Freitag, 26. September 2014

Streckenvorstellung Zandvoort

Die Rennstrecke in Zandvoort ist eine direkt an der Nordsee gelegen Rennstrecke in unmittelbarer Nähe der Ortschaft Zandvoort. Sie wurder 1948 entworfen.
Streckenlayout Zandvoort
Bild: Audi-Motorsport
Ursprünglich war die Strecke 4,2 Km lang und zwischen 1952 und 1985 regelmäßig Austragungsort des Große Preises der Niederlande der Formel-1-Weltmeisterschaft. Ursprünglich bestand die Strecke, die sich durch die Dünen der Nordsee  windet, haupsächlichin einer aneinanderreihung schneller Kurven und einer Haarnadelkurve nach Start-und Ziel. Nach mehreren tötlichen Unfällen in der Formel-1 und auch der damaligen Formel 2 wurde die Strecke mehrmals umgebaut. Die letzte Umbaumaßnahme erfolgte  1998. Die Strecke ist heute 4,26 Km lang und hat ihren einmaligen Charakter als Berg-und Talbahn durch die Dünen behalten.
 
Von 2001 bis 2013 gehörte die Strecke ununterbrochen zum Terminkalender der DTM. Dieses Jahr war ursprünglich kein Rennen der DTM in Zandvoort geplant. Durch den Wehgall des Rennen in China rutschte Zanvoort aber wieder in der Kalender, was viele DTM-Piloten sehr freut, da es ihre Lieblingsstrecke ist.


Statistik vor dem Rennen in Zandvoort.

Strecke / Datum:              Circuit Park Zandvoort, 28. September 2014
Runde / Distanz:              44 Runden, 4,307 km
Pole-Zeit 2013:                Marco Wittmann (DE), 1:30,894 Minuten
Sieger 2013:                    Augusto Farfus (BR)
Schnellste Runde 2013:  Marco Wittmann (DE), 1:32,296 Minuten

Donnerstag, 25. September 2014

DTM Zandvoort: Spannender Kampf um den Vizetitel

Die DTM zieht es am kommenden Wochenende (27. – 28. September) ans Meer. Das niederländische Zandvoort ist Schauplatz des neunten und vorletzten Saisonlaufs. Der rund vier Kilometer lange Kurs ist einzigartig im DTM-Kalender. Von Dünen umrahmt, ist es von dort nur ein Steinwurf bis zur Nordsee. Eine steife Brise und viel Sand auf der Strecke sind nur zwei weitere Eigenheiten der Strecke, die bei den Piloten sehr beliebt ist: technisch anspruchsvoll verzeiht sie keine Fehler. Und obwohl mit BMW-Pilot Marco Wittmann der neue Meister schon feststeht, bleibt es spannend in der DTM. Mehrere Piloten haben eine Chance auf Rang zwei in der Tabelle und auch die Titel in der Team- und Herstellerwertung sind noch offen. Wer den vorletzten Lauf der DTM 2014 live vor Ort erleben will, kann Tickets auf www.dtm.com und an der Tageskasse erwerben.

Start in Zandvoort 2013
Foto: DTM-Media
Das Rennen in Zandvoort wird der erste Auftritt des frischgekürten DTM-Champions Marco Wittmann. Er sicherte sich am Lausitzring die Punkte für den sechsten Rang und baute damit seinen Vorsprung in der Tabelle auf uneinholbare 69 Zähler aus. Doch noch sind viele Fragen in der DTM offen: Wer wird Vizemeister?
 
