Samstag, 4. Oktober 2014

Sebastian Vettel verlässt Red-Bull-Racing zum Saisonende

Sebastian Vettel verlässt Red-Bull zum Saisonende
Foto: Jens Hawrda
Wie Sebastian Vettel heute im Rahmen des Grand-Prix von Japan bekannt gab, wird er Red-Bull zum Ende der Saison verlassen. Er hat jedoch auch für 2015 bei Red Bull einen Vertrag, eine Ausstiegsklausel bietet ihm jedoch die Möglichkeit den Vertrag vorzeitig zu kündigen. 
 
Für welches Team er ab 2015 fahren wird sagte er jedoch nicht, es zeichnet sich aber ab, das sein neues Team Ferrari sein wird, auch wenn Sebastian Vettel das heute noch nicht bestätigen wollte.

Rast / van der Linde holen Meistertitel in der ADAC-GT-Master

Bereits im vorletzten Rennen der Saison sichern sich Renè Rast und Kelvin van der Linde mit einem zehnten Platz den Meistertitel in der ADAC GT-Masters. Sie profitierten dabei von einem Fehler beim Boxenstopp von Christian Engelhart und Jaap v. Lagen. Diese lagen aussichtsreich auf Platz zwei und kämpften um den Sieg, als Sie mit einer Stopp and Go Strafe belegt wurden, die sie auf Platz elf im Rennen und aus dem Titelkampf warfen.
Teamchef Christian Abt mit seinen Fahrern v.d.Linde (l.) und Rast, die Meister 2014
Foto: ADAC-Motorsport
"Es war ein Krimi und eine Achterbahn der Gefühle", sagte der frisch gekürte Champion Rast nach dem Rennen. "Nach dem Start hingen die Mundwinkel erst tief, in der zweiten Rennhälfte konnten wir dann durchatmen und am Ende jubeln." Der Laufsieg beim vorletzten Rennen des ADAC GT Masters ging an Andreas Wirth (29, Heidelberg) und Daniel Keilwitz (25, Villingen / beide Callaway Competition), die sich in ihrer Corvette in einem spannenden Dreikampf gegen den Mercedes-Benz SLS AMG von Luca Ludwig (25, Bonn)/Harald Schlegelmilch (26, LV / beide BKK MOBIL OIL Zakspeed) und den Porsche 911 von Robert Renauer (29, Jedenhofen) und Martin Ragginger (26, A / TONINO Team Herberth) durchsetzten.
hier war die Meisterschaft noch offen van Lagen auf Platz zwei will mehr
Foto: ADAC-Motorsport
Fehler beim Boxenstopp kostet van Lagen Titelchance

Der Kampf um den ADAC GT Masters-Titel geriet in Hockenheim zu einem wahren Krimi. Nach dem Start lief alles zugunsten für van Lagen. Dessen Teamkollege Christian Engelhart (27, Kösching) lag auf Rang drei hinter dem von der Pole gestarteten Ludwig im Mercedes-Benz und Renauer im Porsche, während van der Linde im Audi nur ausserhalb der Punkteränge auf Rang elf lag. Beim Fahrerwechsel von Engelhart auf van Lagen leistete sich das Porsche-Duo dann einen Fehler und unterschritt die vorgeschriebene Mindeststandzeit um 0,394 Sekunden. Für das Vergehen musste van Lagen eine Stop-und-Go-Strafe absolvieren. Dadurch kam der Niederländer nur ausserhalb der Punkteränge als Elfter ins Ziel und büßte seine Titelchance ein. So konnten van der Linde und Rast vorzeitig jubeln, die ihren Audi auf Rang zehn ins Ziel steuerten und damit vor dem Finalrennen am Sonntag in der Tabelle uneinholbar an der Spitze liegen. "Es fühlt sich für mich momentan noch unglaublich an, den Titel in der Tasche zu haben", jubelte van der Linde. "Ich habe noch überhaupt keine Worte, ich werde mindestens noch bis morgen brauchen, bis ich den Titelgewinn realisieren kann."

