Sonntag, 30. April 2017

Philipp Eng holt Pole-Position für BMW Team Schnitzer

  • Philipp Eng Schnellster im Zeittraining für Sonntagsrennen in Oschersleben
  • Porsche-Werksfahrer Sven Müller startet ebenfalls aus Reihe eins
  • SPORT1 überträgt heute live ab 13.00 Uhr aus Oschersleben
Philipp Eng holt Pole für Sonntagsrennen
Foto: Jens Hawrda
Knapper geht es kaum: Mit nur 23 Tausendstelsekunden Vorsprung war Philipp Eng (27/A) Schnellster im Zeittraining für das zweite Rennen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. Für das BMW Team Schnitzer ist es die erste Pole-Position in der "Liga der Supersportwagen" - und dies beim Debütwochenende. Das Rennen wird heute ab 13.00 Uhr bei SPORT1 live und in voller Länge übertragen.

Wärmeres Wetter und eine Strecke mit mehr Grip sorgten im zweiten Zeittraining für deutlich schnellere Rundenzeiten als in der Samstagssession. Mit seiner Bestzeit von 1.25,322 Minuten war Eng rund 0,8 Sekunden schneller als der Pole-Sitter des Samstagsrennen, Mathieu Jaminet. Für Eng ist es die dritte Pole-Position im ADAC GT Masters - herausgefahren mit drei verschiedenen Marken: Porsche, McLaren und BMW. Gleichzeitig ist es die Premieren-Pole für den BMW M6 GT3 in der Rennserie.

"Ich freue mich sehr, die erste Pole-Position mit dem BMW M6 GT3 geholt zu haben", so Eng, der sich das Fahrzeug mit Ricky Collard (20/GB) teilt. "Wir haben nicht damit gerechnet beim ersten Rennwochenende des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters gleich auf die Pole zu fahren. Das Team hat einen tollen Job gemacht und mich zum genau richtigen Zeitpunkt auf die Strecke geschickt, damit ich eine freie Runde hatte. Das Auto war perfekt. Jetzt freue ich mich auf das Rennen. Ricky hat gestern schon gezeigt, dass er trotz seiner geringen Erfahrung im GT3-Sportwagen im Rennen schnell unterwegs ist. Wir wollen auf das Podium fahren."

Als Zweiter qualifizierte sich mit einer Rundenzeit von 1.25,345 Minuten Sven Müller (25/Bingen) im Porsche 911 des Teams Precote Herberth Motorsport. Der Porsche-Werksfahrer bildet ein Fahrerteam mit Robert Renauer (32/Jedenhofen). Mit der Corvette C7 von Jules Gounon (22/F) und Daniel Keilwitz (27/Villingen, beide Callaway Competition) sowie dem Lamborghini Huracán von Marco Mapelli (29/I) und Norbert Siedler (34/A, beide Team HB Racing) auf den Positionen drei und vier starten vier verschiedene Marken aus den ersten beiden Startreihen in das Sonntagsrennen.

Ezequiel Perez Companc (22/RA) und Mirko Bortolotti (27/I, beide GRT Grasser-Racing-Team) wurden in einem weiteren Lamborghini Fünfte. Bester Audi war der R8 von Dennis Marschall (20/Eggenstein-Leopoldshafen) und Patric Niederhauser (25/CH, beide Aust Motorsport), der auf den sechsten Startplatz fuhr. Insgesamt 15 Fahrzeuge lagen in der Sitzung innerhalb von rund einer Sekunde.

