Freitag, 13. April 2018

ADAC GT Masters-Auftakt in Oschersleben: Das sind die Fakten

  • Zwölfte Saison der "Liga der Supersportwagen" beginnt am Wochenende
  • Hochkarätiges Starterfeld mit 36 Autos von acht Marken und 23 Teams
  • SPORT1 überträgt beide Rennen in Oschersleben live
Foto: Jens Hawrda
 
Die Spannung steigt: Nur noch zwei Tage, bis das ADAC GT Masters in Oschersleben in seine zwölfte Saison startet. Wissenswertes zum ersten Lauf des Jahres am kommenden Wochenende (13.-15. April). Die beiden Rennen der "Liga der Supersportwagen" werden am Samstag und Sonntag ab 13:00 Uhr von SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.
 
  • Die Motorsport Arena Oschersleben ist zum elften Mal Austragungsort des ersten Laufes des ADAC GT Masters. 26 Rennen der "Liga der Supersportwagen" Rennen fanden bisher in der Magdeburger Börde statt
  • Der Kalender umfasst 2018 insgesamt sieben Läufe in Deutschland, Tschechien, Österreich und den Niederlanden
  • Das ADAC GT Masters startet 2018 erstmals in Tschechien. Das Land ist das insgesamt sechste nach Belgien, Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Slowakei, in dem die Serie antritt
  • Der einzige neue Kurs im Kalender ist das Autodrom Most. Es ist die 13. Strecke der Seriengeschichte
  • Sieben ehemalige ADAC GT Masters-Champions starten in Oschersleben in die Saison: Christopher Haase (2007), Sebastian Asch (2012 und 2015), Maximilian Götz (2012), Daniel Keilwitz (2013), Kelvin van der Linde (2014), Luca Ludwig (2015) und Christopher Mies (2016)
  • Mit dem zweimaligen FIA-WEC-Champion Timo Bernhard und dem ehemaligen FIA-GT1-Titelträger Lucas Luhr sind zwei Automobil-Weltmeister im Starterfeld
  • Mit 19 Siegen hat Daniel Keilwitz so viele Rennen gewonnen wie kein Fahrer im ADAC GT Masters. Der Corvette-Pilot hält auch den Rekord für die meisten Saisonsiege: 2014 triumphierte er sechsmal
  • Mit Timo Bernhard, Victor Bouveng, Andrea Caldarelli, Jake Dennis, Christopher Dreyspring, Philip Ellis, Jimmy Eriksson, Max Hofer, Mikkel Jensen, Lucas Luhr, Giorgio Maggi, Frank Perera, Timo Scheider, Kim-Luis Schramm, Jan-Erik Slooten, Oscar Tunjo, Aaro Vainio, Dries Vanthoor und Christopher Zoechling debütieren 19 Piloten in Oschersleben im ADAC GT Masters
  • Mit Rückkehrerin Claudia Hürtgen und Rahel Frey starten 2018 zwei Frauen im ADAC GT Masters. Sie haben bereits sieben beziehungsweise zwei Rennen in der "Liga der Supersportwagen" gewonnen
  • Zwei Piloten sind in dieser Saison im ADAC GT Masters auch gleichzeitig Teamchef: Timo Bernhard startet für das KÜS Team75 Bernhard, dass dem Sportwagen-Star zusammen mit Vater Rüdiger gehört. Jan-Erik Slooten steuert den Porsche seines Rennstalls IronForce by RING POLICE
  • Auch 2018 ist das Starterfeld des ADAC GT Masters international. Beim Saisonauftakt treten Fahrer aus 15 Nationen an. Am stärksten vertreten ist Deutschland mit 35 Piloten, also fast der Hälfte des Feldes, vor der Schweiz (7) sowie Belgien und Österreich (jeweils 4)
  • Jüngster Fahrer im Starterfeld ist wie im Vorjahr Audi-Pilot Ricardo Feller. Der Schweizer ist beim Saisonauftakt 17 Jahre alt
  • Fast 20.000 PS hat das 36 Fahrzeuge von Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Honda, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche umfassende Feld des ADAC GT Masters
  • Der Audi R8 LMS ist mit 13 Fahrzeugen das unter den Teams beliebteste Modell im ADAC GT Masters, danach folgen der Mercedes-AMG GT3 mit sechs und der Lamborghini Huracán GT3 mit fünf Autos
  • Audi ist mit insgesamt 31 Siegen auch die bisher erfolgreichste Marke der Serie, dicht gefolgt von Corvette mit 29 Triumphen und Lamborghini mit 27 ersten Plätzen
  • Neueinsteiger Honda ist die 18. Marke in der Geschichte der "Liga der Supersportwagen". Die Lokalmatadore Honda Team Schubert Motorsport setzen den NSX GT3 ein
  • Ferrari kehrt in diesem Jahr erstmals seit 2012 in das GT Masters zurück. 2007 und 2011 holten die italienische Marke bereits drei Siege
  • Callaway Competition startete bereits in der ADAC GT Masters-Premierensaison 2007. Mit 27 Siegen ist der Rennstall aus Leingarten so erfolgreich wie kein anderer
  • Das BMW Team Schnitzer, BWT Mücke Motorsport sowie die ADAC GT Masters-Rückkehrer Phoenix Racing und Team Rosberg holten in der DTM insgesamt fünf Fahrertitel und 54 Rennsiege
  • Mit AutoArenA Motorsport, EFP by TECE, IronForce by RING POLICE und Team ISR starten 2018 vier Rennställe erstmals in der "Liga der Supersportwagen"
  • Gute Schule: Zahlreiche Fahrer im ADAC GT Masters starteten ihre Karriere in den Formel-Nachwuchsserien des ADAC: Dazu zählen unter anderem Klaus Bachler, Maximilian Buhk, Indy Dontje, Christian Engelhart, Ricardo Feller, Maximilian Götz, Mikkel Jensen, Marvin Kirchhöfer, Remo Lips, Giorgio Maggi, Dennis Marschall, Stefan Mücke, Mike David Ortmann, Jeffrey Schmidt, Kim-Luis Schramm und Luca Stolz. Aus der ADAC TCR Germany steigt in diesem Jahr Max Hofer auf