 "Nachdem wir in der Startphase ausserhalb der Punkte lagen und van Lagen auf Podiumskurs war, haben wir uns schon Sorgen um unseren Vorsprung in der Tabelle gemacht", sagte Rast. "Ich habe dann darauf gehofft, dass vorn noch etwas passiert oder es vielleicht eine Safety-Car-Phase gibt. Es ist dann auch etwas passiert, die Porsche-Jungs haben einen Fehler gemacht. Um diese Meisterschaft zu gewinnen, muss man das ganze Jahr einen perfekten Job machen und darf sich keine Fehler erlauben. Darum stehen wir nun ganz vorn. Das ADAC GT Masters halte ich für die konkurrenzfähigste GT-Rennserie in Europa und hier den Titel zu gewinnen, macht mich schon sehr stolz."
Keilwitz und Wirth holen den Sieg am Samstag
Foto: ADAC-Motorsport
Fünfter Saisonsieg für Corvette-Pilot Daniel Keilwitz

So spannend wie der Titelkampf war auch der Kampf um die Spitze beim vorletzten Saisonrennen. Ludwig übergab seinen Flügeltürer-Mercedes-Benz zur Rennmitte in Führung liegend an Schlegelmilch, der dann allerdings unter Druck von Ragginger und Wirth geriet. Corvette-Pilot Wirth, der nach dem Fahrerwechsel einen 14-Sekunden-Rückstand auf den Spitzenreiter aufholte, zog erst an Ragginger und nach einem harten und fairen Duell drei Runden vor Rennende an Schlegelmilch vorbei und feierte seinen fünften Saisonsieg. Keilwitz: "Wir haben unser Auto so eingestellt, dass wir in der zweiten Rennhälfte angreifen können und über die Distanz schnell sind. Das wir in der Schlussphase am Ende einfach schneller waren als die Konkurrenz, war der ausschlaggebende Punkt zum Sieg heute." Für Lokalmatador Wirth, der nur wenige Kilometer vom Hockenheimring aufgewachsen ist, war es der erste Triumph bei seinem Heimspiel: "Dank einer überragenden Fahrt von Daniel und einem perfekten Auto kenne ich nun auch endlich auch den Weg zum Podium hier in Hockenheim", jubelte Wirth.


Max Sandritter (25, Raubling) und Jens Klingmann (24, Leimen) beendeten das Renen im BMW Z4 als Vierte und wahrten damit die Chancen für ihr PIXUM Team Schubert in der Teamwertung. Diese wird erst am Sonntag entschieden, die Audi-Mannschaft Prosperia C. Abt Racing führt für dem Finale mit zehn Punkten vor dem BMW-Team aus Oschersleben.
 
Maro Engel (29, München) und Jan Seyffarth (28, Querfurt/ROWE Racing) fuhren im Mercedes-Benz SLS AMG auf Rang fünf vor Claudia Hürtgen (43, Aachen) und Dominik Baumann (22, A / PIXUM Team Schubert) im BMW Z4, die am Sonntag noch mit van Lagen und Keilwitz um den Vizetitel kämpfen. Sebastian Asch (28, Ammerbuch)/Philipp Frommenwiler (25, CH / Kreuzlingen) beendeten das Rennen im Porsche 911 als Achte vor den beiden Mercedes-Benz SLS AMG von Luca Stolz (19, Brachbach)/Maximilian Götz (28, Uffenheim / HTP Motorsport) und Nico Bastian (24, Frankfurt)/Jaime Alguersuari (24, E / beide ROWE Racing).

Handlos holt sich den Gentlemen-Titel

Auch in der Gentlemen-Wertung wurde der Titel am Samstag bereits vorzeitig vergeben. Tabellenführer Herbert Handlos (31, A / TONINO Team Herberth) reichte ein zweiter Platz, um in der Gentlemen-Tabelle uneinholbar an der Spitze zu stehen. Die Fahrt zur Meisterschaft verlief auch für den Österreicher nicht ohne Dramatik. Nach einem Dreher im Duell mit Markenkollege Nathan Morcom (22, AUS / Farnbacher Racing) beendete Handlos mit Alfred Renauer (29, München) das Rennen als Zweiter. Der Sieg ging an Dominic Jöst (36, Absteinach) und Florian Scholze (41, Leipzig / beide TONINO Team Herberth) im Porsche 911, die erstmals in der Gentlemen-Wertung triumphierten.


Beim Finalrennen wird am Sonntag noch die Teamwertung entschieden

Daniel Keilwitz und Andreas Wirth haben im Finalrennen am Sonntag (ab 11:45 Uhr live bei kabel eins) die besten Chancen ihre Saison mit dem vierten gemeinsamen Saisonsieg zu beenden. Das Corvette-Duo startet von der Pole Position vor Andreas Simonsen (24, S / Callaway Competition) in einer weiteren Corvette. Van Lagen geht als als Dritter vor Baumann im BMW ins Rennen. Im Finalrennen am Sonntag wird noch die Teamwertung entschieden.


