Montag, 2. Dezember 2013

Spannendes Programm bei Media Track Days.

Von Dienstag bis Donnerstag voriger Woche gab BMW Motorsport knapp 60 Medienvertretern aus aller Welt die Chance, in Monteblanco (ES) die gesamte Bandbreite seines Portfolios aus nächster Nähe kennenzulernen und unterschiedliche BMW Rennwagen selbst auf der Strecke zu bewegen. Unter anderem waren die Teilnehmer im BMW M Performance Zubehör M3 DTM, im BMW Z4 GT3 und im Formel BMW FB02 Rennwagen unterwegs. Der BMW M3 GT2 sowie der BMW M3 GT4 standen als Renn-Taxi-Fahrzeuge zur Verfügung. Als prominente Instruktoren waren sieben BMW Piloten in Spanien dabei: Bruno Spengler (CA), Martin Tomczyk (DE), Timo Glock (DE), Maxime Martin (BE), Dirk Müller (DE), Jörg Müller (DE) und Dirk Adorf (DE). „Mit den Media Track Days wollten wir den Journalisten die Möglichkeit geben, unsere Rennfahrzeuge einmal selbst auszuprobieren und die Faszination des Motorsports am eigenen Leib zu erfahren“, sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Das Feedback auf die Veranstaltung fiel mehr als positiv aus. Und auch unseren Piloten hat es sichtlich Spaß gemacht, einmal auf der anderen Seite zu stehen, den Teilnehmern Ratschläge zu geben und ihnen einmalige Einblicke in ihre Arbeit zu gewähren.“

BMW-Rennfahrzeuge an der Strecke von Monteblanco
Foto: BMW-Motorsport
Formel BMW Rennen der besonderen Art.

Im Rahmen der BMW Motorsport Media Track Days in Monteblanco konnten die internationalen Medienvertreter unter anderem am Steuer des Formel BMW FB02, dem Einsatzfahrzeug des Formel BMW Talent Cup, Erfahrungen auf der Rennstrecke sammeln. Nach Abschluss des offiziellen Tagesprogramms hatten die sechs anwesenden BMW Piloten am Donnerstag die Idee, ein spontanes Rennen auf der 1,896 Kilometer langen Variante des „Circuito Monteblanco“ zu fahren. In einem kurzen Qualifying fuhren Bruno Spengler, Martin Tomczyk, Timo Glock, Maxime Martin, Dirk Müller und Jörg Müller die Startpositionen aus, anschließend stand ein packendes Rennen auf dem Programm. Martin sah schließlich knapp vor Glock die Ziellinie. „Das hat wirklich riesigen Spaß gemacht“, sagte Martin nach der unterhaltsamen Aktion. „Timo saß mir im Nacken, aber am Ende konnte ich vorne bleiben. Es ist klasse, wie gut sich der FB02 fahren lässt.“ Auch Glock, der in der Formel BMW seine ersten Schritte im Motorsport absolviert hatte, genoss das Comeback im 140 PS starken Monoposto. „Das war eine spontane Idee – und ein großer Spaß. Es ist lange her, dass ich einem Formel BMW Rennwagen unterwegs gewesen bin. Ein toller Abschluss für eine großartige Veranstaltung.“
die BMW-Piloten nach dem spontanen Rennen
Foto: BMW-Motorsport
DTM-Testfahrten in Jerez.

Für einige Teammitglieder ging es von Monteblanco direkt weiter ins knapp 150 Kilometer entfernte Jerez de la Frontera (ES). Dort absolviert BMW Motorsport von Sonntag bis Donnerstag ein umfangreiches Testprogramm und lässt junge Talente DTM-Luft schnuppern. An der Seite der aktuellen BMW Werksfahrer fahren zwei Piloten erstmals den BMW M3 DTM: Jens Klingmann (DE), der schon seit längerem für BMW Motorsport im Einsatz ist, und Antonio Felix da Costa (PT).

Sonntag, 1. Dezember 2013

DTM wirbt für ihr Rennen in Budapest


Die Vorfreude auf das Gastspiel der DTM in Budapest im kommenden Jahr steigt schon jetzt:
die DTM wirbt für ihr Rennen im nächsten Jahr
Foto: Audi-Motorsport
Zusammen mit Fahrerkollegen von BMW (Timo Glock) und Mercedes-Benz (Pascal Werlein) sowie Vorständen der ITR reiste Audi-Pilot Miguel Molina nach Ungarn, um der offiziellen Vertragsunterzeichnung mit dem Chef des Hungarorings beizuwohnen. „Eine spannende neue Rennstrecke, an der uns bestimmt viele Audi-Mitarbeiter unterstützen werden“, freut sich der Spanier, der 2013 gemeinsam mit Champion Mike Rockenfeller den Teamtitel geholt hatte. Das Audi-Werk in Győr liegt nur eine gute Autostunde entfernt von Budapest.

