Donnerstag, 18. September 2014

YACO Racing beim Sachsenring-Heimspiel mit Winkelhock

Für YACO Racing aus Plauen ist das vorletzte Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring (19. bis 21. September) das Saisonhighlight. Das Audi-Team steht auf der Rennstrecke bei Chemnitz vor einem Heimspiel und verstärkt sich mit einem prominenten Piloten. Da Stammpilotin Rahel Frey (28, CH) am Wochenende andere Verpflichtungen hat, startet Ex-Formel-1-Pilot Markus Winkelhock (34, Berglen-Steinach) in den beiden Rennen (Samstag und Sonntag ab 11:45 Uhr live bei kabel eins) an der Seite von Philip Geipel (27, Plauen).

Philip Geipel aus Plauen startet am Sachsenring zu seinem Heimrennen
Foto: ADAC-Motorsport
Im Interview spricht Geipel über sein Heimspiel und die Tücken der anspruchsvollen Berg- und Talbahn in Sachsen.
 
Wie war eure Saison im ADAC GT Masters bisher?

"Wir haben mit zwei Top-Zehn-Platzierungen beim Saisonstart in Oschersleben stark begonnen. Plätze in den Top-Zehn sind auch unser erklärtes Ziel. Dann hatten wir allerdings viel Pech, fünf oder sechs Mal haben uns Gegner abgeräumt, als wir in sehr guter Position lagen. Wir starten im zweiten Jahr mit dem Audi R8 und unser Speed stimmt, damit sind wir sehr zufrieden. Wir haben im Vergleich zum vergangenen Jahr einen enormen Sprung gemacht, unsere guten Rundenzeiten beweisen das. Ich hoffe, dass wir das bei unserem Heimspiel mit zwei sauberen Rennen nun auch beweisen können."

Der Sachsenring gilt als Audi-Strecke, warum ist das so? 

"Strecken wie der Red Bull Ring oder der Slovakia Ring waren zuletzt Power-Strecken für Fahrzeuge mit viel Motorleistung. Auf dem Sachsenring mit vielen anspruchsvollen Kurven und den grossen Höhenunterschieden ist hingegen spätes Bremsen, sauberes Umsetzen des Fahrzeuges und eine gute Position am Kurvenausgang wichtig. Dort gibt es auch keine langen Geraden wie auf anderen Strecken. In der Summe kommt das dem Fahrzeugkonzept unseres Audi sehr entgegen."

Was macht den Sachsenring so schwierig? 

"Der Sachsenring ist eine sehr selektive Strecke, auf der Berg- und Talbahn ist es dort nicht einfach, einen Rhythmus zu finden. Nicht umsonst wird die Strecke auch oft "Grüne Hölle des Ostens" genannt. Wichtig ist, dass man das Auto vor den Kurven gut positioniert. Doch das ist nicht einfach, denn in einem GT-Auto sitzt man relativ tief und kann den Kurveneingang und den Scheitelpunkt in den engen Kurven auf dem Sachsenring und bei den Höhenunterschieden nur schlecht einsehen. Man muss wie im Straßenverkehr sehr vorausschauend fahren und vor allem am Kurvenausgang gut positioniert sein, damit die Zeit am Ende der Runde passt."

Anstelle von Rahel Frey fährt am Sachsenring Markus Winkelhock, wie kommt es dazu? 

"Es ist sehr schade, dass Rahel gerade bei unserem Highlight aufgrund einer anderen Verpflichtung für Audi nicht dabei sein kann. Sie hat sich sehr engagiert dafür eingesetzt, dass wir für unser Heimrennen einen hochkarätigen Ersatz erhalten. Mit Markus Winkelhock startet nun einer der besten und erfolgreichsten Fahrer auf dem Audi R8 für uns. Vielen Dank an alle Beteiligten, die dies möglich gemacht haben."

