Samstag, 10. Juni 2017

Pole für Corvette und Startplatz zwei für Lucas Auer auf dem Red Bull Ring

  • Jules Gounon Schnellster im ersten Qualifying auf dem Red Bull Ring
  • Lucas Auer im Mercedes-AMG verpasst Pole-Position nur knapp
  • SPORT1 überträgt Rennen am Samstag ab 13.00 Uhr live
Jules Gounon(links)  holt Pole für Samstagsrennen am Red Bull Ring
Foto: ADAC-Motorsport
Corvette-Pilot Jules Gounon (22/F, Callaway Competition) setzte sich in einem spannenden ersten Zeittraining auf dem Red Bull Ring gegen DTM-Spitzenreiter Lucas Auer (22/A, BWT Mücke Motorsport) im Mercedes-AMG durch. Für den Franzosen war es die erste Pole-Position überhaupt im ADAC GT Masters. Lokalmatador Auer qualifizierte sich bei seiner Premiere in der "Liga der Supersportwagen" gleich für die erste Startreihe. Das fünfte Saisonrennen des ADAC GT Masters wird von SPORT1 ab 13.00 Uhr live und in voller Länge übertragen und ist online im Livestream auf sport1.de und adac.de/motorsport zu sehen.

Nachdem es über Nacht geregnet hatte, wurden im Lauf des 20-minütigen Qualifyings auf abtrocknender Strecke die Gripbedingungen immer besser. Gleich mehrmals wechselte auf der komplett trockenen Strecke in den Schlussminuten die Führung. Die Hauptprotagonisten waren dabei Gounon und Auer, die sich einen spannenden Schlagabtausch lieferten, in dem sich der Franzose schließlich durchsetzte. "Unser Auto war sehr gut", so Gounon. "Es war ein harter Kampf mit Lucas Auer, der mich unter Druck gesetzt hat. Das Team hat mich über den Boxenfunk angefeuert und ich habe alles gegeben, um ihn zu schlagen. Danke an die ganze Callaway-Mannschaft. Ich bin sehr glücklich, meine erste Pole-Position geholt zu haben."
Starke Leistung von Lucas Auer: Startplatz zwei im ersten GT-Masters Rennen
Foto: Jens Hawrda
Auer startete noch einen letzten Angriff auf den ersten Startplatz, doch ein kleiner Ausrutscher verhinderte eine Zeitenverbesserung. Mit der zweiten Startposition gelang dem Kufsteiner zur Freude der heimischen Fans dennoch ein starker Einstand im ADAC GT Masters. Platz drei ging an Tabellenführer Robert Renauer (32/Jedenhofen, Precote Herberth Motorsport) im besten Porsche 911 vor Sven Barth (36/Illertissen, RWT Racing) in der zweiten Corvette im Starterfeld. Fünfter wurde BMW-Junior Ricky Collard (20/GB, BMW Team Schnitzer), dahinter folgte Luca Stolz (21/Brachbach, Mercedes-AMG Team ZAKSPEED) im zweitbesten Mercedes-AMG.

Dino Calcum holt die erste Pole für Opel in der ADAC TCR Germany

  • Der Bochumer fährt die Bestzeit und landet vor Kris Richard und Steve Kirsch
  • Meister Josh Files fährt auf Rang acht – Luca Engstler erneut bester Rookie
  • Pole Position im zweiten Lauf für Rookie Robin Brezina
Dino Calcum holt erste Pole für Opel
Foto: ADAC-Motorsport
Premiere für Opel und Dino Calcum: Der 27-jährige Bochumer vom Team Lubner Motorsport hat dem Opel Astra TCR die erste Pole Position in der Geschichte der ADAC TCR Germany beschert. Im spannenden Qualifying auf dem Red Bull Ring knackte Calcum als einziger Pilot die Schallmauer von 1:37.000 Minuten und fuhr in 1:36.945 die Bestzeit und damit souverän zu Startplatz eins für das dritte Saisonrennen am Samstag, das ab 14.50 Uhr live von SPORT1 übertragen wird. Zudem wird es auf www.SPORT1.de und www.adac-motorsport.de Livestreams geben.

