Mittwoch, 11. September 2019

SSR Performance absolviert in Hockenheim Gaststart mit Porsche

  • Marco Seefried und Matt Campbell als Fahrerduo
  • Team wird von Manthey-Racing unterstützt
  • Erster Renneinsatz für Mannschaft aus München


Ein neuer Rennstall gibt am kommenden Wochenende in Hockenheim seinen Einstand im ADAC GT Masters: Beim sechsten Lauf der "Liga der Supersportwagen" tritt der Münchner Rennstall SSR Performance mit einem Porsche 911 GT3 R für Marco Seefried (43/Wildschönau) und Matt Campbell (24/AUS) als Gaststarter an. Unterstützt wird das Team dabei von den Porsche-Experten von Manthey-Racing.

Gegründet wurde die SSR Performance GmbH im Jahr 2016 von Stefan Schlund. Schnell machte sich das Unternehmen einen Namen im Aufbau, der Veredelung und der Optimierung von Sportwagen sowie klassischer Automobile. Nun wagen die Münchner den Schritt in den Motorsport. "Wir können unser Renndebüt kaum erwarten und wollen unsere Motorsport-Kompetenz in einer der attraktivsten GT-Rennserien beweisen", sagt Geschäftsführer Stefan Schlund. Beim Gaststart im ADAC GT Masters zählen die Münchner auf die Unterstützung von Manthey-Racing. Bernhard Demmer, Teammanager bei Manthey-Racing, freut sich auf die Kooperation: "Neue Projekte sind immer etwas Reizvolles. Wir freuen uns daher sehr, SSR Performance beim ersten Renneinsatz im ADAC GT Masters unterstützen zu können, und werden gemeinsam alles dafür geben, in Hockenheim die bestmöglichen Resultate einzufahren. Das Gesamtpaket aus den beiden Fahrern Matt Campbell und Marco Seefried sowie dem Porsche 911 GT3 R und der gemeinsamen Mannschaft von SSR und uns verspricht sehr schlagkräftig zu sein."

Mit Seefried und Campbell setzt SSR Performance auf zwei Fahrer, die bereits viel Erfahrung mit dem "Neunelfer" gesammelt haben. Seefried ist seit vielen Jahren in zahlreichen nationalen und internationalen GT-Serien aktiv. Von 2011 bis 2013 startete er bereits im ADAC GT Masters. Zudem ist er regelmäßig als Testfahrer der Porsche-Motorsport-Abteilung in Weissach unterwegs. "Ich freu mich auf die Rückkehr ins ADAC GT Masters", so der Bayer. "Die Serie ist sehr kompetitiv und hat sich seit meinem letzten Einsatz sehr weiterentwickelt. Natürlich ist bei unserem Team alles neu, aber wir haben starke Komponenten im Team und sind daher gut aufgestellt."

Seefrieds Teamkollege Matt Campbell war in den vergangenen Jahren vor allem in Porsche-Markenpokalen erfolgreich und gewann 2018 die GTE-Am-Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans. Im Februar dieses Jahres siegte er bei den 12 Stunden von Bathurst. Mitte August debütierte der 20 Jahre alte Australier mit dem Porsche von Frikadelli Racing im ADAC GT Masters und beeindruckte mit dem fünften Rang im Sonntagsqualifying.

Dienstag, 10. September 2019

Audi-Duo-Kopf an Kopf zur DTM am Nürburgring

  • Tabellenführer René Rast im vergangenen Jahr mit maximaler Punktzahl
  • Verfolger Nico Müller bestreitet 100. DTM-Rennen
  • Heimspiel für Mike Rockenfeller und Audi Sport Team Phoenix
Audi interner Meisterschaftskampf zwischen Renè Rast und Nico Müller
Foto: Jens Hawrda

Wer wird DTM-Champion 2019? Eine Antwort auf diese Frage könnte es bereits an diesem Wochenende (14./15. September) auf dem Nürburgring geben (Samstag und Sonntag jeweils ab 13 Uhr live auf SAT.1).

