Mittwoch, 1. Juni 2016

DTM: Stimmen der BMW-Piloten vor dem Rennwochenende am Lausitzring

Marco Wittman
Foto: Jens Hawrda
Marco Wittmann (Startnummer 11, BMW Team RMG):
"Das Rennwochenende auf dem Lausitzring wird sicherlich ein großes Ereignis werden. Es wird nicht nur die DTM dort fahren, sondern auch die ADAC GT Masters und der IDM. Was auch immer geschieht, es wird spannend sein - vor allem für die Zuschauer. Der Lausitzring war nicht immer der glücklichste Tummelplatz für BMW, aber ich habe dort im Jahr 2014 den Fahrertitel für BMW gesichert. Aus diesem Grund habe ich persönlich sehr gute Erinnerungen an diese Strecke. "
 
Timo Glock (Startnummer 16, BMW Team RMG):
"Es wird ein tolles Erlebnis für die Fans werden, so viel ist sicher. Die Organisatoren haben gemeinsam ein spannendes Programm auf die Beine gestellt, dass eine Menge Renn-Action mit der DTM, ADAC GT Masters und der IDM verspricht. Ich hoffe natürlich, dass wir wieder gut abschneiden können. Wir hatten auf dieser Strecke in den letzten Jahren Probleme, aber ich habe ein gutes Gefühl in dieser Saison. "
 
Bruno Spengler
Foto: Jens Hawrda
Bruno Spengler (Startnummer 7, BMW Team Mtek):
"In erster Linie, wird das Wochenende ein großes Fest des Motorsports zu sein, mit den drei großen Serien des deutschen Motorsports. Es wird bestimmt cool zu sein. Ich habe einige gute Erinnerungen an die Strecke, und haben dort ein paar Mal in der Vergangenheit gewonnen. Ich mag das Layout der Strecke. Aus diesem Grund bin ich sehr gespannt auf das Wochenende und vor allem auf die Fans und die tolle Atmosphäre. "
 
Augusto Farfus (Startnummer 18, BMW Team Mtek):
"Der Lausitzring ist traditionell nicht der beste Ort für uns als BMW-Piloten. Allerdings ist auch diese Veranstaltung wichtig für die Meisterschaft. Im Moment sind wir auf dem richtigen Weg, und wir müssen auf diesem Weg zu bleiben. Ich hoffe, ich kann meine Ergebnis aus dem Jahr 2012 wiederholen. Für das Team auf dem Podium zu stehen ist eine große Belohnung für all die harte Arbeit des Shell BMW M4 DTM Teams."

Tom Blomqvist (Startnummer 31, BMW Team RBM):
"Der Lausitzring ist das komplette Gegenteil von Spielberg. Die Strecke ist sehr eng, technisch anspruchsvoll und uneben, was bedeutet, dass es eine ganz andere Herausforderung für uns sein wird. Ich denke aber, wir haben es dieses Jahr etwas einfacher als in der Vergangenheit, aber unsere Konkurrenten werden es uns nicht einfach zu machen. "
 
Maxime Martin (Startnummer 36, BMW Team RBM):
"Die Dinge sind in der Vergangen heit auf dem Lausitzring nicht immer nach Plan für BMW gelaufen. Ich hoffe, dass es diesmal anders sein wird. Im vergangenen Jahr lief es relativ gut für mich am Lausitzring. Aus diesem Grund freue ich mich auf das Wochenende und werden versuchen, ein paar Punkte zu holen, so wie ich es schon in den ersten vier Rennen des Jahres getan habe."
 
Antòniò Felix da Costa
Foto: Jens Hawrda
António Félix da Costa (Startnummer 13, BMW Team Schnitzer):
"Es macht wirklich Spaß, auf dieser Strecke zu fahren, obwohl ich nicht unbedingt dort meine besten Ergebnisse erzielt habe. Ich bin fest entschlossen, dass in diesem Jahr zu ändern. Ich denke, wir haben viel über diese Strecke in den letzten zwei Jahren gelernt. Daher ist es unser Ziel Punkte zu holen und im Rennen so weit wie möglich  nach vorn zu fahren. "
 
Martin Tomczyk (Startnummer 100, BMW Team Schnitzer):
"Mit der DTM, ADAC GT Masters und der IDM, es wird das ein ereignisreiches Wochenende auf dem Lausitzring zu sein, und die Massen können sich auf viel Action freuen. Es wird auch eine nette Abwechslung für uns Fahrer sein, obwohl es bestimmt sehr anstrengend sein wird. Ich habe auf dieser Strecke gute Erfahrungen gemacht, und haben hier in der Vergangenheit schon gewonnen. Jedoch wird das auch diesmal sicherlich nicht einfach sein. "

