Dienstag, 27. März 2018

Für Spannung ist gesorgt: Das ADAC GT Masters vor Saison zwölf

  • Fahrerfeld begeistert mit großen Namen und bekannten Neueinsteigern
  • Sieben Ex-Champions wollen erneut den Titel holen
  • Neuer Sendeplatz für ADAC GT Masters-Magazin bei TV-Partner SPORT1
Neueinsteiger Honda mit dem NSX GT3
Foto: ADAC-Motorsport
Weltmeister, Le-Mans-Sieger, Ex-F1-Pilot, DTM-Titelgewinner, ALMS-Titelträger und sieben ehemalige Champions – das Fahrerfeld des ADAC GT Masters kann sich 2018 wahrlich sehen lassen. Während des Medientags beim offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben stellte die „Liga der Supersportwagen“ ihre Starter für die neue Saison vor. Mit Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG, Porsche und erstmals auch Honda sind 2018 acht Marken im Feld vertreten. Den Auftaktlauf trägt das ADAC GT Masters vom 13.–15. April in der Motorsport Arena Oschersleben aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
23 Teams mit 36 Autos von acht Herstellern – darunter Neueinsteiger Honda und Rückkehrer Ferrari: Das ADAC GT Masters präsentiert in seiner zwölften Saison ein abwechslungsreiches und hochklassiges Starterfeld. „Ich bin mir sicher, dass wir auch 2018 wieder eine hochspannende Saison im ADAC GT Masters erleben werden“, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. „Das ADAC GT Masters entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter und unterstreicht erneut seinen Ruf als eine der stärksten GT3-Serien weltweit.“
Der Meister von 2015, Luca Ludwig startet 2018 im Ferrari
Foto: ADAC-Motorsport
Auch ADAC Motorsportchef Thomas Voss freut sich auf die 14 Saisonrennen der „Liga der Supersportwagen“: „Wir sind sehr glücklich über das große Interesse am ADAC GT Masters. Mit Honda dürfen wir eine neue Marke begrüßen, aber auch, dass Ferrari wieder dabei ist, ist eine sehr positive Entwicklung. Die Rückkehr namhafter Rennställe wie Phoenix Racing und Team Rosberg unterstreicht die hohe Bedeutung des ADAC GT Masters.“

Prominente Namen im Fahrerfeld

Gleich mehrere international bekannte Piloten geben in diesem Jahr ihren Einstand im ADAC GT Masters. So startet der zweimalige WEC-Weltmeister und Le-Mans-Sieger Timo Bernhard (36/Bruchmühlbach-Miesau) erstmals selbst für seinen Rennstall KÜS Team75 Bernhard, wo er sich einen 911 GT3 mit seinem Porsche-Werksfahrerkollegen Kévin Estre (29/F) teilt. Mit Lucas Luhr (38/Ermatingen) startet ein weiterer ehemaliger Weltmeister erstmals in der „Liga der Supersportwagen“. Der Titelgewinner der FIA-GT1-Weltmeisterschaft 2011, Gesamtsieger der American Le Mans Series (ALMS) und zweimalige Gewinner des ADAC Zurich 24h Rennens fährt ebenfalls einen „Elfer“ – und zwar für das neue Team IronForce by RING POLICE, das von YouTube-Star JP Kraemer unterstützt wird.
Der ehemalige DTM-Meister Timo Scheider startet 2018 für BMW im ADAC GT-Masters
Foto: ADAC-Motorsport
Ebenfalls neu im ADAC GT Masters ist Timo Scheider (39/Lochau, BMW Team Schnitzer). Der DTM-Titelgewinner von 2008 und 2009 pilotiert einen BMW M6 GT3. Für Gasteinsätze ist auch DTM-Pilot Jamie Green (35/GB) eingeplant. Der Audi-Fahrer steuert immer dann einen R8 LMS von BWT Mücke Motorsport, wenn Stammfahrer Stefan Mücke (36/Berlin) Verpflichtungen in der Sportwagen-Weltmeisterschaft FIA WEC hat. Mit Markus Winkelhock (37/Berglen-Steinach, BWT Mücke Motorsport), Frank Stippler (42/Bad Münstereifel, Team ISR), Pierre Kaffer (41/Salenstein, EFP by TECE) und Rahel Frey (32/CH, YACO Racing) treten vier weitere ehemalige DTM-Piloten in einem Audi R8 LMS an.
 
Gleich sieben ehemalige ADAC GT Masters-Champions starten in der Saison 2018 – viele davon mit einem neuen Team. So kehrt der zweimalige Titelgewinner Sebastian Asch (31/Ammerbuch) zum Team Zakspeed BKK Mobil Oil zurück und pilotiert dort einen Mercedes-AMG GT3. Auch mit dem Stern unterwegs ist Ex-DTM-Pilot Maximilian Götz (32/Uffenheim, HTP Motorsport), der Champion von 2012. Seine Premiere im Ferrari 488 GT3 feiert dagegen der Titelgewinner von 2015, Luca Ludwig (29/Bornheim, HB Racing).
 
Drei ehemalige Titelgewinner vertrauen auf den Audi R8 LMS: Christopher Haase (30/Kulmbach), wechselt zu BWT Mücke Motorsport, Kelvin van der Linde (21/ZA) zu Montaplast by Land-Motorsport. Dort ist er Teamkollege von Christopher Mies (28/Heiligenhaus). Mit der Corvette C7 GT3-R, dem Meisterauto von 2017, startet dagegen Daniel Keilwitz (28/Villingen).

Erweiterte TV-Präsenz

Die Fans des ADAC GT Masters können sich auch 2018 auf umfangreiche TV-Sendezeiten freuen. SPORT1 überträgt weiterhin alle 14 Saisonrennen live und in voller Länge. Neu für 2018 ist, dass der Sportsender das ADAC GT Masters Magazin mit allen Highlights aus der „Liga der Supersportwagen“, der ADAC Formel 4 und ADAC TCR Germany nun bereits am Sonntagabend der Rennwochenenden ausstrahlt. So werden die Fans noch schneller über Rennen, Hintergründe und Ereignisse informiert.

GT-Masters dritte Testsession: Kelvin van der Linde mit Bestzeit

Foto: Jens Hawrda
In der dritten Testsession der ADAC GT-Masters am Montag Nachmittag sicherte die K.v.d. Linde im Audi R8 LMS vom Team Montaplast by Land-Motorsport in 1:23.682 die Bestzeit vor F.Vervisch von Aust Motorsport (ebenfalls Audi R8 LMS). Dritter wurde M. Götz im Mercedes-AMG GT3 vom Team MANN-Filter Team HTP Motorsport.

"Es war ein sehr interessanter Tag", so Kelvin van der Linde. "Wir haben viel mit den Pirelli-Reifen ausprobiert und Qualifying-Simulationen durchgeführt. Ein guter Start ins ADAC GT Masters mit meinem neuen Team - auch wenn ich die Mechaniker und Ingenieure schon von den 24 Stunden von Daytona im Januar kenne. Heute Morgen war es sehr kalt, daher war es anfangs schwierig, ein passendes Set-up finden. Aber das haben wir hingekommen. Als es am Nachmittag wärmer wurde, mussten wir das Auto wieder umbauen und die Abstimmung anpassen."
 
Im Laufe des Tages wurden die Zeitabstände immer enger, in der letzten Testsession am Nachmittag lagen dann die ersten 15 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde. Werksfahrer Mirko Bortolotti vom Team ORANGE1 by GRT Grasser war mit seiner in der ersten Testsession am Morgen gefahrenen Zeit der Gesamtschnellste des Tages.
 
