Samstag, 10. Dezember 2016

Saisonrückblick der ADAC GT Masters-Champions Mies/De Phillippi

  • Zuversicht war schon vor Beginn des ADAC GT Masters 2016 groß
  • Erster Saisonsieg am Nürburgring brachte extra Motivationsschub
  • Großer Dank geht an das Team Montaplast by Land-Motorsport
Christopher Mies (l.) und Connor De Phillippi
Foto: Jens Hawrda
Rund zwei Monate nach dem packenden ADAC GT Masters-Finale 2016 in Hockenheim lassen die Champions Christopher Mies und Connor De Phillippi im großen Doppelinterview ihre ereignisreiche Saison Revue passieren.

Herr Mies, Ihre GT3-Karriere ist gesäumt von vielen Erfolgen. Wo reiht sich der Titelgewinn im ADAC GT Masters ein?


Christopher Mies (CM):
"Ich wollte das ADAC GT Masters, seit ich 2009 eingestiegen bin, immer gewinnen. Ich war in einigen Jahren sehr nah dran, das Ziel zu erreichen - letztendlich aber nicht nah genug. 2016 hat es nun geklappt. Mir haben viele Menschen zu diesem großen Triumph gratuliert, was mich sehr gefreut hat und was auch gleichzeitig zeigt, wie beliebt die Serie ist."

Für Sie, Herr De Phillippi, war es der erste große Titelgewinn in Ihrer Karriere. Wie stolz sind Sie?


Connor De Phillippi (CDP):
"Der erste Amerikaner zu sein, der eine so bedeutende Serie wie das ADAC GT Masters gewinnt, macht mich sehr stolz. Zu meinen Freunden und meiner Familie nach Hause zu kommen war ein großartiges Gefühl. Allen war bewusst, wie lang und hart mein Weg bis zu diesem Erfolg war."

Hätten Sie vor Saisonbeginn 2016 damit gerechnet, dass Sie um den Titel kämpfen werden?


CM:
"Auf jeden Fall. Ich wusste, dass ich mit Connor einen der schnellsten Fahrer des Feldes als Teamkollegen an meiner Seite habe und mit Montaplast by Land-Motorsport ein Team, das sich unheimlich schnell entwickelt und viel lernt. Wir Fahrer, die Ingenieure und Mechaniker waren schon vor den ersten Rennen in Oschersleben eine eingeschworene Truppe. Das ist die Basis, um im Motorsport Erfolg zu haben."

CDP: "Ich war in meinen Vorhersagen etwas zurückhaltender. Ich hatte nicht unbedingt erwartet, auf Anhieb den Titel zu gewinnen, aber ich war mir sicher, dass wir eine starke Rolle in der Gesamtwertung spielen würden. Ich wollte mindestens ein Rennen gewinnen und ein paar Podestplätze erreichen. Je länger die Saison voranschritt und je wahrscheinlicher es wurde, dass wir zu den Titelaspiranten gehören könnten, je mehr habe ich auch daran geglaubt."

Das Saisonfinale 2016 in Hockenheim war eines der dramatischsten der Serienhistorie, gerade im zweiten Rennen. Wie haben Sie die entscheidenden Szenen erlebt?


CM:
"Es waren sehr emotionale Minuten für mich, da mir kurz vor dem Fahrerwechsel ein Fehler unterlaufen ist. Dieser hätte uns beinahe den Titel gekostet. Zum Glück ist es für uns gut ausgegangen. Der Unfall von unserem Titelkonkurrenten Jules (Gounon) war natürlich tragisch, aber Gott sei Dank ging es ihm schnell wieder gut. Ich halte ihn für einen sehr guten Fahrer."

CDP: "Das Saisonfinale hat mich um fünf Jahre altern lassen. Von der ersten bis zur letzten Runde habe ich mich wie in einer Achterbahn gefühlt. Besonders schlimm war es, als Christopher abseits der Strecke durch den Kies fuhr. Als ich das Auto übernommen habe, wusste ich, dass es nicht leicht werden würde, aber ebenso, dass noch nichts verloren war. Wir hatten noch 30 Minuten Zeit. Unser Team sagte mir über Funk, dass ich alles dafür geben muss, mindestens Achter zu werden. Als ich dann über die Ziellinie gefahren bin und wusste, dass es gereicht hat, ist mir ein riesiger Stein vom Herzen gefallen."

An welchen Moment der Saison 2016 erinnern Sie sich außerdem gern?


CM:
"An unseren ersten Saisonsieg am Nürburgring. Das war wirklich eine große Erlösung. Wir waren in einigen Rennen zuvor schon sehr dicht dran, zu gewinnen. Das Team hat immer hart gearbeitet, wir sind uns die Seele aus dem Leib gefahren - es hat bis dahin leider immer ein Quäntchen Glück gefehlt."

