Donnerstag, 26. März 2026

DTM: Neues Auto, neue Fahrer: Abt Sportsline stellt sich für die DTM 2026 auf

  • Traditionsteam tritt mit neuem Lamborghini Temerario GT3 an
  • DTM-Rennsieger Luca Engstler wechselt zu Abt Sportsline
  • Erste DTM-Saison für Neuzugang Marco Mapelli

Abt Sportsline startet mit Luca Engstler und Marco Mapelli (l-r) in der DTM
Foto: Abt Sportsline

Abt Sportsline baut in der DTM 2026 die Zusammenarbeit mit Lamborghini weiter aus: Die Mannschaft aus dem Allgäu setzt in der neuen Saison nicht nur auf zwei Werkfahrer des italienischen Herstellers, sondern bringt auch den neuen Lamborghini Temerario GT3 an den Start. Pilotiert werden die Fahrzeuge vom erfahrenen GT-Piloten Marco Mapelli (I) sowie Luca Engstler aus Kempten. Mit fünf Fahrertiteln, 78 Rennsiegen und 92 Pole-Positions seit dem DTM-Einstieg im Jahr 2000 ist die Abt-Mannschaft das erfolgreichste und dienstälteste Team im Starterfeld.

Für Mapelli ist es die erste DTM-Saison. Der Italiener kennt die DTM-Strecken jedoch bereits aus dem ADAC GT Masters, in dem er vier Rennen gewann. Als Lamborghini-Werksfahrer war der 38-Jährige in die Entwicklung des neuen Temerario GT3 eingebunden. "DTM-Fahrer für Abt zu sein, fühlt sich wie ein wahr gewordener Traum an", sagt der Italiener. "Ich freue mich sehr darauf, die gesamte Saison mit einem absoluten Top-Team zu arbeiten. Vom ersten Moment an habe ich mich im Team wie zu Hause gefühlt. Man spürt das Engagement und die Leidenschaft jedes Einzelnen, das ist eine große Motivation für mich, alles zu geben. Die Geschichte von Abt spricht für sich. Dieses Team fährt, um zu gewinnen, und genau das ist auch unser Anspruch."

Engstler startet seit 2023 in der DTM und holte bisher zwei Siege. Der Pilot aus dem Allgäu ist bereit für seine erste Saison mit Abt Sportsline: "Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit Abt", sagt der 26-Jährige. "Das Team begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Ich bin damals jeden Tag auf dem Weg zur Schule an der Werkstatt vorbeigefahren. Jetzt selbst für Abt in der DTM zu starten, ist eine große Ehre. Natürlich ist vieles neu für uns, deshalb wird das erste Jahr auch eine Lernphase. Aber wir haben den Anspruch, erfolgreich zu sein und uns über die gesamte Saison konstant weiterzuentwickeln. Entscheidend wird sein, auch an schwierigen Wochenenden Punkte mitzunehmen."

Thomas Biermaier, CEO von Abt Sportsline, ist für die kommende Saison zuversichtlich: "Wir freuen uns sehr, Luca und Marco in unserem Team zu haben. Schon in den ersten Wochen haben wir gemerkt, dass beide nicht nur sportlich, sondern auch menschlich perfekt zu uns passen. Gemeinsam haben wir ein klares Ziel: wieder erfolgreich zu sein. Mit Luca und Marco sind wir auf einem sehr guten Weg, dieses Ziel zu erreichen."

Mittwoch, 25. März 2026

Freier Eintritt: DTM-Test live erleben

Wenn es beim offiziellen Testtag (14. April) am Red Bull Ring zum ersten Kräftemessen in der DTM 2026 kommt, gilt auch für Fans freie Fahrt. Die Zuschauer können die ersten Testaktivitäten der neuen Saison auf dem Formel-1-Kurs im österreichischen Spielberg kostenlos und live verfolgen. Von der Steiermark-Tribüne aus haben die Besucher beste Sicht auf die Fahraction der DTM-Stars. Zwei Testsessions stehen auf dem Red Bull Ring an: Die erste Session läuft von 9:00 bis 11:45 Uhr, bevor es für die DTM-Piloten von 13:00 bis 17:55 Uhr ein zweites Mal auf die Strecke geht.

Quelle: dtm.com


Sportbike: RT Motorsport vergibt noch einen Platz im Team

Kurz vor dem Start der neuen EURO MOTO Saison ergibt sich für ambitionierte Racer eine spannende Chance: Das Team RT Motorsports rund um Teamchef Rob Vennegoor hat noch einen Platz für das bevorstehende Debüt-Jahr zu vergeben.