„Nach dem vorzeitigen Gewinn der Herstellermeisterschaft geht es für uns jetzt darum, auch den Fahrertitel einzufahren“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Und natürlich wollen wir auch die Teammeisterschaft gewinnen. Wir kommen in beiden Meisterschaften mit einem guten Vorsprung zum Nürburgring. Aber noch ist nichts entschieden. Man hat bei René (Rast) am Lausitzring gesehen, wie schnell man sich trotz starker Performance einen Nuller einfangen kann. Und wir werden nicht den Fehler machen, unsere Gegner zu unterschätzen.“

Vor den letzten vier Rennen haben rechnerisch noch fünf Piloten die Möglichkeit, die Fahrermeisterschaft zu gewinnen: René Rast (Audi/234 Punkte), Nico Müller (Audi/214), Marco Wittmann (BMW/167), Philipp Eng (BMW/140) und Mike Rockenfeller (Audi/138). Der Rückstand von Eng und Rockenfeller ist allerdings schon so groß, dass sich der Titelkampf in der Realität wohl auf Rast, Müller und Wittmann beschränken wird.

Als Tabellenführer könnte sich Rast auf dem Nürburgring den Titel am Sonntag theoretisch schon vorzeitig sichern. Dafür benötigt er allerdings 57 Punkte Vorsprung und ein ähnlich perfektes Wochenende wie im vergangenen Jahr, als er mit zwei Pole-Positions und zwei Siegen die maximale Punktzahl holte. „Natürlich kann ich nicht damit rechnen, wieder 56 Punkte zu sammeln“, sagt der Pilot des Audi Sport Team Rosberg. „Aber ich bin zuversichtlich, dass es dieses Jahr ähnlich gut läuft. Ich bin immer gerne am Nürburgring.“

Rast hat die kurze Pause zwischen dem Lausitzring und dem Nürburgring genutzt, mit seiner Familie zu Hause in Bregenz auszuspannen und Kraft für den Endspurt zu tanken. Sein schärfster Verfolger Nico Müller machte es ähnlich. „Ich habe es genossen, den einen oder anderen freien Tag zu haben, mit dem Rad um den See zu fahren, Familie und Freunde zu treffen“, sagt der Schweizer, der am Sonntag auf dem Nürburgring sein 100. DTM-Rennen bestreitet. „Diese Marke in einer so hart umkämpften Serie wie der DTM zu erreichen macht mich sehr stolz.“

Auch der Pilot des Audi Sport Team Abt Sportsline mag den Nürburgring: „Das ist eine Strecke mit viel Traditionscharakter. Natürlich vor allem die Nordschleife. Trotzdem ist es auch immer wieder ein Highlight, auf dem Grand-Prix-Kurs beziehungsweise der Kurzanbindung zu fahren. Es hat dort leidenschaftliche Fans. Die Strecke ist sehr technisch. Es ist wichtig, den richtigen Rhythmus zu finden. Gerade im ersten Sektor kann man viel Zeit gewinnen oder verlieren. Da muss man Vertrauen in das Auto haben und die Balance treffen.“ Sein Ziel für das Wochenende ist klar: Er will den Abstand zu Rast möglichst klein halten und die Titelentscheidung auf das Finale in Hockenheim vertagen.

Ein Heimspiel ist der Nürburgring für Mike Rockenfeller. „Ich bin in der Nähe aufgewachsen und habe dort in meinem Leben schon so viele Rennen bestritten, dass es jedes Mal ein Gefühl ist, wie nach Hause zu kommen“, sagt der DTM-Champion des Jahres 2013. Seine verrückteste Nürburgring-Erinnerung? „Das war 2008. Ich stand mit einem Vorjahresauto in der ersten Startreihe. Es war komplett trocken. Trotzdem sind wir mit Regenreifen gestartet, weil unser Wetterdienst sagte, es würde ganz sicher regnen – leider kam der Regen nicht und wir hatten den völlig falschen Reifen drauf.“

„Zu dieser Jahreszeit kann man am Nürburgring alle vier Jahreszeiten an einem Wochenende erleben“, weiß Rockenfellers Teamkollege Loïc Duval. „Ich hoffe, wir haben gutes Wetter und können für unser Team ein gutes Ergebnis erzielen. Es ist auch für Phoenix ein Heimspiel – und wenn sie sich ein gutes Resultat wünschen, dann dort. Mein persönliches Ziel ist für jedes der letzten vier Rennen der Saison ein Podium.“

Auf dem stand Robin Frijns bei den letzten vier DTM-Rennen dreimal. Der Niederländer hat sich nach dem Lausitzring gemeinsam mit seiner Freundin einen Kurzurlaub auf der griechischen Insel Santorini gegönnt. Jamie Green bestritt derweil zwei GT3-Rennen mit einem Audi R8 LMS – eines davon auf dem Nürburgring. „Mit vier Rennen in Folge, Tests und Arbeit im Simulator war ich kaum zuhause“, sagt der Brite, der seit dem Lausitzring zum 1.000er-Club der DTM angehört: Green ist der zehnte Fahrer in der Historie der Rennserie, der mehr als 1.000 Punkte gesammelt hat. „Auf dem Nürburgring habe ich noch kein DTM-Rennen gewonnen – das würde ich gerne ändern.“

Frijns und Green könnten das Zünglein an der Waage im Kampf um die Teammeisterschaft sein: Auf dem Lausitzring hat das Audi Sport Team Abt Sportsline die Führung vom Audi Sport Team Rosberg übernommen – allerdings nur mit 22 Punkten Vorsprung. 192 Punkte werden noch vergeben.