„Das Training war schon sensationell, wir haben uns von Oschersleben bis nach Österreich sehr gesteigert. Es lohnt sich, hart zu arbeiten. Wenn es sich dann so auszahlt, ist das natürlich umso besser“, sagte der überglückliche Calcum mit einem breiten Lächeln im Gesicht: „Wir haben damit gerechnet, dass wir etwas reißen können. Das Ziel war, in die Top Ten zu kommen – dass es dann die Pole geworden ist, ist einfach überragend. Wenn im Rennen Chancen auf den Sieg da sind, dann will ich sie auch ergreifen. Aber zumindest in die Top Ten zu kommen, ist das Ziel.“

Auch sein Teamchef Mirko Lubner war stolz auf seinen Schützling: „Wir waren auch gestern schon gut unterwegs – aber ein Freies Training ist etwas Anderes als das Qualifying. Super, dass alles gepasst hat. Das sind klasse Zeiten, wir sind voll bei der Musik“, sagte Lubner: „Die erste Pole hier in der ADAC TCR Germany – das ist klasse!“

Hinter Calcum folgten die drei Honda Civic TCR-Piloten Kris Richard (22, Schweiz, Target Competition), Steve Kirsch (37, Chemnitz, Honda Team ADAC Sachsen) und Moritz Oestreich (25, Fulda, Honda Team ADAC Sachsen). „Für uns ist es perfekt, mein Teamkollege ist direkt bei mir. Alles gut!“, sagte Kirsch.

Bester Seat Leon TCR-Fahrer war ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Mike Halder (22, Meßkirch, Wolf-Power Racing) auf Rang fünf, knapp dahinter belegte Antti Buri (28, Finnland, LMS Racing) im Audi RS3 LMS den sechsten Platz.

Siebter und erneut bester Rookie war der in der Honda Rookie Challenge führende Luca Engstler (17, Wiggensbach, Liqui Moly Team Engstler), der zugleich die beste Platzierung eines VW Golf GTI TCR einfuhr. Meister Josh Files (26, Großbritannien, Target Competition) im Honda sowie Sandro Kaibach (19, Bad Waldsee, Aust Motorsport) und Rookie Robin Brezina (18, Dauchingen, Aust Motorsport) im Audi belegten die Plätze acht bis zehn.

Brezina wird damit das zweite Rennen am Sonntag (15.40 Uhr) von der Pole Position in Angriff nehmen. In diesem Lauf starten die Top Ten des Qualifyings in umgekehrter Reihenfolge – Dino Calcum wird also auf Startplatz zehn stehen.

„Es hätte schon besser sein können, es war mehr Potenzial da“, sagte ehemalige ADAC Formel 4-Pilot Brezina, für den die Pole Position im zweiten Lauf nur ein kleiner Trost war: „Bislang ist das Wochenende nicht so gut verlaufen. Natürlich ist auch die Umstellung von der ADAC Formel 4 riesig. Aber das Team arbeitet gut, und finde mich langsam immer besser zurecht.“

Freitag, 9. Juni 2017

Starker ADAC GT Masters-Einstand von DTM-Tabellenführer Lucas Auer

  • DTM-Tabellenführer Auer Zweitschnellster im ersten Freien Training
  • Mercedes-AMG-Markenkollege Maximilian Götz fährt Bestzeit
  • Beide Rennen am Samstag und Sonntag live und in voller Länge bei SPORT1
starker Einstand mit Platz 2 im ersten Freien Training für Lucas Auer
Foto: Jens Hawrda
Einen gelungenen Einstand feierte DTM-Spitzenreiter Lucas Auer (22/A, BWT Mücke Motorsport) auf dem Red Bull Ring im ADAC GT Masters. Als Zweiter im ersten Freien Training des dritten Saisonlaufs fehlten dem Österreicher lediglich 0,132 Sekunden auf die Bestzeit von Mercedes-AMG-Markenkollege Maximilian Götz (31/Uffenheim, Mercedes-AMG Team HTP Motorsport). Die beiden Rennen der „Liga der Supersportwagen“ werden am Samstag und Sonntag live und in voller Länge ab jeweils 13.00 Uhr von SPORT1 übertragen.

Götz trotzte den Temperaturen von fast 30 Grad und fuhr im Mercedes-AMG GT3 mit 1.28,427 Minuten die Bestzeit in der 90-minütigen Sitzung. „Wir haben während des Trainings ein paar Änderungen am Fahrzeug vorgenommen, die sehr positiv waren“ so Götz. „Ich bin am Ende des Trainings noch einmal rausgefahren. Dabei ist mir die Rundenzeit gelungen. Aber das sagt noch nicht viel aus, da wahrscheinlich alle Teams mit gebrauchten Reifen gefahren sind. Ich denke, wir sind gut aussortiert. Ich freue mich immer, hier in Österreich zu starten – auch weil mein Fanclub von hier kommt. Morgen werde ich sogar eine Lederhose tragen. Das ist bei mir Tradition.“
Maximilian Götz, Schnellster im ersten Freien Training
Foto: Jens Hawrda
Hinter Götz kam Markenkollege Lucas Auer auf den zweiten Rang. Der Kufsteiner, der nach zwei Siegen in den ersten vier Rennen derzeit die DTM anführt, bestreitet am Wochenende seine ersten Rennen im GT-Sportwagen. Rang drei ging in der Auftaktsitzung an die Corvette von Jules Gounon (22/F) und Daniel Keilwitz (27/Villingen, beide Callaway Competition), dahinter platzierte sich mit Luca Stolz (21/Brachbach) und Luca Ludwig (27/Bornheim, beide MercedesAMG Team ZAKSPEED) ein weiterer Mercedes-AMG. Den fünften Rang sicherten sich Filip Salaquarda (33/CZ) und Markus Winkelhock (36/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport) im besten Audi R8 vor den Tabellenzweiten Ezequiel Perez Companc (22/RA) und Mirko Bortolotti (27/I, beide GRT Grasser-Racing-Team). Direkt dahinter platzierten sich die Tabellenführer Robert Renauer (32/Jedenhofen) und Sven Müller (25/Bingen, beide Precote Herberth Motorsport) im besten Porsche 911.

Lucas Auer freut sich auf Debüt im ADAC GT Masters

Lucas Auer freut sich auf seine Premiere im ADAC GT Masters an diesem Wochenende. „Ich wollte schon in den vergangenen Jahren erste Rennerfahrungen im GT-Sportwagen sammeln, leider hat sich dies bisher nicht realisieren lassen. Jetzt hat es endlich geklappt“, so Auer. „Meine ersten Eindrücke vom Fahrzeug sind sehr positiv, auch wenn ich mich noch etwas an alles gewöhnen muss, denn der GT-Sportwagen unterscheidet sich schon ziemlich vom DTMFahrzeug. Aber ich habe mit Sebastian Asch einen sehr erfahrenen Teamkollegen, von dem ich viel lernen kann.“


Lamborghini mit Testbestzeit am Donnerstag

Mit einem Test am Donnerstag stimmten sich die Teams des ADAC GT Masters auf das Rennwochenende des ADAC GT Masters in Spielberg ein. Gesamtschnellster und Bester in der dritten Session des Tests war der Lamborghini Huracán von Rolf Ineichen (39/CH) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser-Racing-Team) mit einer Rundenzeit von 1.27,983 Minuten. Den Bestwert in der ersten Sitzung markierten die Mercedes-Piloten Luca Stolz und Luca Ludwig mit 1.28,062 Minuten, in der zweiten platzierten sich Jules Gounon und Daniel Keilwitz mit 1.28,072 Minuten in ihrer Corvette an der Spitze des Zeitentableaus.


