Montag, 27. März 2017

REMUS wird offizieller Technologie-Partner des Mercedes-AMG Motorsport DTM Teams

  • Mercedes-AMG Motorsport DTM Team profitiert von 25 Jahren Rennsporterfahrung der Marke REMUS
  • Zusammenarbeit mit Präsenz auf dem Auto und technischer Partnerschaft, inklusive Produktion der Abgasanlagen für den Mercedes-AMG C 63 DTM
  • Stephan Zöchling: „Das Engagement mit Mercedes-AMG in der DTM ist für uns ein weiteres Highlight in der über 25-jährigen Rennsporthistorie der Marke REMUS.“
  • Ulrich Fritz: „Wir freuen uns, im Bereich der Abgasanlagen auf das Know-how von REMUS zurückgreifen zu können.“
Foto: Mercedes-Motorsport
Das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team startet mit einer neuen Partnerschaft in die Saison 2017: REMUS, Weltmarktführer unter den Sportauspuffherstellern, engagiert sich als offizieller Technologie-Partner des Teams in der DTM. Im Zuge der Zusammenarbeit werden REMUS-Logos auf dem Mercedes-AMG C 63 DTM zu sehen sein.

Zudem baut REMUS die Abgasanlagen für die DTM-Autos. „Die Verarbeitung der aus Inconel gefertigten DTM-Rennsportabgasanlagen stellte für uns jene technische Herausforderung hinsichtlich Kaltverformung und Schweißbarkeit dar, der wir uns auch in der Serienproduktion von High-Performance Abgasanlagen für Supersportwagen täglich stellen“, erklärt REMUS CEO Stephan Zöchling. „Wir sind stolz darauf, als offizieller Technologie-Partner des Mercedes-AMG Motorsport DTM Teams am Start zu sein und freuen uns auf eine spannende und erfolgreiche DTM-Saison 2017.“

DTM als ideales Testumfeld für REMUS

Remus wurde 1990 gegründet und stieg innerhalb von nur fünf Jahren zum Weltmarktführer unter den Sportauspuffherstellern auf. „ Das Engagement mit Mercedes-AMG in der DTM ist für uns ein weiteres Highlight in der über 25-jährigen Rennsporthistorie der Marke REMUS“ , fügt Zöchling hinzu. „Die härtesten Rennserien der Welt bieten neben unseren hausinternen Testlabors ein ideales Umfeld, um Extremsituationen im wahrsten Sinne des Wortes zu ‚erfahren‘.“

Die Unternehmensgruppe REMUS-SEBRING beschäftigt 700 Mitarbeiter, die an drei Produktionsstandorten Abgasanlagen für „ High-Performance-Fahrzeughersteller“ entwickeln, designen und produzieren. REMUS ist anerkannter Lieferant zahlreicher renommierter Tuner, SEBRING beliefert Premiumfahrzeughersteller wie Mercedes-AMG. „Motorsport gehört seit den Anfängen zur Unternehmensphilosophie von REMUS. Gepaart mit dem Fokus auf Forschung und Entwicklung ist das Unternehmen ein perfekter Match für uns als offizieller Technologie-Partner“, sagte Ulrich Fritz, Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef. „In der DTM kommt es auf jede Tausendstelsekunde an. Wir freuen uns, im Bereich der Abgasanlagen auf das Know-how von REMUS zurückgreifen zu können.“

Lange Tradition im Motorsport

Der Rennsport stellte für REMUS seit der ersten Stunde einen essentiellen Bestandteil der Unternehmensphilosophie dar. Bereits die ersten Sportschalldämpfer, die im Frühjahr 1991 das neu erbaute Werk in Bärnbach verließen, trugen Erkenntnisse aus dem Rennsporteinsatz in der nationalen Rallyemeisterschaft in sich.

So stand nicht nur der Imagetransfer von der Rennstrecke auf die Straße im Mittelpunkt, sondern auch der Technologietransfer, um dem Kunden die Gewissheit zu geben, für sein Fahrzeug den bestmöglichen Sportschalldämpfer zu erhalten. Zu den Einsätzen bei nationalen wie internationalen Rallyeveranstaltungen kamen Einsätze in den verschiedensten Tourenwagen- und Monoposto-Rennserien bis hin zu den Engagements mit den Formel 1-Weltmeistern Damon Hill und Jacques Villeneuve.