Ergebnis Rennen 1 (Top-Five):

1. AndreasWirth/Daniel Keilwitz (Chevrolet Corvette),
2. Harald Schlegelmilch/Luca Ludwig (Mercedes SLS AMG GT3),
3. Martin Ragginger/Robert Renauer (Porsche 911 GT3),
4. Max Sandritter/Jens Klingmann (BMW Z4 GT3),
5. Maro Engel/Jan Seyffarth (Mercedes SLS AMG GT3).

Freitag, 3. Oktober 2014

van Lagen setzt ADAC GT Masters-Tabellenführer unter Druck

  • Gute Ausgangsposition für Tabellenzweiten Jaap van Lagen im Porsche
  • Luca Ludwig holt im Mercedes-Benz ersten Startplatz für Samstagrennen
  • Corvette-Doppelpole durch Keilwitz und Simonsen für Finalrennen am Sonntag
Jaap van Lagen  macht Druck
Foto: Jens Hawrda
Jaap van Lagen (37, NL / GW IT Racing Team Schütz Motorsport) greift beim Finale des ADAC GT Masters in Hockenheim an. Der Tabellenzweite und engste Verfolger der Tabellenführer Kelvin van der Linde (18, ZA) und René Rast (27, Frankfurt / Prosperia C. Abt Racing) sicherte sich gemeinsam mit Teamkollegen Christian Engelhart (27, Kösching) im Porsche 911 eine gute Ausgangsposition für die beiden titelenscheidenden Finalläufe. Engelhart startet am Samstag als Zweiter, van Lagen im Rennen am Sonntag als Dritter. Die Audi-Piloten van der Linde und Rast gehen von Positionen acht und sieben in die beiden letzten Saisonrennen. Die Pole Position gingen in Hockenheim an Luca Ludwig (25, Bonn / BKK MOBIL OIL Zakspeed) im Mercedes-Benz SLS AMG für das Rennen am Samstag und den Champion der Saison 2013, Daniel Keilwitz (25, Villingen / Callaway Competition) in einer Corvette für das Rennen am Sonntag. "Wir wissen, dass wir ein gutes Auto haben, aber unsere Startplätze für die beiden Rennen sind schon eine kleine Überraschung", freute sich van Lagen. "Ich hoffe, dass setzt die Audi-Jungs etwas unter Druck und ich hoffe aus dieser Position können wir das erste Rennen für uns entscheiden."

Qualifying 1 für Rennen 1 am Samstag:

Ludwig gewann ein hart umkämpftes Qualifying für das Samstagsrennen beim Finale in Hockenheim und eroberte seine erste Pole Position im ADAC GT Masters seit 2011. Der Sohn von Tourenwagenlegende Klaus Ludwig duellierte sich mit Markenkollege Maro Engel (29, München / ROWE Racing) und Sebastian Asch (28, Ammerbuch / Farnbacher Racing) im Porsche 911 um den ersten Startplatz und setzte sich schließlich durch. "Ich bin wahnsinnig glücklich, endlich mal wieder ganz vorn zu stehen, denn ich hatte in diesem Jahr bisher sehr viel Pech im Qualifying", so Ludwig nach seiner vierten Pole Position im ADAC GT Masters. "Heute hat alles gepasst. Ich habe genau den richtigen Moment erwischt und die Runde war einfach perfekt. Jetzt liegt es morgen an uns, aus der Pole Position das Beste zu machen."

 
Hinter Ludwig, der in Hockenheim mit Harald Schlegelmilch (26, LV) als neuem Teamkollegen startet, folgen gleich drei Porsche. Engelhart wahrte als Zweiter die Titelchancen von seinem Teamkollegen van Lagen, dahinter starten Robert Renauer (29, Jedenhofen / TONINO Team Herberth) und Asch. Max Sandritter (25, Raubling / PIXUM Team Schubert) fuhr mit seinem BMW Z4 auf Startplatz fünf vor Engel, der zwischenzeitlich führte und am Ende auf Platz sechs landete.
Claudia Hürtgen geht am Samstag als Zwölfte ins Rennen, Dominiki Baumann am Sonntag als Dritter
Foto: Jens Hawrda
Tabellenführer van der Linde startet als Achter. Claudia Hürtgen (43, Aachen / PIXUM Team Schubert), die noch rechnerische Titelchancen besitzt, startet im BMW Z4 als Zwölfte. Das Qualifying wurde zwischenzeitlich für 45 Minuten nach einem Unfall von Fabian Hamprecht (19, Hagen / Prosperia C. Abt Racing) im Audi R8 unterbrochen. Hamprecht überstand den Crash unverletzt, wird allerdings nicht in die beiden Rennen starten. Christer Jöns (27, Ingelheim) springt für Hamprecht ein und startet gemeinsam mit Nicki Thiim (25, DK)