Noch sind 50 Punkte zu vergeben und mathematisch hätten noch fast 20 Piloten eine Chance, doch realistisch können noch sechs Fahrer ein Wörtchen mitreden: Mercedes-Benz-Pilot Christian Vietoris konnte mit seinem zweiten Rang auf dem Lausitzring auch den zweiten Platz in der Tabelle übernehmen. „Niemand hätte vor fünf Rennen geglaubt, dass wir mit Christian auf dem zweiten Tabellenplatz stehen können“, so der DTM-Verantwortliche bei Mercedes-Benz, Wolfgang Schattling. „Es ist unser Ziel, diesen Platz zu halten, aber das wird schwierig. Zandvoort ist eine Strecke, auf der viel Abtrieb gefragt ist.“ Mit seinen 59 Punkten hat er drei Zähler Vorsprung auf die beiden Audi-Piloten Mattias Ekström und Edoardo Mortara, auf Mike Rockenfeller (Audi) fehlen fünf Punkte. „Nach dem Rennen auf dem Lausitzring hätten wir Zweiter sein müssen“, resümiert Rockenfeller. „Zandvoort liegt mir und macht mir auch extrem viel Spaß. Ich hoffe, dass wir dort einen Erfolg feiern können.“ Einen etwas größeren Rückstand müssten BMW-Pilot Bruno Spengler mit 17 Zählern und Lausitzring-Sieger Pascal Wehrlein (Mercedes-Benz) mit 19 Punkten einholen.
kämpft um den Titel de Vizemeisters: Christian Vietoris
Foto: Jens Hawrda
Wer wird bester Hersteller? Nachdem der Fahrertitel durch Wittmann an BMW geht, hofft Audi, sich den Hersteller-Titel schnappen zu können. Den Ingolstädtern fehlen 18 Punkte auf ihren Rivalen aus München. Beide Hersteller hatten sich auf dem Lausitzring 18 Zähler geholt und damit die Entscheidung offen gehalten. „Wir sind für Zandvoort und Hockenheim weiterhin in einer Position, in der wir mit konzentrierter Arbeit auch die restlichen Meisterschaften angehen können“, so BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. Zusätzlich wird Audi alles daran setzen, endlich den ersten Sieg seit nun über einem Jahr einzufahren. In den vergangenen beiden Jahren standen sie in den Niederlanden ganz oben auf dem Treppchen. Mike Rockenfeller machte hier 2013 seinen DTM-Titel perfekt. Das könnte dann auch entscheiden, wer den letzten noch offenen Titel holt – den des besten Teams. Durch die insgesamt fünf Siege von Marco Wittmann und Maxime Martin liegt das BMW Team RMG mit 167 Zählern weit in Führung. Doch zumindest das Audi Sport Team Abt und das Audi Sport Team Phoenix haben noch die Möglichkeit, Patzer der BMW-Truppe auszunutzen und sich doch noch als bestes Team der DTM zu präsentieren.

Stimmen der Mercedes-Piloten vor demDTM-Rennen in Zandvoort

Christian Vietoris (25, Deutschland, Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé):
ist mit 59 Punkten Zweiter in der Fahrerwertung der DTM
stand 2009 in der Formel 3 Euroserie in Zandvoort auf dem Podium
 
„Zandvoort ist eine coole Strecke. Fordernd, aber auch ein Spaßgarant für Fahrer und Fans. Der Kurs bietet viele schnelle Kurven, darunter auch einige Mutkurven. Für mich ist es eine der besten Strecken des Jahres. Ich reise am kommenden Wochenende als Meisterschaftszweiter zum vorletzten Rennen – damit hätte ich nach dem schwierigen Saisonbeginn nicht gerechnet. Wir konnten in den letzten Wochen einen klaren Aufwärtstrend verzeichnen. Das ist der Lohn für all die harte Arbeit unserer Jungs in den vergangenen Monaten. Hoffentlich geht es so weiter. Unsere Mannschaft hätte es sich für ihren unermüdlichen Einsatz verdient.“
Pascal Wehrlein
Foto: Jens Hawrda
Pascal Wehrlein (19, Deutschland, gooix Mercedes AMG C-Coupé):
ist seit dem Lausitzring der jüngste Pole-Setter und der jüngste Sieger in der DTM-Geschichte
testete vor dem letzten DTM-Lauf zum ersten Mal ein Formel 1-Auto und wurde zum Ersatzfahrer von MERCEDES AMG PETRONAS ernannt
 
„Hinter mir liegen einige aufregende Wochen. Mein erster DTM-Sieg, mein erster Formel 1-Test und die Ernennung zum Ersatzfahrer bei MERCEDES AMG PETRONAS: Ich weiß gar nicht, welches Highlight ich zuerst nennen soll. Jetzt gilt meine volle Konzentration allerdings dem anstehenden DTM-Rennen in Zandvoort. Ich kenne die Strecke schon aus meiner Zeit in der Formel 3 Euroserie und stand dort bereits zwei Mal auf dem Podium. Der Dünenkurs ist eine Naturstrecke mit fordernden Kurvenkombinationen. Es geht viel bergauf- und bergab. Das macht für uns Fahrer den Reiz aus – macht die Strecke jedoch auch sehr schwierig.“
 
Robert Wickens (25, Kanada, FREE MAN'S WORLD Mercedes AMG C-Coupé):
absolviert in Zandvoort sein 30. DTM-Rennen
 
„Nach meinem Top-5-Ergebnis auf dem Lausitzring hoffe ich, dass ich in Zandvoort erneut viele Punkte einfahren kann. Die Strecke macht viel Spaß, ist jedoch auch eine große Herausforderung. Das Wetter kann in Zandvoort sehr wechselhaft sein. Ich weiß nicht genau, was wir dort erwarten können. Eine Punkteplatzierung wäre aber sicherlich ein sehr gutes Ergebnis für das Team. Das wäre dann meine dritte Punkteankunft in Folge. Gerne würde ich die Saison bei den verbleibenden Rennen mit weiteren Erfolgserlebnissen abschließen.“
 
