Freitag, 14. April 2017

Drei Fragen an Edoardo Mortara

Foto: Jens Hawrda
Edoardo, Du fährst seit dieser Saison für Mercedes-AMG Motorsport DTM- und GT3-Rennen. Wie fühlt es sich an, ein neues Mitglied der Mercedes-AMG Motorsport Familie zu sein?

Edoardo Mortara: Ich freue mich riesig auf diese Rennen, auch wenn für mich natürlich noch vieles neu ist. Ich glaube, ich bin auf dem richtigen Weg. Die ersten DTM-Tests liefen gut und wir haben ordentlich an der Abstimmung gearbeitet. Mit dem Mercedes-AMG GT3 ist es erst mein zweites Mal auf der Nürburgring-Nordschleife. Das erste Rennen in der VLN war nicht so gut für mich, in den Tests und im zweiten VLN-Lauf lief es zuletzt jedoch wesentlich besser.

Wie fällt für Dich der Unterschied zwischen dem Mercedes-AMG GT3 und dem Mercedes-AMG C 63 DTM aus?

Edoardo Mortara: Es sind zwei komplett unterschiedliche Autos. Bei der DTM arbeiten wir mit viel mehr Abtrieb und die Autos sind leichter, was mehr Grip bedeutet. Dies führt dazu, dass man in der DTM einen aggressiveren Fahrstil an den Tag legen kann. Spaß bereiten mir aber beide Autos. Den Mercedes-AMG GT3 hier auf der Nordschleife fahren zu können, ist einfach super und eine große Herausforderung. Die Umstellung ist nicht immer einfach, aber ich liebe diese abwechslungsreiche Challenge.

2016 war für Dich ein prägendes Jahr: Du bist Vater einer Tochter geworden und hast in der DTM den Titel nur knapp verpasst. Wie sieht Deine Zielsetzung für 2017 aus?

Edoardo Mortara: Die Geburt meiner Tochter war natürlich eine große Veränderung für mich, auf eine positive Weise. Ich glaube, dadurch bin ich sogar noch ein Stück weit motivierter als die letzten Jahre. Ich fahre nicht mehr nur für mich, sondern auch für meine Familie. Dieses Jahr bin ich in einem neuen Team und es braucht natürlich Zeit, sich auf alles einzustellen. Ich sehe das jedoch positiv und glaube, wieder um den DTM-Titel kämpfen zu können.

Donnerstag, 13. April 2017

ADAC TCR Germany mit Rekordstarterfeld von 44 Fahrzeugen

  • 44 Fahrzeuge von sechs Herstellern gehen in die zweiten Saison der Serie
  • Honda Rookie Challenge mit attraktivem Preis
Audi ist die beliebteste Marke im Feld
Foto: Jens Hawrda
Die ADAC TCR Germany gibt in ihrer zweiten Saison mit einem Feld von 44 Teilnehmern aus 13 Nationen Vollgas und hat sich damit innerhalb von nur zwölf Monaten zur teilnehmerstärksten Serie nach dem erfolgreichen TCR-Reglement entwickelt. Im Rahmen des offiziellen Vorsaisontests in der Motorsport Arena Oschersleben präsentierte die Tourenwagenserie des ADAC ihr Starterfeld für die Saison, die am Wochenende vom 28. bis 30. April auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde beginnt. Die Rennen der ADAC TCR Germany sind auch 2017 bei SPORT1 zu sehen.

Insgesamt 19 Teams aus sieben Nationen gehen mit seriennahen Tourenwagen von sechs Marken an den Start. Die 330 PS starken Kraftpakete Seat Leon TCR, Opel Astra TCR, Honda Civic TCR, VW Golf TCR, Audi RS3 LMS und Kia Cee'd TCR lassen die Fan-Herzen höherschlagen.

 "Die Entwicklung der ADAC TCR Germany zeigt, dass wir auf das richtige Konzept gesetzt haben", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. "Der enorme Zuspruch für die zweite Saison mit einem Feld in der maximalen Größe von 44 Fahrzeugen überrascht uns selbst etwas. Ich freue mich schon auf die ersten Rennen in Oschersleben am Monatsende."

