Samstag, 25. August 2018

DTM Misano: Erstes Freies Training

In Misano ist alles neu auch der Zeitplan. So ging das erste Freie Traing am Freitag erst bei einbruch der Dunkelheit um 21.30 Uhr über die Bühne.
Jamie Green - Schnellster im ersten Freien Training
Foto: dtm.com
Das Ergebnis der ersten Session – Balsam auf die Seele von Jamie Green. Der Letzte der Fahrerwertung kam am besten mit den neuen Bedingungen zurecht und belegte Platz eins. Der Brite fuhr in 1:29,407 Minuten die Bestzeit eines Audi-Quintetts an der Spitze. Robin Frijns (1:29,434), René Rast (1:29,654), Loíc Duval (1:29,726) und Nico Müller (1:29,866) folgten auf den Plätzen. Joel Eriksson war der beste BMW-Pilot auf Rang sechs. Der DTM-Rookie schaffte eine Zeit von 1:29,983 Minuten. Dahinter lag der beste Mercedes-AMG, gesteuert von Edoardo Mortara (1:29,997).

„Ich war etwas nervös vor dem Start. Die DTM-Autos sind schneller als die GT-Autos und die Scheinwerfer sind nicht so breit. Das war ein guter Vergleich. Die Sichtweite war aber besser, als ich dachte. Im Rennen wird es vielleicht etwas schwieriger. Ich habe das Training genossen“, sagte Green.

Die große Frage aber war, wie schlägt sich BMW-Gaststarter Alessando Zanardi. Der 51-Jährige wurde mit seinem BMW in einer Zeit von 1:32,088 Minuten letzter, konnte sich im Verlauf der Trainingssitzung aber kontinuierlich steigern. Am Ende des 30-minütigen Trainings hatte der Italiener 2,681 Sekunden Rückstand auf Green.
Nico Müller - Vierter im ersten Freien Training
Foto: dtm.com
Das zweite Freie Training am Samstag beginnt um 17:15 Uhr. Im ersten Qualifying geht es in Misano ab 20:00 Uhr um die besten Startplätze für das erste Rennen. Die Zeitenjagd an der adriatischen Riviera wird im Livestream auf DTM.com/live und in den DTM-Apps für iOS und Android übertragen. Die beiden Rennen am Samstag und am Sonntag überträgt ausnahmsweise kabel eins. Die Übertragung beginnt an beiden Tagen um 22:15 Uhr; Rennstart ist jeweils um 22:30 Uhr.

Freitag, 24. August 2018

DTM: Doppelte Premiere im italienischen Misano

  • Erste Nachtrennen in der DTM-Geschichte
  • Alessandro Zanardi ist Gaststarter im BMW M4 DTM
  • Konzert von Gianna Nannini am Samstagabend im Fahrerlager
Foto: dtm.com
Scheinwerfer an: Die DTM feiert am kommenden Wochenende (24. bis 26. August 2018) ihr Comeback in Italien. Auf dem ‚Misano World Circuit Marco Simoncelli‘ stehen mit den Saisonrennen 13 und 14 gleich zwei besondere Premieren an. Zum ersten Mal trägt die DTM in ihrer langen Geschichte Rennen in der Nacht aus. Mit dem ehemaligen Formel-1-Fahrer und mehrfachen Paralympics-Sieger Alessandro Zanardi gibt es zudem bei BMW einen glanzvollen Gaststarter.
 
„In meiner langen Karriere habe ich mich oft auf das nächste große Rennen vorbereitet, und wusste, dass ich einer der Favoriten bin, die möglicherweise den Sieg holen“, sagt der 51 Jahre alte Italiener vor seinem Heimspiel an der Adriaküste. „Das ist dieses Mal anders – doch es ist nicht minder aufregend, erneut Motorsport auf höchstem Niveau zu betreiben. Ich kann es kaum erwarten, den Motor meines BMW M4 DTM zu starten. Ich freue mich auf ein spektakuläres Rennwochenende vor meinen Landsleuten. Ich hoffe, dass die Nachtrennen in Misano für alle ein unvergessliches Erlebnis werden.“ Zanardi wechselt gut zwei Wochen nach dem Gewinn einer Silber- und einer Bronzemedaille bei der Paracycling Road World Championship in Maniago (Italien) vom Handbike ins Rennauto.
Alessandro Zanardi startet in Misano als Gaststartet für BMW
Foto: dtm.com
Die meisten DTM-Piloten betreten Neuland an der Adriaküste