Paul Di Resta
Foto: Jens Hawrda
Paul Di Resta (28, Schottland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
stand in seiner Meistersaison 2010 in Zandvoort auf dem Podium
 
„Ich freue mich sehr auf Zandvoort. Jeder Fahrer fährt gerne auf dieser Strecke, die das Auto richtig fordert. Hoffentlich ist meine Pechsträhne nun vorüber. Wir hatten ein schwieriges Wochenende auf dem Lausitzring, aber der Speed war sehr gut. Ich bin heiß darauf, mehr Punkte einzufahren und hoffentlich an der Spitze des Feldes mitzukämpfen.“
Daniel Juncadella
Foto: Jens Hawrda
Daniel Juncadella (23, Spanien, Petronas Mercedes AMG C-Coupé):
siegte 2012 beim Formel 3 Masters und in der Formel 3 Euroserie in Zandvoort
 
„Auf dem Lausitzring konnte ich zuletzt mein bestes Saisonergebnis erzielen. Unter anderen Umständen wäre sogar noch mehr drin gewesen. So gesehen gehe ich mit frischem Schwung in das Rennwochenende in Zandvoort. Mit der Strecke verbinde ich schöne Erinnerungen. Unter anderem habe ich dort in der Saison 2012 das Formel 3 Masters gewonnen. Der Wind spielt auf dem Dünenkurs eine entscheidende Rolle. Aber die flüssige und abwechslungsreiche Streckenführung sind für uns Fahrer ein echter Genuss.“
 
Gary Paffett (33, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé):
gewann drei Mal in Zandvoort (2005, 2009, 2010)
 
„Ich mag die Strecke in Zandvoort sehr und freue mich immer auf das Rennen dort. Es macht Spaß, auf dem Kurs zu fahren. In der Vergangenheit habe ich in Zandvoort schon einige Male gewonnen. In diesem Jahr ist es schwierig vorherzusagen, wie gut wir am kommenden Wochenende abschneiden können. Wir hoffen natürlich, dass wir in die Punkteränge fahren können. Alles Weitere wäre ein Bonus. Zandvoort wird jedoch eine der schwierigsten Strecken für uns. Wir sollten nicht erwarten, dass wir dort die gleiche Pace haben werden wie zuletzt auf dem Lausitzring.“
Vitaly Petrov
Foto: Jens Hawrda
Vitaly Petrov (30, Russland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
startet zum ersten Mal mit der DTM in Zandvoort
 
„Das zurückliegende Rennwochenende auf dem Lausitzring hat gezeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Ich habe zwar noch immer viel zu lernen, aber bei den letzten Rennen waren Fortschritte zu erkennen. Zandvoort ist eine sehr anspruchsvolle Strecke mit schwierigen Bergauf- und Bergabpassagen. Besonders achten müssen wir auf den angewehten Sand, der den Asphalt sehr rutschig machen kann. Das verspricht ein spannendes Wochenende für mich als Fahrer und die Fans auf den Tribünen zu werden.“

Mittwoch, 24. September 2014

Fakten und Stimmen der Audi-Fahrer zum DTM-Rennen in Zandvoort

 
Mattias Ekström
Foto: Jens Hawrda
Mattias Ekström (36/S), Red Bull Audi RS 5 DTM #7 (Audi Sport Team Abt Sportsline)

• Hat das Rennen in Zandvoort schon dreimal gewonnen
• Siegte 2002 in Zandvoort zum ersten Mal in der DTM

„Kein Geheimnis, dass Zandvoort zu meinen absoluten Lieblingsstrecken gehört. Ich habe dort dreimal gewonnen und komme immer gerne dorthin. Nicht nur wegen der Erfolge, sondern auch, weil die Strecke einfach viel Spaß bereitet. Mein Ziel: Ich nehme die Qualifying-Leistung vom Lausitzring und die Leistung aus den Rennen davor und mache daraus zusammen ein perfektes Wochenende.“

Jamie Green
Foto: Jens Hawrda
Jamie Green (32/GB), Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #21 (Audi Sport Team Rosberg)

• Startete am Lausitzring aus der zweiten Startreihe
• Absolviert sein zehntes DTM-Rennen in Zandvoort

