Donnerstag, 25. Mai 2017

ADAC GT Masters-Fahrer wollen Sieg beim ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

  • 45. Auflage des ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen Nürburgring
  • Mehr als 20 ADAC GT Masters-Piloten starten beim Eifelmarathon
  • Drei Teams aus der „Liga der Supersportwagen“ kämpfen um den Sieg

Nur eine Woche nach dem zweiten Saisonlauf des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring steht für zahlreiche Fahrer und Teams der „Liga der Supersportwagen“ am kommenden Wochenende (27.–28. Mai) bereits das nächste Event auf dem Programm: das ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Und sie haben aussichtsreiche Chancen auf den Sieg. Start des Eifelklassikers ist am Samstag um 15.30 Uhr.
Christopher Mies (l.) u. Connor De Phillippi
Foto: ADAC-Motorsport
Angeführt wird das ADAC GT Masters-Aufgebot beim Eintagesklassiker von den letztjährigen Titelträgern Connor De Phillippi (23/USA) und Christopher Mies (27/Heiligenhaus). Sie starten wie in der „Liga der Supersportwagen“ mit ihrer letztjährigen Meistermannschaft Land-Motorsport, die in diesem Jahr beim 24-Stunden-Rennen erstmals Werksunterstützung von Audi erhält. De Phillippi und Mies fahren als Doppelstarter sogar in beiden Audi R8 LMS des Rennstalls aus dem Westerwald und haben mit Kelvin van der Linde (20/ZA) und Christopher Haase (29/Kulmbach) zwei weitere ehemalige Gewinner des ADAC GT Masters als Teamkollegen. Ebenso startet Markus Winkelhock (36/Schorndorf) für das Audi Sport Team Land. „Wir wollen natürlich gewinnen“, so Christopher Mies. „Aber beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring kann viel passieren. Daher ist es sehr wichtig, möglichst ohne Probleme durchzukommen. Aber wir sind sehr gut vorbereitet.“ Mit Dennis Busch (29/Bensheim) und Frank Stippler (42/Bad Münstereifel) treten zwei weitere ADAC GT Masters-Piloten mit dem Audi R8 LMS an.
Maximilian Götz (l.) u. Patrick Assenheimer starten für
unterschiedliche Mercedes Teams bei den 24h am Nürburgring
Foto: ADAC-Motorsport
Zu den Favoriten auf den Gesamtsieg zählen auch die Mercedes-AMG-Piloten. 2016 feierten die GT3-Sportwagen mit dem Stern beim 24-Stunden-Rennen einen Vierfachtriumph. Indy Dontje (24/NL) und Patrick Assenheimer (25/Lehrensteinsfeld) starten wie im ADAC GT Masters für HTP Motorsport. Für den Rennstall aus Altendiez starten auf der Nordschleife auch Stefan Mücke (35/Berlin) und Sebastian Asch (30/Ammerbuch). „Wir hoffen, wieder vorn dabei zu sein“, so Mücke. „Das Rennen ist mit rund 30 GT3-Autos sehr stark besetzt, es wird härter als je zuvor. Daher ist es nahezu unmöglich, eine Prognose zu wagen. Ich freue mich auf die Herausforderung und habe ein gutes Gefühl.“ Maximilian Götz (31/Uffenheim), der ADAC GT Masters-Champion von 2012, und Luca Stolz (21/Brachbach) starten ebenfalls mit dem Mercedes-AMG GT3.

Chancen auf den Gesamtsieg rechnen sich auch Philipp Eng (27/A) sowie das BMW Team Schnitzer aus, die auf den BMW M6 GT3 setzen. Allerdings tritt der Österreicher nicht wie im ADAC GT Masters für die Mannschaft aus Freilassing an, sondern für einen anderen Rennstall. „Es gibt dort in diesem Jahr unfassbar gute Teams und Fahrer“, so Eng. „Mindestens 30 Autos haben eine Siegchance. Wir haben in der Vorbereitung alles getan, um ein gutes Ergebnis einzufahren. Aber eine Vorhersage zu machen ist nahezu unmöglich.“ Das BMW Team Schnitzer setzt zwei M6 GT3 für aktuelle und ehemalige DTM-Piloten ein.

Vier Fahrer aus der „Liga der Supersportwagen“ starten bei der 45. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennen im Porsche 911 GT3 R: Klaus Bachler (25/A), Mathieu Jaminet (22/F) sowie die Tabellenführer Sven Müller (25/Bingen) und Robert Renauer (32/Jedenhofen). „Ich freue mich, wieder beim 24-Stunden-Rennen zu starten, nachdem ich im vergangenen Jahr nicht dabei war“, sagt Porsche-Werksfahrer Müller. „Ich teile mir ein Fahrzeug mit drei Gentlemen-Fahrern in der Pro-Am-Kategorie. Unser Ziel ist es, dort den Klassensieg zu holen.“ Mit in der „Grünen Hölle“ eher seltenen Fahrzeugen treten Daniel Keilwitz (27/Villingen) und Marco Mapelli (29/I) an. Keilwitz, der ADAC GT Masters-Champion von 2013, tauscht seine Corvette C7 GT3-R gegen einen Ferrari 488 GT3, während Lamborghini-Werksfahrer Mapelli weiterhin auf den Huracán GT3 vertraut.

Premierenstimmung herrscht am Wochenende bei weiteren ADAC GT Masters-Fahrern. Sie pilotieren die neuen GT4-Fahrzeuge von Audi und BMW bei deren 24-Stunden-Premiere. Während Ricky Collard (20/GB) im BMW M4 GT4 antritt, teilen sich Rahel Frey (31/CH) und Patrick Huisman (50/NL) einen der beiden brandneuen Audi R8 LMS GT4. „Das ist ein sehr spannendes Projekt“, so Frey. „Für uns ist das erste Rennen des Audi R8 GT4 LMS ein Testeinsatz. Wir wollen möglichst viel lernen.“ Zu ihren Teamkollegen zählt mit Christian Abt (50/Kempten), der in der Eifel ein Renncomeback gibt, ein weiterer ehemaliger ADAC GT Masters-Champion.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Audi-Pilot Ekström: „Die DTM macht wieder Spaß“

Mit einer ungewöhnlichen Strategie ist Mattias Ekström am vergangenen Wochenende auf dem Lausitzring das erste Podiumsergebnis in der DTM 2017 gelungen. Die Rallycross-WM führt der Audi-Pilot vor dem fünften Lauf in Lydden Hill (GB) am kommenden Wochenende an. Im Interview zieht Mattias Ekström eine erste Zwischenbilanz.

Mattias Ekström
Foto: Jens Hawrda
Sie liegen in der Rallycross-WM in Führung und standen in der DTM am vergangenen Sonntag erstmals in diesem Jahr auf dem Podium. Zufrieden mit dem Auftakt der neuen Saison?

Mattias Ekström: „Mit drei Siegen in den ersten drei Rennen in die neue Rallycross-Saison zu starten war einfach unglaublich, ein Traum! In der DTM hatte ich an den ersten beiden Wochenenden gute Rennen, aber schlechte Qualifyings. Deshalb stehe ich in der Tabelle nicht da, wo ich gerne stehen würde. Viel wichtiger ist aber: Die DTM ist auf einem guten Weg und macht wieder Spaß – uns Fahrern genauso wie den Fans.“

Was ist so gut an der „neuen“ DTM?

„Es sind endlich Dinge umgesetzt worden, über die jahrelang nur geredet wurde. Es hat sich viel getan im Winter, und das Ergebnis stimmt. Alle Änderungen, die gemacht wurden, haben sich bereits an den ersten beiden Wochenenden bewährt. Die Leistungsdichte war in der DTM schon immer sehr groß, aber die Rennen waren oft nicht so toll, vor allem am Samstag. Jetzt gibt es jede Menge Überholmanöver, und man kann auch von hinteren Startpositionen noch weit nach vorn kommen. Wir haben in Hockenheim und am Lausitzring tolle Überholmanöver gesehen. Das ist klasse für die Fans, aber auch für uns Fahrer.“

Am Samstag haben Sie sich auf dem Lausitzring gleich zwei BMW auf einmal geschnappt und am Sonntag auf dem Weg zum zweiten Platz Mercedes-Benz-Pilot Robert Wickens außen herum überholt. Die Fans auf den Tribünen haben getobt ...

„So etwas wollen die Fans eben sehen. Ich habe Videos der beiden Überholmanöver gleich in den sozialen Medien gepostet und jede Menge Likes und Kommentare bekommen. Im Rallycross geht es permanent zur Sache. In der DTM haben wir lange nicht mehr so viele Überholmanöver und Action gesehen wie in diesem Jahr – und das noch dazu auf eine faire Art und Weise. Wenn du außen herum überholst, musst du dich darauf verlassen können, dass dein Gegner mitspielt. Das war bei Robert (Wickens) am Sonntag so und auch mit Augusto (Farfus) und Marco (Wittmann) am Samstag. Ich habe ja immer gesagt, dass es sogar gut ist, dass wir in diesem Jahr weniger Fahrer haben. Dadurch steigt die Qualität.“

Haben Sie auch das Gefühl, dass die „neue“ DTM bei den Fans gut ankommt?

„Die Atmosphäre war in Hockenheim und am Lausitzring sehr positiv. Man spürt die Aufbruchstimmung – auch dank des neuen Chefs Gerhard Berger an der Spitze. Die DTM hat sich schon immer Fan-Nähe auf die Fahnen geschrieben, die Autos aber vor den Zuschauern versteckt. Das ist jetzt anders. Dinge wie Pit View sind eine super Sache. Für unsere Mechaniker ist es ungewohnt, bei der Arbeit derart beobachtet zu werden, für die Fans aber großartig. Sie können die faszinierende Technik eines DTM-Autos endlich sehen. Ich würde sagen, die Richtung stimmt. Gerne noch mehr davon.“

Wie finden Sie den neuen Indianapolis-Start nach einem Safety-Car-Einsatz?

„Sehr gut! Das sorgt für Action. Natürlich müssen auch wir Fahrer uns daran gewöhnen, und die Regeln mussten etwas präzisiert werden. Aber grundsätzlich passt das. Ich wäre auch dafür, beim normalen Start in der DTM vier oder fünf Autos nebeneinander in einer Reihe zu haben – so ähnlich wie beim Rallycross. Die Fans wollen einfach Unterhaltung.“

Anderes Thema: Wie gut ist der neue Audi RS 5 DTM?


„Über die Renndistanz ist unser Audi derzeit der Maßstab. Wir haben im Winter bei den Tests sehr viel Wert darauf gelegt, weil wir wussten, dass die Renn-Performance bei den neuen Regeln entscheidend sein wird. Im Qualifying müssen wir noch etwas nachlegen. Aber auch das ist Teil der DTM-Regeln: Wenn du über die Renndistanz stark sein willst, musst du im Qualifying Kompromisse eingehen. Die Zuschauer profitieren davon, denn sie sehen dadurch viele Überholmanöver. Aber wir werden daran arbeiten, etwas weiter vorne zu starten. Jamie (Green) und René (Rast) haben gezeigt, dass es geht. Also muss ich es auch können.“

Wer kam denn am Lausitzring am Sonntag auf die Idee, nach nur einer Runde die Reifen zu wechseln?

„Ich habe schon vor der Saison gesagt, die weicheren Reifen sind ein Schritt in die richtige Richtung. Aber wenn es nicht zu heiß ist, wird man auf einigen Strecken auch die ganze Distanz fahren können, wenn man die richtige Abstimmung hat. Die hatten wir am Lausitzring. Ich konnte mit den Reifen schon immer ganz gut haushalten, deshalb war das Risiko aus meiner Sicht nicht hoch. Und von Startplatz acht muss man einfach etwas riskieren. Deshalb habe ich gesagt: Ich komme gleich nach der ersten Runde rein. Es hat funktioniert: Die Reifen waren bis zum Ende top.“

Letzte Frage: Fahren Sie bei der DTM am Norisring oder Rallycross in Höljes?

„Diese Frage muss unser Chef (Dieter Gass) beantworten. Ich möchte mit ihm nicht tauschen ...“

Dienstag, 23. Mai 2017

DTM Lausitzring: Stimmen der Audi-Piloten zum Rennwochenende

67.500 Zuschauer (am Wochenende) erlebten auf dem Lausitzring ein spektakuläres Motorsport-Festival und einen weiteren starken Auftritt des Audi RS 5 DTM. Dem ersten DTM-Podium von René Rast am Samstag folgte am Sonntag ein Doppelsieg. Die Stimmen aus dem Audi-Lager.
Jamie Green
Foto: Jens Hawrda
Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #53) Platz 10 / Platz 1
„Es war ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Der Samstag war mit einem durchschnittlichen Qualifying und nur dem zwölften Startplatz frustrierend. Dann kam der Fehler im Qualifying mit einem von Renés gebrauchten Reifen an meinem Auto. Als Folge musste ich von der letzten Position starten. Ich konnte mich bis auf den zehnten Platz vorkämpfen, was ein harter Kampf war. Am Sonntag lief es besser in Sachen Abstimmung, vielen Dank an das Audi Sport Team Rosberg für die harte Arbeit. Ich habe im Qualifying eine gute Runde geschafft und stand auf dem dritten Startplatz. Im Rennen musste ich mich durchkämpfen, das klappte ganz gut. Es ist toll, zwei Siege in den ersten beiden Rennwochenenden zu feiern.“

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM #99) Platz 5 / Platz 5
„Ich habe mir noch ein bisschen mehr erhofft, aber ich glaube, wir können insgesamt zufrieden sein. Wir sind zweimal in die Top Fünf gefahren. Im Qualifying war es beides Mal nicht so ideal, aber im Rennen haben wir uns schön nach vorn gekämpft. Ich glaube, wir lernen mit den neuen Reifen, dem neuen Format und dem neuen Auto ständig dazu. Ich freue mich schon jetzt auf Budapest. Das ist eine Strecke, die ich total cool finde. Ich hoffe, dass wir noch einen Schritt nach vorn machen können.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM #5) Platz 8 / Platz 2
„Von der Qualifying-Leistung her war das Wochenende für mich eher bescheiden – das stört mich schon sehr. Die beiden Rennen waren dafür gut. Ich hatte ein paar schöne Überholmanöver, habe gute Punkte mit nach Hause gebracht und kaum Kratzer am Auto. Unterm Strich: zwei tolle Rennen nach schlechten Qualifyings.“
Renè Rast
Foto: Jens Hawrda
René Rast (AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM #33) Platz 3 / Platz 7
„Insgesamt bin ich natürlich zufrieden mit dem Wochenende. Mein erstes Podium am Samstag war gigantisch und am Sonntag konnte ich mit Platz sieben wieder solide Punkte einfahren. Besonders positiv stimmt mich, dass wir konstant schnell sind. Vierter und Sechster in den Qualifyings, zudem zweimal die schnellste Rennrunde: Darauf können wir für die kommenden Rennen auf jeden Fall aufbauen.“
Nico Müller
Foto: Jens Hawrda
Nico Müller (Playboy Audi RS 5 DTM #51) Platz 18 / Platz 6
„Wir waren am Lausitzring über das ganze Wochenende konstant schnell: im Qualifying immer gut für die Top Acht, und auch die Renn-Pace war gut. Leider hat uns am Samstag ein technisches Problem aus dem Rennen geholt, als wir mit Kurs auf ein Top-Fünf-Resultat unterwegs waren. Auch Sonntag hatte ich ein tolles Rennen, in dem ich viele Autos überholt habe. Doch dann kam ein missverständlicher Funkspruch der Rennleitung. Ich habe verstanden, dass ich eine Position zurückgeben soll, nachdem ich gerade Maxime (Martin) überholt hatte. Um keine Durchfahrtstrafe zu riskieren, habe ich ihn vorbeigelassen. Ich musste ihn danach wieder überholen und habe dabei viel Zeit verloren. Das war ärgerlich. Aber die Konstanz, die wir hier gezeigt haben, stimmt mich positiv für die Zukunft.“
Loic Duval
Foto: Jens Hawrda
Loïc Duval (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM #77) Platz 15 / Platz 18
„Für mich persönlich war es wieder ein schwieriges Wochenende, aber für Audi immerhin erfolgreich – das freut mich natürlich. Ich versuche mich auf die positiven Dinge zu konzentrieren. Im ersten Rennen bin ich zumindest im zweiten Stint gute Rundenzeiten gefahren und auch am Sonntag lief es nach dem Boxenstopp besser. Ich fuhr die viertschnellste Rundenzeit. Insgesamt passt bei uns aber noch nicht alles zusammen. Daran werden wir weiter arbeiten. Ich bin auf jeden Fall unverändert voll motiviert und möchte mit den Jungs vorne um die Plätze kämpfen. Hoffentlich gelingt uns das schon in Budapest.“

Montag, 22. Mai 2017

Nicky Hayden verstorben

Nicky Hayden
Foto: Red Bull
Auf der Welt wurde in den letzten Tagen bei Motorsportveranstaltungen dem am Mittwochabend bei einen Radunfall schwer verunglückten ehemaligen MotoGP Weltmeister Nicky Hayden baldige Genesung gewünscht.

Nicky Hayden war am vergangenen Mittwoch in Italien beim Radtraining von einem Auto erfasst worden, als er mit einer Gruppe Radfahrer in der Nähe von Rimini unterwegs war.  Durch die Wucht des Zusammenpralls sei er zunächst auf die Windschutzscheibe des Autos und schließlich auf den Asphalt geschleudert worden. Dabei habe er sich schwere Gehirnverletzungen zugezogen und wurde auf der Intensivstation behandelt, hatte das behandelnde Krankenhaus im italienischen Cesena am Donnerstag mitgeteilt.
auch vor dem Rennen zur Endurance WM am Samstag in Oschersleben
wurden Nicky Hayden Genesungswünsche überbracht
Foto: Jens Hawrda
Trotz der schwere der Verletzungen hofften alle, er findet die Kraft diesen Schicksalsschlag zu überleben. Diese Hoffnung hat sich heute Abend zerschlagen. Nicky Hayden hat sein wichtigstes Rennen verloren.

"Nick ist heute Abend im Maurizio Bufalini Krankenhaus in Cesena gestorben", heißt es in einer Erklärung seines Teams Honda. "Seine Verlobte Jackie, Mutter Rose und Bruder Tommy waren bei ihm."

Hayden bestritt in seiner Karriere 218 Grands Prix. Er stand 28 Mal auf dem Podium und konnte drei Rennen gewinnen. Im Jahr 2006 wurde er MotoGP Weltmeister. Im Herbst 2015 wurde Hayden offiziell zur MotoGP-Legende erklärt. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden.


DTM: Ekström erhält eine Verwarnung

Mattias Ekström wird von den Rennkommisaren verwarnt
Foto: Jens Hawrda
Mattias Ekström fuhr am Lausitzring am Sonntag ein sensationelles Rennen. Nur von Platz acht gestartet, kam er schon in Runde zwei zum Reifenwechsel und fuhr dann  auf diesem Satz Reifen ein Rennen das die Zuschauer von den Sitzen riss.

Nach der Zieldurchfahrt allerding, stelle Ekström sein Auto an der Stecke ab und erreichte nicht aus eigener Kraft den Parc fermè. Über Funk teile er seinem Team mit das irgend etwas gebrochen sei. In der anschließenden Pressekonferenz teile Ekström mit, das er vermute etwas am Antriebsstrang sei kaputt gegangen und er habe das Auto lieber abgestellt hätte als es noch weiter kaputt zu machen.
Ekström und sein Audi wurden durch ein Abschleppfahrzeug zur Siegerehrung gebracht.

Ekström musste dann allerding bangen, den die Rennkommisare untersuchten den Fall, da Sie vermuteten Ekström hätte sein Fahrzeug abgestellt, da er sonst nicht mehr die vorgeschriebenen 500 g Treibstoff im Tank gehabt hätte. Dieser Verdacht bestätigte sich allerding nicht.

Der Audi-Pilot wurde trotzdem vier Stunden nach Rennende wegen eines Verstoßes gegen Artikel 44.3 des Sportlichen Reglements, genauer gesagt wegen einer nicht vollständig gefahrenen Auslaufrunde, verwarnt. Ganz nachvollziehbar ist das nicht, wenn sein Fahrzeug beschädigt war und er nicht weiterfahren konnte hat er sich sogar richtig verhalten. Fahrer, die innerhalb einer Saison drei Verwarnungen kassieren, werden für das anschließende Rennen um fünf Startplätze zurückversetzt.