Vorentscheidung im ADAC GT Masters-Titelkampf auf dem Sachsenring

Der spannende Titelkampf des ADAC GT Masters kommt auf ein der anspruchsvollsten Strecken im Kalender: Auf dem Sachsenring fällt vom 19. bis 21. September beim vorletzten Rennwochenende der Saison die Vorentscheidung in der „Liga der Supersportwagen“. Beim „Halbfinale“ auf der Berg- und Talbahn bei Chemnitz sind für die Titelaspiranten mit Audi, Porsche, BMW, Corvette und Mercedes-Benz gute Ergebnisse in beiden Läufen (Samstag und Sonntag live bei kabel eins ab 11:45 Uhr) Pflicht, um sich in eine gute Ausgangslage für das Finale in Hockenheim zu bringen. Vier Rennen vor dem Saisonende ist die Tabellenspitze hart umkämpft: Die Tabellenführer Kelvin van der Linde (18, ZA) und René Rast (27, Frankfurt / beide Prosperia C. Abt Racing) trennen im Audi R8 LMS ultra nur drei Punkte von Verfolger Jaap van der Lagen (37, NL / GW IT Racing Team Schütz Motorsport) im Porsche 911.
Kelvin van der Linde und Renè Rast kommen als Meisterschaftsführende zum Sachsenring
Foto: ADAC-Motorsport
Porsche Carrera Cup und EuroV8 Series im Rahmenprogramm
 
Ein spektakuläres Rahmenprogramm macht das ADAC GT Masters auf dem Sachsenring zu einem der Saisonhighlights. Neben dem ADAC Formel Masters, dem ATS Formel Cup und der DTC des DMSB/ADAC Procar, die in Sachsen bereits ihr Finale austrägt, startet erstmals der Porsche Carrera Cup Deutschland und die EuroV8 Serie zusammen mit der „Liga der Supersportwagen“. Im Carrera Cup startet ein Feld von mehr als 35 Porsche 911 zu zwei spektakulären Rennen, in der EuroV8 Series gibt es ebenfalls in zwei Läufen packende V8-Tourenwagen-Action mit Audi RS5, BMW M3, Mercedes-AMG C63 Coupé, Lexus IS-F und Chevrolet Camaro.

Stimmen der Mercedes-Piloten zum Rennen am Lausitzring

Pascal Wehrlein, erste Pole und erster Sieg in der DTM
Foto: Jens Hawrda
Pascal Wehrlein (19, Deutschland, gooix Mercedes AMG C-Coupé):
Sieger
„Erst die Pole, dann der Sieg: Besser geht es nicht. Ich bin mega-glücklich. Mein Team hat fantastische Arbeit geleistet. Die Boxenstopps und die Strategie waren super. Wir haben abgewartet, bis die Strecke trocken genug war. Dann sind wir auf die Option-Reifen gewechselt. Das war definitiv die richtige Entscheidung. Wir hatten eine sehr beeindruckende Pace und ich konnte das Rennen kontrollieren. Hinter mir liegen ein unglaublicher Tag und eine unglaubliche Woche. Das war einfach super. Schade, dass Daniel es heute nicht auch auf das Podium geschafft hat. Er hätte das genauso verdient gehabt und ich hätte mich sehr darüber gefreut, meinen ersten Sieg gemeinsam mit ihm auf dem Podium zu feiern.“
 
Christian Vietoris (25, Deutschland, Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé):
2. Platz
„Unser Auto war an diesem Wochenende von Beginn an schnell. Das Qualifying-Ergebnis war für mich leider nicht so gut, wie es das Potential des Autos hergegeben hätte. Aber diese Wetterbedingungen liegen mir sehr. Also wusste ich, dass auch von Startplatz elf noch alles drin war. Das Ergebnis ist großartig für uns. Ein Doppelsieg und vier Mercedes-Benz Fahrer in den Top-5: Daran erkennt man, dass sich die harte Arbeit der Jungs lohnt. Ich bin jetzt Zweiter in der Meisterschaft. Damit hätte ich nach dem schwierigen Saisonstart nicht gerechnet. Der Aufwärtstrend ist klar zu erkennen. Ich hoffe, dass es so weitergeht.“
 
