Montag, 4. Juni 2018

BMW-Dreifachsieg im ereignisreichen Sonntagsrennen auf dem Hungaroring

Chaosrennen beschert BMW einen Dreifachsieg
Foto: BMW-Motorsport
Marco Wittmann (GER) holte am Sonntag im Hungaroring (HUN) seinen ersten Saisonsieg im BMW Driving Experience M4 DTM. Timo Glock (GER, DEUTSCHE POST BMW M4 DTM) und Philipp Eng (AUT, SAMSUNG BMW M4 DTM) folgten ihm und fuhren für BMW einen Dreifachsieg nach Hause.

Am Ende eines chaotischen sechsten Rennens der Saison war das Rennergebnis jedoch von geringer Bedeutung. Bei Zwischenfällen in der Boxengasse wurden mehrere Personen verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Sieben Runden vor Schluss wurde das Rennen nach mehreren Zwischenfällen in der Boxengasse nach einem Regenguss unterbrochen.

Auf dem nassen und extrem rutschigen Beton vor den Boxen konnten einige Autos nicht rechtzeitig anhalten. Mehrere Leute, die in der Boxengasse arbeiteten, wurden verletzt, als die Autos bei Boxenstopp unkonrollierbar ins rutschen kamen. Spenglers BMW Bank M4 DTM war eines der Fahrzeuge, das ins Rutschen geriet. Er traf einen BMW Team RBM-Mechaniker, der nach Angaben des Mannschaftsarztes leichte Prellungen am Fuß erlitt. Er arbeitete bereits wieder an Spenglers Wagen, als die Autos für den Neustart in die Startaufstellung kamen.
Spengler kam schließlich als Siebter ins Ziel. Wie alle BMW Fahrer profitierte er von der Tatsache, dass die sechs BMW ihre Pflichtboxenstopps bis zur Rennunterbrechung bereits beendet hatten. Als die frühere Spitzengruppe nach dem Neustart an die Box kam, übernahm Wittmann die Führung und kontrollierte ab diesem Zeitpunkt das Rennen. Er fuhr schließlich seinen zehnten Sieg in der DTM ungefährdet ein. Timo Glock wurde Zweiter und kehrt mit 90 Punkten an die Spitze der Fahrerwertung zurück. BMW Team RMR führt den Team-Wettbewerb mit 131 Punkten.
Hinter Eng, als Dritter, der in seiner jungen DTM-Karriere den zweiten Podiumsplatz erreichte, kamen Joel Eriksson (SWE, BMW M4 DTM) und Augusto Farfus (BRA, Shell BMW M4 DTM) als Sechste und Achte ins Ziel.

DTM Budapest: Audi-Pilot Rockenfeller Vierter am Sonntag

  • Regenschauer und Unfälle stellen Renngeschehen in Budapest auf den Kopf
  • Boxenstopp in Runde eins im Sonntagsrennen entscheidend
Die DTM bleibt unberechenbar: Im turbulenten Sonntagsrennen auf dem Hungaroring stellte ein Regenschauer das Renngeschehen komplett auf den Kopf. Am Ende lagen jene Fahrer vorn, die in eher aussichtslosen Positionen ihre Pflichtboxenstopps gleich zu Beginn des Rennens absolviert hatten.
Mike Rockenfeller holt Platz vier für Audi
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
Einer der Gewinner der DTM-Lotterie von Budapest war Mike Rockenfeller vom Audi Sport Team Phoenix. Von Startplatz 16 ins Rennen gegangen, wechselte „Rocky“ gleich in der ersten Runde die Reifen. Nach sieben Runden sorgte ein starker Regenschauer für drei schwere Unfälle in der Boxengasse und eine längere Rennunterbrechung, die all jene Fahrer benachteiligte, die noch nicht gestoppt hatten oder zum Zeitpunkt des Abbruchs gerade an der Box waren. Außer Rockenfeller traf das auf alle anderen fünf Audi-Piloten zu.

