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| Foto: Audi-Motorsport |
Montag, 12. Oktober 2015
DTM: Mattias Ekström testet für das „Goldene Lenkrad“
Mittwoch, 7. Oktober 2015
DTM: Nico Rosberg als Gast des Mercedes-AMG Teams beim Finale in Hockenheim
Das große Finale steht an: Vom 16.-18. Oktober 2015 finden beim Heimrennen von Mercedes-Benz in Hockenheim die letzten beiden Rennen dieser DTM-Saison statt. Diese lässt sich der Silberpfeil Formel 1-Pilot Nico Rosberg nicht entgehen. Der Fahrer des MERCEDES AMG PETRONAS Formel 1 Teams ist am Sonntag zu Gast beim neunten Rennwochenende der Saison.
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| Nico Rosberg besucht das DTM-Finale in Hockenheim Foto: Mercedes-Motorsport |
Im Rahmen seines Besuchs in Hockenheim tritt Nico Rosberg auch in der Mercedes-Benz Erlebniswelt auf und schreibt Autogramme. Den anwesenden Journalisten steht Rosberg am Sonntag, 18. Oktober um 13:00 Uhr im Baden-Württemberg Center bei einer Pressekonferenz Rede und Antwort.
Nico Rosberg:
„Das DTM-Finale wird garantiert super spannend und natürlich drücke ich allen meinen Mercedes-AMG DTM-Teamkollegen die Daumen für einen erfolgreichen Saisonabschluss. Ganz besonders gilt das für Pascal, der beim Finale in Hockenheim zum ersten Mal DTM-Champion werden kann. Pascal begleitet sonst immer Lewis und mich in seiner Rolle als Ersatzfahrer zu den Formel 1-Rennen. Diesmal möchte ich ihn unterstützen und werde ihn aus der Box anfeuern. Ich freue mich schon jetzt auf zwei packende Rennen. Du packst das, Pascal.“
Montag, 5. Oktober 2015
DTM: Zanardi pilotiert BMW M4 DTM Renntaxi beim Finale in Hockenheim
BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi (IT) geht wieder auf die Rennstrecke: Beim DTM-Saisonfinale am 17./18. Oktober in Hockenheim (DE) wird er das BMW M4 DTM Renntaxi pilotieren. Am vergangenen Freitag nahm Zanardi beim Rollout im BMW Werk Dingolfing (DE) schon einmal im Cockpit Platz. Dabei testeten er und die Ingenieure von BMW Motorsport die vorgenommenen Modifikationen, die es dem beidseitig beinamputierten Piloten ermöglichen, das Renntaxi zu fahren.
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| Alessandro Zanardi Foto: Jens Hawrda |
ADAC GT-Masters: Die neuen Champions Ludwig/Asch
- Söhne von Klaus Ludwig und Roland Asch schreiben deutsche Motorsportgeschichte
- Asch erster zweifacher Champion in der Geschichte des ADAC GT Masters
- Ludwig: „Perfektes Teamwork war der Schlüssel zum Erfolg.“
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| die Meister 2015 Asch (l.) und Ludwig Foto: ADAC-Motorsport |
Wie die Väter, so die Söhne: Luca Ludwig (26, Bonn) und Sebastian Asch (29, Ammerbuch) haben beim Finale des ADAC GT Masters im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 der Traditionsmannschaft Zakspeed deutsche Motorsportgeschichte geschrieben. Die Söhne der beiden Tourenwagenlegenden Klaus Ludwig und Roland Asch setzen die Erfolgsstory ihrer Väter fort und sind die neuen Champions des ADAC GT Masters. Asch gewann als erster Fahrer in der Geschichte der„Liga der Supersportwagen“ zum zweiten Mal die Fahrerwertung. „Das war Teamwork in Bestform, nun zum zweiten Mal mit dem Mercedes-Benz den Titel zu gewinnen ist Wahnsinn“, jubelte Asch am Sonntagnachmittag in Hockenheim. Auch für Ludwig ist es der zweite Titel: Im Jahr 2010 wurde der Jura-Student Deutscher GT-Meister.
Gemeinsam waren Asch und Ludwig, deren Väter sowohl bei Mercedes-Benz in der DTM Teamkollegen waren und auch schon für Zakspeed fuhren, unschlagbar. In der ersten Saisonhälfte fuhren die Rennfahrersöhne in acht aufeinanderfolgen Rennen in die Top-Vier. Zur Saisonhälfte hatte kein Duo je zuvor mehr Punkte gesammelt als die Mercedes-Benz-Piloten. Doch ausgerechnet beim Heimrennen von Ludwig am Nürburgring und anschließend am Sachsenring lief es nicht optimal. Doch die neuen Champions antworteten Meisterlich: Beim vorletzten Wochenende in Zandvoort folgte Saisonsieg Nr. 3. Kein anderes Fahrerduo konnte auch nur annähernd so viel Erfahrung im ADAC GT Masters mitbringen wie die Kombination Ludwig/Asch. Der Weitblick aus der gemeinsamen Erfahrung von mehr als 190 Starts im ADAC GT Masters brachte Ludwig/Asch auch in schwierigen Situationen nicht aus dem Konzept.