DTM: Stimmen der Mercedes-Piloten vor den Rennen am Lausitzring

Paul Di Resta (30 Jahre, Schottland):
·Team: Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
·Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich bin schon ganz heiß darauf, in der Lausitz wieder im Auto zu sitzen. Natürlich hoffe ich auf ein besseres Wochenende als zuletzt in Spielberg. Der Lausitzring hat uns in der Vergangenheit jedenfalls gut gelegen. Dennoch erwartet uns eine schwierige Aufgabe. Mein Ziel ist es, die Führung in der Meisterschaft wieder auszubauen und damit die harte Arbeit der Jungs im Team zu belohnen. Derzeit gibt es zwischen den Fahrern nicht nur auf der Strecke einen spannenden Schlagabtausch. Das sorgt für Unterhaltung und zeigt, dass wir eine Vielzahl an echten Persönlichkeiten in der DTM haben.“
Robert Wickens
Foto: Jens Hawrda
Robert Wickens (27 Jahre, Kanada):
·Team: SILBERPFEIL Energy/UBFS invest Mercedes-AMG
 (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
·Fahrzeug: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM
„Spielberg war ein kleines Desaster für uns. Aus irgendeinem Grund haben wir es im Qualifying nicht zusammenbekommen. Ich denke, wenn wir von weiter vorne gestartet wären, hätten wir dort einige Punkte mitnehmen können. Jetzt geht es zum Lausitzring. Dem Wochenende sehe ich optimistisch entgegen. Ich bin schnell und habe in dieser Saison schon einige gute Rennen gezeigt. Wenn wir es im Qualifying auf die Reihe bekommen, können wir an diesem Wochenende auch wieder gute Ergebnisse einfahren.“

Gary Paffett (35 Jahre, England):
·Team: EURONICS / FREE MEN'S WORLD Mercedes-AMG
 (Mercedes-AMG DTM Team ART)
·Fahrzeug: EURONICS Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich reise in der Hoffnung an den Lausitzring, dass wir dort an unsere Form aus Hockenheim anknüpfen können. In Spielberg hatten wir Probleme, aber ich bin optimistisch, dass wir in der Lausitz wieder die Performance zeigen können, die wir von uns erwarten. Ich war nach dem Manöver von Timo Scheider in Spielberg enttäuscht. Denn es hat mich um eine Punkteplatzierung gebracht, die ich meiner Meinung nach verdient gehabt hätte. Ich denke, dass das Strafmaß hier in Zukunft gleichmäßiger ausfallen sollte. Hoffentlich läuft es am Lausitzring fairer ab, wenn wir uns dort wieder auf der Strecke begegnen sollten.“
Christian Vietoris
Foto: Jens Hawrda
Christian Vietoris (27 Jahre, Deutschland):
·Team: BWT Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team Mücke)
·Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich freue mich sehr auf das kommende Wochenende. In den letzten Jahren konnte ich am Lausitzring ein paar Mal auf das Podium fahren. Von daher gehört die Strecke definitiv zu meinen Lieblingsstrecken. Leider muss ich ehrlich sagen, dass die Strecke mittlerweile nicht mehr ganz so gut zu unserem Auto passt, wie das früher noch der Fall war. Aber nach dem tollen Ergebnis beim 24h-Rennen am Nürburgring reise ich mit viel Selbstbewusstsein in die Lausitz. Das Rennen auf der Nordschleife war natürlich der Hammer, wobei ich sagen muss, dass unser zweiter Platz für mich einer der unglücklichsten zweiten Plätze in meiner bisherigen Karriere ist. In der letzten Runde das Ding noch zu verlieren, ist extrem ärgerlich."

