Samstag, 28. September 2013

Ford-Sieg beim ADAC GT Masters-Titelthriller in Hockenheim

Das Finale des ADAC GT Masters in Hockenheim entwickelt sich zu einem Rennsport-Thriller. Vor dem letzten Saisonrennen reduzierten Maximilian Buhk und Maximilian Götz (Polarweiss Racing) mit einem zweiten Platz ihren Rückstand auf die Tabellenführer Diego Alessi / Daniel Keilwitz (Callaway Competition) in einer Corvette auf nun sechs Punkte. Der Sieg ging an Frank Kechele und Dominik Schwager (Lambda Performance) im Ford GT. Das Ford-Duo hat in Hockenheim keine Chance mehr auf den Titel. Robert Renauer, der im Porsche 911 am Sonntag ebenfalls noch Titelchancen besitzt, wurde gemeinsam mit Martin Ragginger (Tonino powered by Herberth Motorsport) Dritter. „Der Sieg sah vermeintlich einfach aus, doch es war nicht leicht die Konzentration aufrecht zu erhalten, wenn man mit gutem Vorsprung an der Spitze liegt", so Kechele.
 
Dominik Schwager (links) u. Frank Kechele siegen souverän im ersten Lauf
Foto: ADAC-Motorsport
 
Kechele/Schwager fahren souverän zum Sieg

Der Start zum vorletzten ADAC GT Masters-Rennen der Saison begann mit einer Schrecksekunde. Nach voneinander unabhängigen Unfällen von Gerd Beisel (RWT Racing) in einer Corvette auf der Start-Ziel-Geraden und Rahel Frey (Prosperia C. Abt) in einem Audi R8 in der Parabolica-Kurve, wurde das Rennen nach der ersten Runde mit der roten Flagge unterbrochen. Frey blieb unverletzt, Beisel wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert. Nach 32-minütiger Unterbrechung wurde das Rennen hinter dem Safety-Car über eine Distanz von 40 Minuten wieder gestartet. Kechele setzte sich im Ford vom ersten Startplatz aus vor Titelverteidiger Götz im Mercedes-Benz souverän an die Spitze. Der Ford-Pilot baute den Vorsprung sukzessive aus und übergab den flachen US-Sportwagen mit sicheren fünf Sekunden Vorsprung an Schwager. Der Münchener, der bereits im vergangenen Jahr den vorletzten Saisonlauf in Hockenheim gewonnen hat, stellte mit sicheren 7,3 Sekunden Vorsprung den zweiten Saisonsieg für den Ford GT beim Heimrennen von Lambda Performance aus Wiesbaden sicher.

„Ich habe in den ersten Runden stark gepusht, um einen Vorsprung und damit ein so stressfreies Rennen wie nur möglich zu haben", erklärte Kechele. Von dem Vorsprung profitierte dann Schwager in der zweiten Rennhälfte: „Frank hat mir das Auto mit einem guten Vorsprung übergeben, daher war es sicherlich nicht eines meiner schwierigsten Rennen. Es war aber dennoch nicht einfach den Vorsprung zu verwalten, am Ende kann immer noch etwas passieren. Das Wichtigste ist heute allerdings nicht unser Sieg, sondern dass die beiden Unfälle in der ersten Runde glimpflich ausgegangen sind."
im Ford GT zum Sieg Schwager/Kechele
Foto: ADAC-Motorsport
 
Die Tabellenspitze schiebt sich nach dem Rennen am Samstag noch enger zusammen. Alle sieben Fahrer auf Corvette, Mercedes-Benz, Porsche und BMW, die am Sonntag noch intakte Chancen auf den ADAC GT Masters-Titel besitzen, landeten in den Top-Fünf. Götz und Buhk freuten sich über Platz zwei, denn mit dem Podiumsplatz machte das Mercedes-Benz-Duo acht Punkte auf die Tabellenführer Alessi/Keilwitz gut. Das Corvette-Duo kam auf Rang fünf ins Ziel. 
Morgen geht es im Finale um die Meisterschaft. Es wird sehr schwer, aber ich mache mir schon Hoffnungen", so Titelverteidiger Götz.