Qualifying 2 für Rennen 2 am Sonntag:

Im Qualifying für das letzte ADAC GT Masters-Rennen der Saison 2014 war Keilwitz in seiner Corvette nicht zu schlagen. Der fünffache Saisonsieger setzt sich gleich zu Beginn der Session an die Spitze und setzte einen neuen Qualifyingrekord für das ADAC GT Masters in Hockenheim. Bis zum Ende unterbot kein Konkurrent die Rundenzeit von Keilwitz.
"Ich habe es im Qualifying einfach gut getroffen, wie man gesehen hat war es nicht einfach die eine perfekte Runde hinzubekommen", sagte Keilwitz. "Ich hatte freie Fahrt und habe es gut geschafft. Nun hoffe ich, dass wir die Saison noch mit einem Sieg beenden können."
 
Der Corvette-Pilot wird von seinem Teamkollegen Andreas Simonsen (24, S / Callaway Competition) in der ersten Startreihe flankiert, die Reihe zwei teilen sich van Lagen im Porsche und Dominik Baumann (21, A / PIXUM Team Schubert) im BMW Z4. Diego Alessi (42, I / Callaway Competition) geht als Fünfter vor Maximilian Götz (28, Uffenheim / HTP Motorsport) im schnellsten Mercedes-Benz SLS AMG in das Sonntagrennen. Tabellenführer Rast startet als Siebter.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Fakten zum Finale: ADAC GT Masters in Hockenheim