24-Stunden-Sieger hoch motiviert für Red Bull Ring

Mit Rückenwind starten an diesem Wochenende Christopher Mies (28/Heiligenhaus), Kelvin van der Linde (20/ZA), Connor De Phillippi (24/USA) und Markus Winkelhock beim dritten Lauf des ADAC GT Masters. Vor knapp zwei Wochen gewann das Quartett das ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Bereits am Donnerstag drehten sie einen Bericht für den ADAC GT Masters-TV-Partner SPORT1. Das Siegerfahrzeug, der Audi R8 LMS vom Audi Sport Team Land, wird bis zum 19. Juni im Audi Forum Ingolstadt ausgestellt.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Drei Fragen an Lucas Auer

Debüt beim Heimrennen: Lucas Auer ist einer von fünf Österreichern, die am kommenden Wochenende beim ADAC GT Masters in Spielberg an den Start gehen. Der Führende in der DTM-Fahrerwertung gibt sein Debüt im BWT Mercedes-AMG GT3 von BWT Mücke Motorsport. „Ich freue mich auf das Wochenende“, sagt Lucas, der noch nie ein GT3-Rennen gefahren ist. „Daher bin ich schon sehr gespannt, was mich erwartet. Ich habe riesigen Respekt vor dem Starterfeld. Es ist sehr gut besetzt.“ Die Umstellung auf ein anderes Auto sieht er nicht als problematisch an: „Beide Fahrzeuge haben ihre speziellen Eigenschaften. Aber als Rennfahrer muss man in der Lage sein, zwischen verschiedenen Fahrzeugen zu wechseln.“
Lucas Auer startet am Wochenende beim ADAC GT-Masters am Red Bull Ring
Foto: Jens Hawrda
Luggi, du bist nach zwei Rennwochenenden Gesamtführender in der DTM. Was hättest du jemandem gesagt, der dir das vor der Saison prophezeit hätte?

Lucas Auer: Schau, es ist doch so: Wir haben bisher vier von achtzehn Rennen gefahren. Davon konnte ich zwei gewinnen, was an sich ja schon ein Wahnsinn ist. Aber wenn du mal die letzten Jahre zurückblickst, da gab es immer mal Fahrer, die nach zwei Rennwochenenden ganz vorne waren. Und da hat auch gleich jeder geschrien: Der ist der Favorit und der wird Meister. Und am Ende war es gar nix. Hinterher hast du dich nicht einmal mehr daran erinnert, dass er einen guten Saisonstart gehabt hat. Ich genieße es gerade einfach, dass es gut läuft und ich mich im Team und im Auto wohl fühle. Aber ich wäre ja deppert, wenn ich jetzt anfangen würde, mir Gedanken über die Meisterschaft oder sonstiges zu machen.

Das heißt, voller Fokus liegt jetzt erst einmal auf Budapest?

Lucas Auer: Richtig. Und ich sag es gleich. Leicht wird es dort nicht für uns. Wir haben in den letzten Rennen auf dieser Strecke nicht wirklich gut ausgesehen. Klar, jetzt haben wir ein neues Auto, das bisher super funktioniert hat, aber ich bin dennoch vorsichtig mit Prognosen. Aber selbst wenn es nicht perfekt laufen sollte, ist es wichtig, so viele Punkte wie möglich mitzunehmen.

Bevor es nach Budapest geht, steht am kommenden Wochenende erst einmal dein Auftritt bei dem ADAC GT Masters in Spielberg an. Was sind deine Erwartungen für das Wochenende?

Lucas Auer: Ich freue mich natürlich sehr, dass ich mein erstes Rennen in einem Mercedes-AMG GT3 fahren darf. Noch dazu in Spielberg und zusammen mit Sebastian Asch, der ja ein richtig starker Fahrer auf dem GT3 ist. Ich selber habe noch nicht ganz so viel Erfahrung mit dem Auto, von daher muss ich erst einmal schauen, dass ich ein Gefühl dafür entwickele. Aber eine gute Show will ich schon bieten.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Heimspiel für schnelle Österreicher auf dem Red Bull Ring