Fokus auf Forschung und Entwicklung

Dem Bereich Forschung und Entwicklung wurde seit Anbeginn ein hoher Stellenwert eingeräumt. Herzstück des Forschungs- und Entwicklungszentrums ist ein modernes Soundlabor mit State-of-the-Art Messtechnologien, Prüfständen und Entwicklungsmöglichkeiten, in dem faktisch jeder Fahrzustand ein- und mehrspuriger Fahrzeuge simuliert werden kann.

Erst im Herbst 2016 wurde eine neue ISO zertifizierte und beheizte Pass-by Messstrecke zur Geräuschmessung errichtet, um gesamte Entwicklungsprozesse nach neuesten ISO- und Qualitätsstandards durchführen zu können - die bisherige Messstrecke bleibt als Back-Up in Betrieb.

Freitag, 24. März 2017

Callaway Competition auf Titeljagd im ADAC GT Masters

  • Daniel Keilwitz und Jules Gounon bilden das Fahrerduo
  • zweite Saison mit selbst entwickelter Corvette C7
Foto: Jens Hawrda
Nach einer starken Debütsaison mit der neuen Corvette C7 will Callaway Competition 2017 an die Vorjahreserfolge anknüpfen. Daniel Keilwitz (27/Villingen) und Jules Gounon (22/F) wollen mit dem spektakulären US-Sportwagen erneut in der „Liga der Supersportwagen“ für Furore sorgen und eine Rolle im Titelkampf spielen. Das Team von Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone setzt auf eine Corvette C7 und arbeitet eng mit dem Kundenteam RWT bei dem Einsatz einer weiteren C7 zusammen. Das ADAC GT Masters startet vom 28. bis 30. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison 2017. Alle Rennen werden live und in voller Länge bei SPORT1 übertragen.

 Kein Team ist dem ADAC GT Masters so treu wie Callaway Competition – und kaum ein Rennstall ist erfolgreicher. Mittlerweile lautet die Erfolgsbilanz: 24 Rennsiege – Bestmarke im ADAC GT Masters –, ein Fahrertitel und ein Teamtitel. Auch im vergangenen Jahr kämpfte Callaway Competition bis zum Saisonfinale in Hockenheim mit Keilwitz und Gounon um die Fahrerkrone. Es war die erste Saison mit der neuen Corvette C7, die die Mannschaft von Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone in Leingarten selbst entwickelt hat. Am Ende sprang für das Fahrerduo nach drei Saisonsiegen der dritte Gesamtrang heraus.

 Callaway Competition vertraut auch 2017 auf sein Erfolgsduo. Daniel Keilwitz, der bereits 2013 mit dem Rennstall das ADAC GT Masters gewann, ist mit 17 ersten Plätzen der siegreichste Fahrer der Serie. Teamkollege Jules Gounon zeigte im Vorjahr als GT3-Neuling eine starke Saison. „Es war unglaublich, 2016 mit dem neuen Auto auf Anhieb so erfolgreich zu sein. In diesem Jahr wollen wir erneut eine Rolle im Titelkampf spielen“, so der Franzose. „Wir sind deutlich besser vorbereitet als im vergangenen Jahr. In der vergangenen Saison haben wir sehr viele Daten gesammelt und können davon nun profitieren. Wir wissen jetzt, wie das Auto funktioniert.“

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen auch in diesem Jahr um den Titel kämpfen“, sagt Callaway-Competition-Teamchef Giovanni Ciccone. „Das ADAC GT Masters wird in diesem Jahr wohl so hart umkämpft wie kaum jemals zuvor, aber wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und treten mit einer bewährt starken Fahrerkombination an. Daniel zählt seit vielen Jahren zu den schnellsten Fahrern der Serie und Jules begeistert uns seit seinem Debüt im vergangenen Jahr mit einer starken Entwicklung.“

