Freitag, 28. Februar 2020

ITR-Test nach Hockenheim verlegt

  • Ausbreitung des Coronavirus in Norditalien sorgt für Verlegung von Monza nach Deutschland
  • Mohaupt: „Sicherheit und Wohlergehen stehen an erster Stelle“
Foto: Jens Hawrda

Die DTM-Dachorganisation ITR hat den Austragungsort der offiziellen DTM-Testfahrten im März verlegt. Der Test war ursprünglich für den 16. bis 18. März im Autodromo Nazionale Monza nördlich von Mailand geplant. Er wird nun vom 16. bis 19. März auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg stattfinden.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung sind Sicherheitsbedenken wegen der anhaltenden Ausbreitung des Coronavirus in Norditalien. An der geplanten Austragung des DTM-Rennwochenendes in Monza vom 26. bis 28. Juni hält die ITR fest.

„Es wird immer offensichtlicher, dass die Ausbreitung und Eindämmung des Coronavirus das öffentliche Leben auf traurige und vielfältige Weise beeinträchtigt“, sagt ITR-Geschäftsführer Marcel Mohaupt. „Da die Sicherheit und das Wohlergehen aller Beteiligten an erster Stelle unserer Überlegungen stehen, haben wir beschlossen, die Testfahrten vor der Saison an einen anderen Ort zu verlegen. Wir sind allen unseren Partnern in Monza und Hockenheim für ihre Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit sehr dankbar und freuen uns darauf, im Sommer Italien zu besuchen, wenn die DTM zum ersten Mal auf der legendären Rennstrecke von Monza zu Gast sein wird.“

Dienstag, 25. Februar 2020

Jake Hughes und Daniel Juncadella absolvieren Rookie-Test für das Mercedes-Benz EQ Formel E Team

Das Mercedes-Benz EQ Formel E Team setzt beim Rookie-Test der ABB FIA Formel E Meisterschaft auf Jake Hughes und Daniel Juncadella

  • Rookie-Test am 1. März einen Tag nach dem Marrakesch E-Prix
  • Ian James: „Mit Jake und Dani haben wir eine gute Mischung aus einem aufstrebenden Youngster sowie einem erfahrenen Allrounder für den Rookie-Test gefunden.“
  • Jake Hughes: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich jetzt die Chance bekomme, herauszufinden, was ich im echten Auto kann.“
  • Daniel Juncadella: „Ich bin zuversichtlich, dass ich mit meiner bisherigen Erfahrung einen Beitrag für das Team leisten kann.“
Daniel Juncadella
Foto: Jens Hawrda

Gut eine Woche vor dem fünften Saisonrennen der ABB FIA Formel E Meisterschaft hat das Mercedes-Benz EQ Formel E Team seine Fahrerpaarung für den Rookie-Test der Serie in Marrakesch bekanntgegeben. Neben Jake Hughes nimmt Daniel Juncadella am 1. März im Auto Platz.

„Mit Jake und Dani haben wir eine gute Mischung aus einem aufstrebenden Youngster sowie einem erfahrenen Allrounder für den Rookie-Test gefunden“, sagte Teamchef Ian James. „Beide kennen das Team und dessen Arbeitsweise gut- Sie werden uns sicher im Verlauf des Testtages in Marrakesch mit gutem und wertvollem Feedback versorgen. Unsere Ingenieure sind bereits gespannt auf ihre Rückmeldung.“

„Ich bin sehr stolz darauf, dass ich beim Rookie-Test in Marrakesch für das Mercedes-Benz EQ Formel E Team fahren darf“, sagte Jake. „Bisher habe ich das Team bei der Rennvorbereitung in Affalterbach im Simulator unterstützt. Ich habe sehr viel davon gelernt, wie das Team seine Debütsaison in einer so herausfordernden Rennserie wie der Formel E angeht. Ich freue mich sehr, meinen Teil zur Entwicklung und im Simulator beizutragen.“