Die beiden Rennen auf dem Nürburgring beginnen zur gewohnten Zeit um 13.30 Uhr, SAT.1 überträgt am Samstag und am Sonntag jeweils ab 13 Uhr live. 

Zusammenfassung IDM Rennwochenende in Assen

Mikhalchik, Enderlein und Reeves/Wilkes holen in Assen vorzeitig die Meistertitel

Ilya Mikhalchik holt in Assen vorzeitig den Titel 2019
Foto: Jens Hawrda
Was für ein Spektakel in Assen: In drei von fünf Klassen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) wurden am Wochenende auf dem TT Circuit Assen vorzeitig die Titel vergeben. Ilya Mikhalchik (alpha Racing-Van Zon-BMW) wie auch Max Enderlein (Freudenberg WorldSSP Academy/Yamaha) verteidigten ihre Titel in der IDM Superbike 1000 beziehungsweise IDM Supersport 600. Tim Reeves/Mark Wilkes (Berlin Express/Adolf RS1 Yamaha) feierten den Gesamtsieg in der IDM Sidecar bis 600 ccm. Die Rennen auf der als Cathedral of Speed bezeichneten holländischen Grand-Prix-Strecke lieferten packende Duelle und waren beste Werbung für die höchste deutsche Serie im Motorradstraßenrennsport.

In der IDM-Superbike 1000 startete der Titelverteidiger Ilya Mikhalchik als Favorit ins Wochenende. Mit seiner Pole Position schuf der 23 Jahre alte BMW-Fahrer aus Kiew die besten Voraussetzungen. Alles andere als perfekt begann dagegen das Wochenende für seinen Teamkollegen und Herausforderer Julian Puffe. Im freien Training stürzte der Schleizer. Das Team musste die BMW über Nacht neu aufbauen.

Doch der Deutsche kam während des ganzen Wochenendes nie richtig in Schwung und musste sich mit Plätzen im Mittelfeld der IDM-Königsklasse zufriedengeben. Damit war der Weg für Mikhalchik zur Titelverteidigung frei. Doch mit Bastien Mackels (Wilbers-BMW-Racing) kehrte der Vizemeister des Vorjahres ins IDM-Geschehen zurück. Der Belgier hatte seinen Anteil daran, dass die beiden Rennen spannender verliefen als erwartet.

Im ersten Lauf erwischte der Polesetter Mikhalchik einen schlechten Start und fiel zunächst einige Plätze zurück. Doch in bester Manier drehte der IDM-Iceman zur Hälfte des Rennens auf: Er gewann vor Mackels und dem Lokalmatadoren Ricardo Brink (Yamaha/Team SWPN), der in der Anfangsphase sogar das Feld angeführt hatte.

Der 23-Jährige ging im zweiten Lauf ebenfalls keinerlei Kompromisse ein. Beim Reversed Grid-Rennen vom neunten Platz aus der dritten Reihe gestartet, kämpfte er sich Platz um Platz nach vorne. Mikhalchik siegte mit einem Vorsprung von 0,264 Sekunden vor Dominic Schmitter (HESS Racing, Yamaha) und strahlte. „Nach den zwei technisch bedingten Ausfällen in der Saison tut es gut, jetzt vorzeitig den Titel verteidigt zu haben. In Hockenheim kann ich mit den Gegnern spielen.“ Mikhalchik schlüpfte ins Meister-T-Shirt und ließ sich bei der Podiumszeremonie mit der extralangen Version der ukrainischen Nationalhymne würdigen. Dritter wurde der Holländer Pepijn Bijsterbosch (Team Dutch Comfort Houses) auf seiner BMW.

