti Buri auf der Teilnehmerliste wieder: Und der Finne stellte schnell unter Beweis, dass mit ihm zu rechnen sein wird. In jedem Jahr holte er mindestens einen Sieg, anfangs noch im Seat Leon Cup Racer, später dann im Audi RS3 LMS und seit 2020 im Hyundai i30 N TCR. Insgesamt sind es nun bereits zwölf Siege in der ADAC TCR Germany.
 
Wohin ihn sein Weg nun führt? Das ließ Buri offen. Zunächst einmal will er seinen Titelgewinn in der ADAC TCR Germany in vollen Zügen auskosten. Anfang Dezember wird er 32, Buri will jetzt erst einmal die Ruhe genießen. Im finnischen Winter über zugefrorene Seen düsen, sich austoben. Aber nicht zu lang. Dafür ist Buri viel zu sehr Racer, der von Adrenalin und Nervenkitzel nicht genug bekommen kann.