Montag, 10. Juni 2019

GT4: Schrey und Jäger triumphieren im ersten Rennen am Red Bull Ring

  • Heimsieg für den Österreicher Thomas Jäger in der ADAC GT4 Germany
  • McLaren-Duo Benyahia/Fagg gewinnt die Juniorwertung
  • Braun und Grotstollen sichern die Tropy-Wertung

Thomas Jäger (l.) u. Michael Schrey
Foto: ADAC-Motorsport

Michael Schrey (36/Wallenhorst) und Thomas Jäger (24/AUT, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) holen sich im Samstagsrennen der ADAC GT4 Germany am Red Bull Ring in Österreich ihren ersten Sieg in der Saison 2019. Das BMW-Duo triumphierte vor Charles Fagg (19/GBR) und Michael Benyahia (18/MAR, beide Team GT) im McLaren 570S GT4 und den Markengefährten Stephan Grotstollen (50/Langenhagen) und Georg Braun (48/Pfullingen, beide MRS Besagroup Racing Team). „Wir sind schon mit dem Wissen angereist, dass unser Auto gut auf die Strecke passt. Es lag somit an uns Fahrern, keine Fehler zu machen. Das ist uns gelungen und stimmt uns überglücklich. Heute wird gefeiert“, jubelte Lokalmatador Jäger über den Heimsieg in der Steiermark.

Den Grundstein für den Triumph legte Jägers Teamkollege Michael Schrey bereits in der Startphase. Direkt bei der Anfahrt auf die erste Kurve zog er an dem von Pole-Position gestarteten BMW von Thomas Tekaat (27/Wallhausen, MRS Besagroup Racing Team) vorbei. „Als die Ampeln auf Grün sprangen, habe ich ein bisschen schneller reagiert. Ich konnte den Schwung mitnehmen und mich an die Spitze setzen“, beschreibt er die Situation. 

Im weiteren Rennverlauf griff auch McLaren-Pilot Charles Fagg in den Zweikampf um die Führung mit ein, nach dem Pflichtboxenstopp zur Rennmitte übernahm jedoch Teamkollege Wagenpartner Jäger wieder die Spitzenposition. Von diesem Platz aus ließ sich der Österreicher bis zum Rennende nicht mehr verdrängen. „Da wir etwas Probleme mit dem Reifenabbau hatten, musste ich im Cockpit mächtig kämpfen. Da war es sehr schwierig, das Auto am Limit zu bewegen“, stellt Jäger klar.

Thomas Tekaats Teamkollege Franjo Kovac (64/Borken) musste in der zweiten Rennhälfte Platz zwei abgeben und beendete das Rennen auf Postion 13, die Verfolgerrolle von Jäger nahm der zweite MRS-BMW M4 GT4 mit Georg Braun ein. Nach einem über mehrere Runden währenden Duell mit Michael Benyahia im McLaren musste er schließlich Rang zwei abgeben und beendete das Rennen als Dritter, durfte sich gemeinsam mit Teamkollege Grotstollen noch über den Sieg in der Tropy-Wertung freuen. 

„Mein ganzer Stint lief sehr gut. Ich hatte mir den vor mir fahrenden BMW über einige Runden zurecht gelegt, bevor ich zum entscheidenden Manöver ansetzte“, erklärt der in Monaco lebende Marokkaner Benyahia. „Mit Platz zwei sind wir sehr zufrieden. Wir hatten über das Wochenende einige technische Probleme. Selbst am Renntag mussten wir noch den Turbo tauschen. Das Resultat ist eine Leistung des gesamten Teams“, ergänzte Partner Fagg. Das Duo konnte zudem auch die Junior-Wertung für sich entscheiden. 

Mit den Rängen vier und fünf machten zwei weitere M4 GT4 ein starkes BMW-Resultat perfekt. Claudia Hürtgen (47/Aachen) und Michael Fischer (23/AUT, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) lagen vor Marius Zug (16/Pfaffenhofen) und Gabriele Piana (32/ITA, beide RN Vision STS Racing Team). Beide Duos mussten das Rennen von Ende des Feldes aus beginnen. 

