Sonntag, 29. September 2019

ADAC verstärkt sein Engagement in der ADAC TCR Germany

  • Neue Rollenverteilung zwischen ADAC und TCR Germany GmbH in der ADAC TCR Germany
  • Strukturelle Veränderungen stärken die Serie langfristig
  • Auch 2020 sieben Veranstaltungen im Rahmen des ADAC GT Masters

ADAC verstärkt sein Engagement in der TCR Germany
Foto: Jens Hawrda
Der ADAC engagiert sich zukünftig stärker in der ADAC TCR Germany und wird ab 2020 die Rolle des Promoters von der TCR Germany GmbH übernehmen. Die zwischen ADAC e.V. und TCR Germany GmbH vereinbarte neue Rollenverteilung dient der langfristigen Stärkung der Tourenwagenserie, die auch 2020 bei allen sieben Veranstaltungen des ADAC GT Masters in Deutschland, Tschechien, den Niederlanden und Österreich startet. Saisonstart der ADAC TCR Germany ist vom 24. bis 26. April im Rahmen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. SPORT1 zeigt auch 2020 die ADAC TCR Germany live im TV. 

"Gemeinsam mit dem Team um Franz Engstler haben wir in den vergangenen vier Jahren eine attraktive Plattform für den Tourenwagensport in Deutschland etabliert. Franz Engstler ist in der ADAC TCR Germany auf verschiedenen Ebenen engagiert, auf sein Bestreben hin haben wir die Serie für die Zukunft gemeinsam neu strukturiert und werden die ADAC TCR Germany in Zusammenarbeit mit der TCR Germany GmbH in einer neuen Konstellation weiterentwickeln", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. 

"Wir freuen uns über die gute Entwicklung der ADAC TCR Germany in den vergangenen vier Jahren, haben aber nun die strategische Entscheidung getroffen, die Rolle des Promoters der Serie an den ADAC abzugeben. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten, um die Serie auszubauen und zu stärken", so Franz Engstler von der TCR Germany GmbH. 

In der neuen Struktur werden zukünftig Dinge wie der Nennprozess, die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Motorsport Bund (DMSB) und dem globalen TCR-Rechteinhaber WSC sowie das Marketing und Serienpartnerschaften vom ADAC übernommen. Die TCR Germany GmbH wird die Serie weiterhin organisatorisch unterstützen. Die im Frühjahr dieses Jahres langfristig bis 2023 verlängerte Zusammenarbeit zwischen ADAC und TCR Germany GmbH bleibt in der neuen Struktur weiterhin bestehen.

Termine ADAC TCR Germany 2020 (Änderungen vorbehalten) 

24. - 26.04.2020 Motorsport Arena Oschersleben
15. - 17.05.2020 Autodrom Most (CZ)
05. - 07.06.2020 Red Bull Ring (A)
14. - 16.08.2020 Nürburgring*
21. - 23.08.2020 Circuit Zandvoort (NL)
18. - 20.09.2020 TBA
02. - 04.10.2020 Sachsenring*

Dontje und Götz holen ersten Saisonsieg für Mercedes-AMG

  • Hofer übernimmt Führung der Pirelli-Junior-Wertung von Teamkollege Feller
  • Barth siegt in der Pirelli-Trophy-Wertung
  • Orange1 by GRT Grasser übernimmt vor Finalrennen Spitze der Teamwertung
Siegerehrung am Samstag
Foto: Jens Hawrda
Indy Dontje (26/NL) und Maximilian Götz (33/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP) sorgten auf dem Sachsenring für den ersten Saisonsieg von Mercedes-AMG. Im vorletzten Saisonrennen waren Dontje/Götz nicht zu schlagen und fuhren mit 31 Sekunden Vorsprung einen deutlichen und souveränen Start-Ziel-Sieg ein. Platz zwei ging an Max Hofer (20/A), den Sieger der Pirelli-Junior-Wertung, und Christopher Mies (30/Heiligenhaus, beide Montaplast by Land-Motorsport). Kelvin Snoeks (32/NL) und Mick Wishofer (19/A, beide Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing) wurden in einem weiteren Mercedes-AMG GT3 Dritte. „Jetzt hat es endlich geklappt!“, jubelte Sieger Dontje. „Es war ein wirklich toller Tag heute: Die Pole-Position, ein gutes Rennen und die schnellste Runde – was wollen wir mehr?“