Seine Chancen auf den Titel wahrte auch Renauer als Dritter, der im Porsche 911 nun neun Punkte Rückstand hat. Claudia Hürtgen und Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert) wurde im BMW Z4 Vierte. Das BMW-Duo liegt 23 Punkte zurück, für den Sieg am Sonntag werden 25 Zähler vergeben. Jeroen den Boer und Simon Knap (DB Motorsport) büßten mit einem sechsten Rang vor dem Porsche 911 von Lokalmatador David Jahn und Jürg Aeberhard (Farnbacher Racing) ihre Titelchancen ein. Aus dem Rennen um den Titel schieden auch Christopher Mies (Prosperia C. Abt Racing) aus, die ihren Audi R8 nach Elektronikdefekt vorzeitig in der Box abstellen mussten.


Hochspannung in der Teamwertung
 
Noch spannender als der Kampf um die Fahrertitel ist vor dem Finale die Teamwertung. In der Meisterschaft der besten Teams liegen Callaway Competition (Corvette) und das PIXUM Team Schubert (BMW) punktgleich an der Tabellenspitze. Einen Zähler Rückstand hat Prosperia C. Abt Racing (Audi), Polarweiss Racing (Mercedes-Benz) hat vier Punkte Rückstand.

Christina Nielsen gewinnt Gentlemen-Wertung im Porsche
 
Christina Nielsen (Farnbacher Racing) sicherte sich bereits vorzeitig den Titel in der Gentlemen-Wertung. Die Dänin gewann im Porsche 911 die Klassenwertung im Lauf am Samstag mit Unterstützung von Kuba Giermaziak und holte sich mit dem vierten Saisonsieg den Titel. Da Titelkontrahent René Bourdeaux (Tonino powered by Herberth Motorsport) im Porsche 911 nach einem Getriebedefekt in der vierten Runde ausrollte und nicht punktete, liegt Nielsen vor dem Finale in der Gentlemen-Wertung uneinholbar an der Spitze. Die Corvette-Piloten Toni Seiler und Remo Lips (beise Callaway Competition) beendeten das Rennen auf den Rängen zwei und drei.
 
Christina Nielsen / Kuba Giermaziak siegen in der Gentleman-Wertung
Foto: ADAC-Motorsport
 
Titelentscheidung beim Finale, beste Ausgangsposition für Buhk/Götz
 
Buhk/Götz (Mercedes-Benz) starten am Sonntag mit den besten Karten in das entscheidende ADAC GT Masters-Rennen der Saison. Das Mercedes-Duo geht neben Polesetter Jeroen Bleekemolen (Callaway Competition) auf einer Corvette von Startplatz zwei ins Rennen. Die zweite Reihe teilen sich Schwager (Ford) und Tabellenführer Keilwitz (Corvette). Baumann (BMW) startet als Siebter, Martin Ragginger, der Teamkollege von Renauer (Porsche), geht als Elfter in das letzte Rennen der Saison.

Ergebnis Hockenheimring Rennen 1 (Top-Five):

1.Frank Kechele/Dominik Schwager (Lambda Performance-Ford GT),
2.Maximilian Götz/Maximilian Buhk (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3),
3.R. Renauer/M. Ragginger (Tonino powered by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R),
4.Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3),
5.Diego Alessi/Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3).

Freitag, 27. September 2013

GT Masters-Finale Hockenheim - Phoenix-Audi und SaReNi-Camaro mit Gaststart


Das ADAC GT Masters-Finale in Hockenheim (27. bis 29. September) wird nicht nur durch den spannenden Titelkampf zu einem Saisonhighlight. Zum Finale verabschiedet sich die „Liga der Supersportwagen“ nochmals mit einem der bisher besten Startfelder der Saison in die Winterpause. Phoenix Racing startet mit einem Audi, das Camaro-Team SaReNi United bringt den britischen Sportwagen-Star Oliver Gavin in das ADAC GT Masters.
Saisonfinale in Hockenheim sorgt mit dem besten Starterfeld der Saison für Spannung
Foto: Jens Hawrda
Comeback für Phoenix Racing mit einem Audi R8
Das Finale nutzt Phoenix Racing zu einem Gasteinsatz mit einem Audi R8. Die Mannschaft vom Nürburgring, die in der Vergangenheit bereits fünf ADAC GT Masters-Läufe gewinnen konnte, geht mit einem belgischen Fahrerduo an den Start. Nico Verdonck, Laufsieger in Spa-Francorchamps im Mai, kehrt im Audi zurück in die „Liga der Supersportwagen“ und teilt sich den R8 mit Enzo Ide. Die Finalrennen in Hockenheim sind ein gutes Pflaster für das Team von Ernst Moser. Vor zwei Jahren gewann das Audi-Team den letzten Saisonlauf, während zeitgleich Martin Tomczyk für Phoenix den DTM-Titel holte. An diesem Wochenende hat Phoenix die Chance das Kunststück zu wiederholen, denn Mike Rockenfeller hat beim DTM-Lauf in Zandvoort im Audi RS5 DTM der von Phoenix Racing  Titelchancen.