Ein Großteil der 18 Piloten betritt auf dem 4,226 km langen „Misano World Circuit Marco Simoncelli“ Neuland. „Ich bin heiß auf Misano. Dort erwartet uns eine ganz neue und schwierige Herausforderung“, sagt Gary Paffett. „Wir kennen die Strecke noch nicht. Vielleicht hilft mir in der Nacht meine Erfahrung vom 24-Stunden-Rennen in Spa. Dennoch wird es eine sehr schwierige Aufgabe. Mein Ziel für dieses Wochenende ist, eine gute Punkteausbeute mitzunehmen und meine Führung in der Meisterschaft auszubauen.“ Der 37 Jahre alte Brite führt die Fahrerwertung mit 177 Punkten vor Markenkollege Paul Di Resta (144) an.
 
Mercedes-AMG dominiert derzeit das Geschehen in der DTM. Die Stuttgarter sind in allen drei Wertungen das Maß der Dinge (Fahrer, Team, Marken). Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Qualifying. Gary Paffett holte am Sonntag in Brands Hatch für die Mercedes-AMG-Fahrer die achte Pole in Folge. Ein Rekord in der DTM. In den zwölf Saisonrennen starteten bisher lediglich die BMW-Piloten Timo Glock (Sonntag in Hockenheim) und Philipp Eng (Sonntag am Lausitzring) einmal vom Platz an der Sonne. Ansonsten strahlte der Stern in vorderster Linie. Und das gleich mehrfach. In elf von zwölf Rennen nahmen jeweils mindestens zwei Mercedes-AMG-Fahrer in den ersten beiden Reihen Aufstellung.
 
Glühende Bremsscheiben und Flammen aus dem Auspuff

Nach zwölf von 20 Saisonrennen ist Marco Wittmann als Dritter mit 110 Punkten der bestplatzierte BMW-Fahrer im Gesamtklassement. „Ich freue mich auf Misano. Das ist für mich Neuland. Das ganze Event wird ein Spektakel“, so der Fürther. „Es ist das erste Nachtrennen in der DTM, und der ganze Tagesablauf wird anders sein. Es ist toll, dass Alex Zanardi bei uns mit an Bord ist und die beiden DTM-Rennen fährt. Das wird für ihn und vor allem seine Fans etwas ganz Besonderes.“
 
Während der Champion von 2014 und 2016 Neuland betritt, kennt Philipp Eng das Terrain bereits aus der Blancpain GT Sprintserie. „Das wird ein cooles Event. 2016 und 2017 war das Samstagrennen jeweils in der Nacht, und es gab sehr spektakuläre Bilder. Auch für uns Fahrer war es fantastisch, und im DTM-Auto wird das sicher noch besser. Ich glaube, dass man viele glühende Bremsscheiben und Flammen aus dem Auspuff sehen wird.“
 
Bei Audi hat der Champion wieder ordentlich Fahrt aufgenommen. René Rast ist der Mann der Stunde in der DTM. Der Audi-Pilot holte in den vergangenen drei Rennen insgesamt 54 Punkte. Mehr sogar als Gary Paffett (50) und Paul Di Resta (42). Mit 77 Punkten ist der Mindener nun Gesamtneunter. Die Formkurve zeigt nach Platz vier am Samstag und einem weiteren Podium am Sonntag in Brands Hatch steil nach oben. Rast kennt Misano von Einsätzen im GT3-Rennwagen Audi R8 LMS, ebenso wie seine Markenkollegen Robin Frijns und Jamie Green. „Die meisten Kurven sind mittelschnell. Die Ausnahme ist eine megaschnelle Kurve zum Ende der Runde“, sagt Rast.
 