Dominanter Start-Ziel-Sieg

Der erste Saisonsieg von Indy Dontje und Maximilian Götz war eine souveräne Angelegenheit. Den Grundstein legte Pole-Setter Dontje beim Start. Während der Niederländer seine Führung verteidigte, kamen sich der ebenfalls aus der ersten Startreihe losgefahrene Dennis Marschall im Audi und Corvette-Pilot David Jahn in Quere und fielen nach einem Ausflug durchs Kiesbett der ersten Kurve ans Feldende. Dontje setzte sich danach stetig von seinen Verfolgern, den Mercedes-AMG-Markenkollegen Mick Wishofer, der mit einem starken Start fünf Positionen gutmachte, Marvin Dienst (22/Lampertheim, Schütz Motorsport) und Daniel Keilwitz (30/Villingen, Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing), ab und fuhr bis zum Fahrerwechsel einen Vorsprung von fast vier Sekunden heraus. Partner Götz baute danach das Zeitpolster ins Ziel auf fast 32 Sekunden aus. 

Turbulent ging es dagegen auf den Verfolgerpositionen zu. Wishofers Partner Kelvin Snoeks verteidigte bis in die Schlussphase Rang zwei, musste aber sechs Runden vor dem Ziel Audi-Fahrer Christopher Mies vorbeilassen. Mies sicherte damit Partner Max Hofer den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung, in der der Österreicher dank des Erfolgs vor dem Finalrennen auch die Gesamtführung übernahm. Wishofer und Snoeks holten als Dritte das erste Podium der Saison für das Zakspeed-Team. Auf Platz vier folgten ihre Teamkollegen Jimmy Eriksson (28/S) und Daniel Keilwitz, die nach den Boxenstopps auf Platz zwei lagen, aber nach einer Durchfahrtsstrafe wegen eines zu kurzen Boxenstopps zwischenzeitlich auf Platz sechs zurückfielen. Keilwitz kämpfte sich danach mit mehreren spannenden Zwei- und Dreikämpfen wieder zurück. 

Dank Rang fünf eroberten Christian Engelhart (32/Starnberg) und Mirko Bortolotti (29/I) im Lamborghini Huracán GT3 Evo mit einer starken Aufholjagd von Startplatz 17 für ihr Team Orange1 by GRT Grasser die Führung in der Teamwertung. Sechste wurden Mike David Ortmann (19/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (39/Berglen, beide BWT Mücke Motorsport) in einem weiteren Audi R8 LMS. Als Siebte folgten der in der Startrunde auf die vorletzte Position zurückgefallenen David Jahn (28/Leipzig) und Sven Barth (38/Eberbach, beide RWT Racing) in der einzigen Corvette C7 GT3-R im Feld. Der bereits als Gesamtsieger der Pirelli-Trophy-Wertung feststehende Barth holte damit seinen achten Klassensieg der Saison. Marvin Dienst (22/Lampertheim) und Aidan Read (20/AUS, beide Schütz Motorsport) mussten sich, nachdem sie bis zum Fahrerwechsel auf Podestkurs lagen, nach einem missglückten Boxenstopp mit Rang acht begnügen. Neunte wurden Filip Salaquarda (35/CZ) und Frank Stippler (44/Bad Münstereifel, beide Team ISR) vor ihren Audi-Markenkollegen Nikolaj Rogivue (23/CH) und Stefan Mücke (37/Berlin, beide BWT Mücke Motorsport).

Die bereits als Meister feststehenden Patric Niederhauser (27/CH) und Kelvin van der Linde (23/ZA) kamen nach einem Reifenschaden als 19. ins Ziel. Ihr Rennstall HCB-Rutronik Racing hat mit nun 200 Punkten jedoch weiterhin Chancen auf den Gewinn der Teamwertung, in der sie zwei Zähler hinter den neuen Spitzenreitern Orange1 by GRT Grasser liegen. Montaplast by Land-Motorsport ist mit 195 Zählern ebenfalls noch im Titelrennen. Aufgrund eines schwebenden Berufungsverfahrens ist der Stand in der Teamwertung vorläufig. 
Indy Dontje (l.) und Maximilian Götz
Foto: Jens Hawrda
Stimmen der Sieger:

