Donnerstag, 13. August 2020
IDM 2020: Auftakt in Assen mit großen Namen
Mittwoch, 12. August 2020
Saisonauftakt der ADAC GT4 Germany auf dem Nürburgring
- ADAC GT4 Germany startet auf dem Nürburgring in die zweite Saison
- KTM X-Bow GT4 Evo und Ginetta G55 GT4 geben Seriendebüt
- Rennen bei SPORT1 live im TV und online im Livestream
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| Foto: Jens Hawrda |
Die ADAC GT4 Germany startet am kommenden Wochenende (14. bis 16. August) auf dem Nürburgring mit einem starken Feld mit Sportwagen von sieben Herstellern in die zweite Saison. Neben Fahrzeugen von Audi, BMW, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche gibt es dabei zwei Premieren: Erstmals startet eine Ginetta G55 in der Serie, dazu feiert die Evo-Version des letztjährigen Meisterautos KTM X-Bow in der Eifel sogar sein Europa-Debüt. Die Rennen auf dem Nürburgring werden nach einem vom ADAC GT Masters entwickelten und behördlich genehmigten Infektionsschutzkonzept ausgetragen. Zuschauer können die Rennen in begrenzter Anzahl nach einem vom Nürburgring entwickelten Hygienekonzept live vor Ort verfolgen, Tickets sind ausschließlich online erhältlich. Die Rennen der ADAC GT4 Germany werden Samstag und Sonntag ab 14.30 Uhr live SPORT1 im Free-TV übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.
In der zweiten Saison der ADAC GT4 Germany starten gleich fünf neue Teams in der Serie: Das Team Lillestoff (BMW M4 GT4), Dupré Motorsport Engineering, HTP-Winward Motorsport (beide Mercedes-AMG GT4), T3-HRT-Motorsport (Audi R8 LMS GT4) und das Team Piro Sports Caffè d´Italia (Ginetta G55 GT4). Die Teams AVIA Sorg Rennsport (BMW) und RTR Projects (KTM X-Box GT4) hatten bereits 2019 an ausgewählten Rennen der ADAC GT4 Germany teilgenommen und sich nun für eine volle Saison in der Serie entschieden. Schütz Motorsport (Mercedes-AMG und Porsche 718 Cayman GT4) und Allied-Racing (Porsche) haben zudem ihr Engagement in der ADAC GT4 Germany für die Saison 2020 um zusätzliche Fahrzeuge erweitert.
Darüber hinaus bereichern im Jahr 2020 zwei neue Fahrzeuge die Serie. Britisches Flair bringt dabei die Ginetta G55 GT4, die von Cedric Piro (22/Heusweiler) und Robin Falkenbach (18/Niederkassel, beide Team Piro Sports Caffè d´Italia) pilotiert wird. Sogar das Europa-Renndebüt gibt in der ADAC GT4 Germany die brandneue Evo-Version des letztjährigen Meisterautos KTM X-Bow GT4.
"Endlich ist das Warten auf den Saisonstart der ADAC GT4 Germany vorbei. Die Vorfreude ist riesig und ich bin richtig glücklich, 2020 wieder mit dabei sein zu können", blickt Reinhard Kofler (35/AUT) auf den Saisonauftakt voraus. Er teilt sich den KTM X-Bow GT4 Evo mit Florian Janits (22/AUT, beide True Racing). "Wir möchten uns stark präsentieren und sind sehr gut vorbereitet. Ich hoffe, dass wir um die vorderen Positionen mitkämpfen und gute Punkte einfahren können. Die Strecke sollte dem Fahrzeug ganz gut passen."
Ebenfalls zum Favoritenkreis zählt der BMW M4 GT4 von Michael Schrey (37/Wallenhorst) und Gabriele Piana ( 33/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport). "Gabriele und ich kennen uns schon seit rund vier Jahren. Der Titel ist für uns in dieser Saison natürlich das ganz große Thema", erklärt Schrey. "Für das Rennwochenende auf dem Nürburgring müssen wir im Vergleich zur gesamten Saison jedoch etwas tiefer stapeln, weil andere Fahrzeuge unserem BMW wohl etwas überlegen sein werden. Dennoch wollen wir unser Potenzial voll abrufen und versuchen, das bestmögliche Ergebnis herauszufahren. Es wird aber sicherlich schwierig werden."