„Das war ein verrücktes Rennen“, sagte der DTM-Champion von 2013, der nach dem Restart Vierter wurde. „Dass ich es fast aufs Podium geschafft hätte, ist heute völlig nebensächlich. Die Bilder von den Unfällen in der Boxengasse sahen schlimm aus. Dass jemand verletzt wird, ist das Letzte, was wir wollen. Ich hoffe, den Betroffenen geht es nicht so schlecht, wie es im ersten Moment aussah. Ich drücke ihnen die Daumen!“

„Am wichtigsten ist, dass die Unfälle in der Boxengasse zum Glück offenbar nicht ganz so schlimm ausgegangen sind, wie man es zunächst befürchten musste“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Die Situation war für alle Fahrer schwierig, denn sie wussten nicht, welche Bedingungen sie in der Boxengasse erwarteten. Durch die Rote Flagge war das Rennen für alle gelaufen, die zuvor noch nicht an der Box waren. Am Ende ist noch ein vierter Platz für Mike Rockenfeller herausgesprungen. Das ist nicht schlecht, aber nach dem gestrigen Tag hatten wir uns mehr versprochen.“
Weiter geht es in der DTM am 23. und 24. Juni beim Audi-Heimspiel auf dem Norisring.

DTM: Mercedes kann Ergebnis vom Vortag nicht wiederhohlen

Unfälle überschatten zweites DTM-Rennen in Budapest

  • Das Rennen wurde nach mehreren Zwischenfällen in der Boxengasse zwischenzeitlich unterbrochen und wieder aufgenommen
  • Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS), Lucas Auer und Edoardo Mortara (beide SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) beenden das Rennen auf den Plätzen fünf, neun und zehn
  • Paul Di Resta: „Zunächst hoffe ich natürlich, dass alle nach den Zwischenfällen bei den Boxenstopps okay sind. Sportlich haben wir nach einem sehr vielversprechenden Qualifying für die Marke nach der roten Flagge versucht, zu retten, was zu retten war.“
  • Ulrich Fritz: „Nach Ereignissen wie heute steht das sportliche Ergebnis natürlich im Hintergrund. Wir wünschen allen verletzten Personen eine schnellstmögliche Besserung.“
Gary Paffett beendet das Rennen auf Platz 18 und verliert die Tabellenführung an Timo Glock
Foto: dtm.com
Die DTM erlebte kurz nach dem Start des sechsten Saisonlaufs auf dem Hungaroring einige Schrecksekunden. Schon nach einer Viertelstunde Rennzeit wurde das zweite Rennen in Budapest wegen mehrerer Zwischenfälle in der Boxengasse unterbrochen. Grund hierfür waren mehrere voneinander unabhängige Unfälle in der regennassen Boxenstraße, in die auch die Autos von Lucas Auer und Edoardo Mortara verwickelt waren. Dabei wurden drei Personen verletzt und zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Ein verletzter Sportwart erlitt ersten Informationen zu Folge schwere Beinverletzungen, zwei weitere Personen wurden mittelschwer verletzt. Nach einer längeren Pause wurde das Rennen um 14:20 Uhr für eine Distanz von 28 Minuten plus einer Runde wieder aufgenommen.

Lucas Auer startete bei trockenen Verhältnissen von der Pole Position in das Rennen. Kurz nach dem Start setzte jedoch Regen ein, der im Laufe der ersten Runden immer stärker wurde und dazu führte, dass immer mehr Fahrer zum Wechsel von Trocken- auf Regenreifen an die Box kamen. Dabei konnten mehrere Piloten ihre mit Slicks bestückten Autos auf der nassen Streckenoberfläche in der Boxengasse nicht mehr kontrollieren und für den Stopp abbremsen.

Das Rennergebnis wurde durch die turbulente Anfangsphase mit frühen Boxenstopps, dem einsetzenden Regen sowie der zwischenzeitlichen Unterbrechung nach den Boxenzwischenfällen und dem folgenden Re-Start stark durcheinandergewürfelt. Zu Rennbeginn lagen die sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer noch auf den ersten sechs Plätzen.

Im Endergebnis kamen drei von ihnen in die Top-10: Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS), Lucas Auer (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) und Edoardo Mortara (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) belegten die Ränge fünf, neun und zehn. Daniel Juncadella (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) und Pascal Wehrlein (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) führten das Rennen nach dem Re-Start zwischenzeitlich an, kamen nach ihrem Pflichtboxenstopp auf den Plätzen 14 und 16 ins Ziel. Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) beendete das Rennen auf Rang 18.

In der Fahrerwertung liegt Gary nach sechs Saisonrennen mit elf Punkten Rückstand auf BMW-Pilot Timo Glock (90 Punkte) auf Platz zwei. Mercedes-AMG (297 Punkte) führt die Herstellerwertung mit 57 Punkten Vorsprung auf BMW (240 Punkte) weiter an.

Sonntag, 3. Juni 2018

DTM: BMW siegt aus dem Nichts !