CDP: "Sehe ich genauso. Auch für mich war der Sieg in der Eifel etwas ganz Besonderes. Es war nicht nur eine Erleichterung, sondern auch ein Wendepunkt in unserer Saison. Auf einmal lagen wir wieder in Schlagweite zu den Tabellenführern."
Audi R8 LMS Mies/De Phillippi
Foto: Jens Hawrda
Welchen Anteil am Titelgewinn hat Ihr Team Montaplast by Land-Motorsport?


CM:
"Für Außenstehende mag es immer wie eine Floskel klingen, wenn man seinem Team für die tolle Zusammenarbeit dankt. Aber in unserem Fall kann ich behaupten: Es ist keine Floskel. Schon die Testtage vor der Saison liefen wirklich gut, wir haben das Fahrwerk entwickelt und haben versucht, aus jeder Situation das Beste zu machen. Jeder Mitarbeiter im Team hat einen großen Anteil."

Und der Audi R8?


CDP:
"Das war mein erstes Jahr im neuen Audi R8. Es hat von Anfang an gepasst wie bei keinem anderen Auto in meiner Karriere zuvor. Je wohler man sich fühlt, desto besser und konzentrierter fährt man auch. Der Audi ist sehr feinfühlig, was kleinere Änderungen angeht. Somit hatten wir viele Möglichkeiten in puncto Feintuning, um die richtige Balance zu finden."

Wo stehen Ihre Meisterpokale?


CM:
"Ich gebe Pokale generell immer dem Team, außer ich habe einen besonderen Bezug dazu. Bei mir zu Hause stehen nur einige Pokale. Zum Beispiel jener aus der FIA-GT3- Europameisterschaft 2009, der Siegerpokal vom 24-Stunden-Rennen Nürburgring 2015, der Pokal vom Sieg in der Asian Le Mans Series und nun auch der Pokal vom ADAC GT Masters. Alle befinden sich unter meinem Fernseher im Wohnzimmer."

CDP: "Ich habe die Trophäe direkt neben meinem feuerfesten Shirt, das ich mir von jedem Teammitglied signieren ließ, platziert. Beides wird mich immer an diesen tollen Erfolg erinnern, den mir niemand mehr nehmen kann."

Gibt es schon Pläne für die Motorsportsaison 2017?


CM:
"Mein Wunsch ist es unter anderem, auch im kommenden Jahr wieder mit Montaplast by Land-Motorsport im ADAC GT Masters zu starten."

CDP: "Es ist noch nichts zu 100 Prozent fix. Gern würde ich aber zusammen mit Christopher den Titel im ADAC GT Masters verteidigen."

Freitag, 9. Dezember 2016

DTM: Drei Fragen an Gary Paffett

Von Dienstag bis Freitag vergangener Woche absolvierte das Mercedes-AMG DTM Team seine letzte Testwoche des Jahres im südspanischen Jerez de la Frontera. Während Maximilian Günther und Maro Engel am Young Driver Test teilnahmen, gab Edoardo Mortara sein Debüt am Steuer des Mercedes-AMG C 63 DTM. Ebenfalls aktiv waren Gary Paffett und Robert Wickens, die gemeinsam an den vier Testtagen über 600 Runden zurücklegten.

„Wir sind viele Kilometer gefahren und haben gut gearbeitet“, fasste Wickens den Test zusammen. „Das Wichtigste für mich ist, die neuen Reifen zu verstehen. Es ist noch sehr früh in der Entwicklungsphase, aber die ersten Anzeichen sind bislang positiv.“ Auch Paffett zog ein zufriedenes Testfazit: „Ich habe mich an das Auto und die Reifen gewöhnt und weitere Eindrücke davon erhalten, wie es nächstes Jahr sein wird. Es liegt aber noch viel Arbeit vor uns, damit wir dafür bereit sind, um nächstes Jahr um den Titel zu kämpfen.“
Gary Paffett
Foto: Jens Hawrda
Drei Fragen an Gary Paffett:

Gary, am vergangenen Wochenende fand zum ersten Mal „Motorsport meets Sindelfingen“ statt. Wie hat es dir gefallen? Was war dein persönliches Highlight?

Gary Paffett: Es war eine fantastische Veranstaltung und hat riesigen Spaß gemacht, für all die hart arbeitenden Kollegen aus dem Werk und deren Familien eine großartige Show abzuliefern. Es war auch schön, all die Fahrer dort zu treffen und als große Familie zu feiern. Mein persönliches Highlight war es natürlich, das DTM-Auto vor all den Menschen zu fahren und ihnen den Sound näherzubringen.

Wie verbringst du die Weihnachtsfeiertage? Versuchst du eher dem Trubel zu entgehen oder genießt du diese Zeit?

