Samstag, 23. September 2017

Green holt die Pole-Position in Spielberg

Jamie Green holt die Pole fürs Rennen am Samstag
Foto: Jens Hawrda
Nach zwei Bestzeiten in den Freien Trainings sicherte sich Jamie Green im Qualifying für das Samstagsrennen die Pole-Position. Für Green ist es die zwölfte Pole in seiner DTM-Karriere und die erste in diesem Jahr. Auch im letzten Jahr lief es in Spielberg gut für Green. Im Sonntagsrennen stand er ebenfalls auf der Pole und wurde am Ende Dritter.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit Nico Müller und Mattias Ekström zwei weitere Audi-Piloten. Marco Wittmann steht als bester BMW-Fahrer in der Startaufstellung auf Platz vier. Robert Wickens beendete das Qualifying als schnellster Mercedes-AMG-Pilot auf Platz sieben. Der Österreicher Lucas Auer – ärgster Verfolger von DTM-Spitzenreiter Ekström – wurde mit 0,558 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Green Zwölfter.

Audi im zweiten Freien Training an der Spitze

Green wieder Schnellster
Foto: Jens Hawrda
Auch im zweiten Freie Training am Samstag in Spielberg zeigt sich Audi wieder stark. Vier Audi-Fahrer lagen auf dem Red Bull Ring vorne. Jamie Green fuhr wieder die schnellste Zeit. Es folgten René Rast, Mattias Ekström und Mike Rockenfeller. „Das Auto ließ sich sehr gut fahren. Ich habe nichts zu meckern. Jetzt gilt es, im Qualifying eine perfekte Runde hinzubekommen“, war der DTM-Tabellenführer Mattias Ekström zufrieden.

Bester Mercedes-AMG-Pilot war Edoardo Mortara auf Platz fünf vor Lokalmatador Lucas Auer. Kein BMW-Fahrer schaffte es unter die ersten Zehn. Titelverteidiger Marco Wittmann war als Elfter der Beste aus der BMW-Mannschaft. Allerdings lag er mit seiner Trainingszeit bereits 0,710 Sekunden hinter Green.

Nach Freitag war Green auch am Samstagmorgen der Schnellste im Feld. „Wir mussten ja aufgrund des Nebels den Start des Freien Trainings zunächst verschieben. Es war kalt. Das Auto hat sich gut angefühlt. Ich war mit der Balbereits ance zufrieden. Jetzt konzentriere ich mich auf das Qualifying,“ sagte Green, der mit 113 Punkten in der DTM-Fahrerwertung auf Platz fünf liegt.

Freitag, 22. September 2017

Finale Hockenheim: Pole für Opel und Honda durch Proczyk und Files

  • Neues Auto - neues Glück: Vizemeister Proczyk fährt im Opel zur Pole
  • Im zweiten Rennen am Sonntag startet Titelverteidiger Josh Files von ganz vorne
  • Mike Halder wird Vierter und verkürzt den Rückstand auf Tabellenführer Files
Neues Auto und Pole: Harald Proczyk
Foto: ADAC-Motorsport-Gruppe C GmbH
Hockenheim. Harald Proczyk (41, Österreich, HP Racing) hat sich im Opel Astra TCR von Lubner Motorsport die Pole Position für das vorletzte Saisonrennen der ADAC TCR Germany auf dem Hockenheimring gesichert. Der Österreicher, der für das Finale von Seat auf Opel umgestiegen ist, setzte im Qualifying in 1:48.366 Minuten die Bestzeit und verwies Sheldon van der Linde (18, Südafrika, AC Mayen e.V. im ADAC) im Audi RS3 LMS und Steve Kirsch (38, Chemnitz, Honda Team ADAC Sachsen) im Honda Civic TCR auf die Plätze zwei und drei.

Mike Halder (21, Meßkirch, Wolf-Power Racing) wurde im Seat Leon TCR Vierter, damit sicherte sich der ADAC Stiftung Sport-Förderpilot zwei Zähler für die Meisterschaft und verkürzte den Rückstand auf Tabellenführer Josh Files (26, Großbritannien, Target Competition) auf 76 Punkte. Der Brite wurde im Qualifying Zehnter und sicherte sich so die Pole Position für das zweite Rennen am Sonntag. In diesem Rennen startet die Top Ten des Qualifyings in umgekehrter Reihenfolge.

Die Startplätze fünf bis neun für den ersten Lauf am Samstag holten Rookie Luca Engstler (17, Wiggensbach, Liqui Moly Team Engstler) im VW Golf GTI TCR, Honda-Fahrer Kris Richard (22, Schweiz, Target Competition), Sandro Kaibach (20, Bad Waldsee, Aust Motorsport) und Niels Langeveld (29, Niederlande, Racing One) im Audi sowie Moritz Oestreich (25, Fulda, Honda Team ADAC Sachsen) im Honda.

