Mittwoch, 26. Februar 2014

GT-Masters: Farnbacher Racing greift mit zwei Porsche an

Farnbacher Racing startet mit zwei Porsche 911 und dem bisher stärksten Fahreraufgebot des fränkischen Porsche-Teams in die ADAC GT Masters-Saison 2014. Gut zwei Monate vor dem Saisonstart der „Liga der Supersportwagen“ in der Motorsport Arena Oschersleben vom 25. bis 27. April hat Farnbacher Racing beide Porsche 911 besetzt und sich mit einem prominenten Neuzugang verstärkt. Sebastian Asch (27, Ammerbuch), ADAC GT Masters-Champion von 2012, kehrt nach zwei Jahren mit Mercedes-Benz und Audi in einen Porsche zurück und teilt sich das Cockpit des 911 mit Philipp Frommenwiler (24, CH).

Farnbacher Racing setzt auch 2014 auf Porsche
Foto: ADAC-Motorsport
Stark besetzt ist auch der zweite Porsche des Teams aus Ansbach. Mario Farnbacher (21, Ansbach) startet gemeinsam mit Neuzugang Nathan Morcom (21, AUS), dem ersten Fahrer aus Australien im ADAC GT Masters. Morcom ist neu im GT-Sport und wechselt aus der australischen Formel-3-Meisterschaft in den rund 500 PS starken Porsche 911. Farnbacher und Morcom starten gemeinsam bei fünf Rennwochenenden, drei Veranstaltungen muss Farnbacher aufgrund von Verpflichtungen in den USA auslassen. Wer den zweifachen ADAC GT Masters-Laufsieger dann an der Seite von Morcom ersetzt, bestätigt das Team zu einem späteren Zeitpunkt.

„Wir freuen uns sehr, wieder im ADAC GT Masters zu starten“, sagt Farnbacher Racing-Teammanager Dominik Farnbacher. „In diesem Jahr treten wir mit zwei top-besetzten Porsche an und wollen ein Wort bei der Vergabe des Titels mitreden. Ich bin sehr froh, dass wir vier professionelle Fahrer verpflichten konnten, und bin mir sicher, dass Sebastian, Philipp, Nathan und Mario sehr gute Chancen in der Fahrerwertung haben werden. Wir stehen mit zwei neuen und bestens vorbereiteten Porsche in den Startlöchern und stellen uns der Sportwagenelite im ADAC GT Masters.“

Das ADAC GT Masters startet vom 25. bis 27. April in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben bei Magdeburg in die Saison 2014. Alle 16 Rennen des ADAC GT Masters werden auch 2014 wieder live und in voller Länge in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Fernsehen bei kabel eins übertragen.





Dienstag, 25. Februar 2014

Jörg Müller startet 2014 mit BMW in der japanischen Super GT Serie


Die Japanese Super GT Championship bekommt in der Saison 2014 prominenten Zuwachs aus Deutschland. Jörg Müller (DE) wird für das BMW Sports Trophy Team Studie einen BMW Z4 GT3 in der GT300-Klasse fahren. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Seiji Ara (JP) tritt Müller an acht Rennwochenenden auf den bekanntesten Rennstrecken Japans an. Die Saison beginnt am 5./6. April in Okayama (JP) und endet am 15./16. November in Motegi (JP). Bereits im vergangenen Jahr hatte Müller einen Lauf der Serie gemeinsam mit dem BMW Sports Trophy Team Studie erfolgreich bestritten.
Jörg Müller
Foto: BMW-Motorsport


Drei Fragen an… Jörg Müller.

Jörg, wie ist der Kontakt zum BMW Sports Trophy Team Studie zustande gekommen?

Jörg Müller: „Wir haben uns im vergangenen Jahr getroffen, als ich für das Team bei den 1000 Kilometern von Suzuka gefahren bin. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden, und die Teamverantwortlichen waren mit meinen Leistungen sehr zufrieden. Ich habe mich im Kreis meiner Teamkollegen sofort wohl gefühlt und deshalb auch nicht lange gezögert, als ich das Angebot bekam, in der kommenden Saison in der Japanese Super GT Meisterschaft zu fahren.“

Welche Eindrücke haben Sie im Laufe Ihrer langen Karriere vom Rennsport in Japan gesammelt?