„Wir haben das Material und die Möglichkeiten – warum also nicht den letzten Platz noch anbieten“, erklärt Vennegoor. Der Niederländer weiß, wovon er spricht: In der vergangenen Saison sicherte er sich gemeinsam mit Inigo Iglesias nach einer turbulenten Rennzeit voller Höhen, Tiefen und Überraschungen den Meisterschaftstitel.

Für die kommende Saison wird Iglesias jedoch nicht mehr an den Start gehen. Stattdessen setzt Vennegoor auf frischen internationalen Input und holt sich Verstärkung aus Australien und den Niederlanden ins Team. Die Marschrichtung ist klar: angreifen.

„Wir wollen unsere Erfahrung und Kompetenz nutzen, um jemandem die Chance zu geben, in einem professionellen Umfeld in den Rennsport einzusteigen“, so Vennegoor weiter. Und er ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Wer bei uns einsteigt, bekommt kein warmes Plätzchen in der Box – sondern die echte Chance, sich zu beweisen. Wir fahren nicht, um dabei zu sein. Wir fahren, um vorne mitzumischen.“

Gleichzeitig macht der Teamchef deutlich, dass der Einstieg in den Rennsport heute klare Rahmenbedingungen hat: „Ohne ein gewisses Eigenkapital, das man mitbringt, geht es heutzutage einfach nicht mehr. Motorsport ist und bleibt immer mit Investitionen verbunden, die sich jedoch für die richtigen Fahrer auch wieder auszahlen können.“ Entsprechend sollten Bewerber bereits über etwas Budget verfügen als auch Rennerfahrung mitbringen.

Wer diese Voraussetzungen erfüllen kann, hat die Chance sich einen Platz in einem eingespielten, ambitionierten, erfahrenen und erfolgreichen Team zu sichern und Teil der ersten EURO MOTO Saison  zu werden.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Superbike: Hobelsberger kommt mit Honda Privatteam

Patrick "Pax" Hobelsberger nimmt die neue EURO MOTO Superbike
mit seinem privaten Team und mit Honda Deutschland in Angriff
Foto: Hobelsberger Racing Team

Nach einem Jahr mit mehreren Baustellen meldet sich Patrick „Pax“ Hobelsberger ohne „Wenn und Aber“ im heimischen Fahrerlager zurück. Der 29-jährige Bayer nimmt den Kampf gegen die Konkurrenz in der EURO MOTO Superbike auf und erfreut sich der Unterstützung durch Honda Deutschland.

Die ganze Saison will er wieder dabei sein, nicht nur zwei Einsätze wie im letzten Jahr. Das private Team funktioniere inzwischen perfekt, lässt Hobelsberger wissen. Die Abläufe sind geregelt. Nach der kurzfristigen Liaison mit dem Kawasaki-Team von Oliver Skach samt Trennung im Eilverfahren hat Hobelsberger das Racing-Projekt wieder auf die eigenen Beine gestellt.

Alle Voraussetzungen erfüllt

„Für uns ist das jetzt der perfekte Schritt, erneut eine komplette Meisterschaft zu bestreiten“, sagt der Vollblut-Racer. 2025 ging er im Alpe Adria Cup, in der Niederländischen Meisterschaft und bei den besagten zwei IDM-Rennen in Assen und in Hockenheim an den Start. In der IDM sah der Gesamt-Dritte von 2023, damals im BMW-Team GERT56, den Zielstrich bei keinem der zwei IDM-Events. Der gelernte Zimmerer aus Landau an der Isar erinnert sich mit hochgezogenen Augenbrauen an die Zeit und resümiert: „Eigentlich hatten wir 2025 eine sehr, sehr gute Saison. Allerdings mit sehr hohen Höhen und sehr tiefen Tiefen.“

Das Rätsel ist gelöst

Das Hockenheim-Finale gehörte eindeutig zu den Tiefen. Aber die Sorge, dass seine Honda bei niedrigen Temperaturen streiken könnte, hat „Pax“ inzwischen nicht mehr. Bei den Wintertests in Spanien ist die Crew dem rätselhaften Verhalten auf den Grund gekommen. Hobelsberger erzählt: „Meine letzte Honda hatte ich 2025 im April erhalten und wir haben sehr spät mit dem Aufbau begonnen. Wir hatten nie einen Einsatz bei niedrigen Temperaturen. Meistens war es draußen sogar richtig heiß und alles lief reibungslos. Dann stand Hockenheim auf dem Plan. Ich hätte niemals erwartet, dass unser Setup Ende September bei niedrigen Temperaturen nicht funktionieren könnte. Aber es war so. Bei den Wintertests in Spanien trat genau das gleiche Phänomen auf. Es war eine Kopie von Hockenheim. Völlig verrückt. Step by Step haben wir alles ausgelotet und wissen nun, dass es hauptsächlich an der Heckpartie lag.“

Die Verletzung vom Saisonende ist verheilt. Die ersten Teile für die nagelneue Honda CBR1000RR-R sind fertig. Der Testbetrieb geht im April weiter. Hobelsberger will in der EURO MOTO nicht antreten, um nur zu gucken, wo er steht. „Das wäre der falsche Anreiz.“ Er will vorne mitmischen.