„Zandvoort ist eine richtig coole Strecke. Nicht so modern wie viele andere, aber mit viel Charakter. Die schnellen Kurven sind eine echte Herausforderung für jeden Rennfahrer. Ich freue mich darauf. Wenn das Wochenende reibungslos verläuft, dann ist ein Platz auf dem Podium oder vielleicht auch endlich mein erster Sieg für Audi durchaus möglich.“

Miguel Molina
Foto: Jens Hawrda
Miguel Molina (25/E), Audi Sport Audi RS 5 DTM #8 (Audi Sport Team Abt Sportsline)

• Bestreitet in Zandvoort sein 50. DTM-Rennen
• Absolvierte am Lausitzring den zweitschnellsten Boxenstopp der Audi-Piloten

„Eine gute Rennstrecke für Audi, auf der wir bisher immer um den Sieg fahren konnten. Es ist eine Old-School-Strecke, auf die sich alle Fahrer freuen – mich eingeschlossen.“
 
Edoardo Mortara (27/I), Audi Sport Audi RS 5 DTM #15 (Audi Sport Team Abt)

• Gewann 2012 das Rennen in Zandvoort
• Fuhr am Lausitzring die zweitschnellste Rennrunde aller Audi-Piloten

„Das Wochenende in der Lausitz war enttäuschend für mich, deshalb ist es perfekt, dass es schon in zwei Wochen wieder weitergeht. Und dann auch noch in Zandvoort, wo ich schon einmal gewonnen habe. Wir haben noch zwei Chancen auf Punkte und Siege dieses Jahr – und wir wollen sie nutzen.“
 
Nico Müller (22/CH), Audi Financial Services Audi RS 5 DTM #22 (Audi Sport Team Rosberg)

• Bestreitet sein erstes Autorennen in Zandvoort
• Ist der jüngste Pilot im Fahrerkader von Audi

„Die nächste neue Strecke für mich in diesem Jahr. Ich freue mich darauf, denn alle meine Fahrerkollegen sprechen nur positiv von Zandvoort. Ich möchte endlich wieder einmal in die Punkte fahren. Der Speed stimmt seit Langem, deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, wann wir das wieder in ein Ergebnis ummünzen können.“
Mike Rockenfeller
Foto: Jens Hawrda
Mike Rockenfeller (30/D), Schaeffler Audi RS 5 DTM #1 (Audi Sport Team Phoenix)

• Fährt in Zandvoort sein 80. DTM-Rennen
• Holte in Zandvoort im Vorjahr vorzeitig seinen Meistertitel
 
„Mein erster DTM-Sieg, mein Titelgewinn im Vorjahr – ich habe in Zandvoort schon viele tolle Momente erlebt. Wäre toll, wenn wir auch dieses Jahr etwas Besonderes dort erreichen. Mir macht die Strecke sehr viel Spaß. Hoffentlich haben wir schönes Wetter, damit die Fans in den Dünen auch ein schönes Wochenende haben.“
 
Timo Scheider (35/D), AUTO TEST Audi RS 5 DTM #2 (Audi Sport Team Phoenix)

• Feierte in der Lausitz den ersten Podiumsplatz in der Saison 2014
• Absolvierte dabei die schnellste Rennrunde und den schnellsten Boxenstopp

„Zu Zandvoort habe ich eine ganz besondere Beziehung: Ich habe dort die meisten Pole-Positions meiner Karriere eingefahren, aber gleichzeitig noch eine große Rechnung offen, weil der Sieg schon greifbar nah war. Dieses Jahr wäre ein guter Zeitpunkt, diese Rechnung zu begleichen. Die positive Energie des Podiums vom Lausitzring nehmen wir mit an die Nordseeküste.“
 
Adrien Tambay (23/F), Playboy Audi RS 5 DTM #16 (Audi Sport Team Abt)

• Absolviert sein drittes Jahr in der DTM
• Belegt zusammen mit Edoardo Mortara Platz zwei in der Teamwertung

„Eine schöne und schnelle Strecke, die Audi und mir gleichermaßen gut liegt. Also der perfekte Ort, um nach einem durchwachsenen Wochenende am Lausitzring zurückzuschlagen.“

Stimmen der BMW-Piloten vor dem Rennen in Zandvoort

Augusto Farfus
Foto: Jens Hawrda
Augusto Farfus (Startnummer 3, BMW Team RBM):
„Ich war in Zandvoort immer schon sehr gut unterwegs, der Kurs ist toll. Es ist vielleicht sogar die beste Strecke der Saison. Ich freue mich schon sehr darauf. Für die Fahrer ist der Kurs eine große Herausforderung. Es gibt sehr schnelle Ecken und auch eine blinde Kurve. Wir fahren dort auch immer vor vielen Zuschauern. Wegen des Windes kann es manchmal etwas schwierig werden, da er viel Sand auf die Strecke weht. Die Reifen werden dort enorm beansprucht. Aber ich liebe Zandvoort. Im vergangenen Jahr habe ich dort gewonnen, und ich hoffe, dass ich das in diesem Jahr wiederholen kann.“