  • Fünf Österreicher hoffen auf gute Ergebnisse auf dem Red Bull Ring
  • Vizemeister Harald Proczyk: "Strecke hat ein tolles Ambiente"
  • Saisondebüt für Lukas Niedertscheider: "Freue mich, ein Teil des Feldes zu sein"
Foto: Jens Hawrda
Die Anfahrt ist kürzer, die Umgebung bekannter, die Atmosphäre heimatlicher: Die fünf Österreicher im Fahrerfeld der ADAC TCR Germany fiebern ihrem Heimspiel auf dem Red Bull Ring (9. bis 11. Juni) entgegen und freuen sich auf "ganz besondere Rennen" in Spielberg im Schatten der Berge. "Klar, schließlich ist das meine Heimat, meine Familie wohnt ein paar Kilometer von der Strecke weg. Deshalb freue ich mich natürlich auf die Rennen", sagt etwa Vizemeister Hari Proczyk (41, HP Racing): "In der Steiermark ist es immer schön, die Strecke hat ein tolles Ambiente, und sie war für mich persönlich sehr wichtig, um überhaupt in den Motorsport zu kommen. Ich habe hier arbeitstechnisch viele Jahre verbracht."

Auch Jürgen Schmarl (43, Target Competition), Simon Reicher (17, Certainty Racing), Max Hofer (18, AC 1927 Mayen e.V. im ADAC) und Saison-Debütant Lukas Niedertscheider (22, Niedertscheider Motorsport) wollen in Spielberg besonders überzeugen.

Für die ADAC TCR Germany-Piloten ist der Red Bull Ring kein Neuland. Bereits im vergangenen Jahr wurde auf dem spektakulären Rundkurs in der Steiermark gefahren - ein Sieg sprang dabei für die Piloten aus der Alpenrepublik allerdings nicht heraus. Am nächsten dran waren Proczyk, der im zweiten Rennen auf Rang zwei fuhr, und Schmarl, der das Podium als Vierter im ersten Rennen nur knapp verpasste.

In diesem Jahr soll es dann etwas werden mit dem Heimsieg. "Aber das wird sicher nicht einfach. Bei einem Fahrerfeld mit mehr als 40 Teilnehmern wird es wichtig sein, im Qualifying vorne zu landen", sagt Seat Leon TCR-Pilot Proczyk, der auf dem Highspeedkurs insbesondere die Konkurrenz im Audi RS3 LMS oder im Honda Civic TCR stark einschätzt.

In einem Honda und zwei Audi gehen Proczyks Landmänner Reicher und Hofer (beide Audi) sowie Routinier Schmarl (Honda) auf Punktejagd. Für den Osttiroler Niedertscheider ist das Abschneiden dagegen fast zweitrangig. Nachdem der 22 Jahre alte Seat-Pilot den Saisonauftakt krankheitsbedingt verpasst hatte und am ersten Rennwochenende von seinem Vater Martin vertreten wurde, fiebert er nun seinem "persönlichen Saisonauftakt" entgegen.

Einen besseren Rahmen als das Heimrennen könnte es dafür kaum geben. "Es war nicht sehr schön, in Oschersleben aussetzen zu müssen. Aber ich freue mich nun umso mehr auf den Red Bull Ring, mein letztes Rennen in der ADAC TCR Germany in Hockenheim ist ja doch schon acht Monate her. Das ist meine Heimstrecke, ich werde da ein bekanntes Umfeld vorfinden."

Wo Niedertscheider dann tatsächlich landet, ist erstmal zweitrangig. "Ich mache mir keinen Druck und sehe das alles ganz entspannt", sagt er: "Ich freue mich jetzt einfach, ein Teil des Feldes zu sein. Und eigentlich ist es egal, ob man vorne oder in der Mitte ist. Um Positionen gekämpft wird überall."

Alle Fahrer aus der Alpenrepublik haben sich bei dem Heimrennen viel vorgenommen, auch Jürgen Schmarl, der im ersten Saisonrennen einen starken fünften Platz belegt hatte und seinen Honda durchaus zu den Siegerautos zählt. "Ziel ist natürlich das Podium, den Speed dazu haben wir auf jeden Fall", sagt der Tiroler und ergänzt augenzwinkernd: "Nachdem es das einzige Rennen in Österreich ist, ist das selbst für einen Tiroler in der Steiermark ein Heimrennen. Aber es macht einfach Riesenspaß, auf der Superanlage am Red Bull Ring vor heimischem Publikum zu fahren. Im TCR-Segment ist die ADAC TCR Germany sicher die stärkste Meisterschaft momentan in Europa. Und ich bin stolz, dass ich sie fahren kann."