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| Foto: ADAC-Motorsport |
Die Karriere von Asch hat viele Parallelen zu der von Ludwig. Der dienstälteste Fahrer der Serie trat erstmals 2008 im ADAC GT Masters im Lamborghini an, wechselte später auf Porsche und machte 2012 im Mercedes-Benz gemeinsam mit dem aktuellen DTM-Fahrer Maximilian Götz sein Meisterstück. Dann folgte auch für Asch eine Durststrecke. 2013 im Audi R8 und 2014 im Porsche blieb er ohne Podestplatz, erst der Wechsel zurück in den Mercedes-Benz brachte ihn in diesem Jahr zurück auf Titelkurs. “Ich bin sehr stolz über den Titel und auch froh, zur Erfolgsgeschichte von Zakspeed noch ein Kapitel beigetragen zu haben. Zakspeed ist im Motorsport ein legendärer Name und in der Kombination mit den Namen Ludwig und Asch ist das großartig.“
Ludwig und Asch sind beide im Fahrerlager gross geworden. Vielleicht ein Grund, dass sich beide nicht nur blind verstehen, sondern auch über den Speed oder die Konstanz zu schlagen waren. Auch wenn nicht überliefert ist, ob die beiden schon in Kindertagen zusammen durch das Fahrerlager jagten: Das Erfolgsgeheimnis der neuen Champions ist perfektes Teamwork, sagt Ludwig, dem Starallüren ebenso fremd sind wie Asch. „Wir harmonieren einfach sehr gut und haben dieselbe Einstellung. Es ist ein großes Miteinander, so etwas habe ich vorher noch nie erlebt. Das ist keine Ego-Show, sondern Teamwork. Das macht uns letztlich so stark."
Sonntag, 4. Oktober 2015
Luca Ludwig/Sebastian Asch gewinnen das ADAC GT Masters 2015
- Jordan Lee Pepper/Nicki Thiim siegen im Finalrennen
- BMW Sports Trophy Team Schubert gewinnt Teammeisterschaft
- Andreas Weishaupt neuer Gentlemen-Champion
Luca Ludwig (26, Bonn) und Sebastian Asch sind die neuen Champions des ADAC GT Masters. In einem spannenden Finale in Hockenheim bei schwierigen abtrocknenden Bedingungen reichte den neuen Meistern im Mercedes-Benz SLS AMG ein fünfter Platz zum Titelgewinn. Der Sieg beim Finalrennen ging an Jordan Lee Pepper (19, ZA)/Nicki Thiim (26, DK/beide C.Abt Racing) im Audi R8 vor Frank Kechele (29, München)/Nico Verdonck (29, B/beide Lambda Performance) im Ford GT und Bruno Spengler (32, CA/Dominik Baumann (23/A/beide BMW Sports Trophy Team Schubert) im BMW Z4. Baumann ist neuer Vizemeister im ADAC GT Masters, dem Österreicher hätte im Finalrennen nur ein Sieg zum Titelgewinn verholfen. "Das Gefühl zum zweiten Mal den Titel im ADAC GT Masters zu holen ist unglaublich. Ich bin unheimlich stolz", sagte Asch. "Heute haben wir zu alter Frische und Coolness zurückgefunden und uns den Titel geholt." Ludwig war überwältigt: "Ich kann es überhaupt noch nicht realisieren. Nach dem Rennen gestern sind schon einige nervös geworden und die Mischbedingungen hätten heute nochmals alles durcheinander würfeln können. Wir waren heute immer in einer Position in der wir Meister wurden, es gab keine wirklich brenzlige Situation."
Zwei lange Safety-Car-Phasen prägen erste Rennhälfte
Das Finale wurde nicht nur für die Titelkontrahenten zu einer Nervenprobe. Zwei Safety-Car-Phasen nach Unfällen von Florian Strauß (30, Berlin/MRS GT Racing) im Nissan GT-R und Andreas Simonsen (25, S/Callaway Competition) in einer Corvette bremsten das Rennen in der ersten Halbzeit. Nach dem Start auf nasser Strecke übernahm Daniel Keilwitz in seiner Corvette die Führung in der zweiten Kurve vor Kechele im Ford, doch Keilwitz konnte sich nicht lange vorn behaupten. Von hinten drückte Thiim im Audi und zog in der fünften Runde an der Corvette vorbei in Führung. Von dem Moment an war der Audi für die Gegner uneinholbar. Als nach dem Fahrerwechsel auf Pepper eine dritte Safety-Car-Phase nach einem Ausrutscher des BMW von Michael Joos (24, Geislingen/MRS GT-Racing) angezeigt wurde, lag der Südafrikaner Pepper schon mit mehr als 15 Sekunden Vorsprung an der Spitze. Nach dem Restart fuhr er seinen ersten ADAC GT Masters-Sieg kontrolliert vor dem Ford ins Ziel.