Daniel Juncadella (23, Spanien, Petronas Mercedes AMG C-Coupé):
4. Platz
„Das ist mein bestes Saisonergebnis, aber ich bin dennoch sehr enttäuscht. Durch die Durchfahrtsstrafe habe ich einen möglichen zweiten Platz verloren. Das hat mich wahrscheinlich meinen ersten Podestplatz gekostet. Aus diesem Grund ist das Ergebnis für mich eine Enttäuschung.“
während Robert Wickens mit seinem Rennen zufrieden ist, kann das Gary Paffett nicht sein
Foto: Jens Hawrda
Robert Wickens (25, Kanada, FREE MAN'S WORLD Mercedes AMG C-Coupé):
5. Platz
„Das war ein etwas verrücktes Rennen. Wenn man von P12 startet, weiß man nie, was man vom Rennen erwarten kann. Ich hatte einen schlechten Start, konnte aber im Verlauf der ersten Runde einige Plätze gutmachen. So war ich nach der Startrunde wieder Zwölfter. Danach verlief mein Rennen sehr gut, bis ich eine Durchfahrtsstrafe erhielt. Ich hatte das Gefühl, dass ich unter den gelben Flaggen ausreichend langsamer gefahren bin. Aber anscheinend lag ich damit falsch. Leider hat mich das die Chance auf einen Podestplatz gekostet. Aber wenn man nach einer Durchfahrtsstrafe Fünfter wird, darf man sich nicht zu sehr beklagen. Ich bin von P12 gestartet und auf P5 ins Ziel gekommen: Insgesamt war es ein ordentlicher Tag.“

Vitaly Petrov, trotz Dreher und Durchfahrtsstrafe Platz 12
Foto: Jens Hawrda
Vitaly Petrov (29, Russland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
12. Platz
„Das war ein harter Tag. Die Bedingungen waren nicht perfekt. Am Anfang war ich langsamer und einige Autos haben mich überholt. Ich glaube, dass meine Reifen noch nicht auf Temperatur waren. Als ich dann in meinen Rhythmus gefunden hatte, war meine Pace gut. Leider bekam ich dann eine Durchfahrtsstrafe. Das hat mein Rennen zerstört. Ansonsten hätte ich vielleicht in die Punkte fahren können. Einmal habe ich mich gedreht. Das zeigt, dass ich noch mehr Zeit im Auto benötige. Gerade auf für mich vorher unbekannten Strecken. Trotzdem sieht man, dass wir Schritt für Schritt Fortschritte erzielen.“
 
Gary Paffett (33, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé):
13. Platz
„Ich hatte einen schlechten Start, weil ich zu viel Wheelspin hatte. Dadurch habe ich viele Positionen verloren. Auf der dritten Runde ist mir Müller ins Heck gefahren. Ab diesem Zeitpunkt lag ich im hinteren Feld. Meine Pace war okay, aber wenn man von einem anderen Auto getroffen wird, hat man keine Chance auf Punkte.“
 
Paul Di Resta (28, Schottland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
ausgefallen
„Das war eine sehr starke Performance des Teams. Ich bin von P21 auf P6 nach vorne gefahren. Ich hatte einige gute Zweikämpfe. Leider ist die Lenkung gebrochen, nachdem es früh im Rennen einige Berührungen gegeben hatte. Nach dieser Aufholjagd war der Ausfall natürlich enttäuschend. Aber ich blicke nach vorne auf das nächste Rennen und werde weiter kämpfen.“