Unverhoffter BMW-Dreifacherfolg in Budapest

  • Marco Wittmann feiert zehnten DTM-Sieg
  • Timo Glock erobert Tabellenführung zurück
  • Rennunterbrechung nach Unfällen in der Boxengasse

Überraschender Sieg für Marco Wittmann
Foto: dtm.com
BMW-Pilot Marco Wittmann hat das sechste DTM-Saisonrennen auf dem Hungaroring in Ungarn gewonnen. Der Fürther holte im Sonntagsrennen den Sieg vor seinen beiden Markenkollegen Timo Glock und Philipp Eng. „Das war ein unglaubliches Rennen und mit dem Ergebnis hätten wir sicherlich nicht gerechnet“, sagte Wittmann im Anschluss an das Rennen. Bei dem Ergebnis profitierten die Münchner auch von einer Rennunterbrechung, die nach Unfällen in der Boxengasse notwendig war. Platz vier belegte Audi-Pilot Mike Rockenfeller vor dem bestplatzierten Mercedes-AMG-Piloten Paul Di Resta.


Rennunterbrechung nach Unfällen in der Boxengasse

Der sechste DTM-Lauf auf dem Hungaroring musste nach Unfällen in der Boxengasse mit der roten Flagge unterbrochen werden. Auf der nassen Betonfläche vor den Boxen gerieten Lucas Auer, Edoardo Mortara und Bruno Spengler ins Rutschen. Dabei wurden in der Boxengasse arbeitende Personen verletzt. Ein ungarischer Sportwart wurde mit schweren Beinverletzungen ins Krankenhaus geflogen, zwei weitere Feuerwehrmänner aus Ungarn werden ebenfalls stationär behandelt. Drei Mercedes-AMG-Mechaniker erlitten leichte Verletzungen. Es bestand bei allen Unfallopfern zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr. „Nach dem, was heute geschehen ist, rückt das Sportliche natürlich in den Hintergrund“, sagte Gerhard Berger, 1. Vorsitzender der DTM-Dachorganisation ITR. „Ich wünsche den verletzten Helfern und Mechanikern eine schnelle Genesung.“

In der DTM-Fahrerwertung hat nach sechs von 20 Saisonrennen Timo Glock die Führung zurückerobert. Der BMW-Pilot hat 90 Punkte und einen Vorsprung von elf Punkten auf Gary Paffett (79). Paul Di Resta (67) und Lucas Auer (57) liegen auf den Plätzen drei und vier. Mit den 25 Punkten für seinen Sieg hat Wittmann sein Punktekonto auf 51 erhöht und ist Fünfter.

Nächste Station für die 18 DTM-Piloten ist der Norisring in Nürnberg. Vom 22. bis 24. Juni 2018 ist der einzige Stadtkurs im DTM-Kalender Austragungsort für die Saisonrennen sieben und acht.

DTM: Mercedes im Qualifying überlegen

Die Top-Drei ders Qualifyings
Foto: dtm.com
Fünf Mercedes auf dem ersten Plätzen nach dem heutigen Qualifying. Bester von Ihnen war Lucas Auer, er geht von Startplatz eins ins Rennen vor seinen Teamkollegen Pascal Wehrlein, Paul Di Resta, Edoardo Mortara und dem Meisterschaftsführenden Gary Paffett.

Bis kurz vor Schluss des Qualifying musste man mit einer Sensation rechnen, da Timo Glock (BMW) auf Platz 1 lag, aber in der letzten Minute des Qualifyings wurde er dann noch bis auf Platz 8 durchgereicht. Aber immerhin ist er bester BMW-Pilot und sagte auch im Interview das er wohl auch zum Schluss einen kleinen Fehler gemacht hat, welcher eine bessere Endplatzierung verhinderte. Mann darf also gespannt sein was für Timo Glock im Rennen noch drin ist. Für alle anderen BMW-Piloten sieht es nicht so gut aus, zwar liegt BMW insgesamt etwas besser als gestern, aber doch eher vermehrt auf den hinteren Plätzen. 

Audi tat sich im Qualifying heute auch etwas schwer. Am Ende reichte es für den besten Audi-Piloten, Renè Rast, für Platz 6. Seine Teamkollegen Nico Müller und Jamie Green  schafften es mit Platz 9 und 10 auch noch i die Top-Ten.

Am Schluss muss man eine drückende Überlegenheit von Mercedes feststellen, die alle Ihre Fahrer in den Top-Ten platzierten. Wir werden sehen wie sich das auf das heutige Rennen auswirkt, welches um 13.00 Uhr startet