Dienstag, 27. März 2018

Mercedes-AMG bei ADAC GT Masters-Generalprobe vorn

  • Offizielle Testfahrten über zwei Tage in Oschersleben
  • Drei Mercedes-AMG auf den ersten Plätzen
  • Lamborghini am ersten Tag vorn
 
Mit zweitägigen Testfahrten in der Motorsport Arena Oschersleben haben sich die Teams und Fahrer des ADAC GT Masters auf die neue Saison vorbereitet. Die besten Rundenzeiten gelangen dabei Mercedes-AMG. Gleich drei der schwäbischen GT3-Sportwagen platzierten sich auf den ersten drei Gesamtpositionen. Den Saisonauftakt trägt das ADAC GT Masters vom 13. bis 15. April ebenfalls in der Magdeburger Börde aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
Lamborghini am ersten Testtag vorn
Foto: ADAC-Motorsport
So langsam wird es ernst. Knapp zweieinhalb Wochen vor dem ersten Lauf nutzten alle 23 Teams der "Liga der Supersportwagen" insgesamt fünf Testsessions, um wichtige Daten und Erfahrung zu sammeln. 35 Fahrzeuge von acht Marken kamen dabei zum Einsatz. Gesamtschnellster wurde Nicolai Sylvest (20/DK) im Mercedes-AMG des Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing, den er sich mit ADAC Formel 4-Aufsteiger Kim-Luis Schramm (20/Wümbach) teilte. Der Bestwert des Dänen, den er in der fünften und letzten Session aufstellte, betrug 1.23,320 Min. "In den ersten Sitzungen haben wir uns mit dem Set-up etwas schwergetan", so Sylvest. "Doch vor der letzten Sitzung haben wir das Auto noch mal verändert und dann hat es gepasst. Am Ende bin ich mit frischen Reifen gefahren - und das zeigt sich am Ergebnis."
Ferrari wird das Feld in diesem Jahr bereichern
Foto: ADAC-Motorsport
Die zweitschnellste Rundenzeit beim Test setzten Markus Pommer (27/Neckarsulm)/Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide HTP Motorsport) in einem weiteren Mercedes-AMG. Pommer gelang mit 1.23,548 Minuten nicht nur die die zweitbeste Gesamtzeit, sondern auch die Bestzeit in der vierten Sitzung am Dienstagmorgen. "Der Test verlief wirklich gut. Am ersten Tag habe ich mich noch etwas mit der Umstellung auf den Mercedes-AMG, den ich in diesem Jahr erstmals fahre, schwergetan. Abends habe ich noch mal die Daten analysiert und bin viel aussortierter in den zweiten Tag gestartet. Ich war schon mit gebrauchten Reifen schnell, und mit neuen Reifen lief es noch besser. Ich fühle mich inzwischen ganz wohl mit dem Auto. Für den Saisonauftakt bin ich zuversichtlich."
 
Das "Stern"-Trio an der Spitze vervollständigten Luca Stolz (22/Brachbach) und Sebastian Asch (31/Ammerbuch, beide Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing). Ihnen fehlten 0,256 Sekunden auf die Bestzeit. Mit 1.23,580 Minuten erzielte das Trio Ivan Lukashevich (26/RUS), Nicolaj Møller Madsen (25/DK) und Jake Dennis (22/GB) im schnellsten Audi R8 von ADAC GT Masters-Rückkehrer Phoenix Racing die viertbeste Rundenzeit des Tests vor ihren Markenkollegen Florian Spengler (30/Schaffhausen) und Dries Vanthoor (19/B, beide EFP by TECE).
 
