Montag, 15. April 2019

Formel-E: Hart erkämpfte Punkte für Lucas di Grassi in Rom

  • Von Startplatz 13 auf Rang sieben
  • Daniel Abt in der laufenden Formel-E-Saison erstmals ohne Punkte
  • Robin Frijns holt Platz vier für Audi-Kundenteam Envision Virgin Racing

 
E-Prix Rom: Lucas di Grassi Audi e-tron FE05 #11 (Audi Sport ABT Schaeffler)
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel 
Mit einem hart erkämpften siebten Platz hat Audi-Pilot Lucas di Grassi beim E-Prix in Rom sechs wertvolle Punkte im Titelkampf der Formel E gesammelt. Teamkollege Daniel Abt kam erstmals in dieser Saison nicht in die Punkteränge.

Lucas di Grassi war in Rom der bestplatzierte jener Fahrer, die in der ersten Qualifying-Gruppe auf die Strecke gehen mussten. Das war auf dem Stadtkurs in der italienischen Hauptstadt dieses Mal ein besonders großer Nachteil. Im spektakulären Rennen, das wegen einer Massenkarambolage kurz nach dem Start fast eine Stunde lang unterbrochen werden musste, kam der Brasilianer aus dem Team Audi Sport ABT Schaeffler von Startplatz 13 noch auf Rang sieben nach vorn.

„Nach dem extrem schwierigen Qualifying war es ein gutes Rennen für mich“, sagte di Grassi. „Um die Meisterschaft zu gewinnen, müssen wir regelmäßig Punkte sammeln, auch wenn wir einmal nicht um den Sieg kämpfen können. Genau das haben wir heute getan.“ Nach sieben von 13 Rennen hat der Audi-Pilot in der ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft nur noch sieben Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze.

Erstmals ohne Punkte in der laufenden Saison blieb Daniel Abt. Der Deutsche musste sich nach einem technischen Problem im Qualifying mit Startplatz 17 zufriedengeben. Im Rennen verlor er alle Chancen auf ein gutes Ergebnis, als er seinen Audi e-tron FE05 einmal neu starten musste. „Vom Gefühl her habe ich heute einen guten Job gemacht, doch leider hatte ich technische Probleme. Deshalb war es für mich ein Tag zum Vergessen.“

„Ein harter Tag für Daniel, aber wichtige Punkte mit Blick auf die Meisterschaft für Lucas“, sagte Teamchef Allan McNish. „Nachdem er kurz stehen geblieben war, war das Rennen für Daniel praktisch gelaufen. Lucas hat von seiner Startposition das Maximum dessen herausgeholt, was für uns heute möglich war.“

Bester Fahrer eines Audi e-tron FE05 war in Rom Robin Frijns vom Audi-Kundenteam Envision Virgin Racing. Der Niederländer verpasste als Vierter nur knapp ein weiteres Podiumsergebnis. Sein Teamkollege Sam Bird musste wie di Grassi in der ersten Qualifying-Gruppe auf die Strecke gehen und wurde im Rennen in die Massenkarambolage kurz nach dem Start verwickelt. Nach einer erfolgreichen Reparatur seines stark beschädigten Autos belegte der Brite im Rennen den elften Platz.

„Das Qualifying-Format der Formel E ist in diesem Jahr eine große Herausforderung für jene Fahrer, die in der Meisterschaft vorn liegen“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Das hat man heute wieder ganz deutlich gesehen. Das macht es schwierig für uns, aber natürlich sorgt es für zusätzliche Spannung. Sieben verschiedene Sieger in sieben Rennen sprechen für sich.“

Jubiläums-Look von Akrapovič für „Rocky“

Bild: Audi-Motorsport
Bereits seit zehn Jahren sind Audi Sport und Akrapovič Partner im Motorsport. Passend zum Jubiläum des slowenischen Unternehmens, das Premium-Abgasanlagen entwickelt, startet in der DTM 2019 erstmals ein Akrapovič Audi RS 5 DTM. Am Steuer sitzt mit Mike Rockenfeller einer der erfahrensten DTM-Piloten.

„Rocky“ nimmt bereits seine achte Saison für das Audi Sport Team Phoenix in Angriff, mit dem er 2013 den DTM-Titel gewann, anschließend aber eine Berg-und-Tal-Fahrt durchlebte. „Wir haben im Winter versucht, vieles zu ändern bei der Struktur und in der Herangehensweise“, erzählt „Rocky“. „Ich bin sehr guter Dinge, dass 2019 für mich persönlich ein gutes Jahr wird.“

Die Vorfreude des Deutschen auf die neue DTM-Saison ist groß. „Ich liebe den neuen Turbomotor und bin sicher, dass die Fans ihn auch lieben werden“, schwärmt er. „Der Sound ist toll, das Auto viel schneller und spektakulärer. Mit Aston Martin kommen neue Gesichter und neue Farbe ins Spiel. Ich freue mich auf eine neue Ära in der DTM und spannende Rennen.“

Joel Eriksson wird 2019 mit dem CATL BMW M4 DTM fahren

CATL neuer BMW M Motorsport Premium Partner

Bild: BMW-Motorsport
Joel Eriksson (SWE) darf sich beim DTM-Saisonauftakt in Hockenheim (GER) auf einen neuen starken Partner an seiner Seite freuen. Nach der Bekanntgabe von ZF, Schaeffler und BMW Bank als BMW M Motorsport Premium Partner für die Fahrzeuge von Philipp Eng (AUT), Marco Wittmann (GER) und Bruno Spengler (CAN) ist die nächste Partnerschaft nun festgelegt. Joel Eriksson wird in diesem Jahr um DTM-Punkte kämpfen und gewinnt im # 47 CATL BMW M4 DTM. Zuvor war der Hersteller von Energiespeichersystemen im werksgestützten Kundensport und in der FIA WEC involviert. 

