Samstag, 8. April 2017

Markus Reiterberger gibt auf!

Markus Reiterberger steigt aus der Superbike-WM aus
Foto: Jens Hawrda
Markus Reiterberger steigt aus der Superbike WM aus, über senen Facebook Account teilte er vor einer Stunde folgendes mit:

"Nach intensiven Überlegungen habe ich mich entschieden, nicht mehr als Fixstarter Superbike-WM zu fahren», teilte Reiti mit. «Die letzte Saison begann stark, bis heute konnte ich die guten Leistungen aber nicht konstant bringen. Deshalb habe ich mich entschieden, mich auf meine komplette Gesundung zu konzentrieren und meine Rennkarriere zu überdenken. Ich bin Althea BMW sehr dankbar für die Erfahrungen in der Superbike-WM, jetzt stelle ich mich neuen Herausforderungen. Ich danke allen meinen Sponsoren, die es mir ermöglicht haben Weltmeisterschaft zu fahren. Und BMW Motorrad für ihr Vertrauen und ihre Hingabe. Es war immer mein Traum Superbike-WM zu fahren, mit den gemachten Erfahrungen arbeite ich hart daran, in die Meisterschaft zurückzukehren."

Da Markus Reiterberger weiter von Werner Daemen gemanagt wird, könnte es nun möglich sein, das wir den Bayern dieses Jahr in IDM Team seines belgischen Managers sehen. Ob das allerdings wahr wird, ist bei dem sich immer mehr abzeichnenden desolaten Zustand der Deutschen Superbike Meisterschaft auch eher fraglich.

Mercedes-AMG C 63 DTM knackt 7.000 Testkilometer-Marke beim Testabschluss

Bestwert aller Hersteller: Mercedes-AMG Motorsport DTM-Sextett legt 7.227 km beim Abschluss der Saisonvorbereitung in Hockenheim zurück
Foto: Mercedes-Motorsport
  • Viertägige Testfahrten in Hockenheim (03.-06. April)
  • Generalprobe für den Saisonauftakt: Alle sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer im Einsatz
  • Gary Paffett: „Wir hatten gute Testfahrten und sind nun bereit für das erste Rennwochenende der Saison.“

Erfolgreicher Abschluss der Saisonvorbereitung für das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team bei den viertägigen Testfahrten in Hockenheim (03.-06. April). An drei der vier Testtage erzielte ein Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer die Bestzeit: Am Montag und Dienstag war es Gary Paffett und am Mittwoch Robert Wickens. Im Verlauf der Testwoche legten die sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer 1.580 Runden respektive 7.227 km auf dem 4,574 km langen Hockenheimring zurück – die mit Abstand meisten aller drei Hersteller.

Paul Di Resta fuhr am letzten Testtag in 1:30.236 Minuten die zweitschnellste Rundenzeit der Testwoche. Damit waren die neuen DTM-Autos auf Anhieb mehr als zwei Sekunden schneller als die letzte Fahrzeuggeneration beim Saisonfinale 2016 an gleicher Stelle. Zum Vergleich: Die Pole-Zeit für das erste Rennen war 2016 eine 1:32.344 Minuten.

„Ich bin sehr zufrieden mit der Testwoche“, sagte Gary. Alles in allem ging es für ihn und das Team vor allem darum, die geplante Testarbeit zu absolvieren. „Wir sind viel gefahren und die Pace des Autos war auf den Performance Runs sehr gut“, fügte er an. „Ich war aber auch mit den Long Runs zufrieden. Wir hatten gute Testfahrten und sind nun bereit für das erste Rennwochenende der Saison.“
Foto: Mercedes-Motorsport
Nach den ersten beiden Testtagen übernahm Garys Teamkollege Robert Wickens das Auto für den Rest der Testwoche. „Das Wichtigste ist, dass wir unser gesamtes Programm absolvieren konnten“, bestätigte Robert, der am letzten Testtag alleine mehr als 830 km zurücklegte. „Wir sind viele Runden gefahren und haben hart gearbeitet. Am Donnerstag habe ich vielleicht sogar meinen persönlichen Rekord für die Anzahl an absolvierten Runden an einem Tag gebrochen. Dabei waren wir nicht auf Performance aus. Es ging nur darum, das Auto auf die Rennen vorzubereiten. Jetzt sind wir heiß darauf, dass es endlich losgeht.“