Sportwagen-Ass Oliver Gavin im Chevrolet Camaro

In Hockenheim hat auch der US-Dampfhammer Chevrolet Camaro von SaReNi United einen weiteren Auftritt. Albert von Thurn und Taxis startet in dem 650 PS starken US-Muscle-Car mit Sportwagen-Star Oliver Gavin (GB). Für den amtierenden GT-Champion der American Le Mans Series (ALMS) und Chevrolet-Werksfahrer ist es der zweite Start im ADAC GT Masters nach einem Einsatz im vergangenen Jahr auf dem Red Bull Ring.
SaReNi-Teammanager Tomas Enge ist vor dem dritten Einsatz des Camaro in dieser Saison zuversichtlich. „Die Entwicklung eines Rennfahrzeuges hat seine Tücken und nimmt Zeit in Anspruch. Diese Zeit müssen wir uns einfach nehmen und umfangreich testen. Mit neuen Reifen von YOKOHAMA, die uns jetzt zur Verfügung gestellt wurden, sind wir wieder ein Stück nach vorne gekommen. Es ist wichtig, dass wir den Anschluss an das Mittelfeld finden und von den hinteren Rängen verschwinden. Der Camaro GT3 hat auf jeden Fall das Zeug dazu.“
 
wieder mit Gaststart Chevrolet Camaro mit Sportwagen-Star Oliver Gavin
Foto: ADAC-Motorsport
Thomas Jäger und Luca Ludwig bei Polarweiss Racing
Im Mercedes-Benz SLS AMG von Polarweiss Racing unterstützen zwei neue Gesichter die Tabellenzweiten Maximilian Buhk und Maximilian Götz im Titelkampf. Da die Stammfahrer Sergey Afanasiev und Andreas Simonsen das Finalwochenende nach einer Terminüberschneidung auslassen müssen, treten die beiden ehemaligen ADAC GT Masters-Laufsieger Luca Ludwig und Thomas Jäger im Flügeltürer an. Ludwig startet im ADAC GT Masters erstmals auf Mercedes-Benz, Jäger holte mit dem SLS AMG vor zwei Jahren bereits einen Laufsieg.

Michael Christensen mit Nicolas Armindo im Porsche

Nach einem Rennen Pause ist „Biene Maja“, der schwarz-gelbe Porsche 911 des Team Geyer & Weinig EDV Unternehmensberatung / Schütz Motorsport pünktlich zum Heimrennen des Teams in Hockenheim wieder zurück. Das Team von Christian Schütz geht allerdings mit einer neuen Fahrerpaarung ins Finale. Da Stammpilot Christian Engelhart eine Terminüberschneidung hat, springt Porsche-Förderpilot Michael Christensen (DK) ein und startet gemeinsam mit Nicolas Armindo (F). Für Christensen ist es nach dem Lauf auf dem Nürburgring der zweite Start in der „Liga der Supersportwagen“ in diesem Jahr.

GT Masters-Finale Titel-Showdown in Hockenheim


Das ADAC GT Masters rüstet sich zum Showdown im Titelkampf auf dem Hockenheimring am kommenden Wochenende. Bei den beiden finalen Rennen steht der „Liga der Supersportwagen“ der spannendste Titelkampf in der Geschichte der Serie bevor. Elf Fahrer, angeführt von den Tabellenführern Diego Alessi und Daniel Keilwitz (Callaway Competition) auf Corvette, starten mit Titelchancen in die beiden Finalläufe. Neben dem Corvette-Duo an der Tabellenspitze kämpfen auch Fahrer auf Porsche, Mercedes-Benz, BMW und Audi um den Titel. Im badischen Motodrom steht in den Rennen am Samstag und Sonntag nicht nur die Entscheidung in der Fahrerwertung an, auch in der Team- und Gentlemen-Wertung ist es noch spannend.