Platz sechs ging an den Mercedes-AMG GT4 von Hamza Owega (27/Köln) und Jusuf Owega (17/Köln, beide GetSpeed Performance) vor den beiden KTM X-Bow GT4 von Laura Kraihamer (27/AUT) und Reinhard Kofler (34/AUT, beide True Racing) sowie Mads Siljehaug (23/NOR) und Eike Angermayr (20/AUT, beide Felbermayr-Reiter). Hinter dem Audi R8 LMS von Mike Beckhusen (19/Berlin) und Markus Lungstrass (36/Köln, beide racing one) komplettierte der Mercedes-AMG GT4 von Oliver Mayer (61/Ingolstadt) und Jan Philipp Springob (18/Olpe, beide BREMOTION) die Top Zehn des Samstagsrennen der ADAC GT4 Germany am Red Bull Ring.

Heimsieg für Titelverteidiger Proczyk im Hyundai am Samstag

  • Der Champion sichert sich seinen ersten Saisonsieg
  • Junior Cheah im VW und Audi-Fahrer Buri auf den Plätzen zwei und drei
  • Tabellenführer Mike Halder geht leer aus - WTCR-Champion Tarquini früh ausgeschieden

Podium der TCR Germany vom Samstag
Foto: ADAC-Motorsport


Titelverteidiger Harald Proczyk (43, Österreich, HP Racing International) hat seinen ersten Sieg im Hyundai i30 N TCR gefeiert - und das ausgerechnet beim Heimspiel auf dem Red Bull Ring. Der Österreicher gewann den fünften Saisonlauf der ADAC TCR Germany dank eines starken Starts vor Junior Mitchell Cheah (21, Malaysia, VW Team Oettinger) im VW Golf GTI TCR und Antti Buri (30, Finnland, LMS Racing) im Audi RS3 LMS. Der bisherige Tabellenführer Mike Halder (23, Meßkirch, Team Honda ADAC Sachsen) im Honda Civic TCR verpasste als 15. erstmals die Top Ten, WTCR-Champion und Gaststarter Gabriele Tarquini (57, Italien, Hyundai Team Engstler) schied früh aus. 

"Das Rennen war perfekt für mich. Der Start war super, das war der Schlüssel. So wie der Schlüssel die letzten Male der schlechte Start war, war es heute der gute und das Glück, dass die hinten sich nicht ganz einig waren. Wenn die sich einig gewesen wären, wäre ich fällig gewesen", sagte Proczyk, der seinen insgesamt siebten Sieg in der ADAC TCR Germany feierte: "Es ist immer schön, Erster zu sein. Es freut mich für die Jungs, die Tag und Nacht arbeiten und für das Team. Deswegen machen wir es: Um zu gewinnen." 

Vierter wurde Junior Julien Apothéloz (18, Schweiz, TOPCAR Sport) im Cupra vor Théo Coicaud (19, Frankreich, Hyundai Team Engstler) im Hyundai. Sebastian Steibel (23, Walkertshofen, Steibel Motorsport), der erstmals von der Pole Position ins Rennen gegangen war, verpatzte seinen Start und fiel im VW Golf GTI TCR zurück. Am Ende rettete er immerhin den sechsten Platz ins Ziel. Proczyks Team- und Markenkollege Lukas Niedertscheider (24, Österreich, HP Racing International), Michelle Halder (19, Meßkirch, Profi-Car Team Halder) im Honda und die beiden Audi-Piloten René Kircher (18, Hünfeld, racing one) und Maurits Sandberg (45, Niederlande, racing one) belegten die Plätze sieben bis zehn. 

Während Steibel keinen guten Start erwischte und zunächst auf Rang fünf zurückfiel, setzte sich Proczyk direkt an die Spitze und ging als Führender in die erste Kurve. Dort kam es weiter hinten im Feld zu einem Kontakt: Tarquini und Coicaud berührten sich, der Italiener konnte das Rennen nicht fortsetzen und rollte langsam aus. Das führte zu einer frühen Safety-Car-Phase, um den Hyundai zu bergen. 