„Umso glücklicher bin ich darüber, dass ich jetzt die Chance bekomme, herauszufinden, was ich im echten Auto kann“, fügte Jake an. „Beim Test möchte ich ihnen helfen, ihren Entwicklungsweg fortzusetzen und die Liste an Testaufgaben abzuhaken. Darauf bin ich wahnsinnig gespannt.“

„Ich freue mich sehr darauf, wieder am Steuer eines Formel-E-Autos zu sitzen“, sagte Daniel. „Ich bin zuversichtlich, dass ich mit meiner bisherigen Erfahrung einen Beitrag für das Team leisten kann. Ich kenne die Formel E bereits von Tests aus den vergangenen Jahren und habe in der Saison fünf als Test- und Ersatzfahrer von HWA RACELAB viel gelernt. Zudem ist es großartig, mit Mercedes-Benz zusammenzuarbeiten. Ich kenne das Team sehr gut und weiß, dass es viel Spaß macht, mit ihnen zu arbeiten!“

Der Rookie-Test findet einen Tag nach dem fünften Saisonlauf in Marrakesch statt, der am 29. Februar auf dem Circuit International Automobile Moulay El Hassan ausgetragen wird.

Über Jake Hughes

Jake Hughes ging in den vergangenen vier Jahren in der GP3 Serie (2016 und 2018), der FIA Formel-3-Europameisterschaft (2017) sowie der FIA Formel 3 Meisterschaft (2019) an den Start und konnte in jeder Saison mindestens ein Rennen gewinnen. In dieser Saison tritt der 25-jährige Brite wie im Vorjahr für HWA RACELAB in der FIA Formel 3 Meisterschaft an, in der er in Spielberg 2019 den ersten Sieg des Teams einfuhr.

Über Daniel Juncadella

Der 28-jährige Katalane trat zwischen 2013 und 2018 in 76 DTM-Rennen für das Mercedes-AMG DTM Team an. In dieser Zeit gelangen ihm unter anderem drei Pole Positions und sein erster Sieg 2018 in Brands Hatch. Bereits vor seinem DTM-Einstieg gewann er den Formel 3 Grand Prix in Macau, die FIA Formel 3 Europameisterschaft sowie die Formel 3 Euroserie mit Mercedes-Power im Heck seines Rennwagens.

Zwei Youngster testen für Audi in der Formel E

  • Kelvin van der Linde und Mattia Drudi starten bei Rookie-Test in Marrakesch
  • Wichtige Aufgaben bei einzigem Test während der aktuellen Saison
  • Drudi und van der Linde freuen sich „auf völlig neue Herausforderung“
Foto: Audi-Motorsport

Kelvin van der Linde und Mattia Drudi gehen für Audi beim Rookie-Test der Formel E in Marrakesch an den Start. Einen Tag nach dem fünften Saisonlauf der Serie am 29. Februar haben die beiden Youngster aus Südafrika und Italien einen Tag lang die Möglichkeit, Erfahrungen in der rein elektrischen Serie zu sammeln und gleichzeitig das Team Audi Sport ABT Schaeffler bei der Entwicklungsarbeit zu unterstützen.

Sowohl Kelvin van der Linde als auch Mattia Drudi gehören schon länger zur Audi-Familie – allerdings in einer anderen Disziplin. Der 21 Jahre alte Drudi gehört seit Februar 2019 zum Fahrerkader von Audi Sport customer racing und startete mit einem Audi R8 LMS unter anderem bei den 24 Stunden von Spa. Drudi hat die beiden Formel-E-Stammpiloten Daniel Abt und Lucas di Grassi schon in den vergangenen Monaten bei der Arbeit im Simulator unterstützt. Kelvin van der Linde (23) – seit 2015 im Kader von Audi Sport customer racing – hat mit Audi schon zweimal das ADAC GT Masters, die 24 Stunden auf dem Nürburgring sowie weitere Langstreckenrennen gewonnen.