ADAC GT-Masters geht in Hockenheim in ihr Saisonfinale
Foto: Jens Hawrda
Zweiter Anlauf auf den Titel für Tabellenführer Alessi/Keilwitz
Alessi und Keilwitz sind vor dem Finale in der gleichen Ausgangsposition wie vor zwölf Monaten. Bereits im vergangenen Jahr führten die Corvette-Piloten die Tabelle vor dem Finale an, mussten sich aber mit dem Vize-Titel zufriedengeben. „Ich hoffe natürlich sehr, dass es beim Finale für uns besser läuft als im vergangenen Jahr“, sagt Keilwitz. „Unsere Ausgangslage ist gut, dazu ist Hockenheim die Heimstrecke von unserem Team Callaway Competition. Dort kennen wir uns sehr gut aus. Die Konkurrenz ist aber sehr hart. Es wäre ein Traum, wenn wir bereits am Samstag eine Entscheidung über den Titel hätten, aber realistisch gesehen wird es alles auf das Rennen am Sonntag hinauslaufen.“

Mercedes-Benz und Porsche teilen sich Tabellenrang zwei

Die engsten Verfolger des Corvette-Duos sind auf Tabellenrang zwei mit je 14 Punkten Rückstand Robert Renauer (Tonino powered by Herberth Motorsport), der sich einen Porsche mit Martin Ragginger teilt, und Titelverteidiger Maximilian Götz (Polarweiss Racing) zusammen mit Maximilian Buhk im Mercedes-Benz. Buhk hat vor dem Finale des ADAC GT Masters bereits einen Titel in der Tasche. Auf dem Nürburgring gewann der jüngste Pilot des ADAC GT Masters am Wochenende die Blancpain-Langstreckenserie. In Hockenheim hat er die Chance auf einen zweiten Titel in sieben Tagen. Götz hingegen hat die Chance, als erster Fahrer in der Geschichte des ADAC GT Masters seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. „Ich weiß, wie es sich anfühlt, die Meisterschaft zu gewinnen und würde dieses Gefühl gerne in diesem Jahr nochmals erleben“, so Götz. „Unser Mercedes-Benz ist in Hockenheim sehr schnell, das haben wir im vergangenen Jahr bewiesen. Aber an der Tabellenspitze ist die Situation sehr spannend und im Finale kann noch wirklich alles passieren.“
Buhk/Götz (Polarweiss Racing) haben noch Titelchancen
Foto: ADAC-Motorsport
Audi und BMW-Teams haben schwierige Aufgabe in Hockenheim
Keine einfache, aber auch keine aussichtslose Aufgabe liegt vor den zweifachen Saisonsiegern Claudia Hürtgen (PIXUM Team Schubert) und Dominik Baumann im BMW Z4. Das schnelle Mixed-Duo liegt 25 Punkte zurück, bei 50 Punkten, die in Hockenheim noch an die Sieger vergeben werden. Baumann ist kämpferisch: „Wir versuchen beim Finale, alles für uns herauszuholen, und hoffen auf zwei schöne Rennen und eine gute Chance, noch um den Titel zu fahren. In Hockenheim ist es immer sehr knapp. Nirgends wird so viel getestet wie dort und jeder Fahrer und jedes Team kennt die Strecke extrem gut.“
Eine rechnerische Titelchance haben auch noch Christopher Mies (Prosperia C. Abt Racing) im Audi R8 mit 33 Punkten Rückstand und Simon Knap / Jeroen den Boer (DB Motorsport), die im BMW Z4 43 Punkte zurückliegen. Für Mies und Rast geht es in Hockenheim nicht nur um den Fahrertitel, sondern vor allem um die Teamwertung. Dort liegt deren Team Prosperia C. Abt Racing um den ehemaligen ADAC GT Masters-Champions und DTM-Piloten Christian Abt mit neun Punkten Vorsprung vor Callaway Competition an der Spitze.