Maximilian Götz (30 Jahre, Deutschland):
·Team: Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
·Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Eines der härtesten Rennen der Welt auf dem Podium zu beenden – nicht so schlecht für eine Pappnase würde ich sagen. Ich hoffe, dass das Ergebnis mir ein bisschen Schwung Richtung Lausitzring mitgibt. Gefühlt bin ich top drauf, voll motiviert und konnte Selbstvertrauen tanken. Der Lausitzring liegt mir eigentlich auch, und im letzten Jahr war meine Leistung dort gar nicht mal so schlecht. Wir müssen jetzt an den Speed anschließen, den wir in Spielberg im Rennen gezeigt haben und endlich ein gutes Qualifying abliefern. Dann sind Punkte drin. Ich denke, das Wochenende wird für die Fans auf jeden Fall ein Motorsport-Spektakel vom Feinsten mit dem GT Masters und den Motorrad-Jungs im Rahmenprogramm. Die Freude auf das Wochenende ist bei mir riesig.“
Daniel Juncadella
Foto: Jens Hawrda
Daniel Juncadella (25 Jahre, Spanien):
·Team: SILBERPFEIL Energy / UBFS invest Mercedes-AMG
 (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
·Fahrzeug: UBFS invest Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich reise gut vorbereitet in die Lausitz. Am Montag hatte ich einen Termin in Andorra. Da habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, mit dem Fahrrad dorthin zu fahren. Das war eine gute Trainingseinheit und eine perfekte Vorbereitung auf das Rennwochenende. Der Lausitzring ist eine riesige Herausforderung. Dennoch ist es eine coole Strecke. Der Asphalt ist nicht eben, sondern von vielen Bodenwellen geprägt. Deshalb muss man viel mit dem Setup spielen. Ich bin aber ganz zuversichtlich, dass der Kurs unserem neuen Auto liegen wird.“

Lucas Auer (21 Jahre, Österreich):
·Team: BWT Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team Mücke)
·Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM
„Der Lausitzring ist die Heimstrecke meines Teams Mücke Motorsport. Daher freuen wir uns alle natürlich sehr auf das Wochenende. Ich hoffe allerdings, dass das Heimrennen meines Teams besser läuft als mein persönliches in Spielberg. Zudem ist es mit dem GT Masters und den weiteren Rahmenserien drum rum ein besonderes Highlight für die Fans. Am Wochenende habe ich noch die Jungs beim 24h-Rennen am Nürburgring besucht. Das war richtig cool und hat mich echt gefreut, dass Mercedes so abgestaubt hat. So darf es dieses Wochenende gerne weitergehen.“

Esteban Ocon (19 Jahre, Frankreich):
·Team: EURONICS / FREE MEN'S WORLD Mercedes-AMG
 (Mercedes-AMG DTM Team ART)
·Fahrzeug: FREE MEN'S WORLD Mercedes-AMG C 63 DTM
„Der Lausitzring ist für mich eine Unbekannte. Ich bin dort noch kein Rennen gefahren und kenne die Strecke nur von ein paar Runden im Renntaxi! Das heißt, ich muss mich darauf einstellen, dass ich am Wochenende viel Neues entdecken werde. Vorher werde ich mit meinem Team alle Videoaufzeichnungen und Daten durchgehen. Ich bin mir sicher, dass wir gut vorbereitet in der Lausitz ankommen werden. Jetzt freue ich mich darauf, das Blatt zu wenden und ein besseres Ergebnis als in Spielberg einzufahren. Der Saisonstart war hart. Aber wir geben alles, um bis an die Spitze zu gelangen. Denn das ist unser Ziel.“