Auf dem Nürburgring treten zudem auch vier Rennfahrerinnen in der ADAC GT4 Germany an. Die größte Erfahrung bringt hierbei Claudia Hürtgen (48/Aschheim) mit, die sich einen BMW M4 GT4 mit Sebastian von Gartzen ( 27/Linden, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) teilt. Alesia Kreutzpointner (21/Töging am Inn) und Jacqueline Kreutzpointner (21/Töging am Inn, beide MRS GT-Racing) sind die Töchter des ehemaligen Mercedes-Juniors Fritz Kreutzpointner und fahren einen BMW M4 GT4. Dazu kommt noch Patricija Stalidzane (18/München), die einen McLaren 570S GT4 mit Aleksey Sizov (17/RUS, beide Dörr Motorsport) fährt.
Auch das Küs Team75 Bernhard des zweimaligen Le-Mans-Siegers Timo Bernhard ist 2020 wieder in der ADAC GT4 Germany am Start. Für Youngster Alexander Tauscher (18/Mitterfels) und Kim Berwanger (33/Brücken) wird ein Porsche 718 Cayman GT4 aufgeboten. "Wir sind natürlich sehr froh, nun die Saison auf dem Nürburgring beginnen zu können. Wir konnten im Vorfeld ausgiebig Testen, sodass wir uns sehr gut vorbereitet fühlen", erklärt Teammanager Klaus Graf. "Kim hat mit seinem Podium 2019 auf dem Sachsenring bewiesen, dass er im Feld vorne mitfahren kann. Bei Alex geht es darum, fehlerfrei zu bleiben, Kilometer zu sammeln und viel zu lernen. Unser erklärtes Ziel für die beiden Läufe ist somit jeweils die Fahrt in die Top Ten."
ADAC GT Masters-Feld am Nürburgring noch stärker
- Mercedes-Piloten Maro Engel und Luca Stolz als Tabellenführer
- Vier Gaststarter: Hochkarätiges Starterfeld mit 36 GT3-Sportwagen
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| Foto: Jens Hawrda |
Nach einem packenden Saisonauftakt geht das ADAC GT Masters am kommenden Wochenende (14.-16. August) auf dem Nürburgring in die nächste Runde. Angeführt wird das 36 Supersportwagen starke Feld von einem Team aus der Eifel: Luca Stolz (25/Brachbach) und Maro Engel (34/Monte Carlo, beide Toksport WRT) starten im Mercedes AMG GT3 Evo der Lokalmatadore von Toksport WRT in ihr Heimspiel. Racing Point oder Lamborghini heißt es hingegen für Formel-1-Star Nico Hülkenberg (34/Monte Carlo, Team mcchip-dkr). Nach dem starken Comeback in Silverstone steht Hülkenberg in der Formel 1 für Racing Point auf Abruf, der geplante Gaststart im ADAC GT Masters ist noch offen. Die beiden Rennen werden Samstag und Sonntag ab 13.00 Uhr live von SPORT1 übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.
Die Favoriten
Bereits beim Saisonauftakt auf dem Lausitzring beeindruckte das ADAC GT Masters mit einer extrem hohen Leistungsdichte der Sportwagen von Audi, Bentley, BMW, Corvette, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche. Im Qualifying lagen beim Saisonstart 31 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde - so eng war es in einem Zeittraining noch nie. Mit einem Sieg und einem zweiten Platz im Rücken reisen die Mercedes-AMG-Piloten Luca Stolz und Maro Engel als Spitzenreiter in die Eifel. Mit dem Porsche-Duo Michael Ammermüller (34/Rotthalmünster) und Christian Engelhart (33/Starnberg, beide SSR Performance) sowie Charles Weerts (19/B) und Dries Vanthoor (22/B, beide Team WRT), den Sonntagssiegern in der Lausitz im Audi R8 LMS, folgen Fahrer von zwei weiteren Marken in der Gesamtwertung. Wie unvorhersehbar die Rennen des ADAC GT Masters in der Eifel sind, zeigt die Statistik: Seit 2016 gab es in den acht ausgetragenen Rennen immer einen neuen Gewinner: Wiederholungssieger? Fehlanzeige.