Startschuss in Oschersleben: ADAC TCR Germany mit Vollgas in die dritte Saison

  • Buntes Feld: Sieben Marken, 30 Starter, ein Fußball-Nationalspieler
  • SPORT1 zeigt die Rennen der ADAC TCR Germany im TV
  • Honda Rookie Challenge geht in die nächste Runde
Foto: Jens Hawrda
Das lange Warten hat ein Ende, die ADAC TCR Germany gibt wieder Vollgas: Am Wochenende (13. bis 15. April) startet die Tourenwagenserie des ADAC in ihre dritte Saison. Fast schon traditionell findet der Auftakt in der Motorsport Arena in Oschersleben statt. 30 Fahrer, die sieben Marken Audi, Cupra, Honda, Renault, Peugeot, VW und Opel mit 350 PS starken Tourenwagen sowie ein Team eines Fußball-Nationalspielers sind vor Ort - SPORT1 wird die Rennen der ADAC TCR Germany im Fernsehen zeigen. Online sind die beiden Läufe am Samstag (11.55 Uhr) und Sonntag (10.00 Uhr) im Livestream unter adac.de/motorsport, sport1.de und youtube.com/adac zu sehen.
 
Das Fahrerfeld ist bunt gemischt. Aufstrebende Talente fordern erfahrene Piloten heraus, mit Jasmin Preisig (25, Schweiz, Steibel Motorsport) im Opel Astra TCR und Michelle Halder (18, Meßkirch, Profi-Car Team Halder) im Cupra TCR sind auch zwei Damen dabei. Fußball-Nationalspieler Max Kruse hat sein eigenes Team gegründet und setzt auf Benjamin Leuchter (30, Duisburg) im VW Golf GTI TCR als Fahrer. Leuchter ist ein alter Bekannter in der ADAC TCR Germany: Er war bereits 2016 dabei und greift in diesem Jahr in einer neuen Umgebung an.
 
