Donnerstag, 5. März 2015

GT-Sport: Testprogramm mit dem BMW M6 GT3 in Monteblanco

BMW M6 GT 6 im Testoutfit
Foto: BMW-Motorsport
In dieser Woche war der BMW M6 GT3, der Anfang Februar seine erste Ausfahrt absolviert hatte, bei Testfahrten in Monteblanco (ES) im Einsatz. Mit den BMW Werksfahrern Lucas Luhr (DE) und Maxime Martin (BE) am Steuer setzten die Ingenieure das umfangreiche Entwicklungsprogramm mit dem Prototypen des GT-Rennwagens fort. In Portimão (PT) beginnt mit dem ersten gemeinsamen Test aller Hersteller ab Montag die heiße Phase der DTM-Saisonvorbereitung. Auch der BMW M6 GT3 wird in Portugal wieder auf der Strecke sein. Am Steuer des neuen Herausforderers von BMW für den GT-Sport wechseln sich dann Dominik Baumann (AT), Jens Klingmann (DE), Jörg Müller (DE) und Luhr ab.

Foto: BMW-Motorsport
 

Mittwoch, 4. März 2015

Zwei Monate vor DTM-Auftakt: Audi testet in Portugal

Die Zahl der Testtage in der DTM ist streng limitiert – umso wichtiger ist die Aufgabe, die Mattias Ekström und Mike Rockenfeller von Montag bis Mittwoch, 2. bis 4. März, im portugiesischen Portimão zu erledigen haben: Rund zwei Monate vor Beginn der DTM-Saison 2015 prüfen sie für Audi Sport zwei Versuchsträger des RS 5 DTM auf Herz und Nieren.
der Testträger des Audi RS5 DTM wird in Portimao auf Herz und Nieren geprüft
Foto: Audi-Motorsport
Die anspruchsvolle Rennstrecke im Südwesten Portugals ist dabei Schauplatz gemeinsamer Testfahrten der drei in der DTM engagierten Automobilhersteller. Vor dem Saisonauftakt in Hockenheim am ersten Mai-Wochenende gibt es dann nur noch zwei weitere Testgelegenheiten.

Audi Sport hat an der Algarveküste zwei Testträger des RS 5 DTM im Einsatz (Chassisnummern 105 und 115). Nach einem kurzen Roll-out am Sonntag, 1. März, stehen für Mattias Ekström und Mike Rockenfeller drei intensive Testtage mit jeweils acht Stunden Streckenzeit (8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13 Uhr bis 17.30 Uhr) auf dem Einsatzplan. Als Backup ist Youngster Nico Müller vor Ort.
Mattias Ekström und Mike Rockenfeller testen jeweils acht Stunden an drei Testtagen
Foto: Audi-Motorsport
Die Trucks von Audi Sport haben sich bereits am Mittwoch, 25. Februar, auf die mehr als 2.700 Kilometer lange Reise nach Portimão gemacht. Während in Deutschland noch Winter ist, hofft die DTM-Mannschaft im Süden auf konstante und optimale Testbedingungen.

Das gilt auch für die Strecke. „Als ich das vergangene Mal zum Testen dort war, hatte sie extrem viele Bodenwellen“, erinnert sich Mike Rockenfeller. „Daran wurde aber gearbeitet. Ich bin gespannt, denn prinzipiell ist Portimão eine tolle Strecke mit einem anspruchsvollen Layout und schnellen Kurven mit hohen G-Kräften – sie verlangt einem Fahrer extrem viel ab.“

„Auch wenn sich die Technik der DTM-Autos gegenüber dem Vorjahr nicht verändert hat, ist Portimão aufgrund der wenigen Testtage, die wir in der DTM haben, ein wichtiger Test für uns“, sagt der DTM-Champion des Jahres 2013. „Es geht darum, Details zu verbessern, das Setup zu verfeinern, möglichst viel zu fahren und zu lernen. Ich freue mich darauf.“

DTM: Fachmagazin kürt DTM zur besten Tourenwagen-Serie der Welt

die DTM ist die beste Tourenwagen-Serie der Welt
Foto: DTM-Media
Das international renommierte Motorsport-Fachmagazin „Autosport“ hat die DTM zur besten Tourenwagen-Serie der Welt gekürt. Dieser Titel ist das Ergebnis einer Analyse der nach Einschätzung des Magazins weltweit wichtigsten Rennserien für Tourenwagen. Neben der DTM wurden die FIA World Touring Car Championship (WTCC), der FIA European Touring Car Cup (ETCC), die British Touring Car Championship (BTCC), die Australian V8 Supercars, die Argentinian Super TC2000, die Scandinavian Touring Car Championship (STCC) und die Brazilian V8 Stock Cars nach den Kriterien Unterhaltung, Wettbewerb, Fahrzeuge, Prestige und Vielfalt untersucht. Die DTM erzielte in den Kategorien Wettbewerb, Fahrzeuge und Prestige jeweils die Maximalpunktzahl und setzte sich mit der höchsten Gesamtpunktzahl gegen die übrigen Rennserien durch.

