Sonntag, 26. Januar 2014

Herberth Motorsport mit zwei Porsche im ADAC GT Masters

Herberth Motorsport siegte 2013 auf dem Lausitzring und wurde Vizemeister
Foto: Jens Hawrda
Herberth Motorsport, das Team des ADAC GT Masters-Vizemeisters Robert Renauer (28, Jedenhofen) und dessen Zwillingsbruder Alfred (28, München), nimmt die dritte Saison im ADAC GT Masters mit Porsche in Angriff. Das bayerische Team hat sich vorzeitig zwei Startplätze für die ADAC GT Masters-Saison 2014 gesichert, die vom 25. bis 27. April in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben startet. Herberth Motorsport ist eines von bisher drei Teams, die in der „Liga der Supersportwagen“ auf den Porsche 911 vertrauen.

„Wir freuen uns auf die ADAC GT Masters-Saison und wollen in der Fahrer- und auch der Gentlemen-Wertung wieder ein Wort um den Titel mitreden“, sagt Robert Renauer. „Derzeit arbeiten wir an unserem Fahreraufgebot und am Einsatz eines dritten Porsche im ADAC GT Masters.“ Die Fahrer für die ADAC GT Masters-Saison 2014 wird Herberth Motorsport zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.

Im vergangenen Jahr fuhr der Rennstall aus Jedenhofen bei München auf dem Lausitzring den ersten Sieg im ADAC GT Masters ein. Das Porsche-Team kämpfte bis zum Finale um den Titel in der Fahrer- und Gentlemen-Wertung. Robert Renauer beendete die Saison als Vizemeister in der Fahrer-Wertung, René Bourdeaux (38, München) als Zweiter in der Gentlemen-Klasse.

Das ADAC GT Masters startet vom 25. bis 27. April in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben bei Magdeburg in die Saison 2014. Alle 16 Rennen des ADAC GT Masters werden auch 2014 wieder live und in voller Länge in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Fernsehen bei kabel eins übertragen.

Samstag, 25. Januar 2014

Prosperia C. Abt Racing greift mit Audi wieder im ADAC GT Masters an


Prosperia C. Abt Racing ist bereit für die Titelverteidigung im ADAC GT Masters. Die Mannschaft von Slobodan Cvetkovic und dem ehemaligen ADAC GT Masters-Champion und DTM-Piloten Christian Abt hat sich bereits frühzeitig Startplätze für die „Liga der Supersportwagen 2014“ gesichert und geht mit drei Audi R8 in die neue Saison. Im vergangenen Jahr gewann das Audi-Team bei seiner Premiere im ADAC GT Masters auf Anhieb die Teamwertung.
Prosperia Abt Racing (hier Jöhns/Winkelhock) geht 2014 mit drei Fahrzeugen auf Titeljagd
Foto: Jens Hawrda
„Wir werden auch 2014 alles geben, um ganz vorn mitzufahren und können das erste Rennen kaum abwarten“, blickt Teamchef Christian Abt auf die zweite Saison im ADAC GT Masters. Im vergangenen Jahr siegte Prosperia C. Abt Racing beim Saisonauftakt in Oschersleben und war mit insgesamt zwei Erfolgen und sieben Podiumsplatzierungen das beste Team im Feld.

Freitag, 24. Januar 2014

Audi benennt Fahrerteams für die DTM


In 101 Tagen beginnt auf dem Hockenheimring die neue DTM-Saison; nun stehen die Audi-Fahrerteams: Mike Rockenfeller startet im Audi RS 5 DTM als Titelverteidiger und bekommt mit Timo Scheider einen neuen Teamkollegen. Alle drei Audi-Teams wurden für das Projekt Titelverteidigung neu aufgestellt.

Timo Scheider und Mike Rockenfeller fahren 2014 im Team Audi Sport Team Phoenix
Foto: Audi-Motorsport
 
Vom Jäger zum Gejagten: Erstmals in seiner Karriere geht Mike Rockenfeller (D/30) in der DTM mit der Startnummer „1“ des amtierenden Champions an den Start. Und auch sein neuer Teamkollege im Audi Sport Team Phoenix weiß, wie man die begehrteste Krone im internationalen Tourenwagen-Sport gewinnt: Timo Scheider (D/35), DTM-Champion der Jahre 2008 und 2009, wechselt nach sieben Jahren im Audi Sport Team Abt Sportsline in das Team von Ernst Moser.

„Ich hatte eine tolle Zeit bei den Äbten und verlasse die Truppe mit einem weinenden Auge“, sagt Scheider. „Auf der anderen Seite freue ich mich darauf, für das Team zu fahren, das in den vergangenen drei Jahren zweimal den Meister in der DTM gestellt hat. Noch dazu kenne ich die Mannschaft aus meiner Zeit vor Audi sehr gut.“

Timo Scheider tauscht sein Cockpit mit Miguel Molina (E/24), der nach zwei Jahren bei Phoenix in jenes Team zurückkehrt, mit dem er in der DTM bisher seine größten Erfolge feierte: zum Audi Sport Team Abt Sportsline. 2010 war der Spanier in seiner ersten DTM-Saison „Rookie of the year“. 2011 holte er im Team von Hans-Jürgen Abt zweimal den besten Startplatz und sein erstes Podiumsresultat in der DTM.