Die beiden Alfa Romeo Giulietta TCR, die an diesem Wochenende ihr Debüt in der ADAC TCR Germany feiern, verpassten das Shoot-out. Luigi Ferrara (35, Italien, V-Action Racing Team) und Cosimo Barberini (26, Italien, V-Action Racing Team) belegten letztlich die Plätze 27 und 31.

Proczyk, der sich seine zweite Pole des Jahres sicherte, war entsprechend zufrieden. "Das ist eine Überraschung, das hätte ich nicht unbedingt geglaubt. Mal sehen, wie es nun im Rennen über längere Distanz geht", sagte der Österreicher: "Es ist sehr theoretisch möglich, in der Gesamtwertung noch nach vorne zu kommen. Aber die Konkurrenten van der Linde und Langeveld machen einen sehr guten Job. Daher wird es eng werden."

Sogar "mehr als zufrieden" war Mike Halder. "So ein gutes Ergebnis hätte ich nicht für möglich gehalten, und so konnten wir Josh noch ein bisschen mehr ärgern", sagte der 21-Jährige, der seinen zweiten Rang in der Meisterschaft in den beiden letzten Rennen des Jahres sichern will: "Ich konzentriere mich nur auf mich und ziehe mein Ding durch. Ich möchte ein gutes Rennen fahren und einen Pokal mit nach Hause nehmen. Einen Sieg wünsche ich mir schon seit langer Zeit, aber vielleicht klappt es ja morgen."

Josh Files wiederum möchte gleich die erste Chance im Rennen am Samstag (12.00 Uhr) für den Gewinn der Meisterschaft nutzen. "Ich habe großen Respekt vor Mike, aber morgen wollen wir den Titel perfekt machen", sagte er.

Weitere Marke in der ADAC TCR Germany: Alfa Romeo startet auf dem Hockenheimring

  • Der 350 PS starke Giulietta TCR erstmals in Deutschland
  • Cosimo Barberini und Luigi Ferrara beim Saisonfinale am Start
  • Alfa Romeo Giulietta TCR bereits aus TCR International bekannt
Zuwachs im ADAV TCR Germany: Alfa Romeo
Foto: ADAC-Motorsport
Weiterer Zuwachs in der Markenfamilie der ADAC TCR Germany: Beim großen Saisonfinale der Tourenwagenserie an diesem Wochenende in Hockenheim (22. bis 24. September) werden erstmals auch zwei Alfa Romeo Giulietta TCR an den Start gehen. Damit dürfen sich Fans der ADAC TCR Germany auf 350 PS starke Tourenwagen von gleich sechs Marken freuen. Neben Alfa Romeo sind auch die bereits bekannten Honda Civic TCR, Audi RS3 LMS, Opel Astra TCR, Seat Leon TCR und VW Golf GTI TCR dabei.

Einer der beiden Alfa Romeo Giulietta TCR wird vom Italiener Cosimo Barberini gesteuert werden, im zweiten sitzt sein Landsmann Luigi Ferrara. Beide starten für das italienische V-Action Racing Team. In der TCR International Series sind die Alfa regelmäßig vorne mit dabei - nun wollen die Italiener ihre Wettbewerbsfähigkeit auch in der ADAC TCR Germany unter Beweis stellen. Fans, die es nicht zum Hockenheimring schaffen, können das Debüt der Italiener im TV bei SPORT1 und SPORT1+ oder online bei den Livestreams auf www.SPORT1.de, www.adac.de/motorsport und www.youtube.com/adac verfolgen.

"Wir wollen mit dem Alfa in neue Sphären vorstoßen - national und international", sagte V-Action-Teamchef Daniele Vernuccio, der das Team gemeinsam mit seinem Sohn Federico leitet: "Wir sind sehr stolz auf die Entwicklung des Wagens, und wollen uns nun auch in neuer Umgebung beweisen."

In der TCR International Series hat der Alfa bereits seine Siegfähigkeit unter Beweis gestellt - gleich im ersten Saisonrennen im April in Georgien feierte Davit Kajaia einen Erfolg mit dem 350 PS starken Italiener. In Bahrain und zuletzt am Salzburgring kamen weitere Siege dazu. Der Alfa Romeo feierte zuletzt auch in der italienischen TCR sein Debüt - in Imola landete der Giulietta TCR Anfang des Monats bei zwei Starts auch zweimal in den Top Ten. Daran will das V-Action Racing Team mit dem Alfa Romeo Giulietta TCR nun auch in der ADAC TCR Germany anknüpfen. Mit Cosimo Barberini, dem aktuellen Trofeo Abarth Champion, arbeitet das Team schon länger zusammen. Luigi Ferrara kennt sich in der TCR bereits aus, in der internationalen Serie startet er seit zwei Jahren für das Team Top Run Motorsport im Subaru WRC STi TCR.