Mittwoch, 17. September 2014

Stimmen der Audi-Piloten nach dem Rennen am Lausitzring

Timo Scheider endlich wieder eine Podiumsplatzierung
Foto: Jens Hawrda
Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Platz 3
„Es ist toll, nach langer Zeit wieder auf dem Podium zu stehen. Es war wirklich ein besonderes Rennen mit allen Bedingungen, die man als Rennfahrer erleben kann. Wir sind auf Regenreifen losgefahren, auf abtrockender Strecke war es schwierig, das Reifenmanagement hinzubekommen und es nach dem Wechsel auf Slicks nicht zu übertreiben. Das hat funktioniert, die Performancekurve ging nach oben und wir konnten zu Platz zwei aufschließen. Zwei Rennrunden mehr wären toll gewesen – dann hätte ich noch einen realistischen Angriff auf Christian Vietoris wagen können.“
 
Miguel Molina (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Platz 9
„Es war ein schwieriges Rennen. Am Anfang hat mir die Pace gefehlt, da habe ich einige Plätze verloren. In den Runden vor dem Reifenwechsel hat sich das Auto besser angefühlt, aber ich bin im Verkehr etwas aufgehalten worden. Auf den Optionsreifen konnte ich um ein Top-10-Ergebnis kämpfen. Der neunte Platz ist nicht das, was wir im Vorfeld erwartet haben, aber immerhin sind es zwei weitere Punkte und wir konzentrieren uns nun auf die letzten beiden Rennen.“

Mike Rockenfeller, zehnter Platz
Foto: Jens Hawrda
Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Platz 10
„Es war ein turbulentes Rennen, ich bin am Ende nur Zehnter geworden. Das war frustrierend. Mein Auto war beschädigt, weil mir Einige ins Auto gefahren sind. Dadurch hat man keine Chance mehr. Einmal hat mich Bruno Spengler aufgehalten, dadurch ist Marco Wittmann vorbeigekommen. Das war zwar clever gemacht, müsste aber eigentlich bestraft werden. Solche Situationen haben große Folgen und man verliert viel Zeit. Wir reisen jetzt nach Zandvoort und versuchen erneut unser Bestes.“
 
Edoardo Mortara (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Platz 16
„Ein super-schwieriges Rennen. Wir hatten eine andere Strategie als die übrigen Fahrer. Wir sind auf Optionsreifen gestartet, das war nicht optimal. Wir hofften, dass die Strecke nach einigen Runden abtrocknen würde, aber die Strecke blieb nass. Wir haben die falsche Entscheidung getroffen, haben jedoch ein gutes Auto für Zandvoort und hoffen auf Top-Resultate bei den beiden letzten Rennen.“
 
Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM), Platz 17
„Das war ein hartes und sehr ereignisreiches Rennen für mich. Mein Speed nach dem Start war gut, ich lag auf Rang drei. Ausgangs Kurve sieben habe ich mich gedreht und einige Plätze verloren. Aber ich war noch vorne dabei, bis ich erneut in Kurve sieben Probleme hatte und ins Kiesbett musste. Ich habe mich dann wieder herangekämpft, hatte aber einen Kontakt mit Martin Tomczyk und wir haben uns beide gedreht. Dafür habe ich eine Durchfahrtstrafe erhalten. Trotzdem habe ich ein Top-10-Ergebnis angepeilt, bekam aber ein technisches Problem mit dem Auto und musste aufgeben.“
Adrien Tambay nur Platz 18 am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda
Adrien Tambay (Playboy Audi RS 5 DTM), Platz 18
„Es war ein ereignisreiches Rennen. Meine Pace auf Regenreifen war gut. Ich bekam eine Durchfahrtsstrafe für ein Vergehen unter Gelber Flagge, das war hart. Damit war mein Rennen gelaufen. Später hatte ich einen kleinen Kontakt mit Jamie (Green), das tut mir leid, denn es war ein Missverständnis bei schwierigen Streckenbedingungen. Ich konnte das Rennen heute nicht beenden. Wir müssen jetzt nach vorn schauen, jetzt hoffe ich auf zwei gute Rennen zum Saisonende.“
Mattias Ekström von loser Radmutter gestoppt
Foto: Jens Hawrda
Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Ausfall
„Kein gutes Rennen für mich. Ich hatte einen schlechten Start, bin einmal neben die Strecke gerutscht und nach dem Boxenstopp war die Radmutter vorne links nicht richtig fest. Dadurch ist das Rennen sehr schnell zu Ende gewesen.“

