Mittwoch, 3. Mai 2017

DTM: Wussten Sie, dass …

Interessante Fakten von Audi zum DTM-Rennen in Hockenheim


Foto: Jens Hawrda
  • Audi das Auftaktrennen der DTM in Hockenheim bereits sechs Mal gewonnen hat?
  • die V8-Motoren des Audi RS 5 DTM nur 65 Kilometer von Hockenheim entfernt im Audi-Werk Neckarsulm gebaut werden?
  • der Audi RS 5 DTM auf dem Hockenheimring mit aktiviertem Drag Reduction System (DRS) am Ende der „Parabolika“ eine Höchstgeschwindigkeit von rund 275 km/h erreicht?
  • das Flachstellen des Heckflügels mit DRS auf dem Hockenheimring an dieser Stelle rund 15 km/h mehr Geschwindigkeit bringt?
  • Mattias Ekström mit 1.32,244 Minuten den DTM-Streckenrekord auf dem Hockenheimring hält und dieser Bestwert noch aus der Saison 2008 stammt?
  • Loïc Duval in Hockenheim sein erstes DTM-Rennen bestreitet und der 50. Fahrer der DTM-Geschichte ist, der mit einem Audi an den Start geht?
  • auch Mattias Ekström (2001/Ausfall), Jamie Green (2005/Platz 6), Mike Rockenfeller (2007/Platz 12) und Nico Müller (2014/Platz 16) ihre DTM-Debüts jeweils in Hockenheim absolvierten?
  • Mattias Ekström bereits 33 DTM-Rennen auf dem Hockenheimring bestritten hat, dabei sechs Mal von der Pole-Position startete, 13 Mal auf dem Podium stand und vier Mal siegte?
  • René Rast im Oktober 2016 im Samstagsrennen in Hockenheim mit Platz sechs seine ersten Punkte in der DTM sammelte?
  • Nico Müller im vergangenen Jahr beim Saisonauftakt in Hockenheim seine erste Pole-Position und sein erstes Podium in der DTM holte?

Renndebüt des neuen Audi RS 5 DTM

  • Saisonstart der DTM 2017 am 6./7. Mai auf dem Hockenheimring
  • Erstmals Einblick für Fans in Boxen der Audi Sport Teams
  • Motorsportchef Dieter Gass: „Sind gespannt, wie sich Änderungen in der DTM auswirken“
Foto: Audi-Motorsport
Der 6. Mai 2017 ist für den Audi-Motorsport ein besonderer Tag: 16 Monate nach Projektstart absolviert der neue Audi RS 5 DTM beim Auftakt der DTM-Saison 2017 auf dem Hockenheimring seine ersten beiden Rennen.

„Nachdem wir in der Formel E und in der Rallycross-Weltmeisterschaft in diesem Jahr bereits tolle Erfolge feiern konnten, geht es nun auch in der DTM endlich wieder los“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Die Winterpause war mit mehr als 200 Tagen extrem lang. Wir sind gespannt darauf, wie sich die zahlreichen Änderungen auf den Rennablauf auswirken – insbesondere die weicheren Reifen. Hockenheim war in den vergangenen Jahren stets ein gutes Pflaster für uns. Ich wünsche mir, dass es so bleibt und wir beim Auftakt die Basis für eine erfolgreiche Saison legen können.“

Mit 22 Siegen bei 46 Renneinsätzen war der Audi RS 5 DTM das erfolgreichste DTM-Auto der vergangenen drei Jahre. Entsprechend hoch ist die Erwartungshaltung an das neue Modell. Die Entwicklung des RS 5 DTM der dritten Generation begann im Januar 2016 mit der Skalierung der Serienkarosserie und Windkanalversuchen. Ab Oktober wurden erste Komponenten in einem Testträger erprobt. Im März 2017 hatte der neue Audi RS 5 DTM auf dem Automobilsalon in Genf Weltpremiere. Unter der Kohlefaserhaut feilte das Team der Audi-Motorsportabteilung jedoch – soweit vom Reglement gestattet – bis zuletzt weiter an der Technik.