Samstag, 29. April 2017

Porsche-Piloten Jaminet/Ammermüller gewinnen ADAC GT Masters-Saisonauftakt

  • Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller siegen am Samstag in Oschersleben
  • Bachler/Macdowall sorgen als Zweite für Porsche-Doppelsieg
  • Neuzugang Jeffrey Schmidt siegt in der Junior-Wertung
Michael Ammermüller (rechts) und Mathieu Jaminet holen Sioeg im ersten Rennen der Saison
Foto: Jens Hawrda
Mathieu Jaminet (22/F) und Michael Ammermüller (30/Pocking) heißen die Sieger des ersten Saisonlaufs beim ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. Das Porsche-Duo vom KÜS Team75 Bernhard siegte vor den Markenkollegen Klaus Bachler (25/A) und Alex Macdowall (26/GB, beide Schütz Motorsport). Rang drei ging an die letztjährigen Gesamtsieger Connor De Phillippi (23/USA) und Christopher Mies (27/Heiligenhaus, beide Montaplast by Land-Motorsport) im besten Audi R8. „Erst die Pole-Position und nun der Sieg, das ist wirklich fantastisch. Ein perfekter Auftakt in die Saison“, jubelte Jaminet, der am Samstag sein Debütrennen im ADAC GT Masters gewann.

Bachler gewinnt Startduell

Beim Start übernahm Bachler von Pole-Setter Jaminet die Führung und behauptete diese bis zum Pflichtboxenstopp. Der Österreicher ließ sich auch durch zwei frühe Safety-Car-Phasen nicht aus der Ruhe bringen. In der ersten wurde der gestrandete Porsche 911 von Christopher Friedrich (22/Griesheim, KÜS Team75 Bernhard) geborgen, in der zweiten die Corvette C7 von Jules Gounon (22/F, Callaway Competition). Hinter dem Spitzenduo lieferten sich die Audi R8 von Markus Pommer (27/Neckarsulm)/Kelvin van der Linde (20/ZA, beide Aust Motorsport), Jeffrey Schmidt (23/CH)/Christopher Haase (29/Kulmbach, beide Montaplast by Land-Motorsport sowie Mies/De Phillippi einen engen Kampf um den dritten Rang.

Jaminet absolvierte als Erster des Führungsduos den Pflichtboxenstopp und übergab an Partner Ammermüller – die Strategie zahlte sich aus. Nachdem auch Bachler an der Box war und von Alex Macdowall abgelöst wurde, übernahm Ammermüller die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Auch eine späte Safety-Car-Phase nach einem Ausrutscher von Nissan-Pilot Patrick Huisman (50/NL, MRS GT-Racing), die das Feld für die Finalrunde noch einmal zusammenschob, änderte nichts mehr an der Reihenfolge auf den beiden Spitzenplätzen: Ammermüller fuhr den Sieg sicher vor Macdowall ins Ziel. Spannend bis zum Schluss blieb der Audi-interne Dreikampf um den letzten Podestplatz. Position drei ging schließlich an De Phillippi/Mies vor Pommer/van der Linde sowie Junior-Wertungs-Sieger Schmidt und Partner Haase.

Sechste und beste Mercedes-AMG-Piloten wurden Stefan Mücke (36/Berlin) und Sebastian Asch (30/Ammerbuch, beide BWT Mücke Motorsport). Rang sieben ging an die Porsche-Paarung Robert Renauer (32/Jedenhofen) und Sven Müller (25/Bingen, beide Precote Herberth Motorsport), gefolgt von Luca Stolz (21/Brachbach) und Luca Ludwig (27/Bonn, beide Mercedes-AMG Team ZAKSPEED) in einem weiteren Mercedes-AMG. Rolf Ineichen (38/CH) belegte zusammen mit Christian Engelhart (30/Kösching, beide GRT Grasser-Racing-Team) im erfolgreichsten Lamborghini Huracán den neunten Platz und gewann zudem die Trophy-Wertung. Die Top Ten komplettierten Ricky Collard (20/GB) und Philipp Eng (27/A, beide BMW Team Schnitzer) im einzigen BMW M6 im Starterfeld.
Porsche siegt im ersten Saisonrennen
Foto. Jens Hawrda
Stimmen der Sieger

Mathieu Jaminet (KÜS Team75 Bernhard, Porsche 911): „Mein Start war leider nicht so gut. Es war mein erster fliegender Start überhaupt. In diesem Bereich muss ich wohl noch etwas lernen. Ich habe eine Position verloren und mich danach darauf konzentriert, den Rückstand zu Klaus Bachler konstant zu halten. Es war wichtig, die Reifen zu schonen, um Michael ein gutes Auto zu übergeben. Wir hatten einen guten Boxenstopp und Michael hat Platz eins übernommen. Der Sieg freut mich für das gesamte Team.“

Michael Ammermüller (KÜS Team75 Bernhard, Porsche 911): „Ein besserer Saisonstart geht nicht. Mein Teamkollege ist einen guten ersten Stint gefahren und hat mir das Auto als Zweiter übergeben. Während der Boxenstopps habe ich die Führung übernommen und habe danach einen kleinen Vorsprung halten können. Durch die späte Safety-Car-Phase kamen die Verfolger noch einmal ran, aber ich hatte einen guten Restart und habe den Sieg sicher ins Ziel gefahren.“

Honda-Pilot Josh Files gewinnt Saisonauftakt der ADAC TCR Germany

  • Honda-Pilot Kirsch und van der Linde im Audi auf den Plätzen
  • VW-Pilot Florian Thoma startet im zweiten Rennen am Sonntag von der Pole
Vorjahresmeister Josh Files holt Sieg im ersten Saisonrennen
Foto: Jens Hawrda
Der Champion hat scheinbar nichts verlernt: Titelverteidiger Josh Files (26, Großbritannien, Target Competition) hat beim Saisonauftakt der ADAC TCR Germany in Oschersleben im ersten Rennen seinen ersten Sieg gefeiert. Im Honda Civic TCR verwies der Brite Steve Kirsch (37, Chemnitz, Honda Team Sachsen ADAC) in einem weiteren Honda sowie Newcomer Sheldon van der Linde (17, Südafrika, AC Mayen) im Audi RS3 LMS auf die Plätze zwei und drei. Die 41 Starter sorgten für spannenden Tourenwagensport in der Motorsport Arena.

„Ein perfekter Start, ich bin glücklich! Der Schlüssel zum Sieg war, dass ich so früh an die Spitze gekommen bin“, sagte Josh Files: „Steve war zwar nah dran, aber wenn man zu viel nach hinten blickt, wird man nur langsamer. Ich habe ihm keine Möglichkeit mehr gegeben, mich noch einmal anzugreifen.“

Der von der Pole gestartete Honda-Pilot Kris Richard (22, Schweiz, Target Competition) verpasste in seinem ersten ADAC TCR Germany-Rennen eine Podiumsplatzierung. Er wurde Vierter vor Jürgen Schmarl (43, Österreich, Target Competition) in einem weiteren Honda und Pascal Eberle (26, Schweiz, Steibel Motorsport), der das beste Ergebnis eines Seat Leon TCR holte.

Die drei Audi-Piloten Tim Zimmerman (20, Langenargen, Target Competition), Max Hofer (17, Österreich, AC Mayen) und Tom Lautenschlager (18, Grafenau, Target Competition) sowie Florian Thoma (22, Schweiz, Liqui Moly Team Engstler) im VW Golf GTI TCR komplettierten die Top Ten. Luca Engstler (17, Wiggensbach, Liqui Moly Team Engstler) war im Golf GTI als 17. bester Rookie.

Files erwischte einen starken Start und zog gleich auf den ersten Metern an Kirsch und van der Linde vorbei. Auch seinen Schweizer Teamkollegen Richard ließ der 26-Jährige wenig später hinter sich. Am Ende der ersten Runde setzte er zum Überholmanöver an und setzte sich an die Spitze. Dahinter reihten sich der Vorjahresdritte Kirsch und van der Linde ein. Richard folgte dem Spitzentrio mit geringem Abstand.

Das Feld blieb eng zusammen, und die Fahrer lieferten sich zahlreiche spannende Duelle, bei denen es zu einigen Kontakten kam. Das Safety Car musste insgesamt dreimal auf die Strecke kommen, doch davon ließen sich Files, Kirsch & Co. an der Spitze nicht irritieren. Bis zum Schluss blieb der Brite an der Spitze und freute sich über seinen insgesamt siebten Sieg im 15. Rennen in der Geschichte der ADAC TCR Germany.

Im zweiten Rennen am Sonntag (14.50 Uhr, live bei SPORT1+) startet die Top Ten des Qualifyings in umgekehrter Reihenfolge. Florian Thoma steht damit auf Startplatz eins vor Pascal Eberle und Tim Zimmermann. Kris Richard startet von Rang zehn.

