Mittwoch, 11. März 2015

Driften mit den DTM-Stars

Audi driving experience in Saalbach
Foto: Audi-Motorsport
Ungewohnte Rolle für Timo Scheider und Mattias Ekström: Die Audi-Werksfahrer waren im österreichischen Saalbach als Instruktoren der Audi driving experience für Leser der Zeitschrift Sport BILD im Einsatz. Unter Anleitung der beiden DTM-Champions überzeugten sich die „Drift“-Schüler in einem Audi S5 Sportback* persönlich von der Überlegenheit des permanenten Allradantriebs.
Timo Scheider als Instruktor
Foto: Audi-Motorsport
 

Montag, 9. März 2015

DTM: 30 Jahre in drei Minuten – YouTube-Video „Zeitreise“ mit DTM-Champion Marco Wittmann

Zurück in die Zukunft: In einem neuen YouTube-Video auf dem Kanal von BMW Motorsport nimmt der amtierende DTM-Champion Marco Wittmann (DE) die Fans mit auf eine atemberaubende Zeitreise durch die erfolgreiche Motorsport-Historie von BMW.

Am Steuer des legendären BMW 635 CSi von 1984 (Volker Strycek, DE), des BMW M3 von 1987 (Eric van de Poele, BE), des BMW M3 DTM von 2012 (Bruno Spengler, CA) und seines in der vergangenen Saison siegreichen BMW M4 DTM lässt Wittmann noch einmal die Erinnerungen an die großen Triumphe in der Tourenwagenserie aufleben. Allen vier Fahrzeugen war es gelungen, gleich in ihrer Debütsaison den DTM-Titel zu gewinnen. „Es ist ein fantastisches Gefühl, einige Runden in den historischen Fahrzeugen zu drehen“, sagt Wittmann. „Man kann richtig spüren, wie viel Geschichte in den Autos steckt.“

In dreißig Jahren Motorsport hat sich laut Wittmann vieles verändert, besonders was das Fahrverhalten und die technische Ausstattung der Rennwagen betrifft. „Der BMW 635 CSi hat wenig Abtrieb, dafür viel mechanischen Grip. Beim Beschleunigen aus der Kurve passiert es schon mal, dass das Heck quer steht“, sagt der Fahrer vom BMW Team RMG. „Am Steuer des BMW M3 von 1987 muss man viel arbeiten. Im Gegensatz zu meinem DTM-Auto sind hier auch keine Anzeigen oder Knöpfe am Lenkrad. Aber gerade das macht die Faszination dieser Rennwagen von damals aus.“

Im YouTube-Clip „Zeitreise“ ist Wittmann auch in den historischen Overalls der DTM-Piloten aus den 1980er Jahren zu sehen. Gedreht wurde das knapp dreiminütige Video im Rahmen der BMW Motorsport Media Track Days 2014 auf dem „Circuito Monteblanco“ (ES).

Das Video ist ab sofort auf YouTube verfügbar unter: http://youtu.be/ejTyhnX_zCs.

ADAC GT Masters wertet Gentlemen-Klasse weiter auf

  • Änderungen im Reglement machen Gentlemen-Klasse für Privatfahrer attraktiver
  • Gentlemen-Wertung weiterhin mit 75.000 Euro Preisgeld dotiert
  • Zusatztraining bleibt bestehen, neues Punktesystem hat sich bewährt
2015 wird die ADAC GT-Masters für Privatfahrer weiter aufgewertet
Foto: Jens Hawrda
Die Gentlemen-Klasse des ADAC GT Masters wird in der Saison 2015 noch attraktiver. Detailänderungen im Reglement schaffen interessante Rahmenbedingungen für Gentlemen-Fahrer in der „Liga der Supersportwagen“ und versprechen einen noch spannenderen Wettbewerb.
 
Erstmals gibt es 2015 in der Gentlemen-Wertung bis zu vier Streichresultate. Gewertet werden bei den Gentlemen die besten zwölf Ergebnisse aus den insgesamt 16 Läufen. Mit der Einführung der Streichresultate räumt das ADAC GT Masters auch den Privatfahrern eine Chance ein, um den Gentlemen-Titel zu kämpfen, die nicht die Möglichkeit haben, an allen acht Veranstaltungen teilzunehmen. Für langjährige Teilnehmer der Klasse schafft das ADAC GT Masters zudem einen finanziellen Anreiz. Fahrer, die bereits drei komplette Saisons in der Gentlemen-Wertung angetreten sind, profitieren von vergünstigten Konditionen und erhalten die Hälfte des Nenngeldes für das Fahrzeug erlassen.
 
Unverändert kämpfen Gentlemen-Piloten auch 2015 um einen mit insgesamt 75.000 Euro dotierten Preisgeldtopf. Dass den Gentlemen vorbehaltene Zusatztraining, das den Piloten mehr Gelegenheit gibt, sich mit Strecke und Rennfahrzeug vertraut zu machen, bleibt bestehen.
 
Bewährt hat sich das im vergangenen Jahr eingeführte Punktesystem, bei dem die sportliche Leistung von Fahrerpaarungen aus zwei Gentlemen-Fahrern mit dem Faktor zwei bei der Punktevergabe in der Klassenwertung deutlich höher bewertet wird. Die drei bestplatzierten in der Klasse werden weiterhin in einer separaten Siegerehrung auf dem Podium geehrt. Die Gentlemen-Wertung ist weiterhin ausschließlich Fahrern der Fahrereinstufung „Bronze“ vorbehalten.
 
„Die Gentlemen-Klasse bietet spannenden Motorsport und ist im mittlerweile siebtem Jahr ein sehr wichtiger Bestandteil des ADAC GT Masters“, sagt Lars Soutschka, Leiter ADAC Motorsport und Klassik. „Für die Saison 2015 haben wir daher das Reglement in der Klasse weiter optimiert. Wir tragen mit den Änderungen den besonderen Bedürfnissen von Gentlemen-Fahrern Rechnung, die sich sportlich im professionellen Umfeld des ADAC GT Masters messen wollen, allerdings nicht die Zeit aufbringen können, um an allen Veranstaltungen teilzunehmen.“
 

Sonntag, 8. März 2015

ART Grand Prix startet in die Herausforderung DTM

  • Erster DTM-Test für das neue Mercedes-Benz Einsatzteam ART Grand Prix in Portimão (Portugal)
  • DTM-Rookies Maximilian Götz und Lucas Auer sammeln weitere Erfahrung mit dem Mercedes-AMG C 63 DTM
  • Frédéric Vasseur: „Insgesamt war unser erster DTM-Test eine spannende Erfahrung für das gesamte Team.“ 
erster Test für die DTM-Saison 2015 in Portimao
Foto: Mercedes-Motorsport
Die Vorbereitung auf die kommende DTM-Saison 2015 nimmt weiter Schwung auf. In der zurückliegenden Woche testete das Mercedes-AMG DTM Team von Montag bis Mittwoch auf dem portugiesischen Autódromo Internacional do Algarve in Portimão. Mit dabei: Das neue Einsatzteam ART Grand Prix.

Die Mannschaft von Teamchef Frédéric Vasseur steigt in diesem Jahr als drittes Einsatzteam der Marke mit dem Stern in die DTM ein. In Portugal absolvierte ART seine ersten Testkilometer mit einem DTM-Fahrzeug.
Foto: Mercedes-Motorsport

Bei diesem Test überließ Teamleader Gary Paffett sein EURONICS Mercedes-AMG C 63 DTM den beiden Rookies Lucas Auer und Maximilian Götz. Der Grund dafür:  Das Reglement schreibt vor, dass ein weiteres Auto nur eingesetzt werden darf, wenn es von einem Neuling gefahren wird.

 
Neben ART Grand Prix war auch das HWA Team von Montag bis Mittwoch in Portimão im Einsatz. Für das Team testeten die Einsatzfahrer Paul Di Resta, Christian Vietoris, Pascal Wehrlein und Robert Wickens.
für das Team HWA testete Pascal Wehrlein
Foto: Mercedes-Motorsport
Der Test in Portimao war auch eine Premiere für den DTM-Champion von 2010, Paul Di Resta. Der Schotte trat bei den Tests in Portugal zum ersten Mal mit seinem Mercedes-AMG C 63 DTM im neuen 2015er Look an. Damit wirbt Di Resta für das AMG Markenversprechen Driving Performance.

Foto: Mercedes-Motorsport

Maximilian Götz:
„Ich bin unheimlich froh, dass es endlich wieder losgeht. Meine ersten Runden auf der Strecke in diesem Jahr waren toll. Jetzt bin ich heiß auf mehr. Ich konnte über 100 Runden zurücklegen und habe zusammen mit dem Team viel am Auto ausprobieren können. Auch konnten wir die Arbeitsweise und die Kommunikation mit der Mannschaft verbessern. Alles hat super funktioniert und ich konnte die Setupänderungen direkt im Auto spüren. Das ist besonders wichtig, um Vertrauen ins Fahrzeug zu entwickeln. Nun freue ich mich auf den nächsten Test in Estoril.“


Lucas Auer:
„Ich hatte einen guten ersten Testtag mit meinem neuen Team. ART und ich haben uns von Run zu Run gesteigert. Wir konnten am Setup arbeiten und die Abläufe einüben. Die Zusammenarbeit mit meinen Mechanikern und Ingenieuren funktionierte super. Natürlich gibt es noch viel zu lernen bis zum Saisonauftakt, aber es war sehr nützlich, dass ich auf über 100 Runden Erfahrung in einem DTM-Auto sammeln konnte.“
 

