Samstag, 19. August 2017

IDM*Superbike: Reiterberger siegt im ersten Lauf auf dem Lausitzring

Mit dem Sieg ist Markus Reiterberger dem vorzeitigen Titelgewinn nahe
Foto: Jens Hawrda
Wie erwartet ließ Markus Reiterberger auch auf dem Lausitzring am Sonnabend Abend nicht anbrennen. Er siegte wieder mit deutlichem Vorsprung, diesmal vor Stefan Kerschbaumer (Yamaha) und seinem BMW-Markenkollegen Jan Bühn. Nach zwei Runden hatte Reiterberger bereits mehr als drei Sekunden Vorsprung, den er zur Halbzeit des Rennens auf fast acht Sekunden ausbaute. Mit einem Vorsprung von 12,256 Sekunden ging Reiterberger in die letzte Runde in der sich auch Kerschbaumer (Yamaha) noch an Bühn (BMW) vorbeidrückte konnte und sich so Rang zwei sicherte.

Das zweite Rennen des Wochenendes startet am morgigen Sonntag 16,00 Uhr.

Jahn Bühn ( (BMW S 1000 RR) holt Platz drei am Samstag am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda


Glock siegt in Zandvoort – Ekström und Auer straucheln

  • Dreifacherfolg für BMW mit Glock, Wittmann und Martin auf dem Podium
  • Ausrutscher und Dreher kosten Ekström die Tabellenführung
  • Spitze der Fahrerwertung rückt zusammen
Dreifachsieg für BMW am Samstag in Zandvoort
Foto: dtm.com
Timo Glock hat im niederländischen Zandvoort seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Auf dem 4,307 Kilometer langen Dünenkurs siegte der 35-Jährige nach 37 Runden souverän vor seinen BMW-Markenkollegen Marco Wittmann und Maxime Martin. Für den ehemaligen Formel-1-Piloten Glock ist es der vierte DTM-Erfolg im 67. Rennen. „Drei BMW vorne – das ist ein Traum“, kommentierte Glock das Rennergebnis. Auf die Plätze vier und fünf fuhren die Audi-Piloten Mike Rockenfeller und Jamie Green. Bester Mercedes-AMG-Pilot wurde Paul Di Resta auf Platz sieben. Der neunte Platz reichte René Rast, um den Markenkollegen Mattias Ekström in der DTM-Fahrerwertung von der Spitze zu verdrängen.

Was nach einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg – Glock war von der Pole-Position in das Rennen gestartet – aussah, war im Cockpit Schwerstarbeit: „Mein linker Vorderreifen war sehr schnell am Limit. Es hat sich komisch angefühlt und ich hatte große Sorge, ob der Reifen über die Distanz hält. Aber am Ende ist alles gut gegangen und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“

Halbwegs glücklich sein darf auch René Rast. Der Audi-Pilot sammelte als Neunter zwar nur zwei Punkte – das reichte aber, um sich in der Fahrerwertung mit einem Punkt Vorsprung vor Mattias Ekström zu setzen. Der Schwede, von Platz zehn in das Rennen gestartet, brachte sich selbst um ein gutes Ergebnis, als er nach seinem Boxenstopp mit kalten Reifen ins Kiesbett rutschte und sich in der gleichen Runde zusätzlich einen Dreher leistete. Damit waren keine Punkte mehr möglich. Auch Lucas Auer blieb ohne Zähler. Nach Platz 16 im Qualifying hatte Auer im Rennen eine Kollision mit Nico Müller. Zwar konnte der Österreicher das Rennen fortsetzen, aber mehr als Platz 15 war nicht drin.

In der DTM-Fahrerwertung rückten die besten Acht nach dem Samstagsrennen in Zandvoort noch näher zusammen: Zwischen Spitzenreiter Rast (114 Punkte) und Mike Rockenfeller (85 Punkte) auf Platz acht liegen gerade einmmal 29 Punkte. Hinter Rast ist Ekström mit 113 Punkten Zweiter vor Lucas Auer (99 Punkte) und Timo Glock (98 Punkte).

Das zweite Rennen des Zandvoort-Wochenendes startet am Sonntag um 15:15 Uhr, Die Live-Übertragung im Ersten beginnt um 15 Uhr. Das Qualifying findet zuvor um 12:00 Uhr statt.

