- McLaren-Pilot startet stark in das vierte Rennwochenende der DTM
- Mercedes-AMG-Duo Auer und Gounon folgt auf den Plätzen zwei und drei
- Hohe Leistungsdichte: Top-15 liegen innerhalb einer halben Sekunde
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| #25 Ben Dörr (DEU / McLaren 720S GT3 Evo / Dörr Motorsport) Foto: ADAC-Motorsport |
"Ich habe mich im Auto richtig wohl gefühlt. Im Vergleich zu den vergangenen beiden Jahren auf dem Norisring haben wir einen großen Fortschritt gemacht. Das Streckenlayout und der Asphalt mit den vielen Bodenwellen liegen dem McLaren nicht unbedingt, trotzdem hoffe ich natürlich auf gute Ergebnisse. Ein Podiumsplatz wäre cool, auch wenn das schwierig wird", sagte Dörr.
Auf Platz zwei folgte Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf) mit einem Rückstand von 0,151 Sekunden auf der mit 2,162 Kilometern kürzesten Strecke im Kalender. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) lag als Dritter nur 0,024 Sekunden hinter seinem Markenkollegen. Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) belegte im Aston Martin Vantage GT3 Rang vier, bester Ferrari-Pilot war Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing) auf Position fünf. Nur die Top-Fünf blieben auf ihren schnellsten Runden unter 49 Sekunden.
Das erste Freie Training am Vormittag nutzte das Feld, um das Setup der Fahrzeuge bei Temperaturen von 20 Grad Celsius an den engen und welligen Stadtkurs in Nürnberg anzupassen. Die Bestzeit gelang Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) mit 49,202 Sekunden. "Es macht immer großen Spaß, auf dem Norisring zu fahren. Die Strecke ist richtig cool und umso schöner ist es, wenn man im Training vorne dabei ist. Ich fahre schon lange in der DTM, ein Sieg am Norisring fehlt mir aber noch", verriet der Routinier.
In der zweiten Session am Nachmittag gaben die Piloten von Anfang an Vollgas. Bereits nach zwölf Minuten knackte Gounon als erster Fahrer die 49-Sekunden-Marke und lag lange vorn. Auer übernahm in seinem 32. Umlauf schließlich die Führung, ehe sich Dörr wenig später an die Spitze setzte und seine Zeit eine Runde später mit der Tagesbestmarke noch einmal verbesserte.
Die beiden Qualifyings zu den Meisterschaftsläufen sieben und acht werden am Norisring in zwei Gruppen ausgetragen. Grundlage ist die Reihenfolge aus den beiden Trainings-Sessions: Die Fahrer auf den ungeraden Plätzen starten am Samstag ab 9:35 Uhr, die Piloten auf den geraden Positionen folgen um 10:00 Uhr. Am Sonntag ändert sich die Reihenfolge: Die Gruppe, die am Samstag als Zweite gestartet ist, eröffnet dann das Zeittraining.
Qualifying-Gruppe 1
Ben Dörr (D/Dörr Motorsport)
Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter)
Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing)
Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol)
Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing)
Marco Mapelli (I/Red Bull Team Abt)
Luca Engstler (D/Red Bull Team Abt)
Nicolas Baert (B/Comtoyou Racing)
Finn Wiebelhaus (D/HRT Ford Racing)
Ricardo Feller (CH/Manthey)
Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport)
Qualifikationsgruppe 2
Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf)
Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing)
Mirko Bortolotti (I/TGI Team von GRT)
Maximilian Paul (D/TGI Team von GRT) Tom
Kalender (D/Mercedes-AMG Team Landgraf)
Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) Timo
Glock (D/Dörr Motorsport)
Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport)
Thomas Preining (A/Manthey)
Bastian Buus (DK/Land-Motorsport)