In der IDM Supersport 600 machte Titelverteidiger Max Enderlein den Sack bereits im ersten Lauf zu. Dabei ließ sich der Hohenstein-Ernstthaler auch durch die Verschiebung des Rennens nach einer riesigen Ölspur und der Verkürzung auf neun statt 13 Runden nicht aus der Ruhe bringen. Enderlein reichte ein dritter Platz hinter Marc Buchner (Buchner Motosport/Yamaha) und dem Lokalmatadoren Sander Kroeze (MGM Racing  Performance, Yamaha) zum vorzeitigen Titelgewinn. Damit besiegte er auch seinen Assen-Fluch: Im vergangenen Jahr war der Titel in Assen ebenfalls zum Greifen nah, doch dann brach sich der Sachse schon im freien Training bei einem Sturz das Schlüsselbein. Er konnte sich den Titel zwar beim Finale in Hockenheim sichern, aber es wurde zur Zitterpartie.

Im zweiten Lauf schied Enderlein nach einem Sturz aus. Das Rennen gewann Sander Kroeze vor Marc Buchner und Dominik Rubin (Yamaha/Rubin Racing Team). Ebenso spannend wie in der Supersport 600-Meisterschaft verlief die Entscheidung im DMSB Superstock 600 Cup. Hier sicherte sich Stefan Ströhlein (Yamaha/Neumann Racing) vorzeitig den Gesamtsieg. Dazu reichte ihm beim zweiten Lauf der vierte Platz. Im Rennen gewann Milan Merckelbagh (Yamaha/MGM Racing Performance) die Wertung der Cup-Piloten.

In der IDM Sidecar wurde nur ein Rennen ausgetragen, aber es war ein Spektakel vom Feinsten. Für Tim Reeves/Mark Wilkes (Adolf RS F1 Yamaha) ging es um den vorzeitigen Titelgewinn in der 600 ccm-Klasse. Der siebenfache Weltmeister startete von der Pole Position und einem Wagnis: Der Brite hatte trotz der teilweise nassen Strecke schon Slicks aufgezogen. Sein Startplatz war ausgerechnet auf einer feuchten Stelle. Ein Drama schien sich anzubahnen. Reeves blieb fast stehen als die Ampel auf „Grün“ sprang. Die Räder fanden keinen Grip. Der Superstar wurde durchgereicht. Dafür zogen Josef Sattler/Uwe Neubert (Adolf RS F1 Kawasaki) voll durch und setzten sich an die Spitze. Dennoch kamen Reeves/Wilkes als Führende zurück – und das mit Vorsprung! Der 47-Jährige Reeves hatte alles auf eine Karte gesetzt und sich kompromisslos nach vorn gearbeitet. Reeves/Wilkes haben bisher alle IDM-Rennen der 600 ccm-Klasse in der Saison 2019 gewonnen und Reeves hat seine Erfolgsbilanz nun um seinen ersten IDM-Titel erweitert. Er ist bereits siebenfacher Weltmeister und sechsfacher Britischer Meister. Sattler/Neubert wurde auf dem dritten Platz abgewinkt. Sie mussten sich auch noch Markus Schlosser/Marcel Fries (LCR F1 Yamaha) beugen.  

In der 1000 ccm-Wertung dominierten John Smits/Gunter Verbrugge (RCN F1 Yamaha) vor Scott Lawrie/Emanuelle Clement (LCR F1 Suzuki) sowie Andres Nussbaum/Manuel Hirschi (LCR F1 Suzuki). Das war nicht nach dem Geschmack von Mike Roscher/Anna Burkard (LCR F1 BMW). Die deutsch-schweizerische Kombination führt das Gesamt-Championat an, wurde aber nur auf Platz sechs abgewinkt. Das kostete wichtige Punkte. Nussbaum/Hirschi sind nun wieder auf neun Zähler herangerückt und liegen im Titelkampf sozusagen im Windschatten. Das Finale in Hockenheim (27. bis 29. September) wird eine brenzlige Angelegenheit.

Noch nichts entschieden ist auch in der IDM Supersport 300. Auch in der Nachwuchsklasse wird der Titel erst im badischen Motodrom vergeben. In Assen sorgte der Spitzenreiter Angelo Licciardi (Benjan Racing-Weber Motos, Kawasaki) dafür, dass er mit einem komfortablen Punktepolster von 40 Zählern in die letzten beiden Rennen geht. In Hockenheim reicht dem 21-jährigen Belgier ein sechster Platz, um seinen Titel zu sichern. So kann Licciardi ganz gelassen bleiben, wenn der stärkste IDM Supersport 300-Pilot der  zweiten Saisonhälfte auch beim IDM-Finale auftrumpft: Walid Khan (NUTEC-RT Motorsports by SKM-Kawasaki) feierte in seiner Geburtsstadt Assen einen Doppelsieg. Der 19 Jahre alte Holländer gewann vier der letzten sechs Rennen.