Müller: „Ich bin schon im Rahmen der Formel 3, der FIA GT1-Weltmeisterschaft und der FIA WTCC in Japan Rennen gefahren. Am meisten hat mich dabei immer die Rennsport-Begeisterung der Fans beeindruckt. Die Zuschauerränge sind immer voll, und das Publikum ist sehr fachkundig. Ich habe an kaum einem anderen Ort mehr Autogramme gegeben als in Japan.“



Mit welchen Zielen gehen Sie in Ihre erste Saison in der Super GT?

Müller: „Die Japanese Super GT Meisterschaft ist eine Top-Serie, in der die Leistungsdichte hoch ist. Ich kenne zwar die Strecken in Okayama und Suzuka sehr gut, muss aber viele der anderen Kurse völlig neu lernen. Das wird eine Herausforderung für mich. Aber wie immer trete ich nicht in einer Rennserie an, um das Feld aufzufüllen. Ich will mich so schnell wie möglich eingewöhnen und möglichst um Spitzenplätze kämpfen.“


Donnerstag, 20. Februar 2014

DTM: BMW DTM-Teams absolvieren Testfahrten in Monteblanco

Martin Tomczyk
Foto: Jens Hawrda
In der vergangenen Woche haben die BMW DTM-Teams im Rahmen eines dreitägigen Tests in Monteblanco (ES) die Vorbereitungen auf die kommende DTM-Saison fortgesetzt. Dabei kamen zum ersten Mal auch zwei neue BMW M4 DTM zum Einsatz. Der Fokus der Tests lag auf Basis-Arbeiten an der Aerodynamik. In den Cockpits der Fahrzeuge waren die sechs BMW Piloten Augusto Farfus (BR), Bruno Spengler (CA), Timo Glock (DE), António Félix da Costa (PT), Marco Wittmann (DE) und Maxime Martin (BE) im Einsatz. Sie spulten bei unbeständigem Wetter insgesamt rund 2.500 Kilometer ab. Joey Hand (US) und Martin Tomczyk (DE) reisten ebenfalls nach Monteblanco, um am jährlichen BMW Motorsport Fotoshooting vor der Saison teilzunehmen.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Audi-Team bereitet sich auf Lanzarote vor

Jedes Jahr bereitet sich Audi Sport mit seinen Rennfahrern und der Teamführung intensiv auf die bevorstehende Motorsportsaison vor. In diesem Jahr trainierte das Team erstmals auf Lanzarote.
die DTM-Mannschaft von Audi auf Lanzarote
Foto: Audi-Motorsport
 
Sport, Spiel, Spaß und der nötige Ernst: Das Teambuilding von Audi Sport ist weitaus mehr als ein Pflichttermin im Kalender der Rennfahrer, Teamchefs und der sportlichen Leitungsebene. „Wir haben unsere gemeinsame Teamwoche über Jahre hinweg perfektioniert“, erklärt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Eine gesunde Mischung aus Einzelsportarten, Teamdisziplinen und theoretischen Einheiten sorgen für einen positiven Geist und den Aufbau einer geschlossenen Mannschaft. Ob in Le Mans, der WEC oder in der DTM: Viele Erfolge wären ohne ausgeprägten Teamgeist einfach nicht möglich. Nur ein starkes Team behauptet sich.“
Mike Rockenfeller beim Training im Kajak
Foto: Audi-Motorsport