Stimmen zur ADAC TCR Germany:


Josh Files
(Sieger, Target Competition): „Bei den Safety Car-Phasen muss man konzentriert bleiben. Das ist nie einfach, aber es hat zum Glück funktioniert. Was hinter mir passiert ist, habe ich gar nicht mitbekommen. Darauf achte ich aber auch nicht.“

Steve Kirsch (Zweiter, Honda Team Sachsen ADAC): „Wir waren alle überrascht über den Start, dass das so schnell ging. Die Ampel ist schnell umgesprungen, da haben wir alle ein bisschen gezuckt und dann ging es auch schon los. Ich wäre gerne noch ein bisschen schneller gefahren, aber Josh hat mich nicht gelassen. Aber wir haben ja noch ein paar Veranstaltungen. Bei den Safety-Car-Phasen war es vor allem ein Problem, die Reifen unserer Hondas auf Temperatur zu halten. Für ein so großes Fahrerfeld hat es heute insgesamt gut geklappt, wir hätten schlimmeres erwartet.“

Sheldon van der Linde (Dritter, AC Mayen): „Ich bin glücklich mit dem Ergebnis – gerade wegen der Safety Car-Phasen. Die Honda von Target Competition sind schon sehr stark. Im zweiten Rennen starten wir vor ihnen, das könnte ein Vorteil sein.“

Erste Pole-Position der Saison für Porsche-Pilot Jaminet

  • Mathieu Jaminet fährt Bestzeit im Zeittraining für Saisonauftaktrennen
  • Porsche-Markenkollege Klaus Bachler ebenfalls in erster Startreihe
  • SPORT1 überträgt heute live ab 13.00 Uhr aus Oschersleben
Mathieu Jaminet (Porsche 911 GT3 R) holt erste Pole des Jahres
Foto: Jens Hawrda
Welch ein Einstand für Porsche-Pilot Mathieu Jaminet (22/F) im ADAC GT Masters. Der Pilot des KÜS Team 75 Bernhard sicherte sich in der Motorsport Arena Oschersleben bei seinem Debüt in der "Liga der Supersportwagen" auf Anhieb die Pole-Position für das Rennen am Samstag, das heute ab 13.00 Uhr bei SPORT1 live und in voller Länge übertragen wird.

In der spannenden Sitzung wechselte in den Schlussminuten mehrmals die Führung, bis sich schlussendlich Jaminet, der sich den Porsche 911 mit Michael Ammermüller (31/Ammerbuch) teilt, an die Spitze des Zeitentableaus setzte. Mit 1.26,165 Minuten stellte der Franzose einen neuen Qualifyingrekord für das ADAC GT Masters in Oschersleben auf.
"Dies ist die beste Art die Saison zu beginnen: erstes Qualifying, erste Pole-Position", freute sich Jaminet. "Wir hatten schon erwartet, uns in der Spitzengruppe zu platzieren, aber nicht, dass wir den ersten Startplatz holen. Mir ist eine nahezu perfekte Runde gelungen. Ich freue mich auf das Rennen."

Mit lediglich 65 Tausendstelsekunden Rückstand auf Jaminet qualifizierte sich mit Klaus Bachler (24/A) ein weiterer Porsche-Fahrer für die erste Startreihe. Der Österreicher, der im Freien Training am Freitag der Schnellste war, startet zusammen Alex Macdowall (26/GB) für Schütz Motorsport. Den dritten Startplatz sicherte sich das Corvette-Duo Jules Gounon (22/F) und Daniel Keilwitz (27/Villingen, beide Callaway Competition) vor dem besten Audi R8 von Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Kelvin van der Linde (20/ZA, beide Aust Motorsport). Knapp dahinter folgten als Fünfte die Vorjahreschampions Connor De Phillippi (23/USA) und Christopher Mies (27/Heiligenhaus, beide Montaplast by Land-Motorsport) in einem weiteren Audi.

