Montag, 30. Dezember 2013

Michael Schumacher nach Ski-Unfall in Lebensgefahr

Foto: Jens Hawrda
 
Die Sportwelt bangt um das Leben von Michael Schumacher. Dieser ist am Sonntagmorgen in den französischen Alpen schwer verunglückt und mit dem Kopf gegen einen Felsen geschlagen. Trotz eines Schutzhelmes zog er sich schwere Kopfverletzungen zu und musste in der Nacht zwei mal notoperiert werden. Sein Zustand wird als kritisch bezeichnet.
 
Michael, Du schaffst das, Du bist ein Kämpfer. Wir drücken Dir die Daumen und sind in Gedanken bei Dir und Deiner Familie.

Dienstag, 24. Dezember 2013

Frohe Weihnachten

Allen Lesern unseres Blogs wünschen wir ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

Frohe Weihnachten !
 
Merry Christmas !


Bild: DTM-Media

Freitag, 20. Dezember 2013

DTM 2014: Audi mit drei DTM-Champions


Es ist perfekt: Zum ersten Mal in der Geschichte der DTM wird Audi in der Saison 2014 mit drei DTM-Champions an den Start gehen: Nach Mike Rockenfeller (D/30) stehen auch Mattias Ekström (S/35) und Timo Scheider (D/35) als Fahrer fest.
drei Champions für Audi: Timo Scheider, Mattias Ekström und Mike Rockenfeller (v.l.)
Foto: Audi-Motorsport
 
„Ich freue mich, dass neben Titelverteidiger Mike Rockenfeller auch unsere beiden erfolgreichsten DTM-Piloten weiter an Bord sind“, erklärt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Eki und Timo sind seit Jahren wichtige Stützen unserer DTM-Mannschaft, gute Typen, starke Persönlichkeiten, beliebt bei den Fans und perfekte Botschafter für die Vier Ringe.“

Mattias Ekström nimmt im nächsten Jahr bereits seine 14. DTM-Saison für Audi in Angriff. Von 2001 bis 2003 startete er mit dem Abt-Audi TT-R, seit 2004 ist der Schwede Audi-Werksfahrer. Mit 17 Siegen und zwei Meistertiteln (2004 und 2007) ist er der erfolgreichste Audi-DTM-Pilot überhaupt. „Audi ist längst mein zweites Zuhause“, sagt der Schwede. „Ich bin voll motiviert, für Audi 2014 wieder um Siege und den Meistertitel zu kämpfen.“

Timo Scheider kam 2006 zu Audi und war in seiner ersten Saison gleich bester Fahrer eines Audi-Jahreswagens. 2008 und 2009 gewann er die DTM und machte damit einen Titel-Hattrick für Audi perfekt: Als erster und bisher einziger Automobilhersteller holte Audi drei DTM-Fahrertitel in Folge.

„Der Traum mit Audi kann weitergehen“, freut sich Timo Scheider auf seine neunte Saison im Zeichen der Vier Ringe. „Es war mein Wunsch, weiter für Audi zu fahren und es ist ein schönes Gefühl, dass mir nach einer so langen gemeinsamen Zeit weiter das Vertrauen entgegengebracht wird. Ich hoffe, wir können zusammen noch viele erfolgreiche Jahre haben.“

Für Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport, sind Ekström, Rockenfeller und Scheider drei wichtige Säulen für das Projekt Titelverteidigung: „Unsere beiden Wettbewerber werden im nächsten Jahr alles daran setzen, uns den Titel wieder streitig zu machen. Entsprechend gut müssen wir uns aufstellen. Drei Fahrer in der Mannschaft zu haben, die wissen, wie man die DTM gewinnt, gibt uns ein gutes Gefühl. Und auch die anderen fünf Cockpits werden stark besetzt sein.“
 
 

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Audi-Pilot Allan McNish beendet Karriere

Einer der erfolgreichsten und charismatischsten Rennfahrer verlässt die große Bühne des Motorsports: Wenige Tage vor seinem 44. Geburtstag hat Audi-Werksfahrer Allan McNish erklärt, seine aktive Laufbahn in der Saison 2014 nicht fortzusetzen.
Allan McNish war seit Jahren Audi-Werksfahrer
Foto:Audi-Motorsport
Der Schotte begann seine sehr erfolgreiche Rennsport-Karriere vor 32 Jahren im Kart. Viele seiner größten Siege errang McNish seit der Saison 2000 gemeinsam mit Audi – zuletzt den ersten Weltmeistertitel seiner Laufbahn am Steuer des Audi R18 e-tron quattro. „Ich habe für mich einen idealen Augenblick gefunden, um einen Schlusspunkt unter meine LMP-Karriere mit Audi zu setzen“, sagt McNish. „Zusammen mit meinen Teamkollegen Tom Kristensen und Loïc Duval habe ich meine erfolgreichste Saison im Sportwagen hinter mir und wir haben die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. Mehr als das, was wir in diesem Jahr erreicht haben, kann man sich nicht wünschen. Ich blicke auf eine fantastische Karriere zurück, in der keine Ziele mehr offen sind, und freue mich auf neue Herausforderungen, die vor mir liegen. Nun habe ich sehr viel mehr Zeit für meine Familie. Dem Motorsport werde ich trotzdem in verschiedenen Rollen erhalten bleiben, wenn auch nicht mehr als Rennfahrer für Audi.“
Allan McNish einer der erfolgreichsten Audi-Piloten
Foto: Audi-Motorsport

