Freitag, 6. Dezember 2013

BMW fährt umfangreiches DTM-Testprogramm in Jerez

BMW Motorsport hat den letzten DTM-Test des Jahres erfolgreich abgeschlossen. Auf dem „Circuito de Velocidad“ im südspanischen Jerez de la Frontera (ES) legten die BMW Piloten über 5.000 Kilometer zurück. 

Augusto Farfus beim Jerez Test
Foto: BMW-Motorsport
Zwischen Sonntag und Donnerstag waren Augusto Farfus (BR), Bruno Spengler (CA), Timo Glock (DE), Joey Hand (US), Martin Tomczyk (DE) und Maxime Martin (BE) im BMW M3 DTM unterwegs. Seine Premiere am Steuer eines DTM-Autos feierte BMW Pilot Jens Klingmann (DE), der in dieser Saison unter anderem für das BMW Team Schubert beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (DE) angetreten war. Auch Red-Bull-Junior António Félix da Costa (PT) saß erstmals im Cockpit des BMW M3 DTM. 

Auf dem Programm standen zahlreiche Funktions-, System- und Fahrwerkstests sowie Long-Runs auf Standard- und Optionsreifen. Zudem konnten die Ingenieure mehrere Set-up-Varianten prüfen, die im Rahmen der begrenzten Trainingszeit an den Rennwochenenden im Verlauf der Saison 2013 nicht gefahren werden konnten. 

Bruno Spengler beim Jerez Test
Foto: BMW-Motorsport
Timo Glock (BMW Werksfahrer):

„Es war schon ein tolles Gefühl, nach dem Saisonfinale in Hockenheim und meinem ersten DTM-Sieg wieder bei einem Test im Auto zu sitzen. Wir hatten traumhaftes Wetter in Jerez und haben viele Runden abgespult. Allein am Dienstag bin ich über 700 Kilometer gefahren. Wir konnten eine Menge ausprobieren und haben dabei wertvolle Erkenntnisse gewonnen.“ 

António Félix da Costa:

„Das war eine sehr gute Erfahrung. In der DTM ist das Niveau immens hoch, bei BMW Motorsport wird hochprofessionell gearbeitet. Das war auf Anhieb zu erkennen. Der BMW M3 DTM macht großen Spaß – und ist deutlich schneller, als ich es erwartet hätte. Für ein Auto mit Dach ist der Abtrieb sehr hoch. Das hat mich überrascht. Mit jedem Stint haben wir Fortschritte gemacht, und ich kam immer besser zurecht. Die Bedingungen waren perfekt, um zum ersten Mal ein neues Auto kennenzulernen. Das Team hat mich sehr gut aufgenommen, und die Ingenieure haben mich richtig gut unterstützt. Insgesamt war es ein wirklich produktiver Test.“

Foto: BMW-Motorsport
Jens Klingmann:

„Ich habe mich natürlich riesig gefreut, die Chance zu bekommen, ein DTM-Auto auf der Strecke zu bewegen. Die Umstellung vom BMW Z4 GT3 auf den BMW M3 DTM war am Anfang schon recht groß. Aber jede Runde bringt einen weiter, so dass man sich Schritt für Schritt besser wird. Die größte Umstellung waren die Karbonbremsen. So etwas war ich vorher noch nie gefahren. Entsprechend muss man sich zunächst an die Bremspunkte herantasten. Das hat immer besser geklappt, so dass ich am Ende des Tages sehr zufrieden war. Ab einem bestimmten Punkt kann man das Auto dann gleichmäßig und auf einem gewissen Niveau fahren. Ich bin ja häufig bei den DTM-Rennen für BMW mit dabei. Das hat mir den Einstieg beim Test sicher leichter gemacht, weil ich das ganze Team kannte. Und dann selbst am Steuer zu sitzen, war eine tolle Erfahrung.“

 

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Virgin als neuntes Team der FIA Formel-E-Meisterschaft bestätigt

Virgin , einer der weltweit bekanntesten und angesehensten Marken, hat heute eine Vereinbarung zur Teilnahme an der FIA Forme-E Meisterschaft 2014/2015 unterzeichnet.
Der zukünftige Virgin Formel-E-Rennwagen
Bild: Formula-E-Media
Das Virgin Racing Formula E –Team mit Sitz in Großbritannien, wird von Teamchef Alex Tai geleitet und hat die Unterstützung des Virgin-Gründers Sir Richard Branson.