Mit Edoardo Mortara (I/F/27) erhält das Audi Sport Team Abt Sportsline einen weiteren starken Fahrer, der 2012 im ersten Jahr des aktuellen DTM-Reglements zwei Siege einfuhr und nach einer für ihn enttäuschenden Saison 2013 darauf brennt, in der DTM wieder um Siege zu kämpfen. Der zweimalige DTM-Champion Mattias Ekström (S/35), der 2014 seine insgesamt 14. DTM-Saison bei der Mannschaft aus dem Allgäu bestreitet, und Youngster Adrien Tambay (F/22) komplettieren das erfolgreichste Audi-DTM-Team der Geschichte.

Mit einer durchweg neuen Fahrerkonstellation und einer Kombination aus Routine und Jugend nimmt das Audi Sport Team Rosberg die DTM-Saison 2014 in Angriff: Neue Speerspitze der Mannschaft von Ex-Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg und Teamchef Arno Zensen ist Jamie Green (GB/31). Das Cockpit von Filipe Albuquerque (P/28), der in das Le-Mans-Programm von Audi wechselt, übernimmt Audi-Neuverpflichtung Nico Müller (CH/21).

„Wir haben uns im Winter nicht nur unseren RS 5 DTM ganz genau angesehen und nach Optimierungspotenzial gesucht, sondern auch mit unseren drei Teams und den Fahrern die verschiedensten Optionen durchgespielt, um uns möglichst stark aufzustellen“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Nach ausgiebigen Gesprächen sind alle Beteiligten der Meinung, dass wir die beste Lösung gefunden haben. Auf der einen Seite setzen wir auf Kontinuität, indem wir sieben unserer bisherigen Piloten auch 2014 in der DTM am Start haben werden. Auf der anderen Seite denken wir, dass Veränderung manchmal ganz gut tut. Deshalb sind wir überzeugt, dass wir mit unserer modifizierten Aufstellung für die neue Saison gut gerüstet sind.“

Genauso sieht es auch Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Audi steht bei den Fahrern schon immer für Kontinuität, aber auch konsequente Nachwuchsarbeit. Deshalb ist es schön, dass es uns gelungen ist, alle unsere bisherigen DTM-Fahrer bei Audi zu halten – inklusive unserer drei DTM-Champions. Mit Nico Müller haben wir einen vielversprechenden Youngster neu in der Mannschaft, der sicher auch den einen oder anderen Fan aus der Schweiz zur DTM locken wird. Und wir sind schon sehr gespannt, wie sich Timo (Scheider), Edoardo (Mortara), Miguel (Molina) und Jamie (Green) in ihre neuen Teams integrieren werden.“
 
 

 

Donnerstag, 23. Januar 2014

DTM: Vitaly Petrov testet für Mercedes


Fährt Vitaly Petrov 2014 einen DTM Mercedes ?
Foto: Mercedes-Motorsport
Der frühere Formel 1-Fahrer Vitaly Petrov (29, Russland) absolvierte am heutigen Donnerstag auf der Rennstrecke im portugiesischen Portimao seinen ersten DTM-Test in einem DTM Mercedes AMG C-Coupé. Der Test findet genau 100 Tage vor dem Auftakt der neuen DTM-Saison in Hockenheim (4. Mai) statt.

Bereits im vergangenen Jahr sammelte der 29-jährige Russe erste Erfahrungen im Umfeld der international populärsten Tourenwagenserie: Petrov fuhr im Sommer 2013 sowohl beim Moscow City Race rund um den Roten Platz als auch beim DTM-Debüt auf dem Moscow Raceway ein Mercedes-Benz DTM-Renntaxi.

Petrov wurde in der Saison 2009 Vizemeister in der GP2 und stieg im Jahr darauf mit dem Renault F1 Team in die Formel 1 auf. Dort startete er zwischen 2010 und 2012 bei 57 Grands Prix für Renault, Lotus Renault GP und Caterham. In seinen drei Formel 1-Jahren erzielte Petrov insgesamt 64 WM-Punkte. Beim Saisonauftakt in Australien 2011 stand er als Dritter auf dem Podium.