Gounon kann den Saisonauftakt vom 28. bis 30. April in der Motorsport Arena Oschersleben kaum erwarten: „Ich freue mich drauf, dass es bald wieder losgeht. Ich kenne nun alle Kurse und bin daher selbst auch besser gerüstet. Ich rechne uns vor allem auf den Strecken mit schnellen Kurven wie dem Sachsenring und dem Red Bull Ring große Chancen aus, denn die Corvette liegt dort hervorragend.“

Donnerstag, 23. März 2017

DTM: Drei Fragen an Lucas Auer

Zwei von drei DTM-Testfahrten vor dem Saisonbeginn liegen hinter dem Mercedes-AMG Motorsport DTM Team. Dabei absolvierten Robert Wickens, Gary Paffett und Edoardo Mortara in der vergangenen Woche im italienischen Vallelunga ein wahres Mammut-Testprogramm. Mit mehr als 2.100 km legten sie an den drei Testtagen die meisten Runden aller drei Hersteller zurück. Zusammen mit den Testkilometern aus der ersten Testwoche des Jahres in Portimao blickt das Team auf die stolze Zahl von 4.218 absolvierten Testkilometern zurück. Weiter geht es vom 3. bis 6. April beim letzten Test vor dem Saisonauftakt in Hockenheim.
Lucas Auer
Foto: Jens Hawrda
Lucas Auer im Kurzinterview:


Luggi, gestern wurde bekannt, dass dein Onkel den Vorsitz der ITR übernimmt und nun sozusagen Chef der DTM ist. Was war dein erster Gedanke?

Lucas Auer: Zuerst dachte ich: Stark da wird sich die Mama freuen, wenn der Onkel jetzt bei allen Rennen ist. Dann können sie sich noch öfter sehen und für die Telefonrechnung ist das dann ja auch gut! Natürlich habe ich mich gefreut, dass Gerhard sich jetzt in der DTM engagiert. Aber nicht weil er mein Onkel ist, sondern weil er einfach viel Ahnung im Motorsport hat.

Hat dein Onkel sich im Vorfeld auch mit dir über die DTM ausgetauscht, bevor er die Entscheidung getroffen hat?

Lucas Auer: Musste er gar nicht. Gerhard war ja unabhängig von mir oft bei der DTM vor Ort und hat auch so genug Informationen über die Serie, um sich ein Bild zu machen. Da braucht er mich als Ratgeber sicher nicht. Man muss das auch strikt trennen. Wenn er mich zu meiner Meinung fragen würde, dann den Rennfahrer Lucas Auer und nicht seinen Neffen.

Dann jetzt die Frage an den Rennfahrer Lucas Auer, was er sich von dem Vorsitzenden Gerhard Berger erhofft?

Lucas Auer: Ich finde, wir sind mit der DTM eh auf einem guten Weg, aber wir müssen daran arbeiten, die breite Öffentlichkeit noch mehr für unsere Serie zu begeistern. Und dann kann er gern schauen, ob er meinen Traum vom Nachtrennen in Singapur umsetzen kann. Das wäre stark.



Mittwoch, 22. März 2017

Zakspeed greift mit zwei Mercedes-AMG im ADAC GT Masters an

  • Luca Ludwig startet mit Luca Stolz als neuem Teamkollegen
  • Nikolaj Rogivue und Nicolai Sylvest gehen in ihre zweite ADAC GT Masters-Saison
  • Traditionsteam setzt weiter auf Mercedes-AMG
Foto: Jens Hawrda
Das Mercedes-AMG Team Zakspeed startet auch 2017 mit zwei Mercedes-AMG im ADAC GT Masters. Während die Fahrerpaarung Nikolaj Rogivue (20/CH)/Nicolai Sylvest (19/DK) unverändert bleibt, bekommt der ehemalige Champion Luca Ludwig (28/Bonn) mit Luca Stolz (21/Brachbach) einen neuen Teamkollegen.