 "Wir haben die Serie im vergangenen Jahr toll entwickelt, dass wir die richtigen Weichen gestellt haben, beweist das große Interesse der Teilnehmer", sagt Franz Engstler von Engstler Motorsport, dem Partner des ADAC in der ADAC TCR Germany. "Die Plattform des ADAC GT Masters und auch die Fernsehübertragungen bei SPORT1 bieten optimale Bedingungen für die weitere Entwicklung der Serie."

Das große Feld wird von Titelverteidiger Josh Files (26, Großbritannien) angeführt, der im Honda Civic TCR erneut für den italienischen Meisterrennstall Target Competition antreten wird. Neben dem Briten steht auch Tom Lautenschlager (18, Grafenau) im Aufgebot des Rennstalls aus Südtirol. Der Juniormeister startet in einem der neuen Audi RS3 LMS, dies gilt auch für die Polin Gosia Rdest (23). Sie ist eine von zwei Damen im Fahrerfeld der ADAC TCR Germany, zudem greift Jasmin Preisig (24, Schweiz, Lubner Motorsport) im Opel Astra TCR an.

Der neue Audi ist der unter den Teilnehmern beliebteste Wagen im Feld. Die insgesamt 16 RS3 LMS teilen sich auf die Teams Target Competition, Prosport Performance, LMS Racing, GermanFlavours Racing, Certainty Racing Team, Racing One und Aust Motorsport auf. Ganz auf den VW Golf GTI TCR zählt das Liqui Moly Team Engstler, das sechs Exemplare des Golf einsetzt. Außerdem ist der VW noch bei Positionemotorsport, Racing One und Steibel Motorsport im Einsatz. Target Competition schickt neben dem Audi auch vier Honda Civic TCR ins Rennen, zwei weitere der japanischen Renner setzt das Team Honda ADAC Sachsen ein. Dazu kommen acht Seat Leon TCR, die sich auf die Teams HP Racing, Steibel Motorsport, Topcar Motorsport, Niedertscheider Motorsport, Wolf-Power Racing und Schläppi Race-Tec verteilen. Zusätzlich kommen zwei neue Kia Cee'd TCR des ungarischen Teams Botka Rally Team sowie zwei Opel Astra TCR von Lubner Motorsport zum Einsatz.

Die Rookies fahren 2017 um die "Honda Rookie Challenge", der Sieger der Nachwuchswertung darf sich am Saisonende über einen Honda Civic als Prämie freuen. Honda stellt in diesem Jahr auch das Safety Car der ADAC TCR Germany.

Mittwoch, 12. April 2017

Starke Neuzugänge im Feld des ADAC GT Masters 2017

  • 32 Supersportwagen von sieben Herstellern in der ADAC GT Masters-Saison 2017
  • Etablierte Teams und hochkarätige Neueinsteiger versprechen spannende Saison

Foto: Jens Hawrda
Ein starkes Feld mit 32 Supersportwagen von sieben Marken, acht ehemalige Champions, hochkarätige Neueinsteiger und etablierte Teams: Das ADAC GT Masters ist startklar für die Saison 2017: Im Rahmen des offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben präsentierte das ADAC GT Masters das Feld für die Saison 2017. Die Saisonpremiere der „Liga der Supersportwagen“ wird vom 28. bis 30. April auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde ausgetragen. Alle 14 Saisonrennen werden live und in voller Länge bei SPORT1 im Free-TV übertragen.

 18 Teams, Supersportwagen von sieben Marken und acht ehemalige oder amtierende Champions – das sind die Kennziffern für die elfte Saison der Serie, die beim Saisonauftakt am Monatsende das 150. Rennen in ihrer Geschichte in Angriff nimmt. „Das ADAC GT Masters entwickelt sich auf bereits hohem Niveau stark weiter“, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. „Wir freuen uns in diesem Jahr über hochkarätige neue Teams und Fahrer. Damit unterstreichen wir erneut unseren Ruf als eine der wichtigsten GT-Rennserien in Europa.“

„Ich bin mir sicher, dass wir im ADAC GT Masters wieder spannenden Motorsport sehen werden“, sagt Thomas Voss, ADAC Leiter Motorsport und Klassik. „Das Feld zeigt sich sehr ausgeglichen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit kfzteile24, CAMP DAVID, Eibach und TWIN BUSCH Germany vier renommierte Unternehmen als neue Partner des ADAC GT Masters gewonnen haben.“

Acht ehemalige Champions am Start

Gleich acht ADAC GT Masters-Champions wollen 2017 erneut um den Titel kämpfen. Die Titelverteidiger Christopher Mies (27/Heiligenhaus) und Connor De Phillippi (24/USA), Christopher Haase (29, Kirchleus/alle Montaplast by Land-Motorsport) und Kelvin van der Linde (20, ZA/Aust Motorsport) starten mit einem Audi R8. Die ehemaligen Gesamtsieger Sebastian Asch (30, Ammerbuch/BWT Mücke Motorsport), Luca Ludwig (28, Bonn/ Mercedes-AMG Team Zakspeed) und DTM-Rückkehrer Maximilian Götz (33, Uffenheim/ Mercedes-AMG Team HTP) fahren einen Mercedes-AMG. Daniel Keilwitz (27, Villingen/Callaway Competition) tritt wie gewohnt mit einer Corvette an.

In der Starterliste des ADAC GT Masters finden sich noch weitere bekannte Namen. Der ehemalige Formel-1-Pilot Markus Winkelhock (36/Berglen-Steinach) startet für Mücke Motorsport, ebenso wie Sportwagen-Ass Stefan Mücke (36/Berlin) und DTM-Pilot Lucas Auer (22/A), der bei ausgesuchten Veranstaltungen startet. Mit Mikaela Åhlin-Kottulinsky (24/S) und Rahel Frey (31/CH) treten wie im Vorjahr zwei Pilotinnen an.

Supersportwagen von sieben Marken im Feld

Angeführt wird das Starterfeld von den letztjährigen Titelträgern Montaplast by Land-Motorsport, die erneut zwei Audi R8 einsetzen. Mit Aust Motorsport, YACO Racing und den Neueinsteigern Audi Sport racing academy, Twin Busch und Mücke Motorsport vertrauen insgesamt sechs Teams auf den R8. Unter der Bewerbung BWT Mücke Motorsport setzt die Mannschaft aus Berlin wie auch das Mercedes-AMG Team Zakspeed und die Rückkehrer vom Mercedes-AMG Team HTP auf einen Mercedes-AMG GT.

Das KÜS Team75 Bernhard, das von Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard und seinem Vater Rüdiger geleitet wird, bringt nach der starken Debütsaison 2016 erstmals zwei Porsche 911 an den Start. Mit jeweils einem „Elfer“ treten bigFM Racing Team Schütz Motorsport und Precote Herberth Motorsport an.

Auch dem Lamborghini Huracán vertrauen drei Teams: HB Racing WDS Bau und GRT Grasser-Racing-Team aus Österreich sowie ADAC NSA/Attempto Racing. Callaway Racing tritt erneut mit der selbst entwickelten GT3-Rennversion der Corvette C7 an, erstmals setzt auch RWT Racing die neue Corvette ein. MRS GT-Racing bringt erneut als einziges Team den Nissan GT-R an den Start. Das bisherige DTM-Team Schnitzer Motorsport vertritt die Farben von BMW mit einem M6 GT3.

Neben dem ADAC GT Masters kommen die Fans an den Rennstrecken in den Genuss der Action weiterer Serien: Bei sechs Veranstaltungen ist die ADAC Formel 4 und die ADAC TCR Germany Bestandteil des Programms. Weitere attraktive Gastserien sind die Spezial Tourenwagen Trophy, der Porsche Carrera Cup oder der Renault Clio Cup.

Montag, 10. April 2017

Schütz Motorsport mit neuer Fahrerpaarung im ADAC GT Masters

  • Klaus Bachler und Alex MacDowall fahren für bigFM Racing Team Schütz Motorsport
  • Einsatzauto ist erneut ein Porsche 911
  • Team aus Bobenheim/Roxheim im sechsten Jahr in Folge im ADAC GT Masters
Foto: ADAC-Motorsport
Das bigFM Racing Team Schütz Motorsport greift mit zwei neuen Fahrern und einem bewährten Fahrzeug im ADAC GT Masters an. Klaus Bachler (25/A) und Alex MacDowall (26/GB) werden sich im bereits sechsten Jahr des Rennstalls von Teamchef Christian Schütz in der "Liga der Supersportwagen" einen Porsche 911 teilen. Das ADAC GT Masters startet vom 28. bis 30. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison 2017. Alle Rennen werden live und in voller Länge bei SPORT1 übertragen.

Seit 2012 kämpft Schütz Motorsport im ADAC GT Masters um Punkte und Platzierungen. Für Christian Schütz war es daher überhaupt keine Frage, auch in diesem Jahr erneut teilzunehmen. "Das ADAC GT Masters ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil unseres Motorsportprogramms", so Schütz. "Wir haben uns schon früh im Vorjahr dafür entschieden, auch 2017 wieder anzutreten. Die Serie bietet eine sehr hohe fahrerische Leistungsdichte, für uns als relativ kleines Team ist der logistische Aufwand mit vielen Rennen innerhalb Deutschlands gut zu bewältigen, für unsere Sponsoren ist die Livepräsenz im TV interessant und wir sehen das Engagement auch immer als technische Herausforderung." In puncto Einsatzfahrzeug vertraut Schütz Motorsport wie auch schon die vergangenen fünf Jahre auf den Porsche 911.

Den Fahrerkader wechselt Schütz hingegen einmal komplett aus. Mit Klaus Bachler kehrt ein bekannter Name zum Rennstall zurück. Der Österreicher holte 2015 zusammen mit Schütz Motorsport den vierten Gesamtrang in der ADAC GT Masters-Fahrerwertung. Alex MacDowall ist dagegen ein neues Gesicht. Der Brite startete in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und gewann 2016 die GTE-Klasse der European Le Mans Series. Christian Schütz über seine beiden Schützlinge: "Klaus kennt das Team, er kennt das Auto und bringt eine umfangreiche Porsche-Erfahrung mit - von daher wird das auf jeden Fall passen. Alex ist in Sachen Porsche ein Quereinsteiger, hat dafür aber mit anderen GT3-Fahrzeugen schon viele Rennen bestritten."

"Ich freue mich extrem auf die bevorstehende Saison", so Klaus Bachler. "Das ADAC GT Masters ist für mich eine der stärksten Sportwagenserien Europas. Das Format mit zwei Sprintrennen inklusive Fahrerwechsel gefällt mir sehr gut. Bei Schütz Motorsport fühle ich mich wohl. 2015 haben wir bis zuletzt um den Gewinn des Fahrertitels gekämpft. Im vergangenen Jahr haben wir den Kontakt aufrechterhalten. Ich hoffe, dass wir 2017 gute Leistungen abliefern werden."

Auch Christian Schütz blickt voraus: "Nach unseren Anlaufschwierigkeiten in der Vorsaison wollen wir 2017 gleich von Beginn an wettbewerbsfähig sein. Die Eindrücke von den ersten Tests stimmen uns positiv. Das Fahrerfeld ist wieder wahnsinnig stark, die Teams anderer Marken sind gut aufgestellt. Es wird noch schwieriger, konstant vorn zu fahren. Konkrete Ergebnisse nehmen wir uns nicht vor. Es geht für uns darum, einen guten Job abzuliefern und Spaß zu haben. Wir verspüren im Team keinen Druck."