Der Montag stand vor allem im Zeichen von Lamborghini. Andrea Caldarelli (28/I) und Mirko Bortolotti (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) waren nicht nur die Schnellsten am Auftakttag, sondern auch in zwei der ersten drei Sitzungen. Ebenfalls eine Bestzeit am ersten Tag gelang dem Brüderduo Sheldon van der Linde (18/ZA) und Kelvin van der Linde (21/ZA) in einem Audi R8 von Montaplast by Land-Motorsport.
Honda NSX GT3
Foto: ADAC-Motorsport
Seine ADAC GT Masters-Premiere feierte in Oschersleben der Honda NSX GT3. Dem Honda Team Schubert Motorsport und seinem jungen Fahrerduo Giorgio Maggi (20/CH) und Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) kam es beim Test vor allem darauf an, möglichst viel Erfahrung mit dem japanischen Fahrzeug zu sammeln. Mit dem 488 GT3 von HB Racing kehrt Ferrari erstmals seit 2012 wieder in das ADAC GT Masters zurück. In der Motorsport Arena drehten Dominik Schwager (41/Eisenhofen) und Luca Ludwig (29/Bornheim) fleißig mit dem roten Renner Runden. In der vierten Sitzung gelang ihnen der Sprung in die Top Ten der Rundenzeiten.

ADAC GT-Masters: 4.und 5 Testssession - Mercedes stark

Mercedes dominiert den zweiten  Testtag
Foto: ADAC-Motorsport
Sowohl in der vierten als auch in der fünften Testsession stelle Mercedes das schnellste Fahrzeug. Stellt die kombinierten Tagesbestzeiten gegenüber Sie war auch hier Mercedes die dominierende Marke und sichert sich die drei schnellsten Rundenzeiten.

Ergebnis 4. Testsession (Top-Five):
 
1. M.Pommer(DEU) MANN-FILTER Team HTP Motorsport(DE)Mercedes-AMG GT3,
2. J.Dennis(GBR) Phoenix Racing(DEU) Audi R8 LMS,
3. D.Vanthoor(BEL) EFP by TECE(DEU) Audi R8 LMS,
4. I.Dontje(NLD) MANN-FILTER Team HTP Motorsport(DE)Mercedes-AMG GT3,
5. M.Hofer(AUT) Phoenix Racing(DEU) Audi R8 LMS.

Ergebnis 5. Testsession (Top-Five):
 
1. N.Sylvest(DNK) Team ZAKSPEED BKK Mobil Oil Racing(DE)Mercedes-AMG GT3,
2. L.Stolz(DEU) Team ZAKSPEED BKK Mobil Oil Racing(DE)Mercedes-AMG GT3,
3. C.Engelhart(DEU) GRT Grasser-Racing-Team(AUT) Lamborghini Huracan GT3,
4. E.Perez Companc(ARG) GRT Grasser-Racing-Team(AUT) Lamborghini Huracan GT3,
5. T.Scheider(DEU) BMW Team Schnitzer(DEU) BMW M6 GT3.
 
 
Kombinierte Bestzeiten Montag und Dienstag (Top-Five):
 
 1. K.Schramm/N.Sylvest,Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing-Mercedes, 1.23,320 Min.
 2. M.Pommer/M.Götz, HTP Motorsport-Mercedes, 1.23,548 Min.
 3. L.Stolz/S.Asch, Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing-Mercedes, 1.23,576 Min.
 4. I.Lukashevich/J.Dennis, Phoenix Racing-Audi, 1.23,580 Min.
 5. F.Spengler/D.Vanthoor, EFP by TECE-Audi, 1.23,589 Min.

TCR Germany 4. Testsession: VW wieder vorn

Benjamin Leuchter (Max Kruse Racing)
Foto: ADAC-Motorsport
Am Dienstag Vormittag stand der vierte Test innerhalb der Testtage in Oscherleben für die ADAC TCR Germany an und wieder stellte VW das schnellste Fahrzeug. Diesmal war es B. Leuchter von neuen Team Max Kruse Racing der mit seinem VW GTI TCR 2018 in 1:32.345 die Bestzeit fuhr. Hinter ihm auf Platz zwei und drei H.Proczyk (Opel Astra TCR) und P. Fulin (Cupra TCR).
 
Damit machten an den Testtagen in Oschersleben aus unserer Sicht die VW-Piloten Engstler, Thoma und Leuchter, sowie Halder (Honda), Fulin (Cupra) und Proczyk (Opel) den stärksten Eindruck.

Ergebnis 4. Testsession (Top-Five):
 
1. B.Leuchter Max Kruse Racing VW Golf GTI TCR 2018,
2. H.Proczyk HP Racing International Opel Astra TCR,
3. P.Fulin Fullin Race Academy Cupra TCR,
4. S.Kaibach PROsport Performance Audi RS 3 LMS,
5. M.Halder Team Honda ADAC Sachsen Honda Civic TCR 2018.