Dienstag, 3. März 2015

Drei Fragen an ... Timo Glock

Timo Glock
Foto: Jens Hawrda
Timo, wie hat Ihnen das Kartrennen gegen die besten Bob-Piloten der Welt gefallen?

Timo Glock: „Sehr gut. Es hat mir selbst großen Spaß gemacht, nach der langen Winterpause wieder einmal ins Lenkrad greifen zu dürfen. Und wenn ich die strahlenden Gesichter der Bobfahrer nach dem Rennen richtig interpretiere, hat ihnen diese Abwechslung von ihren Wettkämpfen bei der WM auch sehr gut gefallen. Man merkt ihnen an, dass sie nicht nur im Bob, sondern auch grundsätzlich ein sehr gutes Gespür für Tempo und exaktes Lenken haben. Einige von ihnen waren im Kart richtig schnell unterwegs.“
 
Wie sieht es mit einem Gegenbesuch auf der Bobbahn aus?

Glock: „Na klar. Von mir aus sehr gerne. Ich hätte große Lust, einmal in einem der Bobs einen Eiskanal herunterzufahren. Mein DEUTSCHE POST BMW M4 DTM und die Bobs der deutschen Nationalmannschaft haben den gleichen Sponsor und die gleiche unverwechselbare gelbe Farbe. Die enge Partnerschaft zwischen BMW und der Deutschen Post macht eine solche Fahrt bestimmt einmal möglich.“
 
Sie sitzen in der kommenden Woche in Portimão wieder im BMW M4 DTM. Wie groß ist die Vorfreude auf die Arbeit mit dem BMW Team MTEK und Ihrem neuen Teamkollegen Bruno Spengler?

Glock: „Wie alle anderen DTM-Fahrer bin auch ich sehr froh, dass die Winterpause nun zu Ende ist und ich endlich wieder das tun kann, was mir am meisten Spaß macht: einen Rennwagen fahren. Es war in den vergangenen Wochen lustig zu beobachten, dass mittlerweile sehr viele DTM-Fahrer online die offizielle DTM-Rennsimulation ‚DTM Experience‘ gegeneinander spielen. Daran sieht man, dass wir es alle kaum erwarten können, wieder loszulegen. Die neue Konstellation mit Bruno als meinem Teamkollegen wird sehr spannend. Er ist seit mehr als einem Jahrzehnt einer der konstantesten DTM-Piloten, hat 2012 den Titel gewonnen und fast jede Saison unter den Top-5 der Fahrerwertung beendet. Er wird die Messlatte für mich sehr hoch legen, aber ich denke, dass mein Team und ich von seiner Erfahrung stark profitieren können. Schließlich ist es unser Ziel, im dritten gemeinsamen Jahr unser Potenzial auszuschöpfen und die Ergebnisse zu erzielen, die möglich sind.“

Timo Glock tritt bei BMW Kart Challenge gegen Bob-Stars an

BMW Kart Challenge in Winterberg
Foto: BMW-Motorsport
Titelsponsor BMW eröffnete die „BMW FIBT Bob & Skeleton Weltmeisterschaft 2015“ in Winterberg (DE) am Dienstag mit einem Action-Event der besonderen Art: Vor Beginn der Wettkämpfe im Eiskanal nutzten die besten Bob-Piloten der Welt bei der BMW Kart Challenge die Möglichkeit, sich im Rahmen eines unterhaltsamen Events zu messen – und zwar nicht nur miteinander, sondern auch mit einem Motorsport-Profi. BMW DTM-Fahrer Timo Glock (DE) ließ es sich nicht nehmen, gegen Weltmeister Francesco Friedrich (DE), Junioren-Weltmeister Nico Walther (DE), Olympiasieger Steven Holcomb (US), Olympia-Medaillengewinner Beat Hefti (CH), Weltcup-Gesamtsieger Oskars Melbardis (LV) sowie zahlreiche weitere deutsche und internationale Stars des Bobsports anzutreten. Zunächst gab er ihnen eine Einweisung in Regeln und Tricks auf der Kartbahn, dann folgten ein Qualifying und ein Rennen, bei dem sowohl Glock als auch die Wintersportler großen Spaß hatten. Friedrich, der bei den Wettkämpfen in Winterberg zwei Goldmedaillen gewann, sagte: „Meine Kart-Talente sind zwar nicht die allerbesten, aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Timo hat uns gute Tipps gegeben, das war sehr interessant. Als er vor mir gefahren ist, konnte ich zwei, drei Kurven mithalten, aber wenn er richtig Gas gibt, hast du keine Chance.“
Timo Glock im Kart
Foto: BMW-Motorsport