Sonntag, 9. April 2017

​DTM präsentiert Pit View und andere Neuerungen

  • Mehr Fannähe und spektakulärere Autos in der DTM 2017
  • Boxenzugang, Öffnung des Boxendachs und DTM Fan Village
  • Audi-Motorsportchef Dieter Gass: „Spannende Zeiten für die DTM“

In der kommenden DTM-Saison können Fans den Audi RS 5 DTM und die Arbeit der Teams so hautnah erleben wie nie zuvor: Inhaber eines Fahrerlagertickets erhalten bei fast allen DTM-Veranstaltungen ab sofort Zugang zu einer eigenen Zuschauerbox, von der aus sie die Mechaniker in den beiden benachbarten Garagen direkt bei der Arbeit beobachten können.
Foto: Jens Hawrda
Der „Pit View“ ist eine von zahlreichen Neuerungen, die am Donnerstag in Hockenheim auf einer Pressekonferenz anlässlich der abschließenden DTM-Testfahrten vor dem Saisonstart am 6./7. Mai vorgestellt wurden. Auch das Boxendach wird bei den meisten DTM-Veranstaltungen für die Zuschauer geöffnet. Neu ist zudem ein öffentliches Boxenstopptraining sowie ein eigenes Fan Village im Fahrerlager mit Showprogramm, Ausstellungen und Food-Trucks.

„Es sind spannende Zeiten für die DTM“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Mit dem Pit View bieten wir den Fans vor Ort ganz neue Einblicke hinter die Kulissen. Wir haben uns vorgenommen, den Motorsport noch spektakulärer zu machen, dazu bringen wir neue Autos mit mehr Leistung, kernigerem Sound und weniger Abtrieb. Die Reifen bauen schneller ab, sind nicht mehr vorgeheizt und fordern den Fahrer noch stärker. Bei den Boxenstopps mit weniger Mechanikern zeigt sich jeder Fehler sofort. Das Format ist für alle 18 Rennen identisch. Ich freue mich sehr auf die neue Saison.“

Simulationen der neuen Boxenstopps standen in Hockenheim auch auf dem Testplan der drei Audi Sport Teams Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg. Noch wichtiger war es aber, an den dreieinhalb Testtagen mit unterschiedlichen Abstimmungsvarianten möglichst viele Daten und Informationen über den neuen Audi RS 5 DTM und die neuen Reifen zu sammeln. Die schnellste Runde innerhalb der Audi-Mannschaft drehte Mike Rockenfeller im Schaeffler Audi RS 5 DTM am Donnerstag, als aufgrund kühler Außentemperaturen die besten Testbedingungen herrschten. Mit 1.30,559 Minuten unterbot er den bestehenden DTM-Streckenrekord auf dem Hockenheimring um mehr als 1,6 Sekunden.

Insgesamt spulten die sechs Audi-Piloten von Montag bis Donnerstag 5.992 Testkilometer ab. Am fleißigsten waren René Rast (280 Runden) und Nico Müller (276 Runden). „Ich hatte sehr viel Spaß mit dem neuen Auto“, sagt der Schweizer. „Wir hatten ein umfangreiches Testprogramm. Ich würde sagen, wir haben es zu 99 Prozent abgearbeitet. Nun werden wir die verbleibenden Wochen bis zum Saisonauftakt nutzen, um die letzten Details zu perfektionieren.“

Die Einsatzautos werden von den Teams nun noch einmal in ihre Einzelteile zerlegt, revidiert und neu aufgebaut. In der letzten Aprilwoche ist ein letzter Funktionscheck („Roll-out“) geplant, ehe es am ersten Maiwochenende in der DTM 2017 ernst wird. Dabei sieht Dieter Gass Audi fahrerisch gut aufgestellt: „Mattias (Ekström) und Jamie (Green) waren in den letzten Jahren in der DTM konstant vorne dabei – das erwarte ich von den beiden auch in diesem Jahr. Von Mike (Rockenfeller) verspreche ich mir ein gutes Comeback, nachdem er 2016 etwas gelitten hat. Nico (Müller) hat in der vergangenen Saison gutes Potenzial gezeigt, auf das er beim Hockenheim-Test aufgebaut hat. Und unsere beiden DTM-Neulinge René (Rast) und Loïc (Duval) sollte man nicht unterschätzen. Ich bin mir sicher, dass beide bereits in der ersten Saison ein Highlight setzen können.“