Audi-Pilot Christopher Haase fährt erste Bestzeit beim Saisonfinale

  • Ex-Champion Schnellster im ersten Freien Training in Hockenheim
  • Lamborghini und BMW auf den Plätzen zwei und drei
  • Beide Rennen am Samstag und Sonntag live und in voller Länge bei SPORT1
Erste Bestzeit des Wochenendes für Christopher Haase
Foto: Jens Hawrda
Audi-Pilot Christopher Haase (29/Kulmbach, Montaplast by Land-Motorsport) markierte die erste Bestzeit beim Finalwochenende des ADAC GT Masters in Hockenheim. Der ADAC GT Masters-Champion von 2007 verwies im ersten Freien Training Lamborghini-Pilot Christian Engelhart (30/Wolnzach, GRT Grasser Racing Team) und Nick Catsburg (29/NL, BMW Team Schnitzer) im BMW M6 auf die weiteren Positionen. Die beiden Finalrennen der "Liga der Supersportwagen" werden am Samstag und am Sonntag (jeweils ab 13.00 Uhr) bei SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und unter youtube.com/adac zu sehen.

Haase gelang seine Bestzeit von 1.39,315 Minuten schon früh in der Sitzung. "Wir haben am Donnerstag schon hier getestet und einiges gelernt", so der Audi-Pilot. "Das Team hat mir daher ein tolles Auto hingestellt. Ich habe mich sofort wohlgefühlt. Es ist schön vorn zu stehen. Das ist gut für die Motivation , aber für das restliche Rennwochenende hat es nicht wirklich eine Aussagekraft."

Engelhart fehlten als Zweitem im besten Lamborghini Huracán 0,144 Sekunden auf die Spitzenposition. "Alles lief gut. Wir haben hier bereits mehrmals getestet und sind deshalb bestens aussortiert", so der Deutsche. Dritter wurde Nick Catsburg im einzigen BMW im Feld. Der Niederländer teilt sich den M6 GT3 mit dem Tabellenzweiten Philipp Eng (27/A, der jedoch in der Sitzung nicht zum Einsatz kam. Die Plätze vier und fünf gingen an Mercedes-AMG. Beste der "Sterne" waren Indy Dontje (24/NL) und Marvin Kirchhöfer (23/Markkleeberg, beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport) vor Nicolai Sylvest (20/DK) und Nikolaj Rogivue (21/CH, beide Team Zakspeed).

Tabellenführer Jules Gounon (22/F) und Partner Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition), der erstmals seit dem Red Bull Ring wieder in der Corvette mit der Nummer 77 sitzt, wurden 14.

Das 27 Fahrzeuge umfassende Feld lag in der 60-minütigen Sitzung wieder sehr dicht zusammen. 21 GT3-Sportwagen gelangen Rundenzeiten innerhalb einer Sekunde.

ADAC GT Masters-Comeback von Kaffer

Kurzfristiger Fahrerwechsel bei der Audi Sport racing academy: Pierre Kaffer (40/D) vertritt an diesem Wochenende die erkrankte Mikaela Åhlin-Kottulinsky (24/S) im Audi R8 mit der Startnummer 8. Der Deutsche teilt sich das Fahrzeug mit Ricardo Feller (17/CH), dem jüngsten Fahrer im Starterfeld des ADAC GT Masters. Seinen letzten Einsatz im ADAC GT Masters hatte Kaffer vor einem Jahr, ebenfalls beim Saisonfinale in Hockenheim.

Rogivue wieder bei Zakspeed

Der Schweizer Nikolaj Rogivue startet in Hockenheim wieder für das Team Zakspeed. Rogivue hatte zuletzt beim Lauf am Sachsenring ausgesetzt. Sein Partner im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 20 ist wie bisher Nicolai Sylvest.

Rennjubiläen bei Christopher Mies und Remo Lips

Der letztjährige ADAC GT Masters-Champion und Audi-Pilot Christopher Mies (28/Heiligenhaus, Montaplast by Land-Motorsport) und Nissan-Fahrer Remo Lips (34/CH, MRS GT-Racing) feiern beim Saisonfinale Jubiläum. Beide bestreiten am Sonntag ihr 100. Rennen in der "Liga der Supersportwagen". Mies gab seinen Einstand im ADAC GT Masters 2008 auf dem Nürburgring, Lips 2010 auf dem Lausitzring.