"Unsere Tests liefen gut, aber eine Prognose ist unheimlich schwer. Da gibt es viele unbekannte Punkte und Faktoren", sagt Leuchter. "Ich hatte 2017 ein sehr erfolgreiches Jahr in der Langstrecke und habe daher natürlich eine gewisse Erwartungshaltung. Aber ich bin auch realistisch. Wir sind ein neues Team. Jeder muss seine Position finden. Ich hoffe, dass wir im vorderen Bereich mitfahren können."
 
Michelle Halder, die Schwester des Vizemeisters Mike Halder (22, Meßkirch, Team Honda ADAC Sachsen), wird wie fünf weitere Starter als Rookie gewertet und in der Honda Rookie Challenge antreten. In dieser Wertung werden neben Michelle Halder auch Opel-Pilot Luke Wankmüller (16, Straubenhardt, HP Racing International), Max Hesse (16, Wernau, Prosport Performance) im Audi RS3 LMS, Marcel Fugel (17, Chemnitz, Profi-Car Team Halder) im Honda Civic TCR, Loris Prattes (17, Neuhemsbach, Topcar Sport) im Cupra TCR und VW-Fahrer Justin Häußermann (17, Forchtenberg, Liqui Moly Team Engstler) antreten, der Sieger der Honda Rookie Challenge erhält am Saisonende einen Honda Civic.
 Für Mike Halder, im Vorjahr nur von Josh Files (27, Großbritannien, Target Competition) geschlagen, zählt in dieser Saison nur der Titel. "Ich möchte eine Steigerung haben zum letzten Jahr", sagt Halder, der 2018 im Honda Civic TCR des Team Honda ADAC Sachsen sitzt: "Als Vizemeister muss das also dann der Titel sein."
 
Weil Files und sein Team Target Competition, die 2016 und 2017 sowohl Fahrer- als auch Teammeister geworden waren, in diesem Jahr nicht mehr in der ADAC TCR Germany, sondern in der TCR Europe fahren, sind die Karten neu gemischt. Halder rechnet sich große Chancen auf den Titel aus, aber "wo wir wirklich stehen, sehen wir erst am Freitag", betont der 22-Jährige. Dann geht es in Oschersleben zur Sache, nach zwei freien Trainings folgt am Abend ab 17.20 Uhr das Qualifying.
 
 "Es gibt natürlich viele offene Fragen, wir wissen nicht, wer bei den Tests was gezeigt hat", sagt  Halder, der im Fahrerfeld vor allem Niels Langeveld (30, Niederlande, Racing One) stark  einschätzt: "Er war schon im vergangenen Jahr sehr gut und hat im Audi RS3 LMS im Team  Racing One ein sehr schnelles Paket."
 
Harald Proczyk (42, Österreich, HP Racing International), der Vizemeister der Premierensaison,  hat bei den Tests im Opel Astra TCR ebenfalls bewiesen, dass mit ihm zu rechnen sein wird.  Schnell war auch der VW Golf GTI TCR des Liqui Moly Team Engstler, das mit Luca Engstler (18,  Wiggensbach) und Florian Thoma (22, Schweiz) zwei starke Piloten in seinen Reihen hat. Antti  Buri (30, Finnland, LMS Racing) greift erneut im Audi an, Steve Kirsch (38, Chemnitz, Besagroup  Racing Team) hat dagegen die Marke gewechselt. Der ehemalige Honda-Pilot fährt nun einen  der neuen Renault Mégane TCR.
 
Apropos neu: Auch der Peugeot 308 TCR feiert seine Premiere in der ADAC TCR Germany, Lukas  Niedertscheider (23, Österreich, Niedertscheider Motorsport) wird den 350 PS starken Wagen  steuern. Als siebtes Fabrikat ist der Cupra TCR dabei, auf den insgesamt fünf Fahrer setzen.