Dienstag, 31. Mai 2016

Kommendes Wochenende: Packende Duelle am Limit - die DTM auf dem Lausitzring

Viermal haben sich die 24 DTM-Piloten in dieser Saison nichts geschenkt, lieferten sich nervenaufreibende Duelle und boten Motorsport ‚at its best‘. Das Feld scheint in der Saison 2016 noch einmal dichter zusammengerückt: Vier unterschiedliche Sieger in vier Läufen, Piloten aller drei Hersteller jubelten bereits auf der obersten Stufe des Podiums. Die Vorzeichen vor dem Kräftemessen auf dem Lausitzring sind so ganz anders, als in der Vorsaison. Damals war es das zweite DTM-Wochenende des Jahres und Audi schien beinahe unaufhaltsam. Zwischen dem 3. und 5. Juni werden die Ingolstädter hart kämpfen müssen, um die Triumphe aus dem Jahr 2015 zu wiederholen. So reisen besonders die BMW-Piloten mit jeder Menge Rückenwind in den Osten der Bundesrepublik, während Mercedes-Benz nach dem schwachen Wochenende in Österreich um jeden Preis zurückschlagen will.
Jamie Green siegte im Vorjahr in beiden Rennen
Foto: Jens Hawrda
Mit besonders hohen Erwartungen reist Jamie Green an den Lausitzring. Der 3,478 Kilometer lange Kurs zählt zu den Lieblingsstrecken des Briten, schließlich beendete er beide Rennen des Vorjahres als Sieger – ein Ereignis mit Seltenheitswert in der DTM. „Für mich hat die Saison jetzt eigentlich erst begonnen“, lautete die Kampfansage Greens nach seinem dritten Platz im Spielberger Sonntagsrennen. Nach viel Pech beim Auftaktwochenende in Hockenheim, waren es seine ersten Punkte des Jahres. Im selben Rennen erntete auch Marken-Kollege Mattias Ekström erstmals im Jahr 2016 massig Punkte – fuhr vom elften Startplatz auf Rang zwei. „Wir sind schnell, hatten zuletzt aber im Qualifying Probleme. Das muss jetzt besser werden“, so der Schwede Das derzeit heißeste Eisen aus Ingolstadt ist jedoch Edoardo Mortara, der mit 40 Punkten auf dem zweiten Platz der Gesamtwertung liegt.
Paul Di Resta reist als Gesamtführender der Meisterschaft zum Lausitzring
Foto: Jens Hawrda
Drei Punkte mehr auf dem Konto hat Mercedes-Benz-Pilot Paul Di Resta, der als Gesamtführender zum Lausitzring kommt. Nach einem grandiosen Auftakt-Wochenende hatten er und seine sieben Markenkollegen in Spielberg jedoch erhebliche Probleme. Besonders in den Qualifyings fuhren die Stuttgarter den Konkurrenten hinterher. „Im Rennen war die Pace da, zumindest das gibt Hoffnung für den Lausitzring“, sagte Mercedes-AMG DTM Teamchef Ulrich Fritz. Es wäre nicht überraschend, wenn die Stuttgarter am dritten DTM-Wochenende des Jahres wieder in voller Mannschaftsstärke zurückschlagen, haben sie doch elf der insgesamt 17 DTM-Rennen auf dem Lausitzring gewinnen können.

Aus der Sicht von BMW kann es genauso weitergehen, wie es in Österreich aufgehört hat. Die Münchener präsentierten sich auf dem Red Bull Ring extrem stark und führen die Herstellerwertung deutlich an. Aus einer sehr guten Mannschaftsleistung stach ein Pilot besonders hervor: Timo Glock scheint in seinem vierten DTM-Jahr nun endgültig in der Serie angekommen zu sein. Der Sieg am Sonntag und der vierte Platz am Samstag beförderten den ehemaligen Formel-1-Piloten auf den dritten Rang der Fahrerwertung. „Für mich war es am Sonntag ein absolutes Traumrennen“, sagte Glock nach seinem Sieg. „Ich weiß nicht, ob ich wirklich um den Titel mitfahren kann. Die Saison ist noch lang. Aber ich habe derzeit richtig Spaß. Und das soll möglichst auch am Lausitzring der Fall sein.“ Mit Maxime Martin, Marco Wittmann, Tom Blomqvist und Augusto Farfus sind vor dem dritten DTM-Wochenende vier weitere BMW-Piloten unter den Top 10 in der Gesamtwertung.

Die Zuschauer in der Lausitz dürfen ein Motorsport-Festival der Extraklasse erwarten, mit einem gedrängten Zeitplan. Die Rennen der DTM starten um 15:25 Uhr (Samstag) bzw. 15:10 Uhr (Sonntag). Davor und danach wird den Fans sehr viel geboten: Neben der DTM sind nämlich auch ADAC GT Masters, die Nachwuchsserie ADAC Formel 4, der Porsche Carrera Cup Deutschland und die Motorräder der Superbike*IDM zu sehen. Abgerundet wird das Programm von Stunt Shows, Live Konzerten und jede Menge Unterhaltung im Fahrerlager. Tickets sind im Vorverkauf unter DTM.com/tickets oder an der Tageskasse erhältlich.

Montag, 30. Mai 2016

Audi bereit für DTM-Rennen am Lausitzring

  • Hochspannung vor dem Motorsport-Festival am 4. und 5. Juni
  • Audi-Pilot Mortara auf Tabellenplatz zwei, Green Rekordhalter
  • Ekström auf dem Lausitzring schon neunmal auf dem Podium

Foto: Jens Hawrda
Vier verschiedene Sieger bei den ersten vier Rennen: In der DTM finden am 4. und 5. Juni die nächsten beiden Rennen statt – und es ist zu Beginn der Saison spannender als je zuvor. Bei den ersten vier Rennen der neuen Saison gab es vier verschiedene Sieger. Mit Paul Di Resta (Mercedes-Benz/43 Punkte), Edoardo Mortara (Audi/40 Punkte) und Timo Glock (BMW/37 Punkte) liegen Fahrer aller drei Marken an der Tabellenspitze dicht zusammen. Und das Feld ist insgesamt noch enger zusammengerückt: In Spielberg lagen alle 24 Autos im Zeittraining zuletzt innerhalb von nur 0,640 Sekunden.