Indy Dontje (Mann-Filter Team HTP, Mercedes-AMG GT3): „Unser Start war nicht ganz einfach, ich habe einen kleinen Schubser bekommen, aber am Ende war alles in Ordnung. Ich konnte mich direkt etwas absetzen und unseren Vorsprung dann weiter ausbauen. Auch mit dem Boxenstopp hatten wir Glück und konnten ohne Verkehr frei fahren. Das ist gerade hier gut, denn der Sachsenring ist eine enge und anspruchsvolle Strecke. Es lief alles perfekt, eine passende Strategie hat uns dann natürlich auch geholfen.“ 

Maximilian Götz (Mann-Filter Team HTP, Mercedes-AMG GT3): „Indy hat mit der Pole-Position eine super Grundlage gelegt, die ist hier am Sachsenring immer sehr wichtig. Beim Boxenstopp sind wir auf Nummer sicher gegangen, wollten nichts riskieren. In Führung liegend habe ich dann natürlich versucht, das Rennen zu genießen, im Rückspiegel war keine größere Gefahr zu sehen. Ich hatte richtig Spaß während des Rennens, konnte den Vorsprung dann sogar noch ausbauen. Am Ende war es ein kontrolliertes Rennen und ich denke, wir haben heute nicht so viel falsch gemacht – so wünscht man sich das, zusammen mit dem Team werden wir den Sieg jetzt ausgiebig genießen.“

Titelkampf der ADAC GT4 Germany spitzt sich nach KTM-Sieg zu

  • Mads Siljehaug/Eike Angermayr verkürzen Rückstand in der Tabelle mit Sieg
  • Marius Zug vorzeitig neuer Champion der Junior-Wertung

Siljehaug/Angermayer siegen am Samstag
Foto: Jens Hawrda
Der spannende Titelkampf in der ADAC GT4 Germany spitzt sich vor dem Finalrennen am Sonntag auf dem Sachsenring weiter zu. Im vorletzten Saisonrennen am Samstag ging der Sieg an Mads Siljehaug (23/NOR) und Eike Angermayr (20/AUT, beide Felbermayr-Reiter). Die KTM X-Bow GT4-Piloten schließen damit bis auf drei Punkte zu den Tabellenführern Marius Zug (16/Pfaffenhofen) und Gabriele Piana (33/ITA, beide RN Vision STS Racing Team) auf, die am Samstag Achte wurden. Nur noch diese beiden Duos können am Sonntag den Fahrer-Titel der ADAC GT4 Germany gewinnen. Rang zwei ging an Jan Kasperlik (40/Huglfing) und Lars Kern (31/Weissach, beide Team Allied-Racing) im Porsche 718 Cayman GT4 vor Yves Volte (17/Weil der Stadt) und Marcel Marchewicz (23/Schwetzingen ,beide Valvoline-Reiter) in einem weiteren KTM. "Wir werden heute nur sehr kurz feiern, denn morgen haben wir noch viel Größeres vor", blickt Angermayr auf das Sonntagsrennen, in dem er gemeinsam mit Siljehaug den Titel in der ADAC GT4 Germany einfahren möchte. 

Zu Rennbeginn lag zunächst Charles Fagg (20/GBR, Team GT) im McLaren 570S GT4 an der Spitze des Feldes und kämpfte mit BMW-Pilotin Claudia Hürtgen (48/Aachen, Hofor Racing by Bonk Motorsport) lange Zeit sehenswert um die Führung. Währenddessen arbeitete sich der von Position acht gestartete Siljehaug Runde für Runde nach vorne. Drei Minuten vor Öffnen des Boxenstoppfensters übernahm der KTM-Pilot schließlich die Führung und baute diese im weiteren Rennverlauf immer weiter aus. "Ich fuhr, als ob ich in meiner eigenen Welt war. Ich hatte richtig viel Spaß am Steuer und jede Sekunde genossen. Als ich das Fahrzeug auf Position eins liegend an Eike übergab, war es ein sehr emotionaler Moment für mich", jubelte Siljehaug. 

Angermayr ließ nichts mehr anbrennen und verwaltete die Führung bis ins Ziel. Letztendlich hatte er einen Vorsprung von 0,821 Sekunden auf den zweitplatzierten Porsche von Kasperlik/Kern. "Ich konnte tatsächlich recht locker fahren, da ich das Fahrzeug mit einem guten Vorsprung übernommen hatte. Somit konzentrierte ich mich darauf, die Reifen zu schonen. Am Ende gab ich dann nochmals etwas mehr Gas, da Lars Kern von hinten immer näher kam", so Angermayr, der auch die Junior-Wertung des Tages gewann. Porsche-Fahrer Kasperlik konnte sich zudem als Sieger der Trophy-Wertung feiern lassen. 