„Der Test ist eine völlig neue Herausforderung, auf die ich mich extrem freue. Ich bin noch nie ein Formelauto gefahren, also gibt es jede Menge zu lernen, denn in der Formel E sind die Anforderungen an den Fahrer besonders komplex und vielfältiger als im GT-Sport“, sagt Kelvin van der Linde. „Ich verfolge die Serie schon lange und bemerke, wie sie auch im Zuge der Klimadiskussionen immer mehr Bedeutung bekommt. Obwohl ich aus Südafrika komme, wird es tatsächlich mein erster Besuch in einem anderen afrikanischen Land sein.“

Nach vielen Stunden in der virtuellen Welt geht es für Mattia Drudi jetzt ins „echte“ Formel-E-Leben. „Ich habe das Formel-E-Projekt bisher schon mit Einsätzen im Simulator unterstützt. Cool, jetzt auch an einem Rennwochenende zur Mannschaft von Audi gehören zu dürfen. Ich freue mich darauf, mit diesem Team zusammenzuarbeiten“, sagt Drudi. „Ich werde das ganze Wochenende dabei sein und bin schon gespannt, wie die ganzen Abläufe und die Atmosphäre vor Ort sind. Schon am Fernseher sehen die Rennen megaspannend und nach einer Menge Spaß für Fahrer und Zuschauer aus. Die Erfahrung im Rennauto wird mir sicher auch bei der Arbeit im Simulator helfen.“

Für das Team Audi Sport ABT Schaeffler, das am Vortag des Tests in Marrakesch mit seinen Stammpiloten Daniel Abt und Lucas di Grassi den fünften Saisonlauf der Formel E absolviert, bedeutet der Einsatz der beiden Rookies eine wertvolle Unterstützung. „Wir freuen uns sehr, Mattia und Kelvin in unseren Autos auf der Strecke zu haben. Sie waren beide schon im Simulator und werden sich gemeinsam mit unseren Ingenieuren auf den Test vorbereiten“, sagt Teamchef Allan McNish. „Sie werden viel Zeit im Auto bekommen – sogar mehr als Daniel und Lucas an einem ganzen Renntag. Dabei sollen sie ein Gefühl für die Formel E bekommen, uns aber gleichzeitig auch bei der Vorbereitung auf die nächsten Rennen unterstützen.“

Der Rookie-Test am Sonntag, 1. März 2020, ist in eine Vormittags- und eine Nachmittagssitzung unterteilt. Teilnehmen dürfen nur Piloten, die bisher noch kein Formel-E-Rennen absolviert haben und nicht im Besitz einer E-Lizenz sind.

Montag, 24. Februar 2020

BMW gibt Teamaufteilung für die DTM bekannt

Foto: Jens  Hawrda
Sechs starke Fahrer nehmen ihren Platz in den beiden BMW DTM Werksteams ein: Nach der Bekanntgabe der BMW Werksfahrer für die DTM-Saison 2020 wurden nun die genauen Trios bestätigt, die mit BMW Team RMG und BMW Team RBM nach Ruhm streben werden. BMW M Motorsport setzt in beiden Teams auf Kontinuität. Der zweifache DTM-Meister Marco Wittmann (GER) und Timo Glock (GER) bleiben mit Teamchef Stefan Reinhold (GER) im BMW Team RMG. Ihr neuer Teamkollege wird BMW Newcomer Lucas Auer (AUT) sein. Philipp Eng (AUT) und Sheldon van der Linde (RSA) fahren weiterhin für Bart Mampaey (BEL) und sein BMW Team RBM. Dazu kommt Jonathan Aberdein (RSA), der 2020 ebenfalls neu im BMW DTM-Kader ist.

Für den DTM-Team-Wettbewerb wird aus den beiden Mannschaften ein gemeinsames Team gebildet: Auer und Aberdein werden für das BMW Team RMR Punkte sammeln und sich die gleiche Garage teilen.