In den vergangenen Wochen bauten die drei Audi Sport Teams Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg die sechs Einsatzautos auf. Es folgten letzte Funktionschecks und eine Qualitätskontrolle bei Audi in Neuburg, ehe die Autos am Freitag, 5. Mai ab 17 Uhr erstmals im Freien Training auf der Rennstrecke zu sehen sind. Die ersten beiden DTM-Rennen der Saison starten am Samstag (6. Mai) um 14.45 Uhr und am Sonntag (7. Mai) um 15.15 Uhr. Die Live-Übertragungen im Ersten beginnen wie bei allen DTM-Rennen 2017 jeweils 15 Minuten vor dem Rennstart.

Alle drei Teams haben sich besonders intensiv auf das neue Boxenstopp-Format der DTM vorbereitet, bei dem nur noch insgesamt acht Mechaniker und nur ein Schlagschrauber je Fahrzeugseite eingesetzt werden dürfen. Neben Präzision sind ab sofort auch Sprinterqualitäten gefragt, da die Mechaniker zwischen Vorder- und Hinterachse hin und her laufen müssen.

Auch für die Zuschauer gibt es in der DTM in diesem Jahr zahlreiche Neuerungen. Eine ist der sogenannte „Pit View“, der einen Blick in die Boxen einzelner DTM-Teams ermöglicht. Damit können die Fans erstmals den Mechanikern über die Schulter blicken – und das nahezu den ganzen Tag über. Beim Auftakt in Hockenheim befindet sich dieser spezielle Bereich bei Audi zwischen den Boxen der Audi Sport Teams Phoenix und Rosberg.

Für Audi-Fans lohnt sich ein Besuch des DTM-Auftakts gleich dreifach: Auch die FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft (World RX) und der Audi Sport TT Cup sind in Hockenheim mit von der Partie. Der amtierende Rallycross-Weltmeister Mattias Ekström kommt nach zwei Siegen bei den ersten beiden WM-Läufen in Spanien und Portugal als Tabellenführer nach Hockenheim und absolviert wie im Vorjahr einen Doppeleinsatz in der DTM und in der Rallycross-WM. Der Schwede hat das Ziel, 2017 beide Titel zu gewinnen.

Dienstag, 2. Mai 2017

Robert Wickens startet mit „VfB”-Design in die DTM-Saison 2017

Robert Wickens und das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team setzen zum Saisonstart auf ein Fahrzeugdesign im „VfB Stuttgart“-Look
Fahrzeugdesign von Robert Wickens
Foto: Mercedes-Motorsport
  • Robert Wickens tritt in Hockenheim und auf dem Lausitzring mit einem Mercedes-AMG C 63 DTM im VfB Stuttgart-Look an
  • Auch Wickens Rennanzug im Fußball-Design
  • Robert Wickens: „Wir haben mit den Jungs im Stadion mitgefiebert und ich hoffe, dass wir am Ende ihrer Saison den Aufstieg feiern können.“
Fußball und Motorsport gehen in den kommenden Wochen in Stuttgart Hand in Hand: Drei Spieltage vor dem Ende der Spielzeit 2016/2017 ist der VfB Stuttgart Tabellenführer in der 2. Bundesliga. Um die Mannschaft im Aufstiegskampf zu unterstützen, tritt Mercedes-AMG Motorsport DTM-Pilot Robert Wickens bei den ersten beiden Saisonrennen in Hockenheim (05.-07. Mai) und auf dem Lausitzring (19.-21. Mai) in den Farben des VfB Stuttgart an.