„Es ist inzwischen nahezu unmöglich, Prognosen abzugeben“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Die Einschätzung ist dieses Jahr extrem schwierig. Wir haben bei den ersten beiden Veranstaltungen schon die eine oder andere Überraschung erlebt. Wir wollen auf dem Lausitzring eine ähnlich starke Performance abrufen wie im Vorjahr. Aber es wäre total verkehrt, mit zu viel Selbstvertrauen in die Lausitz zu reisen.“

Im Vorjahr erlebte Audi auf dem rund 140 Kilometer südlich von Berlin gelegenen Lausitzring ein Bilderbuch-Wochenende: Im ersten Rennen am Samstag gelang ein Vierfachsieg, im zweiten Rennen am Sonntag belegten sogar fünf Audi RS 5 DTM die ersten fünf Plätze. Mike Rockenfeller hält im Schaeffler Audi RS 5 DTM den Streckenrekord im Rennen (1.18,268 Minuten), Jamie Green im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM die absolute Bestzeit in der DTM (1.17,386 Minuten).
Jamie Green siegte 2015 am Lausitzring in beiden Rennen
Foto: Jens Hawrda
Green war im vergangenen Jahr der „Überflieger“ in der Lausitz. Der Brite gewann beide Rennen souverän und sorgte im zweiten Zeittraining am Sonntag mit einer sensationellen Runde für Furore, mit der er den Zweitschnellsten um mehr als eine halbe Sekunde distanzierte – in der DTM ist das eine Welt. Mit einer Pole-Position und einem dritten Platz im zweiten Rennen in Spielberg hat sich Green nach einem schwierigen Saisonstart an der DTM-Spitze zurückgemeldet. Dasselbe gilt für Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), der in der Lausitz ebenso im Rampenlicht stehen wird: Bei bisher 17 Starts auf der ostdeutschen Rennstrecke gelangen dem Schweden zwei Siege und neun Podiumsplätze – darunter vor 16 Jahren auch sein erstes Podium in der DTM.
Mattias Ekström, bisher neun mal am Lausitzring auf dem Podest
Foto: Jens Hawrda
Unvergessen sind Ekströms Duelle mit Mercedes-Benz-Pilot Gary Paffett in der Saison 2005 und BMW-Fahrer Bruno Spengler vor drei Jahren. „Vielleicht sollte man Videos davon bei der Fahrerbesprechung zeigen“, meint Ekström. „Von Champions und alten Hasen wie Gary, Bruno und Paul (Di Resta) können einige unserer jungen Fahrer eine Menge lernen. Rubbing ist Racing, aber nicht Crashing.“

Die Fans dürfen gespannt sein: Auf dem Lausitzring haben sie von der großen Haupttribüne aus einen einzigartigen Blick auf das Renngeschehen. Und die DTM-Rennen in der Lausitz waren auch schon in der Vergangenheit meist hart umkämpft und turbulent. Mit der DTM, den Motorrädern der SUPERBIKE*IDM, dem Porsche Carrera Cup, der ADAC Formel 4 und dem ADAC GT Masters erleben die Zuschauer am ersten Juni-Wochenende ein echtes Motorsport-Festival, das sich unter dem Hashtag #Motorsportfestival in den sozialen Medien verfolgen lässt. In der „Liga der Supersportwagen“, dem ADAC GT Masters, starten nicht weniger als zehn Audi R8 LMS. Die beiden Audi-Piloten Christopher Mies (D) und Connor De Phillippi (USA) kommen als Spitzenreiter zum Lausitzring.

Sonntag, 29. Mai 2016

Mattias Ekström dominiert Rallycross-WM

Mattias Ekström siegt in Lydden Hill und verteidigt WM-Führung
Foto: Audi-Motorsport
Mattias Ekström bleibt der dominierende Pilot in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft: Nach den umjubelten Siegen auf dem Hockenheimring und in Belgien gewann der schwedische Audi-Pilot auch den Lauf im „Home of Rallycross“ im englischen Lydden Hill. Nach einem deutlichen Sieg im Halbfinale bezwang Ekström in einem dramatischen Finale den amtierenden Rallycross-Weltmeister Petter Solberg. In der Fahrerwertung führt der 37-Jährige nach dem vierten von zwölf Läufen mit fünf Zählern vor Solberg. Ekströms Team EKS baute die Führung in der Teamwertung der Rallycross-WM auf 56 Punkte aus.