Luca Ludwig, der seit dem Einstieg der Mannschaft aus der Eifel ins ADAC GT Masters Zakspeed-Stammpilot ist, hat ein ehrgeiziges Ziel. „Nach wie vor zählt nur der Titel“, so der Champion von 2015. „Als Leitwolf im Team freue ich mich aber auch sehr auf die Arbeit mit den Junioren.“ Sein neuer Teamkollege Luca Stolz verfügt ebenfalls über mehrere Jahre Erfahrung im ADAC GT Masters und fuhr 2015 bereits einen Sieg sein. „Ich freue mich wirklich sehr über das Engagement bei Zakspeed“, sagt der 21-Jährige. „Noch nie war ich in solch einem Traditionsteam. Sie zeigen schon über Jahrzehnte hinweg eine starke Leistung und ich bin zuversichtlich, dass wir an diese anknüpfen können.“

Rogivue und Sylvest beeindruckten bereits 2016 als Serienneulinge in der „Liga der Supersportwagen“. Den Youngstern gelangen nicht nur zwei Siege in der Junior-Wertung, zweimal fuhren sie auch im Gesamtklassement auf das Podium. „Ich denke, wir geben eine sehr gute Fahrerpaarung ab“, so Rogivue. „Wir beide bringen dieses Jahr mehr Erfahrung mit.“ Teamkollege Sylvest freut sich, erneut für Zakspeed antreten zu können: „Zakspeed ist ein Team, für das ich sehr gerne starte. Die Leute und ihre Art, wie sie zusammenarbeiten – es ist eine Ehre, ein Teil davon zu sein.“

2016 gelangen Zakspeed mit dem neuen Mercedes-AMG auf Anhieb zwei Siege. Dass der Rennstall in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit Mercedes-AMG fortsetzt, stand für Teamchef Peter Zakowski daher nie zur Debatte: „Mit Mercedes haben wir eine langjährige Verbindung. Seit neun Jahren sind wir Partner. Das spornt uns natürlich an. 2017 steht definitiv der ADAC GT Masters-Titel im Fokus.“

Dienstag, 21. März 2017

Weltmeister Ekström greift mit Audi wieder an

  • Mattias Ekström nach nur drei Jahren auf dem Rallycross-Thron
  • 2017 soll mit werkseitiger Unterstützung von Audi der nächste Schritt folgen
  • Ekström kämpft in der DTM und der Rallycross-WM um den Titel
Mattias Ekström will 2017 seinen WM-Titel verteidigen
Foto: Jens Hawrda
Mattias Ekström geht 2017 erneut in einer Doppelfunktion an den Start: Nach beachtlichen Jahren in der DTM und zwei Titeln mit Audi will sich der Schwede nun auch im neuen, mehr als 500 PS starken Audi RS 5 DTM an die Spitze setzen. Und als amtierender Rallycross-Weltmeister hat er auch in dieser aufstrebenden Rennserie nur ein Ziel: den Titel in diesem Jahr erneut zu gewinnen. Los geht es am 1. und 2. April mit dem Saisonauftakt auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya unweit der spanischen Metropole. Dabei erfährt Ekström ab diesem Jahr auch Unterstützung von der Audi-Motorsportabteilung.

Mattias Ekström sammelt in diesen Tagen mehr Flugmeilen als so mancher Topmanager. Der 38-Jährige eilt im Rahmen der Saisonvorbereitung von einem Termin zum nächsten: Auf das Fitnesscamp mit seinem Team EKS im verschneiten Schweden folgten Testfahren im Audi S1 EKS RX quattro mit 560 PS starkem Turbomotor in Mettet. Direkt anschließend ging es für ihn als einen der Hauptakteure beim DTM-Test wiederum ins italienische Vallelunga. Nicht zu vergessen die zahlreichen Termine mit Sponsoren, Zulieferern und anderen Partnern, die er als Teamchef europaweit wahrnimmt, damit 2017 eine schlagkräftige Mannschaft in konkurrenzfähigen Autos bei der WM an den Start geht. „Die Saisonvorbereitung ist für mich immer besonders stressig, weil ich als Fahrer und als Teamchef gefordert bin“, sagt Ekström. „Hier entscheidet sich, wie das gesamte Rennjahr verläuft. Nur wer seine Hausaufgaben richtig macht, gewinnt am Ende.“