DTM-Rückkehrer Maro Engel erhielt in Hockenheim zum ersten Mal die Gelegenheit, den neuen Mercedes-AMG C 63 DTM zu testen. „Es war fantastisch, unser neues DTM-Auto zum ersten Mal zu fahren“, sagte Maro, der an seinen anderthalb Testtagen mehr als 1.000 km zurücklegte. „Das Team hat super gearbeitet und mir den Job erleichtert. Es hat riesig Spaß gemacht. Ich konnte viel über das Auto und die Reifen lernen. Das nächste Mal, wenn ich ins Auto steige, ist es Zeit, Rennen zu fahren. Bis dahin liegt aber noch einiges an Arbeit vor uns.“

Maro teilte sich das Auto in dieser Testwoche mit seinem Teamkollegen Paul Di Resta, der sich mit dem absolvierten Programm ebenfalls zufrieden zeigte. „Wir haben unsere Arbeit erledigt, an der Balance und anderen Dingen gearbeitet“, so der DTM-Champion des Jahres 2010. „Wir haben so viel wie möglich von unserer Liste erledigt und versucht, alles zu optimieren. Denn jetzt ist Race Time. Mein Gesamteindruck ist positiv. Die Stimmung im Team ist gut und ich blicke dem Saisonstart optimistisch entgegen.“

Neuzugang Edoardo Mortara bekommt unterdessen gar nicht genug von seinem „Pink Panther“. „Es ist etwas schade, dass dies meine letzten beiden Testtage vor dem Saisonstart waren“, sagte Edoardo. „ Wir haben in dieser Woche viele Daten gesammelt, die uns hoffentlich dabei helfen, unser Auto noch schneller, zuverlässiger und fahrbarer zu machen.“

Edoardos Teamkollege Lucas Auer staunte derweil über die schnellen Rundenzeiten der neuen Fahrzeuggeneration. „Die Zeiten sind irrsinnig schnell“, sagte er. „Der Test war sehr interessant und produktiv. Es war schön, wieder im Auto zu sitzen und mehr darüber zu erfahren. Für uns Fahrer wird es sicher sehr anspruchsvoll, uns die Long Runs einzuteilen. Das wird in den Rennen in dieser Saison sehr interessant. Jetzt sind wir bereit für das erste Rennwochenende des Jahres.“

Bei den drei Wintertests in Portimao, Vallelunga und Hockenheim legten die Mercedes-AMG DTM-Fahrer insgesamt 11.445 Testkilometer zurück. „Die Bestzeiten in dieser Woche waren ein schöner Nebenaspekt der Testfahrten. Aber wir werden erst in einem Monat beim Auftaktwochenende wissen, wo wir wirklich stehen“, sagte Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef Ulrich Fritz. „In der DTM ist alles so eng und bei den Tests werden unterschiedliche Schwerpunkte gelegt. Am Schluss ist es wichtig, dass man sein geplantes Test-Programm absolviert. Wir sind froh, dass wir in dieser Woche so viele Kilometer zurücklegen konnten. Nur so kann man verstehen lernen, wie sich die neuen Reifen und Einheitsbauteile verhalten.“

Vom 5.-7. Mai kehrt die DTM für den Saisonauftakt nach Hockenheim zurück. Nach dem Abschluss der Wintertestfahrten setzt das Team seine Saisonvorbereitung in der Fabrik in Affalterbach fort. Bis zum ersten Rennwochenendes des Jahres beim Heimrennen von Mercedes-AMG wartet noch jede Menge Arbeit auf das Team: Fitnesstraining für Fahrer und Crew, Boxenstoppübungen, Analyse der gesammelten Daten und Informationen von den Testfahrten sowie der letzte Feinschliff für die Autos sind nur einige der anstehenden Aufgaben vor den ersten beiden Rennen des Jahres.