Für Spannung ist gesorgt: Das ADAC GT Masters vor Saison zwölf

  • Fahrerfeld begeistert mit großen Namen und bekannten Neueinsteigern
  • Sieben Ex-Champions wollen erneut den Titel holen
  • Neuer Sendeplatz für ADAC GT Masters-Magazin bei TV-Partner SPORT1
Neueinsteiger Honda mit dem NSX GT3
Foto: ADAC-Motorsport
Weltmeister, Le-Mans-Sieger, Ex-F1-Pilot, DTM-Titelgewinner, ALMS-Titelträger und sieben ehemalige Champions – das Fahrerfeld des ADAC GT Masters kann sich 2018 wahrlich sehen lassen. Während des Medientags beim offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben stellte die „Liga der Supersportwagen“ ihre Starter für die neue Saison vor. Mit Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG, Porsche und erstmals auch Honda sind 2018 acht Marken im Feld vertreten. Den Auftaktlauf trägt das ADAC GT Masters vom 13.–15. April in der Motorsport Arena Oschersleben aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
23 Teams mit 36 Autos von acht Herstellern – darunter Neueinsteiger Honda und Rückkehrer Ferrari: Das ADAC GT Masters präsentiert in seiner zwölften Saison ein abwechslungsreiches und hochklassiges Starterfeld. „Ich bin mir sicher, dass wir auch 2018 wieder eine hochspannende Saison im ADAC GT Masters erleben werden“, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. „Das ADAC GT Masters entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter und unterstreicht erneut seinen Ruf als eine der stärksten GT3-Serien weltweit.“
Der Meister von 2015, Luca Ludwig startet 2018 im Ferrari
Foto: ADAC-Motorsport
Auch ADAC Motorsportchef Thomas Voss freut sich auf die 14 Saisonrennen der „Liga der Supersportwagen“: „Wir sind sehr glücklich über das große Interesse am ADAC GT Masters. Mit Honda dürfen wir eine neue Marke begrüßen, aber auch, dass Ferrari wieder dabei ist, ist eine sehr positive Entwicklung. Die Rückkehr namhafter Rennställe wie Phoenix Racing und Team Rosberg unterstreicht die hohe Bedeutung des ADAC GT Masters.“

Prominente Namen im Fahrerfeld

Gleich mehrere international bekannte Piloten geben in diesem Jahr ihren Einstand im ADAC GT Masters. So startet der zweimalige WEC-Weltmeister und Le-Mans-Sieger Timo Bernhard (36/Bruchmühlbach-Miesau) erstmals selbst für seinen Rennstall KÜS Team75 Bernhard, wo er sich einen 911 GT3 mit seinem Porsche-Werksfahrerkollegen Kévin Estre (29/F) teilt. Mit Lucas Luhr (38/Ermatingen) startet ein weiterer ehemaliger Weltmeister erstmals in der „Liga der Supersportwagen“. Der Titelgewinner der FIA-GT1-Weltmeisterschaft 2011, Gesamtsieger der American Le Mans Series (ALMS) und zweimalige Gewinner des ADAC Zurich 24h Rennens fährt ebenfalls einen „Elfer“ – und zwar für das neue Team IronForce by RING POLICE, das von YouTube-Star JP Kraemer unterstützt wird.
Der ehemalige DTM-Meister Timo Scheider startet 2018 für BMW im ADAC GT-Masters
Foto: ADAC-Motorsport
Ebenfalls neu im ADAC GT Masters ist Timo Scheider (39/Lochau, BMW Team Schnitzer). Der DTM-Titelgewinner von 2008 und 2009 pilotiert einen BMW M6 GT3. Für Gasteinsätze ist auch DTM-Pilot Jamie Green (35/GB) eingeplant. Der Audi-Fahrer steuert immer dann einen R8 LMS von BWT Mücke Motorsport, wenn Stammfahrer Stefan Mücke (36/Berlin) Verpflichtungen in der Sportwagen-Weltmeisterschaft FIA WEC hat. Mit Markus Winkelhock (37/Berglen-Steinach, BWT Mücke Motorsport), Frank Stippler (42/Bad Münstereifel, Team ISR), Pierre Kaffer (41/Salenstein, EFP by TECE) und Rahel Frey (32/CH, YACO Racing) treten vier weitere ehemalige DTM-Piloten in einem Audi R8 LMS an.
 