„Ich war am ersten April-Wochenende gemeinsam mit meinen Teamkollegen beim Spiel des VfB gegen Dynamo Dresden in der Mercedes-Benz Arena“, verrät Robert, dessen Rennanzug ebenfalls das Logo des VfB zieren wird. „Eigentlich bin ich ja eher Eishockey-Fan, das gehört sich als Kanadier einfach so. Aber die Stimmung, die die Stuttgart-Fans gemacht haben, war absoluter Wahnsinn. Genauso wie das Spiel gegen Dresden. Wir haben mit den Jungs mitgefiebert und ich hoffe, dass wir am Ende ihrer Saison den Aufstieg feiern können.“

„Angesichts der Verbindung unseres Unternehmens zum VfB haben wir uns dazu entschieden, die Mannschaft im Aufstiegskampf mit dieser Aktion zu unterstützen. Hoffentlich bringt das weiß-rote Fahrzeug-Design sowohl der Elf auf dem Rasen als auch Robert auf der Rennstrecke das nötige Quäntchen Glück für einen erfolgreichen Saison-Abschluss beziehungsweise Auftakt“, fügt Michael Bock, Leiter Mercedes-Benz Sport- und Lifestyle Marketing, hinzu.

Die automobile Premiummarke, mit Ursprung in Untertürkheim, und der VfB Stuttgart pflegen bereits seit vielen Jahrzehnten eine partnerschaftliche, vertrauensvolle und gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit. So engagiert sich unter anderem die zum Daimler-Konzern gehörende Mercedes-Benz Bank als Hauptsponsor des Clubs.

Zudem ist Mercedes-Benz exklusiver Partner des Vereins, der seine Heimspiele in der Mercedes-Benz Arena in direkter Nachbarschaft zur Daimler-Konzernzentrale austrägt. Im Dezember 2015 heulten im Rahmen von „Stars & Cars“ sogar Formel 1- und DTM-Motoren in der Mercedes-Benz Arena auf, als 35.612 Zuschauer die Mercedes-AMG Motorsport-Champions und das erfolgreichste Jahr in der Motorsport-Geschichte der Marke feierten.

„Als Stuttgarter Unternehmen pflegen wir selbstverständlich eine enge Verbindung zu unserer Stadt und der Region“, sagt Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef Ulrich Fritz. „Das gilt ganz besonders für den VfB, dem viele unserer Kollegen und Teammitglieder die Daumen drücken. Deshalb wünschen wir der Mannschaft alles Gute und viel Erfolg im Saisonendspurt.“

In der Vergangenheit gingen bereits mehrfach DTM-Rennwagen von Mercedes-AMG Motorsport im Fußball-Design an den Start. So startete Maximilian Götz im letzten Jahr mit dem Slogan „Vive La Mannschaft“ auf seinem Mercedes-AMG C 63 DTM und unterstützte damit die deutsche Elf bei der Fußball-Europameisterschaft. Auch ein Rennauto in den Farben des VfB Stuttgart gab es bereits: Anlässlich des DFB-Pokalfinales fuhr Pascal Wehrlein in der Saison 2013 ein DTM Mercedes AMG C-Coupé, auf dem das Logo des fünfmaligen Deutschen Fußball-Meisters und dreifachen DFB-Pokalsiegers zu sehen war.

DTM: Nico Müller begeistert Fans in Budapest

Nico Müller im Audi RS 5 DTM in Budapest
Foto: Audi-Motorsport
Am Montag vor dem DTM-Saisonauftakt war Nico Müller zu Gast beim „Nagy Futam“-Event in Ungarns Hauptstadt Budapest. Der Schweizer nahm zunächst an einer Pressekonferenz teil, der weitere Motorsport-Stars wie der frisch gebackene Russland-Grand-Prix-Sieger Valtteri Bottas beiwohnten. Anschließend nahm der Audi-DTM-Pilot in einem Audi RS 5 DTM Platz und begeisterte die Einheimischen auf abgesperrten Straßen mit Burnouts und dem satten Sound des V8-Motors. „Diese Veranstaltung war großartig. Mit den Fans zu sprechen, ihre Reaktionen auf das Auto zu sehen und Autogramme zu schreiben, hat mir viel Spaß bereitet“, sagte Müller. Nun gilt seine volle Aufmerksamkeit dem DTM-Auftakt vom 5. bis 7. Mai in Hockenheim. Die ersten beiden Rennen der Saison 2017 markieren ebenso das Debüt des neuen Audi RS 5 DTM.

