Freitag, 13. Mai 2016

BMW-Pilot Jan Bühn fährt als Dritter auf das Podest auf dem Nürburgring

BMW-Pilot Jan Bühn (Kronau) fährt als Dritter gleich auf das Podium auf dem Nürburgring
Foto: Hermann Rüger
Bei der zweiten Veranstaltung zur Superbike*IDM auf dem Nürburgring holte sich Jan Bühn aus dem badischen Kronau mit dem dritten Platz im ersten Rennen gleich einen Podiumsplatz in der Superstock 1000-Klasse.

Der letztjährige Supersport-Meister vom Van-Zon-Remeha-BMW Team gelang in der Superpole beim Training der dritte Platz und damit ging er aus der zweiten Startreihe in das Superstock-Rennen über 18 Runden (Gesamtdistanz von 65,124 km). Nach dem Start auf der 3,618 km langen Kurzanbindung des Eifelkurses kam Jan Bühn als Zehnter aus der ersten Runde. Danach kämpfte  sich der 25-jährige Badener Runde um Runde nach vorne und konnte in der vorletzten Runde auch noch seinen BMW-Teamkollegen Marco Nekvasil aus Österreich überholen. Als Dritter und damit bester BMW-Fahrer überquerte Jan Bühn die Ziellinie. Das Rennen gewann Luca Grünwald aus Waldkraiburg mit 2,496 Sekunden vor dem Niederländer Danny de Boer (beide Yamaha). Mit 4,707 Sekunden Rückstand wurde Jan Bühn Dritter in seinem erst dritten Superstock-Rennen.

„Ich bin sehr zufrieden, dies war ein geiles Rennen. Ich bin schon ab Freitag gleich gut zurechtgekommen. Leider habe ich beim Start ein paar Plätze verloren und war nach der ersten Runde nur Zehnter. Ich konnte aber konstant schnell fahren und auf den Sieger haben nur noch knapp fünf Sekunden gefehlt. Ich bin im Rennen auch die schnellste Rennrunde gefahren und konnte meinen BMW-Teamkollegen Marco Nekvasil mit mehr Schwung außen herum vor der Schikane überholen. Damit wurde ich auch noch bester BMW-Pilot im Ziel“, freute sich der letztjährige Deutsche Supersport-Meister.

Den zweiten Lauf gewann erneut Luca Grünwald ganz knapp mit nur 0,102 Sekunden vor Danny de Boer und dem Schweizer Roman Stamm (Kawasaki). Jan Bühn belegte mit einem Rückstand von 3,507 Sekunden hinter Stamm den vierten Rang und wurde erneut bester BMW-Pilot. „Ich hatte einen super Start und lag nach der ersten Kurve bereits auf dem vierten Platz, leider hatte ich dann beim Herausbeschleunigen aus der Kurve zwei Rutscher und habe dadurch einige Plätze verloren. Es hat dann gedauert bis ich wieder genug Vertrauen in die Reifen hatte und habe dann bei der Aufholjagd zu viel Zeit verloren. Ich konnte aber noch den ehemaligen Superbike-WM Sieger Max Neukirchner (Yamaha) überholen.“ In der IDM-Superstock-1000 Klasse führt nach vier Läufen Luca Grünwald nach seinem Doppelsieg mit 95 Punkten vor Danny de Boer mit 85 Zählern. Dritter ist Marco Nekvasil mit 56 Punkten vor Jan Bühn, der sich mit 49 Zähler auf den vierten Gesamtrang verbessert hat. Weitere Informationen über die Superbike*IDM gibt es unter www.Superbike-IDM.de bzw. über jan Bühn unter www.jan-buehn.de. 
(Text zur Verfügung gestellt von  Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof)

Donnerstag, 12. Mai 2016

Pascal Wehrlein stattete DTM in Hockenheim einen Besuch ab

Pascal Wehrlein besuchte den Saisonauftakt in Hockenheim (hier Foto aus Vorjahr)
Foto: Jens Hawrda
Drei Fragen an Pascal Wehrlein:

Wie war es, die DTM in Hockenheim als Zuschauer und nicht mehr als Aktiver im Cockpit zu erleben?

Pascal Wehrlein: „Als die Autos zum ersten Mal rausgefahren sind, war es ein komisches Gefühl. Wenn man drei Jahre lang selbst mitgefahren ist, und die Meisterschaft gewonnen hat, gewöhnt man sich daran, dazuzugehören. Dieses Wochenende habe ich die Autos zum ersten Mal fahren sehen, ohne selbst mitzumischen. Das war ein ungewohntes Gefühl. Natürlich hat es mich gekitzelt. Am liebsten wäre ich selbst eingestiegen und mitgefahren. Aber es war auch cool, alle Fahrer, Teams und Autos von außen zu beobachten. Die letzten Jahre war ich immer voll angespannt, hatte einen Tunnelblick auf meine Aufgaben. Diesmal konnte ich hören, was die Fahrer im Funk mit ihren Ingenieuren besprochen haben. Das war eine interessante Erfahrung.“

Was vermisst du an der DTM, seit du in der Formel 1 startest?

Pascal Wehrlein: „Die Zweikämpfe sind extrem cool in der DTM, wirklich Rad an Rad. Man kann sich berühren, auf Kontakt fahren. Das geht in der Formel 1 nicht. Die Duelle haben extrem viel Spaß gemacht. Auch habe ich in den vergangenen Jahren viele Freundschaften im Fahrerlager und unserem Team geknüpft. Mit meinen Mechanikern bin ich wirklich gut befreundet. Wir haben nicht nur an der Strecke zusammengearbeitet, sondern sind auch abseits davon Freunde. Alle widerzusehen, war richtig cool.“

Du bist aus dem Formelsport in die DTM gewechselt. Was rätst du einem DTM-Rookie wie Esteban Ocon?