DTM: Christian Vietoris wird Test- und Ersatzfahrer bei Mercedes

Noch ein DTM-Comeback: Christian Vietoris komplettiert den Fahrerkader für die Saison 2018 als Test- und Ersatzfahrer

Christian Vietoris
Foto: Jens Hawrda
  • Christian blickt auf sechs Jahre DTM-Erfahrung und zwei vierte Plätze in der Fahrerwertung zurück
  • Christian Vietoris: „Nach einem Jahr Pause freue ich mich natürlich, wieder zurück im Motorsport und in der Mercedes-Familie zu sein.“
  • Ulrich Fritz: „Wir kennen Christian schon sehr lange und wissen, dass er nicht nur ein sehr schneller Rennfahrer, sondern auch ein super Teamplayer ist.“
 
Der DTM-Saisonstart 2018 in Hockenheim rückt immer näher: Mit der Verpflichtung von DTM-Rennsieger Christian Vietoris komplettiert das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team seinen Fahrerkader für die anstehende Jubiläumssaison. Der Rückkehrer wird das Team an allen zehn Rennwochenenden als Test- und Ersatzfahrer verstärken und im Fall der Fälle einspringen, sollte einer der sechs Einsatzfahrer nicht starten können.
 
„Nach einem Jahr Pause freue ich mich natürlich, wieder zurück im Motorsport und in der Mercedes-Familie zu sein. Die Akkus sind voll aufgeladen und ich bin bereit für meine Aufgaben als Ersatzfahrer in der DTM“, sagte Christian, der neben Daniel Juncadella und Pascal Wehrlein der dritte DTM-Rückkehrer im diesjährigen Fahrerkader des Teams ist. „Nach sechs DTM-Jahren zusammen mit Mercedes verfüge ich über viel Erfahrung und bin einsatzbereit, wenn das Team mich braucht.“
 
Christian startete zwischen 2011 und 2016 sechs Jahre lang für Mercedes-AMG Motorsport in der DTM. In dieser Zeit fuhr er einen Sieg, drei Pole Positions, neun Podestplätze und zwei schnellste Rennrunden ein. Seine beiden erfolgreichsten Saisons absolvierte er in den Jahren 2013 und 2014, als er als bester Fahrer des Teams jeweils Vierter in der Fahrerwertung wurde. Zu den Highlights seiner bisherigen DTM-Laufbahn gehört sein Debütsieg in Oschersleben 2014, als er bei schwierigen und wechselhaften Wetterbedingungen mit der richtigen Strategie von Startplatz 16 bis aufs oberste Podesttreppchen fuhr.
 
„Wir kennen Christian schon sehr lange und wissen, dass er nicht nur ein sehr schneller Rennfahrer, sondern auch ein Teamplayer ist“ , sagte Mercedes-AMG Motorsport DTM-Teamchef Ulrich Fritz. „Er kennt das Team sowie die Abläufe und besitzt mehrere Jahre DTM-Erfahrung. Genau diese Eigenschaften wünschst du dir bei einem Ersatzfahrer, der notfalls kurzfristig bereit sein muss, um ins Auto zu springen und Leistung abzurufen. Wir wissen, was wir an Christian haben und sind froh, dass wir mit ihm einen erfahrenen Piloten gefunden haben, der unseren Fahrerkader komplettiert.“

ADAC GT Masters startet mit spannenden Premieren in die Saison

  • Erster Saisonlauf des ADAC GT Masters in Oschersleben
  • Neue Fahrer und Autos im Mittelpunkt des Interesses
  • Auftakt mit 36 Sportwagen von acht Marken und 23 Teams
Foto: Jens Hawrda
WEC-Weltmeister und Le-Mans-Sieger Timo Bernhard (36/Bruchmühlbach-Miesau), DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau), GT1-Weltmeister Lucas Luhr (38/Ermatingen), Ferrari 488 GT3 oder Honda NSX GT3 - zahlreiche namhafte Piloten und spektakuläre GT-Fahrzeuge feiern am kommenden Wochenende (13. bis 15. April) ihre Premiere im ADAC GT Masters. Beim Saisonauftakt in der Motorsport Arena Oschersleben treffen sie erstmals auf die etablierten Teilnehmer der "Liga der Supersportwagen". Welchem Fahrerduo und welcher der insgesamt acht Marken im Feld gelingt dabei der beste Saisonstart? Die beiden Rennen des Auftaktwochenendes werden am Samstag und Sonntag ab 13:00 Uhr von SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.
 