Auch künftig wird Allan McNish in engem Kontakt mit Audi Sport stehen und sein Wissen einbringen. „Allans Entscheidung, auf dem Höhepunkt seiner Karriere abzutreten, schätzen und respektieren wir“, erklärt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Zugleich fällt uns dieser Abschied besonders schwer. Die Rennerfolge von Allan sind uns allen wohl bewusst. Nicht vergessen sollten wir, wie wertvoll er bei der Entwicklung unserer Rennwagen gewesen ist, als welch guter Teamplayer er stets aufgetreten ist und wie professionell, loyal und engagiert er sich immer für die Ziele von Audi weit über den Motorsport hinaus eingesetzt hat. Wir bedauern, dass Allan für uns keine Rennen mehr bestreiten wird, freuen uns aber, dass er Audi Sport und der Marke Audi auch künftig erhalten bleibt.“

In der Saison 2000 gewann Allan McNish im Audi R8 erstmals die American Le Mans Series. 2006 und 2007 feierte er im Audi R10 TDI erneute Titelerfolge in der nordamerikanischen Sportwagen-Serie. Vier Gesamtsiege bei den 12 Stunden von Sebring ergänzen seine Nordamerika-Bilanz. Zwei seiner drei Erfolge bei den 24 Stunden von Le Mans feierte er mit Audi in den Jahren 2008 und 2013. Der vorzeitige Titelgewinn in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC vor fünf Wochen in Shanghai (China) markierte den Höhepunkt der Karriere des Schotten, der zunächst eine klassische Laufbahn im Formelsport verfolgt hatte.
Allan McNish (links)  beim LeMans-Sieg für Audi 2013

Mit Ausnahme der Jahre 2001 bis 2003, als der Renn-Profi mit der Jockey-Figur in der Formel 1 als Test- und Einsatzfahrer am Start war, stand er seit dem Jahr 2000 in den Diensten der Vier Ringe. Fast ausschließlich fuhr er die Sportwagen des Unternehmens, 2005 war er zudem ein Jahr lang in der DTM im Einsatz. Als einziger Fahrer hat er vom Audi R8R über die Modelle R8, R10 TDI, R15 TDI, R18 TDI und R18 ultra bis zum R18 e-tron quattro alle Sportwagen, die jemals in Ingolstadt und Neckarsulm entstanden sind, im Rennen gefahren. Er verbuchte 29 Gesamtsiege, 18 Pole-Positions, 17 schnellste Rennrunden und vier Titelerfolge in elf Jahren und ist damit einer der erfolgreichsten Audi-Sportwagen-Piloten. „Wir werden Allan in unserem Fahrerkader natürlich extrem vermissen“, sagt Chris Reinke, Projektleiter LMP bei Audi Sport. „Es ist aber typisch für Allan, dass er auch für das Ende seiner Karriere einen perfekten Zeitpunkt gefunden hat.“
 
 



Dienstag, 17. Dezember 2013

Superbike IDM – 2014 kein Lauf auf dem Schleizer Dreieck

Wie die Ostthüringer Zeitung auf Ihrer Internetseite mitteilte wird der MSC Schleizer Dreieck im Jahr 2014 keinen Lauf zur Superbike IDM ausrichten. Auch eine angedachte Ausrichtung der Veranstaltung auf dem Salzburgring wurde durch die Mitgliederversammlung am Freitag voriger Woche abgelehnt.
2014 leider kein Start der Superbike IDM in Schleiz
Foto: Jens Hawrda
Gründe für die Absage sind die Kosten und die nach wie vor bestehenden Unwägbarkeiten aufgrund des Rechtsstreites mit Anwohnern. Die zu erwartenden Kosten für die Ausrichtung der Veranstaltung von ca.250.000 Euro stellen für den MSC Schleizer Dreieck ein unkalkulierbares Risiko dar. Bisher sei man immer mit einem blauen Auge davon gekommen, müsse jedoch beispielsweise auch mit einem möglichen verregneten Wochenende rechnen, so die Aussage der Clubleitung am Freitagabend.
 
Ob nach dieser Absage nun der AMC Schleizer Dreieck in die Bresche springt oder eine anderer Club, ist momentan unklar. Ein Vorstandsmitglied  vom AMC-Vorstand sagte am Sonnabend am Rande einer Veranstaltungen, dass der AMC in dieser Woche dazu beraten werde, was getan werden kann.
2014 startet Superbike-IDM wohl nicht auf dem Schleizer Dreieck
Foto: Jens Hawrda
Unter Insidern wird derzeit auch die Bike Promotion als Retter der IDM gehandelt - entweder als Ausrichter oder Mitorganisator an der Seite des AMC. Ob die Konditionen dafür besser sind als für den MSC ist allerdings unklar.
 
Warten wir ab, was passiert. Es wäre schade wenn die Traditionsveranstaltung auf dem Schleizer Dreieck in 2014 nicht mehr stattfindet.