„Bei der Zuordnung unserer Fahrer zu den beiden Teams war es wichtig, die richtige Kombination aus Kontinuität, Veränderung, Wettbewerb und Teamwork zu finden“, sagte Jens Marquardt, Motorsportdirektor der BMW Group. „Die Zusammenarbeit zwischen unseren vier etablierten Fahrern und ihren Teams hat im vergangenen Jahr gut funktioniert. Jedes Team erhält jetzt einen unserer beiden Neuankömmlinge. Das gibt uns den gewünschten Effekt. Was hier zählt, ist die Leistung - mit anderen Worten, dass wir mit den Fahrern, dem BMW Team RMG und dem BMW Team RBM sowie unseren Ingenieuren ein starkes Team bilden. Alles in allem wird dieses Team enger zusammenarbeiten als in den Vorjahren. Das wird einer der Schlüsselfaktoren für jeden sportlichen Erfolg in dieser Saison sein. “

Neben den beiden BMW DTM Teams mit den sechs BMW Werksfahrern wird in der DTM-Saison 2020 erstmals ein Privatkundenteam einen siebten BMW M4 DTM fahren. Das privat betretene Auto des ART Grand Prix wird von Robert Kubica (POL) gefahren.

Alle Fahrer werden ihre Teams bei den offiziellen ITR-Tests vom 16. bis 18. März in Monza (ITA) begleiten, wo sie sich auf die kommende Saison vorbereiten werden. Die Eröffnungsrunde der Saison findet vom 24. bis 26. April in Zolder (BEL) statt.

BMW DTM Teams und Fahrer im Jahr 2020

BMW Team RMG:
Marco Wittmann
Timo Glock
Lucas Auer (für DTM Team Wettbewerb: BMW Team RMR)

BMW Team RBM:
Philipp Eng
Sheldon van der Linde
Jonathan Aberdein (für DTM-Teamwettbewerb: BMW Team RMR)

Privatkundenteam:

ART Grand Prix:
Robert Kubica

BMW DTM-Fahrer Lucas Auer testen den BMW iFE.20 in Marrakesch

Lucas Auer beim Formel-E Simulator Test
Foto: BMW-Motorsport
Beim Rookie-Test der ABB FIA Formel E-Meisterschaft, der am 1. März 2020 in Marrakesch (MAR) stattfinden wird, bietet BMW i Andretti Motorsport zwei Fahrern die Möglichkeit, sich mit dem BMW iFE.20 auseinanderzusetzen. BMW DTM-Fahrer Lucas Auer (AUT) wird am Steuer des vollelektrischen Formel-Autos debütieren, ebenso wie Andretti Autosport-Fahrer Kyle Kirkwood (USA).  Die beiden Fahrer haben bereits BMW Motorsport in München (GER) besucht, um sich auf ihren Test im Simulator vorzubereiten.

Auer nutzt die Zeit bis zu den offiziellen DTM-Testfahrten in Monza (ITA), wo er vom 16. bis 18. März die BMW M4 DTM zum ersten Mal hautnah erleben wird, um einen ersten Eindruck von der Formel E und zu bekommen der BMW iFE.20.  Der zweifache DTM-Champion Marco Wittmann (GER) hat im vergangenen Jahr einen vergleichbaren Test absolviert.

"Es versteht sich von selbst, dass meine oberste Priorität die DTM ist, und ich kann es kaum erwarten, in der BMW M4 DTM in Monza zum ersten Mal auf die Strecke zu fahren", sagte Auer. „Bis dahin ist der Formel-E-Test eine fantastische Gelegenheit, etwas völlig Neues für mich zu lernen. Die Vorbereitung im Simulator hat mich schon sehr neugierig gemacht. Ich bin gespannt, wie sich das Auto auf der Strecke in Marrakesch anfühlt.“

Der Rookie-Test findet am Tag nach dem E-Prix von Marrakesch statt, dem fünften Rennen der Formel-E-Saison.