Montag, 16. März 2020

Audi stellt Fahrzeugdesigns der neuen DTM-Saison vor

Audi RS 5 DTM: Meisterauto in neuen Kleidern 

Audi stellt die Fahrzeugdesigns für die DTM-Saison 2020 vor
Foto: Audi-Motorsport
  • Audi RS 5 DTM das Auto, das es in der DTM 2020 zu schlagen gilt
  • Frische Optik für die sechs werkseitig eingesetzten Class-1-Rennwagen
  • Neue Partner für Audi Sport

2019 war der Audi RS 5 DTM das Auto, das es in der DTM zu schlagen galt. Für das Projekt „Titelverteidigung“ wurde das Meisterauto in Details optimiert. Gleichzeitig spendierte das Audi Design den sechs werkseitig eingesetzten Modellen eine frische Optik.

Am Samstag stellte Audi den RS 5 DTM von Titelverteidiger René Rast (D) in den sozialen Netzwerken vor. Nun folgt das Design der anderen fünf Audi RS 5 DTM, die 2020 von Loïc Duval (F), Robin Frijns (NL), Jamie Green (GB), Nico Müller (CH) und Mike Rockenfeller (D) pilotiert werden.

René Rast wird beim Projekt „Titelverteidigung“ in diesem Jahr zusätzlich von porta Möbel unterstützt. Mit seinen rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt porta zu den größten Einrichtungsunternehmen Deutschlands. Neu an Bord für die DTM 2020 sind bei Audi zudem TWIN BUSCH, BMC Air Filter und Riedel Communications.

Mike Rockenfeller, DTM-Champion des Jahres 2013, fährt einen Audi RS 5 DTM im blau-gelben Outfit von TWIN BUSCH, Spezialist für den Bereich professioneller Kraftfahrzeug-Werkstattausrüstung. Loïc Duval pilotiert einen rot-grauen Audi RS 5 DTM in den Farben von BMC Air Filter. Das italienische Unternehmen, das Luftfilter entwickelt und vertreibt, war bereits beim gemeinsamen „Dream Race“ der DTM und der SUPER GT Ende 2019 in Fuji auf dem Audi RS 5 DTM von Duval präsent.

Umgewöhnen müssen sich die Fans von Jamie Green: Der dienstälteste DTM-Pilot im gesamten Starterfeld fährt in dieser Saison den schwarz-grauen Akrapovič Audi RS 5 DTM. Gewohntes Bild dagegen bei Nico Müller und Robin Frijns, die weiterhin in den Farben von Castrol EDGE (grün-weiß) und ARAL ultimate (blau) an den Start gehen.

Seit dem Jahr 2013 setzt Audi Sport in der DTM auf das RS 5 Coupé. Das Meisterauto der letzten Saison geht 2020 entsprechend den neuen Regeln mit einigen Detailveränderungen an den Start, die darauf zielen, die DTM noch spannender und kosteneffizienter zu machen. 

Grundsätzliche technische Änderungen sind nach dem 2019 für die DTM eingeführten, auf Chancengleichheit und Kosteneffizienz ausgelegten Class-1-Reglement nicht vorgesehen. Deshalb entspricht der Audi RS 5 DTM des Modelljahres 2020 von der Basis her dem Meisterauto vom 2019. Mit dem Class-1-Reglement, das ab 2020 auch Basis für die japanische SUPER-GT-Meisterschaft ist, hat die DTM im vergangenen Jahr technisch eine neue Ära begonnen. 

Durch die Einführung der Turbotechnologie hat die DTM nicht nur einen verstärkten Bezug zur Serie erhalten. Der TFSI-Motor des Audi RS 5 DTM des Modelljahrs 2020 verfügt über eine gegenüber dem Vorjahr um rund fünf Prozent reduzierte Motorleistung. Hintergrund: Die DTM hat für die Saison 2020 die Menge des Kraftstoffs, die pro Stunde zum Triebwerk fließen darf, von 95 Kilogramm auf 90 Kilogramm gesenkt. Mittels „Push-to-Pass“-Funktion kann die Motorleistung wie schon 2019 kurzfristig auf rund 640 PS gesteigert werden. Das soll die Rennen noch spannender machen.