Erstmals hat Audi Sport sein Training auf Lanzarote organisiert. Neben Dr. Wolfgang Ullrich waren auf leitender Ebene auch Dieter Gass (Leiter DTM), Chris Reinke (Leiter LMP) sowie die Teamchefs Arno Zensen (Audi Sport Team Rosberg), Ernst Moser (Audi Sport Team Phoenix), Hans-Jürgen Abt (Audi Sport Team Abt ), Thomas Biermaier (Audi Sport Team Abt Sportsline) und Ralf Jüttner (Audi Sport Team Joest) mit auf der Kanaren-Insel. Im Feld der Fahrer lernte DTM-Neuzugang Nico Müller seine Tourenwagen-Kollegen Mattias Ekström, Jamie Green, Miguel Molina, Edoardo Mortara, Mike Rockenfeller, Timo Scheider und Adrien Tambay kennen. Filipe Albuquerque – seit 2011 DTM-Pilot bei Audi – wechselt in diesem Jahr in das Sportwagen-Programm der Marke. Der Portugiese trifft dort auf Marco Bonanomi, Lucas di Grassi, Marcel Fässler, Loïc Duval, Marc Gené, Oliver Jarvis, Tom Kristensen, André Lotterer und Benoît Tréluyer.
Audi-Werksfahrer beim Training auf Lanzarote
Foto: Audi-Motorsport

Ob Stretch-Übungen zum morgendlichen Aufwärmen oder Kajakfahrten, Mountainbike-Touren oder Beachvolleyball, Schwimmen oder Kräftigungsübungen, Rennrad oder Stand-up-Paddling: Bei Temperaturen von etwa 20 Grad Celsius bewiesen die Audi-Piloten von Dienstag bis Samstag ihre Fitness und Vielseitigkeit. Die sportmedizinische Begleitung übernahm Dr. Christian John. „Auch in diesem Jahr kamen die Fahrer gut vorbereitet zu unserer gemeinsamen Woche. Sie präsentierten sich in der körperlichen und mentalen Verfassung, die wir uns wünschen – angefangen bei unserem 21 Jahre alten Neuzugang Nico Müller bis zu unserem neunmaligen Le-Mans-Sieger Tom Kristensen, der inzwischen 46 Jahre alt und ebenso gut austrainiert ist wie seine Teamkollegen“, berichtet Dr. John, der seit 31 Jahren Teamarzt von Audi Sport ist.

Zum Abschluss der Woche bereiteten sich die Werksfahrer im Rahmen eines Media-Trainings auf künftige Interview-Situationen vor und zeigten auch in der medialen Außendarstellung einen professionellen Auftritt. Das Training am Samstag und am Sonntag absolvierten sie gemeinsam mit den MotoGP-Rennfahrern Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso, die bei der Audi-Tochter Ducati unter Vertrag stehen.


 

Montag, 17. Februar 2014

Offizielle DTM-Testtage in Budapest und Hockenheim

Foto: Jens Hawrda

Noch sind es 81 Tage bis zum Start der DTM-Saison 2014 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Die Motorsportabteilungen von Audi, BMW und Mercedes-Benz sind aber bereits mittendrin in der Vorbereitung für das Jubiläumsjahr – 30 Jahre nach dem Start der inzwischen populärsten internationalen Tourenwagenserie. Den Abschluss der Vorbereitung bilden dabei die offiziellen, jeweils viertägigen ITR-Tests in Budapest und Hockenheim. 

Vom 31. März bis zum 3. April können die Piloten nicht nur von ihren neuen Fahrzeugen intensive Eindrücke sammeln, sondern auch vom Hungaroring vor den Toren von Budapest. Dort wird die DTM am 1. Juni erstmals seit 1988 wieder ein Rennen austragen. Beim Test wird dort täglich zwischen 09:00 und 17:00 Uhr gefahren. 

Den letzten Feinschliff erhalten der Audi RS 5 DTM, der BMW M4 DTM und das DTM Mercedes AMG C-Coupé vom 14. bis 17. April in Hockenheim, wo gut zwei Wochen später auch der Startschuss in die Saison erfolgt. Getestet wird auf der badischen Traditionsstrecke täglich von 09:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 18:00 Uhr. 

Auch die DTM-Fans dürfen sich auf die Testfahrten in Hockenheim freuen, denn sie können die Arbeit der Teams an allen vier Testtagen live verfolgen. Der Hockenheimring Baden-Württemberg öffnet die Südtribüne G während des Testbetriebs täglich für Zuschauer. Der Eintritt beträgt 6 Euro und ist gleichzeitig eine Eintrittskarte für das Motor-Sport-Museum am Hockenheimring. Auf mehr als 2.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert das Museum mehr als 300 Exponate aus allen Epochen des Motorsports.