Samstag, 30. November 2013

Erster Auftritt eines Mercedes-Benz DTM-Fahrzeugs in Guangzhou


Mercedes-Benz kehrt in der DTM-Saison 2014 nach dreijähriger DTM-Rennpause nach China zurück. Vom 26. bis 28. September 2014 tritt die international populärste Tourenwagenserie beim vorletzten Saisonlauf des Jahres zum dritten Mal in ihrer Geschichte auf chinesischem Boden an.

DTM-Rekordchampion Bernd Schneider hat bereits einen ersten Blick auf die geplante Rennstrecke in Guangzhou geworfen, die in der südchinesischen Provinz Guangdong, früher bekannt als Kanton, liegt. Zusammen mit dem Formel 1-Doppelweltmeister Mika Häkkinen präsentierte Schneider das aktuelle EURONICS Mercedes AMG C-Coupé am gestrigen Abend auf einer AMG-Veranstaltung dem chinesischen Publikum. Die Strecke wird voraussichtlich 4,1 Kilometer lang sein und weist vorbehaltlich der finalen Abnahme durch die nationalen und internationalen Motorsportverbände vier Rechts- und zwei Linkskurven auf.
Mika Häkkinen und Bernd Schneider stellen die DTM in Guangzhou vor
Foto: Mercedes-Motorsport
Die DTM startete bereits zwei Mal in China – beide Rennen fanden auf Straßenkursen in Schanghai statt und wurden von Mercedes-Benz Pilot Gary Paffett gewonnen. In der Saison 2004 siegte Paffett bei einem Einladungsrennen knapp vor seinem Mercedes-Benz Fahrerkollegen Bernd Schneider. Im Jahr 2010 war Schanghai Austragungsort des DTM -Saisonfinales. Mercedes-Benz erzielte erneut einen Doppelsieg mit Paffett und seinem Markenkollegen Paul Di Resta. Der Schotte sicherte sich mit seinem zweiten Platz den Meistertitel in der DTM-Saison 2010.

Bernd Schneider:

„ Ich finde es toll, dass die DTM im kommenden Jahr nach China zurückkehren und auf einem neuen Kurs im Süden des Landes fahren wird. Die Strecke sieht beeindruckend aus und bietet eine Kombination aus schnellen und langsamen Kurven – sie dürfte eine Herausforderung für die Fahrer werden, wenn sie 2014 das erste Rennen dort bestreiten. Aus meiner Erfahrung sind Rennen in China stets etwas Besonderes. Die Fans wissen es zu schätzen, dass Mercedes hier an den Start geht. Ich glaube, Guangzhou ist der richtige Ort für die China-Rückkehr der DTM.“

 
Bernd Schneider mit dem aktuellen Mercedes AMG DTM Fahrzeug in Guangzhou
Foto: Mercedes-Motorsport


Mika Häkkinen:
„Die DTM gehört zu den absoluten Top-Rennserien der Welt und beschreitet mit der geplanten Internationalisierung und dem Auftritt in China im kommenden Jahr genau den richtigen Weg, um noch populärer zu werden. Dort fahren junge, hungrige Talente mit Formel 1-Potential und echte Charaktere, die auf dem besten Weg sind, sich auch international einen Namen zu machen. Ein gutes Beispiel dafür ist mein ehemaliger Teamkollege Gary Paffett, der als junger Fahrer schon 2004 das erste Einladungsrennen in Schanghai gewinnen konnte. Heute zählt er zu den bekanntesten Tourenwagenpiloten der Welt. Ich habe in diesem Jahr gemeinsam mit meinem Hongkonger Teamkollegen Matthew Solomon selbst ein GT Asia-Rennen in einem SLS AMG GT3 in China gewonnen und konnte dabei den Enthusiasmus und die Leidenschaft des chinesischen Publikums aus nächster Nähe erleben. Ich bin mir sicher: Die chinesischen Fans werden den Auftritt der DTM in Guangzhou 2014 lieben.“

Wolfgang Schattling, Leiter DTM-Management:
„Wir freuen uns, im nächsten Jahr wieder mit der DTM in China aufzutreten. Die Volksrepublik China ist der größte Automobilmarkt der Welt und für Mercedes-Benz als bedeutendster Absatzmarkt für die S-Klasse enorm wichtig. Aus diesem Grund haben wir den Plan, in China wieder ein DTM-Rennen auszutragen, von Anfang an unterstützt. Wir möchten mit unserem DTM-Engagement in Guangzhou dazu beitragen, dass sich das Rennen in einer der größten südchinesischen Metropolen zu einem festen Bestandteil des DTM-Kalenders und einem jährlichen Highlight für die chinesischen Motorsportfans entwickelt. Mercedes-Benz hat mit Gary Paffett die beiden einzigen DTM-Rennen, die 2004 und 2010 in China bislang stattgefunden haben, gewonnen und unser Ziel ist es natürlich, im September 2014 den Hattrick zu erzielen.“