Pascal Wehrlein: Er befindet sich in diesem Jahr in einer ähnlichen Situation wie ich damals bei meinem DTM-Einstieg. Man muss sich erst einmal an die Rennserie und das Auto gewöhnen. Aber es gibt keine großen Probleme bei der Umstellung. Jeder von uns kann ein Rennauto schnell bewegen. Was in der DTM den Unterschied ausmacht, ist, die letzten Zehntel zu finden – das ist schwierig. Auch bei der Setuparbeit benötigt man Erfahrung. Von den Fahrern her steht die DTM der Formel 1 in nichts nach. Die Top-Fahrer sind in beiden Serien extrem schnell und sehr schwer zu schlagen. Jeder von ihnen ist ein Spezialist auf seinem Gebiet.

Marvin Fritz gewinnt Superbike-Rennen auf dem Nürburgring


Yamaha-Pilot Marvin Fritz (Neckarzimmern) feierte auf dem Nürburgring den ersten Superbike-Sieg
 (Foto von Hermann Rüger)
Bei der zweiten Veranstaltung zur Superbike*IDM auf dem Nürburgring gewann Marvin Fritz aus Neckarzimmern sein erstes Rennen in der hubraumstarken Superbike-Klasse. Der Yamaha-Pilot startet für den ADAC Pfalz aus Neustadt im Bayer-Bikerbox-Langenscheidt Team und feierte am 20. April seinen 23. Geburtstag. Schon beim Saisonauftakt vor einer Woche auf dem Lausitzring zeigte er in den beiden Läufen eine starke Leistung und belegte den vierten bzw. dritten Platz. Auf der 3,618 km langen Kurzanbindung auf dem Nürburgring war Marvin Fritz im Training schnellster gewesen. In der Superpole für die Startaufstellung fuhr der Nordbadener die zweitschnellste Zeit hinter dem Franzosen Mathieu Gines (BMW) und ging damit aus der ersten Startreihe in das Rennen über 18 Runden (Gesamtdistanz von 65,124 km). Nach dem Start konnte Marvin gleich die Führung übernehmen.  Im Ziel hatte Marvin Fritz einen Vorsprung von 1,997 Sekunden auf Luca Grünwald (Waldkraiburg/Yamaha) sowie 3,813 Sekunden auf den ehemaligen Superbike-WM Sieger Max Neukirchner (Stollberg/Yamaha). Auch im zweiten Lauf ging Marvin nach dem Start in Führung und wurde dann aber von Mathieu Gines überholt. Der französische BMW-Pilot siegte mit 2,578 Sekunden vor Marvin Fritz, der damit dreimal in Folge auf dem Podium steht. „Dies ist mein dritter Sieg auf dem Nürburgring, 2005 gewann ich im ADAC-Junior Cup und im Vorjahr siegte ich beim Rennen in der Superstock-Klasse. Diesen Sieg widme ich heute meiner Mama Heike zum Muttertag, die extra angereist ist. Im zweiten Lauf bin ich auf Sicherheit gefahren, da ich durch meine Schulterverletzung noch nicht ganz fit bin“, strahlte Marvin, der 2014 Deutscher Meister in der Supersport-Klasse war und 2005 den ADAC-Junior Cup gewann. In der Superbike-IDM Klasse führt nach vier Läufen der Franzose Mathieu Gines (BMW) mit 80 Punkten knapp vor Max Neukirchner 78 Zählern. Dritter mit nur sechs Punkten Rückstand ist Nürburgring-Sieger Marvin Fritz, der 74 Zähler hat. Weitere Informationen über die Superbike*IDM gibt es unter www.Superbike-IDM.de bzw. über Marvin Fritz unter www.Marvin-Fritz7.com.

(Text zur Verfügung gestellt von: Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof)

Dienstag, 10. Mai 2016

Doppelsieg für Ekström-Team in der Rallycross-WM

Mattias Ekström Sieg beim Rallycross-WM-Lauf
Foto: Audi-Motorsport
Mattias Ekström und Toomas Heikkinen haben beim zweiten Lauf der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft auf dem Hockenheimring einen Doppelsieg gefeiert. In ihren beiden 560 PS starken Audi S1 EKS RX quattro war das schwedisch-finnische Duo am gesamten Wochenende überlegen. „Vor so vielen DTM- und Rallycross-Fans zu gewinnen ist unglaublich. Von so einem Erlebnis kann man nur träumen“, sagte Ekström, der in Hockenheim ein Doppelprogramm aus Rallycross und DTM bestritt. Mit 48 Punkten in der Fahrerwertung schloss Ekström zum Gesamtführenden Petter Solberg auf. In der Teamwertung hat EKS mit 93 Zählern bereits 45 Punkte Vorsprung auf das zweitplatzierte Team Volkswagen RX Sweden.

Jubiläum für Mike Rockenfeller

Torte zum 100.Rennen: Mike Rockenfeller
Foto: Audi-Motorsport
Eine besondere Überraschung gab es für Mike Rockenfeller vor dem Samstagsrennen der DTM in Hockenheim: Der Pilot des Audi Sport Team Phoenix absolvierte beim Saisonauftakt sein 100. Rennen in der Serie und bekam zum Jubiläum eine Torte überreicht. „Ich habe gar nicht daran gedacht. Umso mehr habe ich mich über die tolle Geste meines Teams gefreut“, sagte Rockenfeller, der in diesem Jahr seine zehnte DTM-Saison bestreitet und 2013 den Titel gewann.