Freitag, 7. April 2017

Montaplast by Land-Motorsport will mit drei Champions ADAC GT Masters-Titel verteidigen

  • Vorjahressieger Christopher Mies und Connor De Phillippi bilden ein Team
  • Premierenchampion Christopher Haase und Neuling Jeffrey Schmidt im zweiten Audi
Christopher Mies (l.) und Connor De Phillippi wollen 2017 ihren Titel verteidigen
Foto: Jens Hawrda
Gleich mit drei Gewinnern des ADAC GT Masters startet Montaplast by Land-Motorsport in diesem Jahr in der „Liga der Supersportwagen“. Die Gesamtsieger des Vorjahres, Christopher Mies (27/Heiligenhaus) und Connor De Phillippi (24/USA) treten erneut zusammen an und teilen sich den Audi R8 mit der Startnummer 1. Das Schwesterfahrzeug mit der Nummer 2 wird von Christopher Haase (29/Kirchleus), dem Sieger der ADAC GT Masters-Premierensaison 2007, und ADAC GT Masters-Debütant Jeffrey Schmidt (23/CH) pilotiert.

Montaplast by Land-Motorsport feierte 2016 eine starke Debütsaion im ADAC GT Masters. Der Rennstall von Wolfgang Land gewann nicht nur die Fahrerwertung, sondern sicherte sich auch auf Anhieb die Titel in der Teamwertung und der Juniorenwertung (mit De Phillippi).

„Wir sind mächtig stolz auf unseren letztjährigen Erfolg und sehen motiviert der Mission Titelverteidigung entgegen“ so Teamchef Wolfgang Land. „Das hochkarätige Starterfeld verspricht eine spannende Saison. Es wird nicht einfach, die Titel erfolgreich zu verteidigen. Ich wünsche Connor De Phillippi und Christopher Mies, als erste Fahrerpaarung zweimal in Folge das ADAC GT Masters zu gewinnen. Mit Christopher Haase und Jeffrey Schmidt im Schwesterauto haben wir ein starkes Line-up, das für die Titelverteidigung in der Teamwertung beste Voraussetzungen bietet.“

Für das Erfolgsduo Mies und De Phillippi ist es das zweite Jahr mit Montaplast by Land-Motorsport im ADAC GT Masters, für ihre Teamkollegen dagegen das erste. Schmidt startete jedoch in diesem Jahr bereits bei den Langstreckenrennen in Daytona und Sebring für das Team aus dem Westerwald. Haase bestritt im Vorjahr die letzten beiden Rennwochenenden in Zandvoort und Hockenheim für das Team und freut sich nun auf seine erste komplette Saison: „Ich wurde schon im vergangenen Jahr im Team sehr willkommen geheißen. Wir waren auf Anhieb erfolgreich und wollen nun daran anknüpfen. Mit Jeffrey habe ich einen tollen Teamkollegen. Das Ziel ist es, um Siege und Titel zu kämpfen.“

Donnerstag, 6. April 2017

TCR-Germany startet in neue Saison

  • Josh Files startet zur Titelverteidigung im Honda Civic TCR von Target Competition
  • Medientag am 11. April in der Motorsport Arena Oschersleben
Foto: Jens Hawrda
Der Champion will seinen Titel verteidigen: Das hochklassige Feld der ADAC TCR Germany 2017 wird angeführt von Josh Files, der im Honda Civic TCR von Target Competition die Titelverteidigung anstrebt. Der vom ehemaligen Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx betreute Brite komplettiert das starke Feld der ADAC TCR Germany, in der Renntourenwagen von sechs verschiedenen Marken an den Start gehen. Bereits in der kommenden Woche vom 10. bis 12. April gibt der offizielle Vorsaisontest einen Ausblick auf die zweite Saison der ADAC TCR Germany. Rund 30 der mehr als 40 eingeschriebenen Teilnehmer fahren sich beim öffentlichen Test schon einmal für den Saisonstart vom 28. bis 30. April an gleicher Stelle warm.