Montag, 9. September 2019

Maximilian Günther startet für BMW i Andretti Motorsport in der Formel E

Maximilian Günther startet 2019/20 für BMW i Andretti Motorsport in der Formel-E
Foto: BMW-Motorsport
Neues Gesicht im Fahrerfeld von BMW i Andretti Motorsport: In der sechsten Saison der ABB FIA Formel E-Meisterschaft wird Maximilian Günther (GER) das Team vertreten. Der 22-Jährige bestritt im vergangenen Jahr seine erste Formel-E-Saison als Rookie - und war beeindruckt. Das Team von BMW i Andretti Motorsport verabschiedet sich auch von António Félix da Costa (POR).

Neuzugang Maximilian Günther bestritt 2018/19 zehn Rennen für GEOX Dragon, belegte zweimal den fünften Platz und war im Super-Pole-Wettbewerb um die schnellsten sechs Fahrer im zweimaligen Qualifying beteiligt. Für BMW Motorsport ist Günther kein Unbekannter, der 2011 im Formel BMW Talent Cup - dem damaligen Nachwuchsförderprogramm von BMW - seine Karriere im Einsitzer begann und Zweiter wurde. Er folgte mit verschiedenen Stufen des Einsitzer-Rennsports. 

„Ich freue mich darauf, dass Maximilian Günther wieder in die BMW Familie zurückkehrt“, sagte BMW Group Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Wir haben seine Leistung in der vergangenen Saison sehr genau verfolgt. Maximilian schaffte es regelmäßig, das Maximum aus seinem Autopaket herauszuholen. Dadurch erzielte er beeindruckende Ergebnisse. Einen Fahrer mit einer Geschichte des BMW Einsitzer-Rennsports zu haben, passt hervorragend. “

"Es ist fantastisch, jetzt Teil von BMW i Motorsport zu sein", sagte Günther. „BMW i Andretti Motorsport hatte eine starke erste Saison in der Formel E, gewann das allererste Rennen und war bis ins Mark am Kampf um den Titel beteiligt. Deshalb ist dieser Wechsel definitiv ein fantastischer Schritt für mich. Es ist großartig, wieder für BMW anzutreten. Hier fing für mich 2011 im Einsitzer-Rennsport alles an. “

Marquardt sagte zum Abschied von Félix da Costa: „Ich möchte António an dieser Stelle sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit in der vergangenen Formel E-Saison und in den insgesamt sechs Jahren als BMW Werksfahrer in der DTM, der WEC, danken. im GT-Rennen und in der Formel E. Wir hatten eine tolle Zeit zusammen, waren uns aber einig, dass eine Veränderung für beide Seiten gut sein würde. Jetzt wünschen wir ihm alles Gute auf seiner neuen Reise. “

„Ich war immer glücklich und stolz, Teil der BMW Familie zu sein“, sagte Félix da Costa. „BMW Motorsport gab mir die Gelegenheit, viele verschiedene Rennwagen zu fahren und unglaublich viel zu lernen. Ich möchte mich auch bei BMW i Andretti Motorsport für die großartige und intensive Zeit in der Formel E bedanken. Obwohl ich mich jetzt neuen Herausforderungen stelle, werde ich immer gern auf meine Zeit bei BMW zurückblicken. “

Der zweite BMW i Andretti Motorsport-Fahrer neben Maximilian Günther in der 6. Saison wird in den kommenden Wochen vor den offiziellen Testfahrten in Valencia (ESP) im Oktober bekannt gegeben. 

Jenson Button fährt DTM-Finale im Honda NSX

Quelle: Instagram-Account Jenson Button
Beim Finale der diesjährigen DTM- Saison am 4.-6. Oktober in Hockenheim wird die Partnerserie aus der japanischen Super GT mit jeweils einen Fahrzeug pro dort vertretener Marke an beiden Rennen des Wochenendes teilnehmen. Nun hat Jenson Button, der frühere Formel-1 Weltmeister, auf einem Instagram-Post bekannt gegeben, dass er einer der Fahrer sein wird. Er startet mit einem Honda NSX, mit dem er auch dieses Jahr in der japanischen Super-GT Serie unterwegs ist.

Während es in Hockenheim nur zu einem Start von jeweils einem Boliden der drei japanischen Marken kommt, wird es vom 22. bis 24. November in Fuji ein gemeinsames Event von DTM und Super GT geben. Gefahren wird dann dort nach DTM-Regeln.