Die Gaststarter
Ob Nico Hülkenberg am Wochenende sein Debüt im ADAC GT Masters feiert, ist angesichts seiner möglichen kurzfristigen Formel-1-Verpflichtung noch offen. Wenn, dann startet der gebürtige Rheinländer im Team mcchip-dkr in einem Lamborghini Huracán GT3 Evo mit "Dieter Schmidtmann" (35/Mechernich). Ebenfalls über Formel-1-Erfahrung verfügt Audi-Sport-Fahrer Markus Winkelhock (40/Berglen-Steinach), der zusammen mit Mike David Ortmann (20/Ahrensfelde) einen zweiten Audi R8 LMS von EFP Car Collection by Tece pilotiert. Einen dritten Audi setzt beim zweiten Saisonlauf das belgische Team WRT ein. Hier kommen der deutsche Youngster Benjamin Goethe (17/Monte Carlo) und Stuart Hall (35/GB) zum Einsatz. Das Porsche-Aufgebot verstärkt erstmals Joos Sportwagentechnik. Am Steuer des 911 GT3 R wechseln sich Michael Joos (29/Geislingen) und Porsche Young Professional Julien Andlauer (21/F) ab.
Die Lokalmatadore
Für zahlreiche Teams und Fahrer ist der Nürburgring das Heimrennen. Die kürzeste Anreise mit weniger als fünf Kilometern hat Toksport WRT aus Quiddelbach. Auch der Traditionsrennstall Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing aus Niederzissen startet am Wochenende mit seinen zwei Mercedes-AMG GT3 Evo fast vor der Haustür. Einen Reiseweg von etwas weniger als 100 Kilometern hat die Audi-Mannschaft Montaplast by Land Motorsport. Für den Rennstall aus Niederdreisbach starten mit Kim-Luis Schramm (23/Meuspath) und Ex-Champion Christopher Mies (31/Heiligenhaus) gleich zwei Lokalmatadore. Markenkollege Frank Stippler (45/Bad Münstereifel) aus dem Team ISR wohnt nur einen Steinwurf vom Nürburgring entfernt.
Die Strecke
Der Nürburgring gehört zu den Traditionskursen des ADAC GT Masters. In ihrer Debütsaison 2007 trug die Rennserie in der Eifel ihr allererstes Rennwochenende aus. Seitdem startete die "Liga der Supersportwagen" in jeder Saison auf dem Kurs - in diesem Jahr bereits zum 16. Mal. Gefahren wird auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke mit der Formel-1-Schikane. Nur die Rundenlänge des Lausitzrings ist im Kalender kürzer. Wie zuletzt auf dem Lausitzring werden die Rennen nach einem vom ADAC GT Masters entwickelten und behördlich genehmigten Infektionsschutzkonzept ausgetragen. Neben dem ADAC GT Masters starten am Wochenende die ADAC GT4 Germany, die ADAC TCR Germany und die ADAC Formel 4.
Stimmen vor dem Rennwochenende
Maro Engel (Toksport WRT, Mercedes-AMG GT3 Evo):
"Wir freuen uns natürlich sehr auf das Nürburgring-Wochenende. Die Rennen dort sind immer mit vielen schönen Erinnerungen verbunden. Im vergangenen Jahr hat unser Team dort bei den ersten Rennen im ADAC GT Masters gleich einen Podiumsplatz gefeiert. Daher sind wir sehr motiviert und wollen den positiven Schwung vom Saisonauftakt mitnehmen. Die Leistungsdichte wird wieder sehr hoch sein, deswegen müssen wir perfekt vorbereitet sein. Das Team wird alles geben, um uns ein Topauto zur Verfügung zu stellen. Luca und ich werden versuchen das Maximum herauszuholen."
Luca Stolz (Toksport WRT, Mercedes-AMG GT3 Evo):
"Wir rechnen uns gute Chancen aus. Wir haben schon im vergangenen Jahr ganz gut performt. Wir kennen beide die Strecke ziemlich gut, zudem ist es die Heimstrecke sowohl von mir als auch vom Team. Daher wäre es natürlich schön, wenn wir an die guten Ergebnisse vom Lausitzring anknüpfen können. Wir wollen möglichst viele Punkte sammeln und dann mal schauen, was am Ende herausspringt."
Mittwoch, 5. August 2020
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