„Mit CATL haben wir einen weiteren engagierten Premium-Partner für die DTM gewonnen“, sagte BMW Motorsport-Direktor Jens Marquardt. „Es ist immer gut, wenn die Zusammenarbeit über die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut werden kann. Dies war in den letzten Saisons bei CATL der Fall. Jetzt wollen wir gemeinsam Erfolge in dieser neuen Dimension der Partnerschaft feiern. “Matthias Zentgraf, President Europe von CATL, sagte:„ CATL ist ein starker Partner der Automobilindustrie. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir die CATL-Botschaften zeigen können die Strecke mit Joel Eriksson ab dieser Saison. Als neuer Premium Partner von BMW M Motorsport in der DTM wollen wir unsere Partnerschaft mit BMW vertiefen und gemeinsam viel Erfolg haben. 

“Eriksson fügte hinzu:„ Ich freue mich, dass ich in dieser Saison mit CATL die DTM bestreiten kann. Dies ist mein zweites Jahr in der DTM und ich habe mir viele Ziele gesetzt. Ich hoffe, dass ich mit CATL so oft wie möglich in die Spitzenposition fahren kann und werde mein Bestes geben. “ 


Nico Müller erneut im Castrol EDGE Audi RS 5 DTM

Bild: Audi-Motorsport
Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist Castrol ein führender Anbieter hochwertiger Motorenöle, darunter gemeinschaftliche Entwicklungen mit Kunden wie Audi. Ein Resultat ist Castrol EDGE, das bisher stärkste Öl des Unternehmens. Es hat einen entscheidenden Anteil daran, maximale Performance aus dem neuen 2.0 TFSI des Audi RS 5 DTM zu holen.

Seit der vergangenen Saison startet Nico Müller in den Farben von Castrol EDGE in der DTM. Der Schweizer war im Winter als Test- und Entwicklungsfahrer in die Erprobung des neuen Audi RS 5 DTM mit seinem mehr als 610 PS starken Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor eingebunden. „Ich fühle mich gut vorbereitet“, sagt Müller. „Meine ABT-Jungs haben im Winter super gearbeitet. Ich bin top motiviert, möchte von Anfang an vorne mitmischen und werde alles dafür geben.“

Wenn er vom neuen Audi RS 5 DTM und den leistungsstärkeren Turbomotoren spricht, bekommt er leuchtende Augen: „Die Vorfreude auf die DTM 2019 ist dank der neuen Autos riesig. Dank der Mehrleistung ist richtig Action im Cockpit. Es macht extrem viel Spaß. Nach den Tests kann ich vom neuen Audi RS 5 DTM gar nicht genug kriegen. Es wird ein spektakuläres Bild, wenn wir in Hockenheim ein volles Feld mit diesen Turbo-Monstern auf Turn 1 zujagen sehen. Die Rennen werden auf jeden Fall spannend.“

René Rast im weißen Audi Sport RS 5 DTM

Bild: Audi-Motorsport
Neues Outfit für René Rast: Der DTM-Champion des Jahres 2017 fährt im Audi Sport Team Rosberg in diesem Jahr einen weißen Audi Sport RS 5 DTM. Seit fast 40 Jahren steht Audi Sport für das erfolgreiche Motorsport-Engagement der AUDI AG. Inzwischen vertreiben die Ingolstädter auch die sportlichsten Audi-Modelle und Accessoires unter dem Label Audi Sport.

„Das neue Design schaut top aus. Ich finde es sehr sportlich und es hat noch einen Wiedererkennungseffekt durch das rote Heck“, sagt Rast, der mit seinem im vergangenen Jahr noch roten Audi Sport RS 5 DTM sechs Rennen in Folge gewann und damit einen neuen DTM-Rekord aufstellte.

Der Konkurrenz möchte Rast auch 2019 möglichst oft nur das rote Heck seines RS 5 DTM zeigen: „Mein ganz klares Ziel ist, wieder mehrmals ganz oben auf dem Podium und am Ende des Jahres als Meister dazustehen.“ Er sei sehr gespannt auf die neue Saison: „Mit dem neuen Motor und Aston Martin als neuem Hersteller betreten wir alle Neuland. Keiner weiß wirklich, was passieren wird. Es sind spannende Zeiten für die DTM.“

Vom neuen Audi RS 5 DTM mit dem über 610 PS starken Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor ist er nach den Testfahrten genauso angetan wie seine Kollegen: „Als Rennfahrer freut man sich immer über mehr Leistung. Wenn man aufs Gaspedal tritt und der Turbolader einsetzt, hat man ein breites Grinsen im Gesicht. Die DTM ist so schnell, wie sie noch nie war.“