Gary Paffett: Ich werde viel Zeit zuhause verbringen, da ich während der Saison schon so viel unterwegs bin. Umso schöner ist es dann für mich, wenn ich jetzt über Weihnachten mehr Zeit mit meiner Familie verbringen kann. So kann ich mich nach all der harten Arbeit auch einmal etwas entspannen und die festliche Zeit genießen. Auch wenn ich dafür dann im Januar vielleicht etwas mehr Fitnessarbeit leisten muss...

Was wünschst du unseren Fans zu Weihnachten?

Gary Paffett: Zunächst möchte ich mich bei allen unseren Fans für die riesige Unterstützung in dieser Saison bedanken. Das war absolut fantastisch. Wir arbeiten sehr hart, um euch mit unseren Rennen viel Spaß zu bereiten. Ich wünsche euch allen wundervolle Weihnachtstage und hoffe, dass ihr euch gut erholt. Denn wir brauchen nächstes Jahr eure ganze Unterstützung und Leidenschaft für die neue Saison. Ich freue mich darauf, euch alle nächstes Jahr wieder zu sehen.

Donnerstag, 8. Dezember 2016

BMW künftig nur noch mit zwei DTM-Teams

Foto: Jens Hawrda
Nach Mercedes-AMG hat nun auch BMW seine Team-Struktur für die DTM-Saison 2017 neu geordnet. Bereits vor einigen Wochen gab die Konkurrenz aus Stuttgart bekannt, dass sie die DTM-Boliden zukünftig ausschließlich vom Mercedes-AMG DTM-Team HWA eingesetzt werden. Bei den Münchenern werden im kommenden Jahr das BMW Team RMG und das BMW Team RBM für den Einsatz der DTM-Autos verantwortlich zeichnen.

„Wegen der Änderungen in der DTM mussten wir unsere Strukturen anpassen“, begründet BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Gleichzeitig ergaben sich im Rahmen unseres neu geordneten Motorsport-Programms neue Arbeitsfelder und Einsatzgebiete. Darauf ist die neue Struktur nun perfekt zugeschnitten.“ So hält der Hersteller auch weiterhin an den Teams MTEK und Schnitzer fest, wird diese jedoch in der WEC beziehungsweise im GT-Sport beschäftigen.

RMG und RBM sind seit dem DTM-Comeback der Marke 2012 in der Serie vertreten – und das mit großem Erfolg. Die RMG-Mannschaft von Teamchef Stefan Reinhold konnte 2014 den Teamtitel erringen und mit Marco Wittmann zwei Mal (2014 und 2016) den Fahrertitel feiern. Das Team RBM war in der vergangenen Saison als Gesamt-Dritter hinter RMG das zweiterfolgreichste BMW-Team. 2013 hatte Bart Mampaey mit seiner Crew um den Titel gekämpft und in der Teamwertung Rang zwei belegt. Sowohl RMG als auch RBM sollen in der DTM-Saison 2017 je drei Autos einsetzen.

Wer in diesen Platz nehmen wird, ist bereits entschieden aber noch nicht kommuniziert: Die Münchener haben sich die offizielle Verkündung des DTM-Fahrerkaders 2017 für den Motorsport-Saisonabschluss am 9. Dezember aufgehoben. 

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Deutscher Lauf der Superbike-WM vom 18. bis 20. August 2017 am Lausitzring

  • Vorfreude auf MOTUL FIM Superbike World Championship in 2017 mit zwei deutschen Fahrern besonders groß
  • Vorverlegung in den August für besseres Zuschauererlebnis
Foto: worldsbk.com
Die Superbike Weltmeisterschaft gastiert vom 18. bis zum 20. August 2017 wieder am Lausitzring. 29.000 Besucher wurden im vergangenen September Zeuge einer gelungenen Rückkehr der Superbike WM nach Deutschland und speziell ins Lausitzer Seenland, die vor allem mit ihrer besonderen Fannähe und dem abwechslungsreichen Programm auf und abseits der Strecke punkten konnte und bei den Verantwortlichen für zufriedene Gesichter sorgte. Josef Meier, Geschäftsführer des Lausitzrings, betont ausdrücklich die professionelle Zusammenarbeit mit dem Team der Dorna WorldSBK Organization (DWO), dem Serienbetreiber der Superbike Weltmeisterschaft: „Es war uns eine große Freude, dass wir den Deutschen Lauf der Superbike Weltmeisterschaft in diesem Jahr hier am Lausitzring durchführen durften. Und wir sind sehr stolz darauf, was wir gemeinsam mit der DWO erreichen konnten, nämlich einen tollen Neustart der Superbike WM in Deutschland mit einem großartigen Event. Darauf wollen wir für die kommende Saison aufbauen“.