Quelle: euromoto.racing/Anke Wieczorek


Montag, 23. März 2026

Liqui Moly Team Engstler mit großem ADAC GT Masters Aufgebot

  • Das Liqui Moly Team Engstler Motorsport startet mit drei Lamborghini Huracán GT3 Evo 2
  • Perfekte Mischung aus erfahrenen ADAC GT Masters Piloten und jungen Nachwuchstalenten

Das Team setzt auf eine Mischung aus erfahrenen Piloten und jungen Nachwuchstalenten
Foto: Liqui Moly Team Engstler Motorsport

Das Liqui Moly Team Engstler Motorsport wird 2026 mit drei Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 im ADAC GT Masters starten. Die Fahrerpaarungen setzen sich aus bekannten Gesichtern und jungen Talenten zusammen. Im Lamborghini mit Startnummer 19 nehmen Tim Hütter (19/AUT) und Ethan Brown (21/SGP) Platz. Den Wagen mit der Nummer 63 teilen sich Felix Hirsiger (27/CHE) und Finn Zulauf (21/DEU). Die 163 tragen John Paul Southern (24/USA) und Jonas Karklys (36/LIT) auf dem Auto. Tickets für den Saisonauftakt am Red Bull Ring im Rahmen der DTM gibt es ab 49 Euro unter dtm.com.

Engstler Motorsport hat eine lange Historie im ADAC GT Masters. 2011 und 2012 war das Team bereits am Start und feierte 2011 die Fahrermeisterschaft und den Vizetitel in der Teamwertung. Nach einer Pause kehrte die Mannschaft 2023 wieder in die GT3-Nachwuchsliga des ADAC zurück. Seit vergangener Saison setzt das Liqui Moly Team Engstler Motorsport den Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 ein, erzielte in Zandvoort eine Podiumsplatzierung und wurde Vizemeister im Pro-AM Cup.

Pilot Tim Hütter bestreitet seine zweite Saison im ADAC GT Masters und wird ab diesem Jahr von der österreichischen Formel 1-Legende Franz Tost unterstützt. Er sammelte 2025 erste Erfahrungen im GT3-Sport und bestreitet nun seine erste volle Saison. Teamkollege Ethan Brown wurde in Singapur geboren, zog aber 2019 mit seiner Familie nach Australien, um seine Zukunftspläne im Motorsport weiter voranzutreiben. Als männlicher Bürger Singapurs musste Brown seine Karriere allerdings zwei Jahre unterbrechen und den verpflichtenden Wehrdienst seines Landes absolvieren. Er wird der erste Teilnehmer in der Geschichte des ADAC GT Masters aus Singapur sein.

Der Schweizer Felix Hirsiger bestritt in der abgelaufenen Saison bereits einen Gaststart am Red Bull Ring. Er machte sich mit mehreren Meistertiteln in nationalen und internationalen Markenpokalen einen Namen im Motorsport. Er wird sich den Lamborghini mit Finn Zulauf teilen. Der 21-Jährige erzielte in seiner Debütsaison 2025 zwei Pole-Positions, einen Sieg und einen weiteren Podiumsplatz.

John Paul Southern ist ebenfalls ein bekanntes Gesicht im ADAC GT Masters. Der US-Amerikaner bestritt 2023 und 2025 insgesamt sechs Rennen in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC und erreichte drei Top-10-Platzierungen. Bereits damals teilte er sich das Cockpit mit Jonas Karklys. Der 36-Jährige aus Litauen startet seit 2023 gemeinsam mit den Liqui Moly Team Engstler Motorsport im ADAC GT Masters und erzielte zwei Podiumsplatzierungen sowie 2025 die Vizemeisterschaft im Pro-AM Cup.

„Wir sind sehr stolz darauf, in diesem Jahr ein so starkes und ambitioniertes Fahreraufgebot präsentieren zu können. In den vergangenen Jahren haben wir viel über den Lamborghini gelernt. An diese Erfahrungen möchten wir anknüpfen und sie nun im Renngeschehen bestmöglich umsetzen“, erklärt Geschäftsführer Franz Engstler.