Hinter den Gaststartern Yves Volte und Marcel Marchewicz kam der Porsche von Kim Berwanger (32/Brücken) und Hendrik Still (32/Schalkenbach, beide KÜS Team75 Bernhard) auf Position vier ins Ziel. Fünfter wurden Lennart Marioneck (30/München) und Jan Krabec (36/CZE, beide RTR projects), die in einem weiteren KTM ebenfalls einen Gaststart absolvierten. 

Die beiden bestimmenden Fahrzeuge der Anfangsphase kamen schließlich auf den Positionen sechs für Claudia Hürtgen/Michael Fischer (24/AUT) sowie sieben für Charles Faggg/Michael Benyahia (19/MAR) ins Ziel. Die Tabellenführer Piana und Zug kamen nach einem Kontakt mit dem KTM von Reinhard Kofler in der Schlussphase als Achte ins Ziel. Das reichte für ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Zug vorzeitig die Junior-Wertung für sich zu entscheiden. "Es ist natürlich ein tolles Gefühl, diesen Titel eingefahren zu haben. Jedoch liegt der Hauptfokus weiterhin darauf, die Fahrer-Meisterschaft zu gewinnen", bleibt bei Zug die Konzentration weiterhin hoch. 

Neunter wurden Luca-Sandro Trefz (17/Wüstenrot) und Morgan Haber (25/AUS, beide Leipert Motorsport) im Mercedes-AMG GT4 vor Mike Beckhusen (19/Berlin) und Markus Lungstrass (36/Köln, beide racing one). Die ebenfalls mit Titelambitionen angereisten Hamza Owega (27/Köln) und Jusuf Owega (17/Köln, beide GetSpeed Performance) beendeten das Rennen nach einer Durchfahrtsstrafe auf Position 16. Damit hat das Bruderpaar keine Möglichkeit mehr, die Fahrer-Meisterschaft zu gewinnen. Das letzte Saisonrennen der ADAC GT4 Germany startet am Sonntag um 11:50 Uhr. Neben dem Fahrer-Titel stehen auch noch die Entscheidungen in der Team- und Trophy-Wertung aus.

Fugel feiert Heimsieg – Kampf um die Meisterschaft spitzt sich zu

  • Chemnitzer Fugel triumphiert im vorletzten Saisonrennen auf dem Sachsenring
  • Titelshowdown am Sonntag: Top Drei in der Tabelle innerhalb von vier Punkten
  • Michelle Halder vor dem Titel in der Honda Junior Challenge

Dominik Fugel siegt am Samstag am Sachsenring
Foto: Jens Hawrda
Heimsieg für Lokalmatador Dominik Fugel (22, Chemnitz, Profi-Car Team Honda ADAC Sachsen): Der 22-Jährige hat das vorletzte Saisonrennen auf dem Sachsenring gewonnen und damit sein bislang schon sehr starkes Wochenende gekrönt. Hinter dem Honda Civic TCR-Piloten kamen Antti Buri (30, Finnland, LMS Racing) im Audi RS3 LMS, Mike Halder (23, Meßkirch, Profi-Car Team Honda ADAC Sachsen) in einem weiterem Honda Civic TCR und Harald Proczyk (43, Österreich, HP Racing International) im Hyundai i30 N TCR ins Ziel. Tabellenführer Max Hesse (18, Wernau, Hyundai Team Engstler) wurde im Hyundai i30 N TCR Achter – vor dem letzten Saisonlauf am Sonntag (11.00 Uhr) ist die Meisterschaft damit weiter komplett offen.

Max Hesse hat 398 Punkte auf dem Konto, ihm sitzen Titelverteidiger Harald Proczyk (395) und Antti Buri (394) im Nacken. Auch Mike Halder (370) hat noch Titelchancen. In der Honda Junior Challenge steht Mike Halders Schwester Michelle (20, Meßkirch, Profi-Car Team Halder) nun dicht vor dem Titel. Sie kam als Fünfte ins Ziel und war damit erneut beste Juniorin – vor dem letzten Saisonrennen hat sie ihren Vorsprung in dieser Wertung auf 9,5 Punkte auf Audi-Pilot René Kircher (19, Hünfeld, Racing One) ausgebaut.