Montag, 1. Mai 2017

Das DTM-Reglement für die neue Saison steht fest

  • Weitere Änderungen im Sinne des Sports auf der Rennstrecke
  • Einschränkung des Funks und des DRS fordern Übersicht des Fahrers
  • Aufwertung des Qualifyings: Die drei schnellsten Fahrer erhalten Punkte
Foto: Jens Hawrda
Kurz vor dem Saisonstart in Hockenheim (5. bis 7. Mai 2017) hat die DTM-Kommission die letzten Entscheidungen getroffen und das sportliche Reglement finalisiert.

Im Sinne des sportlichen Wettbewerbs steht die Einzelleistung eines Fahrers im Fokus. „Wir wollen in der DTM den Sport in den Mittelpunkt rücken. Die DTM hat ein überragend leistungsstarkes Fahrerfeld – und diese Leistungen will der Fan auch in den Rennen erleben können“, sagt Gerhard Berger, Vorsitzender der ITR.


Der Funkverkehr wird ab diesem Jahr deutlich eingeschränkt. Während des Rennens ist die Informationsübermittlung von der Box zum Fahrer verboten. Damit muss der Fahrer deutlich mehr Verantwortung übernehmen und Entscheidungen selber treffen. Die Kommunikation von der Box zum Auto beschränkt sich auf die klassische Anzeigetafel auf der Start-/Zielgeraden. Das Funkverbot wird nur in wenigen Ausnahmesituationen aufgehoben: Wenn sich das DTM-Auto in der Boxengasse befindet, Gelbe Flaggen gezeigt werden oder während einer Safety-Car-Phase – hier dürfen sicherheitsrelevante Hinweise gegeben werden.


Für zusätzliche Spannung nach einer Neutralisation des Rennens durch eine Safety-Car-Phase sorgt der Re-Start in einer zweireihigen Grid-Formation im Indianapolis-Stil. Dies fordert den Fahrer nach einem Re-Start im direkten Zweikampf mit seinen Wettbewerbern.
Das taktische Geschick des Fahrers, der nun ohne die Funkanweisungen auskommen muss, wird auch durch die starke Limitierung des Drag Reduction System (DRS) sichtbar. Die Nutzung des DRS ist in allen Rennen auf 12 Runden (insgesamt 36 Aktivierungen) limitiert. Voraussetzung bleibt weiterhin, dass der Abstand zum Vordermann bei Start/Ziel nicht größer als eine Sekunde ist.


Deutlich aufgewertet wird das Qualifying. Für die Positionen eins bis drei werden Punkte vergeben – für die Pole-Position 3 Punkte, für Startplatz 2 sind es 2 Punkte und für Startplatz 3 noch 1 Meisterschaftspunkt. Damit wird die Herausforderung für den Fahrer, im Qualifying die perfekte Runde zu fahren, auch stärker belohnt als bisher. Die Hersteller und Teams ihrerseits müssen die optimale Abstimmung finden, die sowohl über die volle Renndistanz, als auch für eine schnelle Runde im Qualifying passt.


Nahezu unverändert bleibt das System der Performancegewichte. Die Verteilung wird weiterhin auf der Basis des Qualifying-Ergebnisses ermittelt. Das Basisgewicht der neuen DTM-Fahrzeuge wurde auf 1.125 Kilogramm festgesetzt. In 2,5 Kilogramm-Schritten können maximal 15 Kilogramm zu- oder 30 Kilogramm ausgeladen werden.