Proczyk gelang dann ein idealer Restart, er setzte sich umgehend von Apothéloz, Cheah, Buri und Co. ab. Der Hyundai-Pilot spulte vorne seine Runden fehlerfrei ab und profitierte auch davon, dass sich seine drei Verfolger ein intensives Duell um die Plätze lieferten. "Ich bin vom Anfang bis zum Ende volle Kanone gefahren, weil ich gewusst habe: Wenn Antti Buri vorbeikommt, kann er locker vier, fünf Zehntel die Runde schneller fahren", sagte Proczyk: "Das war mein einziges Glück, weil wir hier nicht das Auto haben, um ganz vorne zu fahren und deswegen ist das umso schöner." 

Coicaud und auch Max Hesse (19, Wernau, Hyundai Team Engstler) zogen derweil an Steibel vorbei und verdrängten den Pole Setter zwischenzeitlich auf den siebten Platz. Hesse, Dominik Fugel (22, Chemnitz, Team Honda ADAC Sachsen), Bradley Burns (17, Großbritannien, Pyro Motorsport) und Jan Seyffert (21, Stuttgart, Lubner Motorsport) wurden anschließend mit einer Durchfahrtsstrafe belegt, weil sie während der Safety-Car-Phase überholt hatten. 

Cheah zwängte sich schließlich nach einem intensiven Zweikämpf mit Apothéloz am Cupra des Schweizers vorbei und eroberte Platz zwei. Auch Antti Buri ließ sich nicht zweimal bitten, zog an Apothéloz vorbei und nahm die Verfolgung Cheahs auf. In den letzten Runden lieferten sich der Finne und VW-Pilot Cheah ein intensives Duell, das der 18 Jahre alte Junior letztlich für sich entschied.

Weitere Stimmen zur ADAC TCR Germany

Mitchel Cheah (Zweiter und bester Junior, VW Team Oettinger): "Es war ein sehr, sehr hartes Rennen. Ich wollte unbedingt als bester Junior ins Ziel kommen und wichtige Punkte holen. Anttis Audi war schneller auf den Geraden, also musste ich mich hart verteidigen." 

Antti Buri (Dritter, LMS Racing): "Ich hatte einen guten Start, aber zwei Jungs haben mich zu Beginn eingekesselt und ich musste meine Position stark verteidigen. Ich wollte ein paar Plätze gut machen, aber dann wurden die Jungs ein bisschen zu aggressiv. Ich war nicht glücklich darüber, aber am Ende habe ich Platz drei belegt, das sind gute Punkte."

Samstag, 8. Juni 2019

Qualifikation 8-Stunden Rennen von Oschesleben

Team SRC Kawasaki France holt die Pole
Foto: Jens Hawrda
Zur 22. German Speedweek wird das Team SRC Kawasaki France wieder seinem Ruf gerecht und erobert die hart umkämpfte Poleposition für das 8-Stunden-Rennen in Oschersleben. Bereits nach den ersten Qualifyings am Freitag konnte sich das Team über Nacht die provisorische Pole sichern. Auch zu den letzten Qualifying-Sessions am Samstag ließ das Team mit den Fahrern Jérémy Guarnoni, David Checa und Erwan Nigon erneut nichts anbrennen und konnte so an der besten Startplatzierung festhalten. Dies bedeutet gleichzeitig 5 zusätzliche Wertungspunkte für die Eroberung der Poleposition; 30 weitere erhält der Sieger des Rennens am Sonntag.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen Honda Endurance Racing und das Suzuki Endurance Racing Team. An vierter Stelle schließt sich mit WEPOL Racing das bestplatzierte Privatteam an und konnte damit einmal mehr gestandende Werkstteams hinter sich lassen.

GERT56 by Yuasa qulifizierte sich als bestes Stock-Team auf einem sehr guten zehnten Platz und schreitet damit einen weiteren großen Schritt auf den Gewinn des World Cups zu. "Wir sind auf Alles gut vorbereitet; auch auf das Rennen.", sagte Fahrerin Lucy Glöckner augenzwinkernd bei der anschließenden Pressekonferenz und fügte an: "Wir sind als Team voll fokussiert und fühlen uns alle dort wohl, was man an den Leistungen auch erkennen kann. Nun gilt es, konzentriert zu bleiben, keine Fehler zu machen und so zu fahren, wie bisher auch."

