Montag, 31. März 2014

Martin Tomczyk mit erfolgreicher Saisonvorbereitung


Strahlender Sonnenschein, jede Menge Action und drei BMW Z4 GT3 in den Top-5: Die Fans an der Nürburgring-Nordschleife (DE) haben am Samstag einen spannenden Auftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft erlebt. Nach 28 Runden in der „Grünen Hölle“ belegte das BMW Sports Trophy Team Schubert mit den Fahrern Martin Tomczyk (DE), Jens Klingmann (DE) und Dominik Baumann (AT) bei der 60. ADAC Westfalenfahrt den dritten Platz. Ihr BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 20 überquerte mit einem Rückstand von 2:27.254 Minuten auf die siegreichen Audi-Piloten Frank Stippler (DE), Marc Basseng (DE) und Laurens Vanthoor (BE) die Ziellinie.

Tomczyk, Klingmann, Baumann 3. Platz im BMW Z4 GT3
Foto: BMW-Motorsport

Unmittelbar dahinter folgten die beiden BMW Z4 GT3 vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS. Bas Leinders (BE) und Nick Catsburg (NL) erreichten mit der Startnummer 26 den vierten Platz, ihre Teamkollegen Jörg Müller (DE) und Marco Wittmann (DE) wurden Fünfte.
Martin Tomczyk Saisonvorbereitung im BMW Z4 GT3 auf der Nordschleife
Foto: BMW-Motorsport

Martin Tomczyk (3. Platz, #20 BMW Z4 GT3, BMW Sports Trophy Team Schubert):

„Mit einem Podestplatz in die Saison zu starten, ist ein gutes Gefühl. Natürlich stand für uns im Vordergrund, unsere Vorbereitungen auf das 24-Stunden-Rennen voranzutreiben. Aber man will als Rennfahrer auch immer eine Top-Platzierung erreichen. Genau das ist uns heute gelungen. Das Team hat einen super Job gemacht, und jetzt nehme ich viel Schwung zu unseren DTM-Testfahrten in Budapest kommende Woche mit.“

DTM: Nachgefragt bei … Dieter Gass


Heute beginnen die vorletzten Test’s vor der Saison 2014 in Budapest. Im folgenden Kurzinterview spricht  Dieter Grass über Stand der Saisonvorbereitung bei Audi und seine Erwartungen an die neue DTM-Saison.

Dieter Grass - Leiter DTM bei Audi
Foto: Audi-Motorsport
Mit welchen Erwartungen startet Audi in die DTM-Saison 2014?
„Audi startet in jede Saison mit dem Ziel, Siege zu holen und um die Meisterschaft zu fahren. Das gilt umso mehr, wenn man den Titel zu verteidigen hat. Ich glaube, die Fans können sich auf einen spannenden Dreikampf freuen: BMW war schon 2012 und 2013 extrem stark und Mercedes hat sich unter anderem mit dem Comeback von Paul Di Resta offenbar einiges vorgenommen.“

Sind Sie zufrieden mit der Vorbereitung im Winter?
„Audi Sport hat unseren RS 5 DTM in vielen Details weiterentwickelt und eine weitgehend neue, aggressive Aerodynamik für das Auto konzipiert. Wir sind zuversichtlich, dass wir erneut ein starkes Rennauto, acht schnelle Fahrer und erstklassige Teams an den Start bringen. Wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen, werden wir natürlich erst am Rennwochenende in Hockenheim sehen.“

Sie haben die Aufteilung der Fahrer auf die Teams neu gemischt. Was waren die Gründe dafür?
„Wir haben unsere Wunsch-Mannschaft auf der Strecke und in der Boxengasse. Trotzdem wollten wir für die Saison 2014 ein paar neue Impulse setzen und haben uns dabei natürlich auch an den Wünschen der Rennfahrer und Teams orientiert. Mit der neuen Aufteilung haben wir versucht, die Mannschaft in der Zusammenstellung dahingehend zu optimieren, dass jeder sein Leistungspotenzial voll abrufen kann – hierdurch erwarten wir uns den einen oder anderen Leistungsschub bei den Fahrern und den Teams.“

Das Sportliche Reglement ist noch nicht veröffentlicht. Worauf können sich die Fans freuen?
„Auf einen harten und fairen Titelkampf, das steht fest. Es zeichnet die DTM aus, dass ihre Verantwortlichen immer nach Ideen suchen, die Rennwochenenden noch spannender zu machen. Mit dem Technischen Reglement haben sie dafür perfekte Voraussetzungen geschaffen, und auch die sportlichen Regeln werden ihren Teil zu noch mehr Attraktivität und Ausgeglichenheit beitragen.“

Freitag, 28. März 2014

Jamie Green startet mit neuem Design in die DTM Saison

Audi und die Hoffmann Group bringen Farbe in die DTM: Wenn die neue Saison am 4. Mai in eine neue Runde geht, ist Jamie Green mit einem auffallend beklebten Audi RS 5 DTM einer der Hingucker in Hockenheim. Mit dem europaweit führenden Systempartner für Qualitätswerkzeuge kann Audi bei der Titelverteidigung auf einen weiteren starken Partner an seiner Seite bauen.
das neue Fahrzeugdesign von Jamie Green
Bild: Audi-Motorsport

Die Hoffmann Group mit Hauptsitz in München ist ein führender Systempartner für Qualitätswerkzeuge. Mit mehr als 55.000 Qualitätswerkzeugen im Sortiment vereint das Unternehmen sowohl Handels- als auch Hersteller- und Servicekompetenz. Ab dieser Saison startet die Hoffmann Group als Partner von Audi in der DTM und präsentiert sich mit ihrem Logo auf Jamie Greens Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg.