Die Rennstrecke in Misano ist perfekt für Nachtrennen vorbereitet. Der Kurs wird mit 22 permanenten Lichtmasten ausgeleuchtet. Speziell für die DTM werden zusätzlich vier mobile Licht-Cubes installiert, an der Boxenausfahrt sowie in den Kurven 4, 5 und 14. Bereits vor Monaten wurde die Strecke vom DMSB inspiziert und freigegeben. Dabei testete Audi-Pilot Jamie Green mit einem Serienfahrzeug in der Dunkelheit die ausgeleuchtete Strecke.
 
Übertragung im Free-TV einmalig auf kabel eins

Der Zeitplan ist durch die Nachtrennen nach hinten verlagert. Das erste freie Training am Freitag startet um 21:30 Uhr. Die Qualifyings beginnen am Samstag und am Sonntag um 20:00 Uhr. Der Rennstart für die beiden Läufe am Samstag und Sonntag erfolgt jeweils um 22:30 Uhr.
 
Im Rahmenprogramm bieten auf der Strecke die beliebte FIA Formel-3-Europameisterschaft mit hochkarätigen Nachwuchstalenten wie Mick Schumacher, Marcus Armstrong und Daniel Ticktum und der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup packenden Motorsport. Abseits der Piste dürfen sich die DTM-Fans auf die Grande Signora der italienischen Musik freuen. Gianna Nannini wird die Fans der DTM am Rande der Rennveranstaltung mit ihrer einmaligen Reibeisenstimme begeistern. Die erfolgreiche Sängerin gibt am Samstagabend ab 20:30 Uhr vor dem ersten Nachtrennen im Fahrerlager ein rund eineinhalbstündiges Konzert.
 
Die beiden DTM-Rennen aus Misano zeigt diesmal kabel eins im Free-TV in der Sendung „ran racing“ am Samstag (25. August) und am Sonntag (26. August) jeweils ab 22:15 Uhr. Der Sender springt aus programmtechnischen Gründen einmalig für DTM-Stammsender SAT.1 ein. In Österreich ist ORF Sport plus am Samstag und am Sonntag jeweils ab 22:00 Uhr auf Sendung. In der Schweiz zeigt MySports beide Rennen live. Rennstart ist jeweils um 22:30 Uhr Ortszeit. Auf DTM.com und in der offiziellen DTM-App werden alle Freien Trainings, Qualifyings und Rennen kostenfrei im Livestream gezeigt.

Kevin Wahr ist mit zwei Saisonsiegen IDM-Zweiter

Yamaha-Pilot Kevin Wahr (Nagold) feierte in Oschersleben und Schleiz zwei Saisonsiege
Foto:  Hermann Rüger
Der Nagolder Motoradrennfahrer Kevin Wahr liegt nach sechs von 12 Läufen auf dem zweiten Platz im Gesamtklassement der IDM Supersport 600-Klasse. Der 29-jährige Schwarzwälder übernahm beim Saisonauftakt Ende April in Oschersleben bei Magdeburg mit einem dritten Platz sowie einem Sieg gleich die Meisterschaftsführung. Leider gab es bei der zweiten Veranstaltung Anfang Juli im belgischen Zolder technische Probleme und der Yamaha-Pilot belegte nur die Plätze sieben und acht. Nach dem Rennen in Zolder entschloss sich der Deutsche Meister von 2013 zum Teamwechsel.
 