Ekström weiß, wovon er spricht. Mit dem Weltmeistertitel in der Rallycross-WM 2016 hat er einmal mehr unter Beweis gestellt, dass er einer der universellsten Rennfahrer ist. In den vergangenen 16 Jahren hat er insgesamt 177 DTM-Rennen für das Audi Sport Team Abt Sportsline bestritten und dabei 22 Siege und zwei Titel gefeiert (2004, 2007). Damit ist Ekström der erfolgreichste Audi-DTM-Pilot in der Geschichte. Darüber hinaus triumphierte er in seiner Karriere viermal beim Race of Champions – einmal in der Teamwertung mit Tom Kristensen (2005), dreimal in der Einzelwertung (2006, 2007, 2009). Dabei besiegte er unter anderem den siebenmaligen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher. Daneben fuhr er unter anderem in der Rallye-Weltmeisterschaft, in der NASCAR und feierte 2011 den Gesamtsieg beim weltweit prestigeträchtigsten GT3-Langstreckenrennen: den 24 Stunden von Spa.

Ekström ist mehr als nur Rennfahrer – seit 2014 ist er auch Teamchef. Eine Doppelrolle, die er sich speziell im Rallycross lange nicht vorstellen konnte. „Als ich ein kleiner Junge war, fuhr mein Vater Rallycross, doch ich konnte mich lange nicht für den Sport begeistern. Rallycross war mir immer zu dreckig“, erzählt Ekström. Bei einem Gaststart in der Rallycross-EM 2013 im schwedischen Höljes änderte er seine Einstellung. „Ich bin Zweiter geworden und war begeistert von der Atmosphäre. Auf dem Heimweg habe ich beschlossen, wiederzukommen und zu gewinnen.“ Mit Freunden, Partnern und langjährigen Weggefährten begann er, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Was folgte, war ein langer Weg, mit viel Leidenschaft und Entbehrungen hin zu einer Erfolgs­geschichte, die sich fast wie ein Märchen liest: Am 14. Juni 2014 geht Ekström mit dem Audi S1 EKS RX quattro zum ersten Mal bei einem WM-Lauf an den Start. Und nur drei Wochen später steht er beim Heimspiel in Höljes tatsächlich bereits ganz oben auf dem Siegerpodest. 857 Tage nach der Premiere krönt er sich schließlich vorzeitig zum Weltmeister. „Was mein Team und ich in dieser Zeit aufgebaut haben, ist unglaublich“, so Ekström. Mittlerweile gehören zu seinem Team rund 25 Mitarbeiter – darunter Mechaniker, Renningenieure, ein Medienteam und der Koch Jonas Landmark, der auch schon für den schwedischen König im Einsatz war. „Ich habe alle Teammitglieder persönlich ausgesucht“, sagt Teamchef Ekström. „Das ist mir sehr wichtig. Alle sind Experten auf ihrem Gebiet und zugleich Freunde. Sie denken wie ich und wissen, wie man gemeinsam Erfolge feiert: mit Leidenschaft, Einsatz und vor allem Spaß.“

Dank der werkseitigen Unterstützung der AUDI AG wird das Projekt EKS auch in diesem Jahr fortgesetzt. „Uns ist klar, dass es für EKS immer schwieriger wird, gegen die Werksteams von Ford, Peugeot und Volkswagen sowie die weitere Konkurrenz zu bestehen, daher haben wir uns für ein verstärktes Engagement in der Rallycross-WM entschieden“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. In der Saison 2017 geht EKS erstmals mit drei Audi S1 EKS RX quattro an den Start. „Zusammen mit Audi Sport haben wir hart dafür gearbeitet, drei Autos ins Rennen zu schicken. Ich freue mich sehr, dass es klappt“, sagt Ekström, der zusammen mit dem Finnen Toomas Heikkinen und Neuzugang Reinis Nitišs aus Lettland das Fahrer-Trio bildet. Ein Auto mehr bedeutet für Ekström aber auch mehr Arbeit – eine Herausforderung, die er voller Elan angeht.