Freitag, 29. November 2013

Indisches Team unterschreibt Vertrag zur neuen FIA Formel-E-Meisterschaft

der neue Formel-E-Rennwagen von Mahindra-Racing
Bild: Formel-E-Media
Mahindra Racing, die Motorsport-Abteilung von der in Mumbai ansässigen multinationalen Mahindra-Gruppe, hat heute als achtes Team einen Vertrag mit den Formel- E -Serie Veranstaltern unterschrieben und wird ab 2014 an der neu geschaffenen FIA-Formel-E-Meisterschaft teilnehmen.
Mahindra-Racing (Bild: Formel-E-Media)
 
Wir glauben fest, dass die Formel E eine hervorragende Werbemöglichkeit für unsere Elektrofahrzeug-Technologie bietet", sagte Anand Mahindra, Vorsitzender und Geschäftsführer der Mahindra Group.  "Rennen mit Elektrofahrzeugen werden das Bewusstsein über die Vorteile dieser Technologie weltweit erhöhen."
Mahindra ist kein Fremder im internationalen Motorsport, Mahindra Racing ist bereits in der Zweirad-Welt der MotoGP-Weltmeisterschaft etabliert.

Mahindra-Racing (Bild: Formel-E-Media)
"Wir freuen uns sehr über unser neues Abenteuer mit der Formel E ", sagte SP Shukla, Chairman, Mahindra Racing und Präsident - Konzernstrategie". „Mahindra Racing ist relativ jung, aber wir haben gesehen, wie viele Vorteile Rennsport unserem Unternehmen bietet, nicht nur aus der Perspektive der Marke, sondern auch in Bezug auf technologische Fortschritte und Motivation. Dies ist eine hervorragende Ergänzung zu unserem Renn-Portfolio und wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zukunft in der Formel E".

Alejandro Agag, CEO der Formula E Holding, fügte hinzu: "Wir sind sehr stolz darauf, das ein so  großes globales Unternehmen wie haben Mahindra in  der FIA-Formel- E –Meisterschaft antritt.

Donnerstag, 28. November 2013

Audi testet Talente für die DTM


Audi hat bei einer Nachwuchssichtung acht jungen Talenten die Möglichkeit gegeben, Erfahrung im Cockpit eines Audi A4 DTM zu sammeln. Unter Anleitung der beiden Werksfahrer Timo Scheider und Adrien Tambay absolvierten sie in Spanien drei Tage lang ein umfangreiches Testprogramm auf und neben der Strecke.

Es ist schon eine kleine Tradition: Nach Abschluss der DTM-Saison gibt Audi einigen Nachwuchstalenten die Möglichkeit, selbst Erfahrungen am Steuer des DTM-Rennautos zu sammeln. Auch in diesem Jahr ging es dabei für die Piloten zwischen 17 und 22 Jahren nicht allein um die schnellste gefahrene Rundenzeit, sondern auch um technisches Verständnis, den Umgang mit Ingenieuren und Mechanikern, das Feedback auf Veränderungen am Audi A4 DTM und die Bewältigung einer Rennsimulation.
Audi-Nachwuchstest für die DTM
Foto: Audi-Motorsport
„Wir sehen diese Nachwuchssichtung als Investition in die Zukunft“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi. „Wir sind mit unserem aktuellen Fahrerkader absolut zufrieden, möchten aber trotzdem immer wieder jungen Talenten die Chance geben, hinter die Kulissen der DTM zu schauen. Einige unserer aktuellen Piloten haben auch einmal so begonnen und sind heute Teil der DTM oder anderer Serien.“ DTM-Youngster Adrien Tambay und der zweimalige Champion Timo Scheider betreuten den Nachwuchs als „Fahrlehrer“ und unterstützten mit Tipps und Tricks.

An den drei Tagen testeten in Spanien: Jordan King (GB) und Harry Tincknell (GB), die den Test als beste Volkswagen-Piloten in der FIA Formel-3-Europameisterschaft zugesprochen bekamen, sowie Robin Frijns (NL, 2012 Meister der Renault World Series), Marvin Kirchhöfer (D, 2013 Meister ATS Formel-3-Cup), Alessandro Latif (GB, Speed Euroseries), Thomas Schöffler (D, 2013 Meister International GT Sprint Series), Ferdinand Stuck (D, VLN) und Stefan Wackerbauer (D, Formel Renault Eurocup).