Nissan und Corvette-Team mit Gasteinsatz zum Finale

Zum Finalwochenende kann das ADAC GT Masters prominente Gäste aus England begrüßen. JRM Racing, mit Nissan Sieger der FIA GT1-Weltmeisterschaft 2011 und Entwicklungspartner von Nissan Motorsport (NISMO) für den GT-R, bringt zwei der japanischen Supersportwagen nach Hockenheim. Gesteuert werden die beiden GT-R vom ehemaligen DTM-Laufsieger Peter Dumbreck (GB) und Matt Bell (GB) sowie Steven Kane (GB) / Humaid Al Masaood (UAE).


Donnerstag, 26. September 2013

20. Internationalen ADAC Motorbootrennen in Grünau

Läufe zur Welt-und Europameisterschaft, sowie zur deutschen Meisterschafts sorgen für Spannung am kommenden Wochenende


im letzten Jahr super Wetter und top Motorsport in Grünau
Foto: Jens Hawrda 
Auf der Regattastrecke in Berlin-Grünau heißt es am letzten Septemberwochenende (28./29.09.2013): alles oder nichts. Gesucht werden an diesem Wochenende gleich zwei Weltmeister und ein Europameister. Außerdem messen sich die Starter im ADAC Motorboot Masters sowie im ADAC Motorboot Cup im jeweils vorletzten Saisonrennen. Mehr als 60 Starter aus 16 Nationen haben sich zum Jubiläumsrennen in Grünau angekündigt. Bereits zum 20. Mal in Folge findet auf dem Traditionskurs in Berlins Süden das Internationale ADAC Motorbootrennen statt.

spannende Rennen wie im Vorjahr sind auch in diesem Jahr zu erwarten
Foto: Jens Hawrda
Hochspannung verspricht die Formel GT-30. Für die Starter gilt es hier, in vier Rennen alles zu geben und viermal volles Risiko zu fahren – dann steht der neue Weltmeister fest. Bei dieser One-Event-Meisterschaft wollen mehr als 20 Motorbootpiloten um die WM-Krone fahren, darunter auch drei rasante Frauen.
 
Highspeed-Rennen liefert die Formel F 500, die in Grünau ihre Finalläufe bestreitet. Auch hier geht es um nicht weniger als den Weltmeister-Titel. Nur wenige Punkte trennen die Spitzenreiter – spannende Duelle sind also vorprogrammiert.
 
Besonders beliebt beim Berliner Publikum ist von jeher die Traditionsklasse der Formel R-1000. Schließlich treten hier auch stets die meisten lokalen Starter gegeneinander an. Wie schon in den vergangenen Jahren geht es für das 1000ccm-Feld um die Europameisterschaft.
 
Kopf-an-Kopf-Rennen der Lokalmatadoren können die Zuschauer auch im ADAC Motorboot Masters erwarten. Hinter dem Titelanwärter Edgaras Riabko aus Kaunas/Litauen wollen die beiden Berliner Mike Szymura und Uwe Brettschneider noch wichtige Punkte für die Meisterschaft sammeln.
 
Schließlich werden sich die „jungen Wilden“ in der Nachwuchsserie ADAC Motorboot Cup sicherlich einige spannende Wasserschlachten liefern. Beide ADAC Serien bestreiten in Grünau ihr Halbfinale – das vorletzte Rennwochenende der Saison.

Mittwoch, 25. September 2013

DTM Vorschau Zandvoort - Stimmen aus dem Mercedes Lager


STIHL Mercedes AMG C-Coupé im neuen Design: Bei den letzten beiden Rennen am 29. September in Zandvoort (NL) und 26. Oktober in Hockenheim (D) geht das STIHL Mercedes AMG C-Coupé von Robert Wickens im neuen knallig-orangenen STIHL TIMBERSPORTS-Design auf die Strecke. Der Look, der auf die Timbersports-Weltmeisterschaft am 25. und 26. Oktober in Stuttgart verweist, bekam von den Fans auf der STIHL TIMBERSPORTS-Facebookseite die meisten Likes.
Robert Wickens fährt die letzten beiden Saisonrennen mit neuem Fahrzeugdesign
Bild: Mercedes-Motorsport
 