Vom Romero-Team wechselte Kevin Wahr ins niederländische mvr-Racing Team. Bei der dritten Veranstaltung in Schleiz/Thüringen lieferte sich Kevin Wahr mit Max Enderlein (Hohenstein-Ernstthal)  ein packendes Duell und hatte im Ziel nur 0,044 Sekunden Rückstand. Leider bekam er wegen einem Frühstart 20 Strafsekunden und fiel dadurch im Ergebnis auf den 12. Rang zurück. Im zweiten Lauf zeigte Kevin Wahr seine fahrerische Klasse und siegte knapp mit 1,015 Sekunden vor Dennis Lippert (München) sowie Enderlein. Nach dem Rennen war Kevin Wahr trotz seinem Sieg etwas enttäuscht: „Die Strafe für meinen angeblichen Frühstart war falsch, ich war nicht der Einzige. Leider habe ich dadurch 15 wichtige Punkte um Kampf um den Meistertitel verloren. Mit dem Sieg im zweiten Lauf haben wir die Ernte für unsere Arbeit eingefahren. Schleiz ist jedes Jahr eine fantastische Veranstaltung, dort kommen die meisten Zuschauer und nach 2013 und 2016 konnte ich nun erneut gewinnen.“
 
Nach sechs Rennen führt Max Enderlein mit vier Saisonsiegen die Meisterschaft souverän mit 122 Punkten an, dahinter liegen drei Fahrer dicht zusammen. Kevin Wahr ist mit 88 Punkten Zweiter vor Daniel Rubin (Schwanen-Nonnenweier) mit 82 sowie Marc Buchner (Königswinter) mit 80 Zählern. Die nächste IDM-Veranstaltung findet am 25.-26. August auf dem 4,225 km langen Lausitzring statt. Die zwei Rennen werden am Sonntag um 10.50 und 14.50 Uhr über jeweils 14 Runden gestartet. Auf die Veranstaltung auf dem Lausitzring freut sich Kevin Wahr, der bisher 22 IDM-Siege gefeiert hat: „Die Strecke in der Lausitz kenne ich sehr gut, der Lausitzring liegt mir. 2013 habe ich dort drei IDM-Rennen gewonnen.“ Nach dem Rennen in Assen/NL am 8.-9. September wird das Finale am 29.-30. September auf dem Hockenheimring ausgetragen. Dort feierte Kevin Wahr auf seiner Heimstrecke im badischen Motodrom im Vorjahr einen Doppelsieg und wurde Vizemeister.
 
Text : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

Donnerstag, 23. August 2018

DTM: Die private Seite von Allesandro Zanardi

Am kommenden Wochenende wird der lang ersehnte Moment kommen: BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi (ITA) wird in Misano (ITA) sein erstes DTM-Rennen bestreiten. Der 51-jährige Fahrer ist eine Legende, die sowohl im Motorsport als auch im Paracycling erfolgreich ist.
Alessandro Zanardi
Foto: Jens Hawrda
Im Nachfolgenden Interview decken wir ein wenig die private Seite des italienischen Rennfahrer auf:
 
In Misano fahren Sie mit der Nummer 12 - warum diese Nummer?
 
Alessandro Zanardi: "Die Zahl 12 ist ein metaphorisches Geschenk an meinen Freund Jimmy Vasser."
 
Sie kochen gerne - was am liebsten?
 
Zanardi: "Pizza."
 
Was ist der perfekte Abend für dich?
 
Zanardi: "Es mit meinen Freunden zu verbringen - und ein Bier zu trinken würde es noch besser machen."
 
Was ist dein Lieblingsbuch?
 
Zanardi: "Eigentlich wäre es cool, ein Buch zu schreiben. Ich schreibe gerne viel. Wenn es ein Buch wäre, das ich gelesen hätte, wären es Abenteuerbücher wie Clive Cussler. "
 
Sie haben einen Bootsführerschein - was mögen Sie am Meer?
 
Zanardi: "Ich fürchte das Meer, aber ich liebe es. Ich mag es, auf dem Wasser zu leben und unter Wasser zu sinken und es einfach nur um mich herum zu beobachten. Das macht mir viel Spaß. Aber ich respektiere den Ozean sehr. "
 
Was ist deine Lieblingsmusik?
 
Zanardi: "Ich habe kein besonderes Lieblingslied oder Künstler, ich kann von Celine Dion zu Eminem gehen. Ich mag sie beide - und alles dazwischen. "
 
Was wollten Sie als Kind werden?
 