"Der Start der FIA-Formel-E-Meisterschaft ist eine gute Nachricht nicht nur für Rennsport-Fans, sondern auch für diejenigen, die an die Zukunft von Elektroautos glauben", sagte Sir Richard Branson. "Die Notwendigkeit, schnelle, zuverlässig und langlebig Rennwagen zu bauen wird dazu beitragen, die Technologie zu beschleunigen und einen großen Publikum  Elektroautos zu präsentieren. Die vielen Rennen rund um berühmte Stadtzentren, werden viele Zuschauer anziehen.“

Alex Tai (links) und Alejandro Agag nach der Vertragsunterzeichnung
Foto: Formula-E-Media
Teamchef Alex Tai sagte: "Ich bin absolut überzeugt von dem Konzept der Formel E und glaube, dass es eine gut zur Marke Virgin passt.  Die Rennen mitten im Herzen unserer großen Städte werden eine wundervolle Atmosphäre schaffen.“
1970 von Sir Richard Branson gegründet, ist Virgin eine international führende Investment-Gruppe , die im Bereich Mobilfunk, Reisen, Finanzdienstleistungen , Freizeit , Musik , Urlaub und Gesundheit und Wellness investiert.
Alejando Agag (links) und Virgin-Teamchef Alex Tai
Foto: Formula-E-Media
Alejandro Agag , CEO Formula E Holdings, sagte: "Es ist mir eine große Freude, Sir Richard Branson und das Virgin Racing Team in der Formel E  begrüßen zu können. Mit einer globalen Marke wie Virgin, die bekannt für ihre technologische Innovationen und sportliche Leidenschaft ist, findet die Formel-E-Meisterschaft eine tolles neues Team. Die heutige Ankündigung bedeutet, jetzt müssen wir nur noch ein Team finden, bevor das Starterfeld für die Saison 2014/2015 vollständig ist."

Dienstag, 3. Dezember 2013

Race of Champions abgesagt

Die Organisatoren des Race Of Champions 2013 haben angekündigt, dass auf Grund der aktuellen politischen Situation in Bangkok die Veranstaltung nicht wie geplant von 14. bis 15. Dezember stattfinden kann.
 
In den letzten Tagen kam es zu erneuten heftigen Ausschreitungen, bei denen nach Angeben der Behörden mindestens vier Menschen starben und Dutzende verletzt wurden.
Auf der Webseite des Race of Champions teilen die Veranstalter mit:
 
„Unsere Gedanken gelten während dieser schwierigen Zeit dem thailändischen Volk und wir hoffen, dass eine friedliche Lösung gefunden wird. Das Race of Champions wird seit mehr als 25 Jahren an verschiedenen Orten der Welt ausgetragen und wir suchen momentan nach nach Optionen, den Erfolg der Veranstaltung in Bangkok letztes Jahr zu einem anderen Zeitpunkt zu wiederholen.“

Susie Wolff beim Race of Champions

Zum ersten Mal in der Geschichte des Race Of Champions wird mit Susie Wolff eine weibliche Fahrerin am ROC vom 14.-15. Dezember 2013.
Susie Wolff und David Coulthard vor Ihrem letzten DTM-Rennen am Hockenheimring
Foto: Jens Hawrda
Susie Wolff hat sieben Jahre in Deutschland die Rennen zur DTM-Tourenwagen-Serie bestritten und ist seit April 2012 Test und Entwicklungfahrer für das Williams F1-Team. Nun wird sie an der Einzelmeisterschaft im Race Of Champions und am den ROC Nations Cup für das  Team Großbrittanien mit David Coulthard teilnehmen.

"Jeder Fahrer würde gerne eingeladen werden, um das Race Of Champions zu fahren", sagte Wolff. "Es ist eine Veranstaltung, die ich immer beobachtet habe. Es ist spannend die Autos im Kopf-an-Kopf Rennen zu sehen. Auch der Wechsel zwischen Autos ist eine echte Herausforderung. Dann gibt es den ROC Nations Cup , wo ich mit David starte, den ich sehr gut aus unserer gemeinsamen Zeit in der DTM kenne und fahrerisch hoch einschätze. Ich bin sehr stolz mit ihm im Team zu fahren, aber es wird nicht einfach sein und eine große Herausfordeerung darstellen gegen erstklassige Rennfahrer zu starten.“

Montag, 2. Dezember 2013

Spannendes Programm bei Media Track Days.

Von Dienstag bis Donnerstag voriger Woche gab BMW Motorsport knapp 60 Medienvertretern aus aller Welt die Chance, in Monteblanco (ES) die gesamte Bandbreite seines Portfolios aus nächster Nähe kennenzulernen und unterschiedliche BMW Rennwagen selbst auf der Strecke zu bewegen. Unter anderem waren die Teilnehmer im BMW M Performance Zubehör M3 DTM, im BMW Z4 GT3 und im Formel BMW FB02 Rennwagen unterwegs. Der BMW M3 GT2 sowie der BMW M3 GT4 standen als Renn-Taxi-Fahrzeuge zur Verfügung. Als prominente Instruktoren waren sieben BMW Piloten in Spanien dabei: Bruno Spengler (CA), Martin Tomczyk (DE), Timo Glock (DE), Maxime Martin (BE), Dirk Müller (DE), Jörg Müller (DE) und Dirk Adorf (DE). „Mit den Media Track Days wollten wir den Journalisten die Möglichkeit geben, unsere Rennfahrzeuge einmal selbst auszuprobieren und die Faszination des Motorsports am eigenen Leib zu erfahren“, sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Das Feedback auf die Veranstaltung fiel mehr als positiv aus. Und auch unseren Piloten hat es sichtlich Spaß gemacht, einmal auf der anderen Seite zu stehen, den Teilnehmern Ratschläge zu geben und ihnen einmalige Einblicke in ihre Arbeit zu gewähren.“

BMW-Rennfahrzeuge an der Strecke von Monteblanco
Foto: BMW-Motorsport
Formel BMW Rennen der besonderen Art.

Im Rahmen der BMW Motorsport Media Track Days in Monteblanco konnten die internationalen Medienvertreter unter anderem am Steuer des Formel BMW FB02, dem Einsatzfahrzeug des Formel BMW Talent Cup, Erfahrungen auf der Rennstrecke sammeln. Nach Abschluss des offiziellen Tagesprogramms hatten die sechs anwesenden BMW Piloten am Donnerstag die Idee, ein spontanes Rennen auf der 1,896 Kilometer langen Variante des „Circuito Monteblanco“ zu fahren. In einem kurzen Qualifying fuhren Bruno Spengler, Martin Tomczyk, Timo Glock, Maxime Martin, Dirk Müller und Jörg Müller die Startpositionen aus, anschließend stand ein packendes Rennen auf dem Programm. Martin sah schließlich knapp vor Glock die Ziellinie. „Das hat wirklich riesigen Spaß gemacht“, sagte Martin nach der unterhaltsamen Aktion. „Timo saß mir im Nacken, aber am Ende konnte ich vorne bleiben. Es ist klasse, wie gut sich der FB02 fahren lässt.“ Auch Glock, der in der Formel BMW seine ersten Schritte im Motorsport absolviert hatte, genoss das Comeback im 140 PS starken Monoposto. „Das war eine spontane Idee – und ein großer Spaß. Es ist lange her, dass ich einem Formel BMW Rennwagen unterwegs gewesen bin. Ein toller Abschluss für eine großartige Veranstaltung.“
die BMW-Piloten nach dem spontanen Rennen
Foto: BMW-Motorsport
DTM-Testfahrten in Jerez.

Für einige Teammitglieder ging es von Monteblanco direkt weiter ins knapp 150 Kilometer entfernte Jerez de la Frontera (ES). Dort absolviert BMW Motorsport von Sonntag bis Donnerstag ein umfangreiches Testprogramm und lässt junge Talente DTM-Luft schnuppern. An der Seite der aktuellen BMW Werksfahrer fahren zwei Piloten erstmals den BMW M3 DTM: Jens Klingmann (DE), der schon seit längerem für BMW Motorsport im Einsatz ist, und Antonio Felix da Costa (PT).