Stimmen zum bevorstehenden Rennen aus dem Mercedes-Lager:
 
Christian Vietoris (24, Deutschland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
  • ist mit 71 Punkten Dritter in der Gesamtwertung
  • stand 2009 in der Formel 3 Euroserie in Zandvoort auf dem Podium
„Zandvoort ist eine coole Strecke, aber auch eine absolute Herausforderung für uns Fahrer. Es gibt viele schnelle Kurven und dazu gehören einige Mutkurven. Fahrerisch gesehen ist das Rennen eines der Highlights im Rennkalender. Besonders im zweiten Sektor kann man viel Zeit gewinnen oder verlieren. Das Rennwochenende in Oschersleben verlief für mich von Anfang an sehr schwierig und ich werde alles geben, um diese Enttäuschung mit einem guten Ergebnis auf einem so anspruchsvollen Kurs wie in Zandvoort vergessen zu machen. Mein Ziel für den Rest der Saison ist es, den dritten Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen und vielleicht sogar noch Vizemeister zu werden. Damit würde ich mein Saisonziel, in die Top-Fünf der Meisterschaft zu kommen, mehr als erfüllen.“
 
Robert Wickens (24, Kanada, STIHL Mercedes AMG C-Coupé):
  • fährt in Zandvoort sein 20. DTM-Rennen
  • ist mit 70 Punkten Vierter in der Gesamtwertung
„Mein Ausfall beim letzten Rennen in Oschersleben ist abgehakt. Nach solchen Rückschlägen benötige ich normalerweise nicht besonders lange, um die Situation zu verarbeiten und mich wieder mit voller Konzentration dem nächsten Rennen zu widmen. Das gehört im Rennsport dazu. Zandvoort ist eine Strecke, die mir viel Spaß macht und die wahrscheinlich alle DTM-Fahrer zu ihren Lieblingsstrecken zählen. Es ist wahnsinnig aufregend, auf dieser Berg- und Talbahn in den Dünen zu fahren und die Lage am Strand sorgt für ein besonderes Ambiente, das im DTM-Rennkalender einzigartig ist. Passend zu dieser großartigen Strecke möchte ich am kommenden Wochenende natürlich auch ein Top-Ergebnis einfahren, um meine Saison bei den verbleibenden beiden Rennen positiv abzuschließen.“
 
Gary Paffett (32, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé):
  • gewann drei Mal in Zandvoort (2005, 2009, 2010)
  • fuhr im vergangenen Jahr die schnellste Rennrunde in Zandvoort (1:34.054 Minuten)
„Zandvoort ist eine fantastische Strecke, die ganz klar zu meinen Favoriten zählt. Der Kurs ist eine gute Mischung aus schnellen und langsamen Kurven sowie Bergauf- und Bergabpassagen – es macht enorm viel Spaß, dort zu fahren. In der Vergangenheit habe ich bereits drei Mal in Zandvoort gewonnen. Hoffentlich ist das ein gutes Omen für das vorletzte Rennwochenende in dieser Saison. Unsere Pace war im Rennen in Oschersleben nicht schlecht und wenn wir uns im Qualifying weiter vorne qualifizieren, können wir auch wieder um die Spitzenplätze mitkämpfen. Vielleicht ist dann auch mein vierter Sieg in den Dünen von Zandvoort möglich.“
 
Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef:
„In Zandvoort erwartet uns am kommenden Wochenende eine der beliebtesten Rennstrecken in der DTM, die von Fahrern und Fans gleichermaßen für ihren Charakter als Berg- und Talbahn geschätzt wird. Das vergangene Rennwochenende in Oschersleben verlief leider nicht nach unseren Erwartungen. Die Mannschaft hat in den vergangenen anderthalb Wochen hart gearbeitet und die Performance im Qualifying und im Rennen in Oschersleben analysiert. Schon in Zandvoort wollen wir sowohl am Samstag als auch am Sonntag wieder an der Spitze kämpfen, um uns mit einem guten Ergebnis auf unser Heimrennen beim großen DTM-Finale in Hockenheim am 20. Oktober einzustimmen.“