Nico Müller (Audi Financial Services RS 5 DTM), Ausfall
„Ich hatte einen schönen Start, die Pace war gut und ich konnte einige Plätze gutmachen. Dann hat mich Gary Paffett angerempelt und die Spur hinten hat dann nicht mehr gestimmt. Danach war Antonio Félix da Costa im ersten Sektor ein bisschen zu optimistisch. Im Anschluss hatte ich Schaltprobleme und musste das Auto abstellen.“

Stimmen aus dem BMW-Lager nach dem DTM-Rennen am Lausitzring

Marco Wittmann (DE) hat mit dem Gewinn des DTM-Fahrertitels 2014 Motorsport-Geschichte geschrieben und dem neuen BMW M4 DTM gleich in seiner Premierensaison den Gesamtsieg gesichert. Mit 128 Punkten ist Wittmann in den verbleibenden Rennen in Zandvoort (NL) und in Hockenheim (DE) nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. Auch Augusto Farfus (BR) und Martin Tomczyk (DE) sammelten im achten Rennen des Jahres auf den Plätzen sieben und acht Punkte.
Marco Wittmann-vorzeitig Meister
Foto: Jens Hawrda
Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG, Platz 6):
 
„Unglaublich. Es ist einfach ein sensationelles Gefühl. Mit den ständig wechselnden Bedingungen war es heute ein wirklich schwieriges Rennen. Es gab viele Zweikämpfe, und ich habe versucht, mich aus allem herauszuhalten. Einige Fahrer sind von der Strecke gerutscht, es ging teilweise drunter und drüber. Nach dem gestrigen Tag habe ich nicht wirklich daran geglaubt, dass es heute klappt. Aber wir konnten insgesamt ein sauberes Rennen fahren. Und jetzt sind so viele Emotionen dabei, das ist einfach Wahnsinn. Die Saison war bisher unglaublich. Ich bin so stolz auf das BMW Team RMG und auf BMW Motorsport. Alle haben einen sensationellen Job gemacht. Auch heute war der Boxenstopp wieder super. Jetzt schon als Champion festzustehen, ist einfach der Hammer. Ich glaube, heute werden wir eine fantastische Party feiern.“
 
Augusto Farfus (Startnummer 3, BMW Team RBM, Platz 7):
 
„Marco Wittmann hat den Titel mehr als verdient. Die ganze Saison über war er mit Abstand der Schnellste. Der BMW M4 DTM hat ihm von Anfang an wie ein Handschuh gepasst, und er hat einen sensationellen Job gemacht. Ich selbst hatte ein intensives Rennen und musste es wie ein Pokerspiel angehen: konservativ fahren und versuchen, das Rennen richtig zu lesen. Es ist ganz gut gelaufen. Ich bin ohne Zwischenfälle durchgekommen. Besser hätten wir es nicht machen können.“
 
Martin Tomczyk (Startnummer 10, BMW Team Schnitzer, Platz 8):
 
„Marco Wittmann und der BMW M4 DTM passen perfekt zueinander. Das hatte er schon bei den Wintertests angedeutet – und bestätigt das jetzt in jedem Rennen. Er ist der jüngste deutsche DTM-Champion aller Zeiten und hat den Titel wirklich verdient. Marco hat gezeigt, wie schnell unser Auto ist. Es ist fantastisch zu sehen, wie er sich in seinem jungen Alter im Auto verhält. Er geht ohne Vorurteile an die Sache heran und macht sich keinen Kopf. Das ist ein großer Vorteil. Ich ziehe den Hut vor ihm. Er hat es wirklich verdient. Ich freue mich über die Punkte heute, auch wenn sicherlich mehr möglich gewesen wäre.“
 