„Ich habe keine Zweifel daran, dass es in diesem Jahr noch einmal schwieriger wird, um die Meisterschaft zu fahren“, sagt Files, der sich im März auch den Titel in der neuen TCR Middle East-Serie sicherte. „Es wird eine ganz andere Herausforderung. Ich bin glücklich, dass ich erneut im Honda für Target fahren werde. Wir haben ein Jahr hervorragend zusammengearbeitet und dabei viel wertvolle Erfahrung gesammelt.“

Er sei „wirklich bereit für die neue Herausforderung“, meint Files, der den Saisonstart kaum erwarten kann: „Ich werde die Kämpfe auf der Strecke und die Aufgaben, die die neue Saison mit sich bringt, sicher nicht unterschätzen. Es wird definitiv hart – aber ich liebe Herausforderungen.“

Die erste Saison hatte der Mann aus Norwich mit dem Meisterrennstall Target Competition weitestgehend dominiert – und daran soll nun angeknüpft werden. „Es war keine Frage, dass wir Josh unbedingt wieder ins Team holten wollten“, sagte Teamchef Andreas Gummerer: „Er ist nachweislich ein Champion – deshalb sind wir umso glücklicher, dass er eine weitere Saison bei uns fahren wird.“

Während Files erneut im Honda startet, wird sein Team auch den neuen Audi RS3 LMS einsetzen. Zudem dürfen sich Fans der ADAC TCR Germany auf die bereits bekannten Opel Astra TCR, Seat Leon TCR und VW Golf GTI TCR freuen. Dazu kommt der Kia Cee‘d TCR.
 

Mittwoch, 5. April 2017

Die Fahrzeug-Designs des Mercedes-AMG Motorsport DTM Teams 2017

Mercedes Fahrzeugdesign für die Saison 2017
Foto: Mercedes-Motorsport
Mercedes-AMG Motorsport DTM Team stellt die sechs Fahrzeugdesigns für die DTM-Saison 2017 vor
  • Seit Beginn der Motorsportsaison 2017 einheitlicher Designauftritt aller Mercedes-AMG Motorsport Werksteams mit gleichen Design-Elementen
  • Der sogenannte Digital Flow ist auf allen sechs DTM-Rennwagen auf der Seite erkennbar und zieht sich über den gesamten Auftritt, auf und neben der Strecke
  • Gleiches Grunddesign für DTM- und Formel 1-Autos von Mercedes-AMG Motorsport


Neue Regeln, neue Autos und neue Designs

Pünktlich zum Beginn der letzten Testfahrten vor dem Saisonbeginn Anfang Mai stellte das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team heute seine sechs neuen Fahrzeugdesigns für die kommende DTM-Saison vor. Charakteristisch dafür ist der sogenannte „Digital Flow“, der auf allen Autos auf der Seite zu erkennen ist. Dieses einheitliche Designelement haben seit dieser Saison alle Mercedes-AMG Motorsport Werksteams gemein.

Team-Captain Gary Paffett und Robert Wickens starten in diesem Jahr jeweils in einem silber- bzw. anthrazitfarbenen Mercedes me Mercedes-AMG C 63 DTM mit einem in Petronasgrün gehaltenen „Digital Flow“ auf den Seiten des Autos. Der Österreicher Lucas Auer und Neuzugang Edoardo Mortara gehen in ihren beiden BWT Mercedes-AMG C 63 DTM als „Pink Panther“ auf Punktejagd.

Die Autos von DTM-Rückkehrer Maro Engel und dem DTM-Champion von 2010, Paul Di Resta, ziert ein oranger „Digital Flow“. Engel startet im silber- und anthrazitfarbenen SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM. Di Resta geht 2017 mit dem weißen TV Spielfilm Mercedes-AMG C 63 DTM an den Start.

Die neue Designsprache findet sich aber nicht nur auf den Rennautos der sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Piloten wieder. Sie ist auch ein Teil des Designs der Fahreroveralls, Team-Transporter, Boxenwände und vielem mehr. Das Grunddesign der DTM-Autos ist in dieser Saison das gleiche wie auf den Formel 1-Silberpfeilen von Lewis Hamilton und Valtteri Bottas. So weist auch der F1 W08 Hybrid EQ Power+ die charakteristische elektrisch blaue Visualisierung des Luftflusses vom Frontflügel bis zu den Enden der Seitenkästen auf. Diese unverwechselbare Charakteristik wurde vom Elektro-Look des im vergangenen Jahr präsentierten Concept EQ abgeleitet.