Wittmann-Wahnsinn – denkwürdiger Sieg vom letzten Startplatz in Misano

  • Champions League: Wittmann und Rast in Misano eine Klasse für sich
  • Taktisches Schmankerl: Strategie schlägt Speed, Dauerlauf schlägt Sprint
  • Gern gesehener Gast: MotoGP-Star Andrea Dovizioso wird Zwölfter
Marco Wittmann siegt im Samstagsrennen in Misano
Foto: dtm.com

Das Wunder von Misano: BMW-Mann Marco Wittmann (GER) hat das packende DTM-Samstagsrennen in Misano mit einer taktischen und fahrerischen Meisterleistung für sich entschieden – und das gegen einen ultra-starken Polesitter René Rast (GER, Audi). Vom allerletzten Startplatz aus nutzte der DTM-Champion von 2014 und 2016 einen frühen Pflichtstopp und eine Safety-Car-Phase optimal aus, erarbeitete sich mit kompromissloser Risikobereitschaft die Führung und brachte sie trotz eines Marathon-Stints über beinahe die gesamte Renndistanz mit fahrerischer Klasse bis ins Ziel. Dabei war auch René Rast in Misano eine Klasse für sich – die Pole-Position setzte der DTM-Champion von 2017 in die Führung um, die er erst bei seinem Pflichtstopp abgeben musste. Loïc Duval (FRA) komplettierte im Audi das Podium als Dritter, bester Aston-Martin-Vertreter wurde Daniel Juncadella (ESP) auf der 13. Position.

Zwölfter! Gaststarter Andrea Dovizioso liefert Heim-Fans eine starke Show

Ein weiteres von vielen Highlights im fünften Saisonrennen der DTM: die Leistung von Andrea Dovizioso (ITA). Der Gaststarter aus dem Audi-Lager lieferte sich viele packende Positionskämpfe, von denen er jenen nach sechs Rennrunden spektakulär gegen drei Konkurrenten für sich entschied. Am Ende reihte sich der MotoGP-Vizeweltmeister als Zwöfter hinter Rookie Sheldon van der Linde (RSA, BMW), Routinier Timo Glock (GER, BMW) und Pietro Fittipaldi (BRA, Audi) ein.
Starkes Rennen von Gaststarter Andrea Dovizioso
Foto: dtm.com

Stimmen – 1. Rennen, Misano

Marco Wittmann, Sieger
„Soviel Pech wie wir in Zolder hatten, soviel Glück hatten wir heute in Misano. Es war von Anfang an klar, dass wir nur eine Chance auf gute Punkte hatten: Wenn es eine Safety-Car-Phase gibt und wir ultra-früh stoppen. Genau das ist wahr geworden. Aber bei dieser Hitze und diesem aggressiven Asphalt 38 Runden auf einem Satz Reifen – das ist schon eine Hausnummer. Ich habe inständig gehofft, dass wir keinen Reifenschaden haben. Es war echt auf Messers Schneide – umso glücklicher bin ich jetzt.“ 

René Rast, 2. Platz
„Natürlich habe ich bis zum letzten Meter alles versucht, Marco Wittmann einzuholen. Das war aber nicht möglich. Aber wenn ich am Ende ohne zu pushen nur um Zehntel verloren hätte – dann hätte ich mich wohl geärgert. Gekämpft wird also bis zum Schluss. Platz zwei ist ein super Resultat. Ich führe zwar jetzt die Meisterschaft an, darüber nachzudenken ist aber noch viel zu früh. Es sind gerade einmal fünf von 18 Rennen absolviert.“ 

Loïc Duval, 3. Platz
„Ich bin am Anfang lange René Rast gefolgt und habe die Dinge sich erst einmal entwickeln lassen. Leider hatten wir mit der Safety-Car-Phase diesmal Pech. Aber das gehört dazu: Mal hat man Glück, mal hat man keins. Ein Podiumsresultat ist deshalb immer noch eine gute Sache. Aber ich bin mir sicher: Ohne das Safety Car wäre es heute ein eindeutiger Audi-Doppelsieg geworden!“ 

Andrea Dovizioso, 12. Platz
„Das war großer Spaß und jede Menge Arbeit! Wenn man weit hinten startet, hat man natürlich nicht die Chance, von den Jungs ganz vorn zu lernen und sich etwas abzuschauen. Und genau das muss ich ja noch: viel lernen. Ich hatte dafür jede Menge schöner Zweikämpfe. Über das Ergebnis kann ich mich auch nicht beschweren. Ein tolles Rennen.“ 