Joey Hand
Foto: Jens Hawrda
Joey Hand (Startnummer 4, BMW Team RBM):
„Zandvoort ist eine der Strecken, auf denen ich in den vergangenen beiden Jahren eine gute Pace hatte. Der Kurs macht mir Spaß. Er erinnert mich an die amerikanischen Kurse der alten Schule, wie den Virginia International Raceway oder Watkins Glen. Die Strecke vereint viele Merkmale amerikanischer Strecken in sich. Es gibt viele tolle und schnelle Kurven. Das hat mir bisher gut gelegen, deshalb ist es klasse, dass wir wieder dort fahren. Ich möchte das Jahr mit guten Ergebnissen beenden, und Zandvoort und Hockenheim sind zwei Stecken, die mir wirklich gefallen.“
Bruno Spengler
Foto: Jens Hawrda
Bruno Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer):
„Ich mag Zandvoort. Es ist eine schöne Rennstrecke, auch wenn es noch ein Kurs im alten Stil ist. Es macht Spaß, dort vor den vielen niederländischen Fans zu fahren. Ich mag auch das Layout. Es ist anspruchsvoll und eine Herausforderung für Autos und Fahrer. Zudem ist es schön, ganz in der Nähe des Strandes zu sein – das ist für uns mal etwas anderes.“
 
Martin Tomczyk (Startnummer 10, BMW Team Schnitzer):
„Ich freue mich auf Zandvoort. Das war immer schon eine großartige Veranstaltung: volle Tribünen, tolle Fans und eine fantastische Rennstrecke. Der Kurs ist zwar nicht mehr der neueste, und der Sand auf der Strecke sowie die Randsteine machen das Fahren dort nicht einfach. Dennoch ist Zandvoort großartig.“
Timo Glock
Foto: Jens Hawrda
Timo Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK):
„Wir freuen uns schon darauf, wieder nach Zandvoort zu kommen. Für uns Fahrer war das immer schon eine tolle Strecke, und für das DTM-Auto ist sie eine echte Herausforderung. Für unseren Teamchef Ernest Knoors und damit auch für das BMW Team MTEK ist es eine Art Heimspiel. Ich hoffe, dass wir für das Team ein gutes Ergebnis holen können.“
 
António Félix da Costa (Startnummer 18, BMW Team MTEK):
„Zandvoort ist ein sehr interessanter Kurs. Ich habe dort in der Formel 3 und in der Formel Renault gewonnen. Ich kenne die Strecke also wirklich sehr gut. Es ist aber schon eine Weile her, dass ich zum letzten Mal dort gewesen bin. Jetzt freue ich mich darauf, mit meinem Red Bull BMW M4 DTM dort zu fahren. Es gibt einige tolle schnelle Kurven, und das gefällt mir besonders gut. Da sich direkt daneben der Strand befindet, kann vor allem morgens viel Sand auf der Strecke liegen. Darauf müssen wir aufpassen.“
 
Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG):
„Natürlich habe ich den Gewinn des Fahrertitels gebührend gefeiert. Immerhin war das der bisher größte Tag in meiner Motorsport-Karriere. Die Erinnerungen an die Zieldurchfahrt am Lausitzring und den Jubel danach sind noch immer präsent. Diese Momente werde ich niemals vergessen. Wir haben jedoch mit BMW und meinem Team noch einige weitere große Ziele. Mit ein wenig Glück können wir bereits in Zandvoort die Teammeisterschaft gewinnen. Hoffentlich sammeln wir auch genügend Punkte, damit BMW als Führender in der Herstellerwertung beim Saisonabschluss in Hockenheim antritt. Ich werde wieder mein Bestes geben.“

Maxime Martin (Startnummer 24, BMW Team RMG):
„Es ist eine wirklich interessante und schnelle Rennstrecke. Gleichzeitig ist der Kurs aber auch schwierig, denn du darfst dir keine Fehler erlauben. Ich bin dort schon in einem GT-Fahrzeug angetreten, aber im DTM-Auto ist es etwas ganz anderes. Somit ist es praktisch ein neuer Kurs für mich. Ich freue mich schon darauf. Es ist eine Strecke der alten Art, und jeder Fehler kann große Folgen haben. Ich mag solche Kurse, aber ich weiß noch nicht, was mich dort mit dem DTM-Auto erwartet.“