Gleich sieben ehemalige ADAC GT Masters-Champions starten in der Saison 2018 – viele davon mit einem neuen Team. So kehrt der zweimalige Titelgewinner Sebastian Asch (31/Ammerbuch) zum Team Zakspeed BKK Mobil Oil zurück und pilotiert dort einen Mercedes-AMG GT3. Auch mit dem Stern unterwegs ist Ex-DTM-Pilot Maximilian Götz (32/Uffenheim, HTP Motorsport), der Champion von 2012. Seine Premiere im Ferrari 488 GT3 feiert dagegen der Titelgewinner von 2015, Luca Ludwig (29/Bornheim, HB Racing).
 
Drei ehemalige Titelgewinner vertrauen auf den Audi R8 LMS: Christopher Haase (30/Kulmbach), wechselt zu BWT Mücke Motorsport, Kelvin van der Linde (21/ZA) zu Montaplast by Land-Motorsport. Dort ist er Teamkollege von Christopher Mies (28/Heiligenhaus). Mit der Corvette C7 GT3-R, dem Meisterauto von 2017, startet dagegen Daniel Keilwitz (28/Villingen).

Erweiterte TV-Präsenz

Die Fans des ADAC GT Masters können sich auch 2018 auf umfangreiche TV-Sendezeiten freuen. SPORT1 überträgt weiterhin alle 14 Saisonrennen live und in voller Länge. Neu für 2018 ist, dass der Sportsender das ADAC GT Masters Magazin mit allen Highlights aus der „Liga der Supersportwagen“, der ADAC Formel 4 und ADAC TCR Germany nun bereits am Sonntagabend der Rennwochenenden ausstrahlt. So werden die Fans noch schneller über Rennen, Hintergründe und Ereignisse informiert.

GT-Masters dritte Testsession: Kelvin van der Linde mit Bestzeit

Foto: Jens Hawrda
In der dritten Testsession der ADAC GT-Masters am Montag Nachmittag sicherte die K.v.d. Linde im Audi R8 LMS vom Team Montaplast by Land-Motorsport in 1:23.682 die Bestzeit vor F.Vervisch von Aust Motorsport (ebenfalls Audi R8 LMS). Dritter wurde M. Götz im Mercedes-AMG GT3 vom Team MANN-Filter Team HTP Motorsport.

"Es war ein sehr interessanter Tag", so Kelvin van der Linde. "Wir haben viel mit den Pirelli-Reifen ausprobiert und Qualifying-Simulationen durchgeführt. Ein guter Start ins ADAC GT Masters mit meinem neuen Team - auch wenn ich die Mechaniker und Ingenieure schon von den 24 Stunden von Daytona im Januar kenne. Heute Morgen war es sehr kalt, daher war es anfangs schwierig, ein passendes Set-up finden. Aber das haben wir hingekommen. Als es am Nachmittag wärmer wurde, mussten wir das Auto wieder umbauen und die Abstimmung anpassen."
 
Im Laufe des Tages wurden die Zeitabstände immer enger, in der letzten Testsession am Nachmittag lagen dann die ersten 15 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde. Werksfahrer Mirko Bortolotti vom Team ORANGE1 by GRT Grasser war mit seiner in der ersten Testsession am Morgen gefahrenen Zeit der Gesamtschnellste des Tages.
 
Ergebnisse dritte Testsession (Top-Five):
 
1. K.van der Linde(ZAF) Montaplast by Land-Motorsport(DEU) Audi R8 LMS,
2. F.Vervisch(BEL) Aust Motorsport(DEU) Audi R8 LMS,
3. M.Götz(DEU) MANN-FILTER Team HTP Motorsport(DEMU)ercedes-AMG GT3,
4. M.Bortolotti(ITA) ORANGE1 by GRT Grasser(AUT) Lamborghini Huracan GT3,
5. A.de Leener(BEL) KÜS TEAM75 Bernhard(DEU) Porsche 911 GT3 R.