Deshalb können die DTM-Piloten ab der Saison 2020 das „Push-to-Pass“-System per Knopfdruck – zum Beispiel für Überholvorgänge – im Rennen auch doppelt so oft einsetzen wie bisher. Bei 24 Rennrunden (bisher zwölf) darf für bis zu fünf Sekunden jeweils die Mehrleistung zugeschaltet werden. Außerdem ist „Push-to-Pass“ ab der Saison 2020 auch im Qualifying erlaubt. Diese neue Qualifikationsregel gilt ebenfalls für den Einsatz der DRS-Funktion („Drag Reduction System“), mit dem der Heckflügel flachgestellt, der Luftwiderstand des Autos reduziert und die Höchstgeschwindigkeit erhöht wird. Im Rennen darf das DRS ab 2020 öfter als bisher eingesetzt werden. Mit dem kombinierten Einsatz von „DRS“ und „Push-to-Pass“ erreicht der Audi RS 5 DTM je nach Strecke eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 300 km/h.

Im ersten Jahr der neuen Class-1-Rennwagen hat Audi seine führende Position im Bereich hocheffizienter Turbomotoren mit Erfolgen auf der Rennstrecke eindrucksvoll untermauert. Schon vorzeitig sicherte sich Audi 2019 alle drei Titel in der Fahrer-, Hersteller- und Teammeisterschaft. 

Neben der Formel E und dem Kundensport bildet die DTM die dritte Säule im Motorsportprogramm der AUDI AG. In den spektakulären Class-1-Rennwagen der DTM kommen hocheffiziente Vierzylinder-Turbomotoren mit zwei Liter Hubraum zum Einsatz. Diese Antriebsart ist bei Audi in vielen Serienmodellen und Leistungsstufen weltweit im Einsatz und eine Säule zur Effizienzsteigerung und Reduzierung der Flottenemissionen.

„Audi wird auf absehbare Zeit mehr Autos mit Verbrennungsmotoren verkaufen als mit Elektroantrieb“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Deshalb macht eine Rennserie mit modernen, effizienten Verbrennungsmotoren parallel zu unserem Engagement in der Elektrorennserie Formel E Sinn.“

Samstag, 14. März 2020

ITR-Test ganz abgesagt

Bild: Jens Hawrda
Der ITR-Test in Hockenheim wurde gestern Abend nun komplett abgesagt. Der viertägige Test, der vom Montag bis Donnerstag nächster Woche stattfinden sollte (16.-19. März) wurde in Absprache mit den beteiligten Herstellen Audi und BMW wegen der europaweiten Ausbreitung des Corona-Virus abgesagt.

"Die Gesundheit und Sicherheit aller beteiligten Personen haben für uns höchste Priorität“, sagt ITR-Geschäftsführer Marcel Mohaupt. „Die allgemeine Situation rund um das Coronavirus, in Verbindung mit den bekannten behördlichen Anweisungen sowie die gebotene Rücksichtnahme auf alle Beteiligten, bedeutet, dass wir die Entscheidung getroffen haben, diesen Test abzusagen. Natürlich sind wir enttäuscht, dass die DTM – wie viele andere Sportarten auch – solche Maßnahmen ergreifen muss. Jedoch erfolgen diese zum Wohle aller. In Bezug auf den Start der Saison 2020 stehen wir in einem engen Dialog mit unseren Partnern, Herstellern und lokalen Veranstaltungspartnern.“

Wie das dann bis zur Saisoneröffnung am ersten Maiwochenende in Zolder aussieht muss abgewartet werden. Aus unserer Sicht stehen die Aussichten das dann dort gefahren wird eher schlecht, warten wir es ab.

Freitag, 13. März 2020

ITR Test Hockenheim und Corona-Virus

Bild: Jens Hawrda

Nachdem der ITR Test bereits von Monza nach Hockenheim verlegt wurde und vor einer Woche bereits angekündigt war, das der Test unter Ausschluss der Fans stattfinden muss, sind nun auch sämtliche Medienberichterstatter vom Test ausgeschlossen worden. 

Die ITR informierte dazu heute kurz wie folgt:

"Aufgrund von Gesundheits- und Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus hat die ITR beschlossen, die DTM-Testfahrten in Hockenheim für Medienvertreter nicht zugänglich zu machen.

Wir werden daher versuchen, Ihnen Informationen und Gesprächspartner auf digitalem Wege anzubieten. Das DTM-Media-Team wird Sie hierzu rechtzeitig informieren.

Die Sicherheit und das Wohlergehen aller Beteiligten stehen an erster Stelle unserer Überlegungen. Wir bitten daher um Ihr Verständnis für diese Planänderung."

Nach aktuellem Stand sollen die Testfahrten noch stattfinden, die Teams werden allerdings mit absolut reduziertem Personal in Hockenheim antreten um das Risiko für die Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten.