Vitaly Petrov:

„Ich freue mich sehr und bin wirklich dankbar dafür, dass Mercedes-Benz mir diese Testfahrt in einem DTM-Auto ermöglicht. Dieser Test ist eine tolle Gelegenheit, wieder ein leistungsstarkes Rennauto zu fahren. Einen ersten Vorgeschmack bekam ich bereits im vergangenen Jahr, als ich beim Moscow City Racing Event und am DTM-Rennwochenende auf dem Moscow Raceway für Mercedes-Benz ein DTM-Renntaxi fahren durfte. Ich bin vorher noch nie ein solches Auto gefahren und die Demorunden haben mir viel Spaß gemacht. Besonders beeindruckt hat mich, wie gut das DTM Mercedes AMG C-Coupé in den Kurven liegt. Die DTM ist auf einem Top-Level und eine der stärksten Tourenwagenserien der Welt.“

Vitaly Petrov beim DTM-Test für Mercedes in Portimao
Foto: Mercedes-Motorsport
Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef:

 „Russland ist ein sehr wichtiger Markt für die DTM und Mercedes-Benz. Nach der erfolgreichen DTM-Premiere auf dem Moscow Raceway im vergangenen Jahr ist das Interesse an der DTM in Russland stark gestiegen. In diesem Zuge zeigte auch Vitaly Interesse, einmal unser DTM Mercedes AMG C-Coupé testen zu wollen. Diesen Wunsch erfüllen wir ihm heute gerne.“

DTM 2014 startet mit sieben ehemaligen Champions





Mattias Ekström Meister 2004/2007                                   Bruno Spengler Meister 2012                                           Martin Tomczyk Meister 2011
Foto:Jens Hawrda                                                              Foto: Jens Hawrda                                                            Foto:Jens Hawrda

Passend zum Jubiläum „30 Jahre DTM“ sorgt die populärste internationale Tourenwagenserie in der Saison 2014 auch für einen neuen Meilenstein. Nie zuvor in der Geschichte der 1984 ins Leben gerufenen Serie waren in einer Saison gleich sieben Champions unterwegs. Die bisherige Bestmarke stammt aus dem Jahr 1996, als insgesamt sechs frühere Meister am Start waren.

„Die glorreichen Sieben“ für 2014 macht der Brite Paul Di Resta komplett, der nach seinem Titelgewinn 2010 und drei Jahren in der Formel 1 bei Mercedes-Benz in die DTM zurückkehrt. In den Reihen der Stuttgarter ist er neben Landsmann Gary Paffett (Champion 2005) der zweite Titelträger. Ebenfalls zwei ehemalige Champions schickt BMW ins Rennen; Martin Tomczyk (2011) und Bruno Spengler (2012) starten in diesem Jahr sogar bei Schnitzer im gleichen Team. Audi hat neben dem aktuellen Titelverteidiger Mike Rockenfeller die beiden zweimaligen Champions Mattias Ekström (2004 und 2007) und Timo  Scheider (2008 und 2009) im Aufgebot für 2014.

„Die Rekordzahl an Champions in der DTM unterstreicht die hohe Wertschätzung, die unsere Serie in Fahrerkreisen genießt. Die Anziehungskraft der DTM steigt von Jahr zu Jahr. Die Fahrer fühlen sich bei uns bestens aufgehoben, weil sie wissen, dass sie ihr Cockpit - im Gegensatz zu anderen Rennserien inklusive der Formel 1 - allein ihrer Leistung verdanken und für ihre Arbeit auch angemessen entlohnt werden“, sagt Hans Werner Aufrecht, Vorstandsvorsitzender des DTM-Rechteinhabers und -vermarkters ITR e.V.



     Gary Paffett Meister 2005                                           Mike Rockenfeller Meister 2013                                        Timo Scheider Meister 2008/2009
    Foto: Jens Hawrda                                                      Foto: Jens Hawrda                                                             Foto: Jens Hawrda

Bislang war 1996 das Rekordjahr in der Geschichte der DTM, als insgesamt sechs Champions am Start waren. Seinerzeit fuhren Volker Strycek, der erste DTM-Champion von 1984, Kurt Thiim (1986), Klaus Ludwig (1988, 1992 und 1994), Hans-Joachim Stuck (1990), Nicola Larini (1993) und Bernd Schneider (1995, 2000, 2001, 2003 und 2005) um den ITC-Titel. Fünf Meister - neben Volker Strycek, Kurt Thiim und Klaus Ludwig noch Eric van de Poele (1987) und Roberto Ravaglia (1989) - traten 1990 an. Auch 2013 waren in Person von Mattias Ekström, Gary Paffett, Timo Scheider, Martin Tomczyk und Bruno Spengler fünf Champions auf der Strecke.
Paul Di Resta Meister 2010
Foto: Mercedes Motorsport
In diesem Jahr werden die „glorreichen Sieben“ erstmals beim Saisonstart am 4. Mai auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg um Punkte kämpfen. Es folgen die Rennen in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben (18. Mai), auf dem Hungaroring vor den Toren von Budapest (1. Juni), auf dem Norisring in Nürnberg (29. Juni) und dem Moskau Raceway (13. Juli). Die zweite Saisonhälfte beginnt auf dem Red Bull Ring in Spielberg (3. August). Es folgen die Rennen auf dem Nürburgring (17. August) und dem Lausitzring (14.
September). Das Comeback in China steigt auf einem eigens für die DTM entworfenen Stadtkurs in der Millionen-Metropole Guangzhou (28. September), bevor die Saison traditionell in Hockenheim (19. Oktober) ausklingt.