Die Fans können im August 2017 nicht nur wärmere Temperaturen erwarten, auch auf und neben der brandenburgischen Rennstrecke wird es ziemlich heiß werden. Denn erstmals in der Geschichte der Superbike Weltmeisterschaft werden mit dem zweifachen Deutschen Meister Markus Reiterberger sowie dem frisch aus der MotoGP zur Superbike WM wechselnden Stefan Bradl (Moto2-Weltmeister 2011) zwei deutsche Vollzeitfahrer an den Start gehen. Reiterberger konnte bereits 2016 erste Erfahrungen im Team Althea BMW sammeln und u.a. mit mehreren Top-10-Ergebnissen sein Potential unter Beweis stellen. Stefan Bradl erwartet für seine Premierensaison selbst, dass er von Beginn an vorn mitfahren kann: „Ich bin glücklich, dass ich 2017 für Honda Superbike-WM fahre. Sicher, das wird eine neue Erfahrung für mich, aber ich werde versuchen, mich so schnell wie möglich anzupassen und gute Ergebnisse zu holen“. Die Voraussetzungen im Werksteam von Honda an der Seite des ehemaligen MotoGP-Weltmeisters Nicky Hayden sind sicherlich gegeben.

Und abseits der Strecke können sich die Besucher erneut auf die besondere Fannähe der Serie freuen. Nach vielen Rückmeldungen von Fans wird der Pitwalk im nächsten Jahr auch an beiden Tagen mit dem Zusatzticket für jedermann zugänglich sein. An der Show-Bühne im Fahrerlager wird mit Live-Übertragung aller Rennen des Wochenendes, begleitet durch einen fachkundigen Kommentar verschiedener Fahrer, Interviews mit den Besten nach der Superpole und den Rennen, Autogrammstunden und vielem mehr rundum die Uhr ein volles Programm geboten. Die große Händlermeile und viele weitere Programmpunkte für Groß und Klein runden das Rahmenprogramm ab. Auch musikalisch geht es mit einem Konzert am Samstagabend wieder ordentlich zur Sache und schon ab Freitagabend wird es bei der Bikerparty mit DJ und Topless Dance garantiert nicht langweilig.

Der Ticketvorverkauf startet bereits am 8. Dezember mit einem besonderen Weihnachts-Frühbucherpaket. Weitere Informationen erhalten Sie dann unter www.lausitzring.de/worldsbk2017.

Jan Bühn geht auch in der nächsten Saison auf BMW an den Start

Als bester BMW-Pilot wurde Jan Bühn (Kronau) Gesamtdritter in der IDM Superstock 1000-Klasse
Foto:  Michael Sonnick
Der Motorradrennfahrer Jan Bühn aus Kronau geht auch in der nächsten Saison auf der BMW S1000 RR in der Motorrad-IDM an den Start. Der 25-jährige Badener wurde 2015 Deutscher Meister in der IDM Supersport 600-Klasse und ist dann in die Superstock 1000-Klasse aufgestiegen. Dort wurde Jan Bühn mit sechs Platzierungen auf dem Podium in seiner ersten Saison in der Superstock 1000-Klasse bester BMW-Pilot und belegte als bester Rookie den hervorragenden dritten Gesamtrang. Auch 2017 startet der Kronauer im Van-Zon-Remeha-BMW von Teamchef Werner Daemen. Der Belgier war früher ein erfolgreicher Rennfahrer und leitet seit ein paar Jahren das offizielle Kundensportteam von BMW Motorrad Motorsport.

„Ich bin mit ihm sehr zufrieden, er ist richtig schnell und kann mit den Vorderen mithalten. Er hat sich jedes Rennen Stück für Stück verbessert, das ist der richtige Weg“, sagte der Teamchef. Die neuen BMW-Teamkollegen von Jan Bühn für die Saison 2017 sind der Niederländer Danny de Boer, der sich den Meistertitel in der Superstock 1000-Klasse holte sowie Lukas Trautmann aus Österreich.

„Ich freue mich, dass ich auch 2017 für BMW weiterfahre. Vor der Saison hatte ich mir einen Platz unter den ersten Fünf als Ziel gesetzt, nun bin ich in meiner ersten Saison gleich Gesamtdritter und bester BMW-Pilot geworden. Ich möchte mich bei Teamchef Werner Daemen und meinem Förderer Georg Räth für das Vertrauen bedanken und freue mich schon auf die neue Saison. Wir waren jetzt zum ersten Mal nach einer Saison noch drei Tage in Almeria/Spanien testen und haben verschiedene Einstellungen sowie neue Pirelli-Reifen probiert. An Weihnachten möchte ich nochmals ein paar Tage testen gehen. Ich freue mich auch auf die Einladung zur BMW Motorrad Gala jetzt am Wochenende in München“, meinte Jan Bühn. Weitere Informationen über Jan Bühn gibt es auf der Internetseite von Jan Bühn www.jan-buehn.de bzw. über das BMW-Team unter www.BMW-Motorrad-Motorsport.com.


Text zur Verfügung gestellt von Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof