Dienstag, 6. Februar 2018

ADAC GT Masters startet 2018 mit vollem Feld

  • 37 Fahrzeuge von acht Marken für die ADAC GT Masters-Saison 2018 genannt
  • Neuer Hersteller: Honda startet erstmals im ADAC GT Masters
  • Ferrari mit Comeback in der "Liga der Supersportwagen"
Neuzugang ab 2018 in der ADAC GT-Master ist der Honda NSX GT3
Foto: ADAC-Motorsport
Das ADAC GT Masters startet mit einem hochkarätigen und vollen Feld in die Saison 2018. Insgesamt 23 Teams haben vorzeitig die Chance genutzt, sich einen Startplatz für die Saison 2018 zu sichern, und 37 Supersportwagen von Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche genannt. Erstmals ist auch Honda mit dem neu entwickelten NSX GT3 in der Serie vertreten. Das ADAC GT Masters startet vom 13. bis 15. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison 2018. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 im Fernsehen übertragen.
 
"Das ADAC GT Masters präsentiert sich so stark wie selten zuvor, ich freue mich schon jetzt auf eine sehr spannende Saison. Wir dürfen uns über neue Hersteller und einige hochkarätige Teams freuen, die in die Serie zurückkehren oder das ADAC GT Masters erstmals für sich entdeckt haben. Das hohe Interesse unterstreicht die weiter steigende Attraktivität einer der stärksten GT-Serien in Europa", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk.
 
Unter den Teams für die zwölfte Saison des ADAC GT Masters sind nicht nur die Champions der vergangenen drei Jahre, Callaway Competition, Montaplast by Land-Motorsport und Zakspeed, sondern auch Rückkehrer und spannende Neuzugänge. Die DTM-Meistermannschaft Team Rosberg, Phoenix Racing sowie Car Collection Motorsport kehren in die Serie zurück. Ihr Debüt im ADAC GT Masters geben Honda Racing, EFP by TECE, i.s.r racing aus Tschechien sowie das TEAM RING POLICE, das von TV- und YouTube-Star JP Kraemer unterstützt wird, und AutoArena Motorsport mit Unterstützung durch HTP Motorsport.

Feiert 2018 sein Comeback in der ADAC GT-Masters, der Ferrari 488 GT3
Foto: ADAC-Motorsport
Das unter den Teams beliebteste Fahrzeugmodell ist wie schon in den vergangenen Jahren der Audi R8 LMS. Sieben Teams setzen insgesamt 12 Exemplare des Mittelmotorsportwagens aus Ingolstadt ein: Aust Motorsport (2), EFP by TECE (2), i.s.r. racing (1), Montaplast by Land-Motorsport (2), BWT Mücke Motorsport (2), Phoenix Racing (2) und YACO Racing (1).
 
Deutlich größer als in den beiden vergangenen Jahren fällt das Kontingent von BMW aus: Schnitzer Motorsport und MRS GT-Racing starten mit jeweils zwei M6 GT3. Callaway Competition und RWT Racing vertrauen wie im vergangenen Jahr auf die Corvette C7 GT3-R. Ein Comeback feiert Ferrari, HB Racing aus Österreich sorgt für die ADAC GT Masters-Premiere des Modells 488 GT3. Das zweite Fabrikat aus Italien ist der Lamborghini Huracán GT3. Das GRT Grasser Racing Team und ORANGE1 by GRT Grasser setzen insgesamt drei, das Team Rosberg zwei Exemplare des spektakulären Sportwagens ein. Seine Premiere im ADAC GT Masters feiert Honda mit dem NSX GT3. Das Team Honda Racing setzt zwei der Mittelmotorsportwagen aus Japan ein.
 
Stark vertreten ist auch Mercedes-AMG mit sieben Fahrzeugen. HTP Motorsport setzt weiterhin zwei Mercedes-AMG GT3 ein und unterstützt AutoArena Motorsport beim Einsatz eines dritten Fahrzeuges. Das Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing setzt unverändert zwei der GT-Sportwagen ein, je ein Exemplar bringen BWT Mücke Motorsport und Car Collection Motorsport an den Start. Keine Sportwagenserie kommt ohne Porsche aus: Das KÜS Team75 Bernhard von Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard und seinem Vater Rüdiger greift mit zwei 911 GT3 R an, mit jeweils einem Elfer gehen Precote Herberth Motorsport und das TEAM RING POLICE ins Rennen.

René Rast siegt im Nationencup beim Race of Champions

Timo Bernhard (l.) und Renè Rast siegen beim ROC
Foto: Audi-Motorsport
DTM-Champion René Rast sorgt weiter für Furore: Der Audi-Werksfahrer gewann am Freitag in Riad gemeinsam mit Timo Bernhard für Deutschland den Nationencup beim Race of Champions – und das genau wie in der DTM als Rookie. Im Gruppenwettbewerb setzten sich das Team Deutschland gegen Latein Amerika, Mexiko und die USA durch. Nach ihrem Halbfinalsieg gegen Saudi-Arabien waren Rast und Bernhard auch im Finale gegen Latein Amerika nicht zu schlagen, wobei der DTM-Champion beim 2:1-Erfolg beide Siege des deutschen Teams gegen Juan Pablo Montoya und Helio Castroneves beisteuerte. „Es ist ein tolles Gefühl, den Nationencup gewonnen zu haben“, sagt René Rast. „Aber Timo und ich hatten auch viel Spaß.“ Für Deutschland war es bereits der achte Sieg beim Nationencup. Sechsmal haben Michael Schumacher und Sebastian Vettel für Deutschland gewonnen, 2017 Sebastian Vettel als Einzelkämpfer. Am Samstag steht in Riad der Einzelwettbewerb auf dem Programm, bei dem René Rast ebenfalls antritt.

Sonntag, 4. Februar 2018

FIA Formel-E: Doppelte Enttäuschung für Audi in Chile

  • Team Audi Sport ABT Schaeffler bei Formel-E-Premiere in Santiago ohne Punkte
  • Beide Piloten vorzeitig ausgeschieden
  • Nächster E-Prix am 3. März in Mexico City
Daniel Abt, Audi e-tron FE04 #66 (Audi Sport ABT Schaeffler)
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
Die Elektro-Rennserie Formel E feierte in Santiago de Chile zum Auftakt ihrer Lateinamerika-Tournee eine spektakuläre Premiere, die für das Team Audi Sport ABT Schaeffler jedoch mit einer doppelten Enttäuschung endete: Daniel Abt und Lucas di Grassi schieden beide vorzeitig aus.

Titelverteidiger Lucas di Grassi kämpfte sich in der ersten Rennhälfte vom 13. Startplatz bis auf Position sechs nach vorn. Unmittelbar nach dem Autotausch bei Halbzeit musste der Brasilianer seinen zweiten Audi e-tron FE04 jedoch mit Leistungsverlust an der Box abstellen.

Sein von Startplatz neun ins Rennen gegangener Teamkollege Daniel Abt wurde kurz nach dem Start von Nick Heidfeld am Hinterrad getroffen. Dabei wurde die Hinterradaufhängung seines Audi e-tron FE04 beschädigt. Abt musste nach nur sieben Runden auf sein zweites Auto wechseln und gab dann vorzeitig auf, weil die Energie aufgrund des extrem frühen Boxenstopps nicht bis zum Rennende gereicht hätte.

„Ich bin schon lange im Motorsport: Manchmal läuft alles wie am Schnürchen, manchmal geht alles schief, was schiefgehen kann – Letzteres ist derzeit bei uns der Fall“, sagte Teamchef Allan McNish nach dem Rennen. „Es ist extrem enttäuschend, zwei Ausfälle aus unterschiedlichen Gründen zu verbuchen. Aber wir wissen, dass das im Motorsport manchmal so ist. Daniel wurde in der ersten Runde unglücklich getroffen. Lucas fuhr ein starkes Rennen und hatte nach dem Boxenstopp plötzlich keine Leistung mehr. Den Grund dafür kennen wir noch nicht.“

Der nächste E-Prix findet am 3. März in Mexico City statt. Dort siegte Lucas di Grassi im vergangenen Jahr nach einer spektakulären Aufholjagd.

Freitag, 2. Februar 2018

Start für die IDM 2018 offiziell

Nun ist es offiziell. Die Internationale Deutsche Meisterschaft für Motorräder (IDM) fährt 2018 in die nächste Runde. Alle Partner haben ihre Verträge unterschrieben.
Auch 2018 wird die IDM an den Start gehen
Foto: Jens Hawrda
Der neuen IDM-Saison steht nichts mehr im Wege. Alle Partner haben sich geeinigt. Zwischen der Arbeitsgruppe Motorsport des Industrieverbande Motorrad e.V. sowie der  Wirtschaftsdienst GmbH des Deutschen Motorsportbundes e.V. wurden Kooperationen mit dem neuen Promoter der IDM geschlossen. Diese Funktion übernimmt erstmals die Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, die dafür das hauseigene Motorrad action Team in Position bringt. „Wir wollen gemeinsam mit den Partnern ein gesundes Fundament für die IDM finden. Ohne Kontinuität ist das nicht möglich.  Man hätte die Serie nicht für ein Jahr aussetzen und danach einfach neu beginnen können.“ Das Promoter-Team hat nicht nur die Austragung der einzelnen Veranstaltungen im Visier, sondern auch die Zuschauer. Besonders bei der Vermarktung wird Gas gegeben. Die Motorradmarken und der DMSB haben ihre volle Unterstützung zugesagt.  

Sechs Hersteller beteiligen sich an der höchsten Serie im deutschen Motorrad-Straßenrennsport: BMW, Honda, Kawasaki, KTM, Suzuki und Yamaha. Unabhängig von den Vertragsunterzeichnungen ist IDM im Hintergrund schon längst am Rollen. Die ersten Teams haben sich fest aufgestellt und in allen Klassen sind Fahrer mit Rang und Namen vertreten. Die IDM hält, was ihr Name verspricht: Sie bleibt international.

Gefahren wird in den offiziellen Prädikatsklassen IDM Superbike 1000, IDM Supersport 600, IDM Supersport 300 und IDM Sidecar. Dazu kommt eine Klasse Superstock 600, die für Fahrer mit BLizenz geöffnet ist und den Status eines Cups hat. Umrahmt wird das Programm vom Suzuki GSX-R 1000 Cup, dem markenoffenen Twin-Cup und endlich kommen die Fans auch in den Genuss des neu aufgestellten BMW Boxer-Cup 2.0, der vor einem Jahr erstmals präsentiert wurde. Die Nachwuchsserie ADAC Junior Cup powered by KTM hat einen Gastauftritt angemeldet. 

Die IDM wird sich gewohnt zuschauerfreundlich zeigen mit Preisen ab 19,00 Euro für den Samstag und 35,00 Euro für ein komplettes Wochenende inklusive Fahrerlagezutritt, Autogrammstunden, Pit-Walk, Gewinnspielen und öffentlichen Pressekonferenzen nach den Rennen. Für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre ist der Eintritt frei. So nah wie bei der IDM kommen die Fans ihren Idolen sonst nie.

IDM-Termine 2018:

27. bis 29. April 2018: Oschersleben
07. bis 10. Juni 2018: Speedweek Oschersleben (Superbike 1000)
06. bis 08. Juli 2018: Zolder (Belgien)
27. bis 29. Juli 2018: Schleiz
24. bis 26. August 2018: Lausitzring
07. bis 09. September 2018: Assen (Niederlande)
28. bis 30. September 2018: Hockenheim

Formel-E: Inverterwechsel bei Lucas di Grassi

Lucas Di Grassi wird zehn Plätze zurückversetzt
Foto: Audi-Motorsport/Michael Kunkel
Audi-Pilot Lucas di Grassi wird in der Startaufstellung des Formel-E-Rennens in Santiago de Chile am Samstag um zehn Plätze zurückversetzt. „Wir sind den Problemen, die wir in Marrakesch hatten, auf den Grund gegangen“, sagt Teamchef Allan McNish. „Wir haben das Problem auf unserem Prüfstand reproduziert. Da es sich aber um eine Komponente handelt, die von der FIA versiegelt ist, konnten wir das Problem nicht ohne eine Strafe heben.“