Zanardi: "Ein Rennfahrer! Davor war es eher ein Astronaut, aber ein Rennfahrer kam mir ziemlich schnell in den Sinn. "
Alessando Zanardi mit seinem Handbike am Hockenheimring
Foto: Jens Hawrda
Mit Ihrer Stiftung "Bimbingamba" unterstützen Sie Kinder bei Amputationen und versorgen sie mit Prothesen. Warum ist es so wichtig für Sie, ihnen zu helfen?
 
Zanardi: "Ich glaube im Leben zu teilen ist das, was uns am Leben hält. Ich mag es, glücklich zu sein, aber ich bin viel glücklicher, wenn ich von Menschen umgeben bin, die glücklicher sind. Gelassenheit kommt auch dadurch, dass ich von Menschen umgeben bin, die weniger leiden, und ich versuche, von meiner Seite aus zu tun, was ich kann, um eine bessere Welt zu schaffen. "
 
In welchem ​​Land verbringst du am liebsten deinen Urlaub?
 
Zanardi: "Italien. In Italien schätzen wir unsere Heimat nicht so wie wir sollten. Wenn du Italien siehst, hast du die Welt gesehen. "
 
Welchen Ratschlag würdest du deinem Sohn geben?
 
Zanardi: "Ich kann nur versuchen, ihm Beispiele zu geben, muss aber sagen: bleib neugierig. Wenn Sie neugierig sind, suchen Sie nach Inspiration von anderen, und Sie müssen nicht unbedingt jemanden sehen, der berühmt ist, um den richtigen zu finden. Vielleicht ist es eine Mutter, die morgens aufsteht, obwohl sie sich krank fühlt, das Frühstück für ihre Kinder vorbereitet und zur Arbeit geht, weil es eine Familie gibt, die sich für sie einsetzt.
Alessando Zanardi
Foto: Jens Hawrda
Gibt es ein neues Abenteuer, von dem du träumst?
 
Zanardi: "Irgendein neues Abenteuer? Ich weiß es nicht? Der erste Mann auf dem Mars zu sein? Etwas einfaches, weißt du (lacht). "

DTM: Drei Fragen an Edoardo Mortara

Edoardo Mortara
Foto: Jens Hawrda
Edo, Du bestreitest an diesem Wochenende in Misano Deine beiden Heimrennen in Italien. Ist das ein besonderes Gefühl für Dich?
 
Edoardo Mortara: Absolut, es sind meine ersten beiden Heimrennen in der DTM. In der Vergangenheit bin ich in der Formel 3 in Mugello gestartet, aber das liegt schon beinahe zehn Jahre zurück. Seitdem bin ich nicht mehr in Italien gefahren – es wird also sicher etwas ganz Besonderes für mich.
 
Was erwartest Du vor Deinem Heimpublikum?
 
Edoardo Mortara: Ich hoffe einfach, dass die Zuschauer die DTM genießen können. Es sind die ersten beiden Nachtrennen in der Geschichte der Serie. Zu dieser Jahreszeit sollten auch viele Touristen in der Region sein und ich hoffe, dass viele von ihnen sich die Rennen ansehen werden. Und natürlich möchte ich ihnen ein gutes Ergebnis bescheren.
 
Die letzten beiden Rennwochenenden sind nicht nach Deinem Geschmack verlaufen. Woran hat das gelegen?
 
Edoardo Mortara: Es stimmt, dass es zuletzt nicht gut für mich gelaufen ist. Das gilt für Zandvoort und auch Brands Hatch, wo ich einfach zu viele Fehler gemacht habe, vor allem im Qualifying. Ich hätte viel weiter vorne starten müssen. Wenn man dann von weiter hinten starten muss, kann man nicht so viele Punkte einfahren, wie es von einer besseren Startposition möglich gewesen wäre. Entsprechend wird es wichtig, diese Fehler abzustellen. Wenn mir das gelingt, haben wir normalerweise die Pace, um mindestens unter die besten Fünf zu kommen. Hoffen wir, dass Misano wieder ein gutes Rennwochenende für mich wird.