Sollte gefahren werden, wird die ITR Material an die Medien geben und diese können dann auch die Fans informieren. Wir werden Euch also auf dem Laufenden halten.

WRT Team Audi Sport verpflichtet Ferdinand Habsburg

Ferdinand von Habsburg hier im Vorjahr noch bei R-Motorsport unter Vertrag
fährt die DTM-Saison 2020 für das WRT Team Audi Sport
Foto: Jens Hawrda
Das WRT Team Audi Sport bringt in der DTM 2020 einen dritten Audi RS 5 DTM an den Start. Ferdinand Habsburg ist der jüngste Neuzugang im Team von Vincent Vosse, nachdem bereits Ed Jones aus England und der Schweizer Fabio Scherer als Piloten feststanden. Der gebürtige Salzburger Ferdinand Habsburg ist 22 Jahre alt, hat im vergangenen Jahr sein Debüt in der DTM gegeben und zuvor mit einem Laufsieg und Podiumsplätzen in der FIA Formel-3-Europameisterschaft sowie dem Rookie-Titel in der Euroformula Open auf sich aufmerksam gemacht. „Der Audi RS 5 DTM war im vergangenen Jahr wirklich beeindruckend“, sagt Habsburg. „Ich kann es kaum abwarten, ihn zum ersten Mal zu fahren. In einem so renommierten und respektierten Team wie WRT könnte dies meine beste Saison werden.“

Dörr Motorsport mit zwei McLaren und starkem Fahrerquartett

  • Rennstall aus Frankfurt tritt 2020 wieder mit zwei McLaren 570S GT4 an
  • Patricija Stalidzane neu im Aufgebot
  • Phil Dörr und Fred Martin-Dye mit zweiter Saison
Foto: ADAC-Motorsport

Dörr Motorsport startet auch 2020 mit zwei McLaren 570S GT4 in der ADAC GT4 Germany. Für die zweite Saison in der Serie greift das Team von Rainer Dörr mit einem starken Fahreraufgebot an. Angeführt wird das Quartett von Patricija Stalidzane. Ihr Teamkollege wird der 16-jähirge Russe Aleksey Sizov, der 2020 erstmals in der ADAC GT4 Germany mit dabei ist. Das zweite Fahrzeug teilen sich Phil Dörr und Fred Martin-Dye.

Die 17-Jährige Stalidzane war bereits 2019 in der ADAC GT4 Germany am Start und schaffte im Sonntagsrennen auf dem Hockenheimring einen zweiten Platz als bestes Saisonergebnis. "Ich möchte wie immer 110 Prozent geben und ans vergangene Jahr mit weiteren Podien anknüpfen. Ich freue mich sehr darauf, mit dem gesamten Team eng zusammen zu arbeiten. Gemeinsam mit der Dörr Group und meinem erfahrenen und motivierten Teamkollegen sehe ich für mich eine optimale Plattform, um mich als Rennfahrerin weiter zu entwickeln und die nächsten Schritte in meiner Karriere gemeinsam anzugehen", blickt Stalidzane auf die anstehende Saison voraus.

Im zweiten Fahrzeug setzt Dörr Motorsport auf bewährte Kräfte. Phil Dörr startete bereits im Vorjahr in der ADAC GT4 Germany für den Rennstall aus Frankfurt. Er ist der Sohn von Teamchef Rainer Dörr und der Bruder von Team-Manager Robin Dörr. Der Teamkollege des 19-Jährigen wird Fred Martin-Dye. Auch der Brite gab 2019 für Dörr Motorsport in der ADAC GT4 Germany Gas und konnte sowohl sonntags auf dem Red Bull Ring als auch in Lauf 1 auf dem Nürburgring eine Podiumsplatzierung erzielen. "Ich wünsche mir, auf die erste gute Saison mit Dörr Motorsport aufbauen zu können. Wie immer ist es mein Ziel, viele Rennen zu gewinnen. Es wird eine großartige Saison werden. Jetzt will ich loslegen", erklärt Martin-Dye.

Die beiden McLaren 570S GT4 von Dörr Motorsport werden auch 2020 wieder in der auffälligen Optik des McLaren-Formel-1-Teams in der ADAC GT4 Germany unterwegs sein. Dörr ist zudem auch der einzige Vertriebspartner von McLaren Customer Racing im deutschsprachigen Raum. Das Rennteam befindet sich aktuell bei Testfahrten auf der Formel-1-Rennstrecke in Barcelona, um sich auf die neue Saison vorzubereiten.