„Es hat schon gestern im Qualifying angefangen, wir hatten eine unglaubliche Pace“, jubelte Fugel. „Jetzt im Rennen habe ich einen guten Start gehabt und die Position nicht mehr abgegeben. Ein tolles Gefühl, zu Hause zu gewinnen“, so der Chemnitzer: „Am Ende hat Antti Druck gemacht und war etwas schneller. Aber ich konnte trotzdem vor ihm bleiben und bin froh, dass es mit dem Sieg geklappt hat.“

Während Fugel bereits beim Start gut wegkam, musste sein Teamkollege Halder direkt die Angriffe von Antti Buri abwehren. Doch der Finne zog noch in den ersten Kurven vorbei und nahm die Verfolgung Fugels auf. Dahinter fand Halder schnell zu seinem Rhythmus und verteidigte Rang drei. Proczyk folgte auf Platz vier vor Hesse, die beiden Hyundai-Piloten konnten dem hohen Tempo an der Spitze jedoch nicht ganz folgen. 

Während sich das Spitzentrio vorne etwas absetzte, lieferten sich die Verfolger im Mittelfeld viele spannende Duelle. Dabei kam Junior Mitchell Cheah (20, Malaysia, VW Team Oettinger) mit seinem VW Golf GTI TCR von der Strecke ab und rutschte in den Kies. Um seinen Wagen zu bergen, kam das Safety Car auf die Strecke, und das Feld rückte wieder eng zusammen.

Knapp fünf Minuten später erfolgte der Restart – und wieder behauptete Fugel seine Führungsposition stark. Dahinter reihten sich wie bereits vor der Safety Car-Phase wieder Antti Buri, Mike Halder, Harald Proczyk und Max Hesse ein. Wieder setzte sich das Spitzentrio ab, doch während Proczyk seinen vierten Platz behauptete, konnte Hesse nicht mehr ganz folgen.
Siegerehrung am Samstag
Foto: Jens Hawrda
So verlor der Tabellenführer zunächst seinen fünften Platz an die herannahenden Verfolger und rettete am Ende immerhin den achten Platz ins Ziel. An der Spitze rückte Antti Buri immer näher an Dominik Fugel heran, er fand jedoch keinen Weg mehr an dem Honda-Piloten vorbei.

Auf den Plätzen sechs und sieben kamen die beiden Cupra TCR-Piloten Pascal Eberl (28, Schweiz, Steibel Motorsport) und Julien Apotheloz (18, Schweiz, Topcar Sport) ins Ziel. Hinter Hesse komplettierten Theo Coicaud (20, Frankreich, Hyundai Team Engstler) im Hyundai i30 N TCR und Gaststarter Sami Taoufik (17, Marokko, Comtoyou Racing) im Audi RS3 LMS auf Platz die Top Ten.

Die Entscheidung in der vierten Saison der ADAC TCR Germany fällt somit im letzten Saisonrennen am Sonntag. In diesem wird Gaststarter Philipp Regensperger (20, Großthalham, Lubner Motorsport) mit seinem Opel Astra TCR auf der Pole Position stehen. Max Hesse geht von Platz fünf ins letzte Saisonrennen, Antti Buri von Platz sieben vor Proczyk (acht), Mike Halder (neun) und Dominik Fugel (zehn).

Samstag, 28. September 2019

GT-Masters: Dontje holt Pole für Mercedes im Samstagsrennen

Indy Dontje (Mercedes-AMG GT3) holt die Pole fürs Samstagsrennen
Foto: Jens Hawrda
Indy Dontje holt im Mann-Filter Mercedes-AMG GT3 die Pole-Position für das Rennen am Samstag am Sachsenring vor Dennis Marschall (HCB-Rutronik Racing) Audi R8 LMS und Marvin Dienst (Schütz-Motorsport) Mercedes-AMG GT3.

Das Qualifying, welches um 8.30 Ugr startetet wurde anfangs nur von wenigen Piloten und Informationsrunfden genutzt. Die Strecke war noch feucht und die gefahrenen Zeiten teileise 10 Sekunden unter denen des Vortages.

Erst cirka 19 min vor Ende des Qualifyings wurde es auf der Strecke voll und alle Piloten gingen auf Zeitenjagd. Das heutige Rennen startet um 14.45 Uhr.