Am kommenden Wochenende fällt in Oschersleben der Startschuss für Saison zwölf des ADAC GT Masters. Gesucht wird der Nachfolger des letztjährigen Champions Jules Gounon (23/F). Insgesamt 36 stark besetzte GT3-Sportwagen von Audi, BMW, Corvette, Rückkehrer Ferrari, Debütant Honda, Lamborghini, Mercedes-AMG sowie Porsche versprechen eine spannende Saison. Sieben ehemalige ADAC GT Masters-Champions messen sich mit hochkarätigen Gegnern, darunter einige namhafte Neulinge, die erstmals in der Serie antreten.
 
Als zweifacher FIA-WEC-Titelgewinner und Le-Mans-Sieger (jeweils 2015 und 2017) kommt Timo Bernhard in die Motorsport Arena. Der Sportwagen-Star tritt erstmals für seinen eigenen Rennstall KÜS Team75 Bernhard an, wo er sich einen Porsche 911 GT3 R mit dem Porsche-Werksfahrerkollegen Kévin Estre (29/F) teilt. Ein zweiter großer Name, der in Oschersleben debütieren wird, ist Timo Scheider, der DTM-Champion von 2008 und 2009. Er startet zusammen mit BMW-Motorsport-Junior Mikkel Jensen (23/DK) in einem BMW M6 GT3. "Ich freue mich riesig, wieder in Deutschland präsenter zu sein und meine erste Meisterschaft mit BMW und dem BMW Team Schnitzer in Angriff zu nehmen", so Scheider.
 
Lucas Luhr, der FIA-GT1-Weltmeister von 2011, debütiert ebenfalls mit einem Porsche 911 GT3 R im ADAC GT Masters. Der zweimalige Sieger des ADAC Zurich 24 Rennens startet zusammen mit Teamchef Jan-Erik Slooten (33/Jülich) für den neuen Rennstall IronForce by RING POLICE, der von YouTube-Star JP Kraemer unterstützt wird. Kraemer wird an der Strecke dem Team die Daumen drücken.
 
 uch bei den Rennfahrzeugen gibt es 2018 im ADAC GT Masters spektakuläre Neuzugänge. Seine Serienpremiere feiert in Oschersleben der Ferrari 488 GT3. Mit dem Fahrzeug von HB Racing kehrt das "Cavallino Rampante" erstmals seit 2012 in die "Liga der Supersportwagen" zurück. Gefahren wird der 488 von Ex-Champion Luca Ludwig (29/Bornheim) und Dominik Schwager (41/Eisenhofen). Ludwig, der in Oschersleben schon vier Laufsiege feiern konnten, ist gespannt auf den Saisonstart. "Für mich ist der Saisonauftakt etwas Besonderes," sagt Ludwig. "Natürlich zum einen, weil ich erstmals im Ferrari, mit einem neuen Team und Teamkollegen starte, aber auch weil die lange Winterpause vorbei ist. Ich freue mich auf die erste richtige Standortbestimmung. Ich denke, wir werden ganz gut dabei sein, aber wohl noch nicht ganz vorn. Der Ferrari fährt sich ganz anders als der Mercedes-AMG aus dem letzten Jahr. Ich muss mich daher umstellen. Beim 488 ist zum Beispiel der Bereich, in dem man wirklich schnell ist, sehr schmal. Man muss beim Fahren alles präzise auf den Punkt bringen."
 