„Wir freuen uns, mit der Hoffmann Group einen weiteren starken Partner in dieser Saison an Bord zu haben“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Ich bin mir sicher, dass die Mitarbeiter rund um den Globus in kürzester Zeit zu großen DTM-Fans werden und uns unterstützen. Mit dem Design von Jamies Auto ist ein erstes optisches Ausrufezeichen bereits gesetzt.“
Hoffmann Group Design am Audi von Jamie Green
Bild: Audi-Motorsport
 
„In der DTM spielen Technik und Werkzeuge eine wichtige Rolle. Deswegen ist es für uns als Europas führender Systempartner für Qualitätswerkzeuge ein ideales Umfeld. Audi und die Hoffmann Group verbindet dabei der hohe Anspruch an Qualität und Präzision sowie die Leidenschaft für das, was man tut“, sagt Christian Freitag, Leiter Marketing bei der Hoffmann Group. „Die Rennsport-Kooperation mit Audi bei der DTM verstärkt den globalen Auftritt der Hoffmann Group. Sie bringt uns eine noch größere Aufmerksamkeit und erhöht die Attraktivität der Marke in Deutschland und in weiteren wichtigen Märkten wie China, Russland, Österreich und Ungarn“, so Christian Freitag weiter.
 
Seine Premiere feiert das leuchtend orange Design beim ersten offiziellen ITR-Test, der vom 31. März bis zum 3. April in Budapest stattfindet. In Ungarns Hauptstadt werden alle acht Audi-Piloten im Einsatz sein.

Donnerstag, 27. März 2014

DTM: BMW Team Schnitzer als beste Boxencrew 2013 geehrt

Team Schnitzer BMW hatte 2013 die beste Boxen-Crew
Foto: DTM-Media
Schnelligkeit und Präzision – darauf kommt es bei den Boxenstopps in der DTM an. Umso wichtiger ist es, dass die Crew beim Reifenwechsel perfekt harmoniert. 2013 traf dies vor allem auf das BMW Team Schnitzer zu. Kein anderes Team benötigte in den zehn Rennen des Jahres weniger Zeit, um seine Fahrzeuge nach dem Boxenstopp wieder auf die Strecke zu schicken. In der vergangenen Woche erhielt das Team für diese Leistung den „Best Pit Stop Award“ von Reifenhersteller Hankook. Die offizielle Pokalübergabe fand am Mittwoch bei BMW Motorsport in München (DE) statt. Im Beisein von BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt nahmen Teambesitzer Herbert Schnitzer (DE), Teamchef Charly Lamm (DE) sowie BMW Pilot Bruno Spengler (CA) die Auszeichnung stellvertretend für die gesamte Mannschaft entgegen.
 
„Als uns klar wurde, dass wir den Preis gewonnen hatten, war der Jubel im Team riesengroß“, sagte Lamm. „Uns bedeutet diese Auszeichnung viel. Es ist schön, dass Hankook mit dem Best Pit Stop Award auch die Arbeit der Mechaniker mit einem Preis wertgeschätzt. Wenn man über das Jahr bei den Boxenstopps die beste Leistung aller Teams zeigen kann, dann ist das eine schöne Belohnung für die harte Trainingsarbeit. Ein dickes Dankeschön geht an die Mannschaft, die 2013 wirklich eine starke Vorstellung abgeliefert hat.“ In fünf von zehn Rennen konnte das BMW Team Schnitzer jeweils den schnellsten Reifenwechsel absolvieren. Am Nürburgring (DE) und in Moskau (RU) gelang dem Team aus Freilassing (DE) sogar der Doppelpack: Bruno Spengler und Dirk Werner (DE) landeten in der Wertung für den schnellsten Boxenstopp jeweils auf den Plätzen eins und zwei.

Mittwoch, 26. März 2014

Jarno Trulli testet Formel-E Rennwagen


Der ehemalige Formel 1 Fahrer und Grand-Prix Gewinner Jarno Trulli zeigte sich nach dem Test des Elektrorennwagens Renault SRT 01E in der Nähe von Choisy-le-Roi (Frankreich) beeindruckt.
Jarno Trulli vor dem Test des Renault SRT 01E
Foto: Formel-E-Media
 Trulli ist einer der erfahrensten Fahrer in der Geschichte der Formel 1. Er fuhr insgesamt  256 Grand Prix und liegt damit auf dem dritten Platz der meist gefahrenen Formel-1-Rennen, hinter Rubens Barrichello, Michael Schumacher bzw. Riccardo Patrese. Er war bekannt für seine Qualifying-Geschwindigkeit und fuhr während seiner 15-jährigen F1-Karriere für Minardi, Prost, Jordan, Renault, Toyota und Lotus (jetzt Caterham ). Für Renault holte er seinen denkwürdigen Grand Prix Sieg in den Straßen von Monaco.
Jarno Trulli bei Test
Foto: Formel-E-Media
Trulli sagte nach dem Test: "Von Cockpit her fühlt es sich wie das Fahren eines richtigen Formel Eins Wagen an, der Sound ist allerdings ein anderer. In Bezug auf das Fahrgefühl, es ist der Wagen  perfekt für einen Rennfahrer. Von aussen sieht man zwar deutliche Unterschiede zu einem Formel-1-Wagen, aber beim Fahren merkt man das nicht.  Ich habe es genossen,  ein so schönes Auto zu fahren. Ich bin 30 Jahre lang Rennen gefahren, davon 15  Jahre in der Formel Eins. Ich habe also im Rennsport mehr oder weniger alles gesehen und so erwartete ich etwas Neues, aber des Fahren des Formel-E es gab mir das Gefühl der alten Tage zurück."
von dem Test zeigte sich Jarno Trulli beeindruckt
Foto: Formel-E-Media