  • Hockenheim zum fünften Mal Austragungsort des ADAC GT Masters-Finales
  • Heimrennen für zahlreiche Teams und Fahrer
  • Beim Finale werden Fahrer-, Team-, und Gentlemen-Wertung entschieden
Hockenheim. Spannung und Dramatik pur: Das ADAC GT Masters-Finale in Hockenheim lieferte in den vergangenen Jahren spektakuläre Rennen und packenden Motorsport. In den beiden Finalrennen am kommenden Wochenende (Samstag und Sonntag um 11:45 Uhr live bei kabel eins) fallen auch in diesem Jahr die Titelentscheidungen in der Fahrer-, Team-, und Gentlemen-Wertung des ADAC GT Masters. Die wichtigsten Fakten zum Finale der „Liga der Supersportwagen“ auf der Formel-1-Rennstrecke in Baden:
Foto: Jens Hawrda
  • Der Meister des ADAC GT Masters wird in diesem Jahr zum fünften Mal in Hockenheim gekrönt. Das badische Motodrom ist zum vierten Mal in Folge Austragungsort der beiden Finalläufe.
  • Die Tabellenführer Kelvin van der Linde und René Rast haben im Audi R8 vor dem Finale 35 Punkte Vorsprung. Kein Tabellenführer in der Geschichte des ADAC GT Masters reiste in den vergangenen sieben Jahren mit einem komfortableren Vorsprung zu den beiden Finalläufen.
  • Spannung bis zum Schluss: Erst zwei Mal fiel die Titelentscheidung im vorletzten Rennen, fünf Mal mussten die neuen Champions bis zur letzten Rennminute der Saison um den Titel kämpfen.
  • Die Tabellenführung vor dem Finale ist die halbe Miete zum Titel. Nur einmal in sieben Jahren wechselte die Tabellenspitze am Finalwochenende nochmals.
  • Teams mit Audi, Porsche und BMW fahren 2014 um den Titel, alle drei Hersteller hatten auch im vergangenen Jahr vor dem Finale noch Titelchancen. Porsche kämpft beim Finale bereits im dritten Jahr in Folge um den zweiten Fahrertitel nach 2008. Audi-Piloten haben zum vierten Mal in fünf Jahren Titelchancen.
  • Erprobt im Titelkampf des ADAC GT Masters sind Tabellenführer René Rast und das BMW-Duo Claudia Hürtgen und Dominik Baumann. Alle drei Fahrer traten bereits im vergangenen mit Meisterschaftschancen zum Finale an.
  • Besonders gut lag der Hockenheimring bisher Mittelmotor-Sportwagen. Acht von zwölf Siegen gingen beim ADAC GT Masters in Hockenheim an Supersportwagen mit einem in der Mitte verbauten V8- oder V10-Saugmotor wie dem Audi R8, dem Ferrari F430 und dem Ford GT.
  • Audi ist die erfolgreichste Marke beim ADAC GT Masters in Hockenheim. Der von der Quattro GmbH in Heilbronn-Biberach gebaute Supersportwagen holte in Hockenheim bereits drei Laufsiege.
  • Der Hockenheimring zählt mit dem Slovakia Ring und dem Red Bull Ring zu den schnellsten Strecken im Kalender des ADAC GT Masters.
  • Porsche-Pilot Martin Ragginger hält seit 2012 den Qualifyingrekord im ADAC GT Masters auf dem 4,5 km langen Grand-Prix-Kurs mit einer Rundenzeit von 1:39,650 Min.. Frank Kechele ist Rundenrekordhalter im Ford GT mit 1:40,418 Min.
  • In Hockenheim werden stets die höchsten Topspeeds der Saison gemessen. An der schnellsten Stelle der Strecke, der Parabolica, sind die Supersportwagen des ADAC GT Masters bis zu 270 km/h schnell.
  • Alle drei Teams, deren Piloten in Hockenheim um den Titel in der Fahrerwertung kämpfen, haben auch noch Chancen in der Teamwertung. Das Doppel aus Fahrer- und Teamwertung gab es erst zwei Mal: 2007 mit Reiter Engineering und Christopher Haase im Lamborghini Gallardo und 2012 mit Sebastian Asch/Maximilian Götz und MS Racing im Mercedes-Benz SLS AMG.
  • Mit einem Sieg zum Titel fahren, das gelang bisher erst zwei Mal. Alexandros Margaritis und Dino Lunardi fuhren 2011 in Hockenheim mit einem Sieg im BMW ALPINA B6 zur Meisterschaft, im Jahr darauf gelang dies Maximilian Götz und Sebastian Asch im Mercedes-Benz SLS AMG.
  • In bisher sieben Jahren ADAC GT Masters hat es noch kein Champion geschafft, seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Daran wird sich 2014 nichts ändern, denn Diego Alessi und Daniel Keilwitz, auf Corvette Champions im vergangenen Jahr, haben beim Finale keine Titelchancen mehr.
  • Für zahlreiche Teams und Fahrer markiert das Finale auch das Heimrennen im ADAC GT Masters. Callaway Competition (Leingarten), ROWE Racing (Worms), GW IT Racing Team Schütz Motorsport (Bobenheim-Roxheim), RWT Racing Team (Eberbach), René Rast (Frankfurt), Nico Bastian (Frankfurt), Andreas Wirth (Heidelberg), David Jahn (Speyer), Sven Barth (Weinheim) und Jens Klingmann (Leimen) haben nur eine sehr kurze Anreise nach Hockenheim.
  • Einen Titel im ADAC GT Masters hat noch keiner der Titelkandidaten, dafür ist deren Liste mit Meisterschaftsgewinnen in anderen Serien sehr lang. Die Titelaspiranten gewannen unter anderem den Porsche Supercup und den Porsche Carrera Cup (René Rast), die FIA GT3-Europameisterschaft (Dominik Baumann), die Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (Claudia Hürtgen), den Renault Megane Eurocup (Jaap van Lagen) und den Volkswagen Scirocco R-Cup (Kelvin van der Linde).

Daniel Juncadella nach dem Rennen bestraft

Das Rennergebnis des 9. DTM-Laufes in Zandvoort wure nachträglich noch einmal korrigiert. Daniel Juncadell wurde aufgrund seiner Attacke gegen Augusto Farfus, in deren Folge Farfus heftig in die Leitplanken einschlug und das Rennen beenden musste, von den Rennkommissaren mit einer 30-Sekunden Zeitstrafe belegt. Damit fällt Juncadella vom achten auf den 17. Platz in der Endklassifikation zurück.
für diese Aktion wurde Jucadella bestraft,
er schickt Farfus bei relativ hoher Geschwindigkeit in die Leitplanken
Foto: DTM-Media
Im Weiteren wurden nach dem Rennen gegen Daniel Juncadella, seinen Mercedes-Benz-Markenkollegen Robert Wickens, Augusto Farfus, Bruno Spengler (beide BMW) sowie die Audi-Piloten Mike Rockenfeller, Edoardo Mortara und Timo Scheider Verwarnungen ausgesprochen, weil sie das DRS zu einem falschen Zeitpunkt genutzt hatten. Zur Erklärung: In den ersten drei Runden nach einer Safety-Car-Phase ist es nicht gestattet, den Klappflügel zu betätigen. Trotzdem kamen die Fahrer mit einer Verwarnung davon, weil sich nach dem Rennen herausstellte, dass das Computersystem, das die Nutzung des Klappflügels zu bestimmten Zeiten verhindern soll, fehlerhaft arbeitete.