"Ein toller Abschluß, es war das Beste was uns hier passieren konnte und ich glaube, wir haben den Erfolg verdient", so Thiim. "Wir hatten in diesem Jahr oft Pech, aber das Team hat hart gearbeitet und ich freue mich über den Sieg. Ich habe heute alles gegeben und nachdem ich einmal an der Spitze lag, habe ich nach wenigen Kurven schon keinen Gegner mehr im Rückspiegel gesehen."
"Ich habe das Auto mit einem sehr komfortablen Vorsprung übernommen und es gab kein Grund ein zu hohes Risiko einzugehen", sagte Pepper. "Nach dem Restart der dritten Safety-Car-Phase wurde es aber nochmals eng, aber ich konnte die Führung kontrollieren und hatte noch Reserven. Es war eine harte Saison für uns, aber so verabschieden wir uns natürlich sehr gerne."
Ludwig/Asch kontrollieren den Titelkampf
Im Kampf um die Fahrerwertung war die Ausgangslage eindeutig: Ludwig/Asch benötigten mindestens Rang sechs zum Titelgewinn, wohingegen Baumann zwingend einen Sieg brauchte. Die Titelkontrahenten verfolgten ihre Ziele konsequent: Während Asch/Ludwig sich bei einem turbulenten Rennen unter schwierigen abtrocknenden Bedingungen in den Top-Sechs hielten, arbeiteten sich Baumann mit Unterstützung von DTM-Star Spengler mit einem kompromißlos zweikampfstarken Rennen nach vorn. Doch für benötigten Sieg reicht es am Ende bei Baumann nicht, während Ludwig/Asch kontrolliert zum Titel fuhren. Jubeln durfte die BMW-Mannschaft aus Oschersleben aber dennoch. Durch den Podiumsplatz machten Spengler/Baumann das BMW Sports Trophy Team Schubert zum Sieger in der Teamwertung und damit zur erfolgreichsten Mannschaft im ADAC GT Masters 2015.
Daniel Dobitsch (31, A)/Edward Sandström (36, S/beide kfzteile24 MS RACING) beendeten die Saison im Audi R8 LMS vor den neuen Champions Rang vier. Die Sieger vom Samstag, Rahel Frey (29, CH)/Philip Geipel (28, Plauen/beide YACO Racing), fuhren in einem weiteren Audi R8 auf Rang sechs vor ihren Markenkollegen Stefan Wackerbauer (19, Landshut) und dem nun abgelösten Meister Kelvin van der Linde (19, ZA/beide C.Abt Racing). Das Audi-Duo Florian Stoll (34, Rickenbach)/Marc Basseng (36, Löbau/kfzteile24 MS RACING) belegte nach einem turbulenten Rennen noch Rang acht. Andreas Wirth (30, Heidelberg)/Daniel Keilwitz (26, Villingen/beide Callaway Competition) lagen lange auf Podiumskurs, ehe ein Ausrutscher von Wirth eine mögliche Top-Drei-Platzierung zu Nichte machte und die Corvette auf Rang neun ins Ziel kam.
Auf Rang zehn kam als Sieger der Gentlemen-Wertung Remo Lips (32, CH) mit Sven Barth (34, Weinheim/beide RWT Racing Team) ins Ziel, doch für den Schweizer war es ein bitterer Erfolg. Denn hinter ihm reichte Andreas Weishaupt (42, Ulm/C.Abt Racing) Platz zwei im Audi zum Titel in der Gentlemen-Wertung. Weishaupt beeindruckte in seiner Debütsaison im ADAC GT Masters. In seinem ersten Jahr in einer Sprint-Serie und mit dem Audi R8 gewann er mit Unterstützung von Christer Jöns (28, Ingelheim) auf Anhieb den Titel und holte dabei auch mehr Klassensiege als seine Gegner.
Ergebnis Rennen 2 (Top - Five):
1. Jordan Lee Pepper/Nicki Thiim (C.Abt Racing-Audi R8 LMS ultra),
2. Nico Verdonck/Frank Kechele (Lambda Performance-Ford GT GT3),
3. Bruno Spengler/Dominik Baumann (BMW Sports Trophy Team Schubert-BMW Z4 GT3),
4. Daniel Dobitsch/Edward Sandström (kfzteile24 MS RACING-Audi R8 LMS ultra),
5. Sebastian Asch/Luca Ludwig (Team Zakspeed-Mercedes-Benz SLS AMG GT3).
Meisterschaftsendstand Fahrerwertung 2015 (Top-Five):
1. Sebastian Asch 199 Pkt.
1. Luca Ludwig 199 Pkt.
2. Dominik Baumann 186 Pkt.
3. Jens Klingmann 156 Pkt.
4. Klaus Bachler 150 Pkt.
5. Hari Proczyk 109 Pkt.
Meisterschaftsendstand Teamwertung 2015 (Top-Five):
1. BMW Sports Trophy Team Schubert 221 Pkt.
2. Team Zakspeed 215 Pkt.
3. kfzteile24 MS RACING 173 Pkt.
4. Schütz Motorsport 165 Pkt.
5. C Abt Racing 164 Pkt.
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