Sechstschnellste waren Indy Dontje (24/NL) und Marvin Kirchhöfer (23/Leipzig), beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport). Die beiden Piloten eines Mercedes-AMG GT3 werden jedoch in der Startaufstellung wegen Überholens unter Roter Flagge im zweiten Freien Training um zehn Startplätze zurückversetzt. Platz sieben ging an den Audi von Christopher Haase (29/Kulmbach) und Jeffrey Schmidt (23/CH, beide Montaplast by Land-Motorsport). Achte waren Robert Renauer (32/Jedenhofen) und Sven Müller (25/Bingen, beide Precote Herberth Motorsport) im Porsche 911 vor Luca Stolz (21/Bonn) und Luca Ludwig (27/Bonn, beide Mercedes-AMG Team ZAKSPEED). Vervollständigt wurden die ersten Zehn von Ricky Collard (20/GB) und Philipp Eng (27/A, beide BMW Team Schnitzer) im einzigen BMW M6 GT3 im Starterfeld. Insgesamt lagen die ersten Zehn im Samstagszeittraining innerhalb von lediglich 0,4 Sekunden.

Honda-Pilot Kris Richard holt die erste Pole des Jahres in der ADAC TCR Germany

  • Honda von Kirsch, Audi von van der Linde und Champion Files im Honda auf den Plätzen
  • SPORT1 überträgt das erste Saisonrennen in Oschersleben um 14.50 Uhr live
  • VW-Pilot Florian Thoma startet im zweiten Rennen am Sonntag von der Pole
Pole für Kris Richard
Foto: Jens Hawrda
Einstand nach Maß für Kris Richard: Der 22 Jahre alte Schweizer vom Team Target Competition hat sich gleich bei seinem ersten Qualifying im mehr als 40 Fahrzeuge starken Feld der ADAC TCR Germany die Pole Position gesichert. Im Honda Civic TCR stellte Richard in 1:34.185 Minuten die Bestzeit auf und wird das erste Rennen der zweiten Saison der ADAC TCR Germany in Oschersleben damit vor Markenkollege Steve Kirsch (37, Chemnitz, Honda Team ADAC Sachsen), Sheldon van der Linde (17, Südafrika, AC Mayen) im Audi RS3 LMS und Meister Josh Files (26, Großbritannien, Target Competition) in einem weiteren Honda beginnen. SPORT1 überträgt den ersten Lauf aus der Magdeburger Börde ab 14.50 Uhr live. Zudem gibt es Livestreams auf www.SPORT1.de und www.adac-motorsport.de.

"Ich habe großes Vertrauen zum Auto, das hat mir schon das erste Freie Training gezeigt. Jetzt heißt es einfach, Vollgas geben und Spaß haben", sagte Kris Richard: "Ich muss schauen, dass ich einen guten Start erwische und die Reifen schnell auf Temperatur bekomme. Dann wird das schon klappen." Die ersten Fünf des Qualifyings erhalten zudem in absteigender Reihenfolge Meisterschaftspunkte. Richard bekommt so fünf Punkte gutgeschrieben, und Max Hofer (17, Österreich, AC Mayen), im Audi RS3 LMS Fünfter des Qualifyings, erhält einen Zähler.

Hinter dem Audi-Piloten Hofer folgen José Rodrigues (27, Portugal, Target Competition) im Honda, die beiden Audi von Sandro Kaibach (19, Bad Waldsee, Aust Motorsport) und Tim Zimmermann (20, Langenargen, Target Competition) sowie der Seat Leon TCR von Pascal Eberle (26, Schweiz, Steibel Motorsport) und der VW Golf GTI TCR von Florian Thoma (22, Schweiz, Liqui Moly Team Engstler) auf Rang zehn.

Das Qualifying wurde nach einer Kollision mit mehreren Beteiligten vorzeitig beendet, der zweite Teil des Qualifyings mit dem Shoot-Out der zwölf Zeitschnellsten aus dem ersten Durchgang entfiel. Die Startaufstellung ergab sich so aus den Zeiten des ersten Qualifyings.
Im zweiten Rennen am Sonntag (14.50 Uhr, live bei SPORT1+) startet die Top Ten des Qualifyings in umgekehrter Reihenfolge. Florian Thoma steht damit auf Startplatz eins vor Pascal Eberle und Tim Zimmermann. Kris Richard startet von Rang zehn.