Ebenfalls neu im ADAC GT Masters sind die Honda NSX GT3, die von den Oscherslebener Lokalmatadoren Honda Team Schubert Motorsport eingesetzt werden. "Das Rennwochenende ist eine tolle Herausforderung", freut sich Teamchef Torsten Schubert auf die Europa-Premiere des GT-Sportwagens. "Wir waren zuletzt noch einmal testen und haben beim Set-up sehr viel gefunden. Daher hoffe ich, dass wir uns im Mittelfeld platzieren. Mit unseren beiden jungen Fahrern Christopher Dreyspring und Giorgio Maggi wollen wir möglichst viele Punkte in der Pirelli-Junior-Wertung sammeln."
 
Den Fans wird in Oschersleben auch ein umfangreiches Rahmenprogram geboten. Die ADAC Formel 4, die ADAC TCR Germany, der Porsche Carrera Cup Deutschland und der Renault Clio Cup Central Europe tragen dort ebenfalls ihren ersten Saisonlauf aus. Sowohl am Samstag (10:15-10:45 Uhr) als auch am Sonntag (10:45-11:15 Uhr) können die Zuschauer beim Pit Walk Autogramme sammeln und ein Blick hinter die Kulissen des ADAC GT Masters werfen. Beim Meet the Drivers vor der ADAC Hospitality haben die Fans am Samstag ebenfalls die Chance, die Fahrer zu treffen.

Mittwoch, 11. April 2018

DTM: Drei Fragen an Daniel Juncadella

Daniel Juncadella
Foto: Mercedes-Motorsport
Daniel, Du bist am Dienstag zum ersten Mal seit deiner Verletzung wieder in einem DTM-Auto gefahren. Wie hat es sich angefühlt?
 
Daniel Juncadella: Es war eine ganz besondere Situation für mich. Ich wusste schon vorher, dass ich meinen Arm bewegen konnte, aber am Montag saß ich das erste Mal wieder im Auto und wurde darin angeschnallt. Da habe ich erst einmal gemerkt, wie eng es im Cockpit wirklich ist. Danach war ich mir nicht ganz sicher, ob ich so am Dienstag würde fahren können. Aber nach dem ersten Run habe ich bemerkt, dass wir nur ein paar Anpassungen am Lenkrad und dem Sitz benötigen. Auf dem zweiten Run fühlte ich mich bereits okay. Als ich dann aus dem Auto gesprungen bin, sah ich, dass ich zu diesem Zeitpunkt nur drei Zehntel hinter Gary auf Platz zwei lag. Das war eine große Überraschung für mich! Denn ich fühlte mich zwar gut im Auto, rechnete aber damit, dass ich bei den Rundenzeiten wegen der Verletzung vielleicht weiter weg sein würde. Schließlich muss ich den Rechtskurven meinen rechten Arm etwas mehr verwenden und hier in Hockenheim gibt es relativ viele Rechtskurven.
 
Im Team hast Du jetzt schon den liebevollen Spitznamen „ Mann aus Titan“ weg. Was sagst Du dazu?
 
Daniel Juncadella: Na klar, ich bestehe jetzt aus einem ganz schönen Stück Titan. Vielleicht poste ich in den nächsten Tag noch ein paar Bilder davon, um den Beweis anzutreten! Aber im Ernst: Das war ein ganz besonderer Tag für mich. Das Gefühl kommt fast an die größten Erfolge in meiner Karriere heran. Zu Beginn des Nachmittags war es für mich etwas härter, aber insgesamt lief alles super und ich konnte 121 Runden absolvieren.
 
Wie hat sich das Auto angefühlt?
 
Daniel Juncadella: Es war gut. Das Team hat im Vergleich zum ersten Testtag am Montag ein paar Veränderungen vorgenommen und dadurch war das Setup bereits zu Beginn sehr ordentlich. Wir haben am Vormittag einige Dinge ausprobiert, die sich positiv ausgewirkt haben. Am Nachmittag haben wir uns auf Rennsimulationen konzentriert. Das war für mich die erste Rennsimulation mit der neuen Reifenmischung, die ich vor zwei Jahren schon einmal getestet habe. Das lief ebenfalls sehr positiv und ich glaube, dass ich dabei konkurrenzfähig gewesen bin. Insgesamt war es ein perfekter Tag für mich. Ich hätte mir keinen besseren Tag wünschen können.