Ergebnisse dritte Testsession (Top-Five):
 
1. K.van der Linde(ZAF) Montaplast by Land-Motorsport(DEU) Audi R8 LMS,
2. F.Vervisch(BEL) Aust Motorsport(DEU) Audi R8 LMS,
3. M.Götz(DEU) MANN-FILTER Team HTP Motorsport(DEMU)ercedes-AMG GT3,
4. M.Bortolotti(ITA) ORANGE1 by GRT Grasser(AUT) Lamborghini Huracan GT3,
5. A.de Leener(BEL) KÜS TEAM75 Bernhard(DEU) Porsche 911 GT3 R.

TCR Germany: Engstler auch im dritte Test vorn

Luca Engstler setzt Bestmarke am ersten Testtag
Foto: Jens Hawrda
Auch in der dritten Testsession am späten Montag Nachmittag sicherte sich Luca Engstler in 1:32.172 die Bestzeit, auf Platz zweit folgte mit B.Leuchtner ein weiterer VW-Pilot. Platz drei sicherte sich der Audi-Pilot S.Reicher.

Damit stand der erste Testtag in Oschersleben ganz im Zeichen von VW, denn in allen drei Sessions stand einer der 350 PS starken Golf GTI TCR an der Spitze. Schnellster Pilot am ersten Testtag war Luca Engstler (18, Wiggensbach, Liqui Moly Team Engstler), der in der dritten und letzten Session des ersten Tages für die bisherige Bestmarke sorgte.

Ergebnisse dritte Testsession (Top-Five):

1. L.Engstler Liqui Moly Team Engstler VW Golf GTI TCR 2018,
2. B.Leuchter Max Kruse Racing VW Golf GTI TCR 2018,
3. S.Reicher YACO Racing Audi RS 3 LMS,
4. P.Fulin Fullin Race Academy Cupra TCR,
5. L.Wankmüller HP Racing International Opel Astra TCR.

Zweiter Test: Engstler vorn

Foto: Jens Hawrda
Die Bestzeit im zweiten Test der TCR Germany sicherte sich am Montag Mittag der VW-Pilot Luca Engstler vom Team Liqui Moly Engstler in  1:32.652 vor P.Fulin (Cupra TCR) und H. Proczyk (Opel Astra TCR).

Ergebnisse 2. Test TCR Gemany (Top-Five):

1. L.Engstler Liqui Moly Team Engstler VW Golf GTI TCR 2018,
2. P.Fulin Fullin Race Academy Cupra TCR,
3. H.Proczyk HP Racing International Opel Astra TCR,
4. S.Kaibach PROsport Performance Audi RS 3 LMS,
5. M.Halder Team Honda ADAC Sachsen Honda Civic TCR 2018.

Montag, 26. März 2018

Zweite Testsession: Caldarelli bestätigt Ergebnis der ersten Testsession

Das Team von Grasser-Racing scheint gut vorbereitet zu sein
Foto: Jens Hawrda
Auch in der zweiten Testsession am späten Vormittag bestätigt das Team von Grasser-Motorsport mit seinen Piloten Caldarelli/Bortolotti das mit Ihnen wohl zu rechnen sein wird. Caldarelli (ITA) fuhr auch im zweiten Test mit 1:23.742 die schnellste Zeit im Lamborghini Huracan GT3, diesmal jedoch gefolgt von J. Dennis (GBR) im Audi R8 LMS von Phönix Racing und M.Jensen (DEN) im BMW M6 GT3 vom BMW Team Schnitzer.
 
Ergebnisse der 2. Testsession (Top-Five):
 
1. A.Caldarelli(ITA) ORANGE1 by GRT Grasser(AUT) Lamborghini Huracan GT3,
2. J.Dennis(GBR) Phoenix Racing(DEU) Audi R8 LMS,
3. M.Jensen(DEN) BMW Team Schnitzer(DEU) BMW M6 GT3,
4. I.Dontje(NLD) MAN-FILTER Team HTP Motorsport(DEUM) ercedes-AMG GT3,
5. M.Hofer(AUT) Phoenix Racing(DEU) Audi R8 LMS.