DTM: Glock holt Pole in Zandvoort

Timo Glock
Foto: Jens Hawrda
Timo Glock hat sich im Qualifying für das Samstagsrennen die beste Ausgangsposition gesichert: Im BMW M4 DTM fuhr er mit 1:27,823 Minuten die schnellste Rundenzeit und damit die dritte DTM-Pole seiner Karriere. Auch die Plätze dahinter sind fest in BMW-Hand. Neben ihm steht Augusto Farfus in der ersten Reihe auf Platz zwei; Marco Wittmann und Maxime Martin teilen sich die zweite Startreihe. Bestplatzierter Audi-Pilot ist René Rast. Der DTM-Neuling und Zweitplatzierte in der Fahrerwertung startet von Position fünf in das elfte Rennen der Saison. Gary Paffett im Mercedes-AMG C 63 DTM ist als Achter bestplatzierter Fahrer der Stuttgarter.

Stimmen der drei bestplatzierten Fahrer nach dem Qualifying:


Timo Glock
(BMW, Platz eins): „Ich hatte nicht mit einem Regenschauer gerechnet. Die Runde im Qualifying war sehr gut und rund. Ich hatte keinen Fehler drin. Ich hatte mit einer Zeit unter den ersten Fünf gerechnet. Dass es für ganz vorne gelangt hat, ist umso schöner. Der Regen hat den zweiten Schuss der Konkurrenz verhindert. Drei Punkte. Damit bin ich happy. Jetzt müssen wir im Rennen mal schauen, was das Wetter und der Wind machen. Durch den neuen Asphalt sind wir drei Sekunden schneller als letztes Jahr. Der vordere linke Reifen wird hier sehr stark belastet, wenn es trocken ist. Mal schauen, wie er nachher durchhält.“


Augusto Farfus
(BMW, Platz zwei): „Ich war genauso schnell unterwegs wie gestern im freien Training. Wir haben ein sehr gutes Auto. Endlich habe ich im Qualifying meine ersten Punkte geholt. Zandvoort mag ich sehr gerne, ich freue mich auf das Rennen. Wir werden mit BMW jetzt auf Sieg fahren.“


Marco Wittmann
(BMW, Platz drei): „Wir hatten durch den Regen nach der Hälfte des Qualifyings nur einen einzigen Schuss. Von daher ist es für uns ein super Ergebnis. Ich bin sehr zufrieden, mit mir, Augusto und Timo auf den vorderen Plätzen, das ist perfekt gelaufen für BMW. Jetzt müssen wir mal abwarten, was das Wetter macht.“

Freitag, 18. August 2017

DTM Zandvoort: Farfus holt erste Bestzeit für BMW

Augusto Furfus holt erste Bestzeit in Zandvoort
Foto: Jens Hawrda
Augusto Frafus ist im ersten Freien Training in Zandvoort die Bestzeit gefahren. Hinter ihm belegte Lucas Auer (Mercedes) mit 0,2 Sekunden Rückstand Platz zwei vor Marco Wittmann (BMW) als Drittem. Der Gesamtführende der Meisterschaft, Mattias Ekström, wurde Vierter. Mercedes-Routinier Gary Paffett wurde Fünfter vor BMW-Pilot Timo Glock und Mercedes-Mann Robert Wickens. BMW-Pilot Tom Blomqvist wurde Neunter.

SBK WM: Reiterberger im 2. Freien Training Platz 7

Für die Superpole Qualifiziert: Markus Reiterberger
Foto: Jens Hawrda
Auch im zweiten Freien Training war Markus Reiterberger als Wildcard-Pilot bester BMW-Fahrer. Er verlor nur 0,8 Sekunden auf den Führenden Tom Sykes (Kawasaki) und hat eine halbe Sekunde zwischen sich und seinen ehemaligen Althea-BMW-Teamkollegen Jordi Torres gelegt. Damit qualifizierte sich Reiterberger direkt für die Superpole.

Nach rund der Hälfte des Trainings kam es zu einem Motorschadens bei Alex Lowes Yamaha in dessen Folge sich eine Ölspur bildete. Die Streckenposten reagierten nicht, der nachfolgende Stefan Bradl (Honda), rutschte auf dieser Spur aus, seine Maschine wurde total zerstört.
die Reste von Bradl's Honda - Totalschaden
Foto: Jens Hawrda
Die nachfolgende Unterbrechung zur Reinigung der Strecke dauerte länger, da sich dann auch noch sinnflutartige Regenfälle ergossen. Damit war im noch verbleibenden Training an eine Zeitenverbesserung für die Superbike-Piloten nicht zu denken.

Die Top-10: Sykes, Rea, Davies, Savadori, Melandri, Laverty, Reiterberger, Camier, Torres, Lowes.