Ergebnis – 1. Rennen, Misano

01. Marco Wittmann (GER), BMW, 39 Runden in 1:00.42,631 Std.
02. René Rast (GER), Audi, + 8,238 Sek.
03. Loïc Duval (FRA), Audi, + 17,686 Sek.
04. Bruno Spengler (CAN), BMW, + 22,853 Sek.
05. Nico Müller (SUI), Audi, + 28,503 Sek.
06. Mike Rockenfeller (GER), Audi, + 32,467 Sek.
07. Philipp Eng (AUT), BMW), + 44,922 Sek.
08. Jonathan Aberdein (RSA), Audi, + 47,238 Sek.
09. Sheldon van der Linde (ZAF), BMW, + 48,347 Sek.
10. Timo Glock (GER), BMW, + 48,429 Sek.

DTM Misano: Renè Rast holt Pole für Audi

Renè Rast holt Pole fürs Samstagsrennen in Misano
Foto: Jens Hawrda

Bei sommerlichen Temperaturen beendete Audi-Fahrer René Rast die bisherige Vormachtstellung von BMW in den Zeittrainings in dieser Saison, indem er die Pole-Position für das erste der beiden Rennen in Misano eroberte. Rast war nach seiner Zeit von 1:25.294 Minuten beim ersten Anlauf so zuversichtlich, dass er in der Box blieb, während alle anderen Fahrer versuchten, ihre Rundenzeiten nochmals zu verbessern. Der DTM-Champion des Jahres 2017 sicherte sich die sechste Pole-Position seiner DTM-Karriere und steht erstmals seit Nürburgring im Vorjahr ganz vorne in der Startaufstellung.

„Ich bin sehr zufrieden“, sagte Rast nach dem Zeittraining. „Es ist lange her, dass ich von der Pole-Position starten durfte. Drei Punkte für die Meisterschaft und dazu noch die Tatsache, dass ich nur einen Reifensatz verbraucht habe. Besser hätte es nicht sein können!“

Audi beendete auf überzeugende Weise die bisherige Qualifying-Durststrecke, denn die ersten vier Plätze in der Startaufstellung gingen an die Marke mit den vier Ringen. Der südafrikanische Rookie Jonathan Aberdein sicherte sich auf eindrucksvolle Art Rang zwei, das bislang beste Qualifying-Ergebnis für die DTM-Neueinsteiger WRT. Loïc Duval, der einzige Fahrer der im zweiten Anlauf seine Zeit verbessern konnte, startet als Dritter, nachdem er Robin Frijns auf Rang vier verwies.

Ein weiterer Rookie aus Südafrika, Sheldon van der Linde, der zuletzt in Zolder seine erste Pole-Position in der DTM holte, zeigte einmal mehr eine starke Leistung. Er schloss das Zeittraining als bester BMW-Fahrer auf Rang fünf ab.

„Ich bin mit dem Qualifying sehr zufrieden“, sagte van der Linde. „Wir haben das Maximale aus dem Auto geholt. Audi war heute etwas stärker, Gratulation zur Pole! Ich glaube, dass wir wirklich eine gute Leistung abgeliefert haben. Ich fahre hier erstmals im DTM-Auto. Ich konnte mich während des gesamten Wochenendes steigern und wusste, dass ich im Qualifying eine gute Runde hinbekommen musste. Das habe ich geschafft.“

Van der Lindes BMW-Markenkollegen Bruno Spengler und Tabellenführer Philipp Eng folgen auf den Plätzen sechs und sieben. Die Audi-Fahrer Nico Müller and Mike Rockenfeller und BMW-Mann Timo Glock komplettierten die Top Ten.

Der Brite Jake Dennis war auf Platz 13 bester der vier R-Motorsport-Aston-Martin-Fahrer. MotoGP-Star Andrea Dovizioso wird sein erstes DTM-Rennen von Startplatz 15 aus in Angriff nehmen.

Für Hockenheim-Sieger Marco Wittmann hingegen verlief das Qualifying nicht nach Plan: Nach nur einer Runde parkte er sein Auto mit einem technischen Defekt in der Box.

Quelle: dtm.com