Samstag, 7. März 2015

Kelvin van der Linde: „Will die Startnummer 1 behalten“

Kelvin van der Linde (18, Südafrika) startet mit der Startnummer 1 auf der Tür seines Audi R8 in seine zweite ADAC GT Masters-Saison. Nach dem Titelgewinn im vergangenen Jahr an der Seite von René Rast (28, Frankfurt) startet der Champion nun gemeinsam mit seinem neuen Teamkollegen Stefan Wackerbauer (19, Gundihausen) in einem Audi aus dem Team C. Abt Racing das Projekt Titelverteidigung.
Kelvin van der Linde
Foto: Jens Hawrda

Wie haben Sie die Zeit nach dem Titelgewinn im Oktober erlebt?

Kelvin van der Linde: „Ich habe mich nach der Saison entspannt und habe einige Tage Urlaub gemacht. Im Januar ging es aber schon wieder los. Es standen die ersten Verhandlungen für die Saison 2015 an. Ich habe mein Fitnessprogramm wieder intensiviert und außerdem Umzugskartons gepackt. Im März ziehe ich von Südafrika nach Deutschland. In Kempten, ganz in der Nähe von meinem Team, habe ich ein Appartement gemietet.“

Im vergangenen Jahr waren Sie der Newcomer im Team und konnten lernen, als amtierender Champion haben Sie nun eine ganz andere Aufgabe. Wie sehen Sie diese Herausforderung?

„Ich habe viel gelernt und ich fühle mich dazu bereit, diesen Schritt zu machen. Ich denke, ich bin in der Lage mein Wissen mit einem anderen Fahrer zu teilen. Die Situation ist allerdings etwas kurios, denn mein Teamkollege Stefan Wackerbauer ist älter als ich. Wir kennen uns schon aus dem vergangenen Jahr und ich bin überzeugt, dass wir ein sehr konkurrenzfähiges Duo bilden werden.“

Ist der Druck auf Sie als Titelverteidiger nun gestiegen?

„Eigentlich fühle ich mich nach dem Triumph im vergangenen Jahr erleichtert. Natürlich ist ein gewisser Druck da, doch das ist nicht neu für mich. Im musste mich im vergangenen Jahr beweisen, denn es war meine einzige Chance, mich in Europa zu etablieren. Hätte ich mich nicht durchgesetzt, würde ich in diesem Jahr wohl nicht mehr fahren. Daher kann ich die Saison 2015 ganz unbeschwert angehen und mich rein auf das Rennfahren konzentrieren. Ich fühle mich mental stärker als je zuvor und habe auch an meiner Fitness weiter gearbeitet. Natürlich werden wir diesem Jahr als Titelverteidiger in der Fahrer- und Teamwertung im Fokus stehen. Wir wollen wieder gewinnen und ich will natürlich versuchen, die Startnummer 1 erfolgreich zu verteidigen.“

Nach Ihren Erfolgen im ADAC GT Masters zählen Sie in diesem Jahr zum Fahrerkader im Kundensportprogramm von Audi. War das die Krönung Ihrer letztjährigen Saison?

„Es ist für mich ein bedeutender Schritt und eine große Herausforderung. Audi würde mir die Chance in dem Kundensportprogramm mit dem R8 nicht geben, wenn sie nicht an mich glauben würden. Ich habe immer davon geträumt, ein Profi-Rennfahrer zu werden und nun geht dieser Traum in Erfüllung.“

Sie sind im ADAC GT Masters 2015 nicht der einzige Südafrikaner im Audi-Team von Christian Abt. Jordan Lee Pepper startet mit einem ganz ähnlichen motorsportlichen Werdegang ebenfalls im Abt-Team. Was können wir von ihm erwarten?

„Ich bin gespannt und wünsche ihm alles Gute. Ich kenne ihn seit gemeinsamen Tagen auf der Kartbahn und lerne ihn in diesem Jahr noch besser kennen, denn er wird auch nach Kempten ziehen. Er startet mit den gleichen Voraussetzungen im ADAC GT Masters wie ich vor zwölf Monaten. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass wir 2014 eine absolute Ausnahmesaison hatten. So etwas gibt es nicht oft, es lief einfach perfekt für uns.“

Die ADAC GT Masters-Saison startet vom 24. bis 26. April in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben. Wie sieht ihre weitere Saisonvorbereitung aus?

„Erst einmal steht Anfang März der Umzug nach Deutschland an, dann werden wir sicherlich auch nochmals testen. Ich freue mich schon auf den offiziellen Vorsaisontest in Oschersleben am 8. und 9. April. Wir fahren dort mit den neuen Reifen von Pirelli und treffen auf neue Fahrer und neue Autos der Konkurrenz. Darauf bin ich schon sehr gespannt und ich glaube, es wird eine sehr tolle und spannende Saison.“