Joey Hand (Startnummer 4, BMW Team RBM, Platz 11):
 
„Wenn man von hinten startet, darf man nicht viel erwarten. Ich bin gut nach vorn gekommen und hatte ein paar tolle Zweikämpfe. Leider gab es einen Kontakt mit Mike Rockenfeller, und ich habe mich gedreht. Dadurch bin ich zurückgefallen. Aber letztlich bin ich dennoch zufrieden. Glückwunsch an Marco Wittmann, den ‚Ice-Cube‘, wie ich ihn nenne. Herzlichen Glückwunsch auch an mein altes Team. Das BMW Team RMG ist eine tolle Mannschaft mit klasse Jungs. Und natürlich Gratulation an BMW. Sie wissen einfach, wie man gewinnt.“
 
Maxime Martin (Startnummer 24, BMW Team RMG, Platz 14):
 
„Zunächst herzlichen Glückwunsch an Marco Wittmann zum Gewinn des Fahrertitels. Das ist großartig für ihn, für BMW und für unser BMW Team RMG. Mein Rennen war nicht besonders gut. Ich hatte zwar einen guten Start und war im Nassen recht schnell unterwegs. Als die Strecke aber abtrocknete, kam ich in Schwierigkeiten. Nachdem ich umgedreht wurde, ging es nur noch darum, das Rennen zu beenden.“
Bruno Spengler - Startvorbereitungen
Foto: Jens Hawrda
Bruno Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer, Platz 15):
 
„Gratulation an Marco Wittmann und BMW zum Titelgewinn. Marco hat eine tolle Saison gezeigt. Er war über das gesamte Jahr schnell unterwegs und hat kaum Fehler gemacht. Und dann hat man den Titel auch verdient. Ich freue mich für ihn, aber auch für BMW insgesamt. Nach 2012 haben wir in diesem Jahr wieder den Fahrertitel gewonnen. Unser nächstes Ziel ist es, den Herstellertitel zu verteidigen. Über mein Rennen müssen wir heute nicht so viel sprechen. Wir haben uns bei der Reifenwahl etwas vertan, und es war eine unglückliche Situation mit Martin Tomczyk in der ersten Kurve. Es war ziemlich rutschig, und alle haben recht früh gebremst. Ich habe leider Martin erwischt – sorry dafür.“
Timo Glock, Renen zum abhacken
Foto: Jens Hawrda
Timo Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK, Ausfall):
 
„Herzlichen Glückwunsch an Marco Wittmann zum Gewinn des Titels. Er ist einfach eine sensationelle Saison gefahren. Man hat schon bei den ersten Tests gemerkt, dass er sich in seinem BMW M4 DTM einfach richtig wohlfühlt, und er hat über die Saison eine extrem starke und souveräne Leistung gezeigt. Mein Rennen heute war schwierig, ich hake es ab und blicke nach vorn. Zandvoort ist eine tolle Strecke, und dort werden wir wieder neu angreifen.“
Antònio Felix da Costa Gruß an die Fans aus der Startaufstellung
Foto: Jens Hawrda
António Félix da Costa (Startnummer 18, BMW Team MTEK, Ausfall):

„Ich wurde von Adrien Tambay getroffen, und bin von der Strecke gerutscht. Natürlich habe ich versucht, weiterzufahren. Das ging aber nicht, da ich im Gras steckengeblieben bin. So war das Rennen für mich vorzeitig zu Ende. Aber der Erfolg von Marco überstrahlt heute natürlich alles. Er hat einen fantastischen Job gemacht. Glückwunsch, Champ!“